O2 kauft e-plus

Startbeitrag von Harald P. am 23.07.2013 07:49

Bald gibt es in Deutschland nur noch 3 Mobilfunknetzbetreiber:
http://www.n-tv.de/wirtschaft/O2-kauft-E-Plus-article11038486.html
Da fusionieren die beiden schlechtesten Netze zum dann größten Mobilfunkbetreiber Deutschlands....

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Aber selbstverständlich kann die Funkzelle das Handy auch im Stand-By Modus auf eine andere Zelle umleiten. Sonst würden dir ja auch unbemerkt Anrufe flöten gehen wenn die Zelle mal nicht erreichbar ist. Außerdem nutzen die Mobilfunkzellen das um die Last besser zu verteilen. Denn wenn es dir noch nicht aufgefallen ist: das Handy hat nicht immer die Zelle mit dem stärksten Signalpegel drin. Sondern oftmals wird das Gerät zu einer anderen weniger ausgelasteten Zelle weiter gereicht. (Load Balancing) Das kann man auch sehr schön am Energiemonitor sehen. Mein Smartphone liegt die ganze Nacht unbewegt auf dem Schreibtisch. Auf dem Energiemonitor in Verbindung mit dem Ereignis-Log sieht man am nächsten Morgen schön wie das gerät mehrmals nachts aus dem Stand-By "geweckt" wurde und es die Zelle gewechselt hat. Danach fiel es wieder in den Schlaf.

Im übrigen nennt man das was du beschreibst nicht Stand-By sondern Deep Sleep. Der Stand-By Modus ist aktiv wenn du das Gerät mit eingeschaltetem Display aber ohne Datenverkehr vor dir liegen hast. Schaltest du das Display aus bzw. wartest bis es von selbst aus geht bleibt das Handy noch für X Minuten (ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich) im Stand-By und fällt dann in den Deep Sleep. Bei manchen Smartphones kann man das daran erkennen das es im Stand-By Modus ist wenn man das Display einschaltet und das Bild ist (fast) sofort da. Ist es hingegen im Deep Sleep Modus dauert es meist eine Schrecksekunde bis was angezeigt wird und (sofern vorhanden) kann man auch noch ganz kurz sehen wie dann erst die % Anzeige des Akkus aktualisiert wird. Dieses aufwecken aus dem Deep Sleep nutzen auch viele Widgets um sich zu aktualisieren.

Zitat
senderlisteffm
Jetzt kommt noch hinzu, dass Smartphones fast immer die Verbindung aufrecht erhalten, wenn eine Applikation Daten übertragen will. Aber in genau diesem Falle wird kein Netzbetreiber einen Handover ins GSM machen, wenn UMTS vorhanden, aber hoch ausgelastet, damit ihre Facebook und Whatsapp Jünger auch noch das GSM mit GPRS Traffic verstopfen.

Ja ne iss klar. :D Deswegen fliegt ja auch immer gleich ein stehender Livestream weg weil das Gerät von UMTS auf GSM geroutet wird. Deiner Logik nach müsste das Smartphone ja in der UMTS Zelle bleiben bis gar keine Daten mehr fließen. Dem ist aber leider nicht so. An meiner Arbeitsstelle bricht öfters mal der Livestream ab weil das Handy trotz 4 von 5 Balken von UMTS auf GSM umschaltet. Zwinge ich das Gerät aber im UMTS Modus zu bleiben läuft der Livestream aber perfekt weiter. Lediglich beim Speedtest sehe ich dann das in dem Moment die Zelle stark ausgelastet ist.

von Spacelab - am 25.07.2013 08:35
Zitat
senderlisteffm
Ich glaube kaum, dass schnell zurückgebaut wird. Erstens die Technik ist da, abgeschrieben und verdient nur noch Kohle.


Das stimmt schon. Nur ist GSM relativ ineffizient, hat mittlerweile Sicherheitslücken. Das Schließen der Sicherheitslücken ist möglich, allerdings werden ältere GSM Handys dadurch unbrauchbar, da diese die neuen Verschlüsselungsmethoden nicht unterstützen. Nachrüsten neuer Verschlüsselungen ist bei älteren Handys meist nicht möglich.

