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elweb Batterie
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Bernd Schlueter, Loelle, thegray, citrone, Berlingo-98, prensel, rostefix, Jens-Uwe Runge

ZEBRA Batterie

Startbeitrag von Loelle am 16.12.2017 13:31

So wie es aussieht bekomme ich einen Peugeot Partner Venturi mit Zebra Batterie.
Hat jemand erfahrung wie man die Batterie wieder aus dem Tiefschlaf bekommt.
Sie ist seit einiger Zeit kalt.
MfG
Lölle

Die 50 interessantesten Antworten:

Nun griefe mal den Wenigen - die da wirklich Bescheid Wissen vor-

Also nun wenn alles Fehlerfrei ist - dann sollte einen ausreichend lange Versorgung über die Steckdose ausreichen.
Denn eine eingeschlafener kalter Akku ist ja für diese Akkusorte kein Sonderfall. Der Muß halt nur aufgeheizt werden damit die "Komponenten" der Zellen akitv werden.

Aber nach meiner Betrachtung des Marktes kommt es dann und wann doch vor das Zellen umgehen oder das Heizsystem einen Fehler hat.

Dann geht da vor Behebung fast garnichts bis garnichts mehr, wichtig ist das du dich um ein Diagnosesystem bemühst ohne das dürftest du in einem echten Fehlerfall nicht weiter kommen ohne einen der wenigen Servicestellen aufzusuchen - den Fahrzeughersteller kannste in dem Sonderfall vergessen.
Und Arbeiten am Akku - ich denke das ist zu 99,9% der hier anwesenden Neuland; weitere Spezialwerkzeuge KA?

von thegray - am 16.12.2017 15:24
Was Du brauchst, sind Hammer, Meißel, Winkelschleifer und Zange, dazu Ungarisch-Kenntnisse, die hat der Bela.
Wie ich an anderer Stelle lese, gehen nicht alle Zellen gleichzeitig kaputt, sodass man aus drei zwei machen kann. Ansonsten, Einzelzellen. Unter der Erstarrungstemperatur von 99 Grad von Natrium gibt es Risse im Aluminiumoxyd-Keramikseparator, die machen nur einige Wechsel mit. Natriumchlorid schmilzt bei 801 Grad, also gar nicht und sitzt fest auf dem Nickelschwamm.

Im Anschluss an dieses Youtube wird gekreiselt

Schaut Euch den Kreisel gut an, schöne Ideen!

Das anschließende Video über den Thielmotor lasst Ihr besser da, wo es herkommt. Schlimm, was da "verbockt" und "abgetrieben" wird.

von Bernd Schlueter - am 17.12.2017 09:47

Re: ZEBRA Batterie im Peugeot Partner wieder aufwärmen

Nu lass Dich mal nicht verunsichern von Leuten, die sowas noch nie gemacht haben, aber zu allem und jedem eine Meinung hier veröffentlichen.

Gib einfach in eine der üblichen Suchmaschinen mal "zebra batterie abkühlen" ein. Da gibts ne Menge Hinweise auch auf andere Foren, wo echte Erfahrungsträger berichten. Schade, dass sich die hier nicht gemeldet haben. Lesen wohl nicht mehr so oft mit, weil.... na ja, siehe oben.

Dr. Dustmann, einer der Zebra Batterie "Väter", hat mir 2005 auf der EVS Konferenz versichert, dass 8 bis 10 mal Abkühlen und Wieder-Aufwärmen den Akkus nicht merklich schaden würden. Und abgekühlt soll er lange lagerfähig sein ohne dass er kaputt geht.

Beim Peugeot Partner mußt Du erstmal die 12 Volt Bordversorgung prüfen und den Akku evtl. extern wieder aufladen. So jedenfalls ist es beim Ni-Cd Partner, und wahrscheinlich auch beim Zebra-Partner. Jedenfalls wurde es mir so bei Zebra-Thinks geschildert, also erstmal den 12V Bordakku wieder beleben. Dann die Hauptladung starten. Vorher Handbuch lesen und die Instrumente und Anzeigen beobachten. Wenn der Zebra-Akku und das Batteriemanagement noch ok sind, sollte nach der Aufheizphase die eigentliche Ladung funktionieren.

von Berlingo-98 - am 17.12.2017 11:04
Ich wollte auch nur Deine Neugier befriedigen, ehe Du zur Flex greifst. Mit diesem Blick aus Ungarn ins Innere ist meine Scheu vor Zebras gestorben. Also, ganz normale Einzelzellen, die man erst fremderwärmen muss, ehe man die belastet. Lädt man, bevor der ganze Akku gut durchgewärmt ist, zerlegt sich der Separator und macht schlicht und einfach Kurzschluss, sprich, wie bei den älteren Nicads, die machen auch Kurzschluss und man kann weiterfahren.

von Bernd Schlueter - am 17.12.2017 14:03
Also der Wagen soll einfach stehengeblieben sein aufgrund eines abgefaulten Batteriepols der 12V Batterie. Danach wurde er vier Tage nicht benutzt. Ich gehe mal davon aus das das zu lange war und die Zebra Batterie kalt geworden ist.
Wenn der Wagen bei mir ist kann ich mehr sagen.
Gruß
Lölle

von Loelle - am 17.12.2017 22:58
Gleich im ersten google-link nach Berlingos Vorschlag stehen alle erforderlichen Angaben, um genau den Zeitpunkt zu berechnen, ab dem Erstarrung einsetzte. Da ich zwar daraus alles genau brechnen kann, aber kein Experte speziell für Think-Batterien sind, will ich da Thegray nicht vorgreifen. Ich sehe Deine Aussichten als sehr positiv an. Es sei denn, Thegray widerspricht.
Wenn der Batteriepol außen an der Batterie defekt wurde und Du ihn flicken kannst, brauchst Du das Gehäuse nicht einmal zu öffnen. Ich hoffe, Ihr könnt alle das ungarische Video mit dem Blick ins Innere sehen?

