Startbeitrag von Rotblauam 03.09.2010 20:35
Eigentlich war dieses Spiel dafür geplant, dem frustrierten St.Galler Publikum die Gelegenheit zu geben, seine Todesverachtung und Hass gegen die FCB-Spieler mit Pfiffen kundzutun. Aber weder Pipi Streller noch Valentin Stocker kamen zum Einsatz. So musste nur Alex Frei die Pfiffe über sich ergehen lassen, vor allem die Nichtverwertung des Penalties liessen ihn die St.Galler Zuschauer mit Pfiffen spüren.
Erfreulich, dass sich das Publikum mit Pfiffen begnügte und darauf verzichtete, das Feld zu stürmen um die Basler Spieler zu verprügeln.
Die Schweiz hat heute bewiesen, dass es sehr sehr schwierig wird, in der EM-Quali-Gruppe den 2. Rang zu erreichen.
ach, der reisserische blaurot. du würdest perfekt als reporter zum blick passen.
im übrigen wurden meines wissens nicht alle fcb-spieler ausgepfiffen. so z.b. shaq. oder stimmt das nicht?
von Zuschauer - am 04.09.2010 08:55
Aber offesichtlig isch das für e Grossdail vom Oschtschwyzer Fuessballpublikum z'vyyl verlangt...
PS: I mag dr Frei übrigens au nit! Uspfiffe due-n-i ihn aber so lang är s'FCB-Liibli dreiht einewäg nit.
von luki77 - am 04.09.2010 08:58
im übrigen geht frei nicht nur vielen ostschweizern auf den sack, sondern vielen fans anderer clubs auch. und glaub mir, es waren gestern bei weitem nicht nur ostschweizer im stadion. aber wie gesagt, jeder soll machen, was er für richtig empfindet. und wenn ein hochdotierter fussballprofi nicht über pfiffe hinwegsehen kann, wie die oberpfeiffe streller früher (jetzt ists anders, dafür respektiere ich ihn ehrlich), dann ist dies nicht mein problem.
keine nati-spiele mehr in st. gallen? ich kann gut damit leben. nur blöd für den verband, dass es gegen mittelmässige gegner in der ganzen schweiz kein besseres stadion gibt als das nssg. aber bald kommt ja das nsl und die probleme dürften gelöst sein. die st. galler müssen sich nicht auftritte der popligen stocker, streller und frei antun, die heulsusen werden nicht ausgepfiffen. win-win, heile welt.
von Zuschauer - am 04.09.2010 09:13
Erwarte nichts Konstruktives von jenen, die das gutheissen. Kann mir vorstellen, dass es einigen Fans egal ist, ob ein Länderspiel in SG stattfindet. Es sind ja sowieso kleinere Spiele, die in der Ostschweiz landen. Die Stadionbesitzer (und indirekt wohl auch der FCSG), sehen es anders und freuen sich sehr für die Länderspiele. Schade, ausser dem Namen (,was nicht sonderlich stört,) wäre es ein gutes Stadion.
Der Verband ist in einer schwierigen Lage. Dumm ist es trotzdem ein Spiel nach St. Gallen zu vergeben. Klar es hätte eine Chance sein können, welche getreten wurde. Die Auswahl ist wie Zuschauer bemerkt, beschränkt. Neben Basel und Genf kommt zur Zeit noch Zürich in Frage. Oder eben St. Gallen. Das LA-Stadion ist das kleinere Übel. Bleibt zu hoffen, dass zukünftig Lausanne, Thun, Aarau oder Zürich (neues Stadion) zu Alternativen werden.
Finde ein solches Publikum hat in der NLA wenig verloren. Vielleicht löst sich das Problem ja bald sportlich und/oder finanziell.
von Mahatma - am 04.09.2010 10:48
und das vom vertreter des bananenwerferpublikums :D
ja, vielleicht löst sich das problem bald selber, da hast du recht. wenn nicht finanziell, dann ganz bestimmt sportlich. ohne neue köpfe an der spitze freue ich mich aber sehr darüber.
von Zuschauer - am 04.09.2010 11:08
von Spitzkick - am 04.09.2010 14:47
Da hat jemand aber kein Verständnis für den tief verwurzelten Hass der St.Galler gegen Basel.
Die Pfiffe waren zwar nicht nett, werden aber juristisch nicht belangt. Da Frei kurz nach Beginn der Pfeiferei ausgewechselt wurde, gab Hitzfeld den Pfeifern indirekt Recht. Schon bei Köbis Premiere gegen Kanada nutzten die St.Galler-Zuschauer dien Anlass, ihren Hass gegen Basel mit Pfiffen zu demonstrieren. Daher nichts Neues.
von Rotblau - am 04.09.2010 16:11
Die Pfeifferei ist unterste Schublade, keine Frage.
Das man jetzt allerdings gerade so drastische Massnahmen ergreifen müsste wie kein Spiel mehr dort zu veranstalten, sehe ich nicht so. Die Reaktion von Hitzfeld halte ich für richtig, er musste sich vor seinen Spieler stellen, auch wenn sie meiner Meinung nach noch überdacht werden sollte. Es ist zwar traurig, wenn eigene Spieler ausgepfiffen werden und nicht gerade an der Tagesordnung, aber es herrscht immer noch Meinungsfreiheit. Ich gebe zu bedenken, das gerade hier in Basel eigene Spieler auch schon gnadenlos ausgepfiffen wurden, nicht nur Mladen. Deshalb sollten wir hier ein wenig besonnener darauf reagieren.
Meiner Meinung nach gibt es in der Ostschweiz viel mehr Nati Fans, als zum Beispiel in Basel. Bei uns sind an Nati Spielen auch Leute aus der ganzen Schweiz im Stadion, der Basler bleibt mehrheitlich zu Hause und schaut sich das im TV an, wenn überhaupt. Auf Nationalmannschaftsebene gibt es deshalb kein Basler-, Berner-, Zürcher-, Genfer- oder St.Galler Publikum, es gibt nur ein Schweizer Publikum. Deswegen würde ich das auch nicht den Ostschweizern in die Schuhe schieben, da gab es sicher noch genügend Leute aus anderen Regionen die gepfiffen haben, da gehe ich mit Zuschauer absolut einig, ohne dort gewesen zu sein.
Das Alex seinen Status verloren hat, als everybody's Darling, hat mit seinem Wechsel zum FCB zu tun, klar. In zweiter Linie damit das sein Vollmundiges Versprechen, das er bei seiner Präsentation gemacht hat, vollumfänglich eintrat und die Titel nach Basel gingen, obwohl man doch davon ausgehen konnte, das YB zumindest den Meistertitel holt, nach dem komfortablen Vorsprung, den sie zeitweise hatten. Vor allem wären die Berner ein akzeptablerer Meister gewesen, als dies der FCB oder ein Zürcher Verein gewesen wären und sind, für die Restschweizer.
Vorher war er bei Rennes und danach bei Dortmund, so kamen die Leute nicht in einen Gewissenskonflikt weil er bei einem verhassten CH Club gespielt hätte, wie das jetzt der Fall ist.
Bevor jetzt aber Schnellschüsse getätigt werden, würd ich's halten wie der Kaiser- schau'n mer mal.
Kommt Zeit, kommt Rat.
von atzge - am 05.09.2010 19:42