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R. v. Uleniecki, Kai, Terranus, Brubacker, alex, rabbe, DAB_User, Andreas W., Klaus Zimmermann, Carsten Knütter, ... und 13 weitere NRW bekommt 7 zus DAB-Programme
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von Jörg - am 16.11.2002 12:16
Oder meint er etwa sieben Lokalprogramme auf L-Band-Funzeln?
von Kai - am 16.11.2002 12:23
von rabbe - am 16.11.2002 12:36
Ich finde es gut, dass es im nächsten Jahr mit DAB in NRW weiter geht. Habe seit einiger Zeit einen Woodstock und höre, trotz eingeschänkter Programmvielvalt so gut wie ausschließlich DAB. Es nervt mich total, wenn das Geät einmal auf UKW zurück schaltet.
von Robin H. - am 16.11.2002 14:12
von Nordhörer - am 17.11.2002 12:39
von stimmt - am 17.11.2002 12:45
von R. v. Uleniecki - am 17.11.2002 14:32
Angesichts der niedrigen Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Aussagen sollte man lieber bei den Fakten bleiben, die da sind:
1. Bisher hat NRW kein Sendenetz im L-Band, jedenfalls laut sender-tabelle.de
2. Diese sieben Programme bzw. der eine Anbieter soll das erstmal selber verkünden und vor allem das Ausschreibungsverfahren gewinnen. Ohne Nehmen dieser Hürde sind die gemachten Ankündigungen sogar recht unseriös.
3. Wie alle wissen, ist selbst eine gewonnene Ausschreibung noch lange kein Grund für einen Anbieter, wirklich auf DAB on Air zu gehen. Auch Absichtserklärungen sind oft das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt wurden.
Fazit:
Wir warten, bis die Meldung kommt, dass der Anbieter mit seinen Programmen on Air gegangen ist. Hier im Forum gibt's genug Leute mit DAB-Empfängern, die uns das dann bestätigen können.
von Kai - am 17.11.2002 17:00
Es ist davon auszugehen, das der Geschäftsführer von Digital Radio West sehr genau weiß was er verkündet. Ihn deshalb nun unseriös zu nennen ist Verleumdung, da jeglicher Nachweis dafür fehlt, oder gibt es von ihm ein entsprechendes Beispiel? Wieso also diese gesetzeswidrige Diffarmierung?
von R. v. Uleniecki - am 17.11.2002 17:33
Warum eine Ankündigung unseriös erscheinen kann ? Dann schau Dir mal den Gorny an, der vor 2 einhalb Jahren lauthals tönte , er würde VIVA-Radio an den Start bringen. Passiert ist nur soviel, dass 2 MW-Sender installiert wurden.
Das wars auch schon.
Wenn wir hier etwas gelernt haben sollten ,dann : Das wir nicht mehr jede Meldung für bare Münze nehmen sollten. Es gibt durchaus auch Leute, die mit Durchhalteparolen die Geldgeber hin und wieder beruhigen müssen.....................
von alex - am 17.11.2002 18:39
Was hat Gorny mit Herrn Pröpper zu tun? Außerdem hat Kai nicht gesagt "unseriös erscheint" sondern "ist". Warum wird hier im Forum eigentlich nicht beim Thema geblieben und nur mit Unterstellungen argumentiert. Das ist nun wirklich unseriös.
von R. v. Uleniecki - am 17.11.2002 18:51
Und an den Schreiber von offenbar adliger Gesinnung, der anderen eine verleumderische Argumentation unterstellt:
Wie wäre es, wenn Du Dich mal im Radioforum registrieren würdest?
von MatthiasW. - am 17.11.2002 19:36
Warum? Registriert sind die wenigsten, und Kai und Alex auch nicht. Abgesehen davon: Ich unterstelle, entgegen der Praxis von Kai und Alex, Verleumdung und Unseriösität mit Recht, da die Postings der beiden dies eindeutig beweisen. Warum also diese einseitige Parteinahme?
von R. v. Uleniecki - am 17.11.2002 19:56
Fragt sich nur : Welche Art der Info ist unseriös ?
von alex - am 17.11.2002 20:14
Das gilt für dich genauso. Von dir hört man nur positives zu DAB, keinerlei kritische Anmerkungen. Zu einer Diskussion gehört beides, auch das Eingestehen von Schwachpunkten. Wer meine Postings liest, weiß dass ich beides nenne. Jeder hat mal in der Schule gelernt, dass in eine Erörterung pro und contra gehören, auch wenn einem contra nicht passt.