Viele Abbildungen und Daten

Also, ich bin begeistert, für mich die Batterie der Zukunft. Das einzig teure Meterial daran ist das Nickel, unter 20 Euro pro kWh. Der Patentschutz ist abgelaufen, jeder kann nachbauen.
Wenn ich die Selbstentladung betrachte, hier Abkühlung, liegt diese kostenmäßig in gleicher Größenordnung wie die Selbstentladung von Nicads, vorausgesetzt, man verwendet Primärenergie (Erdgas) zum Aufrechterhalten der Temperatur: ca 15 Cent pro Tag, 50 Euro im Jahr.
Da man für längere Standzeiten die Temperatur noch weiter absenken kann, dürfte auch die Hälfte bis 1/3 davon möglich sein.
Also, auch Nickelchlorid liegt nicht als Schmelze vor, Schmelzpunkt 1001 Grad, nur das Natrium, 0,8 kg/kWh ist beweglich. Schmelzwärme 113 kJ/kg.
Also ca 1/40 kWh latente Wärme je kWh speicherbare elektrische Energie.
Von Thegray erhalten wir die genaueren Werte.

Die Standardbildungsentalpie von Natriumoxyd beträ gt -418 kJ/mol . Beim vollständigen Verbrennen des in einer vollgeladenen Zebrabatterie enthaltenen Natriums werden also pro kWh gespeicherter elektrischer Energie auch nur ca ca 1 kWh Wärme frei.
Damit ist die Zebrabatterie viel ungefährlicher als eine entflammte Lithiumbatterie!

von Bernd Schlueter - am 18.12.2017 07:26

Macht Sinn viel Glück Re: ZEBRA Batterie

Zitat
Loelle
abgefaulten Batteriepols der 12V Batterie. Danach wurde er vier Tage nicht benutzt.
Gruß
Lölle


Hm - das macht so erstmal Sinn!
Wie geschrieben Stecker dran und aufheizen. Dann sehen.

Man bedenke - Mal was aus dem Alltag - man nehme eine StahlThermosKanne nach 12-18 Stunden ist etwas das mit ~80Grad eingefüllt nur noch ~40Grad.....

Man bedenke die Zebra hat um die 300Grad und bei der ist spätestens 200Grad Ende Gelände. Egal wie gut und wie viel man Isoliert bei einem solchen Gefälle (vorBild Flusswasser ) wie lange dauert es das der See/Kanne leer im Sinne (für die Wort Verdreher) kalt ist.

Nach vier Tagen - Sicher da reicht Alltagserfahrung.

von thegray - am 18.12.2017 10:10
Zitat
Loelle
Also der Wagen soll einfach stehengeblieben sein aufgrund eines abgefaulten Batteriepols der 12V Batterie. Danach wurde er vier Tage nicht benutzt. Ich gehe mal davon aus das das zu lange war und die Zebra Batterie kalt geworden ist.
Wenn der Wagen bei mir ist kann ich mehr sagen.
Gruß Lölle


Da sehe ich gute Chancen, alles wiederzubeleben. Also wie geschrieben: Erstmal die 12V Bordbatterie wieder reparieren und aufladen. Dann nach der Betriebsanleitung bzw. den Anzeigen der Instrumente richten und langsam die Zebra Batterie wieder aufwärmen. Ich schätze das auf mehrere Stunden bis zu einem ganzen Tag. Mindestens.

Vom Rumbasteln, Aufmachen oder so würde ich dringenst abraten. Entweder Du bekommst den ganzen Block wieder hin oder lass es. Evtl. mußt Du kompetente Leute suchen. Ich weiß so aus dem Handgelenk heraus schon zwei Leute, die Zebra Akkus fahren. Die Kontaktadressen könnte ich bei Bedarf raussuchen.

von Berlingo-98 - am 18.12.2017 10:30
Auf keinen fall öffnen!
Es sei denn, Du hast eine Vakuumanlage und kannst das Gehäuse vakuumfest wieder zuschweißen. Den Ungarn in dem Video blieb wohl keine andere Wahl und sie haben dir damit auch das Innere innerhalb der Vakuumverpckung gezeigt, was auch mir beweist, dass die Zebra-Technik Keine Zauberei ist. Die Wärmeisolationstechnik der Zebrazelle ist wohl das Haupthindernis dafür, dass sich die Zebras auf dem Markt der Elektropferde nicht durchsetzen. Wenn nach nur vier Tagen Heizungsunterbrechung das flüssige Natrium bei 99 Grad erstarrt, ist dies keine Batterie für den Normalverbraucher.
Also bitte, die Zerstörungen beim Erstarren sind nicht reparierbar! Man könnte allenfalls das Nickel recyclen, wenn die Zerstörung zu weit fortgeschritten ist. Da gibt es aber noch keinen Markt für. Das enthaltene Natrium ist dafür zu gefährlich.
Vakuumisolation: Es gibt die Aerosole der Firma Cabot in Frankfurt und der Firma Aspen in den USA. Dieses leichte Wasserglasgerüst benötigt nur ein relativ einfaches Vakuum, und den Wärmeübergangsleitwert von. 0,004W/mK zu erreichen. Man wird die hermetische Vakuumhülle der Zebras irdgendwann auch so herstellen, dass man das Gehäuse ohne Zerstörung des Vakuums öffnen kann und die einfach verschraubten Zellen problemlos auswechseln kann. Das ist die Crux am Ganzen und mit der wachsenden Größe von Zebrabatterien sinkt auch der Wärmeverlust und hat das Potential, einen großen Markt zu eröffnen. Mache keine Fehler, wenn Deine Batterie wieder läuft. Es wäre zu dumm, wenn Dein schönes Fahrzeug dadurch das Zeitliche segnen würde! Die Kiste muss immer am Netz hängen, auch, wenn du mal länger im Krankenhaus oder in den Flitterwochen verweilen solltest!