Zitat
senderlisteffm
Zweitens, GSM ist nötig für eine effektive Sprachkommunikation.


UMTS 900 ist laut Feldstudien deutlich effizienter im Vergleich zu GSM 900. Es sind mehr Telefonate pro Basisstation u. höhere Datenraten möglich im Vergleich zu GSM.

Zitat
senderlisteffm
Ich betreibe meine Telefone alle GSM only.


Ok. GSM wird nicht komplett abgeschaltet. Allerdings sind bereits heute 53% der Handys in Deutschland Smartphones u. diese sind praktisch alle UMTS-fähig. Tendenz zunehmend.
Dazu kommt noch normale UMTS fähige Mobiltelefone. Die meiste Leute holen sich ohnehin alle 2 Jahre ein neues Telefon. Bis 2017 werden min. 80% der Leute UMTS-fähige Handys haben.
Für 20% der Nutzer die wertvollen 900 MHz Funkfrequenzen ineffizient nutzen?

Zitat
senderlisteffm
Während ich auf Festivitäten immer problemlos telefonieren kann, bekommen meine Bekannten mit ihrem Smartphone Gedöns noch nicht mal SMS.


Möglicherweise stellen manche Leute ihr Smartphone auf "nur 3G-Netz". Das ist in vielen Gebieten nicht sinnvoll. Mit UMTS 900 wäre das Problem deutlich entschärft.

Zitat
senderlisteffm
Drittens GSM 900/1800 können alle Geräte. Sehr viele sogar ausschließlich.


Mittlerweile sind es höchstens noch 40% Geräte die ausschliesslich GSM können. Tendenz abnehmend.

Zitat
senderlisteffm
UMTS900? Wie lange soll das dauern, bis eine ausreichende Marktdurchdringung da ist?


Nicht länger als 5 Jahre.

von Winnie2 - am 25.07.2013 10:08
Bei mir wäre die Reihenfolge:

Vodafone (Vollversorgung mit GSM und UMTS von jedem Standort)

T-Mobile (Vollversorgung mit GSM, bei UMTS ein paar weiße Flecken. Netz oftmals spürbar überlastet. Dann gähnend langsames Internet und schlechte Sprachqualität)

o2 (Vollversorgung mit GSM, UMTS nur ein Flickenteppich. Internet im UMTS Netz zwar schnell aber durchgehend schlechte Sprachqualität)

e-plus (Im freien mit GSM zwar Vollversorgung aber im Haus fällt die Signalstärke sehr schnell stark ab. Vermutlich wenige, aber dafür sehr hoch gelegene Standorte. UMTS Netz nicht sonderlich schnell und nur in Ballungsräumen (Innenstadt) verfügbar)

Ich selbst nutze mittlerweile Vodafone (Privat) und T-Mobile (beruflich) weil mir o2 echt auf die Socken gegangen ist. Das UMTS Netz ist ein schlechter Flickenteppich, die seit Jahren versprochenen Netzausbauten kommen nicht und ausgefallene Senderstandorte benötigen (trotz mehrfacher Störungsmeldung) locker mal 2 Wochen um wieder ans Netz zu kommen. Hinzu kommt die sehr fragwürdige Hotline die selbst gar keine Ahnung hat und einen immer nur auf die Internetseite verweist. :wall:

Bei T-Mobile hat man einen sehr hohen Signalpegel. Sogar im hinterletzten Kellerloch hat man noch 3 von 5 Balken Signalstärke. Leider ist das Netz mehrmals täglich sehr stark ausgelastet. Die Internetgeschwindigkeit fällt extrem ab und die Sprachqualität ist trotz 5 von 5 Balken sehr sehr mäßig. Leider ist das auch das teuerste Netz und T-Mobile lässt sich auch noch zusätzlich jeden Furz vergolden. :rolleyes:

