Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Technik
Beiträge im Thema:
40
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 7 Monaten, 3 Wochen
Beteiligte Autoren:
cephalotus, Bernd Schlueter, omitreligion, Manfred aus ObB, thegray, E. Vornberger, Michael, Martin Heinrich, Ralf Wagner, Frank Rethagen, ... und 6 weitere

Das Ende der Elektroautos?

Startbeitrag von omitreligion am 03.05.2013 19:06

Könnte man meinen, wenn man das liest:
Fahrbericht VW Eco Up mit Gasantrieb - soll sehr sparsam sein


Ich befürchte ja, dass die großen Hersteller sparsame Konzepte in der Schublade haben, wenn man sie nur zwingen würde sie auf den Markt werfen zu müssen.

Jemand meinte aber zu mir, dass solange die Fahrleistung mangelt man keine Konkurrenz zu fürchten brauche. Sparsame Verbrenner wären von der Fahrleistung sehr schwach.

Für mich spielt aber Fahrleistung keine Rolle, ich bin Effizienzinteressiert. Je sparsamer, desto sexier für mich. Scheint aber nicht der Mainstream zu sein.

Was meint Ihr?

Gruß, Dragan

Antworten:

Hi,

wenn man eine Solaranlage, vielleicht sogar mit Eigenverbrauch hat, passt ein Elektroauto einfach besser.
Und dann bin ich unabhängiger von den Energiepreisen.

Gruß

Malte

von 1000Volt - am 03.05.2013 20:00
Könnte aus einer Werbebroschüre von VW stammen:

Öko-Bilanz:
"Mit Biogas grüner als im Elektroauto unterwegs"
Verglichen wird die BIO-Gas-Erzeugung mit Strom-Mix.
Korrekt wäre:

BIO-Gas Sonnenkollektor
Erdgas Strom-Mix

Dann sieht der Eco in der Öko-Bilanz schlecht aus.:D

Öko-Bilanz hat nichts mit Effizienz zu tun.
H2O-Autos z.B. sind Öko-mäßig gut, der Gesamt-Wirkungsgrad hängt aber dem E-Mobil weit hinterher.

Dass "die besten Auto-Hersteller der Welt" am Verbrenner hängen, ist verständlich. Das Geschäftsmodell Wartung geht mit Elektro den Bach runter. Eine Batteriemiete soll das nach meiner Meinung kompensieren.

Ich gehöre ebenfalls zu den Effizenz-Fans.:cool:
Fahre deswegen schon lange (81.000km) AIXAM 400; 3.3l Diesel / 100km.

Plane jetzt den Übergang auf i-MIEV.
Die Kröte zum Schlucken dabei ist der Akku. Wenn ich an die Handy-Akkus denke.:mad:

G.

von Jadepflanze - am 03.05.2013 20:19
Dragan du mußt das Pferd von hinten ....

Und Fragen könnte jemand Interesse haben das sich, wenn auch nur sehr begrenzt (Kurzstrecke sowas wie CityEL oder auf kleiner Mittelstrecke Twizzy/Twike) nicht etabliert???

Wenn ja wie "Wichtig" sind diese Personen; Gruppen???

Wieviel % der Brutto-Wirtschaftsleistung erbringen diese in ihrem Wirtschaftssegment?

Haben die eine erprobte; starke Marketing-Strategie für ihre Produkte und bestes Lobbyistentum???


Gegenprobe:

Was würde es bedeuten wenn innerhalb von 10 Jahren 2-5millionen Fahrzeuge der Le-Klasse (

von thegray - am 04.05.2013 07:05

Ich liebe mein Elektroauto

Laut Bericht hat das der Eco Up nur eine Reichweite von 275km.
Und die CNG-Befüllung für 275km kostet da 12,00 EUR => 4,36 EUR/100km

Dafür kostet der Eco Up nur 2.500 EUR mehr als der normale Up.
Bei Elektroautos hat man zur Zeit durchaus bis zu 10.000 EUR Aufpreis.

Naja - wenigstens zeigt VW dass man alternative Antriebe auf den Markt bringen kann - wenn man denn will.

Ralf

von RalfZ - am 04.05.2013 07:50
Sparen kann man nur, wenn der Staat es so steuert oder nicht. Wenn die Masse mit Biogas fahren würde, würde der Staat die Steuern entsprechend anheben.

von Michael - am 04.05.2013 12:45
Die Bundesrepublik hat sich verpflichtet, umweltverschmutzende durch saubere Energie zu ersetzen. Solar- und Windenergie sind ein wesentlicher Teil davon. Wenn wir diese Energieanteile verdreifachen wollen, ist das nur möglich, wenn wir, sagen wir, 20 Millionen Autos, zum größten Teil Zweitwagen, fast ständig an der ferngesteuerten Steckdose lassen , um Energie verlustfrei zwischenzuspeichern.
Zu den alternativen Energien gehört auch der Strom von Blockheizkraftwerken, die voll in den Lastgang integrierbar sind. Zusammen damit und einem allgemeinen Netz, in das man netzentgeldfrei einspeisen und ebenso entnehmen kann, ist die Energiewende eigentlich schon geschafft. Es fehlen noch die überall vorhandenen Steckdosen, ohne, dass man Stolperdrähte über die Wege spannt.
Dazu gehört also ein ordentliches Stück Arbeit bei der Stadtplanung.

Nein, ohne Strom, keine Zukunft. Ich glaube nicht an die unendliche Ölquelle und die Fusion lässt auf sich warten. Ich wollte in das Geschäft einsteigen und weiß aus erster Hand, dass da fast nur gelogen wurde. Eine ähnlich verlogene Gesellschaft hatte sich leider bei den Kernspaltkraftwerksbetreibern breit gemacht.

Bei 20% unserer Fahrten werden wir weiter den Verbrenner einschalten, dafür ist immer genug Energie da.

von Bernd Schlueter - am 04.05.2013 18:27
Zitat

Ich glaube nicht an die unendliche Ölquelle und die Fusion lässt auf sich warten. Ich wollte in das Geschäft einsteigen und weiß aus erster Hand, dass da fast nur gelogen wurde.


