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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 7 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 7 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
JJ-OO, R.M, Bernd Schlueter, Martin Heinrich, Georg Brendebach

Solarmodule auf dem El

Startbeitrag von Georg Brendebach am 06.03.2011 17:12

Hallo,

mein gerade restaurierter El mit der Nummer 3372 soll Solarmodule aufs Dach bekommen und zwar 3 x 30 Watt, für jede Batterie ein Modul. Soweit so gut. Jetzt frage ich mich aber, wie die Elektronik mitbekommt, dass die Batterien geladen werden? Wenn ich das El also teilentladen abstelle, die Module dann wieder was reinschaufeln, ekennt dann die Elektronik, dass nun eine höhere Batteriespannung anliegt und korrigiert entsprechend die Kapazitätsanzeige? So einfach geht das wahrscheinlich nicht, oder?

Wenn da jemand einen Tipp hätte, das währe nicht schlecht.

Gruß Georg

Antworten:

Hallo,
würde das eine Modul am Shunt unter dem Sitz anschließen, so dass der Ladestrom eines Moduls darüber läuft und dann mal probieren, ob der mit erfasst wird (wenn kein Netzstecker steckt). Oder auf Spannungsanzeige umrüsten und nen externen AH-Zähler (Bordcomputer) verwenden.
Jens

von JJ-OO - am 07.03.2011 06:25
Hallo Georg,

die Idee ist löblich und auch wenn ich mich als TWIKER mit dem el nicht so auskenne, denke ich dass Du die geringe Lademenge über die Soalrmodule vernachlässigen kannst. In unseren Breiten wirds gerade mal reichen die Selbstentladung aufzuhalten, und die zählt ja auch niemand runter oder?

Bei 30 Watt peak bekommst Du max 2 A Ladestrom (bei Idealbedingungen - Ausrichtung des Moduls in volle Sonne)
je nach Technologie der Batterie interessiert die das kaum.

Gruß Martin

von Martin Heinrich - am 07.03.2011 08:25
Mit max 2,5A ist zu rechnen. Ich hatte ein ähnliches Modul auf dem EL. Wenn das Wetter perfekt war, und ich das EL den ganzen Tag in die pralle Sonne gestellt habe, konnte ich abends die 10 km weitgehend solarelektrisch zurückfahren. An wolkigen Tagen reichte es allerdings nur für die Selbstentladung. Außerdem war ein angenehmer Nebeneffekt, dass die unterschiedlichen Akkus angeglichen wurden. Meine selbstgebauten Module waren leider nicht dauervibrationsfest, daher sind sie nun ortsfest und immer, wenn das EL-bei Sonne unterwegs ist, muß ich an die nutzlos rumstehenden Zellen denken...
Aber Cabrio bei Sonne hat auch was :-)

von JJ-OO - am 07.03.2011 22:03

Dünnschicht oder kristallin?

An einem Sonnentag können das schonmal 5km. Reichweite sein, die die Kollektoren auffangen.
Da Du aber selten optimal parkst, wäre zu prüfen, ob es standfeste Dünnschichtzellen gibt. Die sammeln bei Knall-Sonne sehr viel weniger, nur so 50% , aber im Jahresmmittel sicherlich das Doppelte. Aber bitte nicht den Schrott von Conrad, sondern ein Markenfabrikat mit über 30% Wirkungsgrad bei diffuser Einstrahlung.
Auf Süddächern bringen kristalline Zellen mehr.

von Bernd Schlueter - am 08.03.2011 12:13

Re: Dünnschicht oder kristallin?

Hallo

Vergiss mal die Dünnschicht Module die kann man nehmen wenn man genug Fläche zur Verfügung hat.

Besser gute monokristalline Markenmodule verwenden.


Gruß

Roman

von R.M - am 08.03.2011 16:54
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