Moderate Anmerkung:
Kommentare zur katholischen Kirche und Starfightern gelöscht. Blödsinn gehört hier nicht her.

von Bernd Schlueter - am 19.12.2017 04:50
Erstmal danke für die Beiträge!
So wie es aussieht wird das Ganze erst im nächsten Jahr was. Es scheinen schon alle im Weihnachtsurlaub zu sein.
Wenn das Fahrzeug bei mir ist, melde ich mich wieder.
Bis dahin allen ein schönes Weihnachtsfest und ein Guten Rutsch ins neue Jahr.
Gruß lölle

von Loelle - am 20.12.2017 10:14
Zur Erklärung: Ein Freund ist während seiner Ausbildung mit dem F104 in Arizona abgestürtzt, aber noch rechtzeitig ausgestiegen. Er überlebte schwer verletzt. Das war in den 60er Jahren, als das sogenannte "Ewige Licht" noch nicht im Triebwerk eingebaut war. Das war ein kleiner Flammenwerfer, der weiterbrannte wenn beim Landeanflug durch zu schnelles Gasgeben das Triebwerk ausging und nicht mehr neu zu starten war. Aus diesem Grund vor allem hieß das Ding "Witweenmacher". Nach dem Einbau des "ewigen Lichts", die Idee dazu stammte tatsächlich aus dem religiösen Bereich, stabilisierte sich die Todesrate in einem normaleren Bereich. Roman weiß, wovon ich spreche.
Es war tatsächlich so, dass ich mich gestern im Devotionalienbereich in Kevelaer umsah, ob es für diesen Zweck nicht eine einfache Anordnung mit regelbarem, stabilen Erhaltungsmechanismus gibt. Der Anwendungszweck ist der gleiche, hier das sichere Aufrechterhalten einer kleinen Flamme über einen langen Zeitraum. Gibt es aber in diesem Bereich offensichtlich nicht. Alles auf Öllämpchen oder Wachskerzenbasis. Das verkokelt zu sehr. Mein Freund verbrannte schließlich vor 25 Jahren in seinem PKW (Orkan Andrew).
Kurz vor seinem Tod wurde er noch als Sachverständiger für den Einbau der neuen Nicad-Batterien von Saft in die heutigen Düsenjets hinzugezogen. Auch die Starfighter starteten nun damit. Die aufwendigen Startturbinen von Curtis, die ein anderer Freund in seiner Firma "Imperial" in Großkönigsdorf baute, waren überflüssig geworden. ich besitze noch zwei dieser ausgemusterten Hochstrom-Anlassbatterien 48 Volt/1700 Ampere, 31 Ah, 35kg. Nur in wenigen Jets jetzt auch Lithium.
Etwas pietätlose Scherze sind im Bundeswehrbereich nicht unüblich.

von Bernd Schlueter - am 20.12.2017 14:19
Das "ewige Licht" köönte die Zebrabatterie auch im privaten bereich retten, im kommerziellen Dauereinsatz sehe ich sie sogar als überlegen an.

Allerdings, wie ich lese, sind die Lithiumvorräte im Weltmeer zu einem unerschöpflich groß, zum Anderen sind die Gewinnungskosten von ca 30 Euro für eine 1kW-Lithiumbatterie (170 Gramm) nicht so hoch, dass mit einer wirklichen Verknappung nicht zu rechnen ist.
Laufend werden die Gewinnungsmethoden verbessert. Auch aus Gestein, was allerdings die Umwelt belastet.
Die Lithiumseen sind bald ausgeplündert. 20 mg pro Liter enthält das tote Meer in etwa. Im Ozean sind es nur 0,2mg.
Für eine kWh Lithiumbatterie müssen also fast 1000m³ Meerwasser verdampft werden.

Weitere Technik ist nicht erforderlich. Die Restbrühe enthält die Lithiumsalze.
Die Sonnenstrahlung konzentriert also am toten Meer jährlich das Lithium für etwas mehr als eine Million kWh Lithiumbatterien. Für Israel ausreichend, nicht für die Welt.

Natriumchlorid gibt es in unendlicher Menge für die Zebra-Batterien.

von Bernd Schlueter - am 31.12.2017 09:19
So Wagen ist nun da!
12V Batterie gewechselt, Zündung ein und gestartet!
Meldungen im Display
1. Isolationsfehler
2. HV Batterie getrennt
3. 12V Batterie zu schwach
4. Batterie kalt

habe die HV Kabel von der Zebra Batterie abgenommen
und auch von der Verteilerkiste.
Isolationsfehler bleibt.

Ich arbeite mich nun zum Motor vor.

Hat jemand noch eine Idee?

Gruß
Lölle

von Loelle - am 02.01.2018 22:22
Nimm Dich in Acht! Auch, wenn die Batterie leer erscheint, ist sie wahrscheinlich noch vollgeladen. Nur können sich die Natriumionen nicht mehr bewegen und wenn alles heiß ist, ist sie wieder voll oder wenigstens teilweise, also volle Spannung! Löse alle Verbindungen, dann messe im kalten Zustand den Isolationswiderstand zum Gehäuse mit dem Ohmmeter.
Erst, wenn der doch in Ordnung sein sollte, darfst Du aufheizen, dann aber bitte ohne Unterbrechung und dauerhaft. Vorher, wegen der Spannung voher, muss der Batteriepol wieder angebracht werden, sonst bekommst Du beim Anbringen und Aufheizen einen gewischt. Sollte eine der vielen Batteriebecher im Innern Kontakt zum Außengehäuse habe, müsstest Du das Gehäuse gut gegen das Fahrzeug isolieren, damit der Isolationsfehler eine Chance hat, wenigstens teilweise zu verschwinden. Aus Ungarn haben wir ja den Röntgenblick ins Innere bekommen, die Neugier ist wenigstens befriedigt.
Sollte ein Becher geplatzt sein, oder was die sonst zu tun pflegen, ist Vorsicht geboten. Erkundige Dich, ob das Ding gefährlich werden kann. Gas kann jedenfalls keines bei diesem Batterietyp entstehen, nur Feststoffe oder , über 650 Grad, Natriumdampf. Der wäre natürlich höchentzündlich, wenn er das Gehäuse durchdringen könnte..Erkundige Dich, ich weiß nicht, ob damit zu rechnen ist.

von Bernd Schlueter - am 05.01.2018 22:13
Zitat
Isolationsfehler bleibt.


