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Erster Beitrag:
vor 13 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 13 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Magus, Erwin

Warum ist die Eucharistie wichtig für Christen ?

Startbeitrag von Erwin am 12.06.2004 19:03

Hallo Magus !

Werte Leser !

Warum ist die Eucharistie wichtig für Christen ?


Die Wandlungsworte Jesu `
Nichts wurde so kostbar und genau überliefert, wie die Worte Jesu, besonders die zum Abendmahl, die wir die Wandlungsworte nennen.
Matthäus, Markus, Lukas und Paulus berichten darüber , jeder der vier berichtet diese Worte ein bisschen anders.
Das ist mein Leib, er wird jetzt gebrochen im Tod.
Was meinte Jesus damit ?
Nur eine symbolische Handlung ?
Nein - Es ist mehr als nur Symbol:
Warum ?
Kontext zum AT:
 Mose nimmt am Sinai Opferblut und besprengt damit das Volk. Blut ist Symbol für „Leben“ ( Blut des Bundes )
 Der Bund ist immer wieder gebrochen worden von Israel. Der Prophet Jeremia verheißt: Es wird einmal eine Zeit kommen, da wird es einen neuen Bund geben, einen Bund, der nicht mehr gebrochen wird.
 Jesus sagt beim Abendmahl: Das ist mein Blut. Er identifiziert sich mit diesem Blut, weil das Blut das Leben ist. Mein Blut, das heißt, das bin ich selber.

Es gibt nur eine Stelle im Alten Testament, wo ein Mensch Bund genannt wird. Jesaja 53, der große Text über den Gottesknecht. : Der Gottesknecht ist der Bund in Person .“Der Gottesknecht wird "von Leiden zermalmt". "Er trug die Sünden der Vielen." - Wir kennen das: "Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt." - "Er trat fürbittend für die Sünder ein." "Er hat sein Leben in den Tod gegeben" (Jes 53,10.12).

Was Jesus im Abendmahlssaal getan hat, ist nicht einfach verständlich. War das nur symbolisch gedacht oder ganz realistisch?

Ich meine, es ist mehr als nur eine symbolische Handlung: es geht damals wie heute bei der Eucharistie um die Transubstantiation : Wesensverwandlung:
Justin, ein Philosoph, ein Christ, ein Märtyrer (†um 165) schreibt um das Jahr 150 dem Kaiser, was die Christen da tun. :„Nicht als gewöhnliches Brot und gewöhnlichen Trank nehmen wir die Eucharistie. Vielmehr auf die gleiche Weise, wie der durch Gottes Wort fleischgewordene Jesus Christus, unser Erlöser, um unserer Erlösung willen Fleisch und Blut angenommen hat, so ist auch die Speise, die durch ein Gebet um den von Gott stammenden Logos, um das von Gott stammende Wort, zur Eucharistie geworden ist, das Fleisch und Blut des fleischgewordenen Jesus“ (Apologie I,66).
Hl.Ambrosius und HL.Thomas v.Aquin fassen es in Worte: Gott allein hat die Macht, das Wesen zu wandeln. Gott hat sozusagen Zugriff auf das Innerste der Wirklichkeit. Die Wandlung ist eine Transsubstantiation.
Das kann man aber nicht mit „Wissen“ erfassen, hier bedarf es : „sola fide - alleine mit dem Glauben“
Daß dies so ist, geht aus „the biggest common course“ in meinen früheren Beiträgen hervor: Da alles, was die „Ratio“ begreifen kann , schon vorher durch : „sola fide - alleine mit dem Glauben“: erfaßt werden konnte, ist es nicht schwer, dieses Geheimnis des Glaubens , die Transsubstantiation , voll anzunehmen.

Daher gilt auch hier: „the rounded whole“ ist und bleibt „rund“, nirgends sind Ecken oder Kanten zu erkennen ,was heißen will: es gibt keine Widersprüche!

Daher kann man auch ganz einfach sagen: der Glaube hat Recht : das „Wissen“ ( die „Ratio“) bestätigt ( je nach Stand der Wissenschaften ) im Nachhinein, was der Glaube vorgibt, daher kann man auch das voll glauben, was man zur Zeit ( noch nicht ) wissenschaftlich erklären kann.


Liebe Grüße
Erwin

Antworten:

Hallo Erwin, freut mich, daß Du schreibst. Ja Du hast schon Recht " In der Wahrheit " kann es gar keine Ecken und/oder Kanten geben. Was = wahr? All das, was uns " Gott " in " Jesus Cheistus " vorgelebt - mitgeteilt - und gezeigt + erzählt hat. " Jesus " hat die wunderbarsten Gleichnisse, uns Menschen mitgegeben auf unseren Lebensweg. Was mich auch noch außerordentlich fasziniert, ist dießes Freiwillige geistige " gleichgestellte " daß ER uns ja anbot. Schon daran ersieht man, daß für " Gottvater " NICHTS unmöglich ist, sich auf eine Stufe , mit Seinen Geschöpfen stellt, wie groß mag dieße " Vaterliebe " wohl sein? Ganz Sicher, unermäßlich für uns Menschen, was ja auch viele nicht nachvollziehen konnten/ auch nicht wollten. Wieso, wurde " Christus " sosehr mißverstanden? von nicht wenigen. Ich denke Heute wäre es ebenso, wenn nicht noch schlimmer. Alles würde man IHN zubilligen, NUR NICHT, daß was ER ist! (pers. Meinung)....

von Magus - am 13.06.2004 15:01
Ja Magus!
stimme mit Dir überein
LG
Erwin

von Erwin - am 13.06.2004 15:34
Dank Dir Erwin, Du weißt ja, was es wiegt, daß hat es ;-)

von Magus - am 13.06.2004 15:43
RE also rauffffffffffff

von Magus - am 13.06.2004 20:20
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