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8
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
BdasB, Peter Dambier, Michael, R.M, wchriss, Manfred aus ObB

EU-Verordnung ab 2021 EVs nur noch mit AVAS (Acoustic Vehicle Averting Systems)

Startbeitrag von BdasB am 20.10.2014 22:20

[www.autorevue.at]

... und wie jedes Jahr ...
Die "EVs muessen Laerm machen Debatte" ...


Zum Schutz sehbehinderter Menschen sollen alle neuen E-Fahrzeuge ab 2021 mit akustischen Warnsystemen ausgestattet sein – das ist nicht genug, so Interessensvertreter.

Verordnung des EU-Parlaments
... entsprechend alle neuen E-Fahrzeuge ab 2021 mit AVAS (Acoustic Vehicle Averting Systems) ausgestattet werden. Bis zu einer Geschwindigkeit von 20 km/h sollen die Fahrzeuge ein akustisches Warnsignal aussenden...

Weiter im Zeitungstext:

Kritik an der Verordnung kommt von sehbehinderten Menschen.
Die Initiative “Elektra” fordert daher ein verpflichtendes Mindestgeräusch für alle Kraftfahrzeuge – also auch für E-Autos. Unhörbare Fahrzeuge seien für blinde Menschen genau so gefährlich, wie es unsichbare für Sehende wären.
Die AVAS-Pflicht bis zu einer Geschwindigkeit von 20 km/h reiche nicht aus – auch bei 50 km/h, der in Städten üblichen Geschwindigkeit, sei ein zusätzliches Warnsignal nötig, da das Geräusch der E-Fahrzeuge im Verkehrslärm untergehe, so Monika Weinrichter, Initiatorin von “Elektra”. Zudem solle das akustische Signal einen eindeutigen Hinweis darauf beinhalten, ob das Fahrzeug steht, langsamer wird oder beschleunigt.
Lärmbelastung soll nicht steigen

Auch das Komitee für Mobilität sehbeeinträchtigter Menschen (KMS) kritisiert die Verordnung: Die Übergangsfrist sei zu lange, zudem wird kritisiert, dass der Fahrer das Warnsystem deaktivieren kann. Die Forderung nach dem verpflichtenden Mindestgeräuschpegel wird vom KMS aber nicht unterstützt. Wichtig sei eine wissenschaftlich fundierte Grundlage, so Vorsitzender Elmar Fürst im Gespräch mit dem Standard.

Die "Consumer Electronic Industrie" gruendet bestimmt noch einen Lobbyverband fuer die Kopfhoerer-Hersteller ... denn die Tupper-Dosen auf'm Ohr sind ja auch immer noch HIPP ...

Antworten:

Re: Blinde Menschen warnen vor viel zu leisen E-Fahrzeugen

[derstandard.at]


Blinde Menschen warnen vor viel zu leisen E-Fahrzeugen

von BdasB - am 21.10.2014 11:21
Ich meine auch, erst mal forschen, je forscher, desto besser.

Elektroauto muss mindestens so laut sein, dass man es neben einem Feuerwehrauto mit voller Tröte nicht überhören kann. Also am besten Pressluftfanfare wie bei der Eisenbahn. Für den Fahrer gibt es dann den praktischen Gehörschutz.

von Peter Dambier - am 22.10.2014 09:07
Ich frage mich wie die Blinden dann mit den Radfahrern zurecht kommen, die gibt es ja nun schon viel länger als einen PKW mit Verbrennungsmotor.
Es mag zwar etwas hart klingen, aber es muss nicht für jede Minderheit eine Lösung gefunden werden.
Es sollten doch alle froh sein wenn der Verkehrslärm sinkt.

von wchriss - am 22.10.2014 10:52
Zitat
wchriss
Ich frage mich wie die Blinden dann mit den Radfahrern zurecht kommen, die gibt es ja nun schon viel länger als einen PKW mit Verbrennungsmotor.


Eventuell achtet aber der Radfahrer mehr auf solche möglichen Gefahrenquellen, weil
der Radfahrer bei eine Unfall ganz leicht selber mehr Aua abbekommt, als ein Fahrer der
in einer 5 Stern abgeschloßenen Sicherheitskarosserie.

von Manfred aus ObB - am 22.10.2014 12:21
Hallo

Die Lösung ist doch einfach ein Transponder der piept wenn sich ein Fahrzeug nähert. kostet nur ein paar cent.

Aber vielleicht sind ja nicht die Blinden Mitbürger gemeint sondern die die Blind über die Straße laufen weil sie aufs Smartphone schauen, dann wäre eine App angesagt die sollte aber richtig teuer sein.

Gruß

Roman

von R.M - am 22.10.2014 16:42
Zitat
nicht für jede Minderheit eine Lösung gefunden werden.

Ähm - gerade DAS ist "Demokratie" - jetzt wird halt beim Auto geprüft, wie demokratisch das Stimmvieh noch ist :xcool:
Das gibt ja mal ein Bild ab, wenn viele eKFZ fahren. Eine Geräuschkulisse wie in der Spielautomatenhalle. Als gesetzlich verpflichtende Piep-Melodie wird dann die EU-Hymne vorgeschrieben.

von Michael - am 22.10.2014 17:01
Bei uns aufm Dorf ist es stellenweise sehr eng und Baustelle. Da ist es praktisch, dass ich bei offenem Fenster hören kann, ob da gleich ein Mountainbike um die Ecke saust. Das geht natürlich nur, wenn ich nicht selber nach Traktor klinge.

Auf dem Parkplatz am Supermarkt sind mir schon Fussgänger die Tür eingelaufen, weil ich halten musste weil vor mir ein anderer Fussgänger im Weg stand. Das ist mir allerdings mit Mutters Golf passiert.

Das schönste ist mir aber im EDEKA in Alsbach passiert. Wir haben nach Steckdosen und Klos für die Sternfahrt zum Hessentag gesucht. Nachdem Steckdose und Klo für den Sonntag gebucht waren sind wir gleich Einkaufen gegangen. Von der Kasse sehe ich eine Mutter mit Tochter und Kinderwagen. Sie tippt auf der Brezel, beisst ins Händi, wirft erschrocken die Brezel weg, putzt das Händi und steckt es in den BH, hebt die Bretzel auf, klopft sie ab und reicht sie an die Tochter weiter. Sowohl die Tochter, als auch die Frau an der Kasse waren das Ritual schon gewöhnt.

Also wenn schon APP, dann muss sie auf der Bretzel lauffen.

von Peter Dambier - am 22.10.2014 20:58
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