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CityEl-Neuling sucht Rat zum kauf

Startbeitrag von U.Peschau am 20.12.2016 17:05

Hallo auf dieser angagierten Seite,
ich mache seit zwei Jahren eine Ausbildung zum examinierten Altenpfleger und habe mir im März ein E-Bike gekauft, mit dem ich bis jetzt knapp 1600km gefahren bin.
Dann wurde es immer kälter, ich bekam Probleme mit den Knien und Fuß(bin 56 Jahre).Deswegen habe ich mich nach einem E-Fahrzeug mit Dach umgeschaut und bin auf den Twixy gestoßen, der mir aber zu teuer ist.
Nun hab ich ein Cirty-El aus Baujahr 2009 im gepflegten Zustand mit 13800km und Akku Lithium-Batteriesystem mit BMS von der Smiles AG 48V/60 AH gefunden, was für 2500 Euro zu haben ist.
Bin eigentlich Schlosser von Beruf und hab wenn überhaupt, nur wenig Ahnung von Elektronik.
Der Besitzer meint, Er kommt im Sommer immer 40km mit den Batterien und fährt es nur mit Saison- Kennzeichen.
Die Frage nun: ich muß Zuverlässig damit zur Arbeit kommen (44km hin und zurück) kann da aber laden(als nach 22km mit 400 Höhenmetern hier im Saarland), ich kann schrauben und bin lernfähig aber finanziell eingeschrängt.
Würdet Ihr mir zum kauf raten?
Sorry für die lange Geschichte....bin unschlüssig und brauche Expertenrat, für den ich mich im Voraus schon mal herzlich bedanke,
Grüße, Udo

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Meiner unmassgeblichen Meinung nach geht EL ohne einenPlan B nicht. Das ist meist ein tolles und zuverlässiges Fahrzeug aber wenn mal gerade nicht "meist" ist, dann muss man vorbereitet sein. Wartung ist immer Deine Sache, da das kaum einer macht. Dafür gibt es aber kein Problem, für das Du hier keine Hilfe findest. Zum einfach Fahren sollte es eher der Twiz sein. Mit ein wenig Eigeninitiative geht es gut mit dem EL. Ob nun das beschriebene oder ein anderes mögen Andere entscheiden. Ein Allewedder wäre auch noch eine Option. Hat aber im Gegensatzzum EL kaum passive Sicherheit.

von R - am 20.12.2016 17:55
hallo udo,
ich bin mittlerweiel 57, hab mein el seit 11 jahren, und mittlerweile ganz nach meinen Bedürfnissen angepasst..
der von dir beschriebenen lithium 48v 60Ah möcht ich sogar mehr als 40km zutrauen,
da du nachladen kannst, würde es auf jeden fall genügen,
hilfe zu allen möglichen unmöglichkeiten wirst du hier immer erhalten
und wenn dir das el erstmal richtig spaß macht, wirst du mit sicherheit größere zellen einbauen und und und...
bye wolle,

von wolfgang dwuzet - am 20.12.2016 18:46
Hallo, eigenlich schreib ich ja nicht so häufig und halt mich eher im hintergrund und lese hier viel, aber dazu kann ich auch mal was sagen. Was Richard schreibt stimmt, was ich aber noch hinzufügen möchte ist das du ja schreibst das du Knie probleme hast und ich glaube das dass für`s El fahren nicht vorteilhaft ist. Man arbeitet ja viel mit den Knien beim ein und aussteigen und das ist in deinen jungen jahren vielleicht noch gut möglich, aber wenn du schreibst das du schon Knie probleme hast halte ich das im el eher kritisch ( besser wird es glaub ich nicht, mein Vater hat auch ziemliche Knie probleme und kriegt sie nicht mehr los.) Da wärst du wie oben von richard vorgeschlagen besser dran.
Ob ich dir zu kauf raten würde, halt ich mich lieber raus da gibts viel bessere experten im forum hier.

Ist nur ein Vorschlag den du vielleicht beim Kauf beachtest...


mfg
julian

von maier1234 - am 20.12.2016 18:56
Hallo Udo,
habe mein El seit fast acht Jahren und alle Höhen und Tiefen mitgemacht. Du musst für die Elektrik kein Profi sein aber auch nicht komplett talentfrei, viel lernst du im Lauf der Zeit. Wichtig ist wirklich ein Zweitfahrzeug, wenn das El steht, dauerts oft länger wegen der Ersatzteilbeschaffung und fast alle Elektrokomponenten sind nicht billig, gerade wenn du nicht auf einen Schnapp warten kannst. Ansonsten hilft deine handwerkliche Vorbildung enorm, wenn du geschickt bist kannst du alles selber machen. Gut ist auch eine 45er-Zulassung, dann fährst du mit dem Mopedschild und hast den Tüv nicht mehr an der Backe ;)

von Rued - am 20.12.2016 19:14
Hallo und DANKE für Euere Meinungen zu meiner Frage!!!

Bin erst mal platt für so schnelle Komentare, wow...
Ich hab die gelbe Kiste angezahlt und werde sie am 28. in Lohmar abholen (weiss nur noch nicht genau wie)
Das Fieber hat mich schon gepackt! ;-)
Danke besonders an Dich Sascha, ich komm gerne auf Dein Angebot zurück.
Bin gespannt, wie es weitergeht und werde Euch auf dem laufenden halten.

Liebe Grüße und bis bald, Udo

von U.Peschau - am 20.12.2016 19:39
Ach so, Julian...das mit den Knien ist nur beim E-biken im Kalten wenn ich danach auf der Station pro Schicht 8 bis 10000 Schritte laufen muss und danach im kalten nach Hause kurbeln muß.
Hab noch nen alten Twingo und ne 87er Transalp für alle Fälle.
Trotzdem danke für Deinen Einwand.:spos:

Liebe Grüße in dieser Unwirklichen Zeit

von U.Peschau - am 20.12.2016 19:50
Hallo Udo,
ich denke das bringst du schon hin mit den 44 km.

Mein El wäre auch zu verkaufen, da hättest du mit 90Ah System zum gleichen Preis weniger Probleme bei der Reichweite. (Siehe Anzeige ID 313 in der Börse)
Aber da ist es wohl schon zu spät, da du angezahlt hast.....

Viel Spaß mit dem El

Christian

von Christian0207 - am 20.12.2016 20:21

Tips zum Geld sparen

Hallöchen,

na, da konnte es einer nicht mehr abwarten :cheers:
kann ich verstehen.

Zum Thema: "kleines Budget" ... das ist auch mein Thema.
Ich habe mir mal irgendwann ein SchrottEl für 600,-€ zugelegt, (ohne Haube, Akkus, Curtis kaputt, etc.)
dann habe ich so viele einzelne Anbauteile gereinigt und verkauft, dass ich die 600,-€ wieder drin hatte.
(Wanne, Untersitzelektronik, Riemenscheibe, Relaisplatine, Tachoplatine, Lenkrad, Schütze, Scheibenwischerarm, Ankerplatten.. .etc.)