Nach Löschen`?
Wenn nicht was sagt dir das dies nicht ein gespeicherter Fehler ist?

Fehler der ECU unwahrscheinlicher aber möglich! Da ist dann die Frage auf welchen Wege die ECU die Isolationswerte ermittelt.

Ist die Neue Batterie wirklich schwach `?
Was macht den eine Zeigerinstrument als V-Meter, an den Polklemmen, wenn du das System hochfährst?
Stüzlader? Weil ist für die ECU und grade die AD-Umsetzter unvorteilhaft für deren Arbeit wenn die 12V Versorgung wegbricht!

von thegray - am 06.01.2018 01:38
Hallo
nun hab ich ne Weile an dem Ding gearbeitet.
Alles was mit der Batterie zu tun hat, läuft auch ist in der Batteriekiste ab und man kommt nicht ran. Sie wird auch bei Fehlermeldung abgeschaltet und man kann nichts messen.
Die Isoltionsmessung erfolgt auch in der Batterie. Die meldet dann über CAN Bus interner oder externer Isolationsfehler. Über CAN Bus läut auch alles andere wie Temperatur, Spannung usw. Zumindest konnte ich den Antriebsstrang ausprobieren, der läuft. Mal schaun wie es weitergeht
Gruß
Lölle

von Loelle - am 09.01.2018 16:15
Die Canbus-Elektronik dürfte daoch kaum in der Zebrakiste eingebaut sein. Also müsstest Du doch dran kommen. Mehr als den Widerstand zwischen Batterie und Gehäuse wird die auch nicht messen können und es ist fraglich, ob diese Messung richtig ist.
Wenn ich das richtig sehe, kannst Du den Widerstand zwischen Gehäuse und Batterie erst messen, wen die Batterie aufgeheizt ist und Du kannst jetzt, über Schutzwiderstand den Widerstand zwischen beiden Endpolen und dem Gehäuse messen.
Du sagtest etwas von einem "abgefaulten" Batteriepol. Was meintest Du damit?

Mal ein Teufelchen an die Wand malen:
Das zuständige Canbuschip ist defekt und meldet einen Isolationsfehler. Dann kann man mit Sicherheit nicht mehr laden und auch nicht auf Temperatur halten. Dann kühlt der Akku ab und Du bekommst ihn in diesem Zustand.
Es soll Teufelchen geben , die auf dem Canbus herumhopsen. Die sind eigentlich ganz artig und kann man einfangen.
Wenn nicht, habe ich noch einen Öffner von einer Ölsardinendose.
Für solch einen Zweck könntest Du Dir auch das Isoliermaterial der Firma Cabot leisten. BASF fertigt solch ein Pulver mit deren Lizenz. Es isoliert sehr gut, auch wenn das Vakuum nicht so hoch sein sollte und hält auch 1000°C aus. Die entsprechende Vakuumpumpe habe ich hier, aber auch in Deiner Schule steht eine. Dann könntest Du auch ein ewiges Licht einbauen, das natürlich mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben wird.
Ein Fermenter zur Biogaserzeugung aus Deinem persönlichen Müll ist nicht schwer zu bauen. In Nepal beherrscht jeder Bauer in den Bergen diese Technik.
Ein m³ Aerogelpulver kostete noch vor eingen jahren 1500 Euro und dürfte billiger geworden sein. 10 Liter dürften eigentlich genügen und das ergäbe bei 300 Grad Temperaturdifferenz einen Wärmeverlust von unter 100 Watt. Bei ganz miesem Vakuum.
Mit Strom kostet Dich das 250 Euro im Jahr, mit Müllheizung gar nichts.
Mit dem überschüssigen Biogas betreibst du einen Generator zum Laden oder kochst damit Deinen Kaffee.

von Bernd Schlueter - am 10.01.2018 10:17
Moin,

hier meine Erfahrungen mit dem internen Isolationsfehler bei ZEBRAs im Think City:
Wenn das BMI (die Kiste an der Seite mit den Pol- und Busanschlüssen) diesen Fehler zu finden meint, trennt es das Innere der Batterie über das eingebaute Schütz sofort ab und schaltet die Heizung aus. Beim Aufwärmen einer kalten Batterie wird beim Erreichen von ca. 260°C das Schütz eingeschaltet und das dann halbwegs betriebswarme Innnenleben getestet. Wenn dann dieser Fehler detektiert wird, passiert das gleiche.
Mit Hilfe der Software "Zebra-Monitor" läßt sich diese Fehlermeldung im Prinzip über den CAN-Bus zurücksetzen, aber falls es sich nicht um eine temporäre Fehlfunktion der S/W im BMI handelt, tritt die oben beschriebene Reaktion beim Anheizen wieder auf.
Meines Wissen rät der Hersteller davon auch ab. Offenbar nicht ohne Grund, 2 Kollegen in Holland und Dänemark haben bereits erlebt, wie sich der Inhalt von defekten Batterien spontan in Form einer weissen Staubwolke im Fahrzeug verteilt hat. Da bleibt wohl nur die Kontaktaufnahme mit dem Hersteller (FzSonick, früher MES-DEA).
MES-DEA hat vor vielen Jahren die erwartete Lebensdauer von ZEBRAs mal mit 7 Jahren angegeben. Bei den Thinks deckt sich das in etwa mit den jetzt vermehrt bekannt werdenden Berichten über Batterieausfälle.
BTW: welches Batteriemodell (Typ, Spannung, Kapazität) ist denn bei deinem Wagen eingebaut worden? Weitere Fragen auch gerne per PM.

