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9
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
MHM, delfi, Peter Schwarz, digi-john, HAL9000

Abmessungen 12- und 14-Element-Antenne von Konni

Startbeitrag von MHM am 29.10.2012 10:59

Vorhin bekam ich eine Anfrage bzgl. der Abmessungen folgender 12- und 14-Element-Yagis, die die Firma Konni gebaut hatte. Leider sind die Unterlagen verlorengegangen, nachdem der Firmenchef verstorben ist. Kennt vielleicht jemand die Abmessungen dieser Antennen?
12-Element
14-Element
Wäre um Hinweise sehr dankbar, dann könnte ich die Daten weiterleiten.

Antworten:

Hm, die 14er sieht ähnlich aus wie meine Stolle 18er...

von HAL9000 - am 30.10.2012 08:41
Zitat
MHM
Vorhin bekam ich eine Anfrage bzgl. der Abmessungen folgender 12- und 14-Element-Yagis, die die Firma Konni gebaut hatte. Leider sind die Unterlagen verlorengegangen, nachdem der Firmenchef verstorben ist. Kennt vielleicht jemand die Abmessungen dieser Antennen?
12-Element
14-Element
Wäre um Hinweise sehr dankbar, dann könnte ich die Daten weiterleiten.


Schau mal sind das die hier ?
http://www.konni-antennen.de/sortiment/vhf/

von digi-john - am 30.10.2012 10:15
Hmm, ich glaube, nicht ganz. Konni bietet auf der Seite keine 12-Element-Antenne mit Vierfachreflektor an, und die gezeigte 14-Element-Yagi ist einstöckig (vom Doppelreflektor abgesehen). Aber vielen Dank für den Hinweis!
Die dreistöckige 14-Element-Yagi schaut ähnlich aus wie die 18er von Stolle, aber waren bei der nicht noch Elemente in einer Art "Zwischenebene" angebracht?

von MHM - am 30.10.2012 14:37
Die Erfahrungen, die ich mit einer größeren Antenne aus diesem Hause machen musste, waren extrem enttäuschend. Sowohl, was die Empfangsleistungen, vor allem aber den mechanischen Aufbau betrifft.

von delfi - am 30.10.2012 16:18
Ja, es ist wirklich so, daß man bei der Wahl von größeren Antennen besser zu einer Firma geht, die stärkere Boomrohre verarbeiten kann. Bei Konni haben die allesamt den selben Querschnitt. Bei kleinen und mittleren Antennen ist das noch kein Problem (notfalls hilft man mit einem Stützbügel nach), aber bei größeren Antennen (womöglich noch mit Mehrfachreflektor) ist die verwendete Rohrstärke definitiv nicht mehr ausreichend.

von MHM - am 30.10.2012 17:39
Da gebe ich Dir voll und ganz recht! Ich musste meine Antenne nach einer Stunde schon wieder vom Dachmast runterholen, weil sie den angekündigten Sturm ohnehin nicht überlebt hätte. Bei der Antenne war ALLES unterdimensioniert. Neben den Boomrohren, waren das auch die Micky-Maus-Schrauben und Miniblechlein, mit denen die Einzelteile zusammengeschraubt werden sollten. Richtig fest wurde da gar nichts. Dafür hat die Antenne trotz Unterzug einen "schönen verbogenen Eindruck" hinterlassen.

von delfi - am 30.10.2012 20:25
Das ist leider wahr. Die haben auch meine 17-element-Version (das war dieselbe wie die gezeigte 12er, nur mit mehr Elementen im Reflektor) mechanisch mit denselben Teilen gebaut wie ihre Standard 5er und 8er. Kann ja nicht gut gehen. Ach ja, Herr Köhler sprach bei meiner Yagi damals von der "Hornsteiner-Variante". Deine Monster-Yagi, die nur einmal zum Einsatze kam, war also genau dieses Modell!

von Peter Schwarz - am 30.10.2012 21:20
Das ist ja nett, daß so ein wackelnder Kuhschwanz nach mir benannt wird:heul:

@delfi
Das Problem mit den Micky-Maus-Schrauben kenne ich von meinen 3 m langen 8-Element-Yagis her. Diese hatten einen Unterzug, aber durch die Windbewegungen sind die Schrauben irgendwann ausgerissen. Das ist mehrmals passiert, bis es mir dann zu bunt wurde. Ich habe dann beiden Antennen zum Unterzug zusätzlich einen Überzug spendiert, seitdem ist alles stabil und es gab nie wieder Probleme.
Aber das grundsätzliche Manko, nämlich das alles unterdimensioniert ist, bleibt weiterhin bestehen. Meine neuen 19-Element-Antennen habe ich dann auch in Schweden von VHF Teknik (Trelleborg) bauen lassen. Diese sind 5,10 m lang, wofür Konni-Röhrchen ungeeignet wären. Klar sind diese stabilen Riesenantennen teurer als Konni-Produkte, und der Versand aus Schweden (es waren insgesamt vier Antennen, darunter zwei verschiedene 15-Ele-Antennen) gestaltete sich umständlich und teuer. Aber lieber hier etwas mehr Geld investieren als dann dauernd Ärger haben mit wackelnden Boomrohren und verbogenen Teilen.

von MHM - am 30.10.2012 23:40
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