von Terranus - am 17.11.2002 20:16
Wieso den auch? Lobt etwa die SPD die CDU oder umgehkehrt? Kann man das den beiden vorwerfen? Ich bin von DAB überzeugt und halte DVB-T für den größten wirschaftlichen Unsinn den es gibt. Es macht überhaupt keinen Sinn, für diese Keinstzielgruppe extra ein vollkommen neues Netz zu entwickeln und aufzubauen, wenn ein anderes, bereits in der Flächendeckung befindliche System, dieses locker übernehmen kann. Dies insbesondere wo es in den letzten 2 Jahren ständig ausgebaut wurde.
von R. v. Uleniecki - am 17.11.2002 21:07
von Terranus - am 17.11.2002 21:50
Aber selbstverständlich. Sogar viel besser (störungsfreier) da es auch mobiltauglich ist. Dem digitalen Datenstrom ist es, wie Internet, vollkommen egal ob es sich um TV, Audio, HTML oder Bilder handelt. Schau doch einmal hier rein:
http://forum.myphorum.de/read.php?f=8773&i=9889&t=9889
von R. v. Uleniecki - am 17.11.2002 21:58
Kann man DAB eigentlich auch flächendeckend zur Breitband-Internet-Anbindung für alle nutzen? Rückkanal kann ja UMTS werden - geht das?
von Mäxx - am 17.11.2002 22:25
Es ist so gut wie kein DAB-Indoor-Empfang möglich aufgrund der popeligen Sendeleistungen in beiden Bändern.
Es sind keine preiswerten Empfänger erhältlich, weil nur an irgendwelchen Gimmicks für, wie hast du es treffend formuliert, Kleinstgruppen gearbeitet wird und die Entwicklung eines DAB-Chips, der nur die von der breiten Masse benötigten Features (Programm-, Frequenzanzeige) beinhaltet, offenbar nicht stattfindet. Das wäre im weiteren Sinne die Killerapplikation, auch wenn du es nicht wahrhaben willst, für DAB. Radio ist nun mal (leider) ein Nebenbeimedium, aber das wissen die diversen Entwicklungsabteilungen scheinbar nicht.
Es findet auch kein Ausbau im Norden statt und im L-Band ebenfalls, vielleicht mit ein paar Ausnahmen.
Ausserdem solltest du es besser wissen. Die Planung eines deutschlandweiten DVB-T-Indoorempfangsnetzes ist eine Mär der DAB-Lobby. Im Endausbau soll DVB-T die gleiche Reichweite erzielen, wie schon jetzt beim analogen TV. Es ändert sich lediglich die Übertragungsform und die Übertragungskosten werden auch veringert (Stromkosten etc.).
Wie gesagt, dass DAB kränkelt liegt nicht an DVB-T, sondern an den derzeitigen DAB-Verantwortlichen, die DAB, welches anfangs als UKW-Nachfolgesystem propagiert wurde, kaputt gemacht haben.
Im Gegensatz zu DAB gibt es bei DVB-T z. Bsp. schon preiswerte Receiver mit den notwendigsten Grundfunktionen, und wer MHP, AC3 oder anderen Schnickschnack braucht, bezahlt eben mehr.
Verstehe mich nicht falsch, ich bin neuen Technologien gegenüber offen, und auch, wenn du es nicht wahrhaben möchtest, kein DAB-Verweigerer. Aber die Umsetzung von DAB in die Praxis befindet sich in D schon seit Jahren fern jeglicher Realität.
Warum ist z. Bsp. das Woodi ein kleiner Erfolg? Bestimmt nicht wegen DAB, sondern hauptsächlich wegen MP3-Funktionalität und weil es (auch) ein UKW-Empfangsteil besitzt. Deshalb, ich wiederhole es noch einmal, müssen preiswerte DAB-Chips her, die in Kompaktanlagen und in die diversen anderen Radios integriert werden. Oder eine sinnvolle Kombination mit anderen Übertragungstechnologien eingehen. Beispiele habe ich ja schon gebracht, z.Bsp. DAB/DVB-T-Chip in UK oder die DAB/DVB-S-Kombi aus Asien. Dem Normal-Kunden ist es letztendlich egal, mit welchem System seine Sender übertragen werden.
von rabbe - am 17.11.2002 22:25
Ich kann dir nur zustimmen. Warum gibt es keine Handys mit DAB-Tuner.
