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Medientechnik 2001
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1
Erster Beitrag:
vor 13 Jahren, 11 Monaten
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Söri

Prof. Ide´s Vorstellung, wie ein Praktikumsbericht auszusehen hat

Startbeitrag von Söri am 06.07.2004 15:49

Wer seine schöne Praktikumszeit noch auskosten will, sollte das nicht lesen!!!!

Weiterhin gibts, wie Anja schon sagte Praktikumsberichtrichtlinien im Digiboard - die sind auch der Hammer -



Praktikumsbericht
Vorneweg ein Feedback, das ich neulich von einem Münchener Herstellungsleiter bekommen habe.
Er fand - sinngemäß - den von einer studentin der vh 98 vorgelegten Praktikumsbericht "nicht sehr
aufregend". Außerdem hat er mir erzählt, daß er sich bei der Einstellung neuer MitarbeiterInnen auch
stark daran orientiert, wo Sie schon einmal gearbeitet (Praktikum gemacht) und was Sie dort gemacht
haben. Das heißt für ihn vor allem: welches Know-How bringen Sie in den Verlag bei einer
Einstellung mit.
Aus meiner Sicht bedeutet das: der Praktikumsbericht wird von Ihrem Vorgesetzten (Herstellungsleiter)
nicht nur gelesen und abgestempelt, sondern selbstverständlich auch bewertet (paßt der Inhalt zu dem
Eindruck, den er/sie sonst von Ihnen hat).
Ein guter Praktikumsbericht kann und sollte durchaus auch einer Bewerbung beigelegt werden -
genauso wie andere gute Arbeitsproben auch. Dann sollte der Bericht aber auch bestimmten
"inhaltlichen, gestalterischen, herstellerischen usw. Mindestanforderungen genügen" (O-Ton Prof. Ide,
Sommersemester 2001, als Hinweis auf die Vorbereitung von Bewerbungsunterlagen).
Was ich darunter verstehe, können Sie sich sicherlich vorstellen. Ihr Praktikumsbericht sollte vor allem
eine "Visitenkarte" für Ihre Fähigkeiten sein.
In welcher Form Sie den Bericht erstellen, wie Sie inhaltlich vorgehen, ist Ihnen aus meiner Sicht
freigestellt. Mir geht es darum, daß im Bericht deutlich wird: was haben Sie im Praktikum gemacht
(Kaffee gekocht und kopiert gehört nicht hinein, den Verlag bei einem wichtigen Titel vor einem
Mega-GAU bewahrt zu haben gehört natürlich rein).
Der Praktikumsbericht darf - ähnlich wie Arbeitszeugnisse - eine gewisse wohlwollend-positive
Stimmung für Ihre Fähigkeiten erzeugen. Sie sollen Ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen,
allerdings auch nicht übertreiben. (Beispiel: ich durfte auch mal die Satzkorrekturen zusammentragen
und lernte die Buchhaltung kennen klingt nicht so gut wie: zu meinen regelmäßigen Aufgaben
gehörte das Kollationieren der Satzkorrekturen, die Erteilung der Imprimatur und die Überprüfung
der Satzrechnungen).
Ich lese im übrigen alle Praktikumsberichte!
Es empfiehlt sich durchaus, frühzeitig eine Liste anzufertigen, wann Sie was gemacht haben, Material
zu sammeln, sich Gedanken über die Aufbereitung des Berichts zu machen. Optimalerweise nutzen
Sie natürlich - soweit vorhanden und für Sie zugänglich - Ressourcen des Verlages.
Grundsätzliche (Mindest-) Anforderungen zum Praktikumsbericht entnehmen Sie bitte dem Text von
Frau Prof. Herzau-Gerhardt (im Anhang beigefügt).
Wenn Sie diese Kriterien erfüllen, sind die Mindestanforderungen aus unserer Sicht erfüllt und Sie
bekommen den ersehnten "Stempel". (Ich sehe übrigens das Kriterium A4-Format nicht so eng, Sie
können durchaus ein anderes Format, z. B. ein gut handhabbares Buchformat wie bei Ihrem
Musterbuch wählen)
Hoffentlich habe ich Ihnen mit diesen Informationen weitergeholfen.
Ich wünsche Ihnen eine spannende, interessante und lehrreiche Zeit im Praktikum.

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