Wolltest du ins Öl-Geschäft einsteigen, oder dir einen Fusions-Reaktor bauen?

von Cavaron - am 08.05.2013 13:12
hallo,

selbst wenn es (irgendwann) mit der Fusion klappt, wird daraus notwendigerweise wieder Strom ;-)

Der Kreis schließt sich immer bei den Elektronen...

Alex

von alklex - am 08.05.2013 13:56
[www.youtube.com]

von Manfred aus ObB - am 08.05.2013 16:31
Zitat
Cavaron
Zitat

Ich glaube nicht an die unendliche Ölquelle und die Fusion lässt auf sich warten. Ich wollte in das Geschäft einsteigen und weiß aus erster Hand, dass da fast nur gelogen wurde.


Wolltest du ins Öl-Geschäft einsteigen, oder dir einen Fusions-Reaktor bauen?


Hm bei der Frage gibt es eigentlich nur eine Antwort.

Fusionsreaktor bauen und mit der gewonnenen Energie Abfall in Öl verwandeln - damit dann gleich in zwei großen Wachstumsmärkten ein Monopol aufbauen - der dritte kommt dann ganz von alleine.

....with greetings J.D.Rockefeller...:D

von thegray - am 09.05.2013 07:34
Meinen Fusionsreaktor wollte ich in den Weltraum verlegen, da gibts schließlich schon mehrere, wobei mir der eine, schon vorhandene, eigentlich schon ausreicht.
Ich verrate Euch lieber nicht, was ich damit vorhabe. Jedenfalls was Großes, aber ganz Einfaches.
Mein zusätzlicher Fusionsreaktor ist dann nur zum Spielen, damit wir was zu tun haben, wenn ich mit dem Roman dorthinfliege. Immer nur Erdaufgänge beobachten und Engeln beim Singen lauschen , ist schließlich langweilig. Ziemlich ideale Bedingungen da oben, ein lupenreines Vakuum, viel Platz, ziemlich erdbebensicher und nicht dauernd Elektroautofahrer, die um Strom betteln.
Allein die großen Magnetkräfte gilt es zu bändigen. Roman bastelt schon an seiner Delta-Wotanrakete. Ja, in Garching war ich oft, nur aus Interesse, zu Besuch und einiges von dem theoretischen Kram habe ich dann auch verstanden und auch miterlebt, wie man Wendelstein V in den Tiefschlaf versetzte, um(später in Greifswald ) mehr Geld herausschlagen zu können. Einer der Forscher dort hatte sich sogar nach mir benannt, oder umgekehrt, oder wie das war.

Man entschied sich dann international für das ebenfalls teure Tokamakkonzept (ITER).
Aber Greifswald läuft trotzdem, mit weit weniger Geld, inzwischen.

Was ich inzwischen von allem halte?
Unsere liebe Sonne hat mir zugeflüstert, dass sie zumindest noch einige Zeit zu leuchten gedenkt und die Chinesen liefern die Sonnenzellen billig genug.
Also, nur ein Spielzeug für Roman und für mich.

Religionen zu vergessen, ist ja eine schöne und nützliche Sache, aber heilige Kühe schlachten, nicht.
Dragan, Du bekommst keinen Strom mehr, wenn Du noch mal unsere Elektroautos beerdigen willst. Du musst dann schon die Bücher zu Hilfe rufen, die Deinen Volta den Neger-Berg hochschieben helfen.
Wenn Du noch lange so schwätzst, baue ich endlich das elektrische Getriebe, das jedes Fahrzeug in eine Taigatrommel verwandelt, damit das Getriebegeheule in Deutschland mal aufhört. Ein zweistufiges Planetengetriebe, mehr mechanisches gibt es dann nicht mehr in deutschen Autos.
Klar, dazwischen die Batterie und dann versuche noch mal, an unser Rudel heilige Kühe Hand anlegen zu wollen!

Von wegen Vierradantrieb: wer weiß das?:
Gibt es einen absolut zuverlässigen Freilauf, mit dem man einen relativ hochtourigen Motor automatisch vom Antriebstrang trennen kann?
Meine These ist, einen Vierradantrieb braucht man nur bis 20km/h, um zu pflügen oder Voltas verschneite Negerberge hochzuschieben. Dafür reicht ein 500-Grammmotorgetriebeaggregat an jedem Autobein. Der Rest konventionell.

von Bernd Schlueter - am 09.05.2013 09:22
In der Schublade der Verbrennerhersteller liegt das automatische elektrische Getriebe. Das enthält auch den kompletten Elektroantrieb. Noch sind die käuflichen Motoren, Generatoren und Elektronik zu teuer. Das kann sich aber schnell ändern Dann gibt es zwei Fahrmodi: einer mit einer Batterie als Zwischenspannungsquelle und einer direkt, ohne Batteriezwischenspannung, wobei Motor und Generator immer im wirkungsgradstärksten Zustand gehalten werden. Das Elektroauto fällt dann ganz von selbst dabei ab.
Insofern hat Dragan recht, das ist dann kein reines Elektroauto mehr.

Der Verbrennungsmotor? Der kann ein ganz normaler Einzylinder-Gasmotor sein, mit 15:1 Verdichtungs- und 1:30 Expansionsverhältnis (Atkinson). Verbraucht weniger als ein Diesel und hat trotzdem sauberes Abgas.
Pssst, pssst, es gibt Firmen, die entwickeln schon so etwas. Passt in ein Köfferchen, Motor und Generator. 20 kW Leistung, das dürfte ein sehr gängiger Wert sein.
Batterien gibts ja schon und der Elektromotor vom Tesla ist nichts Besonderes.
Das gibt noch mal eine richtige Revolution für den Verbrenner, oder für das Elektroauto. Je nachdem, von wo aus man das Ganze betrachtet.

In Russland fahren die Dieselloks alle mit dem elektrischen Getriebe. Nur in Deutschland haben die getrommelt, die Ludmillas. Weil die DDR-Techniker sich nicht mit der Einstellung auskannten, oder eher nicht auskennen wollten.

Ludmilla

Ich mag Ludmillas und Elektroautos nicht minder.

einfach himmlich...

Wenn Ihr nicht artig seid und über meine Ludmilla und Elektroautos herzieht, baue ich euch deren Motor in Eure Voltas und Zittiälls ein!

