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Radioforum
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11
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Homer^J, Brubacker, Rosti 2.0, Marcus., ANDREAS R-|-DJ, Handydoctor

Frage zur Umstellung von Analog-Sat auf DVB-S

Startbeitrag von Homer^J am 07.03.2004 14:39

Hi,
ich habe mehrere Fragen an die Sat-Experten hier im Forum. Ihr könnt mir sicherlich helfen. Ich will wie gesagt von anolgem Sat-Empfang auf Digital umstellen. Da die Anlage nicht bei mir hier zu Hause ist, sondern in Norditalien darf ich unbedingt nichts vergessen mitzunehmen.

Die Anlage wurde Mitte der 90er eingebaut. Aber das LNB wurde vor einem oder zwei Jahren erneuert, da das alte kaputt war. Es handelt sich um ein Twin-LNB, wo z.Z. zwei Receiver angeschlossen sind.
1) Ein Kabel führt direkt zu einem Receiver (ohne Antennendose).
2) Das andere führt zu einer Frequenzweiche, womit das Signal mit auf ein Antennenkabel gepackt wird. Die terrestrische Gemeinschaftsantenne wird von anderen auch genutzt. Nach der Antenenndose werden Sat- und terristrisches Signal wieder durch so eine Frequenzweiche getrennt.

Also das LNB wird wohl digitaltauglich sein. Was ist mit den Kabeln? Bei dem ersten Receiver gibt es keine Probleme oder muss ich hier ein neues besseres Kabel haben? Bei dem zweiten wird es wohl nicht funktionieren oder wie sieht das aus?

Muss ich sonst etwas beachten?

Vielen Dank für eure Hilfe!
Antworten:
Also meistens lassen diese Weichen alle nötigen Signale von Sat durch. Bei mir wird das einzelne Sat-Kabel das aus dem DiSEqC-Schalter kommt auch zusammengeschaltet und dann in einer Antennendose wieder getrennt und es funktioniert alles wunderbar.

von Brubacker - am 07.03.2004 14:50
Also wenn die Kabel schon für Analogsat verwendet werden, dann sind sie in der Regel auch für Digital geeignet.



von ANDREAS R-|-DJ - am 07.03.2004 15:09
Noch mal ne Ergänzung von mir:

Die Schüssel hat einen Durchmesser von 60 cm. Sie ist mit am Antennenmast montiert. Bei Regen wird das Bild extrem Schlecht. Ist dann Digitalempfang noch möglich?

von Homer^J - am 07.03.2004 15:26
So wie ein analoges Bild schlechter wird bei zu wenig Signal, wird es auch ein digitales werden. Nur eben auf seine Weise.

von Brubacker - am 07.03.2004 15:39
Eine 60iger Schüssel reicht für Mehrteilnehmer-Empfang gerade so aus.Eine Schlechtwetterreserve hast Du aber nicht mehr.



von Handydoctor - am 07.03.2004 16:12
Ich kann mal berichten was ich so beobachtet habe: Also bei mir treten leichte Aussetzer immer dann auf, wenn im analogen Signal schon reichlich "Fische" sichtbar sind. Ist im "normalen" Programm (also nicht gerade grelle Farben; Rot, Blau...) noch alles in Ordnung, gibts auch im digitalen keine Probs. Auch wenn die "Fische" schon leicht im "normalen" Bild durchkommen, gibts noch keine Probleme, eben erst dann, wenn das ganze Bild gleichmäßig mit Fischen überzogen ist. Bei den Kabeln sollte auf eine gute Abschirmung (wichtig: doppelte Abschirmung, eigentlich sollte die aber auch schon im analogen vorhanden sein) und eine kleine Dämpfung geachtet werden. Alle Schalter und Weichen sollten einen Durchlassbereich von 950 bis etwa 2200 MHz haben (die meisten digitaltauglichen gehen bis 2400 MHz).



von Rosti 2.0 - am 07.03.2004 17:23
In der Regel ist Digital TV stabiler als Analog TV bei schlechtem Wetter. Vorallendingen ist heir Premiere und ARD (Hessen) Digital zu erwähnen. Problematisch wird es bei DPC transponder und den von Astra zu verfügung gestellten wie VIVa

von Marcus. - am 07.03.2004 22:09
Sorry, da ich hier selber keine Satellitenanlage habe, habe ich wirklich nicht so viel Ahnung davon. :-( Was bedeutet nun genau "Bei den Kabeln sollte auf [...] eine kleine Dämpfung geachtet werden"?

von Homer^J - am 08.03.2004 09:31
@ Homer^J:
höhere Frequenz=höhere Dämpfung=schlechterer Empfang (high Band [maßgeblich digital] ist ein höherer Frequenzbereich). Das gilt im Terrestrischen wie auch bei Kabeln. Geh doch einfach mal auf reichelt.de such nach Koax-Kabel und den entsprechenden (Durchgangs-)Dämpfungen. Manche haben halt 70db Dämpfung bei 2050MHz bezogen auf 100m, andere haben 45,8db bei 2050MHz. In der Regel haben "dickere" Kabel (6-7 mm) eine niedrigere Dämpfung als "dünne" (wie sie oft in Kabelanlagen verwendet werden, in denen niedrigere Frequenzbereiche zum Einsatz kommen).



von Rosti 2.0 - am 08.03.2004 19:47
OK alles verstanden. Danke. Dickeres Kabel=niedrigere Dämpfung=Signal wird bei langem Kabel nicht so schwach wie bei einem düneren Kabel

von Homer^J - am 08.03.2004 20:49
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