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Mondlandungs(f)lüge?
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 12 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 12 Jahren
Beteiligte Autoren:
Susanne, Harald Kucharek, Lukas, Ralf L.K., Ullerich, NickName

Reifenspuren

Startbeitrag von NickName am 21.12.2005 02:12

Ich versteh die Argumentation des HP-Betreibers hier nicht - meine Meinung:

Wenn die Fußspuren der Astronauten SO deutlich zu erkennen sind, wie auf den Fotos, warum sollten die Reifenspuren eines doch weitaus schwereren Gefährtes nicht zu sehen sein???? Absolut unverständlich, aber vielleicht kann mir das ja jemand erklären?!?

MfG

Antworten:

Hi,

Zitat

Wenn die Fußspuren der Astronauten SO deutlich zu erkennen sind, wie auf den Fotos, warum sollten die Reifenspuren eines doch weitaus schwereren Gefährtes nicht zu sehen sein????


Es kommt nicht nur darauf an, ob ein Körper schwer oder leicht ist, es kommt auch darauf an, mit welcher Fläche er auf dem Boden aufliegt.

Bist du schon mal mit Stelzen über eine feuchte Wiese gelaufen? Dort, wo du sonst mit deinen eigenen Füßen keine Probleme hast, wirst du mit den Stelzen in den Boden einsinken.

Aus dem gleichen Grund kannst du auch mit einem Spaten in den Boden einstechen.

Mal davon abgesehen
[www.mondlandung.pcdl.de]
[www.apollo-projekt.de]

mfg Ulrich



von Ullerich - am 21.12.2005 07:25

Re: Sprünge

[de.wikipedia.org]

Das Mondauto machte nur selten Sprünge, während die Astronauten permanent sprangen.

Das Auto hatte 210 kg Masse, also ca. 350 N auf 4 Räder verteilt.
Mit einem Astronauten besetzt ca. 400 kg Masse, also 700N.
Voll beladen 700 kg oder 1150 N auf 4 Räder verteilt.

Ein Astronaut hatte incl. Anzug ca. 180 kg Masse.
Beim Sprung auf 0,2 m ergab sich eine Absprungeschwindigkeit von sqrt (2 * 1,62 * 0,2) = 0,8 m/s
Dies entspricht einer Energie von 1/2 * m * v^2 = 60 Nm (=Joule).
Bei ca. 0,02 - 0,05 m Abdrucktiefe grob 60 Nm / 0,05m - 60 Nm / 0,002 m = 1200 N - 3000 N

(Die Abhängigkeit vom Sprung / Sprunghöhe dürfte es so auch ermöglicht haben eindeutig der 'ersten' Fußabdruck wieder zu identifizieren. Da wurde ja von der Leiter erhoben gesprungen.)

Die Gewichtskraft eines voll beladenen Rovers auf 4 Räder verteilt ist also ähnlich einem Astronauten bei Sprung auf 0,2 m Höhe verteilt auf einen Fuß.

Dazu noch Unterschiede bzgl. Mondstaubdicke bzw. chemischer Zuasmmensetzeung (dürfte unterschiedliche Adhäsion ergeben haben)
Man sieht, komplexe Zusammenhänge.

von Ralf L.K. - am 21.12.2005 12:42

Re: Sprünge

Ralf L.K. schrieb:

Zitat

(Die Abhängigkeit vom Sprung / Sprunghöhe dürfte es so auch
ermöglicht haben eindeutig der 'ersten' Fußabdruck wieder zu
identifizieren. Da wurde ja von der Leiter erhoben
gesprungen.)


Nein, Neil ist erst in den Landefuß runtergesprungen, noch einmal zur ersten Leitersprosse und zurück in den Landefuß, befor er mit dem linken Fuß die Mondoberfläche betreten hat. Also es war ein "kleiner Schritt", kein "kleiner Sprung" :)

von Lukas - am 21.12.2005 13:58

Re: Roverspuren

Ähh,

es geht NickName wohl weniger darum, warum die Roverspuren nicht so tief sind wie die Fußspuren, sondern warum sie teilweise gar nicht zusehen sind!?!

Na, einfach weil sie von dem Herumgelaufe der Astronauten mit Staub zugeschüttet werden.
Besonders hinter dem Rover werden die Spuren nicht länger als 5min sichtbar bleiben.

vielleicht finde ich noch ein Filmchen dazu...

Susi

von Susanne - am 21.12.2005 15:10
Hi NickName,

in diesem Filmclip sieht man ganz gut, wieviel Staub die Astronauten umherwerfen. Fahrspuren des Rovers überleben da nicht lange.

[www.hq.nasa.gov]

noch Fragen?

Susanne

von Susanne - am 21.12.2005 16:33
Ausserdem wirf der Rover beim Fahren selbst genug Staub auf. Da bleibt Dreck im Profil hängen, dass dann wieder in die Spur plumpst. Ausserdem ist es auch eher die usnahme, als die Regel, dass man keine Spuren sieht.

von Harald Kucharek - am 22.12.2005 10:57
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