Ich wohne hier direkt neben einer rund 38.000 Einwohner Stadt. 3km Luftlinie von der Deutsch-Französischen Grenze entfernt.

von Spacelab - am 03.07.2014 08:09
Och, wenn wir schon so lustig bei Einzelbeobachtungen sind, will ich auch mal:

Platz 1: D1
GSM, UMTS und LTE - alles da, alles mit hohem Pegel anliegend, alles brettstabil und hochzuverlässig mit Geschwindigkeiten, die mich über die Abschaffung des räudigen Dorf-DSLs nachdenken lassen. Eine Gratis-Testkarte mit ungedrosselter Übertragungsgeschwindigkeit ließen in etlichen Einzelversuchen selbst den örtlichen Kabelanbieter alt aussehen.
Die Beobachtungen gelten sowohl für die heimischen vier Wände (inklusive Keller!!) als auch für die schicke Kleinstadt in der ich lebe und meinen Arbeitsweg. Der besteht praktisch aus der gesamten A39 in ihrer vollen Länge und noch ein bißchen Stadt/Land Fluss dazu.
Besser geht's IMHO fast nicht.


Danach kommt ganz lange gar nichts.


Platz 2: O2
Immerhin, man kann in dem Netz telefonieren. EDGE ist zuhause mit hohem Pegel anliegend, was aber nichts an der ar***langsamen Internetanbindung der Zelle ändert. UMTS mit HSDPA ist im Ort verfügbar (auch nicht überragend schnell), unterwegs gibt es jedoch Lücken. Webradio wäre prinzipiell mit Yourmuze möglich, nur muss das Handy vorher auf EDGE festgenagelt werden. Einen einzelnen Abbruch habe ich aus einem Versuch vor ein paar Wochen in Erinnerung. Der Arbeitgeber ist mit HSDPA versorgt, im Umland gibt es katastrophale Versorgungslücken. Ein Kollege ist deswegen zu D1 gewechselt.

Platz 3: Vodafone
Unterwegs ist die Versorgung mit HSDPA fast vollständig gewährleistet. Zuhause ist eine Datenanbindung fast nicht möglich, was aber theoretisch kein Problem darstellt da ich schließlich einen DSL-Anschluss besitze. Nur beim Joggen im naheliegenden Wald ist gar kein Netz. War für mich auch ein Grund, von VDF zu D1 zu wechseln. Es war die richtige Entscheidung.
Hinzu kam zu einem späteren Zeitpunkt das kackdreiste Verhalten des VDF-Supports bei einer regulär verlaufenen Kündigung. Einschreiben werden von VDF ignoriert, Faxe kommen angeblich nicht an (trotz Sendeberichts) und der telefonische Support (der Business-Support!) war an Unfreundlichkeit schlichtweg nicht zu toppen.. der Vertrag wurde eigenmächtig um eine volles Jahr verlängert, weil angeblich die Unterschrift fehlte....tat sie aber nicht, wie die abgespeicherte Fax-Kopie zweifelsfrei belegt. Irgendwo müssen die vier Milliarden für den Ausbau schließlich herkommen. Mit diesem kackdreisten, fast kriminell anmutendem Verhalten haben sie gleich mehrere Familien dauerhaft vergrätzt. Die schlechte Mundpropaganda bekommen sie gleich mit dazu. Dieses "Premiumnetz" kann mich und etliche andere mittlerweile kreuzweise. Nie wieder, nichtmal geschenkt.

Platz 4: E-Plus
Ich kann das Wehklagen mehrerer Bekannter in meinem Umfeld nicht mehr hören. Indoor nicht erreichbar, morgens ist ständig der Akku leer weil sich das Handy permanent mit der Zelle verbinden muss, unterwegs keine Navigation möglich weil die Daten trotz dann tatsächlich mal stabiler Verbindung doch nur tröpfeln usw usf. Dabei ist es doch das supergeile, unglaublich günstige und ganz ganz tolle Base. Das kann doch nicht sein! Ich spare doch ganz viel damit! Laberblubbersülz. Wer leiden will, hat Base. Meine Aldi-Talk-Karte nehme ich ab und zu mal in Betrieb, um den jeweils aktuellen Ausbaustand selbst mitzuerleben. Und jedesmal nehme ich die Karte mit einer Mischung aus verständnislosem Kopfschütteln und einem breitem Grinsen im Gesicht wieder aus dem Handy heraus.

