Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum
Beiträge im Thema:
174
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 5 Monaten, 2 Wochen
Beteiligte Autoren:
klausklaus, iro, dxbruelhart, Jassy, Natrium, WiehengeBIERge, sup2, DJ DAREK, Kohlberger91, Bolivar diGriz, ... und 39 weitere

Radioempfang einmal anders: WEBSDR Twente jetzt bis 29MHz und auch mit dem Smartphone

Startbeitrag von klausklaus am 13.08.2012 08:46

Ursprungsinfo:

Hallo,
einen Langwellenempfang auf ganz andere Weise ermöglicht die Seite:
http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/
der Universität Twente in den Niederlanden.
Durch einfaches Aufrufen dieser Seite ist über den von hier zur Verfügung gestellten WEBSDR-Empfänger nicht nur ein selektiver Empfang der einschlägigen KW-Amateurfunkbänder ( 160m bis 10m ), sondern auch des gesamten LW und Längstwellenspektrums von 0-600KHz möglich.
In diesem Bereich arbeiten nicht nur die verschiedensten Utility-Stationen, wie z.B. solche zur U-Boot-Kommunikation, Zeitzeichensender ( wie z.B. DCF77 ) und auch Funkbaken für die Luft- und Seefahrt. Darüberhinaus lassen sich in guter Qualität ( Stellung: AM ) auch mehrere LW-Rundfunksender aufnehmen. Das sind nicht nur die beiden Langwellensender des Deutschlandfunks, sondern auch die Station Nordkirchen ( Kreis Coesfeld ), die in nur etwa 40Km Entfernung von Twente, auf der bereits zum Mittelwellenbereich gehörenden Frequenz 549KHz sendet.

Klaus

NEU:
Info von "dxbruelhart" vom 17. August 2012 18:00:
Nachdem der WebSDR der Uni Twente aus Enschede in den letzten Tagen mehrfach offline war, bietet er nun durchgehenden Emopfang von 0 - 29 MHz!

Die 50 interessantesten Antworten:

Re: Langwellenempfang einmal ganz anders

Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
Mit ner ordentlichen Außenantenne geht auch in Bayern auf LW etwas mehr als DLF, D-Radio und die Franzosen. Im flachen Land und Meeresnähe ist allerdings der LW/MW-Empfang immer deutlich besser als im Gebirge, auch je besser die Bodenleitfähigkeit je besser der LW/MW-Empfang.

Also in der Nordpfalz, das ja nicht gerade durch Meeresblick besticht, konnte ich selbst mit einem billigen Kofferradio tagsüber problemlos BBC und den Tschechen empfangen. Nachts gab es noch Marokko, Polen, und den besten Mix aus islamischer Predigt und Popmusik auf 279.

von RheinMain701 - am 13.08.2012 12:12

Re: Langwellenempfang einmal ganz anders

Zitat
BetacamSP
Solche Webempfänger sind doch nichts neues. Die haben dort nen Funkscanner, z.B. den AOR-5000, und den steuert man dann über ein Webinterface. Natürlich ist die Anzahl der User begrenzt, weil an jeden User der zuhört muss natürlich ein Audiostream geschickt werden.


Ich glaub das hier funktioniert anders. Es ist ein Breitband-SDR, und mehrere User können daraus unterschiedliche Sender herausfiltern.

Also ein einzelner schneller A/D Wandler, der den ganzen AM-Bereich aufs Mal digitalisiert und das Signal an verschiedene Software-Empfänger weiterleitet.

von Stefan Heimers - am 13.08.2012 12:21

Re: Langwellenempfang einmal ganz anders

> Ich verstehe nicht, warum ein Teil des Mittelwellenbandes nicht eingestellt werden kann?

Das System erlaubt derzeit offenbar nur 600KHz überstreichende Frequenzsegmente . Mit zwei weiteren Segmenten könnte man dabei natürlich auch den Rest des Mittelwellenbereiches erfassen, aber nachdem genannte Anwendung vorwiegend für den Amateurfunkeinsatz gedacht war ............
Immerhin wurde aber angekündigt, zukünftig zumindest den Kurzwellenbereich lückenlos abdecken zu wollen.
.
Klaus

von klausklaus - am 13.08.2012 17:51

Re: Langwellenempfang einmal ganz anders

Zitat
dxbruelhart
Nachdem der WebSDR der Uni Twente aus Enschede in den letzten Tagen mehrfach offline war, bietet er nun durchgehenden Emopfang von 0 - 29 MHz! :hot: :hot: :hot:


Nachdem es vermutlich viele Leute gibt, die scheinbar nur den Langwellenempfang betreffende Threads garnicht erst öffnen, macht es sicherlich Sinn, diese Info noch einmal unter einer anderen Headline zu wiederholen

Klaus

von klausklaus - am 17.08.2012 17:33

Re: Langwellenempfang einmal ganz anders

Zitat
Nohab
Nur leider ist das Teil oberhalb 19MHz steintaub.
Da ist wohl noch der Tiefpaß vom 19MHz-Probebetrieb drin?
Und FM fehlt auch noch (CB).


Das mit dem "steintaub" würde ich so noch nicht unterschreiben. Kann es nicht sein, dass dieser Bereich zur Zeit einfach nur "tot" ist?
Immerhin habe ich vorhin bei 27MHz auch ( vermutliche ) CB-Stationen gehört, wobei die natürlich auch aus dem Nahbereich des Servers stammen konnten, so dass daraufhin auch nichts über mögliche Empfängerempfindlichkeiten ausgesagt werden kann.
Warten wir also die eher eine Aussage ermöglichende nächste Bandöffung ab.

