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Red Blue Devils Poeten Forum
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 12 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 12 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Mätzli, Betty Bossi, Rotblau, Latteknaller, Kopfschüttler, Chrättli, Fanti

1/2 OT: Hearts-Trainer wäg!

Startbeitrag von Fanti am 22.10.2005 18:29

Unglaubglig aber wohr: do liigt dä Club noch zig-milioone Joor wieder emool zimlig souverän an dr Spitze vo dr Liga - und dr Trainer George Burley goot. Oder wiird gange, me kunnt nit so ganz druss. S offizielle Bulletin isch - wie e Jambo im Kickback-Forum dräffend formuliert het - "a load of crap"; me isch rund um d Gorgie Road im Momänt zimlig rootlos.

Nadierlig spekuliert me yber d Nochfolg; es kursiere Nämme wie Scala, Souness, McCarthy, Ranieri, Dechamps, Ivanauskas, Loddar , Hitzfäld :eek: ...

P.S.: Mit em Assistänztrainer an dr Sytelinie hänn d Hearts hit Noomidaag gääge Dunfermline 2:0 gwunne (Gool: Ruuuudi (wär sunscht ;-)) und Pospisil). Si liige mit aim Spiil mee 6 Pinggt vor Celtic, die schutte moorn in Kilmarnock.

Antworten:

Ych glaub immer no, dass do dr ney Gäldgääber sini Pfööte im Spiil hett. Schad! Hoffentligg wirggt sich das nidd in de Laischtigge vo dr Mannschaft uss!



von Kopfschüttler - am 23.10.2005 10:54
unglaublich:




wenn das in basel würd passiere wär eine glücklich gell rougeblue.. ?! ;-)

von Chrättli - am 23.10.2005 11:57
Fanti schrieb:

Zitat

Hitzfäld :eek: ...

dä name kursiert zur zyt eh immer, wenn e vrein e trainer brucht.
(sogar by YB het me nen gnennt :joke: )



von Latteknaller - am 23.10.2005 14:36
I wynsch jo de Hearts nit schlächts, aber wenn si ab morn dr Chr. Gross as Drehner hätte, wurds my freye.



von Rotblau - am 23.10.2005 18:22
Er hett glaub mit em Romanov Lämpe gha. Fir mi absolut unverständlig.

Never change a winning team. Do ghert dr Trainer au drzue.

E schwere Dämpfer!



von Mätzli - am 24.10.2005 07:46

Re: 1/2 OT: Der gefährlichste Job im schottischen Fußball

DIE WELT.de


Ein Fußtritt für den Sieger oder Der gefährlichste Job im schottischen Fußball

Edinburgh - Die offizielle Mitteilung des FC Heart of Midlothian läßt nichts Ungewöhnliches oder gar Sensationelles vermuten. "Der Vertrag mit George Burley wurde im beiderseitigem Einvernehmen und mit sofortiger Wirkung aufgelöst", sagte George Foulkes, Präsident des schottischen Erstligavereins, am Samstag, "die Meinungsverschiedenheiten waren unüberbrückbar." Klingt wie eine der üblichen Erklärungen nach der Entlassung eines erfolglosen Trainers.

Aber ein Blick auf die Tabelle der schottischen Premier League macht stutzig. Die unbesiegten "Hearts" sind Tabellenführer. Sie haben neun von elf Spielen gewonnen, zweimal remis gespielt, den besten Saisonstart der Klubgeschichte hingelegt. Sie schicken sich an, die 20 Jahre währende Vorherrschaft der beiden Glasgower Vereine Celtic und Rangers zu brechen. Und trennen sich von ihrem Erfolgstrainer?

"Für uns alle war es ein Schock, und wir sind alle zutiefst enttäuscht, weil Burley ein großartiger Mensch und Trainer ist", sprach Kapitän Steven Pressley für die Mannschaft. Aber wie Foulkes, der die "Verwunderung der Menschen" gut verstehen könne, kam auch Pressley zu dem Schluß: "Im Fußball können solche Dinge eben passieren."

Was die beiden aus Gründen der Diplomatie verschwiegen: Die Wahrscheinlichkeit, daß so etwas passiert, ist besonders hoch, wenn der Verein in den Würgegriff eines selbstherrlichen Oligarchen geraten ist. Der heißt in ihrem Fall Wladimir Romanow und kommt aus Litauen. Im Februar dieses Jahres stieg der 58 Jahre alte Romanow, dem auch der litauische Meister FBK Kaunas und der weißrussische Erstligaklub MTV Ripo Minsk gehören, bei den "Hearts" ein. Er tilgte die 20 Millionen Euro Schulden und investierte kräftig in die Mannschaft. Bei einem auf 400 Millionen Euro geschätztem Vermögen, das Romanow mit Investmentbanking und Aluminiumhandel angehäuft hat, ein Klacks. Am Freitag erwarb er ein weiteres Aktienpaket und hält nun 55,5 Prozent der Klubanteile.

Dafür nimmt er im Gegensatz zu seinem Pendant Roman Abramowitsch, der bei Chelsea London investiert, in Anspruch, alleiniger Entscheidungsträger zu sein. Er verpflichtete ohne Rücksprache mit Burley (49) Spieler und gab die Ziele vor: "Ich will Meister werden und in ein paar Jahren im Champions-League-Finale stehen."

Burley riß diese Traumschlösser seines Chefs in der Öffentlichkeit immer wieder ein, sprach von einem kontinuierlichen Aufbau. Geduld ist jedoch etwas, was von einem Machtmenschen wie Romanow nicht zu erwarten ist.

Wenige Stunden nach Burleys Demission scheint der Alleinherrscher schon einen Nachfolger gefunden zu haben. Ein "Sir" soll es sein. Der 72 Jahre alte Bobby Robson, Englands ehemaliger Teamchef, scheint nicht abgeneigt. "Ein sehr attraktiver Job", sagte die Trainerlegende gegenüber der "Mail on Sunday". lot


Artikel erschienen am Mo, 24. Oktober 2005

von Betty Bossi - am 24.10.2005 12:50
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