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vor 12 Jahren, 8 Monaten
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Mahatma

GC? Nein, danke!

Startbeitrag von Mahatma am 12.02.2005 09:03

In der heutigen Ausgabe widmet sich die NZZ ihrem Klub GC. Seinerzeit war ich überrascht, dass GC ohne vollamtlichen Trainer auskommen will. (Das ist für mich der Gang zu einem Provinzklub). Nun stellt die NZZ leise die Frage nach einem vollamtlichen Sportchef.


GC? Nein, danke!

Erinnern Sie sich noch? Damals, als der Grasshopper-Club noch eine noble Adresse war? Als sich lange Kolonnen vor der GC-Geschäftsstelle bildeten und sich die Spieler die Beine in den Bauch standen, nur um höflich anzufragen, ob vielleicht noch ein Plätzchen in der Mannschaft frei sei? Inzwischen stehen sie nicht mehr an. In der Winterpause war GC der einzige Arbeitgeber der Super League, für den sich kaum jemand interessiert hat. Und wenn, dann war das Interesse nicht gegenseitig. Rund 20 Spieler haben seit Dezember neue Verträge in der höchsten Klasse unterschrieben - die Kugelschreiber im Hardturm aber blieben unbenützt. Sogar Servette soll bereits wieder erfolgreich die Netze ausgeworfen haben. Doch das ist eine andere Geschichte.

Budgetreduktion, Lohneinbussen, sportlicher Krebsgang: Das Empfehlungsschreiben der Grasshoppers kommt bei den Wunschkandidaten nur schlecht an. Die Rückkehr zur Vernunft ist zumindest auf dem Transfermarkt nicht honoriert worden. Und auch wenn bei GC das Salär noch immer pünktlich überwiesen worden ist, wird da und dort gemunkelt, das Risiko eines Wechsels in den Hardturm sei zu gross. Dass Hakan Yakin nicht gekommen ist, war noch zu verkraften. Dass andere, potentere Geldgeber das Pokerspiel um den kamerunischen Nationalspieler Idrissou von Hannover gewonnen haben, war absehbar. Und die Young Boys halten noch immer den Finger auf Stürmer Leandro - verständlich, dass der Wunschspieler von Trainer Latour auch nicht unterschreiben wird. Dass aber auch der Balztanz um den jungen Davide Callà keine Wirkung zeigte, hat nicht nur dem Trainer, der den U-21- Nationalspieler seit langem gut kennt, zu denken gegeben. Ist vielleicht doch etwas dran, dass ein vollamtlicher Sportchef, der über Monate einen Wunschspieler bearbeiten könnte, im Grasshopper-Club fehlt?

Die bisher letzte Absage kam jetzt offenbar vom Brasilianer João Paulo, der von Servette in die spanische zweite Liga wechselt. Inzwischen drängt die Zeit. Am Dienstag bricht der Transfermarkt seine Zelte ab. GC will auf die Abgänge reagieren. Erinnern Sie sich noch an die folgenden 15 Namen? Borer, Castillo, Gamboa, Gerber, Smiljanic, Zanni, Ziegler, Baturina, Baykal, Rozental, Tararache, Barijho, Mikari, Petric, Nuñez? Sie alle hatten in der Meistersaison 2002/03 für die Grasshoppers gespielt. Im Hardturm ist keiner mehr von ihnen.

Flurin Clalüna


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