Klaus

von klausklaus - am 17.08.2012 19:20

Re: Langwellenempfang einmal ganz anders

Zitat
klausklaus
Das mit dem "steintaub" würde ich so noch nicht unterschreiben. Kann es nicht sein, dass dieser Bereich zur Zeit einfach nur "tot" ist?
Klaus

Nö, ich höre lokal hier gerade einen Italiener (IW6DRH) mit 59 auf 21245kHz USB , der ist auf dem Websdr kaum zu hören,
die Rundfunkstationen auf 21510 und 21690kHz sind auf dem Websdr gerade zu erahnen, der auf 21510 steht bei mir mit S9+20dB

von Nohab - am 17.08.2012 21:16

Re: Langwellenempfang einmal ganz anders

Zitat
dxbruelhart
Nachdem der WebSDR der Uni Twente aus Enschede in den letzten Tagen mehrfach offline war, bietet er nun durchgehenden Emopfang von 0 - 29 MHz! :hot: :hot: :hot:


dafür ist es unübersichtlicher geworten, finde ich!
Das Spektrum ist kleiner geworden vom sehen hier, waren es vorher 3-4 ebenen, ist das jetzt eine zusammen gequschte Ebene.. :sneg:

von Kohlberger91 - am 18.08.2012 01:24

Re: Langwellenempfang einmal ganz anders

Zitat
Kohlberger91

dafür ist es unübersichtlicher geworten, finde ich!
Das Spektrum ist kleiner geworden vom sehen hier, waren es vorher 3-4 ebenen, ist das jetzt eine zusammen gequschte Ebene.. :sneg:


Das Spektrum kann man sich ja aufzoomen, sodass man nur ein Band oder nur den Bandbereich vor sich hat, den man sehen will, einfach auf Zoom in oder Band klicken, dann hat man das Spektrum wieder sehr übersichtlich vor sich.

von dxbruelhart - am 18.08.2012 05:01

Re: Langwellenempfang einmal ganz anders

Ja jungs, den WebSDR vom UT Twente ist ein sehr tolles Spielzeug :spos:. Ich wohne nur 20km davon entfernt. Man sieht hier auch das hier auf die (MW)Bänder noch sehr viel los ist :cheers:. Aktuell auf 1630kHz gibt es ein Pirat mit sehr tolle Musik.

Ich denke das die störungen dort vor allem vom starken UKW Sender auf dem UT Gelände verursacht werden:

93,7MHz 8kW
99,1MHz 10kW
100,7MHz 10kW
102,6MHz 20kW

Das sind die Frequenzen und koordinierte Leistungen. Die entfernung zwischen Empfangsantenne und diese UKW Sender dürfte bei höchstens 1km liegen, wenn überhaupt.

Empfehlungen von mir:
828kHz Radio 10 Gold >> Bitte die Filter so breit wie möglich schalten, dann sieht man was man aus MW noch rausholen kann :cheers:
891kHz Radio 538 >> Vor allem abends als Dance Department läuft knallt dieser MW Sender über das Band.
Bereich ab 1600kHz >> Auch hier bitte breite Filter benutzen. Deren klang ist teilweise sehr schön.

von Jassy - am 18.08.2012 09:32

Re: Radioempfang einmal anders: WEBSDR Twente jetzt durchgehend von 0 bis 29MHz

Seit der Umstellung auf durchgängigen Frequenzbereich vor einigen Tagen funktioniert der WebSDR Twente bei mir nicht mehr. Vielleicht kann mir jemand helfen?

Es ist so, dass wenn ich die Seite aufrufe, einen kurzen Audio-Fetzen zu hören bekomme und dann ist nichts mehr zu hören. Der Wasserfall läuft ganz normal. Ich habe auch verschiedene Browser ausprobiert: Mit allen das gleiche Problem.

Auch das Herumprobieren im Bereich mute, squelch, Volume bringt nichts.

Irgendwelche Internet-Radiostationen funktionieren ganz normal bei mir.

Hat jemand einen Tipp für mich oder ähnliche Probleme?

von songihr - am 18.08.2012 23:06

Re: Radioempfang einmal anders: WEBSDR Twente jetzt durchgehend von 0 bis 29MHz

Nochmal zum vermeindlichen Empfindlichkeitsabfall oberhalb von 19 MHz und der verwendeten Empfangsantenne:

Auf der Homepageseite des WEBSDR aus Twente lassen sich auch einige Angaben über die hierbei zum Einsatz kommende Empfangsantenne finden. Danach handelt es sich um eine Mini-Whip-Aktivantenne nach PA0RDT mit einem nur etwa 5x10cm messenden Antennenelement!
Da kann man zwar über die dennoch relativ guten Empfangsergebnisse staunen, aber im Vergleich mit aufwendigeren, ggf. selektiven Antennenkonstruktionen muss ihre Leistung zwangsläufig abfallen, wobei sich das offenbar besonders im oberen Kurzwellenbereich bemerkbar macht.

Mehr zur verwendeten Antennenkonstruktion findet man übrigens hier:
http://www.radiopassioni.it/pdf/pa0rdt-Mini-Whip.PDF

Klaus

von klausklaus - am 20.08.2012 15:22

Re: Radioempfang einmal anders: WEBSDR Twente jetzt durchgehend von 0 bis 29MHz

Ich finde den Empfänger super und habe ihn schon mehrfach genutzt. Schön, dass man auch den Bereich zwischen 1600 und 1700 kHz einstellen kann, meine Empfänger hier zu Hause enden auf Mittelwelle jeweils bei 1602 kHz. Sehr gut finde ich auch die "Waterfall"-Darstellung des Spektrums. Erstaunlich finde ich den guten Empfang des DLF auf 207 kHz. Hier im nördlichen Teil Deutschlands kenne ich es eigentlich so, dass die 153 kHz gut zu empfangen ist, die 207 kHz dagegen nur sehr schwach oder gar nicht. Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie das Spektrum auf Kurzwelle in meiner Jugendzeit, vor rund 30 Jahren, ausgesehen hätte. Im 49m-Band wäre jetzt abends sicherlich fast jeder Kanal im 5 kHz-Raster durch mindestens einen Rundfunksender belegt gewesen, dazu noch die Störsender. Dagegen sieht es heute in den Kurzwellen-Rundfunkbändern fast überschaubar aus.

von Metthi - am 24.08.2012 18:45

Re: Radioempfang einmal anders: WEBSDR Twente jetzt durchgehend von 0 bis 29MHz

Das lustige ist, dass ich gerade den "dicken" Piraten hier zuhause nicht empfange, dafür einen anderen auf der gleichen QRG.
Allerdings muss der auch gar nicht so stark sein. Im Nahfeld ist das Normal, dass der sich so "breit" macht.