Musik in den Ohren von Ludmillas Liebhabern.

von Bernd Schlueter - am 15.05.2013 16:57
Zitat
Das Ende der Elektroautos?

Ab nach China, da gibts scheins 14k € roter Subvention.
[www.youtube.com]

DER Markt für das CityEl 2.0.

von Michael - am 15.05.2013 18:35
Ja, die Taiga-Trommel hat einen schönen Soud.

Man könnte das übrigens problemlos abschirmen. Den Motor vom Rest entkoppeln und die Wände als Doppelwand ausführen mit 5mm Sand dazwischen - dass dämmt ganz gehörig sowohl Körper- als auch Koinzidenzschall durch das Fahrergehäuse.

Ich frage mich, warum es bei uns keine Elektroloks mit Dieselgeneratoren gibt.....

Ich hatte mal auf der Hannover Messe so schöne Einzel-NiCD Akkus mit 750ah gesehen von einem ägyptischen Hersteller für Traktion gebaut - einige hundert Stück davon dürften schon einges an Energie puffern können....

Ja, die Chinesen sind als Pioniere gut drauf.... das macht volkswirtschaftlich Sinn, wenn man als Staat keinen teuren Sprit/Öl/Benzin bezahlen muß - da verbleibt das Geld für die Mobiltät "im Lande".

von omitreligion - am 16.05.2013 14:46
Ich wohne mit der Freundin in der Stadt. Wir haben einen VW Lupo, den wir im Schnitt 8.000km im Jahr benutzen, davon der Großteil Langstrecken wie Fahrten zu Verwandten und in den Urlaub.

Wir haben weder einen festen Parkplatz noch eine Auflademöglichkeit.

Kurzstrecken legen wir mit dem (Elektro-)Fahrrad zurück, das gilt auch für das tägliche Pendeln.

Für mich ist ein Erdgasauto, das sich perspektivisch auch mit syn. Methan betreiben lässt die attraktivere Option, Tankstelle halbwegs in der Nähe vorausgesetzt.

Syn. Methan sollte sich mittelfrsitig auch für 20-25ct/kWh verkaufen lassen.

Zumindest in unserem Fall ist schwer vorstellbar, wie sich hier ein Elektroauto rechnen sollte, das ist eher was als Zweitauto für den Pendler, der damit jedenArbeitstag seine 80-100km damit fährt. Bzgl. der Ökibilanz ist sowas aber generell Wahnsinn, auch mit einem E-Antrieb und "Ökostrom".

Etwas anderes wäre es bei uns, wenn man ganz aufs eigene Auto verzichtet und auf carsharing zurück greift, da könnte das E-Auto manchmal eine Option sein. Ist vermutlich auch ökologisch die beste Wahl, einfach gar kein eigenes Auto mehr zu besitzen.

mfg

von cephalotus - am 24.05.2013 08:59
Der einzige wirklich relevante Nachteil des Erdgasautos in Deutschland ist die Tankstellendichte. Würde man 10.000 Erdgastankstellen mit je 100.000 Euro fördern könnte man diese Nachteil in Deutschland mit nur 1 Mrd. Euro ausmerzen.

Der Effekt auf die CO2 Bilanz wäre wahrscheinlich deutlich ausgeprägter als 1 Mrd. Euro an Förderung für E-Fahrzeuge auszugeben.

Ich gehe davon aus, dass es volkswirtschaftlich billiger und effizienter wäre, auf Windkraftanlagen, Syn Methan Erzeuger, 10.000 Erdgastankstellen und Erdgasautos zu setzen als auf Windkraftanlagen, Stromspeicher im Netz, neue Stromnetze, Millionen E-Tankstellen und E-Auto + Akku.

Der Hauptnachteil dieses Pfades ist der dramatisch schelchtere Wirkungsgrad, so dass man deutlich mehr Windkraftanlagen braucht. Dafür ist alles andere erheblich billiger.

Das E-Auto bzw der Plug-In-Hybrid macht dort Sinn, wo man wenig zusätzliche Infrastruktur schaffen muss. Als das E-Pendlerauto für den Landbewohner, der das dann nachts in der eigenen Garage an der Schuko Steckdoese wieder auflädt...

von cephalotus - am 24.05.2013 09:07

Re: Ich liebe mein Elektroauto

Zitat
RalfZ
Laut Bericht hat das der Eco Up nur eine Reichweite von 275km.
Und die CNG-Befüllung für 275km kostet da 12,00 EUR => 4,36 EUR/100km


Die offizielle Reichweite des VW eco Up mit Erdgas liegt bei 380km (bzw. 600km mit Ausnutzung des Benzintanks)

Der offizielle Verbrauch liegt bei 2,9kg Erdgas/100km, also derzeit ein Preis von rund 3,50€/100km.

In der Praxis werden die Werte anders sein, aber da muss man beim E-Auto ja die offiziellen Werte auch entsprechend anpassen.

Nur damit man auch fair vergleicht...

von cephalotus - am 24.05.2013 09:12

Re: Ich liebe mein Elektroauto

Hallo,

das kann schon gehen.

Wir fuhren bis letztes Jahr einen in 1996 auf Erdgas umgerüsteten POLO 6N.
Der war damals beim TÜV in München erstes zertifiziertes 5 Liter Auto mit 119g CO2 Ausstoß /km.
Also umgerechnet ca. 3,5 kg Erdgas, wohl gemerkt nicht von VW ab Werk sondern von einem Startupunternehmen.
Derweil aus der gleichen Schmiede einen aus Bj 1997, also auch schon 16 Jahre alt, wenn man ihn sparsam fährt, also so wie z.B. unseren AX electrique oder TWIKE mit Tempo 80 braucht der auch kaum mehr als 3 kg CNG.

