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Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 6 Monaten
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elisheva, Sofie

IST 2000 / APM

Startbeitrag von Sofie am 23.01.2003 21:04

Hallo, alle zusammen,

nach dem ich nun länger recherchiert habe, um in Thüringen eine geeignete Schule für unseren Sohn (14, 9. Klasse) zu finden, womit ich leider keinen Erfolg hatte, ( wir Thüringer habe so viele tolle, intelligente, fähige Leute unter uns, da brauchen wir keine Hochbegabtenförderung ... es gibt zwar 3 Spezialschulteile, sprich ans normale Gymnasium angegliederte Hochbegabtenklassen, gefördert werden können dort jedoch nur Kinder, die mit unserem Schulsystem sehr gut zurechtkommen ... d.h. dort wird nur auf höherem Niveau unterrichtet ... ich weiß, wovon ich rede, unser großer Sohn war ein Jahr in einer Spezi-Klasse des Carl-Zeiss-Gymnasiums Jena ... aber das ist eine andere Geschichte, die ich vielleicht später mal zum Besten gebe) habe ich mich an die Chistopherusschule in Rostock gewandt, auch mit Hochbegabtenzweig, aber auch für Kinder mit "negativen Lernerfahrungen" und bisher schlechten Leistungen. Habe mit der zuständigen Psychologin telefoniert und ihr u.a. davon erzählt, daß bei unserem Sohn im Februar ein HAWIK 3 gemacht werden soll, weil die vorangegangenen Intelligenztests (vor 3-4 Jahren und vor einem halben Jahr) zwar beide weit überdurchschnittliche Intelligenz bescheinigten, aber sich in ihren Unterergebnissen völlig widersprachen. Die Schulpsychologin meinte, der HAWIK 3 sei nicht geeignet (wäre zu leicht), wir sollten den IST 70, besser noch IST 2000, und den APM (progressive Matritzen) machen lassen, nur diese Tests würde die Schule anerkennen. Hat jemand schon mal diese Tests bei seinem Kind durchführen lassen, oder kann mir näheres dazu sagen? Ich habe gelesen, daß es für den IST 2000 deutsche Normen erst ab 15 Jahre gibt (unser Sohn wird erst Ende Juni 15, hätte er dann Nachteile, oder sind die 4 Monate zu vernachlässigen?).
Über den APM habe ich gelesen, daß er zur Hochbegabtendiagnostik ungeeignet wäre, weil er zur Testung des "unteren Levels" entwickelt wurde. Was soll ich nun davon halten. Ich möchte unserem Sohn nun auch nicht eine Testung nach der anderen zumuten bzw. ihm diese am liebsten ersparen, ich habe das Gefühl, er hat inzwischen ein bißchen Angst vor Tests (ich glaube, sein wenig ausgeprägtes Selbstvertrauen würde noch weiter darunter leiden, wenn das Testergebnis nicht seinen Vorstellungen entspricht).
Hat jemand sein Kind im Rostocker Hochbegabtenzweig oder kennt er jemanden, dessen Kind dort ist? Hat jemand persönliche Errfahrung, wie schwierig die teilweise Finanzierung der Kosten über das Jugendamt nach §35 des Jugendhilfegesetzes ist? Gefahr seelischer Erkrankung liegt bei unserem Sohn vor, eigentlich hat er die schon, es kann sich aber weiter verschärfen (war schon 8 Wochen wegen Angststörung stationär in Kinderpsychiatrie).

Liebe Grüße Sofie
Bin dankbar für alle Tips.

Antworten:

hallo,
also über den ist weiß ich gar nicht,habe noch nicht einmal davon gehört.den apm kenne ich,der wurde bei meiner tochter duchgeführt,allerdings als zusatztest zum aid2.der apm ist ein nonverbaler test und gibt das intellektuelle potential des kindes wieder.man bekommt nur den prozentrang. was ich an diesem test gut finde,istdaß er bildungsunabhängig ist und er nicht tranierbar ist,allerdings ist er als einzeltest zu wenig aussagekräfitg.er kann zwar zeigen,wie hoch der intelligenzquotient ist,aber sagt nichts über stärken und schwächen des kindes aus.

von elisheva - am 24.01.2003 18:39
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