Meine Beobachtungen basieren auch auf mehreren Prepaidkarten aus allen vier Netzen. Muss man nicht verstehen, ist halt ne Art Hobby. Schon deshalb sehe ich die Unterschiede immer sofort und habe einen halbwegs objektiven Vergleich.
Mein Fazit: D1 kostet zwar ein paar Euro mehr, dafür habe ich aber auch ein Netz, dass man auch so nennen kann. Egal wo ich bisher war, es war nie das schlechteste Netz vor Ort. Vodafone muss dringend an der Kundenbetreuung arbeiten und muss sich von der Vorstellung befreien, dass das dumme Zahlvieh da draußen nicht lesen und schreiben kann. Die E-Netze werden hier™ ihrem schlechten Ruf mehr als gerecht. Brauch ich nicht, will ich nicht.

von Mc Jack - am 03.07.2014 09:08
D1 hat wirklich tlw. Versorgungsschwächen, gerade im Indoor-Bereich. Das liegt einfach, daran, dass es das älteste der Netze ist und man muss sich den Aufbau der Netze anschauen, um das zu verstehen.
Die Telekom nutze damals ihre vorhandenen FMT, FüT und Umsetzer als Antennenstandorte für das Mobilfunknetz. Das heisst: Die Versorgung war auf Fläche ausgerichtet, es wurde ein relativ grosses Gebiet versorgt, allerdings tlw. nur mit geringen Feldstärken. Da die ersten Handys meist ausziehbare Antennen hatten und somit recht empfangs- und sendestark waren, reichte das. Kleinere Indoor-Schwächen nahm man in Kauf, da Mobilfunk vor allem für den Ausser-Haus-Einsatz gebaut wurde. Zudem war der Störpegel indoor damals geringer als heute.
Nach und nach hat man das Netz dann in den Städten ergänzt, wo es aus Kapazitätsgründen mehr Zellen brauchte. Auf dem Land sendet man dann aber nach wie vor über oftmals exponierte, aber relativ wohnortferne Standorte: In der Fläche Signal, aber eben in den Orten oft schwach. Und da bekommen die heute meist empfangsschwachen Smartphones, die sich durch Prozessor und Display selbst in die HF reinstören, Probleme.

Die E-Netze wurden anders aufgebaut: Von den Ballungsräumen und entlang der Hauptverkehrswege allmählich hinauf aufs Land. Anfangs sehr gute Versorgung an den Städten und an den Autobahnen, auf dem Land dagegen oftmals über weite Strecken gar nix. Auf dem Land hat man dann nach und nach ausgebaut, mit Sendeanlagen meist im bebauten Gebiet. Somit hat man dort häufig ein stärkeres Signal. Ich war schon desöfteren an Punkten, wo ich nur E-Netz reinbekam oder wo als einziger D1 schwächelte oder fehlte.

Gerade D1 muss also dringend seinen Netzausbau optimieren, vor allem im ländlichen Raum! Spätestens, wenn die E-Netze mit LTE nachziehen, muss sich die Telekom regen!
Da die Kommunen mittlerweile dem Wildwuchs der Mobilfunksendeanlagen entgegenwirken und die Anbieter zwingen, gemeinsame Infrastruktur zu nutzen, wird sich das also über kurz oder lang angleichen, zumal wenn es dann nur noch drei Anbieter geben sollte.

von Peter Schwarz - am 26.07.2014 12:15
Zitat
KielFM
Kann es eigentlich sein, dass es in manchen Gegenden gar kein Edge mehr gibt? Und ich meine jetzt nicht ländlich abgeschiedene Gegenden, sondern ne Millionenstadt wie Köln.