Viele Grüsse aus dem Norden,
Jens-Uwe

von Jens-Uwe Runge - am 13.01.2018 23:20
Jens-Uwe, das ist die wichtigste Information für uns alle. Nur 7 Jahre sichere Lebensdauer. das heißt, man muss sich sputen, die Batterielebensdauer auszunutzen. Also nichts für ab und zu -Fahrer. Für mich ist die Zebrabatterie damit gestorben.
Bei going electric kommt man zum gleichen Ergebnis. Die Rohstoffe sind zwar billig, aber die Vorlieben des Militärs für diese Batterie halten deren Preis hoch.
Vorteile der Batterie:
Sie lässt sich kalt beliebig lange in Militärlagern aufbewahren.
Ist einmal Krieg, ist sie im Dauerbetrieb. Das ist ideal für diese Batterie.
Folglich wird sie nicht billig werden und die Stückzahl wird klein bleiben.
Wie war das? Ca 35 mal kann sie wiederaufgeheizt werden. Den meisten Ländern reicht es, 35 mal mit dieser Batterie Krieg führen zu können.
Bei deutlich niedrigerem Preis könnte sie für Taxifahrer, LKWs und BHKW-Betreiber interessant bleiben.

von Bernd Schlueter - am 14.01.2018 17:30
Hallo

Die Venturi haben Z37 Zebra batterien.
Beim ISO fehler kan man dieser nicht reparieren und ist es schluss.

Ich hab ersatz batterien zu verkaufen.

Gruss,

Paul

von prensel - am 16.01.2018 21:23
hier ein paar Fotos von der Batterie
[attachment 2627 Batt13.jpg]
[attachment 2628 Batt12.jpg]
[attachment 2629 Batt13.jpg]
Im Venturi wurde das BMI verlängert.
Gruß Lölle

von Loelle - am 18.01.2018 09:56
So, genug gemessen und gebastelt! Die Batterie ist hin. Ich brauche eine neue.
Hat jemand so eine Batterie die er abgeben möchte?
Muss natürlich funktionieren!
Gruß Lölle

von Loelle - am 22.01.2018 13:37
Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei einer so großen Anzahl von Einzelzellen alle auf einmal zerstört werden. Aber Du könntest im Innern auf ausgelaufenes Natrium stoßen, und damit ist überhaupt nicht zu spaßen. Also, für Dich ist damit das Ganze kaputt, was nicht die dümmste Folgerung ist.
Trotzdem, das Foto aus Ungarn ist und bleibt sehr aufschlussreich.
Ich habe einmal 100 Gramm metallisches Natrium in den Rhein geworfen. War ein interessantes Schauspiel. Man sollte immer einige Meter Abstand halten. Gefährlich wird es, wenn solch eine flüssige Natriumkugel an einer festen Stelle "anlegt". Dann knallt es nach kurzer Zeit. Siehe Fukushima-Effekt. Das war auch Knallgas.

von Bernd Schlueter - am 24.01.2018 15:18
Heute stand ich vor solch einem Berlingo Venturi, 7 Jahre alt, also mausetot und 10.000km gefahren.
Sofort Berlingo angerufen und der hat abgeraten . Also, die angeblich hohe Zahl von Zyklen bezieht sich auf praktisch ununterbrochenen Betrieb. Nein, für den Standardnutzer ist das Zebra nichts. Ich erwarte schon mehr als 7 Jahre Lebenszeit.
Was ist zu ändern, um auf Lithium umzubauen? Die Batteriespannungsanpassung und ein externer Lader sind ja wohl kein Problem.
Man brauchte für den Canbus einen Simulator, der die eingebauten Zebra-Überprüfungsroutinen zufrieden stellt. Oder eine Ersatz-Zebrabatterie für die nächsten 7 Jahre .
Die Zitronenhändler rücken erfahrungsgemäß keinerlei Informationen heraus. Was meint Ihr? Auf lange Sicht kostet das 1500kWh Heizstrom, also 400 Euro im Jahr , nur an Batterieheizstrom im Jahr. Dazu die fast 1000 Euro Garagenmiete, die ich dann nicht einsparen kann, dazu eine neue Zebra-Batterie und möglicherweise andere Überraschungen, weil ich die Sicherheitscodes der Zitronenhändler nicht besitze. Was meint Ihr?
Mit Lithiumeinbau und Simulation der 300 Grad Batterietemperatur ist es ja wohl nicht getan? Wäre sonst das Fahrzeug, das mir gefallen würde...

von Bernd Schlueter - am 08.02.2018 02:21
Ach Bernd - bleib doch bei deinen Leisten. Immer deine Extremem Sprünge ...
Aber immerhin kommt du ja dann und wann auch zu einsichten - auch wenn dein ego dir im Weg steht.

Diese Zebra-Geschichte ist wie ich schon vor langen .....so wie angegangen tot und wie du mehr und mehr erkennen magst für unsereins wenig sinnhaft. (Zebra so wie gemacht ist eben Wegwerfware und hier und so genutzt genaus gut wie Bleianker.

Von welcher Seite du das auch angehen möchtest:
*Mit den Kenntnissen hier - bist du mit einem NICD-Berlingo besser dran! Wenn es um praktikable Alltagstauglichkeit geht.
*Wirtschaftlichkeit ist bei Zebra absolut unkalkulierbar vom Strom wie auch Lifetime - Und Blockpflege wie auch Service (und Bitte keine T(h)errorien) wie auch du mehr und mehr ....Praktisch unmöglich gemacht.
*Zebraberlingo umrüsten - dann Total ! Alles Raus und einen Eigenen Steuerung rein - ist die einzig sinnvolle Herangehensweise - außer aus der Quelle kommen demnächst noch eine ganze Zebraherde angetrabt.
*ERGO müßte das Zebra schon zum "Abdeckerpreis" zu bekommen sein - damit sich der Umbau im Verhältnis zu einem NICD-Berlingo rechnet.

Soweh uns das auf der anderen Seite tut - nicht jede EV-Geschicht kommt zu einen Guten "Endless Ende" mein lieber Michel

von thegray - am 08.02.2018 06:48
Hallo Bernd,

Zebra emulator hab ich :-)
Es ist ein kleines can-bus emulator die diese Zebra datagrammen auf der CAN bus simuliert wie eine 'echtes' batterie.

Aber ersatz Zebra Z37 batterien hab ich auch noch aber seher limitiert verfugbar.