Übirgens konnte man im SDR auch seine erste Oberwelle noch leicht hören (doppelte QRG), muss also einfach sehr nah am Empfänger stehen.

von WiehengeBIERge - am 27.08.2012 19:26

Re: Radioempfang einmal anders: WEBSDR Twente jetzt durchgehend von 0 bis 29MHz

Hört euch mal die Oberwelle des Signals an (so um 3242 kHz). So in etwa wie da würde sich der Sender auch auf der MW anhören, wenn der Empfänger nicht so nah am Sender stehen würde wie es hier der Fall ist. Im Nahfeld ist es normal, dass das Signal so breit ist, das nimmt in der Entfernung wieder ab. Er wird schon breiter senden als ein normaler MW-Sender, aber nicht so gewaltig, dass es was besonderes wäre ;-).

von WiehengeBIERge - am 27.08.2012 20:06

Re: Radioempfang einmal anders: WEBSDR Twente jetzt durchgehend von 0 bis 29MHz

Seit dem Update von Java auf Version 7.7 läuft bei mir der Wassserfall nicht mehr, so habe ich keinen einfachen Bandüberblick mehr. Mein Browser ist Google Chrome 21.0.1180.89

Java-Plug-in 10.7.2.10
JRE-Version verwenden 1.7.0_07-b10 Java HotSpot(TM) Client VM

Die Java-Fehlermeldung lautet:
IllegalArgumentException

Width (0) and height (200) cannot be

von dxbruelhart - am 09.09.2012 09:01

Re: Radioempfang einmal anders: WEBSDR Twente jetzt durchgehend von 0 bis 29MHz

Bei mir läuft die Kombination Windows 7 x64 / Chrome 21.0.1180.89 / Java 7.7 32 Bit weiterhin problemlos. Aber Java ist 'ne unsägliche Zicke... Probiere mal, ob das hier hilft: Java über die Systemsteuerung komplett deinstallieren. Dann die 7.7 JRE von hier downloaden und damit neu installieren.

Grüße tojo

von tojo - am 10.09.2012 07:43

Re: Radioempfang einmal anders: WEBSDR Twente jetzt durchgehend von 0 bis 29MHz

Bei mir mit Windows 7, 64 Bit und installierter Java-Runtime 6.0.35 (beide: 32 und 64 Bit)
Firefox 15.0.1: OK
Internet Explorer 9.0.8112.16421, 32 Bit: OK
Internet Explorer 9.0.8112.16421, 64 Bit: OK
SeaMonkey 2.12.1: OK

Java 7 habe ich nicht installiert.

@dxbruelhart: Versuch mal die aktuelle Version 6 mit Update 35 von Java zusätzlich zu installieren.

von Natrium - am 11.09.2012 14:26

Re: Radioempfang einmal anders: WEBSDR Twente jetzt durchgehend von 0 bis 29MHz

Grad erstmals ausprobiert (naja, sind schon ein paar Stunden geworden ;) ) und bin hellauf begeistert. Ich hab zwar auch ein Pappradio, aber momentan kann ich leider dem häuslichen Störnebel nicht entgehen - und der Rechner stört ebenfalls beim Empfang...
Auf 48m gerade Piraatjes auf 6525, 6305, 6289, 6265, 6240, 6210.

Wie schreibt man eigentlich Web-SDR-Logs auf...:confused:

von iro - am 22.09.2012 19:00

Re: Radioempfang einmal anders: WEBSDR Twente jetzt durchgehend von 0 bis 29MHz

Zitat
RadioResi
Im WebSDR kann ich auf 27 500 kHz AM den Deutschlandfunk hören.
Ist es eventuell eine Spiegelfrequenz oder eine Unterwelle einer UKW-Senderanlage aus der Umgebung?


"Unterwelle", so etwas gibt es doch garnicht ????????
Allenfalls kann es bei Superhetempfängern vorkommen, dass sich starke Eingangssignale mit den Harmonischen des Oszillators mischen. Generell dürfte der WebServer übrigens auch Probleme mit der Wiedergabe breitbandiger UKW-FM-Signale haben.

Aber Jassy lag mit seiner Vermutung schon ganz gut:
Am WebServer steht bei 26.950MHz ein sehr starkes Eingangssignal, das im Takt von einigen Sekunden datenmoduliert wird. Hiermit mischt sich im WebServer nun offenbar das in Twente sehr stark einfallende Signal des 549KHz-DLF-Senders und ergibt Server-Empfangsstellen bei sowohl 26.950 - 0.549 = 26.401MHz als auch 26.950 + 0.549 = 27.499 MHz. Dabei sieht es so aus, als würde sich für die entstehenden Mischprodukte für die kurzen Zeiträume der Datenmodulation ein besserer Störabstand ergeben.

Klaus

von klausklaus - am 30.10.2012 09:56

Re: Radioempfang einmal anders: WEBSDR Twente jetzt durchgehend von 0 bis 29MHz

Zitat
MoselSaarRuwer

Den Begriff "WebServer" sollte man in diesem Zusammenhang nicht verwenden, da ein Webserver üblicherweise etwas ganz anderes ist. Nämlich ein Computerprogramm, das v. a. Daten empfängt und versendet.


OK, die Anmerkung war schon berechtigt.
Somit in Zukunft nicht mehr "WebServer" sondern "WebSDR"

von klausklaus - am 01.11.2012 10:06

Re: Radioempfang einmal anders: WEBSDR Twente jetzt durchgehend von 0 bis 29MHz

Zitat
nürnberger
dürfte allerdings zw. 1 - 30 Mhz, außer im 11m-Band eher zweitrangig sein :)


Stimmt nicht ganz. Es gibt auch etliche FM-Relais des 10-m-Amateurfunkbands. Plus natürlich normaler Simplexbetrieb auf 10 m. In Deutschland kann in FM auf 29100 bis 29510 und von 29520 bis 29700 kHz gesendet werden. Der Bandplan schränkt das aber etwas ein, da in diesen Bereichen z. B. auch FM-Downlinks von Satelliten und Relaisausgaben vorgesehen sind.

von Natrium - am 11.11.2012 20:57

Re: Radioempfang einmal anders: WEBSDR Twente jetzt durchgehend von 0 bis 29MHz

Da wären ja auch noch US-Studio Feeds in Narrow FM im Bereich 25705 bis 26470 kHz.
Einige Franzosen gab/gibt(?) es dort auch noch.