Habe dann aber mögliche Verschleißteile zurückbehalten:
- Federn
- Akkukorb
- Räder
(- Motor)
- Vorderachse
- Hinterachse
- Mikroschalter

Inszwischen ist mir bei meinen beiden aktuellen Els (beides sind Arbeitsgeräte)
2 x die Feder gebrochen
1 x die Achse eingelaufen (durch Lagerschaden)
1 x der Kohlehalter am Motor versengt
1 x der Akkukorb bei meinem 91er gebrochen (war total vergammelt)

und nen Satz Winterreifen auf Felge habe ich dadurch auch kostenfrei.

Das hat mir echt ne Menge Geld eingespart.
Außerdem lernt man ne Menge beim auseinanderbauen des Schrott Els und macht vieles bei einer Reperatur (un die werden kommen !) dann schon zum zweiten mal. Motor ausbauen und aufmachen ist für mich zuerst unvorstellbar gewesen. Jetzt mach ich das noch schnell vorm Kaffee...

Ich bin übrigens Diakon, kein Techniker oder Elektriker ;-)

Gruß
Andi

von Andi aus Bad Essen - am 21.12.2016 13:05
Hallo,

wichtig ist das du die fälligen Reparaturzeiten nicht wirtschaftlich als Kosten wertest, denn dann kann ein CityEL recht teuer werden. Für mich sind das immer Gelegenheiten neues zu lernen (manchmal mehr als mir lieb ist).
Bin weder Mechaniker noch Elektriker sondern Pädagoge, erziehen lässt sich beim City allerdings nichts (sehr resistent).
Mal im Ernst: Die reinen Ersatzteilkosten waren bei mir in diesem Jahr bei knapp 150 €, da waren schon zwei Akkus dabei. Es ist aber immer sinnvoll, einen erfahrenen EL-Fahrer in der Nähe zu haben.
Ich wünsche Dir viel Freude und wenig Stress mit deinem Fahrzeug.

von zepol - am 21.12.2016 18:53
Hallo Udo,

ich Sach mach es nicht!
Ohne die Beiträge der anderen gelesen zu haben.

Motivation +
Vorkenntnisse -
Praxis noch -
Alternative; keine -
Im Medizinbereich tätig also nicht so viel Zeit zum EL-Lernen. --

Das EL ist erstmal ein Oldtimer anzusehen - die wenig­s‍ten können sich entweder weil Geld keine Rolle spilet oder weil eigene Ausrü­s‍tung; Werkraum; Vorkenntnisse und Platz um mehr als ein Oldtimer haben - es lei­s‍ten es Tagtäglich einsetzten zu wollen.

Wenn dich die Emobilität angefixt hat und doch das El kaufen willst dann - hol dir parallel dazu sowas wie einen 323 oder einen 2Golf oder vergleichbar. Dann bist du flexibel wenn du mal ein Problem hattest und wenn du genug davon hattest kennst du alles und weist wie du es als "Problem" verhinderst dann kann­s‍te den Verbrenner immer noch abschaffen.

Anson­s‍ten vergiß es !
Egal was andere sagen wie zuverlässig das sein kann - nicht ohne regelmässige Pflege und das setzt Kenntnisse vorraus - die JETZT noch nicht vorhanden.
Daher kann JETZT es auch nicht absolut Zuverlässigkeit vorausgesetzt werden. - DENN AVD ADAC und Co. fallen auch flach. Da weißt DU jetzt schon mehr als DIE.

EDIT

Nun es ist alles in allen Faceten gesagt und wie ich gelesen habe -
Zitat
Hab noch nen alten Twingo und ne 87er Transalp für alle Fälle

Gibt es kein Gegenargument mehr - dann kann ich nur sagen etwas Glück; noch mehr Zeit und viieel Spaß beim Rest..


von thegray - am 23.12.2016 15:03
hy oliver,
wenn der will dann wird er

entweder nach ein bis zwei jahren audgeben

oder in drei jahren ein äußerst zuverlässiges city el sein eigen nennen

(ich gehe aus eigener erfahrung davton aus, das drei jahre el-lehrzeit aureichen sollten, um jede schraube/schaltung/verkabelung >> auswendig zu kennen, auseinander- und wieder zusammengebaut zu haben, und meißt schon ein paar tage VOR dem eintreten eines problems zu erkennen, das eines eintreten WIRD, und dann auch bereits vor dessen eintritt abhilfe zu schaffen...

(die ersten drei riemen und ein paar lager sind mir unterwegs während der fahrt kaput gegangen,
deit fünf jahren nix mehr, man lernt zu spüren,,,
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 23.12.2016 16:03
Hallo Leute,
bin echt angetan von Euererem motivierenden Zuspruch.
Ich fahre die gelbe Kiste am Mittwoch holen und lasse mich auf das Abenteuer ein!
Hat vielleicht noch jemand ne Batterieheizung zu verkaufen zu vorwärmen der Akkus?
Meine Garage ist nicht geheizt und das würde die Reichweite bei den Temperaturen auf alle Fälle erhöhen.
An Literatur (Wartung,Schaltpläne usw.) währe ich auch interessiert.
Bin gepannt auf die erste Fahrt!

Ich wünsche Euch allen ein geruhsames und besinnliches Weihnachtsfest in diesen unruhigen Zeiten.
Leibe Grüße, Udo:spos:

von U.Peschau - am 23.12.2016 22:28
hallo udo,
auch dir und allen e-drivern ein frohes fest,

und sowas [www.ebay.de]

funktioniert als batterieheizung schon eineige jahre in meinem el
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 24.12.2016 07:38
Danke Wolfgang für den Tipp mit der Heizung.....
Im Moment wenig Zeit zum einlesen.....muß über die Feiertage arbeiten...

Wenn ich die gelbe Kiste hier hab, bekomme ich ja mit wo sie schwächelt...

Noch ein geruhsames Fest Euch allen,

Grüße Udo.
.

von U.Peschau - am 25.12.2016 10:14
Moin Udo.

häng' Dich auf jeden Fall mal an Sascha dran.
Der hat ein echtes "Vorführfahrzeug" ;-)

Was das andere angeht, muss ich Dir mehr oder minder den Rat geben:

Finger weg vom EL.

Wenn Du auf dem E-Bike schon Probleme mit Fuß oder Bein bekommst, wird das EL Deinen Hüften und dem Rücken den Rest geben.
Gerade wenn Du "finanziell eingeschränkt" bist und mit einem 60Ah Lithium EL auf Bergfahrt gehst -ich nehme dabei an, daß es sich um ein Perm-EL handelt; wird das für Dich mehr Qual als Vergnügen.
Versuche Dich da lieber an einem Kewet.