Gruss,

Paul

von prensel - am 08.02.2018 20:10
guten tag ,, hallo Mitglied ,,prensel ,, ich bin Harry aus Berlin ,,habe ein berlingo first,, bin von beruf kältemonteur +Elektron. Steuerung,, dürfte ich ihnen zu der Zebra ein paar fragen stellen mfg, hank

von citrone - am 10.02.2018 11:46
Zitat
citrone
guten tag ,, hallo Mitglied ,,prensel ,, ich bin Harry aus Berlin ,,habe ein berlingo first,, bin von beruf kältemonteur +Elektron. Steuerung,, dürfte ich ihnen zu der Zebra ein paar fragen stellen mfg, hank


Nun Hier im Forum findet man sich ein um sich auszutauschen (ausnahmen - bestätigen allerdings die Regel)

Schneller und Effektiver spricht man den einzelnen an über die Nachrichten-Funktion an.

Auf den Alias-Namen Klicken ; im Popup-Fenster dann "Optionen -> Nachricht Senden.
Der Angesprochene bekommt dann in der Regel eine EingansMailMitteilung und wenn er Online ist eine "popup"-Meldung im Elweb-Fenster

Ping "sie haben eine Nachricht" Kopie


von thegray - am 10.02.2018 16:38
aha na gut,,sogeht das,, danke für info ,, bmi heist also der lange wurmfortsatz (kabel) an der batt.,,wollte nur mal nachfragen ob das bmi inkl. kabel auch mit vakuumiert ist ??? ansonsten halte ich euch auf dem laufenden ev. mit bilder zur reanimierung ,,werde mal ein paar sachen messen ,,habe vielleicht eine lösung,,citroen stellt sich quer,,aber nicht mit mir ,,imfalle mir jemand von euch hilft,,kommt es auf jeden fall doppelt und dreifach an euch zurück ,,danke im vorraus ,,hank ausberlin

von citrone - am 10.02.2018 22:54
nun meine teorie zum thermostat ,,ich denke es wird ein Kombi ptc verbaut sein,, soll und Istwert,, oder zwei ptc,s unterer Sollwert und einer oberer Sollwert ,,ich habe viele davon verbaut in abtauanlagen und die haben auch ihre zyklen dann sind sie kaputt,, dann gibt es noch interne Bimetall-schütze die bei Hitze reagieren und den stromfluss freigeben ,,hoffe das soeiner nicht verbaut ist ,,dann muss die kiste auf,,wenn die Heizung kein schluss hat ,,ist alles andere neu regelbar ,,ick freu mir schon,,lg an alle

von citrone - am 10.02.2018 23:45
guten morgen ,,hat jemand mal ein paar bilder von einem geöffneten bmi beide seiten auch batt,seitig .danke im vorraus gruss hank ,,

von citrone - am 11.02.2018 12:10
PTC oder NTC sicherlich nicht. Für diesen Temperaturbereich ist eher Platin , PT100, das Material der Wahl oder Thermoelemente Ni-Chrom-Ni und andere. Halbleiter difundieren bei diesen Temperaturen schnell durch und gehen dann nach dem Mond.
Nein, das Vakuum besteht nur in der doppelwandigen, dicken Hülle. Luft transportiert meist die fehlende oder überschüssige Wärme. Wenn einzelne Zellen platzen, gibt s eine weiße Wolke aus Kochsalzstaub, die auch nach außen austritt. Die ist gegenüber anderen Batterietypen ziemlich ungefährlich. (Feststoff) . Insofern ist entgegen der üblichen Annahme, eine Zebrabatterie ziemlich ungefährlich. Die Verdampfungsentropie von Kocksalz ist mit -410 kJ/60g extrem hoch und mit einer explodierenden Zebrabatterie ist kaum zu rechnen, allenfalls bei einzelnen Zellen. Die sind sehr stabil und dünn gebaut. 1,5 cm oder ähnlich.
An das Vakuum der Isolierung werden nur sehr geringe Anforderungen gestellt.
Es spricht also nichts dagegen, eine defekteund abgekühlte Zebrabatterie zu öffnen. Sollte die geladen erkaltet sein, ist das erstarrte Natrium-Metall aber hochgefährlich. Überaus heftige Reaktion mit Wasser und Ätzwirkung. Also, nicht die Zellen aufsägen!
Mit gefährlichen Lichtbögen hast Du bei einer abgekühlten Zebrabatterie nichts zu tun.

von Bernd Schlueter - am 13.02.2018 13:33
so, es geht weiter!
Batterie von Paul ist angekommen, mein Bruder und ich haben sie eingebaut und den Ladestecker eingeteckt. Laptop angeschlossen und beobachtet. Zurzeit heizt sie auf.
Siehe Bilder
[attachment 2699 20180305_170933.jpg]
[attachment 2700 20180305_175702.jpg]
[attachment 2701 20180305_190126.jpg]

von Loelle - am 05.03.2018 19:50
Wow das Fette Teil dort :D
Und noch das Gewicht vom Antrieb und der Lader
Ein Glück das der hinten keine Starachse mit Blattfeden hat sonst würde der unbeladen "ziemlich nervös sein"

Aber so sind da ich denke fast 300Kg auf der Vorderachse, die Kiste muß entsprechende Bereifung drauf verdammt Spurtreu sein.

Ähmmm und das "Löschmittel" kommt wohin :D:joke:

von thegray - am 05.03.2018 20:12
So, nun die Info das der Venturi wieder läuf.
Danke an alle die mich dabei mit Tipps versorgt haben.
Ganz besonders die, die mir die Infos für die Diagnoseprogramme gegeben haben. Ohne diese Programme ist man glaube ich aufgeschmissen.
Gruß Lölle

von Loelle - am 09.03.2018 22:09
Glückwunsch zur Reparatur ;-).

Leider war ich lang nicht im Forum, sonst hätt' ich auch was zur Zebra sagen können... Zumindest was die Z5 betrifft. An so einem Teil schraub' ich grade rum.

Am Batterieflansch Richtung BMI sind 3 Stecker.

Dicker 2-poliger in der Mitte, da ist Leistung drauf (Batterie +-).

6-poliger Stecker - 3 mal Temperatursensor, vermutlich PT1000, ca. 'n KiloOhm bei 20 Grad.