Hier gibt es eine, wenn auch schon 3 Jahre alte Übersicht: http://www.wunclub.narod.ru/wunstr/wunstr0309.html

Die EiBi-Liste verzeichnet aktuell:
26100 0000-2400 USA KCCI Des Moines, IA E USA
26130 0000-2400 USA WIBC Indianapolis, IN E USA
26450 0000-2400 USA WLW Cincinnati, OH E USA

Noch'n alter Forenthread dazu: http://www.radiobanter.com/showthread.php?t=121833

von iro - am 12.11.2012 10:13

Re: Radioempfang einmal anders: WEBSDR Twente jetzt durchgehend von 0 bis 29MHz

Gerade in diesem Frequenzsegment ist die Fernempfangsmöglichkeit aber immer eine Glückssache und von vielen Komponenten abhängig. Auf Anhieb irgendwelche Linkstrecken aus den USA hören zu können, ist dabei allerdings mehr als unwahrscheinlich.
Häufig und mit z.T. enormer Feldstärke konnte in letztem Winter auf 29.62MHz die Ausgabe eines NewYorker FM-Amaterfunkrelais gehört werden, aber in dieser Saison scheint der USA-Empfang bisher eher mau zu sein. Ansonsten steckt der Frequenzbereich gerade von 25-30MHz oft voller Überraschungen. So hat es schon Tage gegeben, an denen auf unzähligen Frequenzen irgendwelche in FM arbeitenden Taxidienste aus Ländern wie Russland und der Ukraine enorm stark hörbar waren.
Zur Beobachtung der aktuellen Ausbreitungssituation ist der WEBSDR natürlich hervorragend geeignet.

von klausklaus - am 12.11.2012 12:36

Re: Radioempfang einmal anders: WEBSDR Twente jetzt durchgehend von 0 bis 29MHz

Wieder eine Neuerung:
Auf LW/MW gibt es jetzt oragngene "Textlabels" mit Stationsnamen unter den Frequenzen, die auch anklickbar sind.
Selbst vergebene Speicherplätze werden mit grünen Labels angezeigt.
Im Chat erwähnte Frequenzen sind ebenfalls anklickbar (javascript) und werden dann am Empfänger direkt eingestellt!

Bereits seit 11.12.12 gibt es ein automatic notch filter - allerdings nur für SSB und CW.

Im November wurden ein WSPR receiver und ein chirpreceiver (Ionogramme) integriert.

von iro - am 28.12.2012 13:27

Re: Radioempfang einmal anders: WEBSDR Twente jetzt durchgehend von 0 bis 29MHz

Zitat
iro
Der Bereich geht eben vor allem bei sporadic E-condx. Nur daß dabei nur eine MUF von 27MHz erreicht werden muss...
Auf Anhieb wird man die Feeder kaum hören können, da gehört schon eine Portion Glück dazu. Aber schön, daß für diesen Fall die Modulationsart unterstützt wird.


Muss ja nicht unbedingt Es sein. Hab heute mit dem Degen unterwegs einen CB Funker aus Tennessee via F2 auf dem US CH 6 (27.025 MHz) gehört.

von DX-Matze - am 28.12.2012 17:23

Re: Radioempfang einmal anders: WEBSDR Twente jetzt durchgehend von 0 bis 29MHz

Durch fatal error im "MW 828 aus NL morgen Geschichte!" bin ich grad drauf aufmerksam geworden:

Der WebSDR hat jetzt eine Aufnahmefunktion!
Der entsprechende Button findet sich unter der Feldstärke/Volume-Anzeige.
Die steht allerdings nur zur Verfügung, wenn man die HTML5-Variante der WebSDR-Seite lädt:

Zitat

Waterfall: Java HTML5 seems supported by your browser
Sound: Java HTML5 seems supported by your browser (as WebAudio)


In der Java-Version der Seite wird kein "Recording: Start" Button angezeigt, daher hatte ich diese Funktion bislang gar nicht entdeckt.

Nach dem Start ist dann ein "Stop"-Button auf dem Bildschirm sichtbar.
Sobald dieser betätigt wird erscheint neben dem dann wieder sichtbaren "Start" Button ein "download"-Link. Nach einem Klick auf diesen kann man eine Datei namens "websdr-recording.wav" an beliebiger Stelle (je nach persönlicher Einstellung des jeweiligen Browsers) seines Rechners abspeichern.

Ich weiß nicht, wie groß so eine Aufnahme dann werden darf, aber der Datenverbrauch ist:
1s = 14KB
60s = 847 KB
1h = 50850 KB = 49,65 MB
Das hält sich also durchaus noch in einem akzeptablen Rahmen, obwohl es .wav's sind.

Thx fatal error!

von iro - am 21.09.2013 15:43

Re: Radioempfang einmal anders: WEBSDR Twente jetzt durchgehend von 0 bis 29MHz

Ich hab mir das grad mal angeschaut. Der "Download" geschieht so schnell, der kann nicht über das Internet kommen. Es scheint sich tatsächlich um ein reines Speichern zu handeln. Im Cache von google-Chrome bewegt sich nichts, die Zwischenspeicherung scheint im RAM oder der Auslagerungsdatei zu geschehen. Gut gelöst, damit wird der Server der Uni nicht unnötig mit Downloads beschäftigt - zumal genau diese Audiodaten ja sowieso schon an den jeweiligen Rechner geschickt wurden.

Auf jeden Fall: eine ganz feine Funktion, die ich sicher häufiger mal Nutzen werde!

von iro - am 21.09.2013 16:44

Re: Radioempfang einmal anders: WEBSDR Twente jetzt durchgehend von 0 bis 29MHz

Zitat

Gibt es eigentlich ein WebSDR für UKW mit Standort in Deutschland oder Europa?