Gruß Martin
Wir können hier noch für unter 1€ (H-Gas) tanken, das ist billiger als der Strom...

von Martin Heinrich - am 24.05.2013 09:37
Hallo,
ich fahre beides (Erdgas-Caddy und E-Saxo). Mit den aktuell etwa 1.000 Erdgas-Tankstellen in Deutschland bin ich bisher eigentlich überall hingekommen ohne mit Not-Benzin fahren zu müssen. Meine Einschätzung ist, dass noch einige Zeit vergehen wird bis der Anteil an Bio-Gas bzw. künftig synthetisches Methan am Erdgas so hoch sein wird, dass sich die CO2-Bilanz mit einem heutigen Strom-Auto messen kann. Und wenn es soweit ist, werden die aktuellen Akku-Entwicklungen durchschlagen und dem E-Auto eine vergleichbare Reichweite verpassen. Dann wird es spannend wer das Rennen macht. Kann also durchaus sein, dass das E-Auto nur eine Generation überlebt.

von E. Vornberger - am 24.05.2013 09:58
Zitat
E. Vornberger
Kann also durchaus sein, dass das E-Auto nur eine Generation überlebt.


Einge Anregungen aus der Zeit als das Bier noch Dunkel und die Madel Sittsam ( Dunkles Bier gibts langsam wieder )

Also mal was Praktisches


Bildquelle: [dingler.culture.hu-berlin.de]

Text dazu:

Das Elektrotechnische Institut Frankfurt, Gesellschaft m. b. H. in Frankfurt a. M., Fabrik elektrischer Messinstrumente, hatte verschiedene interessante Objekte, die für den Motorfahrer von Wichtigkeit sind, vorgeführt. Darunter ein neuartiges und praktisches Taschenvoltmeter zum Prüfen von Elementen und Akkumulatoren (Fig. 108); ferner ein kombiniertes, ebenfalls sehr bequemes Volt-Ampèremeter zum Montieren an Akkumulatorenwagen (Fig. 109), ausserdem Taschen-Ampèremeter, kleine transportable Volt- und Ampèremeter und Schraubenzieher für Automobilfahrer.

oder auch das war zu lesen:

Bei Konstruktion des Pieper-Doppelmotorwagens war es zunächst die Aufgabe, in demselben alle Vorteile eines wirklich praktischen Motorwagens zu vereinigen, und alle zweifelhaften, überflüssigen oder im praktischen Gebrauche als unzuverlässig erwiesenen Faktoren wegzulassen.

Die Vorderachse ist auf Zapfen montiert, wodurch die Stösse auf unebenen Wegen erheblich abgeschwächt werden; sie trägt den Petroleummotor.

Die Hinterradachse ist in direkter Verbindung mit den Kugelachsen der beiden Laufräder und trägt die Motorwelle. Zwei starke Stahlrohre verbinden die Vorderradachse mit der Hinterradachse; zur weiteren Verstärkung des Rahmenbaues sind vier Verbindungsstäbe aus Stahl angebracht und diese tragen das grosse Triebrad. Letzteres wird durch ein kleines, konisches Zahnrad getrieben.

Um das Auseinandernehmen des elektrischen Motors zu erleichtern und, um die Welle vorkommendenfalls regulieren zu können, ist eine bewegliche Verkuppelung vorhanden.

Das Auswechseln der Schnelligkeit wird durch den elektrischen Motor bewirkt, welcher mit dem Petroleummotor durch eine Welle verbunden ist. Um eine schnelle Veränderung des Doppelmotorwagens in einen elektrischen Automobilwagen vornehmen zu können, ist eine eigenartige Kuppelung angebracht. Der Doppelmotorwagen arbeitet ohne jegliche Ketten und Riemen, und es wird daher ein wesentlicher Vorteil durch Ersparnis sowohl an Geld wie an Kraft und durch Vermeidung des Geräusches erzielt. Der vorn angebrachte Petroleummotor ist mittels einer Welle mit dem elektrischen Motor verbunden, welcher den Strom von einer sehr leichten und äusserst wirksamen Akkumulatorenbatterie erhält.

Dieser elektrische Motor ist mit einer Geschwindigkeitsänderungsvorrichtung verbunden, und überträgt mittels eines konischen Zahnrades die Bewegung auf die Hinterachse. Die Kraft des Petroleummotors ist so berechnet, dass die Akkumulatorenbatterie sich allmählich auf flachen Wegen, selbst bei schnellstem Gange des Wagens, ladet. Bei Bergfahrten vergrössert sich der Ladestrom bedeutend und der Motor arbeitet als Bremse.

In dem Falle, dass durch irgend eine Beschädigung der Petroleummotor ausser Thätigkeit gesetzt würde, und man Gefahr liefe, irgendwo sitzen bleiben zu müssen, genügt es, den Petroleummotor von dem elektrischen Motor abzukuppeln.

Der Wagen funktioniert alsdann als einfacher elektrisch betriebener Wagen, und ist im stände, ungefähr 40 km auf ebenen Wegen zurückzulegen.


Selbiges verfasste der Verfasser Anno 1899

[www.youtube.com]

von Manfred aus ObB - am 24.05.2013 11:14
Hallo,

muß ich dem Eginhard Recht geben, die Tankstellendichte ist bereits jetzt ausreichend.
Ev. im Osten noch nicht ganz so gut wenn man nur kleine Flaschen hat und mehr Umweg dafür fährt als die Dinger fassen.

Aber auf Benzin fahr ich auch nie da beide Fahrzeuge monovalent sind also gar keinen "Reservetank" haben.
Dafür den Platz für ausreichende Kapazität genutzt, beim Multi gut 35 kg, langt in Sparfahrt für über 700km.


Gruß Martin

von Martin Heinrich - am 24.05.2013 11:15
Zitat
E. Vornberger
Meine Einschätzung ist, dass noch einige Zeit vergehen wird bis der Anteil an Bio-Gas bzw. künftig synthetisches Methan am Erdgas so hoch sein wird, dass sich die CO2-Bilanz mit einem heutigen Strom-Auto messen kann...


Auch das reine Erdgasfahrzeug ist in der CO2 Bilanz etwas besser als ein gleichwertiges E-Fahrzeug mit dem deutschen Strommix. Siehe UMBReLA oder EMPA Studien.