Die haben schon ein Display, das einiges kann. Und Handys sind bei Jugendlichen IN.
von M. Schirmer - am 17.11.2002 22:31
M. E. klemmt es damit generell? Für "ON Demand"-Dienste, z. B. Download von Straßenkarten, Software, Musik dürfte die Kapazität weder bei DAB noch bei DVB-T noch bei UMTS ausreichen. Bei DVB-T kommt erschwerend hinzu, dass hier keiner mehr von Flächendeckung sondern nur noch von Inseln spricht und das im Jahre 2005/6. Bezüglich Rückkanal siehe Vortrag Siegle mit Beispiel. HTML ist übrigens Bestandteil von DAB.
von R V: Uleniecki - am 17.11.2002 22:49
Das DVB-T Empfänger nun gerade preiswerter sind als DAB-Empfänger kann man so gerade nicht sagen. Das wurde hier irgendwo schon einmal oder gar mehrfach dargelegt. Die Empfänger sind weder vom Inhalt noch der Spezifikation vergleichbar. Auch kann DAB nicht wie DVB-T auf hohe Stückzahlen in England verweisen. Somit überhaupt nicht vergleichbar. Fakt bleibt jedoch der höhere Gebrauchsnutzen von SAT-Empfängern bei 40 % der Kosten. Was die angeblich verkorkste Einführung von DAB anbetrifft so könnte es in der tat schneller gehen. DVB-T ist jedoch noch schlimmer dran, da nach Start in Berlin nur 3 Städte/lokale Gebiete in Deutschland bis 2004 versorgt sein werden. Weiterer Ausbau erst nach Stockholm in 2005 möglich. Private nehmen nicht teil, es sei denn sie werden gesponort. Hört das Sponsoring auf, steigen sie wieder aus, da Markt zu klein gegenüber Kosten.Vergleicht man dagegen den Ausbau von DAB seit Anfang 2000 bis heute (ca. 2;5 Jahre), so könnte DVB-T froh sein, wenn ähnliches zu Stande kommt. Das müsste jedoch dann in 2005 spätestens geschehen, was aufgrund der Gegebenheiten kaum Realität sein wird und wenn, dann nur mit 3-4 Programme flächendeckend oder Insellösungen.
von R. v. Uleniecki - am 17.11.2002 23:07
Gesetzeswidrig ist ein gutes Stichwort.
Im Rundfunkgesetz des Landes NRW steht, dass ein Programmveranstalter sich einem Ausschreibunsverfahren zu unterziehen hat, wobei die Bewerber von der Landesmedienanstalt auf Einhaltung der Ausschreibungskriterien zu prüfen sind.
Der Bewerber, dem inhaltlich und wirtschaftlich die besten Chancen auf Einhaltung der Ausschreibungskriterien zugeschrieben werden, soll die Ausschreibung gewinnen.
Die L-Band-Kette, um die es hier geht, ist bisher weder ausgeschrieben, noch gibt es offizielle Bewerber darauf. Wenn man ohne Ausschreibung ankündigt, jemand würde auf bisher nicht vorhandenen Frequenzen auf Sendung gehen, so ist dies mindestens unseriös, da bestehende Gesetze ignoriert werden.
Nun Herr von und zu, sagen Sie mir, WAS gesetzeswidrig ist!
von Kai - am 17.11.2002 23:19
An den Radioempfang stellt der Normalkomsument deutlich niedriger Anforderungen als an das TV. Viele legen ja nocht nicht mal Wert darauf ob das UKW Signal nun in Stereo ist. Zumindest die Hausfrauen, die beim Bügeln Bayern1 hören, oder der Busfahrer, will nur nebenbei etwas Musik und Information. Wen´s ein bißchen rauscht, ist das egal.
Daher meine ich : richtig, es gibt viele Mobilhörer, aber die wenigsten erwarten vom Radio CD Qualität. Wenn sie diese wollen, hören sie CD.
Daher bezweifle ich stark, das 45 Millionen an DAB interessiert sind.
Übrigens finde ich den Namen "DIGITAL RADIO" verfehlt. Er ist verwirrend. ADR und DVB-S sind auch digital Radio ...
von Terranus - am 17.11.2002 23:20
DVB-T ist eine Alternative in der TV-Versorgung. Eine Marktwirtschaft braucht Alternativen. Ein Großteil der Deutschen lebt in Mietwohnungen ohne die Möglichkeit des Satellitenempfangs.