4-poliger Stecker - 2 dünne Kabel, vermutlich DC-Heizung (heizt die Batterie während sie in Betrieb ist) , 2 dicke Kabel, vermutlich AC-Heizung (heizt die Batterie während sie von AC geladen wird)

von rostefix - am 15.03.2018 18:49
Ich sende dir noch das Handbuch von der Zebra.
Das findest du zwar auch in der Software 276 aber so geht es schneller.
Da findest du die entsprechenden Hinweise für die Batt. Anschlüsse.
PT1000 ist richtig. Als ich meine Zebra so aufgeheizt habe habe ich gewartet bis ein PT1000 2kOhm hatte (ca.260°C).Dauert aber ewig.
Gruß
Lölle

von Loelle - am 16.03.2018 12:16
Danke für das Handbuch... das hab' ich aber glaub ich schon, es kommt mir sehr bekannt vor. Die Software ZebraMonitor 276 suche ich verzweifelt... hast du da auch was?

von rostefix - am 16.03.2018 13:11
frohe pfingsten alle zusammen,,,habe einen berlingo first electric ,, ladediagnose läuft ,,zeigt er mir im Display an,,aber nix passiert,, hat jemand unterlagen -Schaltplan -oder ähnliches vom charger -Ladegerät,, MES-S.A. Type BC -278 -Z-3-A-EF ,,oder sogar vom ganzen Auto ...und eine frage noch ,,wie kann ich störungsmeldungen resetten bzw. zurücksetzen mfg Zitrone ,, und Fahrzeug ist 2010

von citrone - am 20.05.2018 16:26
Moin Citrone
ist die Zebra kalt? Dann brauchst du 12-14h bzw 260° an den Zellen bis das laden läuft.
Für das Ladegerät suche ich selbst noch nach Unterlagen.
MfG
Lölle

von Loelle - am 21.05.2018 21:49
so bin wieder da,, bin bei 300 grad ,,laden startet nicht ,, habe mal den charger aufgemacht -220v kommt an ,,braucht der lader Gegenstrom zum laden oder wie aktiviert er,,geht der ladestrom direkt zu den dicken anschluss in der Zebra oder wird über die dc Heizung geladen ....lg

von citrone - am 22.05.2018 15:28
Eigentlich würde ich nur Mitlesen.

Zitat
,,braucht der lader Gegenstrom zum laden oder wie aktiviert er,,


Mal soviel.
Also - Möglich 1. Gibt es Ladegerätehersteller die das so handhaben .
2.Dann gibt es sogar Grund-Schaltungsvarianten eines "Schaltwandler" Respektive "Schaltnetzteil" - ohne Laufen nicht an oder brennen durch, ohne eine solche "Last" weshalb dann wenn sowas als Ladeschaltung ... dann die Kontrolllogik so gebaut wird das dann keine Freigabe für den Lastteil des Wandlers intern gibt - also Punkt1.

von thegray - am 23.05.2018 13:43
ja ,,schwierige Sache,,nerv.....bau mir grad ein Ladegerät stufenlose Regelung 50-320 Volt am ende mit saftigen Dioden ,,damit garnix reinkommt von der Zebra,, hat jemand schon Erfahrungen gemacht diesbezüglich ,,extern laden ,,ach und danke ,,thegray ,, für die vorwahrnung !!! hat schon mal jemand direkt an den dicken plus-minus geladen ,, hab mal gemessen 176volt sind noch drauf,,was muss ich beachten ,,gruss citrone

von citrone - am 23.05.2018 21:51
Ladegerät,, MES-S.A. Type BC -278 -Z-3-A-EF hat jemand einen Schaltplan von diesem teil lg, Harry ,, ach und geöffneten bmi von der seite hinter der Zebra ,, Foto vom innenleben wäre super danke

von citrone - am 24.05.2018 08:50
Es wäre wirklich mal interessant , zu wissen, ob es reicht, wenn man die Natrium-Nickelbatterien auf einer Temperatur , etwas über 100 Grad, hält. Dann ist Natrium noch flüssig und es sollte nicht zu der Zerstörung kommen. Außerdem dürften Umkristallisationsvorgänge dann deutlich langsamer verlaufen-
So könnte man die Heizenergie stark reduzieren und nur vor der Fahrt auf die 300 Grad aufheizen.
Normalerweise steht auch ein Elektroauto mehrere Tage nur herum, fatal für Zebrabatterien. Es wäre schon eine große Hilfe, wenn in diesen Zeiten die Heizverluste auf ein Drittel reduziert werden.
So ziemlich alle Venturis, die ca 2010 verkauft wurden, sind inzwischen defekt.
Gero hat mich im letzten Moment von einem solchen Kauf abgehalten.

Wenn man auf die oben genannte Art die Lebensdauer verlängern könnte, könnte man die Zebra-Batterie durch Lithium ergänzen und damit die kürzeren Strecken zurücklegen und die Zebrabatterie nur vor längeren Fahrten voll aufheizen.
Ist nur eine Überlegung, die falsch sein kann.

von Bernd Schlueter - am 24.05.2018 13:47
Zitat
Bernd Schlueter
So ziemlich alle Venturis, die ca 2010 verkauft wurden, sind inzwischen defekt.


Rückfrage: Was ist kaputt? Was am Fahrzeug, am Antrieb, oder doch "nur" die Zebra Batterie?

