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Mondlandungs(f)lüge?
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 12 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 12 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Ullerich, Ralf L.K., Discoveryfan, Digital_Data, Harald Kucharek, Manfred_B

Warum schweigen alle Beteiligten?

Startbeitrag von Manfred_B am 25.10.2005 01:26

Nehmen wir mal an, die Mondlandungen wären gefakt. Alles wurde in einem Filmstudio inszeniert. Ein komplettes Filmteam war an der Verschwörung beteiligt. Es wurden Requisiten gebaut. Es wurden Drehbücher geschrieben und umgesetzt. Astronauten wussten selbstverständlich auch von der Verschwörung. Auch waren viele NASA-Mitarbeiter eingeweiht. Es Waren also hunderte, wenn nicht Tausende daran beteiligt.
Und alle haben bis heute geschwiegen? Wurden alle mit viel Geld bestochen? Oder wurden sie stark unter Druck gesetzt/mit dem Tode bedroht? Nixon wurde von genau 3 Leuten gestürzt, 2 Reportern und einem kleinen Mitarbeiter, dem man alles in die Schuhe schieben wollte, ( und Nixon hatte einen mächtigen Geheimdienst hinter sich) aber tausende Helfer der Mondlandslüge haben geschwiegen. Unglaugwürdig .
Und wenn heute ein Fotoreporter ein Foto von einem Popsternchen macht, auf dem man sieht was für ein Höschen sie unter ihrem Minirock trägt ( oder, welch schelmischer Gedanke, gar keins :-) ), dann ist das für eine Fotoagentur einen 4-5-stelligen Dollarbetrag wert, aber die Beweise für einen Mondlandungslüge lassen sich nicht in $$$$ umsetzen? Lächerlich!
Alleine diese Betrachtungsweise der Dinge lässt die VT so aberwitzig aussehen, daß man keinerlei Gedanken daran verschwenden muß. Es reicht der gesunde Menschenverstand, der aber bei den VTs nicht sehr ausgeprägt sein kann.

Antworten:

Das eigentlich traurige ist wohl, das heutzutage ein höschenloses Popsternchen (oder geplatzte BHs) mehr Aufmerksamkeit erregen als es eine Aufdeckung einer Mondlandungsfälschung täte.
Die Mondlandungen interessieren kaum jemanden, eine Aufdeckung wäre allein Kanonenfutter für's Ami-Bashing. Die Spinner würden schreien "wir haben es schon immer gewusst", was sowohl falsch als auch richtig wäre, und das wäre es dann gewesen.
Mich würde in einem solchen Fall die verwendete Technik interessieren. Die bei den Mondlandungen verwendeten sind plausibel, vorstellbar und real. Ich kann mir aber keine Technik der 60er vorstellen, mit der man die Fälschungen hätte machen können.

von Harald Kucharek - am 25.10.2005 07:25
Hallo Manfred,

interessante Frage, lass uns mal etwas Science-Fiction machen. Die Frage ist zunächst, wieviele wissen Bescheid, d.h. wieviele wissen alles. Da muss ich zunächst eine andere Frage beantworten. War alles Fake oder nur die Mondlandung. Das ganze Apollo-Programm lief in meinen Augen sicher. Aber irgendwann stellte man fest, dass man es technisch nicht schaffen wird. Man hat also alles, nur es funktioniert nicht. Alle Bilder auf der Erde sind damit echt. Alle Bilder bis Umlaufbahn sind echt !! Beim Weg zum Mond muss ich nur aufpassen, dass die Erde nicht falsch im Bild ist, bzw. Mond. Ich muss nur die Landung nachstellen.

Also der Filmcrew erzähle ich, wir brauchen für die Öffentlichkeit Bilder, falls die Kameras nicht funktionieren. Die Filmcrew geht also davon aus, die waren oben, nur die Fotos waren nichts. Theoretisch kann ich 2 Filmcrews nehmen. Der ersten erzähle ich die Kameras bei Apollo 11 haben nicht funktioniert, wir müssen neue entwickeln, das dauert bis Apollo 14. Der Filmcrew ab Apollo 15 erzähle ich, wir haben neue Kameras, die machten nun Probleme. Beide Crews denken, es gäbe andere Bilder die echt sind, keiner stellt die Mondlandung in Frage.

Die Astronauten wissen alles, nun gut die wären schön blöd, vom Helden zum Betrüger.

Houston-Mission-Center, großer Raum, viele Leute. Was sehen die, Computermonitore, Bildschirme etc. Wo die Daten herkommen kann keiner wirklich sagen, prüft keiner nach, würdest Du das prüfen ?

Bleibt eine kleine Crew, die die Livereportagen, Funkkontakt etc. koordiniert. Die sitzen in einem Raum, füttern Computer, Bildschirme etc. Zusammen mit Astronauten so ca. 10 - 20 Mann.

Nun kommen wir zu dem Fotosternchen. Die bekommt nicht 1 Mio. um ihr Höschen zu vertuschen, da steht keine Crew dahinter und sie riskiert nichts, wenn man es irgendwann sieht. Die Apollo-Vertuscher riskieren eine Menge.



von Digital_Data - am 29.10.2005 03:58

Wo ist das Problem?