Nur durch Wasser-, Solar- und Windstrom wird die Sache (deutlich) für das E-Auto entschieden, aber das ist derzeit ja eine rein bilanzielle Geschichte, die auch nicht die Gleichzeitigkeit von Erzeugung und Abnahme erfordert. Beim Erdgasauto ist der Speicher im Netz eben gleich mit dabei, beim E-Auto ist er es nicht...

von cephalotus - am 24.05.2013 14:08
Zitat
E. Vornberger
Hallo,
ich fahre beides (Erdgas-Caddy und E-Saxo). Mit den aktuell etwa 1.000 Erdgas-Tankstellen in Deutschland bin ich bisher eigentlich überall hingekommen ohne mit Not-Benzin fahren zu müssen...


Ich sitze im Osten der Nation und da sind die Tankstellen rar. Wir hatten u.a. ein Erdgasfahrzeuig als Firmenfahrzeug und dort war das Auftanken idT oftmals ein großes Problem. Es kam mehr als einmal vor, dass man Umwege einplanen musste und dann vor der einzigen Erdgas-Tankstelle weit und breit stand und diese aus welchen Gründen auch immer nicht funktionierte.

Das ist für ein Unternehmen ein ganz massiver Nachteil, wenn im Fahrzeug meinetwegen zwei Leute sitzen, deren Zeit auch viel Geld kostet. Das Erdgasfahrzeug wurde auch nur aus Imagegründen gefahren, nicht um Geld zu sparen, im Vergleich zum den Kosten für die Arbeitszeit der Insassen ist die Einsparung beim Treibstoff volkommen irrelevant.

Für meinen Arbeitgeber war die Tankstellendichte leider inakzeptabel.

Auch privat habe ich hier in der Großstadt derzeit zwei Erdgastankmöglichkeiten. Wenn eine davon inaktiv ist bedeutet das einen zeitlich sehr großen Umweg durch die halbe Stadt, sollte sich ein Betreiber entschließen, seine Tankstelle zuzumachen und die zweite mal nicht funktionieren (kommt regelmäßig vor aus allen möglichen Gründen), dann hat man ein gravirendes Problem.

Ich hätte gerne in einer Stadt mindestens 5 Erdgas-Tankstellen, in einer Großstadt wenigstens 10-15 und in der Fläche wenigstens alle 30km eine. Davon ist der Osten Deutschlands noch sehr weit entfernt.

von cephalotus - am 24.05.2013 14:16
Hallo, wo findet man diese Studien? Tatsache ist, dass ein E-Auto mit 15 kWh/100km mit deutschem Strommix ca. 70 g CO2/km erzeugt, mit alternativen Strom bis runter auf 5g CO2/km. Das schafft kein Erdgasauto beim heutigen Stand von Biogasanteil an Erdgas.

von E. Vornberger - am 24.05.2013 17:31
Sorry, gerade sehe ich einen kleinen Tippfehler. Ich meinte 13 kWh/100km, nicht 15...
Bei 15 kWh wären es entsprechend etwa 80g CO2/km

von E. Vornberger - am 24.05.2013 17:58
Zitat
cephalotus
Ich hätte gerne in einer Stadt mindestens 5 Erdgas-Tankstellen, in einer Großstadt wenigstens 10-15 und in der Fläche wenigstens alle 30km eine. Davon ist der Osten Deutschlands noch sehr weit entfernt.

Das hätte ich auch gerne als Ladesäulen für E-Autos. :D Aber davon ist ganz Deutschland auch noch sehr weit entfernt. :(

von Frank Rethagen - am 25.05.2013 09:28
Zitat
E. Vornberger
Hallo, wo findet man diese Studien? Tatsache ist, dass ein E-Auto mit 15 kWh/100km mit deutschem Strommix ca. 70 g CO2/km erzeugt, mit alternativen Strom bis runter auf 5g CO2/km. Das schafft kein Erdgasauto beim heutigen Stand von Biogasanteil an Erdgas.


Das UMBReLA projekt finden Sie hier:

[www.emobil-umwelt.de]

Unter Projektergebnisse finden Sie die Studien zum download. Interessant insbesondere die lebenszyklusanalysen.

Die Studie der EMPA zum Theme Biokraftstoffe shließt auch konventionelle Kraftstoffe inklusive der Lebenszyklen mit ein:

[www.empa.ch]

Die EMPA hat auch mal was zur Ökobilanz von Li-Ionen Akkus veröffentlicht, leider finde ich da nur noch die Pressemitteilung veröffentlicht:
[www.empa.ch]

(evtl steckt das irgendwo, die Seite ist aber ein Graus, man findet dort nix)

Der Vorteil dieser Studien ist die Lebenszyklusbetrachtung, hier ist also Ökostrom oder Biotreibstoffe eben nicht mit Emissionswerten von 0 versehen und auch das Theme Fahrzeugherstellung fließt mit ein (wobeid er Einfluss nicht so groß ist wie oft behauptet).

Die Studien sind keineswegs Elketromobilitäts feindlich (eher im Gegenteil), aber aus meiner Sicht sieht man halt auch, dass Erdgasfahrzeuge erstaunlich gut abschneiden und man hat eben bis auf das dünne tankstellennetz nur minimale Nachteile zum Benzinantrieb, dafür aber einen Pfad hin zu alternativen Methanquellen.
Ich finde es schade, dass Erdgas hierzulande so stiefmütterlich behandelt wird.

Gerade für Leute, die nur ein Fahrzeug haben wollen (ich finde einen PKW immer besser als zwei PKW), damit aber auch die langstrecke abdecken möchten hlate ich das für einen brauhbaren und heute bereits gangbaren Weg, während ic persönlich die Effizienzvorteile (und evtl auch den größeren Spaß und Emissionsvorteile) im urbanen Umfeld, beim Pendlerverkehr, Carsharing und eben generell bei der Kurzstrecke sehe.
Meine persönliche Meinung ist es, dass sich "nicht drahtgebundene) E-Mobilität für die Langstrecke nur für Nischen interessant ist, wo Geld keine Rolle spielt und man ansonsten die E-Mobilität dort einsetzen sollte, wo sie wirklich gut und nützlich ist...

mfg

von cephalotus - am 25.05.2013 09:55
Zitat
Nischen interessant ist, wo Geld keine Rolle spielt und man ansonsten die E-Mobilität dort einsetzen sollte, wo sie wirklich gut und nützlich ist...