Da bin ich etwas überfragt, aber es gibt ja Spezialisten dafür hier im Forum. Durch deren Hinweise wurde ich z.B. auf http://www.globaltuners.com/receiver/ aufmerksam. Dort gibt es auch FM-Receiver, allerdings wurde ich bisher durch die notwendige Registrierung abgeschreckt...

von iro - am 21.09.2013 17:18

Re: Radioempfang einmal anders: WEBSDR Twente jetzt durchgehend von 0 bis 29MHz

Zitat
epuntz
Kann man jetzt damit auch ein DRM-Signal aufnehmen und downloaden, um es später mit entsprechender Software zu dekodieren? Breit genug scheinen die Filter ja zu sein.

=====================================================================================
kein 10 kHz breites Rundfunk-DRM, allerdings 2,2 bzw 2,4 kHz breites EasyPal-DRM der Funkamateure, das funktioniert sehr gut.
Einfach bei EasyPal als Quelle das hörbare Systemsignal nutzen bzw. "Was Sie hören", dann funktioniert es in Echtzeit. QRGs für Easypal hatte ich bisher nur 3 entdeckt:
3733 kHz LSB, 7058 kHz LSB, 14233 kHz USB
sichtbar ein ca. 2,4 kHz breiter Rauschteppich mit 3 Hilfsträgern.
Hier Empfangsbeispiele, die mit einem IC-R75+Studio1 entstanden:
http://www.rhci-online.de/DL4AN.gif
http://www.rhci-online.de/OE1GOW.gif
http://www.rhci-online.de/ON4KUA.gif
http://www.rhci-online.de/DL1ANJ-p.gif
http://www.rhci-online.de/VE1HBV-01.gif
http://www.rhci-online.de/VE1HBV-02.gif
http://www.rhci-online.de/VE1HBV-03.gif
http://www.rhci-online.de/vk7xx-tasmania_devil.gif
Es funktionieren aber auch die Varianten:
1. z.B. ATS909 Audio out ===> PC ===> EasyPal oder
2. WEBSDR Twente ====> hörbares Audio ===> EasyPal
nur 2,4 kHz Bandbreite ist doch etwas anderes als 10 kHz.......

Auch lassen sich via Twente mit Fldigi z.B. BPSK31, MFSK, RTTY, Wetterfax......etc.etc. dekodieren....

73+55 roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 22.09.2013 13:01

Re: Radioempfang einmal anders: WEBSDR Twente jetzt durchgehend von 0 bis 29MHz

Das ist einmal als Beispiel die EasyPal-Logliste von einem Bekannten, Empfang mit WEBSDR-Twente:
7085 Khz LSB

F4FDY 12.Sep.13 19:28 LCL Time 8dB E/2.2/HI/16/lng FAIL
OE1GOW 12.Sep.13 19:34 LCL Time 15dB B/2.2/LO/4/lng OK
OE1GOW 12.Sep.13 19:35 LCL Time 14dB B/2.2/LO/4/lng OK
MØJGM 12.Sep.13 19:41 LCL Time 4dB B/2.4/LO/4/lng OK
M1CMW 12.Sep.13 19:56 LCL Time 8dB B/2.4/HI/4/lng FAIL
OE1GOW 12.Sep.13 20:04 LCL Time 14dB B/2.2/LO/4/lng OK
DL6BL 12.Sep.13 20:05 LCL Time 9dB E/2.2/HI/4/lng OK
DL6BL 12.Sep.13 20:06 LCL Time 10dB E/2.2/HI/4/lng OK
OE1GOW 12.Sep.13 20:11 LCL Time 13dB B/2.2/LO/4/lng OK
DL6BL 12.Sep.13 20:13 LCL Time 11dB E/2.2/HI/4/lng OK
OE1GOW 12.Sep.13 20:21 LCL Time 15dB B/2.2/LO/4/lng OK
DL6BL 12.Sep.13 20:22 LCL Time 11dB E/2.2/HI/4/lng OK
DL6BL 12.Sep.13 20:25 LCL Time 12dB E/2.2/HI/4/lng OK
OE1GOW 12.Sep.13 20:30 LCL Time 13dB B/2.2/LO/4/lng FAIL
OE1GOW 12.Sep.13 20:30 LCL Time 12dB B/2.2/LO/4/lng FAIL
OE1GOW 12.Sep.13 20:31 LCL Time 14dB B/2.2/LO/4/lng OK
DL4AN 12.Sep.13 20:36 LCL Time 11dB B/2.4/HI/4/lng OK
MØJGM 12.Sep.13 20:37 LCL Time 9dB B/2.4/LO/4/lng FAIL
OE1GOW 12.Sep.13 20:39 LCL Time 13dB B/2.2/LO/4/lng FAIL
OE1GOW 12.Sep.13 20:42 LCL Time 15dB B/2.2/LO/4/lng OK
DL4AN 12.Sep.13 20:43 LCL Time 6dB B/2.4/HI/4/lng OK
DL4AN 12.Sep.13 20:44 LCL Time 11dB B/2.4/HI/4/lng OK
PDØCIF 12.Sep.13 20:45 LCL Time 10dB B/2.4/HI/16/lng FAIL
MØJGM 12.Sep.13 20:47 LCL Time 7dB B/2.4/LO/4/lng OK
PDØCIF 12.Sep.13 20:48 LCL Time 11dB E/2.2/HI/4/lng OK
DL6BL 12.Sep.13 20:51 LCL Time 13dB E/2.2/HI/4/lng OK
PDØCIF 12.Sep.13 20:51 LCL Time 6dB E/2.2/HI/4/lng OK
PDØCIF 12.Sep.13 20:51 LCL Time 7dB E/2.2/HI/4/lng OK
OE1GOW 12.Sep.13 20:57 LCL Time 15dB B/2.2/LO/4/lng OK
DL6BL 12.Sep.13 20:57 LCL Time 12dB E/2.2/HI/4/lng OK
PDØCIF 12.Sep.13 20:58 LCL Time 5dB E/2.2/HI/4/lng OK
OE1GOW 12.Sep.13 21:06 LCL Time 13dB B/2.2/LO/4/lng OK
DL6BL 12.Sep.13 21:06 LCL Time 14dB E/2.2/HI/4/lng OK
DL6BL 12.Sep.13 21:08 LCL Time 13dB E/2.2/HI/4/lng OK
OE1GOW 12.Sep.13 21:14 LCL Time 15dB B/2.2/LO/4/lng OK
F8BMI 12.Sep.13 21:17 LCL Time 7dB B/2.4/HI/4/lng FAIL
F8BMI 12.Sep.13 21:20 LCL Time 8dB B/2.4/HI/4/lng FAIL
OE1GOW 12.Sep.13 21:29 LCL Time 14dB B/2.2/LO/4/lng OK
F8BMI 12.Sep.13 21:33 LCL Time 6dB B/2.4/HI/4/lng OK
OE1GOW 12.Sep.13 21:42 LCL Time 12dB B/2.2/LO/4/lng OK
F8BMI 12.Sep.13 21:45 LCL Time 8dB B/2.4/HI/4/lng FAIL
F8BMI 12.Sep.13 21:46 LCL Time 4dB B/2.4/HI/4/lng FAIL
6MI 12.Sep.13 21:50 LCL Time 6dB B/2.2/LO/64/sht FAIL
PDØCIF 12.Sep.13 21:51 LCL Time 3dB E/2.2/HI/4/lng FAIL
F8BMI 12.Sep.13 22:01 LCL Time 10dB B/2.4/HI/4/lng FAIL
OE1GOW 12.Sep.13 22:07 LCL Time 15dB B/2.2/LO/4/lng OK
F8BMI 12.Sep.13 22:14 LCL Time 3dB B/2.4/HI/4/lng FAIL