Zitat
_Yoshi_
Welchen Zweck hat GPRS in der Heutigen Zeit ?


Ganz einfach (Beispiel o2): Man will überall das Surfen auf dem Handy ermöglichen. Das geht mit GPRS nicht, aber mit EDGE lässt sich z.B. Facebook schon relativ gut nutzen. Deshalb muss überall mindestens EDGE verfügbar sein.
In den Städten hat man frühzeitig UMTS (3G) ausgebaut, und deshalb von einer Aufrüstung des GSM-Netzes mit EDGE erstmal abgesehen. Auf dem Land, wo es kein UMTS-Netz gibt, wurde stattdessen EDGE ausgebaut.

Dass das in der Praxis nicht funktioniert, hat wohl jeder schon gemerkt. Sobald man in einem Gebäude ist, landet man ganz oft im GSM-Netz und somit in Städten dummerweise bei GPRS.

Erst nach und nach wird jetzt auch EDGE in UMTS-versorgten Gebieten aktiviert.
Hier im Ort gibt es von o2 (neben HSDPA und LTE) seit Neustem auch EDGE - gut für mich, denn mir reicht die Geschwindigkeit und ich kann mein Handy jetzt in den stromsparenden 2G-Modus versetzen.
In kleineren Städten, die erst später mit UMTS ausgebaut wurden, hat man auch oft EDGE und HSDPA. In großen Städten i.d.R. nur GPRS. Immerhin: WhatsApp funktioniert auch bei GPRS noch genau so gut.


Mir fällt gerade auf, mein Text besteht fast nur aus Abkürzungen ;). Kurze Legende für Nicht-Freaks:

GSM = 2G-Handynetz, (fast) überall verfügbar
UMTS = 3G-Handynetz, vielerorts verfügbar
LTE = 4G-Handynetz, wird noch ausgebaut

GPRS = Technik zur Datenübertragung im GSM-Netz, sehr langsam
EDGE = wie GPRS, etwas schneller
HSDPA = Technik zur Datenübertragung im UMTS-Netz, sehr schnell

von ScheichManfred - am 26.07.2014 21:35
Naja o2 und vor allem e-plus waren ja immer auf Low-Cost getrimmte Netze. Und das wurden die Jungs von e-plus im Interview nach dem jährlichen desaströs ausgefallenen Netztest in der Zeitschrift "Connect" auch nie müde zu betonen. Da hieß es (sinngemäß) immer das ihr Netz für die preisbewussten, und nicht für die Power User ausgelegt sei. Bei o2 kommunizierte man das anfangs nicht so offensiv, aber durch die Blume sagte man im Prinzip genau das gleiche. Das Ergebnis waren lieblos zusammen gestückelte Netze mit reichlich Lücken und oftmals vielen technischen Problemen. Noch weit vor der Smartphone und Messenger Zeit kamen SMS nicht zeitnah an oder gingen ganz verloren. Vor allem wenn man von einem Netzbetreiber zu einem anderen schickte. Dann hatte man, vor allem bei o2, anfangs starke Probleme mit MMS Nachrichten und als es dann mit den ersten Smartphones los ging war man bei o2 genauso wie bei e-plus im dicksten Tiefschlaf. Erst als die Netze total auf der Felge liefen hat man reagiert. Wobei viele Probleme bis heute noch nicht ausgeräumt wurden. Bei o2 bekommt man das damals billig hochgezogene auf Richtfunk basierende Netz einfach nicht vernünftig entknotet und auf stabile kräftige Füße gestellt. Bei e-plus fehlt ein starkes Backbone gar völlig. Die haben vor rund einem Jahr erstmal angefangen hier kräftig nachzubessern. e-plus hat nicht umsonst so einen zweifelhaften Ruf.