Die Alternative, sich eine ausreichende Programmversorgung ohne Zwang zum Kabel herzustellen, ist m.E. extrem wichtig.
Die örtlichen Kabelgesellschaften haben in den Städten ein Monopol auf die TV-Versorgung der Bevölkerung. Monopole bringen selten Gutes, wie wir wissen. Kabel-TV.per Call, wie beim Telefonieren, geht aus technischen Gründen nicht.
Das Monopol bei der Programmzuführung zu den Kopfstationen und im Direktempfang hat die SES (Astra). Die können inzwischen fast jeden Betrag an Transpondermiete nehmen, da niemand an ihnen vorbeikommt.
DVB-T ist daher der dritte Versorgungsweg, im Interesse der Verbraucher und Programmveranstalter. Dabei ist es unerheblich, ob terrestrisches TV DERZEIT ein Nischenmarkt ist oder nicht.
von Kai - am 17.11.2002 23:40
Bei der Zuführung sicher nicht. Da gibt's genauso Eutelsat. Siehe z.B. XXP, tv.nrw oder onyx.tv. Beim Direktempfang ist Astra auf jeden Fall die einzige Wahl, um den Großteil der Seher zu bekommen.
von Brubacker - am 18.11.2002 00:05
Ich mache mir ja gerade weder bei DAB noch bei DVB-T irgendwelche Illusionen. Vielleicht reden wir auch aneinander vorbei und ich formuliere es mal anders. Ich bin froh, dass es diesbezüglich europaweite Standards gibt, die auch von den diversen Rundfunkanstalten umgesetzt werden.
Meine Vorstellungen der Hörfunk-Programme via DAB:
Je nach Bedarf 2-3 Ensembles mit bundesweiten (i.d.R.1 E) und landesweiten (i.d.R. 2 E`s) Hörfunk-Programmen im VHF-Band mit der vergleichbaren Reichweite von 100kW-UKW-Sendern (Overspill) und somit auch problemloser Indoorempfang,
je nach Bedarf die Aktivierung der 2 L-Band-Frequenzen für Lokalprogramme mit der vergleichbaren Reichweite eines 5 kW-UKW-Senders.
Die Übertragungskosten werden anhand der erzielbaren Übertragungsreichweite eines Senders, wie bei Sattransponderkosten ermittelt.
Meine Vorstellungen von DVB-T:
Grundversorgung mit den Programmen der örA sowie lokale Anbieter in Form der bisherigen Grundnetzsender. Bedarfsermittlung für eventuelle Füllsender, die grösstenteils aufgrund der verbesserten digitalen Übertragungseigenschaften unnötig werden. Wie bisher ist in grossen Ballungsräumen (Berlin, München) auch ein erweitertes Angebot möglich.
In ländlichen Gebieten findet die Vollversorgung eh via Satellit und Kabel statt.
Zu einem späteren Zeitpunkt, sofern Technik ausgereift bzw. vorhanden und vorallem Bedarf vorhanden von mir aus eventuelle Nutzung diverser Frequenzen (auch im UHF-Bereich) für DMB. Ich sehe das aber als einen Nischenmarkt an, wo z. Bsp. bei der Bahn vielleicht Bahn-TV laufen kann.
von rabbe - am 18.11.2002 00:35
Übrigens, bei den 2,6 nur terrestrischen Haushalten vergisst man den großen Anteil derjenigen, die Sat UND terrestrisch haben. Davon gibts noch ne ganze Menge. Oft werden auch Neubauten (schon selbst dran mitgewirkt) zumindest für die 3 ÖR Programme mit terrestrischen Antennen ausgestattet, zusätzlich zum Satspiegel, da die terr. Antennen ja mittlerweile sehr billig sind.
Mein Vorschlag ist : TV Verbreitung per Sat (bundesweite und dritte Programme)
TV Verbreitung per Terr. (die 3 ÖR plus Lokalprogramme flächedeckend)
DAB für terrestrisches Radio, schnellstmögliches Einführen einer zweiten Band3 Bedeckung, Erhöhung auf 5kW min.
von Terranus - am 18.11.2002 00:44
Wer über Eutelsat sendet, erreicht den in Deutschland sehr wichtigen Sat-Direktempfangsmarkt nicht und verzichtet auf erhebliche technische Reichweite.
Daher hat Astra das Monopol für den Direktempfang und dadurch für die Kabelzuführung gleich dazu.
von Kai - am 18.11.2002 06:55
von Brubacker - am 18.11.2002 09:31
aber wer über Eutelsat sendet, ist nicht beim Sat-Direktempfänger.