Hier fehlt der Abstimmung-Butten.

Wobei - hier was optimaler formuliert werden sollte.
Wenn kompakt Fahrzeuge der Le-Klasse den Regeltransport übernehmen würden.
Platz; Co2-Bilanz bei 5KW/100km; Unfallfolgen usw....

Es eben keine Nische wäre wenn 5 Millionen PKW-ersetzt würden (im Tageseinsatz)

von thegray - am 25.05.2013 17:37
Zitat
thegray

Wenn kompakt Fahrzeuge der Le-Klasse den Regeltransport übernehmen würden.
Platz; Co2-Bilanz bei 5KW/100km; Unfallfolgen usw....

Es eben keine Nische wäre wenn 5 Millionen PKW-ersetzt würden (im Tageseinsatz)


Ich glaube, dass dafür schlichtwge die Akzeptanz fehlt. Es gab ja mit City EL, Twike & Co solche Ideen, auch dieses kleine Reanualt Modell schlägt in diese Breche.

Aber ich habe den Eindruck, dass die Leute das nicht wollen, auch wenn das für viele Zwecke absolut sinnvoll sein könnte (in Kombination mit carsharing oder einem "richtigen" Erstwagen)

Ich sehe großes Potenzial bei Fahrrädern und (S-)Pedelecs, denn auch damit lässt sich ganz wunderbar der Alltagsverkehr bis ca. 20-30km abdecken und mit Anhänger kann man auch was transportieren und mit der richtigen Kleidung (und Spikes) kann man bei jedem wetter fahren.
ich mache das so.
Hier ist Elektromobilität längst im Massenmarkt angekommen, ganz ohne Infrastruktur, Subventionne oder gravirenden nachteilen. Es funktioniert einfach, bietet einen mehrwert und deswegen wirds auch hunderttausendfach gekauft.

5 Millionen PKW (Besitz) könnte man hierzulande vermutlich ganz einfach durch Carsharing ersetzen. Auch wir sind da ein potentieller Kandidat.
Und in der Carsharingflotte sind auch Elektrofahrzeuge wunderbar einzusetzen und meiner Ansicht nach sind da Think!, Smart, iMiev, leaf & Co durchaus klein und sparsam genug und für die Benutzer gewohnter/akzeptierter als City EL & Co.
Ob ein E-Auto 15kWh/100km oder 5kWh/100km braucht ist eigentlich garnicht entscheidend, wenn man den Strom aus regenerativen Quellen erzeugt. Den Platz dafür haben wir...

Wenn ich 5 Millionen PKW nehme und 10.000km/a*PKW, dann sind das 50 Mrd km. Wenn ich da 10kWh/100km mehr brauche sind das 5 Mrd kWh Unterschied.
Das ist weniger als die jährliche Stromproduktion der neu insatllierten Solarmodule nur aus dem Jahr 2012.

Man muss bei der Mobilität an so vielen Fronten kämpfen, wenn man was verändern will, da halte ich es eigentlich für unnötig, die Leute mit Gewalt von Leichtmobilen überzeugen zu wollen. Ich hab kein Problem damit, wenn es die gibt (für mich wär weder ein City EL noch ein Twike was, bin beide schon mal kurz efahren), aber ich denke, man sollte sich auf andere Strategien konzentrieren, die weitaus effizienter sind.

Der elektrische Antrieb stellt gegenüber dem Verbrennern einen großen Effizienzsprung dar und Strom können wir viel einfacher selber erzeugen als Treibstoffe, dass das e-Auto eigentlich gut genug ist. Wir müssen dann nur noch dafür sorgen, dass die Dinger überwiegend Solar- und Windstrom tanken und die Anlagen errichten.
In der Stadt wären außerdem generell weniger Autos schön, aber da halte ich (spontanes) carsharing, Radfahren und die Förderung des ÖPNV für das richtige Modell. Das sind genug Baustellen für die nächsten 3 Jahrzehnte.

mfg

von cephalotus - am 25.05.2013 18:42
Yupp


ps.:
Zitat
Ich glaube, dass dafür schlichtwge die Akzeptanz fehlt. Es gab ja mit City EL, Twike & Co solche Ideen, auch dieses kleine Reanualt Modell schlägt in diese Breche. Aber ich habe den Eindruck, dass die Leute das nicht wollen, auch we


Tja weil Medial....sparen wir und das. Und der Twizzy der Erste seiner Art der das Potential zur Großserie hat. -> Herdeneffekt!
Dann muß der Preis runter wenn so ein Teil soviel wie ein Teures Pedelec kosten würde...


Was bisher und garnicht geht - Mehr bezahlen Weniger bekommen.
Das kannste nur beim Iphone und Co eine Zeitlang machen.
(Aber von allen weniger Sitzplätze; NULL Fahrkomfort; Qualität; Geschwindigkeit; vermeintliche Sicherheit; Reichweite usw.) Mehr kostet - und dann noch nicht mal Chic ; oh ; ah; Prestige - außer bei ein paar irregeleiteten verkappten)
Klar geht das nicht !!!
Und wenn du in einer gewissen Zeit nicht eine bestimmte Menge platzierst hast - Läuft bei vielen eben das Programm ab, wenn es so Gut ist wieso haben es nicht schon alle .....Und wenn sich dann einer mit so Gedankengut in ein EL und Ko. setzt ist das K.O. schon vorprogrammiert und das was weiter erzählt wird auch .