Tja und jetzt versucht man aus zwei stark renovierungsbedürftigen Netzen ein brauchbares zu basteln. Das kann gut funktionieren. Muss es aber nicht. Ich werde das jedenfalls mal genau im Auge behalten und bin sehr froh das ich abgesichert bin. Sollte das neue o2/e-plus Netz ein absoluter Überflieger werden kann ich als 1&1 Kunde kostenlos wechseln und spare wenn ich e-plus nehme sogar noch rund 5 Euro im Monat. :D Aktuell schicken die mich ja über das Vodafone Netz das hier mit weitem Abstand noch am besten funktioniert. Sogar besser wie das von allen so gehypte T-Mobile Netz. Bei 1&1 kann man sich als Geschäftskunde zwar auch beide Netze freischalten lassen. Aber das ist mir zu teuer. Ich könnte denen zwar den Auszug aus dem Handelsregister wie verlangt zu faxen aber ich bezahl keine 80 Euro monatlich für einen Mobilfunkvertrag.

von Spacelab - am 14.08.2014 12:04
Ich vergleiche Netzabdeckungskarten der Betreiber immer mit den Karten des Netmeterprojects. In diesem Projekt zeichnen Android-User ihre abgefahrenen Strecken und Orte auf und zeigen in Karten welche Technologie an welchem Punkt real nutzbar war. Die Karte wird zwar nie vollständig sein, jedoch sind einige Regionen schon sehr weit "gesampelt".
Ich versuche mich um die Region Osthessen zu kümmern in allen vier Netzen und habe hier diese Erfahrungen gemacht:

- Telekom und E-Plus haben eine größere 3G-Netzabdeckung als Vodafone und o2.

- Die 2G- und 3G-Netze von Telekom und o2 sind feinmaschiger ausgebaut als die der anderen, gerade E-Plus spart an Standorten und baut lieber hohe, weitreichende Standorte

- Das LTE-Stadtnetz von Telekom und E-Plus in Mittelstädten wir Fulda, Hersfeld und Schweinfurt sind gut ausgebaut, wenn auch mit einzelnen Lücken

- o2 hat im gesamten Gebiet nur zwei LTE-Sender im dörflichen Bereich. Dieser funktionieren aber tadellos. Ansonsten gibt es hier kein LTE von o2

- Vodafone bietet so gut wie kein LTE in der Stadt, jedoch ist im ländlichen Gebiet Vodafone am besten ausgebaut

- Telekom bietet als einziger Betreiber LTE sowohl in Städten als auch auf dem Land

- Manche Telekom-LTE-Standorte liefern Traumwerte um die 100 Mbit, ansonsten gemittelt 30-50 Mbit. LTE von Vodafone, E-Plus und o2 ist langsamer mit um die 10-30 Mbit, wobei es auch zu Außreißern nach oben kommt, gerade bei E-Plus.

- Im 3G-Netz liefern Telekom und E-Plus an einigen Standorten Traumwerte jenseits 20 Mbit, ansonsten 5-15 Mbit im Mittel. Vodafone etwas darunter. Die o2-Node liefert hier eigentlich immer um die 3 Mbit.

- o2 handovert viele Telefonate, die im 3G-Netz beginnen, während dem Gespräch ins 2G-Netz

- E-Plus 3G-Netz wird bis zum bittelichen Ende gehalten, auch wenn kein Bit mehr fließt und kein Gespräch fehlerfrei möglich ist, bevor ins 2G-Netz gehandovert wird

- Telekom-2G ist das einzige EDGE-only-Netz. Vodafone und o2 haben dort, wo das 3G-Netz ausgebaut ist nur GPRS. E-Plus bietet sehr viel EDGE, aber an einigen Ecken auch nur GPRS, auch an 2G-only-Orten, das ist dann doppelt bitter.

- Im Telekom- und o2-2G Netz ist so gut wie immer eine Internetverbindung möglich, wenn auch bei o2 teilweise sehr langsam (trotz EDGE). Bei Vodafone und E-Plus scheinen manche 2G-Standorte überlastet zu sein, sie liefern gar keine Daten.

von m83 - am 15.08.2014 09:16
@ Rheinländer:

Komisch, dass ich in Lohmar, Bonn, Siegburg und Troisdorf, sowohl "aufm" Land sowie in den Städten selber nie Probleme mit Base hatte. Was für ein Endgerät setzt du ein?

