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Das RAV4 Funcruiser Forum
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 12 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 12 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Gerd, NORBERT, Topper, Charilos, Lutz

Felgen für den RAV

Startbeitrag von Gerd am 02.10.2005 08:19

Ich suche jetzt schon seit einiger Zeit eine passende Felge.
Immer wieder stoße ich aber auf einen Vermerk in den Gutachten der mich stutzig macht.
"nicht zu montieren bei Fahrzeugen mit serienmäßiger Kunststoffverbreiterzng...
... gegebenfalls ist eine zusätzliche Radabdeckung/Verbreiterung des Radkastens anzubringen..."

Will man einen hier etwas verarschen . Zum einen geht es nicht wegen der Verbreiterung und zum anderen will man wieder eine haben.
Hat jemand eine Ahnung woran es liegen kann. Die Felgen unterscheiden sich nur in der Einpreßtiefe. Orginal hat 35 mm und die ausgesuchte 38 bzw. 40 mm
Nach meiner Auffassung dürfte hier die Verbreiterung absolut keine Rolle spielen da die Felge weiter im Radkasten sitze und somit eher mit der Innenseite des Radkastens zu kämpfen hat als mit der Verbreiterung.

Will und das Toyota nur zum Kauf der teuren und hässlichen Felgen einladen ???

Antworten:

HalloGerd!
Ich kenne den Satz nur so,,,nur genehmigt mit Radkasten/Kotflügelverbreiterung,,,Alles Andere ergibt ja auch keinen Sinn!
Um sicher zu gehen ob Du die Felgen anbauen kannst fragst Du einfach mal bei TÜV oder Dekra nach,wird doch sicher ein Stützpunkt in der Nähe sein.Eigentlich müsste es aber die Toyota Werkstatt auch wissen.
Ich habe dies immer bei ATU geklärt,mein Bruder arbeitet dort,die haben alle gängigen Typen aufgelistet im Computer.Also ,falls die ATU Werkstatt in der Nähe ist ,einfach mal versuchen.Gib einfach an das Du Interesse an dies oder jener Felge hast,dies verpflichtet ja nicht zum Kauf.
Ciao,Norbert!

von NORBERT - am 02.10.2005 16:11
@Norbert

... genau bei ATU war ich ja und habe mir die Felgen angeschaut und daher weiß ich das ja. Nur wenn du schon so einen Satz drin hast ... dann brauchst du gar nicht erst beim TÜV vorfahren mit der Felge.

von Gerd - am 02.10.2005 16:49
Hallo Gerd,

ich bin seit ein paar Tagen dabei, mir Angebote für Winterräder einzuholen. Bisher habe ich dabei folgende Erfahrungen:

Ein Händler sagt, dass die Felgen (ich habe auf preiswerte Alus geachtet, sind meist sogar billiger als Stahlfelgen), für 32,-- EUR beim TÜV eingetragen werden müssten. Das ist aber vor Ort beim Händler möglich.

Bei einem anderen wurde mir gesagt, dass ich lediglich die Papiere (Gutachten) mitführen müsste.

Wenn ich eine solche Angabe vom Reifenhändler vor Ort erhalte, verlasse ich mich einfach drauf. Falls wirklich wider Erwarten von der Polizei was moniert würde, fahr ich halt einfach wieder zum Händler, und reklamiere das Ganze. Schließlich hat er mir die Felge und die Räder als "passend" verkauft. Als Laie muss ich mich einfach drau verlassen können. Insofern ist mir relativ egal, welche Einpresstiefe oder sonstigen technischen Daten draufstehen, die ich als Laie sowieso nicht nachvollziehen kann. Hauptsache die wichtigsten Daten stimmen mit dem Fahrzeugschein überein.

Welche Erfahrungen haben die anderen?

Viele Grüße,
Charilos

von Charilos - am 06.10.2005 18:39
Hallo lieb RAV-Gemeinde,

will diesen Betrag mal nutzen um mir mal Luft zu machen.
habe mir auch schöne Felgen gegönnt und war dazu lange auf der Suche. Mein Händler meinte, Ratkastenverbreiterung (ist bei mir original) muss sein und dann gibt es zwei Wege. Ohne Herstellerfreigabe, mit TÜF, oder einen Hersteller finden, der Freigabe mit ABE gleich mitliefert.

So gedacht, so getan! Nun war ich wegen einer Adressänderung in der Zulassungsstelle und dachte so in meiner Naivität, lässt den ganzen Quackrich gleich mal richtig in den Brief eintragen... Ja, dann kam’s... Die liebe Dame meinte ich müsse erst zum TÜF, alles Andere könne Sie nicht akzeptieren...? Die Liebe war aber mit der ganzen Materie total überfordert. Der KFZ-Breif wurde völlig unbrauchbar, es gab einen Neuen. Die Dame fing das Weinen an und ich dachte, also die Räder das nächste Mal...

Nun gab dies am Mittwoch... Ja, mein Herr sorry, die Kollegin kommt vom Friedhofsamt, wir alle sind hier unkundig, die Experten sind bei "HARZ4"... na Klasse, dachte ich... Nun aber mal los mit den Rädern... und wider???

Es gibt doch seit 01.10.05 eine neue EU-Richtlinie, da wird das nicht mehr eingetragen! Und was nun? Ja, Sie müssen zum TÜF und den Prüfbericht immer mitführen.

So ist das mit der deutschen Bürokratie...

Die Moral der Geschichte, es kann raten wer will, an den Sachbearbeitern im Amt kommt keiner vorbei… und das kann so, oder eben so sein, kommt eben ganz drauf an!

LG und bis zum nächsten Mal

Lutz

von Lutz - am 07.10.2005 17:12
Hallo!
Ich will jetzt nichts Falsches sagen aber Felgen die nicht in der Zulassung stehen müssen immer vom TÜV abgenommen werden.Mit dem Nachtragen muss man es nicht so verbissen sehen,Papiere mitführen reicht zu,steht ja auch so im TÜV Bericht.
Wenn Du die Felgen kaufst muss auf alle Fälle ein Teilegutachten oder eine ABE dabei sein sonst macht der TÜV keine Abnahme für 32 Euro sondern ein Einzelgutachten für sagen wir mal 250 Euro!
Weiss ich weil ich es schonmal durch hatte,nie wieder!
Ciao,Norbert!

von NORBERT - am 08.10.2005 16:56
Na ja , dann werden wir mal sehen habe mir schon eine schöne Felge angeschaut
hoffe das klappt, werde die Orginalfelgen dann jetzt mit Winterreifen bestücken und die Toyoreifen dann auf die neue Felge montieren.

Übrigens habe einen sehr guten Reifen für den RAV .
Winterreifen der Marke Cooper Weathermaster.

von Gerd - am 09.10.2005 10:05
Ich kenne das vom Motorrad.

Alles was eine ABE hat, kann, muss aber nicht eingetragen werden, vorausgesetzt, man führt die ABE immer mit.

Haben die Felgen ein TÜV-Gutachten, eine Festigkeitsgutachten oder Ähnliches, kann der TÜV diese dann eintragen, auch wenn nicht explizit dabei steht, dass diese für den RAV4 sind.

von Topper - am 11.10.2005 09:06
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