Gladbeck- Minden

Startbeitrag von DieKurze am 04.12.2006 19:14

hier wie immer der Artikel der WAZ Gladbeck zum Spiel



Glück, Geschick und Garschagen




Gladbecks Torwart Tim Deffte war gegen Ende der zweiten Halbzeit in zwei entscheidenden Situationen auf dem Posten. In unserer Szene versucht Mindens Spielmacher Sebastian Bagats sein Glück. Foto: UIla Michels, WAZ

Diese drei Faktoren sind verantwortlich dafür, dass der VfL Gladbeck nach zwei Niederlagen in Folge gegen GWD Minden II in die Erfolgsspur zurückkehrt. Linksaußen Jan Garschagen erzielt 14 TrefferVfL Gladbeck GWD Minden II 38:34 Halbzeit: 18:14.

Torschützen: Jan Garschagen (14/6), Robert Lukic (8), Timo Marcinowski (5), Carsten Kremling (4), André Bergermann (4), Heiko Brandes (3).


HANDBALL REGIONALLIGADas Spiel des VfL gegen die Zweitvertretung von GWD Minden begann mit einem technischen Fehler und endete mit einem vergebenen Siebenmeter. Dazwischen waren Glück, Geschick und Garschagen verantwortlich dafür, dass die Gladbecker nach zwei Niederlagen in Folge verdientermaßen in die Erfolgsspur zurückkehrten.

Beginnen wir mit Jan Garschagen, der in der Riesener Halle zum Mann des Tages avancierte. 14 Treffer gingen auf sein Konto, lediglich einen Fehlversuch erlaubte sich der Linksaußen, der nach der Partie wie alle VfLer erst einmal tief durchatmete. "Der Sieg war sehr wichtig für uns", sagte der 31-Jährige. "Denn wenn wir erneut verloren hätten, wären wir unten wahrscheinlich nicht mehr so schnell rausgekommen."

Dass noch längst nicht alles rund lief auf Seiten der Gladbecker war Garschagen schlicht und ergreifend schnuppe. "Hauptsache gewonnen", sagte der Polizist, "gut spielen und verlieren hätte nichts gebracht."

Warum der Mann mit der Nummer 18 auf dem roten Trikot sich gegen Mindens Reserve in derart bestechender Verfassung präsentierte, konnte VfL-Trainer Siegbert Busch schlüssig erläutern: "Jan hat unter der Woche alle vier Einheiten mitmachen können. Es lohnt sich also doch zu trainieren." Busch konnte sich nicht daran erinnern, wann Garschagens Dienstplan einmal ein ähnliches Pensum zugelassen hatte.

Kommen wir zum zweiten Punkt, der für den Ausgang des Spiels gegen die Bundesliga-Reserve aus Dankersen entscheidend war. Die Gladbecker agierten gegen die offensive Deckung der Mindener recht geschickt. Verantwortlich dafür war vor allem Kapitän Sven Deffte, der, obwohl immer noch angeschlagen, als Mittelmann einmal mehr versiert den Rhythmus vorgab und auch in der Abwehr vorbildlich arbeitete. In diesem Zusammenhang sind weitere VfL-Akteure zu erwähnen, Wie André Bergermann. Das Kraftpaket konnte wie schon so häufig aus beruflichen Gründen unter der Woche keine einzige Trainingseinheit bestreiten. Oder der zuletzt kritisierte Robert Lukic. Anders als in den Vorwochen wartete der Rückraumrechte geduldig auf seine Chancen statt stets und ständig nur den Abschluss zu suchen. Besonders wertvoll war Lukics Treffer zum 36:32 (58:20), der die letzten Zweifel am Gladbecker Sieg beseitige. Unmittelbar davor vereitelte Torwart Tim Deffte zwei gute Mindener Gelegenheiten zum möglichen 33:35.

Weil der VfL, auch wenn er noch weit von seiner Bestform entfernt war, wieder als Einheit auftrat und leidenschaftlich kämpfte , kehrte auch das Glück zurück. Wie zum Beispiel nach elf Minuten, als Heiko Brandes den Pfosten traf und der Abpraller in seinen Händen landete - der Rechtsaußen verwandelte zum 7:4. Jede Wette, vor einer Woche wäre der Ball nie und nimmer zu Brandes zurückgekommen."Gut spielen und verlieren hätte nichts gebracht."


03.12.2006 Von Thomas Dieckhoff



also bis zum nächsten Spiel eure Kurze=)
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