Wenn Du allerdings der Typ Mensch bist, der auf Biegen und Brechen alles auch bei -30°C im Tiefschnee wieder ans Laufen bekommen will / kann, dann ist das EL für Dich dir richtige Herausforderung ;-)

JustMy2Cent

Carsten

von inoculator - am 27.12.2016 14:12
eine coole Winterepisode war auch die von dem Kollegen der ins eingefrorene El eingestiegen ist dann durch festgefrorenen Scheibenwischer der Vorwiderstand geschmaucht hat und er wegen eingefrorenem Türmechanismus fast nicht mehr vor dem Qualm flüchten konnte

von Christian s - am 27.12.2016 17:15
Hi Sven,
genau DIE würde ich ihm auch für die Battheizung empfehlen!

Also Udo, Du benötigst
- 4 Stck Leistungswiderstände 1,5kOhm 50W oder mehr im Alugehäuse, die liefern Dir an 230V unter jedem 4er Block Akkus ca. 35W
- 4 Stck Aluplatten mind. 1,5mm dick, in den Grundabmessungen eines 4er Akkuverbunds
- ein paar m zweiadriges Netzkabel
- Wärmeleitpaste (muß nicht die teure sein)
- Kapton- Klebeband
- eine Platte Styrodur 10mm stark (zur Not auch Styropor)
- je nach BMS evtl noch ein Thermostat, der 230V schalten kann (zur Einfachheit auch gern elektromechanisch mit "Fühlerkapsel")

Battkasten mit Korrosionsschutzfett einfetten.
Eine Styroporplatte ganz unten einlegen (mit scharfem Messer oder Hitzdraht schneiden).
Leistungswiderstände mittig mit WLPaste auf die Bleche montieren, jeweils ca. 1m 2adr Kabel an die Wid Enden anlöten. Mind die Stellen, wo später das Kabel "ums Eck" geht, gut entgraten und mehrere Lagen Kapton auf die Blechkante.
Zweite Lage Styrodur (-por) rein: diesmal muß der Platz für die Widerstände (und bei- dur auch f d Kabel) ausgespart sein!
Nach den zweiten perforierten/befrästen Styroplatten dann die Bleche mit den Widn nach unten auflegen.
Nach und nach die Akkublocks rein und immer schön die 2adr Heizleitungen hochlegen.
Wenn Du alle Akkus verschaltet hast (Vaseline bzw Silikonfett/Hahnfett auf die gereinigten Pole!), kannst Du Deine Battheizkabel in einer ordentlichen Lüsterklemme zusammengeführt entweder an Dein dies u.terstützendes BMS anschalten, oder aber Du schaltest die Heizung mit einem einstellbaren elektromechanischen Thermostat. Der Fühler dafür muß elektrisch isoliert oben mittig auf die Akkus.
Meiner stand früher immer auf 18°C, inzwischen macht das meine BMS-Funkfernsteuerung.
Die Akkus sollten mindestens nach oben hin, besser aber auch seitlich ordentlich in Styrodur (-por) eingepackt werden. Bei mir habe ich nach oben hin auch mit diesem dicken Schaum-Verpackungsmaterial gearbeitet und Deckel aus wasserfesten Sperrholz (Schalwand o.ä.) draufgesetzt. Ich habe ein El mit drei Akkuplätzen, da muß ich jeden Akku einzeln mit Spanngurt verzurren. Weis nicht, wie das beim F4 mit 48V ist; man sollte aber vorher drüber nachdenken, weil man zum Schluß u.U. schwerlich Gurte "drunter durchschießen" kann.
Viel Erfolg, Lars

von laase - am 29.12.2016 00:04
Hallo Euch allen
Hab heut meine gelbe Kiste angemeldet aber bei der A....kälte und dem Eis auf der Strasse hier wollte ich sie nicht rausholen.
Hab gerade gelesen, nicht bei Minusthemperaturen laden!! In meiner Garage ist´s unter Null zur Zeit und ich hab gestern drei Std. geladen.....hab hoffentlich nicht den ersten (teueren) Fehler gemacht?!

Die Tour mit dem geliehenen Hänger nach Lohmar und zurück ins Saarland mit altem Twingo und City ging gut.War ein bischen Aktion den City auf den Hänger zu bekommen mangels Rampe.
Der Hänger-Verleiher hat mir dann beim Abladen geholfen und ich bin von da, mit Licht und Sitzheizung(hab ich erst zuhause gemerkt) 8Km mit dem City nach Hause gefahren. Den ersten Berg hats gepiept...den zweiten Berg (12% ca.500 Meter anstieg) war Dauerpiepen bei Vollgas und dann schlagartig alles aus! Schlüssel umgedreht 10 Sek. gewartet und Spannung war wieder da.
Bin dann mit halbgas unt ner Autoschlange hinter mir den Rest vom Anstieg hochgefahren (ca.10km/h)
Berg runter den Rest vom Weg nach Hause hatte ich dann ca.36V an der Anzeige und kein gepiepe mehr.
Bin vorher in Lohmar ca. 6Km pobe gefahren, da war bei vollgas bergan auch gepiepe.

Das war am 28.12. und es war nicht soo kalt.Habe danach 5Std. geladen und hatte danach 44V auf dem Display. Am nächsten Morgen den langgezogenen Hügel hoch und bei Vollgas wieder alles aus (vorher wieder piep,piep, piep).
Bin dann mit halbgas den restlichen Weg bergan ohne Probleme zur Post (zweimal angesprochen worden wegen dem City) und dann zu Wasgau Bier holen (dreimal angesprochen worden) und zurück mit "speed" den Hügel runter. Zuhause dann 38V.
Macht Höllenspaß die Kiste nur muss ich mich näher damit Auseinandersetzen und die Jahreszeit hilft da im Moment nicht dabei.
Der Vorbesitzer hatte das City in Honef zur Inspektion aber das war wohl am 3.12.2012. Da waren Rep. an der Oberschale +Lackierung, 8 neue Motorkohlen und die Zellen wurden geprüft (15 Zellen, alle zw. 3,33 und 3,36V)
danach ist Er wenig gefahren (Saison-Kennzeichen, 13040Km jetzt)
Er hat bei Ebay 7900 Euro bezahlt für die Kiste im April 2011, Baujahr ist 2009.