OT:

Den Vergleich mit Vodafone kannst du getrost in die Tonne kloppen.
Die mögen zwar was Flächendeckung in der Pampa™ im Bezug auf LTE vorne liegen, UMTS bzw. HSDPA lässt sich aber abseits der Städte genauso wenig nutzen.

Das Vodafone-Netz ist vollgepumpt mit "mache Vertrag für 29,99€ im Monat, kriege 720€ ausgezahlt" Verträgen mit min. 3GB Datenvolumen. Die Zellen sind voll und das kann mit Richtfunk (vorallem bei Vodafone) und einem z.T grottigem Backbone nicht gut gehen. Das Outsourcing der halben Technikabteilung nach Romänien u.a. Ost-Europäischen Ländern, macht das Netz nicht zuverlässiger.

o2 lassen wir mal ganz außen vor, die Investieren seit fast nem Jahr nur noch das nötigste in das Netz. Klar, man bekommt ein Super-Ausgebautes und frisches UMTS-Netz von E+ vorgesetzt.
Das das "eingekaufte" Netz aber beileiben nicht alle Kunden bedienen kann scheinen sie dort nicht zu realisieren. Die Paar LTE800 Inseln in Deutschland werden sie nicht weiter bringen.

Die Telekom ist (noch) unschlagbar was Netzabdeckung und Zuverlässigkeit angeht.
Und da gibts kein wenn und aber. Die Kombi aus GSM900, LTE800, LTE1800, UMTS2100, LTE2600 macht einfach den Unterschied.

Wer sich über niedrige Datenraten, Netzausfälle oder einfach "schlechten" Empfang aufregt sollte eines bedenken : Die Netzbetreiber bauen 3G zwar noch aus - es ist aber trotzdem ein auslaufmodell. LTE bietet mehr Kapazitäten, ist sparsamer was das Spektrum angeht und fährt einfach mehr Gewinn ein. LTE-Geräte sind wirklich nicht mehr teuer und die Auswahl ist auch mittlerweile ziemlich groß.


von Aquarium - am 01.10.2014 20:03
Zitat
Rheinländer
Zitat
Radiofan
Ist vllt. ein wenig OT hier, aber wenn ich das hier teilw. so lese schreckt mich das ab zu Simyo zu wechseln... Und diesen Abdeckungskarten trau ich nicht.


Also für meine Region kann man diese Abdeckungskarten total vergessen!! Wenn ich wüßte wie das geht, würde ich ne eigene machen.


Nichts leichter als das:
http://de.netmeterproject.com/

Edit: Ich sehe gerade, Bruder_M hatte denselben Vorschlag. ;) Laut dieser Karte ist Lohmar mit E-Plus bestens versorgt: GSM, HSPA und LTE. Das sagt zwar noch nichts über die Verbindungsgeschwindigkeiten aus, aber immerhin, es ist LTE vor Ort.

Bei Google Play die dazu gehörende App herunterladen (Netmeterproject), sich registrieren und mit laufender App die Gegend abfahren.
Die Karte ist übrigens hochrealistisch, sie wurde nämlich von etlichen Usern mit genau der von mir beschriebenen Methode "erfahren". Das sind keine berechneten Karten, das ist die nackte, grausame Realität. ;)

@Radiofan:
Warum sich vorher festlegen, einen Vertrag mit Laufzeit abschließen und sich danach dumm und dämlich ärgern?
Die Methode, den richtigen Anbieter zu finden ist eigentlich ganz einfach. Geh' in den nächsten Supermarkt und kauf dir dort für ~10€ eine Prepaidkarte deiner Wahl für das Netz deiner Wahl:

Vodafone -> Rossmann Mobil oder o.tel.o (beide bei Rossmann zum Mitnehmen zu haben)
E-Plus -> Aldi Talk (Aldi)
O2 -> Lidl Mobile (Lidl)
D1 -> Congstar (u.a. bei NP, Rewe)

