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Eigen-Sinn
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2
Erster Beitrag:
vor 16 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 16 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
A/S, bärbel klement

wahrnehmingsstörung und hochbegabt

Startbeitrag von bärbel klement am 05.07.2002 12:31

Mein Sohn hat auditive wahrnehmungsstörungen ist aber auch hochbegabt.

Wir haben schon zwei Hörtherapien mit ihm durchgeführt, die kleine Erfolge brachten.

Er aht die 6. Klasse auf dem Gymnasium besucht. Die Lehrer auf dieser Schule haben auf seine Probleme wenig bis keine Rücksicht genommen. Sondern er wurde als überfordert eingestuft.

Jetzt soll er auf die Realschule zurückgestuft werden, wobei die Psychologin, die ihn getestet hat, immer wiederdarauf hinweist, dass er keineswegs ein Kind für die Realschule ist.

Was kann ich jetzt tun.
Wo gibt es Hilfen für die Familien?

Antworten:

Hallo Bärbel,

Willkommen in meinem "eigen-sinnigen" Forum.

Du schreibst, dass bei Deinem Kind Wahrnehmungsstörungen festgestellt wurden ...
Welche Probleme tauchen denn in der Schule deswegen auf?

Dein Kind ist als hb getestet - welcher Test wurde gemacht?
Hast Du ein Auswertungsprofil, das Stärken und Schwächen aufzeigt? Darauf lässt sich nämlich ggf. schön aufbauen bzgl. spezieller Förderung (sowohl der Stärken, aber auch der Schwächen).

War die Psychologin die zuständige Schulpsychologin?
Wenn nein, solltest Du diese/n ggf. hinzuziehen.

Im übrigen ist es manchmal - trotz aller Begabung - ratsam, das Kind die Schule wechseln zu lassen - denn auch Hochbegabte Kinder können überfordert sein ... nicht mit dem "Denken-Können", wohl aber mit der Art des Lernstoffes.

Denn Hochbegabung alleine reicht nicht aus ... man muss es auch umsetzen können. Wenn Dein Kind damit Schwierigkeiten hat oder aber, wenn die Stärken Deines Kindes z.b. eher im praktischen Bereich liegen, ist eine Realschule, die diese Dinge eher anspricht, gar nicht mal das Schlechteste.
Man kann halt nicht alle Hochbegabten über einen Kamm scheren ...

Vielen hb Kindern ist zum Beispiel gar nicht damit gedient, alles schnell, schnell, schnell zu machen (also ggf. Klassen zu überspringen), sondern sie wollen den Stof intensiver vermittelt bekommen ... und dazu ist dann meist keine Zeit.
Die Kinder haben Nachfragen, wollen Details wissen - und die Lehrer sind damit überfordert ...

Gott sei Dank ist das deutsche Schulsystem keine Einbahnstraße ... und wenn Dein Sohn wirklich zur Realschule wechseln sollte heißt das nicht, dass damit keine weiteren Möglichkeiten bestehen.

Den Kindern tut eine Entlastung oft durchaus gut! Denn häufig ist das Selbstbewusstsein durch die Misserfolge angeschlagen ... und das gilt es zunächst wieder aufzubauen ... und wenn es über einen Schulwechsel ist.

Wie sieht denn Dein Sohn selbst die Situation?

Viele Grüße
Anneliese



von A/S - am 06.07.2002 14:33
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