14233 Khz USB

VE4ME 12.Sep.13 22:26 LCL Time 6dB E/2.4/HI/4/lng FAIL
VE4ME 12.Sep.13 22:29 LCL Time 7dB E/2.4/HI/4/lng OK
VE4ME 12.Sep.13 22:36 LCL Time 12dB E/2.4/HI/4/lng OK
VE4ME 12.Sep.13 22:38 LCL Time 6dB E/2.4/HI/4/lng OK
VE1HBV 12.Sep.13 22:40 LCL Time 11dB E/2.4/HI/4/lng FAIL

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 22.09.2013 13:29

Re: WEBSDR Twente jetzt auch mit dem Smartphone

Hallo,
gerade entdeckt habe ich die mobile ( Smartphone/Tablet- ) Version des bekannten WEBSDR aus Twente/Enschede NL:

Hier die Anmerkung dazu auf der Seite des Haupt-SDR's:

Update October 8: There's now a special (and experimental) version of this page for use on devices with small screens (smartphones and tablets). It is at http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/m.html and should work with Safari on iOS 6 (and newer) devices, and with recent Firefox versions on Android devices.

Zu IOS 6 kann ich nichts sagen, aber an meinem ANDROID Smartphone mit installiertem FIREFOX Browser läuft der SDR problemlos. Derzeitige Startfrequenz ist übrigens 828KHz in AM.

Klaus

von klausklaus - am 12.10.2013 20:30
Bei Androiden mit Firefox-Browser scheint grundsätzlich auch die Standardversion des WEB-SDR Twente ( zumindest im HTML5-Mode ) lauffähig zu sein. Im Vergleich zur Mobilversion erfordert sie offenbar aber doch eine erheblich höhere Rechenleistung, so dass es bei der Programmausführung leichter zu Unterbrechungen oder gar Totalabstürzen kommt. Die minimalisierte Mobilversion dürfte damit die bessere Wahl für die Verwendung mit Smartphones und Tablets sein und uns dabei interessante neue Anwendungsbereiche eröffnen.
Wünschenswert ist m.E. allerdings noch eine Programmerweiterung, die das Speichern mehrerer Vorzugsfrequenzen, ihrer Betriebsmodes und vielleicht sogar noch eine Squelch-Funktion erlauben würde.

Klaus

von klausklaus - am 13.10.2013 08:02
Der Empfänger muß sau gut sein Die 225 Khz ist durchgehend empfangbar die 918 bis 10 Uhr und tagsüber hört man auf der 153 im Huntergrund den Rumänen. 2 kleine Probleme hab ich jedoch.

Der Ton hört sich sehr metalisch/ schlecht konvertiert an. Hier ein Beispiel:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/4307951/Real%20Listening.mp3

und so hört sich der Ton an, wenn der Stream auf der Seite gespeichert und heruntergeladen wird.

https://dl.dropboxusercontent.com/u/4307951/websdr-recording%281%29.wav

Außerdem bekomm ich manchmal Tonaussetzer.

Was soll ich bei den Soundeinstellungen verändern, damit sich der Ton nicht so metallisch scheppernd anhört?

Vielen Dank schon mal

von DJ DAREK - am 15.10.2013 15:41
Zitat
DJ DAREK
Noch etwas, könnt ihr beim Iphone zwar die Frequenz eingeben, der Sender bleibt aber der gleiche?


Unter ARDUINO ist es jedenfalls so, dass man nach Frequenzeingabe auch noch die ENTER-Taste drücken muss. Auf der ( virtuellen ) Eingabetastatur wird sie als abgewinkelter Pfeil dargestellt.

Klaus

von klausklaus - am 18.10.2013 18:50
HTML5 klingt besser. Aber Java läuft noch immer stabiler. Mir ist aufgefallen, wenn ich noch andere Tabs geöffnet habe und dort eine aufwändigere Seite geladen wird, bleibt unter HTML5 der WebSDR einfach stehen und verstummt. Ich muss dann die Seite neu laden und entsprechend auch die gerade gehörte Frequenz neu anwählen. Sehr lästig, weswegen ich wieder die Java-Variante benutze. Oder lieber gleich ein normales Radio. Twente ist ja nicht so weit weg von hier, auf KW und MW habe ich fast das gleiche Angebot. Lediglich der aktuelle "Pirat des Tages" auf MW ist hier etwas schlechter, aber meistens auch nur etwas.

von Bolivar diGriz - am 17.11.2013 12:03
Für interessant halte ich auch die mobile Version: http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/m.html
Gegenüber der Standardversion bietet sie zwar weniger Komfort, belastet dafür aber auch die Ressourcen des Rechners in weit geringerem Masse und läuft somit ( zumindest bei mir ) auch am heimischen PC deutlich stabiler.
Die auch bei dieser Version unlängst hinzugekommene Möglichkeit zur Speicherung der favorisierten Frequenzen hat den Gebrauchswert auch noch einmal deutlich angehoben.

