GC: Kampf gegen den freien Fall

Startbeitrag von Spitzkick am 05.09.2003 08:49

Heute im Tagesanzeiger zu lesen:

[www.tagesanzeiger.ch]

Und GC-Präsi Gulich im Interview «Nein, bitte, nicht schon wieder»

[www.tagesanzeiger.ch]

Antworten:

Nicht gefallen haben Koller die roten Karten. Sein Platzverweis eingerechnet. Sie würden alle eine Busse zahlen, und zwar in die Kasse der Fans, die «immer hinter dem Tor stehen und uns unterstützen». Ja, sagt Koller, so tief in der Krise sei er als Trainer noch nie gesteckt, «aber ich bin ja auch noch nicht so lange Trainer».

hört, hört. so öppis sich bim FCB zimmli undänkbar....



von Latteknaller - am 05.09.2003 10:30
in der printausgabe gibt es auf der gleichen seite wie diese beiden artikel noch 10 szenarien, wie die meisterschaft wieder spannender werden würde... wer kann soll sich das reinziehen - geil :D



von Zuschauer - am 05.09.2003 11:25
Aus dem Tagesanzeiger:

Nur mit dem schwarzen Peter

108 Punkte scheint der FC Basel aus seinen 36 Meisterschaftsspielen zu
gewinnen, wenn er nicht irgendwie gebremst werden kann. Der TA kennt
zehn Szenarien zur Spannungsrettung im Schweizer Fussball. Sie werden
möglicherweise nicht sofort eintreten.

Szenario 1: Nach dem 6:0 auf dem Letzigrund und einem 9:0 gegen YB
weigert sich Pascal Zuberbühler vor der 12. Runde, im Torhütertrikot die
Statistenrolle auszufüllen. Gross nominiert ihn deshalb als fünften
Stürmer neben Gimenez, Rossi, Streller sowie Hakan Yakin und verweist
auf das Verlangen nach Spektakel im St.-Jakob-Park. In Runde 17 gibt der
FCB gegen GC seine ersten Punkte ab. Fünfmal hat er nur Querlatte oder
Pfosten getroffen, drei korrekte Tore (zweimal Zuberbühler) wurden ihm
nicht anerkannt - 0:0.

Szenario 2: Die Super League führt nach Runde 12 (Basel: 36 Punkte, 81:9
Tore) die Lex «Platzverweis Spezial» ein. Nach jedem Tor muss Christian
Gross zwei Spieler vom Feld nehmen. Am 13. Spieltag steht nach 25
Minuten gegen Wil nur noch Zuberbühler (zwei Tore) auf dem Rasen. Mit
weiten Abschlägen bringt er gegen die Ost-Ostschweizer (5 Ukrainer in
der Startformation, 7 auf der Bank, 30 auf der Tribüne) das 5:0 über die
Zeit.

Szenario 3: Der FC Basel bietet nach dem 16. Spieltag (8:1 in Genf -
viermal Zuberbühler) Concordia den Ligatausch an, um sich ganz auf den
Sieg im Uefa-Cup konzentrieren zu können. Zum Auslaufen joggt er nur
noch nebenbei durch die Stadien der Challenge League (er startet als
Drittletzter mit 26 Punkten Rückstand auf Luzern). Concordia übernimmt
die FCB-Punktzahl und kommt mit 7 Punkten Vorsprung zum Meistertitel. 25
000 drängen im ersten Frühjahrsspiel auf der Schaffhauser Breite zum
FCB-Auftritt, vier Wochen vor dem Uefa-Cup-Sieg (4:2 gegen Dortmund,
dreimal Zuberbühler) sichert sich Basel den Aufstieg in die Super
League.

Szenario 4: Die Super League führt in der Winterpause ohne Gegenstimme
den Trennstrich wieder ein und setzt ihn nach Platz 1 fest. Im Frühjahr
spielt FCB 1 18-mal gegen FCB 2 um die
Basel-City-Super-League-Cup-Trophy. Sämtliche Spiele sind nach 12
Minuten ausverkauft. Die Mannschaften von den Plätzen 2 bis 10 bilden
die neu gegründete und 25 Teams starke Challenge League. Der Sieger darf
im nächsten Jahr zweimal gegen den FCB spielen.

Szenario 5: Nachdem der FCB mit der Nomination Zuberbühlers im Sturm die
Gegner lächerlich gemacht hat, reagiert die Super League mit der Lex
Handball und erlaubt es allen FCB-Gegnern, den Ball überall auf dem
Rasen auch mit der Hand zu spielen. GC ersetzt Trainer Marcel Koller
durch Arno Ehret.

Szenario 6: Die Super League ernennt Basel nach der 15. Runde und dem
Spiel gegen Thun (6:1) vorzeitig zum Meister und beschliesst: Basel
geniesst weiterhin Gastrecht in anderen Stadien, spielt aber ausser
Konkurrenz und bereitet sich auf die Champions League vor.

Szenario 7: Die Liga korrigiert ihren Entschluss, nach Saisonhälfte auf
die Punkteteilung zu verzichten, und dividiert Basels 54 Punkte durch 2.

Szenario 8: Rückwirkend per Saisonstart gründet die Super League ihre
«Solidaritätsstiftung FCB». Basel gibt bei jedem Sieg 1 Punkt an den
Gegner ab.

Szenario 9: Vor dem Wiederbeginn im Frühjahr 2004 führt die Super League
die Schwarz-Peter-Regel ein. Jeder Klub darf sich einen Spieler vom FCB
ziehen. Das Schweizer Fernsehen überträgt live.

Szenario 10: Als Ausbildungsentschädigung für Zuberbühler, die Gebrüder
Yakin, Cantaluppi und Smiljanic erstreitet sich GC vor Gericht
erfolgreich die Rechte an Gimenez, Rossi, Streller und Atouba.
(can./ukä.)



von grufty - am 05.09.2003 11:26
genau den meine ich :D



von Zuschauer - am 05.09.2003 11:28
die szenarien 2, 3 + 4 sind wirklich noch originell.

mit dem 9. + 10. habe ich aber so meine mühe :rolleyes:



von Faninho - am 05.09.2003 11:37
Nette Satire aus ZH.

Hätte so was die BaZ geschrieben, oh je .... dann hätte "Fäggts" gleich eine Sonderseite eingeschoben ...



von Betty Bossi - am 05.09.2003 11:55
:joke:



von Kopfschüttler - am 05.09.2003 12:28
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