Startbeitrag von Axel-Foleyam 29.03.2003 21:13
In einem harten Spiel sahen gleich drei Borussen die rote karte.
Den Anfang machte dabei Martin Kuhlen, der für eine lachhafte Aktion Rot wegen Tätlichkeit sah. Die schiedsrichter hatten das Spiel zu keiner Zeit im Griff und sind meiner Meinung nach noch nicht mal Verbandsliga-tauglich. Gladbach musste fortan 40 minuten ohne shooter spielen, tat dies aber mit Bravour.
Das Ergebnis sagt nichts über den spielverlöauf aus, da auch Borussia dieses Spiel zu ihren Gunsten hätte entscheiden können. Hierfür wurden jedoch zu viele 100%ige Chancen vergeben.
P.S.: Heute würde ich es verstehen wenn Trainer Dautzenberg einen Hals auf die Schiedsrichter hätte. Zugegebenermaßen wurde auf beiden Seiten eigentlich nur müll gepfiffen, jedoch wurde die Brussia vor allem bei der Auslegung des Zeitspiels gravierend benachteiligt. Nicht zu vergessen die rote Karte gegen einen Martin Kuhlen und in der Zweiten Halbzeit eine 2+2 Strafe gegen Stefan Bleich, die ebenfalls sehr fraglich war. Römerwall ließ sich durch das gewirr der wahnsinnig gewordenen Trottel in Schwarz nicht beirren und gwewann letrztendlich verdient
MfG
BigSinist@r
von BigSinist@r - am 29.03.2003 22:11
Schade, das du hier im Forum die SR und deren Leistung, meiner Meinung nach unter der Gürtellinie, beschimpfst, anstatt die Situation zu beschreiben, die zur Roten Karte gegen Kuhlen geführt hat.
Würde mich z.B. interessieren, da ich das Spiel nicht Live erleben konnte.
Sicherlich hättest du für die eine oder andere SR-Entscheidung eine Erklärung gefunden!
Gruß
Harty
von Harty1959 - am 30.03.2003 07:23
von michel111 - am 30.03.2003 12:41
So, nun zur Situation die Martin Kuhlen die Rote Karte einbrachte:
Vorab sei gesagt, dass die Situation auf jeden Fall zwei Minuten nach sich gezogen hätte.
Kuhlen stand hinten mitte, ein Römerwaller zog am Vorgezogenen vorbei und lief Kuhlen mit dem Kopf gegen die ausgestreckten Arme.Die Szene spielte sich etwa am 9m-Kreis ab. Sah zugegebenermaßen unglücklich aus, doch keiner der Zuschauer konnte dabei an eine rote karte denken wegen Tätlichkeit.
Ansonsten wie gesagt ein im großen und ganzen verdienter Sieg, bei dem Gladbach auch grosse Chancen hatte zu gewinnen. Vor allem in der ersten Halbzeit lag man fast durchgehend mit ein zwei Toren in Front.
von Axel-Foley - am 30.03.2003 13:01
Re: Gallien - Römerwall
Gallien ist gestern im Harten Kampf und größster Gegenwehr gefallen!
Nach Halbzeit 10:11 udn ~50Min.18:19 mit der Möglichkeit zum Ausgleich
ging Gallien unter!
Aus unserer Sicht hatten die Schwarzen heute einen Blackout höchstehen Grades!
Fazit: Ein Sieg für die Römer geht schon in Ordnung nur die HÖHE stimmt nicht ganz (2-3 Tore O,k,)
Nun steht den Römern nur noch die Ostprovinz an der Wupper im Wege!!
Möchte noch zum Abschluß den Römern auf den Weg geben:
Heil Römer die totgepfiffenen Grüßen euch!!!!!!!!!!!
von VFL-Borussia FAN - am 30.03.2003 16:09
100% Zuschauer etwa 400 davon
33% Römer
66% Gallier
Anfeuerung der Römer etwa
90% tobend in der Halle
der Rest etwas verhaltener
Anfeurung der Gallier etwa 280
davon 95% Totehose
5% etwa 14 (gegen 120 Römerheer) mit vollen Einsatz bis zum Untergang!!!
Hier bei war die abteilung Attacke mit 5 Mann vertreten!
So nun köönt ihr euch ein Bild davon machen, das es sich hier für die Römer um ein 2. Heimspiel handelte!!