Ich hätte da noch die ein oder andere Frage
leichtes Versetzen nach links beim Anfahren ist wohl normal wegen der Hinterachs-Konstruktion, zum prüfen der Zellen muß ich die abklemmen un die Einzelspannung zu messen....
wie mache ich das am besten?
Bremsen quietschen ein bischen, bremsen aber gut. Die werde ich, wenn es ein bischen wärmer ist zerlegen und sauber machen, nur wegen dem Vorderrad...das bekommt man wohl nicht so einfach raus?!
Reifen hinten sind eckig abgefahren, die werde ich wohl erneuern.
Und das mit der Batterie-Heizung muß ich dann wohl auch in Angriff nehmen.
Gibt es für das Gefährt ne "Reparaturanleitung"?
Danke schonmal für den ein oder anderen Tipp und elektrisierende Grüsse, Udo

von U.Peschau - am 06.01.2017 21:13
Die reifen sind niederquerschnitt..und etwas eckig....
Hast Du Fotos vom Batterieraum und BMS?
Zum Prüfen der Zellen braucht Du nichts abklemmen!
Die Ruhespannung der Zellen sagt absolut gar nicht aus...
Was für ein BMS ist verbaut?
Vorderrad ..24er Nuss und Drehmomentschlüssen, ansonsten bekommt man die schwer ab..
Anziehen mit 100Nm
Unbedingt immer etwa Fett auf die Achse vorher und Mutter und Scherauben IMMer mit Locide Mittelfest anziehen!! ALLE!!

von Sven Salbach - am 06.01.2017 21:19
Hallo

Aufpassen unbedingt den Leeraufstrom des Motors überprüfen. Also kette ab und 6V drauf mehr als 1,6 A sollten es nicht sein, wenn doch dann die 4 Schrauben des Kohleträgers lösen und den Träger so verstellen daß der Strom minimal ist.

Wenn das Orginal BMS drinnen ist dann ist auch eine Akkuheizung drinnen die über das Ladegerät gesteuert wird, kannst also nix falsch machen.

Das Piepsen heist daß du unter 3V je zelle bei Belastung gekommen bist. Beim Original BMS einmal drücken dann erscheint serviceanzeige, nochmal drückem dann siehst du die höchste und die niedrigste Zellenspannung, bei -10° ists normal daß kaltre Zellen bei hohem Strom einknicken in der Spannung, Lithium fühlt sich halt bei Temperaturen über 25°C am wohlsten.

Gruß

Roman

von R.M - am 06.01.2017 22:13
Zitat
U.Peschau

Macht Höllenspaß die Kiste nur muss ich mich näher damit Auseinandersetzen und die Jahreszeit hilft da im Moment nicht dabei.das wird im sommer noch mehr

Ich hätte da noch die ein oder andere Frage
leichtes Versetzen nach links beim Anfahren ist wohl normal wegen der Hinterachs-Konstruktion,
hab ich das falsch verstanden:confused:normal zieht ein el in fahrtrichtung nach rechts diesbezüglich wirst du bestimmt noch auf meine vulkolankupplug angesprochen

Reifen hinten sind eckig abgefahren, die werde ich wohl erneuern. neee erst wenn das profil abgenutzt ist, die el-reifen sind flach, nicht rund wie beim roller
Und das mit der Batterie-Heizung muß ich dann wohl auch in Angriff nehmen.mal prüfen ob eine drinn ist, und wenn ja, ob sie heizt

Gibt es für das Gefährt ne "Reparaturanleitung"? ich hab nur für serie 1 aber das bekommst du bestimmt was angeboten
Danke schonmal für den ein oder anderen Tipp und elektrisierende Grüsse, Udo

von wolfgang dwuzet - am 07.01.2017 08:11
Gerade im Winter bzw bei Temeraturen unter 10°C solltest Du den Spaß hinten anstellen..
Wenn das BMS Piept ist es eigentlich bereits 5 vor 12!!
Die Akkus dürfen bei Kälte nicht so stark belastet werden..je schonender desto besser..
Heb Dir den Fahrspaß also lieber für den Frühling auf, als jetzt die Akkus unnötig fertig zu machen

von Sven Salbach - am 07.01.2017 08:35

Re: nicht im Winter loslegen

Reparaturanleitung gibts nur für die Mechanik und die Standard Elektrik nicht aber für Perm Motor BMS u Lithiumtechnologie

Rep Anleitung unter Elweb , info , unterlagen Manuals


Standard Els ziehen beim Beschleunigen nach rechts da das linke Rad angetrieben ist weil üblicherweise Rechtskurven enger sind als Linkskurven

Mach bloß als Anfänger im kalten Winter nichts hin ! Akkus sind im Winte unberechenbar besonders wenn man sie nicht unter normalen Verhältnissen kennengelernt hat ...

Lieber Akkus warm und geladen halten ! Nicht beim Rumstehen ohne Netz Tiefentladung riskieren

Auch die Mechanik ist hochanfällig bei Kälte Der Winter ist keine gute Zeit um sich ans El zu gewöhnen. Der nächste winter kommt dann bald genug

von Christian s - am 07.01.2017 10:22
Hast Du ne Akkuheizung drin ?
Wenn nicht... würde ich sie einbauen.
Kostet 80 - 100,-€³ wenn Du sie selbst baust... Kenntnisse dazu reichen aus Kindergartenbasteln und Elektrische Kenntnisse mit + und - aus dem Physikunterricht 5. Klasse.
Oder bei Ebay schauen, da war neulich eine drin.
Denn dann denken deine Akkus, es ist Sommer unterm A... und du kannst auch fahren wie im Sommer, Nur nicht bei Eis und Schnee,,, das mag der Rest vom EL nicht und Salz schon gar nicht.

von Andi aus Bad Essen - am 08.01.2017 18:06
Ich kann vom Kauf eines City El nur abraten. Meine Geschichte:
Im Februar 2017 war ich bei Herrn N. in A. (Verkauft gewerblich gebrauchte CityEl)
Ich hatte einen guten Eindruck von Herrn N.
Das sollte sich als grossen Irrtum herausstellen.
Ich suchte mir ein Fahrzeug Baujahr 2009 aus und bestellte neue Akkus dazu. Ich erhielt den KFZ-Brief und überwies das Geld. Nach 3 Wochen habe ich es abgeholt. Nach 2 Wochen fahren und laden zeigte die Ladeanzeige ungewöhliche Werte. Emails und SMS wurden vom Herrn N. nicht beantwortet. Telefonisch war er plötzlich nicht mehr erreichbar.
Auf der nächsten Fahrt blieb ich dann mit leeren Akkus liegen. Die Akkus wurden nicht mehr geladen, deswegen die ungewöhnlichen Werte.
Auf weitere SMS und Sprachnachrichten versprach Herr N. Vorbeizukommen und Fehler zu beheben. Ladegerät war kaputt. Er nahm cityel mit und brachte es 2 Wochen später wieder zurück. Die anderen genannten Mängel waren nicht behoben (abgefahrene Reifen, Tacho der Teilweise anzeigt, nicht einstellbarer Rückspiegel ...)
Weitere 2 Wochen später wurden die Akkus wieder nicht geladen. Gleiches Spiel: Herr N. hohte es wieder ab und versprach es im 4 Tagen wieder zu bringen. Es waren dann 4 Wochen (ganz ohne irgendeine Info),
Gebracht. Bei der Fahrt danach stellte ich fest, das der Tacho gar nicht mehr ging. Dann war es genug. Brief geschrieben, Rücktritt Kaufvertrag!!!!!!!
Herr N. versprach das Fahrzeug zurückzunehmen.
4 Wochen kam ein Abholtermin zu stande.
Ende Juli 2017 brachte ich es zurück.
Rückzahlung des Kaufpreises war im Dezember 2017 .
Auf die Erstattung meiner Unkosten warte ich immer noch. Wird von gerichtlich geklärt werden müssen.
Finger weg.
Kein Fahrzeug für den Arbeitsweg.
Vorsicht vor diesem Verkäufer.
Nur leere Versprechungen.

von Nausil - am 13.01.2018 21:27
Hallo

2007 beim gleichen Verkäufer gekauft, für 500€ da Überschlag. Vom Verkäufer instand gesetzt und neue Akkus für 1000 €. Einmal Akkus gewechselt und heute über 90000 km.