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 24.05.2018 21:31
Nur das Zebra, nur selten dessen Heizung oder Steuerung.
Wenn ich es richtig sehe, wird das Diaphragma, also der Separator aus ß-Natriumaluminat, NaAl11 O17, also Aluminiumoxydkeramik , undicht .
Anscheinend ist dessen kalendarische Lebensdauer bei weitem nicht so hoch, wie oft behauptet.
Wie man an den krummen Bindungszahlen 11 und 17, beides Primzahlen, erkennt, dürfte nicht nur eine einzige Aluminatkristallsorte vorliegen, sondern mit der Temperatur veränderliche Mischkristalle vorliegen, die vermutlich einen Temperaturgang in der Zusammensetzung haben und so laufenden Veränderungen unterliegen, die die Lebensdauer so stark einschränken. Es ist die Frage, ob bei niedrigerer Temperatur, bei der das Natrium noch flüssig ist, dieser Umbau noch ausschlaggebend ist...
Dazu sind mit Sicherheit ausgiebige Messreihen angefertigt worden. An diesen müsste sich erkennen lassen, ob die Zebrazelle noch zukünftsträchtig sein kann.
Nach Wikipedia besitzt eine Zebrazelle von 1kWh Kapazität als einzigen teuren Rohstoff 1,53 kg Nickel, der bei einem Nickelpreis von knapp 15$/kg einen Wert von ziemlich genau 2 Euro darstellt. Zebrabatterien dürften einfach zu recyklieren sein.
Entwickelt wurden für Metallionen durchlässige Oxydkeramik.Separatoren schon in der Hitlerzeit, also Hochtemperaturzellen. mal sehen, ob sich davon noch etwas in Aachen finden lässt...

von Bernd Schlueter - am 25.05.2018 07:25
Zitat
Bernd Schlueter
Nach Wikipedia besitzt eine Zebrazelle von 1kWh Kapazität als einzigen teuren Rohstoff 1,53 kg Nickel, der bei einem Nickelpreis von knapp 15$/kg einen Wert von ziemlich genau 2 Euro darstellt.


Die Grundwerte scheinen zu stimmen, die Schlussfolgerung nicht. Bemühe Deinen Taschen- oder Kopfrechner nochmal. Nach meiner Rechnung sind es nicht 2 Euro sonden rund 20 Dollar.
Ob Nickel tatsächlich aus alten Zebras wiedergewonnen wird, weiß ich nicht. Weißt Du mehr darüber? Evtl. Dr. Dustmann fragen.

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 25.05.2018 08:34

Um auf die Kernfrage von gestern Re: ZEBRA Batterie

Also nach meiner eigenen Beobachtungen der Angebote über viele Jahre ob jetzt die Franzmänner oder Ford.... es wurde meist davon ausgegangen das die Zebras oder die LAdetechnik den Löffel abgegeben hat. Wenn dann Leute mal hier berichteten gebastelt zu haben verdichteten sich die Annahme Richtung Zebra.

Da die Wenigsten die Rep. zuenede brachten also die Fahrzeuge in den UrsprünglichenZustand wieder in betrieb nahmen - bleibt natürlich noch eine unbestimmte Dunkelziffer für andere tatsächliche Effekte/Defekte.

Würde aber weiterhin auf den eigenen Annahmen und Logik und diesmal sauber Recherchierten Phyisk des BS weiter hin mehrheitlich von Zelldefekten ausgehen.

Zumal die Großserienproduktion nicht vorhanden und damit Erfahrungswerte in Großserie und damit einhergehen Druck auf Verbesserungen ausbleiben. Militär ist für mich da kein "schlagendes " Argument da dort es eher Wegwerf-Einsatz mit tendenziell unbegrenzten Budget geht.

von thegray - am 25.05.2018 09:39
Faktor 10, 20 Euro, da hat etwas nicht richtig getickt. Ich hatte größenordnungsmäßig Lithium im Kopf, und da ist der Bedarf pro kWh tatsächlich in der Nähe von 0,1 kg (Wiki), also bei einem lithiumpreis von ca 20 Euro/kg tatsächlich nur 2 Euro pro kWh, und Lithium scheint doch in sehr großen Mengen, nicht unbedingt umweltfreundlich, gewinnbar zu sein.
Demnach lohnt es sich nicht mehr, sich über ein anderes Material Gedanken zu machen, es sei denn, Aluminium als Elektrode wäre verwendbar.

Es wird vor einem Absturz von Lithiumaktien gewarnt, weil ein Überangebot auf den Markt strömt.
Lithium ist in Wasser am leichtesten von allen Metallen, als Karbonat, löslich und benötigt deshalb kaum aufwendige Technik zur Gewinnung. Hauptaufgabe ist das Zerkleineren der Erze, die einen nur geringen Gehalt besitzen. Lösungsmittel: Wasser.
Durch die starke Löslichkeit ist das Lithium kaum in Lagerstätten angereichert, ppm-Bereich statt Prozente wie bei den anderen gebräuchlichen Metallen.

Das am Nickel angelagerte Chlorion geht mit dem Natrium in den Zebras eine regelrechte Bindung ein, nicht nur eine Anlagerungsbindung und nimmt dabei ein Elektron auf. die Nickelelektrode ist deshalb die positive.

Das Nickel des Nicad-Akkus möchte hingegen die OH-Ionen nicht aufnehmen, sondern loswerden, es geht dabei vom dreiwertigen (geladen) in den zweiwertigen Zustand über.
Da die OH-Ionen negativ geladen sind, im Gegensatz zu den Natriumionen im Zebra, ist auch hier die Nickelelektrode die positive.

Kalte Zebras sind unbegrenzt lagerfähig, aber erleiden irgendwo bei der Inbetriebnahme Umkristallisationsvorgänge, die die Lebensdauer auf die hier im Forum genannten 35 malige Aufwärmfähigkeit
beschränken.
Damit nicht nur für das Militär gut geeignet, sondern auch als Notstromquelle denkbar, wenn die Aufheizung schnell genug erfolgt. Aber dafür gibt es auch Diesel.Bei dem sehr seltenen Einsatz spielen Abgase kaum eine Rolle. Die donnern in Sekundenschnelle los und es wird ein Überangebot geben, wenn alle Dieselfahrzeuge demnächst elektrifiziert werden...
Zebras dürften also nur noch für Sonderfälle eingesetzt werden. Trotzdem ist es sinnvoll, eine Alternative zur Lithiumtechnik anbieten zu können. In Zeiten der Marktbeherrschung kann das wichtig werden.
Das chinesische Regime ist aber keineswegs ein amerikanisches und verhält sich bisher positiv gegenüber der Weltwirtschaft und stellt sich auch umweltpolitischen Fragen.

von Bernd Schlueter - am 25.05.2018 20:43
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