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Mondlandung oder ein gigantischer Schwindel?
Beiträge im Thema:
10
Erster Beitrag:
vor 6 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 6 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Max 2, Toni, Heribert, Susanne, phil, Susanne Walter, Hamilton112, silvio

OT Quo vadis USA ?

Startbeitrag von Max 2am 07.11.2006 08:32

So, heute sind Senats- und Kongress- Wahlen in den USA.
Wenn's nach mir gänge, werden die Demokraten in beiden Häusern gewinnen, und in zwei Jahren die Clintons... zur Präsidentin wählen.

Aber leider gehts nicht nach mir

"schaaaade*

:sauer: :eek:
Antworten:
Hi Mäxchen,

ich denke, dass wünschen wir uns alle!?!
Unsere "Spezies" meinen ja immer, wenn wir für die Mondlandung sind, sind wir auch für die Regierung Bush.
Ich weiss nicht wo da die Logik ist, aber das habe ich jetzt schon so oft gehört.
Ich kenne aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis niemand, der für Bush ist.
Obwohl alle gegen ihn sind (nicht erst seit dem Irakkrieg), glaubt keiner an 911-VT.
Wenn man Bush und die Neocons schlecht findet, muss man dann auch gleichzeitig annehmen, dass sie den 911 inszeniert haben?

nur mal so gefragt
Susanne

PS: was hälst Du von deinem Landsmann Michael Palomino?

von Susanne Walter - am 07.11.2006 13:55
Hoi Susi

Zitat

PS: was hälst Du von deinem Landsmann Michael Palomino?


Heureka, wir haben einen neuen Mallits!
Nachdem das Original seit zwei Monaten schweigt, sind wir ja so dankbar für Ersatz.

Der arme Michael wurde in der Rudolf Steiner Schule auf's grausamste mit Geigensaiten gefoltert, dergestalt, dass er sich für Mozart hält. Denn der wurde ja auch von seinem Vater auf grässliche Weise mit klassischer Musik maltraitiert.

Sehr mallitisch ist seine "Atmosphären"-Fahrt, und auch die Seite über 9/11 ist nicht schlecht:
In die beiden Einschlaglöcher der WTC-Türme passen nämlich gar keine B-757. Auch dass ja die Schwanzflossen nach den Einschlägen ganz herunterfallen müssten (sic!) ist mallits-würdig.

Tja, nachdem Mallits aus einem Österreicher Kaff stammt, müssen wir Schweizer uns damit abfinden, dass es solche Spinner auch im kreuzfidelen Basel gibt.

Aber noch ist die Schweiz nicht verloren: Es gibt ja UNS ... :D

von Max 2 - am 07.11.2006 16:22


eins ist auf jeden fall klar. der "war-president", wie er sich selbst einmal nannte, muss weg. ob mit den demokraten, sofern sie auch den senat übernehmen, alles anders oder besser wird, wird bezweifelt.

naja, und hillary clinton als presidentin?!







von Hamilton112 - am 08.11.2006 19:32
Na wie schön

auch der Senat ist erobert:

Gratulation!

Und Hillary hat einen Erdrutschsieg im Staate New York errungen, just great!

Und der Schworzenegger ist halt ein kluges Männchen; Kehrtwendungen um 180° sind da locker drin.

Seufz, so ist halt Politik

Aber die lahme Ente im weissen Haus hat nicht mehr allzuviel zu sagen

Und das ist auch gut so

:nice:

von Max 2 - am 09.11.2006 09:32
Die Amerikaner haben ja offenbar nur das gemacht, was sie regelmässig bei den Mid-Term-Elections machen: Für funktionierende "Checks and balances" sorgen. Von daher ist es bestimmt nicht schlecht, dass die Demokraten gewonnen haben. Im Vergleich zu anderen Wahlen hat die Partei, die den Präsidenten stellt, diesmal aber sogar recht wenig Sitze verloren.

Einen guten Plan für den Irak haben aber die Demokraten auch nicht, eher wollten sie im Wahlkampf vergessen machen, dass sie damals auch für den Krieg gestimmt haben.

Zwar muss man Bush nicht gut finden, wenn man VT blöd findet. Aber ich behalte mir das Recht vor, Bush und die Neocons zumindest nicht so schlecht zu finden, wie ihn viele machen. Und leider gilt viel zu oft: Leute, die Bush besonders schrecklich finden, gerade auch in der Demokratischen Partei, zeigen oft erschreckende Nähe zu Verschwörungstheorien.