So unzuverlässig dass ich damit 10 mal die über 2000km nach Dänemark und zurück gefahren bin. Was defekt war habe ich selbst verschuldet einmal Ladegerät defekt und einmal Kurzschluß im Motor.

Tacho die Leds gehen nicht kaputt sondern die Treiber, ist kein Hexenwerk alle 50000 km mal 2€ für neue. und wenn einige ausfallen dann ist es erst mal egal.

Wenn man so ein Fahrzeug kauft sollt man alles selbst machen können.

Gruß

Roman

von R.M - am 13.01.2018 21:40

Ganz Klar Re: CityEl-Neuling sucht Rat zum kauf

Falsche Paarung Käufer - Fahrzeug.
Wer ein EL kauft sollte sich vorher Kundig gemacht haben -
Bedeutet es sollte bekannt sein das es kein Service-Netz gibt.
Bedeutet das man Grundlagen des "DIY -Schraubens an Fahrzeugen haben sollte " wenn man diese nicht hat, ist es zwingend die Zeit und Mühe aufzuwenden also die Bereitschaft dazu zu lernen.
Gleiches gilt für Grundlagen der Elektrotechnik.

Hat man keine Lust zu dem einen wie dem anderen, und keine Werkzeuge - ist das wie Angelausrüstung zu kaufen aber nie einen Fisch anfassen oder ausnehmen zu wollen.

Ein N. in Aub. wissen und so ähnlich handhaben - also evtl. mal abgefragt haben ich kann mir nur schwerlich vorstellen das er dies nicht gemacht hat????
Meine persönliche Einstellung - Wenn aber doch so sein sollte, das man es unterlassen hat war und ist das, ein Fehler in der Sache und auch Geschäftlich .
Dafür ist er eigentlich zu erfahren! *Kopfkratz*

Also so paßt das für mich nicht zusammen.
(auch wenn aus eigener Erfahrung bekannt Herr N. ist "Überzeugungstäter" aber auch erfahrener Verkäufer und Geschäftsmann)

Bitte nicht persönlich als Angriff verstehen:
Und mal Kurz ach ja nach geschaut ...User NAUSIL Anmeldedatum 13.01.18:rolleyes:
Bedeutet nicht viel - Man kann ja hier Lesen ohne Angemeldet zu sein - ABER Könnte es sich also bestätigen das man sich einen Pflegebedürftigen Youngtimer gekauft hat, zu dem man in den entsprechen Oldtimermagazinen undsonstigen DIY-Presse auch nichts finden wird.
Und erst später - angefangen hat schlau(er) zu machen?
Denn wie könnt es sonst sein ...das andere hier auch tun; aber zig fragen stellen bevor sie "fahren und schrauben; verbessern und pflegen".

von thegray - am 13.01.2018 23:34

Re: Ganz Klar Re: CityEl-Neuling sucht Rat zum kauf

so siehts aus.
Aber vermutlich mangels Nachfrage und da er die Els ja auch an den Mann bringen muss..
anders würde man sich als Verkäufer von Els sonst sicher oft dagegen entscheiden, Kunden X oder Y ein El zu verkaufen, wenn man merkt das keine Vorinfos und kein Händchen zum Schrauben vorhanden..da klar ist..das das nur ärger gibt und keiner Freude daran hat.
Wenn man ein EL kauft muss man es auch reparieren können, dann ist e s auch zuverlässig.
Meine Tacho LEDs sind übrigens noch nie kaputt gewesen :-)

von Sven Salbach - am 14.01.2018 05:52
kann mich meinem vorredner nur 100% anschließen,

hatte in den 13 jahren als el-besitzer drei mal kontakt zu herrn N. in A.
war auch zweimal:rolleyes: nee dreimal persöhnlich dort

mir wurde jedesmal unproblematisch, kompetent, und SOFORT geholfen (einmal sogar kotzenlos:spos: (obwohl der fehler bei mir lag)

bye wolle
PS: allerdings muß ich gestehen, mein letzter besuch in A. war bereits 2015....

von wolfgang dwuzet - am 14.01.2018 08:32

Re: Ganz Klar Re: CityEl-Neuling sucht Rat zum kauf

Zitat
Sven Salbach
so siehts aus.
Aber vermutlich mangels Nachfrage und da er die Els ja auch an den Mann bringen muss..
anders würde man sich als Verkäufer von Els sonst sicher oft dagegen entscheiden, Kunden X oder Y ein El zu verkaufen, wenn man merkt das keine Vorinfos und kein Händchen zum Schrauben vorhanden..da klar ist..das das nur ärger gibt und keiner Freude daran hat.
Wenn man ein EL kauft muss man es auch reparieren können, dann ist e s auch zuverlässig.
Meine Tacho LEDs sind übrigens noch nie kaputt gewesen :-)


Sven - aber du siehst unter der Prämisse schon einen Widerspruch!
Du bist ja selber Selbstständiger Einzelhändler (und Großhändler) - dann braucht man dir die Kurzfristigkeit solchen Handelns eigentlich nicht vor Augen zu halten.
Denn es ist dann ein Verkauf von Händler an Privat - da Greift eben die Gewährleistungverpflichtung ......Und selbst bei Privat zu Privat - sind nachweisbare Grobe Mängel für den Verkäufer dann ein Problem.

Und das Geld alleine kann es ja nicht sein wenn ich die Container voll von ehemals noch brauchbaren Hauben zerkloppt als Sondermüll gesehen hatte. Grade die Teile hätte man in einer Sammelbestellung Bundesweit gut verkaufen können....andere Geschichte.