Und nun stell dir ein neues besser umgesetztes durchdachtes EL -Konzept vor. -
als Luxus Design Roller. So etwas in Richtung ERak. Leider ist die Kamera ausgefallen - was da auf dem Messe Ständen abging:rolleyes:.
Mit Heizung und Dach mit dem du deine "Disco"-Eroberung doch auch mal weil es grade schneit oder die letzte Bahn ..... nachhause bringen kannst. Und super Finanzierung für Auszubildende Kaufpreis ab. 3000+Leihakku, Verschleißarm; super Fahrwerk in sowas wie einem Apple-Shop vor .......:D

von thegray - am 25.05.2013 19:39
Hallo,

ich finde es spannend nun zu lesen, dass im "Todeskampf" die Autohersteller anscheinend sich nun ernsthaft bemühen tatsächlich den Spritverbrauch zu senken und nicht nur die Kunden mit klobigen, PS-geschwängerten und tonnenschweren Fahrzeugen zu beglücken (ohne den Verbrauch damit zu senken, im Gegenteil):

Variable Verdichtung (angeblich ein bis zweistellige Ersparnis):
[www.spiegel.de]

Weniger Reibung im Zylinder (2-4% Ersparnis):
[www.deutschlandfunk.de]

Alkohol aus CO2 angeblich mit einem super simplen Verfahren (wers glaubt wird selig):
[www.wired.de]

Kann mir einer sagen, wass die eigentlich die letzten 100 Jahre getrieben haben? Das ganze Öl der Welt in vielleicht 200 Jahren Menschheitsgeschichte verfahren und verheizen bis nix mehr da ist, war doch noch nie eine sinnvolle Perspektive.

Gruß, Dragan

von omitreligion - am 05.12.2016 11:00
Zitat
omitreligion

Kann mir einer sagen, wass die eigentlich die letzten 100 Jahre getrieben haben?


Die Treibstoffe waren zu Billig um besser damit umzugehen, außerdem setzten 2 Weltkriege falsche
Signale zur Motorenentwicklung, im Jagdflugzeug sind immer die paar Ps mehr als der Gegner entscheident,
erst beim Heimflug über den Ärmelkanal, fing das Betten an, daß der Treibstoff bis an die Französische
Küste reichen soll :rolleyes:

Im Prinzip sind die Techniken um effizienter zu sein, seit Otto, Diesel und Junkers bekannt, nur siehe
Diesel der wollte 50% Wirkungsgrad an der Welle erreichen, den Geldgeber haben 26,7% gereicht :-(

von Manfred aus ObB - am 05.12.2016 11:50
...
wenn es die gibt (für mich wär weder ein City EL noch ein Twike was, bin beide schon mal kurz efahren), aber ich denke, man sollte sich auf andere Strategien konzentrieren, die weitaus effizienter sind.
...

andere Strategien die effizienter sind ?
Was ist an durchschnittlich 6 Kwh/100km ineffizent ?

Braucht es echt wieder einen Krieg oder einen AtomGau oder das Ende von Erdöl bis wir es merken ?

sg

von Twiker76 - am 06.12.2016 15:28
Zitat
cephalotus



Die EMPA hat auch mal was zur Ökobilanz von Li-Ionen Akkus veröffentlicht, leider finde ich da nur noch die Pressemitteilung veröffentlicht:
[www.empa.ch]

(evtl steckt das irgendwo, die Seite ist aber ein Graus, man findet dort nix)



Dabei ist doch des alles in Englisch, also die Sprache welchen den Klimawandel so erklärt das der derzeit politisch Korrekt ;-)

In Deutsch sagt die Seite folgendes, da Link dazu [www.empa.ch]

Zitat
REMIGIUS NIDERÖST
Empa-Forschende haben nun erstmals den ökologischen Fussabdruck für den gebräuchlichsten Typ, die Lithium-Ionen-Batterie, berechnet; der fällt geringer aus als befürchtet. Anders ausgedrückt: Maximal 4 Liter Benzin pro 100 Kilometer darf ein herkömmliches Auto schlucken, um ähnlich umweltverträglich zu sein wie moderne Elektroautos.


Wobei die in etwa von einen 30 kWh Akku ausgehen, den Tesla wollen die lieber nich Berechen, da täten sie
sch Sünden Fürchten, aber des wie eines beim Luther und den Ablaßbrief, wenn man schon Geld ausgibt
um ein besserer Mensch zu sein, nach sollen des de Ander a scho Merken :mad: Zefixsakpiiiieeeepppp

Jetzt bin ich kein besser Mensch, sonder ein alter Grantler trotzdem fahr ich auch nicht mehr als mit 4 Liter
und des ohne mir im Winter den Arsch abzufrieren und wenn ich die Durchschnittsgeschwindigkeit von
einen Eauto anstreben würd, könnts noch ein halber Liter weniger sein, is halt kein Auto das NSA
überwacht weil älter als 15 Jahr was so die Schweizer beim Eauto eher zu einen neuen Akku dann neigen
würde.

Besonders Umweltfreundlich wär ein Eauto so die Schweizer

Zitat
aus dem Land der direkten Demokratie
Anders sieht es dagegen für den Betrieb des Elektromobils über eine erwartete Lebensdauer von 150'000 Kilometer aus: Die grösste Umweltbelastung verursacht das regelmässige Laden der Batterie, also der «Sprit» des e-Autos. «Tankt» man einen in Europa üblichen Strommix aus Atom-, Wasser- und Kohlekraftwerken, wird die Umwelt dreimal mehr belastet als durch den Li-Ion-Akku an sich. Hier lohnt es sich, Alternativen zu prüfen: Während Strom, der vollständig in Kohlekraftwerken produziert wird, die Ökobilanz nochmals um 13 Prozent mehr belasten würde, wird diese um 40 Prozent entlastet, wenn der Strom ausschliesslich aus Wasserkraft stammt.


Also meine Herrn vom Stamme der PVapostel ( möglichst so das Andere es Zahlen sollen weil die so Böse ) erst Strom aus Wasserkraft,
macht ein Eauto nicht nur Sauber sondern Rein :cheers:
Tja und babei hab ich immer noch dreckige Fingernägel obwohl über 40 Jahre ein Wasserkraftwerk

von Manfred aus ObB - am 06.12.2016 21:46
Na hier gibts neue Info was die vorhaben:

Elektrisch wird es erst übermorgen
[www.autoservicepraxis.de]

gruss, dragan

Zitat:
Als erfolgversprechende Maßnahmen zur Verbesserung des Wirkungsgrades im Verbrenner nannte Landerl die Zylinderabschaltung, das Miller Brennverfahren mit deutlich höherer Aufladung, die Wassereinspritzung in den Brennraum, die Magerverbrennung sowie die variable Verdichtung.