Was war bei der Apollo Mission eigentlich das größte Problem?
Nicht die Kapsel oder die Kopplungsmaneuver. So etwas beherrschte man seit den Gemini Missionen, und die UdSSR beherrschte das Problem ebenfalls (wie man an Sojus-Sojus, AST und Saljut Missionen gesehen hat).
Auch ein LEM und die Landung damit ist ein relativ einfaches Unterfangen .Denn die Landung auf dem Mond ist im Prinzip einfacher als auf der Erde, es gibt keinen Wiedereintritt, kein aerobreaking, und die landung "weich" zu gestalten war selbst bei unbemannten fahrzeugen (die man also manuell gar nicht beeinflussen konnte) die auf dem Mond oder anderen Himmelskörpern landeten, lösbar.
Es gab somit zweifellos (es ei denn man bezweifelt auch Sojus, AST, Saljut, Mir, STS usw.) für die meisten Probleme (Kopplung, Weiche - Landung, Bahnein- und Auschuss, usw.) sowohl in den USA wie auch in der UdSSR Lösungen. Sojus basierte Mond Raumfahrzeuge waren in der UdSSR bereits so gut wie fertig. (auch z.B. das aktuelle Shenzou Raumschiff der VRC, eine art weiterentwickeltes Sojus, wäre mit geringen Modifikationen für eine Mond Orbit Mission a la Apollo 8 geeignet).
Warum ist der UdSSR dann keine Mondmission geglückt, nicht einmal ein Mondorbit Flug (owohl dazu Sojus tadellos geeignet wäre)?

Die Antwort ist einfach: Der Schlüssel zu einer Modnmission (auch zum neuen Mondprojekt mit CEV und SDHLV) ist eine Trägerrakete die enorme Lasten ins Orbit schleppen kann (denn die Oberstufe die den Flug zum Mond gewährleistet samt Raumfahrzeug und Service Modul ist eine sehr sehr große Nutzlast).
Der Schlüssel zum Erfolg war die Saturn V bzw. auf Sowjetischer Seite die N1. In der Zukunft der SDHLV.
Hat man eine Trägerrakte mit ausreichender Nutzlast, dann ist ein Mondflug nicht mehr sehr kompliziert. Denn die Reise als solches stellt von der Dauer her keine besondere Herausforderung dar, ein bis zwei Wochen kann jedes existierende bemannte Raumschiff problemslos eigenständig "überleben", und länger dauert keine Mondmission. Hat man eine passende Trägerrakete könnte man ein Sojus Raumschiff, ein Shenzou Raumschiff oder auch ein Gemini (und no na auch ein Apollo-) Raumschiff ohne größere Probleme in eine Mondorbit und Retour Mission schicken.

Da das Trägerraktenprogramm der UdSSR im entscheidenden Moment einige Rückschläge erlitt, gelang ihnen auch keine Mondmission.

D.h. die Frage ob Apollo möglich und erfolgreich sein konnte konzentriert sich auf die Saturn V Rakete. Theoretisch kann jeder Mittelschüler mit der Raketengleichung angewandt für mehrstufige Raketen ausrechnen, dass die Saturn V für eine Mondmission reicht.
Stellt sich also die Frage: Flog sie überhaupt. Und da gibt es keinen Zweifel.
Der Start der Apollo V wurde von Millionen Menschen live (nicht im TV) mit freiem Auge verfolgt.
Hunderttausende waren in Cocoa Beach, Merrit Island und Titusville versammelt. Aber nicht nur von dort, an der ganzen Küste bis runter nach Miami konnte man den Start und die Stufentrennungen sehen.
(so wie man heute einen STS Start von einem riesen Gebiet aus sehen kann - fast die ganze Florida Ostküste kann einen STS launch sehen - aber auch von innerhalb des KSC kann man, wenn man interesse hat und sich Vehicle Placards und access Patches bestellt, den launch sehen...)
D.h. der Start der Saturn V ist über jeden Zweifel erhaben. UdSSR Wissenschaftler haben den Start und den Flug jeder Apollo Mission mit drei Radar- & Radioschiffen und einer Reihe an Erdfunkstellen minutiös verfolgt. Dabei Flugbahn, Funkverkehr und Telemetrie getrackt und aufgezeichnet. Sternwarten in aller welt haben die Apollo Raumschiffe und besonders Stufentrennungen usw. direkt beobachtet. D.h. die vehicel flogen zun Mond, umkreiste ihn usw.. Daran gibt es keinen Zweifel.
Natürlich könnte man jetzt noch behaupten die Apollo Schiffe seien unbemannt gewesen. Aber wozu wäre das gut gewesen? Eine Woche bemannt in einer solchen Kapsel zu verbringen war ein demonstriert gelöstes Problem.
Da die Saturn V zweifellos geflogen ist, gibts auch an der gesamten Mission keinen zweifel.
Oder will man behaupten dass die Millionen Augenzeugen sich irrten, und auch die UdSSR und die Sternwarten. Das ist albern.

von Discoveryfan - am 29.10.2005 11:28

Re: Wo ist das Problem?

Hi,

an diesem Punkt empfehle ich immer das Thema "Fernsehen" aus dem Nachbar Forum:

[forum.myphorum.de]
[forum.myphorum.de]
[forum.myphorum.de]
[forum.myphorum.de]

mfg Ulrich



von Ullerich - am 29.10.2005 12:49
[www.honeysucklecreek.net]

aus:

[www.honeysucklecreek.net]

Die Australier, welche die Apollo 11 Bilder in die Welt raus trugen, haben nicht den Mond sondern präzise den Landeplatz anvisiert.

Bild [www.honeysucklecreek.net] zeigt die 'Pi mal Dauen' analge zum Empfang der Sendung.
Natürlich sind Technik strohdumm, also innerlich alles Blondinne selbst bei sichtbar schwarzem Haar.

@Digital-Data - bald ist Halloween.
Mit solchen Gruselstories zu Ingenieuren oder Eletronikern am Oszi kann man vielleicht Omas erschrecken und Vampire zum leben erwecken.
UND - die Lektüre von Sir . Newtons Gravitationsgesetzen und das Verhalten von Masse bei reduzierter Schwerkraft wäre auch längst überfällig.

von Ralf L.K. - am 29.10.2005 15:52
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