Das heisst, wer über Astra sendet, hat beide Fraktionen bedient, wer nur über Eutelsat geht, verzichtet auf die ca. 20 Mio. (?) Direktempfänger.
Die attraktivsten Hotbird-Programme Viva und Viva 2 sind aus diesem Grund auf Astra gegangen.
von Kai - am 18.11.2002 12:03
davon 20,3 M Kabel (56%)
13,3 M Sat (36,8%) (etwa 40% Terr zusätzlich)
2,7 M Nur Terr. (7,2%)
Anteil Digital Haushalte : 8%
Mal zu Vergleich : Großbritannien: 24,42M Haushalte total.
3,85M Kabel (15,8%)
6,59M Sat (27%) -fast alle haben auch Terr.
13.99M Nur Terr. (57,3%)
Anteil Digital Haushalte 43% !!
allerdings Sat+Kabel nahezu nur PayTV
Frankreich : 22,01M TV Haushalte total
2,8 M Kabel (12,7%)
4,74M Sat (21,5%) -zusätzlich zu nur Terr.
14,47M Nur Terr(65,8%)
Anteil digital Haushalte: 14,7%
Sat nur PayTV
Italien: 20,9M TV Haushalte total
0,08M Kabel (0,4%) - sind nur ein paar GAs
2,55M Sat (12,2%)
18,27M nur Terr (87,4%)
Anteil digital Haushalte : 10,4%
Niederlande : 6,74M total
6,32M Kabel
0,34M Sat
0,08M Nur Terr.
Anteil digital Haushalte 3%
Fazit : nur wo das PayTV regiert konnte sich digital TV durchsetzen, je stärker verkabelt, desto mehr FreeTV desto weniger digitalTV.
Quelle : GfK Forschung
von Terranus - am 18.11.2002 15:06
Ja natürlich hat man mit Astra beides, dafür ist Eutelsat halt billiger. Und XXP langt es antscheinend. Vorallem bei Digitalzuführung macht es fast kaum Unterschied, ob man via Eutelsat oder Astra sendet, da der DVB-S-Markt doch noch sehr klein ist und die Leute, die PREMIERE haben, meist die anderen Sender nicht sehr beachten.
Aber trotzdem ist Astra für die reine (und ich meine die reine) Kabelzuführung nicht die einzige Möglichkeit. Siehe eben die von mir genannten Beispiele.
von Brubacker - am 18.11.2002 18:05
wer kennt XXP?
Wir wollen doch keinen Streit vom Zaune brechen über dieses Nebenthema. Ich widerspreche ja gar nicht, dass es andere Möglichkeiten gibt. :)
Aber mit einer reinen Eutelsat-Ausstrahlung ist die technische Reichweite nunmal wesentlich kleiner als bei Astra. Dazu kommt noch das Gerangel um die Kabelplätze. Ich habe Kabel, incl. DVB-C und habe trotzdem kein XXP.
von Kai - am 18.11.2002 18:16
von Klaus Zimmermann - am 18.11.2002 18:33
von alex - am 18.11.2002 18:37
Zumindest nicht die Ausführungen von Herrn Pröpper, denn es kann ja wohl nicht sein, dass jeder unbescholtene Bürger, der eine Ankündigung, macht so lange als unseriös hingestellt wird, bis die Ankündigung eintritt. Es wäre nun an der Zeit, dass du den wahren Sachverhalt aufklärst und Pröpper doch einfach einmal anrufst oder anschreibst, statt hier Vermutungen zu äußern. Sage ihm bitte auch gleich, dass du ihn für unseriös hältst, sofern du den Mut dazu aufbringst Die Telefonnummer/E-Mail ist auf der dir sicherlich bekannten Webseite von Digital Radio West. zu finden. Wir warten gespannt auf deinen Bericht.
von R. v. Uleniecki - am 18.11.2002 18:44
Das glaube ich kaum. Überleg mal, wie lange es gedauert hat, bis DAB von der ersten Idee Ende der 80er weg in den Regelbetrieb übergegangen ist und bis DAB mal tatsächlich halbwegs etabliert sein wird.
