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elweb Stammtisch
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren
Beteiligte Autoren:
Twiker76, wchriss, Peter Dambier

Leben in der heutigen Welt dazu E-Mobil

Startbeitrag von Twiker76 am 10.04.2014 10:05

Hallo Zusammen,

weiß gar nicht wo ich anfangen soll:

Heute habe ich den VW e- up an einer Ladesäule gesehen und habe gleich Infos bekommen.
Gerne könne man eine Probefahrt machen.
Wenn ich dann nach Infos und Berichte von verschiedenen Internetseiten sehe wo drinnen steht das "sich der e -up sich nicht lohnt egal wie viele km man damit im Jahr fährt und das es ohne Förderung sich überhaupt nicht lohnt" !?! Hallo ?
So wird das nix.
Also doch Twike wieder fit machen in Kombination bald mit LiIonen Akkus aus Laptopakkus usw....
Damit ich nach 183 Tsd km wieder eine reichweite von 50 km habe.

Liege ich richtig: Ich denke es ist besser nach dem Fahren die NiCds ganz leer zu machen und erst wieder laden wenn man dann auch gleich wieder fährt, am Besten dann ganz leer und vor der Fahrt wieder laden...Wie geht das ?
Ich denke so: NiCd laden und damit fahren. Lithium als Zusatz (kleine Kapazität ca. 5 Ah) die während der Fahrt (bergab zum Bsp) weil die Nicds nach dem Laden eh nichts annehmen und nach dem Fahren die Lithiumspannung halbieren um die Restenergie dann aus den Nicds zu ziehen um Diese ganz zu entladen damit wenig Selbstentladung...Mit der Restenergie nach wieder verdoppeln dann noch wenige km zur Ladestation mit Lithium fahren (so ist es bei meiner Arbeit, ich müsste noch 2 km zur Ladestation) Ohne Lithium die Nicds wieder voll und wieder von vorn...
was haltet Ihr davon...

Ich denke finaziell ist es die Beste möglichkeit ohne große Neuanschaffung mein nun fast 15 Jahre altes Twike wieder mehr nutzen zu können...und die reichweite dürfte sich durch dieses training wieder verbessern...

sg

Marcus

Antworten:

Hallo Marcus,
wie willst du das Technisch realisieren ?
Da müsste ja bei jedem Rekuperieren die NC abgekoppelt und die LI angekoppelt werden.
Die LI und NC einfach parallel geht auch nicht da absolut unterschiedliche Lade- Entladekurven.

Gruß
Christian

von wchriss - am 10.04.2014 15:34
genau.
Per Schalter. Darf halt dann nich gleich wieder ausgeschaltet werden sonst rauchts...

Das ist aber kein Problem.
Die Li werden nie ganz voll geladen und sollten halt auch nie ganz leer werden...

Marcus

von Twiker76 - am 11.04.2014 13:43
Lithium als Puffer - ideal.

Aber trotzdem, mischen?

Ich dachte ich wäre ein Terrorist, weil ich verschiedene Lithium Chemien parallel schalten will, aber Lithium und NiCD? Nur Mut. Es wird bestimmt jemand vorphilosophieren warum es nicht geht, ohne je eine Lithiumzelle in der Hand gehabt zu haben.

Warscheinlich geht es.

Aber dem Heiligen Erzbengel Gabriel sei Dank, es gibt noch NiCD und zwar im Batteriepack für Akkuschrauber. NiCD ersetzen durch Neue ist grenzertig und lohnt eher weniger. Wenn eine Zelle im Vergleich zu den anderen deutlich nachläßt, dann könnte man die durch Zellen aus dem Akkuschrauber stützen, daß sie wieder mithalten kann.

Wenn Du mutig bist und ohne BMS leben kannst ... Lithium und NiCD in Serie ist wirklich tollkühn. Du mußt wissen was Du tust und wann Du abschaltest. Das kann Dir kein BMS der Welt abnehmen. Egal ob Lithium oder NiCD, das sind Stromquellen und Stromquellen kann man in Serie schalten.

Dreimal NiCD gibt 3,6 Volt, einmal Lithium auch. Parallel ist teuflich, aber seriell, da ist es nicht so wichtig, ob 3,2 Volt oder 3,7.

Natürlich wären neue Lithium und komplett ersetzen politisch richtiger und ein neuer Tesla sicherer.

Lithium und NiCD parallel, da dominiert Lithium. Die ganze Arbeit bleibt also am Lithium hängen und entsprechend brauchen die Kapazität. Die NiCDs werden sich freuen.

Batteriepack halbieren, Zellen paarweise parallel und ausbalanzieren, daß die Paare ungefähr gleiche Kapazität bringen. Den Rest mit Lithium auffüllen, entsprechende Kapazität ... und mit der Zeit wird alles Lithium.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 11.04.2014 20:01
So einfach wird es nicht.

Ich kann nicht Nicd und Li in Reihe setzten das geht nicht.
Aber Blockweise und Spannungsüberwacht geht es schon und die Li hängen nicht am Strom sondern werden im Fahren nur betrieben.
Weiß ich selbst das es brandgefährlich wird wenn man die Li außerhalb ihres Spannungsbereiches betreibt. Problem ist das es momentan nur BalancingSysteme bis 30 Zellen gibt, hier brauche ich aber für 90 Zellen !

Ein neuer Tesla ? Ich kann mir nich mal den e-Up geschweige den ein Auto für 7000 Euro kaufen !

Was an meinem ersten Text ist jetzt nicht verstanden ?

von Twiker76 - am 12.04.2014 16:13
Hallo Marcus,
ich baue mir gerade einen neuen Akku mit Überwachung & Balancer (100mA) für mein TWIKE.
[attachment 589 P4120053.JPG]
Das ergibt je Pack ein 7S7P mit gezeigeter Überwachung, die Packs werden mit den Optokoplerausgängen jeweils verbunden, so das es je Akkuebene (7 Packs) einen Abgang gibt, der dann Zentral auf eine Platine mit Alarmfunktion geht. 2 Ebenen ergeben dann die 356V Nennspannung.
Ich rechne mit den verwendeten Zellen mit einer Restkapazität von 10Ah nach 500 Zyklen und 8 Ah bei 1000 Zyklen ( bei einer 400V-Ladung).
Gruß
Christian

von wchriss - am 12.04.2014 17:25
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