Ganz andere Geschichte.
Also OT
Nun zu Zeiten als man noch anders dastand hat man auf solche Foren geschimpft ich kann mich an ein persönlichem 6 Augengespräch mit einem anderen Geschäftsmann erinnern (nicht das ich große Kompetenz hätte) für mich persönlich hatte das - wie formuliere ich das am besten "abschätzig aggressive Züge was da auch nonverbal überkam.
Andere Hersteller versuchen meist über P&R Abteilung sich mit denen intensiv Zusammenarbeit zu bemühen.
Deswegen denke fällt es auch schwer diese Plattform nun ebenso zu nutzen obwohl man es schon eins zwei mal .... dabei würde evtl. beide Seiten von Profitieren können.

von thegray - am 14.01.2018 14:10
wir wissen zur Beurteilung zu wenig .

wieviel hat das 8 Jahre alte El gekostet?
war Blei oder Li drin ?
sind die akkus im Endeffekt wieder gut gewesen oder hinüber ?
hat er es letztendlich nur wegen einem kaputten Tacho wieder zurückgenommen und den vollen Kaufpreis erstattet?
wie hoch sind die sogenannten Unkosten ?

Herr N ist nicht irgendein Verkäufer sondern derjenige der (wie auch immer....)
dafür gesorgt hat daß es mit dem El nach den 90er Jahren noch weiter gegangen ist

von Christian s - am 14.01.2018 17:00
Zitat
Christian s


Herr N ist nicht irgendein Verkäufer sondern derjenige der (wie auch immer....)
dafür gesorgt hat daß es mit dem El nach den 90er Jahren noch weiter gegangen ist


und dafür gibt es:spos::spos::spos:

von wolfgang dwuzet - am 15.01.2018 18:27
Das El ungefähr 2800 Euro ohne Akkus.
Und für neue Li-ion Akkus noch mal soviel.
Das ich selbst dran rumschrauben sollte, war nie die Rede.
In 5 Monaten konnte ich es nur 5 Wochen nutzen, Standzeit wegen defekt oder in Werkstatt.
Das grösste Ärgernis empfand ich, weil Herr N. Nach dem Kauf nicht mehr erreichbar war. Immer leere Versprechungen, wie melde mich später .....

Und er wusste, das ich es für die tägliche Fahrt zur Arbeit brauchte.

von Nausil - am 16.01.2018 18:09
Zitat
Nausil
Das El ungefähr 2800 Euro ohne Akkus.
Und für neue Li-ion Akkus noch mal soviel.
Das ich selbst dran rumschrauben sollte, war nie die Rede.
In 5 Monaten konnte ich es nur 5 Wochen nutzen, Standzeit wegen defekt oder in Werkstatt.
Das grösste Ärgernis empfand ich, weil Herr N. Nach dem Kauf nicht mehr erreichbar war. Immer leere Versprechungen, wie melde mich später .....

Und er wusste, das ich es für die tägliche Fahrt zur Arbeit brauchte.


Also 6000Euro für ein El auszugeben ist schon ein Kunststück - klar das für die man erwarten wollen das es zuverlässiger daher kommt. (schliesslichbekommt man ab der Summe ein Twizy oder einen Drilling - die beide für einen ElektronenNovizen und "Nur-Nutzer" die evtl. geeigneterer Wahl.
Also da würde ich mich auch ärgern wollen - offensichtlich ist man durch den Ärger - so schlau geworden sich mit Hilfe eines Neumodischen Instruments schlauer zu machen - Ergebnis - ist DIES.
Erinnert mich an den Piloten aus Mainz vor ca. 3JAhren. (so ein bißchen Montag mit drin und das Fachliche fehlt und die "gehobene" Nutzungsvorraussetzungen.

Aber mit nichten - ist das dann ein Fahrzeug das man dann über Jahre so wie einen Golf2 nutzten konnte. Wie man jetzt wohl auch HIER im Eindruck gewinnen konnt.

ERGO
Man kaufe sich "Schrauber EL"; Werkzeuge; notfalls einen Schuppen oder Blechgarage aus östlicher Fertigung. Ach ja und die Akkus samt BMS.....
Etwa die gleiche Gesamt Summe - wenn mal die Rechtskosten nicht mit einkalkuliert einst wird das ein EL-Park.
DANN ist das EL fast unschlagbar, des es rollt noch und dazu noch effizent wenn die Neue E-Klasse des Nachbarn schon lange wieder als Konservendose in deinem Schrank steht.

Weshalb das Letzte - trotz alle dem - keimt in mir die Vermutung das demnächst nach dem man nochmal eine "Machbarkeitsstudie mit neuen Fakten gefüttert - zum Ergebnis kommt , doch wieder was Plasikelektrisch vor der Tür steht.:D

von thegray - am 16.01.2018 18:26
Hallo,
also für Leute, die schon El gefahren sind, als es die Herstellerfirma noch gab (und Herr N. deren Chef war), ist das Verhalten keine Überraschung. Das gehörte zum Geschäftsprinzip.
Soviel Geld heute für ein El zu verlangen, ist schon ein starkes Stück. Aber seis drum, ich habe seinerzeit sehr viel mehr bezahlt und da war noch nichtmal Lithium dabei.
Nahezu sträflich ist es aber, jemandem ein El zu verkaufen, von dem man weiß, dass es es als zuverlässiges Fahrzeug für den Arbeitsweg nutzen will.
Ein El ist und war immer schon ein reines Hobbyfahrzeug vergleichbar mit dem Oldtimerhobby, selbst wenn es das Alter dafür noch nicht hat - das Umfeld passt aber: Firma pleite, Händlernetz zusammengebrochen, inzwischen Ersatzteilprobleme und überhaupt notorische Unzuverlässigkeit.

Ein El ist ein wunderbares Fahrzeug, es macht viel Spaß, damit zu fahren, zumal wenn es ein Cabrio ist wie meins war. Es hätte auch ein praktisches sparsames Alltagsfahrzeug werden können, wenn es die Herstellerfirma denn gewollt (oder auch nur gekonnt) hätte. Sie hat es nicht gekonnt und ist daher zu Recht (mehrmals) pleite gegangen.
Verpasste Chance.

Lothar

von el3331 - am 16.01.2018 22:22
also das ist aber Blödsinn, ein El ist richtig hergerichtet, zuverlägger als manch anderes Fahrzeug.
ICH habe noch nie den Einsatz vom ADAC benötigt z.>B. nach nun fast 100.000km.
Allerdings ist es wie gesagt, wichtig, sselber reparieren zu können und Interesse dafür zu haben

von Sven Salbach - am 17.01.2018 04:45
Sehe ich genauso wie Horst und Sven!
Und wieso "Ersatzteilprobleme"?
Es gibt außer Wanne und Haube noch alles neu zu kaufen.
Allerdings ob man sich nicht doch besser gebrauchte Austauschteile günstig besorgen sollte ist eine andere Sache.

mfG
Peter

von Peter End. - am 17.01.2018 07:35
wie ihr wisst halte ich beinhart am El fest und nutze es täglich , die meiste Zeit meiner 10 Jahre hat es pannenlos funktioniert , ich möchte weitere 9 Jahre anpeilen . ABER doch nur weil ich mich um diverse schwachstellen, die ich im Elweb kennenlernen durfte und selber entdeckte immer schon extra gekümmert habe und es auch sonst gut gewartet habe . Ich halte eine Wartung mit Hauptuntersuchung wie sie die Bundesbahn bei Lokomotiven macht( nur mit kürzerem Abstand ) fürs El sehr vernünftig.

