Mein Tagebuch, 19.02

Startbeitrag von Carina am 23.02.2002 17:14

Tagebuch, 19.02
Mein liebes Tagebuch,
...heute war mal wieder ein Tag wie
jeder andere. Um 6.15 Uhr bin ich ziemlich müde aufgestanden. So früh bin ich extra nur aufgestanden, um meine Deutschhausaufgaben zu machen, auf die ich am Abend zuvor keinen Bock mehr hatte.
Ich stellte jedoch fest, dass das nicht mehr zu schaffen war und verließ pünktlich um 7.30 Uhr das Haus. Es regnete. Es bot sich an bei Hewings Mama mitzufahren, die die Kids zur Schule brachte. Auch Michael, der heute verpennt hatte stieg munter ins Auto.
10 Minuten später. Wir sind vor der Schule. Alle steigen aus und Michael begrüsst mich mit einem "Ach Carina, du auch hier!?".
Los gings dann fröhlich mit Englisch: Filmanalyse. An dieser Stelle sei mal Kritik an den Richtlinien angebracht:
Es ist wohl die schwachsinnigste Idee seit langem Filmanalyse als Pflicht-unterrichtsthema zu beschließen. Muss es denn soweit kommen, dass man 2 Stunden von jemandem unterrichtet wird, der sogut wie keine Ahnung von dem hat, was er uns da erzählt. Auch wenn Frau Vohwinkel sich da die größte Mühe gibt, nieder mit den Richtlinien!
Nachdem ich mich schon mal aufgeregt hatte war es nun an der Zeit, dass sich mal jemand über mich aufregt. Deutsch-LK: Ich ohne Hausaufgaben und die 2 Bücher die wir zu heute lesen sollten habe ich natürlich noch nicht gelesen, geschweige denn überhaupt gekauft...
Kunst: Alle Aufmerksamkeit richtet sich nach draußen. Ein Unwetter bahnt sich an. Der Himmel verdunkelt sich, in der Ferne scheint sich ein Gewitter zusammenzubrauen. Es fängt heftig an zu hageln und zu regnen. "Endzeitstimmung" denke ich und gucke aus dem Fenster. Da stehen doch tatsächlich noch zwei mit nem Regenschirm in der Raucherecke. Steffi und ich nehmen uns vor in der nächsten verregneten Pause das Raucherlehrerzimmer zu stürmen. Wieso sollen die Schüler denn immer im Regen stehen? Sogar Herr Wewel raucht in seinem Kabuff...
Naja, zurück zum Unterricht:
Herr Meier-Bautor erzählt uns gerade von Schneeball-parties, da lichten sich die Wolken draußen plötzlich.
Der Regen stoppt und hinter der dunklen Wolkendecke erscheint ein himmelblauer Horizont.
6.Stunde. Mathe. Abschreiben, aufpassen, mitdenken.
So ist die Stunde schneller vorbei als man denkt.
Mein Vater holt uns von der Schule ab. Im Auto sitzend denke ich "Zu Fuß gehen wäre auch ganz schön gewesen", freue mich aber im nächsten Moment so schnell nach Hause gekommen zu sein, angesichts der Tatsache, dass ich gleich wieder zur Schule muss.
Frikadellen, Bohnen und Kartoffeln, dann Tasche neu gepackt und ab zur Theater AG. Diesmal im Lehrerzimmer, denn die Aula ist belegt. Interessant, was die Lehrer so in ihren Fächern liegen haben und wer auf der "Kaffeegeld-Liste" alles noch nicht bezahlt hat...

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