und

Zink betonte zudem die große Bedeutung von 48-V-Modulen für den Antrieb und die Möglichkeit der Rekuperation von Energie zum Aufladen einer Batterie. Je nach technischer Ausführung seien damit Effizienzpotenziale von 18 Prozent und mehr realisierbar. 48-Volt-Module lassen sich an verschiedenen Stellen im Antriebsstrang nutzen, im einfachsten Fall wird die Lichtmaschine durch einen Riemen-Starter-Generator (RSG) ersetzt, der durch die 48 Volt-Spannung effizienter arbeitet und den Verbrennungsmotor schnell startet. Bei Bedarf kann der Verbrennungsmotor elektromotorisch unterstützt werden. Umgekehrt kann die Batterie im Rekuperationsbetrieb während Verzögerungsphasen über den RSG geladen werden.

von omitreligion - am 03.02.2017 23:19
Bei Tempo 130 würde mein Elektroauto ca 10 Liter Brennstoffäqivalent verbrauchen. Umgerechnet auf den Braunkohlen-CO2-Ausstoß noch erheblich mehr. Verkauft mir mein ein Gewerbe treibender Nachbar seine Solarenergie, müsste er dafür ein Büro anlegen und die diversen Steuern und Gebühren abführen, die rund 1000% des Vergütungspreises an der Strombörse ausmachen. Die Krefelder Stadtwerke tun das kostenlos, wenn er den Strom alleine diesen überlässt und auch auf die Eigennutzung verzichtet. Das ist notgedrungen der Fall.
Ein benzinbetriebener Saxo ist viel billiger, kommt weiter und ist ganz ungleich umweltschonender.
Dass ich elektrisch fahre, hat andere Gründe. Es ist eigentlich eine Sünde, nicht nur, weil es sich reimt.

von Bernd Schlueter - am 04.02.2017 12:15
Was soll im Verbrenner passieren, den Wirkungsgrad im Mittel von 26 auf 28% zu bekommen? An Sachen wie der Wassereinspritzung hat man schon geforscht als ich noch im Studienpraktikum war das ist sehr lange her.

Die Hybridisierung ist ein Zwischenschritt den gefallene Batteriepreise obselet werden lassen, zugunsten der batterieelektrischen Antriebe.

@Bernd, was Du schreibst ist komplett unverständlich. Bitte drück dich klar aus! Der Tesla braucht bei 130 km/h ca. 220Wh/km, falls Du eine Referenz brauchst für ein schweres Auto. Der Hyundai sollte bei dem Tempo noch ein ganzes Stück drunter liegen.

Gruß
Ralf

von Ralf Wagner - am 05.02.2017 00:47
22kWh/100km bei Tempo 130 Verbrauch, das überrascht mich jetzt aber wirklich.
Der Luftwiderstand wächst bei Tempo 130 gegenüber 85 auf das 2,33 fache an, der Rollwiderstand bleibt gleich, die Versorgung der Zusatzaggregate (DC/DC, Pumpen; Lichtusw. konstant, sinkt also, auf 100km verteilt, auf 85/130 = 2/3, vielleicht 0,5kWh auf 100km.
Ich komme dann bei meinem Saxo grob auf 24,5kWh/100km. Richtig, das ist deutlich weniger, als gedacht. Bei 1/3 Wirkungsgrad eines Benziners zum Vergleich: 7,35 Liter.

Bei durchschnittlich 60 Cent/kWh bei New Motion/Innogy 15Cent/km, bei mir zuhause 6,6Cent/km. In Düsseldorf und Köln noch kostenlos.

Nein, tot ist der elektrische Antrieb damit wirklich noch nicht. Vorausgesetzt, unser alternatives Netz kommt, mit umlagen- und steuerfreier Einspeisung und Entnahme.
Es muss etwas geschehen. Vor allem muss das mit Steuergeldern bezahlte Umlabeln chinesischer Batteriezellen mit deutschen Aufklebern beendet werden, die Zukunft ist nämlich elektrisch.

Wir brauchen keine Lobby, sondern Leute, die etwas bewegen können und wir müssen uns von den Politikern trennen, die groß von Innovation und Energiewende schwätzen und das Gegenteil tun.

Eine sehr große Chance sehe ich im automatischen Fahren auf engen, billigen Trassen von nur 2 Meter Breite , auf denen leichte und zuverlässige Fahrzeuge im Abstand von wenigen Dezimetern den Kontinent durchqueren. Schlafen erlaubt. Kein Nachtfahrverbot. In Elon Musk haben wir einen Verbündeten.

von Bernd Schlueter - am 06.02.2017 03:43
Nein, kein Ende. Es geht erst noch richtig los. Darum:
1. Die Batterien werden günstiger und werden irgendwann auch so konfektioniert, dass sie nicht mehr für das Laptop optimiert sind, sondern für das Elektroauto. Für die kleineren Fahrzeuge reichen auch 50 Volt Fahrspannung.
2. Die Motoren sind immer noch nicht optimiert auf den Fahrzeugantrieb
3. Die Elektronik lässt sich stark vereinfachen und verbilligen. Es gibt immer noch keine ausgesprochenen Elektrofahrzeug-ICs, man ist auf empfindliche Mikroprozessortechnik angewiesen.
4. Fast unbegrenzte Lebensdauer ist möglich
5.In Düsseldorf war ein Tesla-Fahrgestell ausgestellt. Da sieht man erst mal, wie einfach ein Elektroauto im Vergleich zum Verbrenner aufgebaut ist.
6.Sauber und leise. Irgendwann wird man das sehr zu schätzen wissen. Noch geht die elektrische Ruhe im Straßenlärm und arabischer Rapmusik unter.
7. Alles Punkte, die zu einer enormen Verbilligung führen können.
In den Tesla sind nur die vielen teuren technischen Spirenzchen eingebaut, weil es den Konstrukteuren sonst zu langweilig würde. Man kann darauf verzichten.
Nein, irgendwann wird es nur noch Elektrofahrzeuge geben. Plugin Hybride zähle ich auch dazu.
Wollen wir die Energiewende, ist das separate Blockheizkraftwerknetz mit Einspeisung aller alternativen Energiequellen unvermeidlich. Wer dann noch einen reinen Verbrenner fährt, ist bald hinter dem Mond.

von Bernd Schlueter - am 27.02.2017 18:06
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.