Es ist aber WIRKLICH VERKEHRT ( falls es so war ) einem durchschnittlichen Autokäufer ohne technische Ahnung der ein Pendlerfahrzeug braucht , ein El als Sorglospaket ( Marke einsteigen und fahren u alle paar Jahre ein Service) zu verkaufen .

von Christian s - am 17.01.2018 11:38
Zitat
Christian s

Es ist aber WIRKLICH VERKEHRT ( falls es so war ) einem durchschnittlichen Autokäufer ohne technische Ahnung der ein Pendlerfahrzeug braucht , ein El als Sorglospaket ( Marke einsteigen und fahren u alle paar Jahre ein Service) zu verkaufen .



EBEN EBEN - alles andere zu Diskutieren ist Quatsch - den man weiß hier ja was geht und was nicht !

Und der Vorfälle sind mir mind. 3 im Gedächtnis als bekannt, immer das Muster Gekauft als tägliches Fahrzeug ; Durchschnitts PKW-Fahrer; keine E und Mech.-Erfahrungen und auch keine Zeit für Arbeiten am El geplant; schon auf der ersten Fahrt Probleme - Reklamationen usw.

von thegray - am 17.01.2018 15:16
Bevor ich mein töftöf kaufte hatte ich schon einige Zeit hier fleißig mitgelesen. Nach dieser eingehenden Lektüre war klar, dass es ein Rundumssorglos-Paket mit dem CityEL nicht geben kann, auch wenn das 6000 € kosten soll. Mein Renner habe ich über Fleischmann (bei Privat) erstanden. Dieser Vorbesitze (der in unmittelbarer Nähe zu Fleischmann wohnte) hat wirklich nichts selber gemacht und zum Service einfach zur Werkstatt gefahren.
Da ich aber nicht nach Hirschhaid umziehen wollte mussten meine pädagogisch-ungeschulten Hände Schmiere und Öl kennenlernen. Aber das war mir durch das Forum bekannt und auch bei Fleischmann wurden mir keine Illusionen gemacht.
Und nach dem Ärger über die vielen versauten Nachmittage kommt der Stolz, das der kleine blaue Plastikhaufen mit seinen 28 Jahren immer noch fährt.
Und es war oft viel dran die ersten Jahre. Mittlerweile mit einem ErsatzteilEL hat sich das eingespielt (wenn ich die Arbeitszeit nicht rechne). Im letzten Jahr war der unser Benziner deutlich häufiger pflegebedürftig.
Die 6000 € wären bei einem Twizzy sicher besser aufgehoben gewesen, da hätte die Kunden-Werkstatt-Relation gestimmt. Das CityEL ist zuverlässig, wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen und Zeit zu investieren. Also mehr das Abenteuer unter den Fortbewegungsmitteln

von zepol - am 17.01.2018 18:20
nu muß ich hier doch auch noch meinen senf dazugeben,
laaange jahre als MEIN hauptfahrzeug(e) NUR old- und jungtimer zwischen 25 und 40 jahre alt gefahren, 365/jahr, immer mit nem 15kg schweren werkzeugkasten on bord,
liegengeblieben in den 20 jahren bestimmt 20mal trotzdem immer ohne fremde hilfe weitergekommen,
fand ich vor 13 jahren ein damls schon 17 jahre altes el,
zustand nach oldifraktion etwa 4-5,
haube 28 oder mehr teilig
armaturenbrett u. hauptplatine kurzschlußbrand
angeguggt, aufgeladen, 1/2 jahr rumgebastelt, zuerst mit blei als der spaß anfing auf lithi umgerüstet,
liegengeblieben 3 mal
nur einmal (von der gattin) abgeschleppt (kabelbruch direkt am kabelschuh verstekt unterm schrumpfschlauch, da hab ich lange suchen müßen)
ein riemenriß (mußt mir meine frau bringen) seitdem ersatzriemen auf d. achse)
und einmal DC-DC verabschiedet, nachts natürlich, und wo is da ein problem,
kabel hat man dabei, also zwei kabel vom heck bei 12 volt abgegriffen nach vorne, dc abgeklemmt kabel drann und heimgefahren.
ach ja, und dann war da noch der federbruch,
aber so ein federbruch kommt meiner erfahrung nach nicht einfach pengundab,
ich wunderte mich beim fahren über schleifgeräusch bei bodenunebenheiten als ich auf der arbeit ausstieg, mein el lag rechts tiefer als links,
nachgesehen, nix entdeckt, also nach der arbeit in schleichfahrt nach hause, hochgebockt und angebrochene feder entdeckt

also wer sich von anfang an in die materie vertieft, und das notwendigste (etwa 3 kg) an ersatzteilen dabeihat, dürfte mit dem el weiterkommen als mit .......

von wolfgang dwuzet - am 17.01.2018 19:11
Zitat
kurzschlußbrand angeguggt, aufgeladen, 1/2 jahr rumgebastelt, zuerst mit blei

Zitat
also wer sich von anfang an in die materie vertieft, und das notwendigste (etwa 3 kg) an ersatzteilen dabeihat, dürfte mit dem el weiterkommen


Das ist die immer wieder aufkeimende Quintessenz :
Eben Eben - Vertiefen; einarbeiten (wollen) nicht gleich drauf angewiesen sein (also den Alten Verbrenner dauergeparkt lassen) gibt im Fall des Falles nicht so viel Streß - nur eine "Ausweichbewegung ".
Dann ist es erst mal ein Sinnvoll(ers) Hobby - dann kann man mehr machen und auch und das im Doppelten Sinn zu verstehen - Wissen was geht, was nicht !
Wenn man dann keine übermäßigen Ansprüche mehr stellt - kann auch ein solches eben dieses erfüllen!

Und wie ich mal geschrieben hatte; Hier - passte was nicht zusammen Berater - Kundenprofil; Fahrzeug - Kunden Erfordernisse ; Info Lage Käufer - zu realer Sachlage....; Fahrzug Ist zu Fahrzeug Soll? und zu guter letzt aber nicht zu vergessen - oder die Eigendarstellung.