Übrigens: Dies ist die erste Wahl, nach der die Demokraten sich nicht über angeblich manipulierte Wahlmaschinen beschweren ;-)

Gruss,

phil


von phil - am 09.11.2006 14:20
Hi phil

Zitat

Und leider gilt viel zu oft: Leute, die Bush besonders schrecklich finden, zeigen oft erschreckende Nähe zu Verschwörungstheorien.


stimmt, ist mir auch schon aufgefallen.

Und zu Bush und Irak: Irak hat heute mindestens eine demokratisch gewählte Regierung, und der Massenmörder Sadam wird hingerichtet. Und das dümmste wäre jetzt, wenn die Amis abziehen würden; dann würde der Irak in einem kompleten Chaos enden. Die mörderischen Fundis haben nämlich ihr Ziel trotz täglichem Terror nirgendwo erreicht: Zerstörung des Irak und Aufbau einer mittelalterlichen Steinzeitordnung. Und die Iraker sind es langsam aber sicher leid, sich von Terrorbanden das Leben ruinieren zu lassen.

Das wird auch für die Demokraten in den USA zur Nagelprobe, und Hillary weiss das.

Nein, ich liebe Bush nicht: Bewahre. Seine Pseudo-Religiösität nervt gewaltig. Aber er soll jetzt mit bestem Wissen und guten Beratern die zwei Jahre noch abverdienen.

Und wie phil sagt: Auch ein Regimewechsel in den USA ändert nichts an den weltlichen Gegebenheiten und dem realen Terrorismus.


von silvio - am 09.11.2006 16:37
Hi Phil,

Zitat

Zwar muss man Bush nicht gut finden, wenn man VT blöd findet. Aber ich behalte mir das Recht vor, Bush und die Neocons zumindest nicht so schlecht zu finden, wie ihn viele machen.
Da kann ich zustimmen.
Ich finde sie auch schlecht, aber nicht so schlecht, wie sie von manchen Extremisten gemacht werden.
Ihr Ziel, Demokratie in die Welt zu tragen ist jedenfalls kein so schlechtes. Ob das sinnvoll ist, ob es machbar ist, ob die eingesetzten Mittel richtig sind (waren), sei dahingestellt.
Für die VTs ist die Einbremsung der Neocons nicht so gut. Ihr Buchabsatz basiert ja gerade auf diesem Feindbild. Ruhe, Frieden und Harmonie ist schlecht fürs Geschäft.
Das Feindbild muss neu gezimmert werden. Doch auch wenn in der USA überhaupt nichts mehr los ist, dann gibt es immer noch einen Wolfgang Schäuble, der Deutschland in einen Polizeistaat verwandeln will.
Wischi ist kreativ, ich mache mir da keine Sorgen ...

Sei es wie es sei, Ich freue mich über den Wahlsieg der Demokraten.

Grüße
Susanne

von Susanne - am 10.11.2006 14:43
Wurde auch höchste Zeit, daß diese arrogante, unfähig agierende Propagandaregierung die Grenzen aufgezeigt bekam.
Bush meinte noch vor ca. einer Woche, daß das Todesurteil gegen Saddam ein Meilenstein für die Demokratie des Irak sei.
Was daran ein Meilenstein sein soll, will sich mir nicht erschließen.
.. und Rrrrumsfeld meinte nach seinem Rücktritt, die Menschen verstünden den Irak-Krieg nicht.
Na dann soll er mal erklären, warum nach dieser genialen Irak-Strategie über 100000 US-Soldaten in der Schei$$e stecken.


Toni




von Toni - am 10.11.2006 16:07
Hi Toni,

Zitat

Bush meinte noch vor ca. einer Woche, daß das Todesurteil gegen Saddam ein Meilenstein für die Demokratie des Irak sei.


Nur weil die Demokraten die Bush-Admin. jetzt kontrollieren können, heißt das noch
lange nicht, daß die Todesstrafe in den USA nun "unbeliebter" sei.
Es ist leider die Wahrheit, daß die Mehrheit der Bevölkerung und damit auch die
Politiker noch für die Todesstrafe sind. Dies ist wohl noch ein Überbleibsel aus dem
19. Jahrh., aus der Wild- West- Zeit. Da Tradition in den Staaten sehr groß geschrieben wird,
muß man befürchten, daß das noch eine zeitlang so bleiben wird.

Andererseits wird die "Tradition" auch helfen, daß die bemannte Raumfahrt nicht eingestellt wird.

Heribert



von Heribert - am 10.11.2006 16:41
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