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Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 10 Monaten
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Michael, thegray, PowerTower, BdasB

Autosalon GENF: "wieder zurueck zu den konventionellen Antrieben"

Startbeitrag von BdasB am 27.02.2014 22:15

[www.wiwo.de]

Der Dudenhoeffer vom Center Automotive Research (CAR) der Uni Duisburg-Essen hat mal wieder prognostiziert ...

"Die alternativen Antriebe werden vorerst aufs Abstellgleis geschoben. Premium reüssiert mit konventionellen Antrieben, noch mehr PS und profitiert weiter von der guten Verfassung der internationalen Automobilmärkte..."

Antworten:

Gut so, dass der Hype vorbei ist. Dann kann man völlig entspannt in das "Plateau der Produktivität" übergehen.

Zugegeben, die neuen kleinen wie z.B. der Peugeot 108 mit Benzinmotor sind für viele Autofahrer attraktive Fahrzeuge zum günstigen Preis. Sie wären aber auch richtig attraktive Stromer, die man für 20.000 Euro inkl. Batterie und Schnelllader anbieten könnte. Allerdings brauchen viele Hersteller mal wieder was "Handfestes", mit dem sie schwarze Zahlen schreiben können und das geht - wie wir wissen - mit dem Elektroantrieb derzeit noch nicht so gut.

Allerdings entscheidet nicht der Herr Dudenhöffer, ob sich alternative Antriebe durchsetzen werden, sondern letztlich die Kundschaft. Jeder elektrisierte mehr bedeutet für gewöhnlich einer weniger, der jemals wieder einen Verbrenner kaufen wird. Oder nur, "wennsüberhauptnichtandersgeht". Das ist im Moment noch ein lächerlich geringer, aber dennoch steigender Prozentsatz. Und da braucht es eben diese neuen Spieler wie Tesla oder StreetScooter, die völlig frei in diese Richtung entwickeln können und damit auch Erfolg haben, bzw. im letzteren Fall Erfolg haben werden.

Ich seh das entspannt. Hauptsache es kommt jetzt keiner auf die Idee den Kopf hängen zu lassen und die öffentliche Ladeinfrastruktur abzusägen.

von PowerTower - am 28.02.2014 05:37
Hype welcher Hype;)
Ach so.
Hatte ich nicht schon vor zwei Jahren geschrieben das dies einen Strohfeuer ist und sein wird.
Also bleiben wir beim Hype, das habe ich ja schon vor einem Jahr gesagt/geschrieben - bekomme ich jetzt auch ein HC. :joke: Hr Duden...

Sehe ich genau so sollen die bisherigen wieder weiter machen wie bisher. Wenn die Rahmenbedingungen sich nicht plötzlich stark verändern. Wird noch genug Zeit bleiben für die Betonköpfe auszusterben und Platz zumachen. Für die die das Geschäft auf Zukunft umbauen können.

Schade für die vielen Zulieferer wäre halt wenn es dann Hersteller außerhalb der EU sind ....das würde dann mittel- wie langfristig eine Menge Arbeitsplätze ....

Aber Kollege Dudenhoeffer - auch die Aktien-Wahrsarger behalten nicht immer recht ...

Und ganz schade - für das Thema Sinnvollere Nutzung von Brennstoffen; Umwelt; Infrastruktur....alles weiter wie bisher.

Zitat
Ich seh das entspannt. Hauptsache es kommt jetzt keiner auf die Idee den Kopf hängen zu lassen und die öffentliche Ladeinfrastruktur abzusägen.


Aber da muß ich sagen - Sehe ich das voll entspannt. JE mehr Zeit vergeht desto weniger braucht man einen umfangreichende Komerzielle Infrastruktur.
Tatsache ist und bleibt.
1.Immer noch nicht Ausgereift.
2.Wenn dann immer noch nicht Netz-Übergreifend
3.Die jetzige Preisstruktur (über die Gründe will ich nicht Diskutieren) macht die EV doch weniger Kosteneffizient.


4. Wo es dauerhaft scheitern würde - an fehlenden "Grundgesetz zur eigenen Steckdose in der WEG oder Mietfläche" und der einhergehenden Blockade-Einstellung der Mit-Menschen wenn es eben um dieses Wurst geht.
KEIN Mensch fährt auf die Arbeit oder nach Hause und holt nach 30min dann sein Fahrzeug von der Ladetankstelle ab.....

von thegray - am 01.03.2014 12:59
"Dudenhöffer studierte in den Jahren 1972 bis 1977 an der Universität Mannheim Volkswirtschaftslehre. Im Jahr 1983 promovierte er dort." aus Wikipädia

von Michael - am 01.03.2014 14:48
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