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Thomas

LTV`s planungen für die kommende Saison

Startbeitrag von Thomas am 17.04.2002 07:45

Handball/LTV: Saison-Planungen laufen auf Hochtouren
Von Lars Lenssen

Wuppertal. Der künftige Handball-Regionalligist bastelt an seiner neuen Mannschaft. Neuzugänge gibt es noch nicht, aber Timm Schröder und André Melchert verlassen den Verein.

Langsam kehrt man bei den Handballern des LTV wieder zum Tagesgeschäft zurück. Wenige Tage nachdem man sich zum Rückzug in die Regionalliga entschlossen hat, sind nun die Planungen für die kommende Saison angelaufen.


"In einem Gespräch mit Dieter Vaupel, dem Präsidenten des Westdeutschen Handball-Bundes, haben wir noch einmal abgeklärt, dass es für uns keine Probleme mit dem Rückzug in die Regionalliga gibt", erklärt LTV-Spieler Stefan Adam, der sich auch weiterhin intensiv mit allen Fragen rund um die Zukunft von Wuppertals höchstklassiger Handball-Mannschaft beschäftigt.



"Die Gespräche mit Michail Wassiljew, der auch in der kommenden Saison unser Trainer sein soll, werden in den nächsten Tagen abgeschlossen. Dann werden wir uns auch um den neuen Kader kümmern, der nach Mikes Vorstellungen zusammengestellt werden soll", sagt Adam.


Es werde aber auch zügig mit allen bisherigen Akteuren verhandelt, so sie denn ins Konzept von Wassiljew passen. An der Philosophie mit jungen, talentierten Spielern aus der Region eine schlagkräftige Truppe aufzubauen, werde man auch weiterhin festhalten.



Auf zwei Akteure wird der LTV allerdings in Zukunft verzichten müssen. Timm Schröder und André Melchert zieht es beide zu Zweitligist HSG Konstanz. "Das war ein Angebot, das ich nicht ablehnen konnte", erzählt Schröder, der neben der sportlichen Perspektive auch eine große berufliche Chance am Bodensee sieht. Der 19-Jährige hat für drei Jahre bei der HSG unterschrieben.



Auch André Melchert bietet der Verein die Verknüpfung seiner Handball-Karriere mit einem Arbeitsplatz. An LTV-Spieler Jens Reinarz hat Konstanz ebenfalls Interesse signalisiert. Doch der hat sich noch nicht entschieden und würde wohl auch gerne in Wuppertal bleiben. "Den Jens und Spieler wie einen Sebastian Hinze oder Benjamin Daser würden wir gerne halten", sagt Stefan Adam, der Trainer Wassiljew in Personal-Entscheidungen aber nicht vorgreifen will.



Wie es mit Dimitri Filippow weitergeht, steht noch nicht fest. Der Russe ist der einzige LTV-Akteur dessen Vertrag nicht am Saisonende ausläuft. Allerdings beinhaltet Filippows Kontrakt auch die Klausel, dass bei einem Wechsel der Spielklasse auch dessen Gehalt neu ausgehandelt werden müsse. Wie diese Gespräche ausgehen werden, ist derzeit völlig offen.



Konkrete Neuzugänge gibt es noch nicht zu vermelden. Ein Anforderungsprofil aber schon. Ein Spieler für Rückraum-Rechts und ein Mittelmann stehen auf dem Wunschzettel. "Der Linkshänder soll eine echte Granate sein", kündigt Adam an. "Denn schließlich wollen wir in der Regionalliga alle ,wegballern` und den direkten Wiederaufstieg schaffen."

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Re:+ LTV`s planungen für die kommende Saison

Handball: Trotz Personalschwund will LTV weiter kämpfen
Von Friedemann Bräuer

Wuppertal. Gegen den TV Kirchzell am Sonntag, 17 Uhr, Uni-Halle, wollen die Zweitliga-Handballer unbedingt punkten. Allerdings sind viele Verletzungen zu beklagen.

Leicht war die Aufgabe von LTV-Trainer Michail Wassiljew (41) noch nie - und das hat sich auch nicht geändert, seit klar ist, dass man in der kommenden Saison in der Regionalliga spielen wird. Denn jetzt wird Jagd auf die jungen Talente des LTV gemacht.



Timm Schröder und André Melchert haben bekanntlich bei der HSG Konstanz am Bodensee schon einen neuen Arbeitgeber gefunden.

Interessiert sind die Handball-Experten vom Bodensee auch an Jens Reinarz, Torwart Benedikt Kös hat interessante Angebote vorliegen und Tihomir Knez wird möglicher Weise zum Nord-Zweitligisten HCE Rostock wechseln, wo Michail Wassiljew vor Jahren erstmals als Trainer gearbeitet hatte.

Der HCE Rostock ist der Stammverein des früheren LTV-Trainers Klaus Langhoff.



Bei so vielen schon fest stehenden Abgängen dürfte es für den ehemaligen russischen Weltmeister und Olympiasieger sicher nicht leicht sein, seine Truppe für das Heimspiel gegen den TV Kirchzell (Sonntag, 17 Uhr, Uni-Halle) zu motivieren.

Doch das sieht Wasiljew, der nun endgültig für die kommende Saison verpflichtet wurde, anders: "Wir wollen schon jetzt Werbung für die Spielzeit in der Regionalliga betreiben. Und Spieler, die sich noch mit Abwanderungsgedanken tragen, werden alles tun, um durch gute Leistungen auf sich aufmerksam zu machen."



Während Timm Schröder wegen einer Grippe bei der herben 31:43-Schlappe gegen seinen zukünftigen Klub Konstanz gar nicht dabei war, am Sonntag aber wohl spielen wird, sieht es bei André Melchert nicht so gut aus. Der Linkshänder traf zwar in Konstanz sechs Mal, doch schon wieder plagen ihn Knie-Probleme.

"Wenn der André gespielt hat, dann braucht sein Knie ein paar Tage Erholung", so Wassiljew, der am Sonntag auf ein Comeback von Rechtsaußen Christian Heikaus hofft, der nach seinem Haarriss im Mittelfuß das Training wieder aufgenommen hat. Patrick Ashamole leidet unter einem Muskelfaserriss.


Die Aussichten gegen den TV Kirchzell sind also nicht gerade rosig, und es wird zu erwarten sein, dass sich den Angriffsbemühungen der Langerfelder vor allem Carsten Lichtlein, das größte deutsche Torwart-Talent, entgegen stellt.



Wie gut die Chancen des LTV in der neuen sportlichen Umgebung sein werden, das muss sich noch zeigen. "Nachdem fest steht, dass ich Trainer bleibe, bin ich natürlich auf der Suche nach neuen Spielern, wobei wir vor allem einen starken Linkshänder für den rechten Rückraum brauchen", erklärt Michail Wassiljew, der gern mit seinem Landsmann Dimitri Filippow weiter arbeiten möchte.

"Auf jeden Fall wollen wir nicht wieder gleich ins Hintertreffen geraten, sondern eine Mannschaft präsentieren, die die Chance hat, direkt wieder in die 2. Bundesliga zurück zu kehren."

Foto: Soll auch nächste Saison für den LTV auf Torejagd gehen: Dimitri Filippow.

von Thomas - am 19.04.2002 05:57
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