Wenn man jetzt statt DAB wieder ein neues digitales System erfinden würde, dann dauert das garantiert wieder 5-10 Jahre, bis es als europäischer oder weltweiter Standard durch ist und bis ein Regelbetrieb stattfinden könnte, rechne ich garantiert 10 Jahre. Bis dahin gibts dann vielleicht wieder neue Algorithmen, um Audio zu komprimieren. Die Technik schreitet wie du sagst rasend voran, aber man muss irgendwann mal einen Punkt machen und sagen, das nehmen wir jetzt als Standard. DAB ist im Hörfunkbereich europäischer, wenn nicht gar weltweiter Standard, ebenso DVB im Fernsehbereich. Daran gibts nichts mehr zu rütteln und nichts wäre schädlicher, als jetzt wieder was neues aus dem Hut zu zaubern.
Dass alles etwas zäh geht, regt mich persönlich auch ein wenig auf, andererseits ist das halt mal so hierzulande und wenn man sich mal andere europäische Länder zum Vergleich ansieht, dann sind wir zusammen mit Großbritannien und Belgien eh vorn mit dabei in Sachen DAB.
von Andreas W. - am 18.11.2002 18:53
Eben. Für eine REINE Zuführung geht Eutelsat ja wunderbar. Nix anderes habe ich behauptet. Mein Beispiel war sicherlich nur der ideale Fall. Dass die meisten Sender eben noch den Direktempfangsmarkt mitnehmen wollen, ist doch klar. Und in dem Falle ist Astra natürlich die einzig wahre Wahl.
Sag' ich ja. Für eine reine Zuführung geht Eutelsat noch, aber beim Direktempfangsmarkt ist man dann unter ferner liefen.
Also Frieden, OK? Beachte meine Aussage nur als Perfektionierung der Deinigen.
von Brubacker - am 18.11.2002 19:05
Auf der Seite von Digitalradio West ist gar nichts zu lesen von sieben Programmen, die da kommen sollen. Dies sicher aus gutem Grund, siehe meine Ausführungen oben.
Auch der Unsinn mit dem geheimgehaltenen Bewerber passt vorn und hinten nicht. Rundfunkfrequenzen werden in den deutschen Bundesländern immer noch öffentlich ausgeschrieben und nicht an geheime Bewerber verschachert.
Solange auf der Seite von Digitalradio West nichts zu dem Sachverhalt steht, fände ich es sehr merkwürdig, dort jemanden zu dem Thema um Stellungnahme zu bitten.
von Kai - am 18.11.2002 20:50
Nun, von 58 Programmen ist selbst Berlin noch meilenweit entfernt. Ich sehe D allenfalls auf Platz 3.
von Carsten Knütter - am 18.11.2002 21:00
´Warum rufst du nicht an oder schreibst eine E-Mail an Pröpper, statt immer nur Mutmaßungen anzustellen. Dann erfährst du alles aus erster Hand. Ich dachte du bist immer um Aufklärung bemüht. Diese scheint jedoch vorzugsweise nur indirekt und verdeckt zu erfolgen. Wenn ich ein so grosses Problem mit jemand hätte, dann würde ich ganz einfach anrufen und mir einmal erkläeren lassen, was er sich bei seinem Spruch denn so gedacht hat. Also auf geht´s
von R. v. Uleniecki - am 18.11.2002 21:58
von tut nix zur sache - am 19.11.2002 01:10
Wie ist denn nun der Stand?
von R. v. Uleniecki - am 19.11.2002 16:23
von Rudolf K. - am 19.11.2002 16:45
Re:
Aber die werden auch nicht begeistert sein, alle 20km das ensemble wechseln zu müssen,weiter reichen die L-Band sender ja nicht.
von Terranus - am 19.11.2002 16:56
Re:
Ferner könnten die Soldaten nicht mal ihre Empfänger aus England benutzen, da
dort das L-Band wohl nur zu Testzwecken benutzt wird.....
Die bekommen von UNS mit Sicherheit einen Kanal im Band III !!! ;-)
Ist wohl etwas an den Haaren herbeigezogen.... Sollte aber eine passende Antwort zu Terranus letztem Posting sein.
Peter
von DAB_User - am 20.11.2002 17:22
von KlausD - am 20.11.2002 17:59
Panasonic hat ein solches GSM Mobilgerät mit DAB Modul (ein-) angebaut.
Habe es funktionsfähig laufen sehen.
Es wurde auch in der Fernsehsendung vom WDRCC kurz gezeigt, jedoch
ohne es genauer vorzustellen. Kaufen kann man es aber (noch) nicht.
Peter
von DAB_User - am 21.11.2002 10:28