RUKN - WTC Urteil

Startbeitrag von Hagwar* am 07.12.2004 07:12

Da versteh einer die US-Rechtssprechung.... Auf jeden Fall gut, dass ich keine RUKN im Depot habe...

US-Gericht stuft Anschläge auf WTC als zwei Schadensfälle ... (z
Dienstag 7. Dezember 2004, 08:01 Uhr

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wei)
Zu den von dem Urteil betroffenen neun Versicherungsunternehmen gehören desweiteren St. Paul Travelers Cos (STA), Gulf Insurance Co, TIG Insurance Co, Industrial Risk Insurers (IRI), Tokio Marine & Fire Insurance Co, Zurich American Insurance Co, Royal Indemnity Co sowie die Twin City Fire Insurance Co. Rechtsvertreter Silversteins äußerten sich sehr zufrieden über die Entscheidung der Geschworenen.

Der Versicherer IRI deutete allerdings an, dass das Verfahren möglicherweise Anzeige

noch nicht abgeschlossen ist. IRI sei davon überzeugt, dass es sich bei dem Terroranschlag vom 11. September um einen Schadensfall gehandelt habe. Dem seien die Geschworenen nicht gefolgt, obwohl die Beweislage für ein Schadensereignis gesprochen habe. Deswegen würden alle rechtlichen Möglichkeiten geprüft. Ähnlich äußerten sich andere Versicherer.

In einem ersten Verfahren hatte ein Gericht Anfang Mai entschieden, dass es sich bei den Terroranschlägen vom 11. September um ein singuläres Schadensereignis gehandelt habe. Damals urteilte ein Gericht, zwölf von 15 Versicherern des World Trade Centers hätten die so genannte WilProp-Form bei den Policen verwandt, wonach der Anschlag vom 11. September als einzelnes Schadensereignis definiert ist. Die zwölf Versicherungsgesellschaften repräsentierten 1,9 Mrd USD der Deckungssumme. Zu den Gewinnern zählte damals die Swiss Re, die ihren Anteil an der Gesamtversicherungssumme von 3,5 Mrd USD seinerzeit auf maximal 25% geschätzt hat.

Nach der Berufungsentscheiung soll nun noch in einer dritten Phase der Zeitwert der Gebäude bestimmt werden. Danach bemisst sich am Ende, wieviel jede Versicherungsgesellschaft genau bezahlen muss. Die Gerichtsentscheidung vom Montag gibt dem Vorhaben Silversteins, Ground Zero mit dem Freedom-Tower-Projekt des US-Stararchitekten Daniel Libeskind wieder aufzubauen, erneut eine Grundlage. (ENDE) Dow Jones Newswires/7.12.2004/chr/rio

Antworten:

...kein Problem...lies das:

Verwirrung um Swiss Re

Die Swiss Re liegt nach einem Gerichtsurteil immer noch 0,4 Prozent im Minus. Ein US-Geschworenen-Gericht hat die Anschläge vom 11. September 2001 auf das World Trade Center als zwei Schadensereignisse eingestuft. Dabei können sich Aktionäre der Swiss Re entspannt zurücklehnen, der Schweizer Rückversicherer ist nicht betroffen (siehe Secret Service). Anders Zurich Financial Services: Da die Auswirkungen des Urteils laut ZFS aber “begrenzt” sind, verliert der Titel nur 0,3 Prozent.

von *Vogel* - am 07.12.2004 11:40
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