Klaus

von klausklaus - am 17.11.2013 12:59
Ich wollte den webSDR gerade einmal wieder in G-Chrome und unter Java laufen lassen und stieß auf ungeahnte, aber bereits bekannte Probleme.

Zuerst war ein Update auf Java 7 Update 51 notwendig. Aber auch danach lief nichts mehr.
G-Chrome meinte jedesmal, daß meine Sicherheitseinstellungen die Ausführung blockieren wurden.
Gesucht und gesucht, aber nix in entsprechendes in G-Chrome gefunden... Klar, ist ja auch eine Änderung bei Java selbst und dort einzutragen...
Ja ja, RTFM :D

Die gesuchte Einstellung findet sich (XP) unter
Startmenü ! Systemsteuerung ! Java (Control Panel) ! Sicherheit ! Siteliste bearbeiten ! Hinzufügen ! "http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/"; eintragen unterhalb des Wortes Verzeichnis ! OK

Auf dem Netbook ist der Ton mit HTML5 leider mit vielen kleinen Aussetzern behaftet, daher geht's nicht ohne Java :(

von iro - am 15.03.2014 19:34
Ich weiß was Du meinst, das ist auch hier so. Bislang ungelöst.
Am Desktop-Rechner läuft es mit HTML5 besser, besser: kann es besser laufen....
Seite neu laden (letzte Einstellung: HTML5), auf Java stellen und wieder zurück, dann läuft es auf einmal ohne diese vielen Aussetzer. Bis man mal einen anderen Browsertab anklickt... Danach beginnt die Prozedur von vorne. Aber der Klang ist es wert...

von iro - am 15.03.2014 21:14
Zitat
iro
Ich wollte den webSDR gerade einmal wieder in G-Chrome und unter Java laufen lassen und stieß auf ungeahnte, aber bereits bekannte Probleme.

Zuerst war ein Update auf Java 7 Update 51 notwendig. Aber auch danach lief nichts mehr.
G-Chrome meinte jedesmal, daß meine Sicherheitseinstellungen die Ausführung blockieren wurden.
Gesucht und gesucht, aber nix in entsprechendes in G-Chrome gefunden... Klar, ist ja auch eine Änderung bei Java selbst und dort einzutragen...
Ja ja, RTFM :D

Die gesuchte Einstellung findet sich (XP) unter
Startmenü ! Systemsteuerung ! Java (Control Panel) ! Sicherheit ! Siteliste bearbeiten ! Hinzufügen ! "http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/"; eintragen unterhalb des Wortes Verzeichnis ! OK

Auf dem Netbook ist der Ton mit HTML5 leider mit vielen kleinen Aussetzern behaftet, daher geht's nicht ohne Java :(


Danke für den Tipp zur Änderung der Java-Einstellung, jetzt geht es auch bei mir wieder. :spos:

von HeibelA - am 16.03.2014 10:08
Ich hab da mal eine Verständnisfrage: Dieser Websdr-Rechner ist doch irgendwo in den Niederlanden, die Antenne und alles, heißt, dort ist der Empfang, richtig? Wie kann es dann sein, dass ein Gewitter hier in Süddeutschland, den Empfang stören kann? (In Resteuropa war nämlich nirgends Gewitter, siehe Grafik).
Immer wenn es hier blitzt, ist das auch zu hören. Nur kann ich mir nicht ausmalen, wie das sein kann, denn wenn ein Blitz 1000 km Luftlinine von jedem AM-Empfänger registriert würde, gäbe es ja nur noch Störungen. Denn irgendwo ist doch immer ein Blitz.

[attachment 3199 Gewitter25.05.1423.45.png]

von PhanTomAs - am 25.05.2014 21:55
Der WebSDR von PA3FWM ist zur Zeit offline. Die URL http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/ reagiert nicht. Bei http://websdr.ewi.utwente.nl:8903/ stand wohl eine Ankündigung aber die ist mittlerweile ebenfalls verschwunden. Der Google-Cache findet noch etwas unter http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:AnFA8jtcXnUJ:websdr.ewi.utwente.nl:8903/:

Zitat

This experimental WebSDR at PA3FWM's home, covering 0 to 19 MHz, has been taken offline, as announced a few days in advance. There are several reasons for this:

The nearby system at the University of Twente is finally available again, at http://websdr.ewi.utwente.nl:8901.
The antenna at the university seems to be much better, judging by the number of users there and here over the last few days.
Running this system occupied equipment that I would rather use for other things (such as further development of the hard- and software).
I continuously needed to be careful about possible thunderstorms and disconnect the antenna in time.
I never intended to run such a system permanently from my home anyway; I only did so because of the antenna problems at the university site.

For now, the frequency range of the system at the university site is limited to 8 bands of 600 kHz each. However, it is planned to change it to general coverage of the HF spectrum in the future, like this site used to have.

Thanks everyone for using the test system over the past year or so!

Comments can be sent to pa3fwm@websdr.org .


von Natrium - am 28.05.2014 06:38
Beide Seiten funktionieren einwandfrei. Die Meldung ist uralt, das System an der Uni läuft seit längerer Zeit als Breitbandsystem ohne einzelne Bänder.