Schade Gallien so wird das nichts und von Zaubertrank(Freibier) war auch nichts zusehen!
Wenn die Abteilung Attacke nicht gewesen wäre hätte man, das Süieö auch Kampflos auf den rängen verloren!!!!
Die Macht ist mit den Römern!!!!
von VFL-Borussia FAN - am 30.03.2003 16:28
@Axel-Foley:
Danke für die Aufklärung über die Aktion zur Roten Karte für Kuhlen.
Schwierig zu Entscheiden.
Die SR sind angewiesen, bei Körperteilen im Gesicht des Gegeners hart durchzugreifen, somit zwingend zu disqualifizieren. Sicherlich hätte eine Zeitstrafe
gereicht, kommt aber auch auf die Spielsituation an.
Auch SR sind nur Menschen und machen Fehler, aber immer noch weniger Fehler als Spieler zusammen!!
Gruß
Harty
von Harty1959 - am 30.03.2003 16:49
Schiris
Ich habe nix gegen die schiris persönlich, ich erkenne auch an wie schwer es ist Schiri zu sein, aber hier geht es um die vordersten Plätze des semi-professionellen Handballs......da kann man erwarten, dass wenigstens ein bischen mit Fingerspitzengefühl(und das war auf keiner der beiden Seiten gegeben) gepfiffen wird. Unerklärlich, wie eine Halbzeit über 1 stunde dauern kann.....
von Axel-Foley - am 31.03.2003 00:12
Bericht: Gladbach - Römerwall
Bericht:
HSG Römerwall mit einem Bein in der 2. Handball-Bundesliga
Regionalliga-Spitzenreiter kommt beim VfL Mönchengladbach zu einem 26:19-Erfolg - 200 mitgereiste Fans sorgen für Heimspielatmosphäre
Von Uwe Albrecht
Rheinbrohl. Die Regionalliga-Handballer der HSG Römerwall stehen mit einem Bein in der 2. Bundesliga. Vier Spieltage vor Abschluss der Spielzeit kam die HSG vor 600 Zuschauern, wobei die gut 200 mitgereisten Römerwaller Fans für Heimspielatmosphäre sorgten, im absoluten Topspiel beim Tabellendritten VfL Borussia Mönchengladbach zu einem dem Spielverlauf nach zu hohen 26:19 (11:10)-Auswärtssieg.
Es war 55 Minuten eine spannende, kämpferisch geprägte Partie, der allerdings die vom Tabellenstand eigentlich zu erwartenden spielerischen Momente fehlten. Dazu kam, dass die Schiedsrichter sehr kleinlich pfiffen, viele Zeitstrafen verhängten und damit zusätzlich den Spielfluss behinderten.
Beide Mannschaften begannen sehr nervös, wobei die Einheimischen trotz einer effektiven Manndeckung für VfL-Torjäger Martin Kuhlen durch Olaf Zehe in der 14. Minute mit 6:5 führten. Es war dem während der 60 Minuten glänzend disponierten Torwart Uli Adams, der seine beste Saisonleistung zeigte, zu verdanken, dass die HSG zu diesem Zeitpunkt nicht höher im Rückstand lag.
In der 19. Minute sah dann Kuhlen bei einer 8:7-Führung für den VfL nach einem Foul die Rote Karte. Die Mönchengladbacher waren sichtlich geschockt, mussten ihr Angriffssystem ändern. Die HSG nutzte die Konfusion beim VfL und übernahm mit 10:8 die Führung. Dann fanden sich die Mönchengladbacher und verkürzten zur Pause auf 10:11.
Nach dem Wechsel hatte die HSG den besseren Start und legte bis zur 35. Minute auf 14:10 vor. In der 42. Minute sah dann Lubormir Vermirnovsky beim 16:14 für die HSG nach der dritten Zeitstrafe die Rote Karte. Sein Schicksal teilen kurz danach zwei Mönchengladbacher, so dass den Einheimischen nach drei ausgeschlossenen Feldspielern kein Auswechselspieler mehr zur Verfügung stand.
Die HSG erhöhte das Tempo und den Druck und setzte sich bis zur 55. Minute vorentscheidend auf 22:19. ab. Die Mönchengladbacher resignierten daraufhin sichtlich, so dass die HSG unter dem frenetischen Jubel des eigenen Anhangs auf 26:19 erhöhte.