Nun Vertrag ist gewandelt - hoffentlich Kaufpreis auch; Neuer Anfang möglich - Somit neue Chance.

von thegray - am 17.01.2018 21:24
Hallo,
also ich meine so objektiv wie möglich geschrieben zu haben, zurückzunehmen habe ich jedenfalls nichts.
Das Thema El ist für mich seit rd 4 Jahren beendet, deshalb habe ich nicht mehr alle Aufzeichnungen, weder meine fast unendliche Schadensliste noch die mal spaßeshalber angefangene Liste der Konstruktionsfehler bzw. in der Branche schon länger als falsch erkannter ungeschickter Lösungen.
Und diejenigen, die über die große Zuverlässigkeit des El berichten, mögen doch mal ihre Forumsbeiträge der letzten Jahre Revue passieren lassen, da bekommt die Zuverlässigkeit beträchtliche Kratzer.
Was die Ersatzteile angeht: bereits vor 5 Jahren gab es keine Gasfedern für die Haube mehr, keinen Fahrtrichtungsumschalter, Heizungsschalter und keine Felgen, da sind bestimmt inzwischen noch einige dazugekommen.
Grüße

Lothar

von el3331 - am 18.01.2018 22:42
Zitat
el3331
Hallo,
also ich meine so objektiv ...
.....seit rd 4 Jahren beendet, ..... Konstruktionsfehler bzw. in der Branche schon länger als falsch erkannter ungeschickter Lösungen.
Und diejenigen, die über die große Zuverlässigkeit des El berichten, mögen doch mal ihre Forumsbeiträge der letzten Jahre Revue passieren lassen, da bekommt die Zuverlässigkeit beträchtliche Kratzer.
Grüße

Lothar


Eben Eben - Die die Können, können von Zuverlässigkeit reden weil sie mit Zeit; Raum; Material - retten was zu retten ist. Wie man das anders wo bei Oldtimern so macht. Von den Wirtschaftlichen Aspekten der Erbrachten Leistungen kann man dann lange nicht mehr Reden. Auf der anderen Seite zu gute halten kann man - das man Aus einem Targa ; Ein Cabrio macht; Was am Fahrgestell ; Lenkung; Federung; Elektrik; Getriebe ; Motor; ach ja nicht zu vergessen Bremsen; Steuerung fast alles mit Hausmitteln machen kann. Zumeist das Fahrzeug verbessert und wer es drauf anlegt evtl. auch den einen oder Anderen TÜVler findet der ihm das einträgt, und wer hart im Nehmen ist das auch ohne Garage oder vergleichbares möglich machen kann. Wer kann schon mit Zwei Händen; kein Motor und Getriebeheber und keine Hebebühne - davon Reden das er "Sein" Fahrzeug einmal auf links drehen kann und auch wieder zusammen bekommt - mit mehr Federweg wären das eigentlich Voraussetzungen einem eine Weltreise anzugehen - Klar wennn man am Stückzurückkommt - ist das El nicht mehr das was es mal war - und auch kein Kurzstreckenfahrzeug mehr:joke:

von thegray - am 18.01.2018 23:57
Hallo

Weis ja nicht wie du suchst. Gasfeder ist Standartteil das man bei jedem Shop konfigurieren kann. Ich lasse die einfach reparieren beim Hersteller.

Fahrtrichtungsumsschalter ebenfalls Standard Drehschalter 1-0-1 und Mikroschalter. Heizungsschalter Standart von Valeo.

Felgenhersteller ist zwar pleite aber der Workaround ist einfach.

Bremstrommeln drehen lassen und die Felge von den Noträdern der VAG-Gruppe verwenden. Die Anfertigung einer Bremstrommel kostet 50€.

Oder Räder vom Twike verwenden.

Gruß

Roman

von R.M - am 19.01.2018 16:42
Zitat
Nausil
Übrigens ist Herr N. Hauptberuflich Immoblienmakler. Das erklärt den nicht vorhandenen Kundendienst nach dem Kauf.

Ich fahre jetzt einen der Drillinge und bin sehr zufrieden mit dem ION.


Ernst jetzt Markler!

Und beim Drilling - habe ich ja mit meiner "Weissagung" nicht verkehrt gelegen - schön wenn sowas dann doch, wenn auch auf Umweg zum "Ziel" einer besseren Lösung führte.
Auf die Dauer über eine Standheizung Gedanken machen, wenn man aus dem Batteriebereich eine unnötige Plastikteile entfernt; die Batterie verlagert zu dem kleiner dann passt da ganz bequem eine rein. Darüber E-Heizung isolieren!

von thegray - am 31.01.2018 06:34
"Ernst jetzt Markler!"
jo, seit einiger Zeit sogar.
Ich finde es aber super, das er die CityEl Fahrer nicht im Regen stehen lässt, und nach wie vor betreut.
Auch wenn ich nach wie vor finde das N. ein schwieriger Mensch ist, zeigt es doch,das im das CityEl offenbar tatsächlich persönlich was bedeutet

von Sven Salbach - am 31.01.2018 07:42
Zitat
Sven Salbach
"Ernst jetzt Markler!"
jo, seit einiger Zeit sogar.


Nö, einen Ernst N. kenne ich gar nicht. Also im Ernst, es ist mannigfaltiger:

Karl N., mir persönlich bestens bekannt, ist heute a) Immobilienmakler und b) Sachverständiger "Betteriesystemtechnik" bei Krabatt. Better sollte es natürlich "Batteriesystemtechnik" heißen, vor allem, wenn man als Sachverständiger auftreten will.
Und c) Prokurist bei CityEl Krabatt UG.

Also ich kenne einige der N-Familie. Ernst aber nicht. Karl (s.o.) einigermaßen gut, und seine Söhne Jonas und Karl-Christian noch aus der Zeit, als sie recht klein waren.

Ansonsten habe ich 2012 in der Zeitschrift EMobile plus solar einen Bericht über die Geschichte von CityCom zusammengestellt - von der Gründung bis zur Insovenz. Hier ist er zu finden.

von Berlingo-98 - am 31.01.2018 11:37
sorry, aber mir ist das zu schwarzweiß: der gute N und der böse Smiles-F.
Was war denn VOR F? Ja, N. Und da war schon wenigstens die Hälfte des Gelds der gutmeinenden Anteilseigner verbrannt. Wahrsch noch viel mehr.
Kann sein, daß N auch viel eigenes privates Geld in der Zeit verbrannt hat, aber offenbar war ja noch genug da, um Anlagen, Fahrzeuge und Teile aufkaufen zu können.
Klingt nach bad vibrations, aber ist so: ich fühlte mich als Anteilseigner verar.... und das Gefühl hält bis heute an.
N hätte die "Weggefährten" ansprechen oder anschreiben können, ihnen wenigstens großzügige Rabatte beim Ersatzteilverkauf einräumen or whatever um ihnen zu zeigen, daß ihm das auch ein wenig nahegeht. Waren ja mehrheitlich bestimmt keine Spekulanten, die sonst gern in Rüstungsaktien oder bei RWE ihr Überflüssiges parken. Aber nichts dergleichen. Einfach aalglatt rausgewunden, die bösen waren ja die andern. Kopfschüttel ...
K

von laase - am 01.02.2018 23:16
Wer mit Aktien handelt, der Spekuliert nun mal..wenn man dann alles verliert, kann man ja nicht vom N. erwarten, das er euch auszahlt..das mit den Aktien kein großes Geld zu verdienen war, war klar...
Vielleicht hatten hier einfach manche falsche Erwartungen

von Sven Salbach - am 02.02.2018 07:51
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