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Forum der Handball-Oberliga Nordsee
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vor 3 Jahren, 2 Monaten
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DrSchmidt, Harty1959, Nordmann, Dr.Feelgood

Panitz muss gehen

Startbeitrag von Dr.Feelgoodam 01.03.2010 21:06

Thomas Panitz muss am Saisonende gehen

Habenhausen. Diese Entscheidung hat Thomas Panitz überrascht: Obwohl der Trainer mit dem ATSV Habenhausen als Tabellenführer der Handball-Oberliga Nordsee mit großen Schritten auf den Drittliga-Aufstieg zuschreitet, muss er sich für die kommende Spielzeit nach einem neuen Trainerjob umsehen.

„Wir werden seinen Vertrag zum 30. Juni dieses Jahres auslaufen lassen“, bestätigt Habenhausens Handball-Abteilungsleiter Ralf Fricke, in Personalunion auch Geschäftsführer der Sportmarketing GmbH des Klubs, die Entscheidung. „Die Zusammenarbeit zwischen der ersten Herrenmannschaft und dem zweiten Team sowie der A-Jugend hat nicht den Erwartungen des Vereins entsprochen“, bemängelt er unter anderem „Kommunikationsprobleme“ zwischen Thomas Panitz und seinen Trainerkollegen. „Außerdem wollen wir nach zwei Jahren mit einem neuen Trainer wieder etwas Neues ausprobieren“.

Finanzierung muss gesichert werden

Noch-Coach „Panne“ Panitz hat die Nachricht überrascht und enttäuscht. „Ich hätte mit dieser Mannschaft gerne weiter gemacht. Aber die Würfel sind nun mal gefallen. Trotzdem will ich mit dem Team jetzt noch Meister werden“, kommentiert Panitz, dessen Nachfolger mit Lars Müller-Dormann bereits fest steht. „Dodo“, wie ihn viele nur nennen, hatte als Spieler unter anderem beim TV Grambke im Zweitligakader gestanden, er verfügt über reichlich Regionalliga-Erfahrung – auch beim ATSV Habenhausen – und trainiert beim Südbremer Traditionsverein zurzeit die zweite Vertretung in der Landesliga. Nebenbei steht er kurz vor dem erfolgreichen Abschluss der Trainer-B-Lizenz, für die er nur noch seine Lehrprobe abgeben muss, während Panitz über kein gültiges Trainer-Zertifikat verfügt.

„Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen“, erklärt Müller-Dormann, der Panitz aus gemeinsamen Handballtagen unter anderem bei der SG Bremen-Ost und in Habenhausen bereits seit zwei Jahrzehnten kennt. „Aber zum einen ist der Klub auf mich zugekommen und hat mich gefragt, ob ich diese Aufgabe übernehmen will, zum anderen ist es für mich natürlich auch eine interessante sportliche Perspektive“, sieht er sich im Zwiespalt zwischen Freundschaft und sportlicher Verlockung.

„Lars hat bei uns in den vergangenen beiden Jahren bewiesen, dass er gut mit jungen Leuten zusammenarbeiten kann. Wir sind von seinem Konzept und seiner Arbeit überzeugt“, verweist Ralf Fricke auf die Vorzüge des künftigen Habenhauser Trainers. Nach einem Nachfolger für Müller-Dormanns als Reservecoach wird unterdessen noch fieberhaft gesucht.

Ob Lars Müller-Dormann mit seiner neuen Mannschaft – die Meisterschaft vorausgesetzt – allerdings wirklich in der neu geschaffenen dritten Liga an den Start gehen wird, ist im Moment noch offen. „Darüber werden wir in den nächsten vier bis sechs Wochen entscheiden“, sagt Ralf Fricke. Denn durch die professionellere Ausrichtung der neuen dritten Liga kommen auf den Klub höhere Kosten zu als zu den gewohnten Regionalliga-Zeiten, die Finanzierung muss im Vorfeld gesichert werden.

So werden die Regionalliga-Klubs unter anderem verpflichtet, für die Saison eine selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von 4000 Euro zu hinterlegen. Auch die Schiedsrichterkosten sollen auf 120 Euro pro Unparteiischem plus Fahrkosten steigen. „Sollten wir aufsteigen, müssten wir wohl auch personell noch etwas nachlegen. Ich werde die Mannschaft aber auch übernehmen, wenn sie weiter in der Oberliga Nordsee spielen sollte“, macht der künftige Coach Lars Müller-Dormann seine Entscheidung derweil nicht von der Spielklasse abhängig.

Quelle: Homepage ATSV Habenhausen
Antworten:
Na, das kennt der Doktor ja, *****************!

So long ...


Der Text wurde auf Grund einer Beschwerde geloescht!!
Gruß
Harty

von Nordmann - am 02.03.2010 16:15
Auf Gund einer eingegangenen Beschwerde wurde der Text
im vorangegangenen Posting gelöscht!

Gruß
Harty

von Harty1959 - am 04.03.2010 06:35
Man sieht mal wieder, dass es sich die Vereine in den Ballungsräumen der Großstädte Bremen, Hamburg, Hannover usw. leisten können, prinzipiell die Trainer wie die Unterwäsche zu wechseln, weil es einen relativ großen Markt gibt.
Schwierig wird es, wenn sich die Vereine auf dem "platten Lande" an dieser Praxis orientieren und sich dann wundern, dass die Qualität von Wechsel zu Wechsel nachlässt. Hier wird einfach zu wenig in die Ausbildung potenzieller Trainer investiert.

von DrSchmidt - am 04.03.2010 10:06
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