HSG Römerwall: Uli Adams, Ralf Dannenberg (nur bei einem Siebenmeter), Christian Kühn (1), Stefan Zwick, Lubomir Vermirnovsky (3/1), Thomas Hein, Christian Pack (5/1), Dirk Schumacher (4/1), Carsten Lange (5/1), Holger Manz (1), Sigitas Stropus (2), Olaf Zehe (5).
Generalanzeiger Bonn (30.03.2003)
von diwa - am 31.03.2003 05:30
Re: Schiris
Aber da du den Begriff "Fingerspitzengefühl" ins Spiel bringst, solltest du ihn auch anhand von Regelbezügen erklären können! (Für die Nicht-SR) ;-)
Ich verwende in solchen Diskussionen gerne den Begriff "Ermessensspielraum", der auch im Regelwerk seine Bedeutung findet!
Ansonsten: In den RL's Nord und Mitte gibt es während dieser Saison auch reichlich Aussreisser bei den SR-Leistungen!
Gruß
Harty
Viel Erfolg für den Rest der Saison!
von Harty1959 - am 31.03.2003 05:33
Re: Schiris
den Ermessensspielraum, das bedeutet ja persönliche Einschätzung des subjektiv gesehenen, hat SR klar zu Ungunsten MG genutzt und damit objektiv das Spiel äußerst stark beeinflußt.
Welches Gefühl mag der SR wohl nach Spielende gehabt haben.
Fingerspitzengefühl sicher nicht mehr.
Ja ich habe das unbeabsichtigte Foul gesehen, keine Tätlichkeit.
Die Gesamtqualität der Römerwaller hat mir imponiert.
Grüße
von RL-Besucher - am 31.03.2003 07:53
Re: Bericht: Gallien - Römer
Die etwa 600 Zuschauer, in der fast ausverkauften Jahnhalle, sahen am vergangenen Wochenende ein echtes Spitzenspiel, in dem man deutlich erkenn konnte, dass in diesem Spiel die zwei besten Abwehrreihen der Liga aufeinander trafen. So fielen bei der 19:26 Nieder- lage unserer Borussia, fast ein Viertel der Tore durch Siebenmeter, es wurden nämlich nur insgesamt 34 Feldtore erzielt.
Dieses Spiel wurde mehr durch Kampf, als durch spielerische Klasse geprägt, was bei Spitzenspielen allerdings sehr häufig so ist.
Die HSG Römerwall siegte letztendlich verdient, wenn auch dem Spielverlauf entgegensprechend, viel zu hoch.
Bis 6 Minuten vor dem Seitenwechsel führten wir permanent mit 1 bzw. 2 Toren, und zweifelsohne hätte dieses Spiel auch einen anderen Verlauf nehmen können, wäre unsere Borussia nicht so dezimiert worden. Denn die rote Karte gegen Martin Kuhlen aus der 19. Spiel- minute (die er nicht bekommen hätte, wäre er 10 cm kleiner, so wäre der Gegenspieler auch nicht mit dem Hals gegen Martins Arm ge- laufen), und im Verlaufe des Spieles noch zwei weitere rote Karten gegen Stefan Bleich und Goranco Sopov (3 mal 2 Minuten), sowie die verletzungsbedingten Ausfälle von Stefan Schürmann, Zoran Cutura und einen mit Kapselriss spielenden Dieter Könnes, sorgten dafür, dass die HSG Römerwall so deutlich gewann.
Und dennoch bleibt zu sagen, dass in Anbetracht aller Faktoren, unsere Borussia ein sehr starkes Spiel zeigte, und dieses Spiel bis zur 56. Spielminute auch noch keineswegs entschieden war, denn beim Stande von 19:21 war noch alles möglich.
In jedem Fall hat das Team um Trainer Michael Dautzenberg der HSG Römerwall alles abverlangt, und wurde deutlich unter Wert ge- schlagen, was den verdienten Sieg des designierten Aufsteigers keinesfalls schmälern soll.
Das ganze Team gratuliert der HSG Römerwall jetzt schon zum Aufstieg, und wünscht Ihr viel Erfolg in der 2. Bundesliga.
von VFL-Borussia FAN - am 01.04.2003 19:01