Es gibt aktuell aber Probleme mit dem SDR, daher vielleicht ein kurzer Ausfall.
Zitat

May 27, 2014: Since a week or so, the system occasionally fails and then only gives periodic brief bursts of audio. This is caused by a problem on the ethernet connection between the SDR board and the server computer, and persists until I manually reset that connection. Sorry for the inconvenience; I will of course try to permanently fix it, but that may take some time.
More details for those interested: the link between the SDR and the server is a gigabit ethernet link. On such a link, both sides "negotiate" what speed to use, and the problem occurs when they have accidentally negotiated to use 100 Mbit/s. That is not nearly fast enough to transport all data from the SDR to the server, hence the interruptions. I think the problem is on the SDR board, since improving the cooling of the board recently helped a bit to improve the stability of the ethernet link. But finding the real cause is not easy; it may be a bad contact or so.


von Marc_RE - am 28.05.2014 10:50
Zitat
Natrium
Der WebSDR von PA3FWM ist zur Zeit offline. Die URL http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/ reagiert nicht. Bei http://websdr.ewi.utwente.nl:8903/ stand wohl eine Ankündigung aber die ist mittlerweile ebenfalls verschwunden. Der Google-Cache findet noch etwas unter http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:AnFA8jtcXnUJ:websdr.ewi.utwente.nl:8903/:

Zitat

This experimental WebSDR at PA3FWM's home, covering 0 to 19 MHz, has been taken offline, as announced a few days in advance. There are several reasons for this:

The nearby system at the University of Twente is finally available again, at http://websdr.ewi.utwente.nl:8901.
The antenna at the university seems to be much better, judging by the number of users there and here over the last few days.
Running this system occupied equipment that I would rather use for other things (such as further development of the hard- and software).
I continuously needed to be careful about possible thunderstorms and disconnect the antenna in time.
I never intended to run such a system permanently from my home anyway; I only did so because of the antenna problems at the university site.

For now, the frequency range of the system at the university site is limited to 8 bands of 600 kHz each. However, it is planned to change it to general coverage of the HF spectrum in the future, like this site used to have.

Thanks everyone for using the test system over the past year or so!

Comments can be sent to pa3fwm@websdr.org .


Das ist die Meldung, die auf der Seite des Vorgängers des aktuellen Web-SDRkam, nachdem der neue den Betrieb aufgenommen hatte (diesen Thread gab es da noch gar nicht und der Web-SDR war hier im Forum zu der Zeit fast unbekannt).

von WiehengeBIERge - am 28.05.2014 12:18
Die wissen darum und sie finden sicher auch eine Lösung, sie schreiben:
Update June 19, 2014: Since yesterday, most of the time there has been a strong noise, making the lower frequencies up to about 3.3 MHz unusable. So far, we only know that it seems to originate outside our radio room, since it disappears if we disconnect the antenna cable. We'll try to hunt it down further soon.

von dxbruelhart - am 20.06.2014 03:58
neuer breitbandiger (mehr, als nur Amateurfunkbänder) webSDR down under in Neuseeland:

Artikel:
http://swling.com/blog/2016/02/check-out-the-new-web-based-kiwisdr-in-new-zealand/

Link:
http://kiwisdr.jks.com:8073/

Beschränkung: max. 4 user gleichzeitig wegen wenig Internet-Bandbreite am Empfangsort.

von iro - am 10.02.2016 12:14
Zitat
DJ DAREK
Seit fast einer Woche ist die Seite tot. Weiß jemand, was da los ist? Wäre fatal, wenn der Dienst eingestellt worden wäre.


Dann nutzt Du wahrscheinlich auch Opera? Unter dem Browser läuft die Seite bei mir auch manchmal für eine Zeit lang nicht. Wenn ich Chrome öffne funktioniert hingegen alles ganz normal.

von Cha - am 22.11.2016 18:44
Ich habs mit 3 Browsern versucht Firefox, chrome und IE. Alle 3 versagen. Beim Firefox kommt diese mELDUNG.

Fehler: Verbindung unterbrochen

Die Verbindung zum Server wurde zurückgesetzt, während die Seite geladen wurde.

Die Website könnte vorübergehend nicht erreichbar sein, versuchen Sie es bitte später nochmals.
Wenn Sie auch keine andere Website aufrufen können, überprüfen Sie bitte die Netzwerk-/Internetverbindung.
Wenn Ihr Computer oder Netzwerk von einer Firewall oder einem Proxy geschützt wird, stellen Sie bitte sicher, dass Firefox auf das Internet zugreifen darf.

vOM tABLET MIT sAFARI; WELCHES IM SELBEN WLAN hängt funktioniert es wunderbar.
FritzBox 7940 ist mein Router, alle Seiten funzen normal. Kann mir da jemand helfen?
Vielen Dank schon mal.

von DJ DAREK - am 23.11.2016 02:32
Zitat
ardey.fm
Schöner Vergleich :spos: Erlaube mir zu korrigieren, daß hier nicht Taiwan sondern Thailand empfangen wurde ;)


Danke. Klar, Bankok liegt in Thailand. Ich habe es korrigiert.

Was mich beim Vergleich überrascht hat ist, dass die zeitliche Verzögerung relativ gering ausfällt. Wenn ich da an Vergleiche zwischen UKW-Stationen und Internetradio (oder auch DAB+) denke, meine ich ist es mehr.

von Seegi - am 23.11.2016 07:00
Zitat
DJ DAREK
Ich habs mit 3 Browsern versucht Firefox, chrome und IE. Alle 3 versagen. Beim Firefox kommt diese mELDUNG.

Fehler: Verbindung unterbrochen

Die Verbindung zum Server wurde zurückgesetzt, während die Seite geladen wurde.
In Windows Firewall Deines Rechners irgendwelche Ports oder Weiterleitungen blockiert?
Irgendwelche vermeintlichen Geschwindigkeitsoptimierer installiert, die aber eher Verschlimmbesserungen sind?

von Hagen - am 24.11.2016 19:03
Hallo Forengemeinde, nach neuem Aufsetzen meinens Rechners (Win7, Firefox) habe ich das Problem, daß mir auf der Seite des Web SDR Twente kein HTML5-Ton mehr angeboten wird (der Menüpunkt "Java / HTML5" fehlt rechts oben auf der Seite). Bis vor ein paar Wochen lief die Seite problemlos mit Firefox. Da ich auf keinen Fall Java installieren möchte, bin ich etwas ratlos. Hat man beim Web SDR Twente die HTML5-Unterstützung entfernt? Oder habe ich einen falschen Link aufgerufen?

Nachtrag: die "mobile" Website vom Web SDR Twente funktioniert auf meinem Rechner, da sie standardmäßig in HTML5 läuft. Leider gibt es hier keine Bandbreitenumschaltung.

von Optimierer - am 06.01.2018 22:38
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.