Im schlimmsten Fall hast du 10€ versenkt und bist um eine Erkenntnis reicher, dafür hast du keinen Vertrag abgeschlossen. Die Prepaidkarten lässt man dann einfach "sterben" indem man sie einfach nicht mehr nutzt. So handhabe ich es auch, indem ich immer wieder mal eine der Prepaidkarten ins Zweithandy schiebe und ein paar Empfangsversuche unternehme. Dabei stelle ich immer wieder fest dass sich E-Plus hier immer besser verkauft. Das ändert aber bis auf Weiteres nichts daran, dass ich bei D1 bleibe. Deren Versorgung ist hier im Hildesheimer Raum fast schon dekadent. ;)

von Mc Jack - am 01.10.2014 20:10
Zitat
Hagbard Celine
[...]
Vodafone hatte ich davor gehabt, damals noch in einem richtig alten CallYa-Tarif. Die würde ich derzeit eh boykottieren, solange sie sich weigern, meine Heimat (4000-Seelen-Ort) auszubauen und nur eine beschissen angebundene EDGE-Zelle zur Verfügung stellen. Drumherum ist das meiste mit HSDPA oder LTE ausgebaut, es kann doch nicht so schwer sein, eine Zelle aufzurüsten, die unsere kleine Senke hier versorgt. Selbst E-Plus schafft das!


Mein Heimatort bietet 13.800 Seelen (2008) und wird von Vodafone ebenfalls nur mit EDGE abgespeist. Versorgt wird der Ort überwiegend von nur einer (!) recht hochgelegenen Mobilfunkzelle..
Mehr als zehn Tests bzgl. Verbindungsgeschwindigkeit mit netmeterproject.de zeigten das Drama dann auch sehr anschaulich: Ein 56K-Modem von 1998 ist im Vergleich zu dieser Zelle der reinste Datenturbo. Nur an einem Sonntag morgen kurz nach vier Uhr war eine Verbindung mit mehr als 80kBit/s möglich. Die Pingzeiten liegen fast immer über 1000ms. Das ist eine sechs in Reinschrift. E-Plus bietet EDGE (geht so) und HSPA+ (durchgehend über 3,5MBit/s bei allen Tests), O2 liefert noch EDGE (eher schlecht) und ebenfalls HSPA+ (nicht ganz so stabil wie E-Plus) und der Primus D1 ist mit EDGE (brettstabil mit kurzen Pingzeiten), HSPA+ (dito) und LTE (überragend) vertreten. Letzteres nicht überall im Ort, im Ortstkern ist es eher schwierig. Aber dort wo es geht, läuft es wie 'ne Eins. So wie bei mir. Das Handy im Keller ist im Mittel doppelt so schnell im Netz wie mein Dorf-DSL-Anschluss. Juhu.
Zusammengefasst:
Vodafone: ein Netzwerk, miserabel
O2: zwei Netzwerke, ein mäßiges und ein brauchbares
E-Plus: zwei Netzwerke, ein brauchbares und ein sehr gutes
D1: drei Netzwerke, ein gutes, ein sehr gutes und ein exzellentes.

Ich weiß nicht, wohin die Milliarden hingepumpt werden, die Vodafone laut Werbung angeblich in den Netzausbau investiert. An uns geht das Geld scheinbar vorbei.
Ist aber nicht schlimm, die Konkurrenz stellt sich schließlich nicht ganz so dämlich an. Dort unterschreibt man dann gern einen Vertrag. :)

von Mc Jack - am 07.10.2014 06:09
Die Frage ist, was passiert in Orten, in denen beide tatsächlich noch schlechter sind als die bisher großen Konkurrenten. Neben dem Dörfchen bei meinen Eltern (weder o2 noch eplus mit irgendeinem Standard empfangbar) rückt Altomünster (etwa 35km NÖ von München) derzeit in meinen Fokus, da die Bahnstrecke ab Dezember durch die S-Bahn befahren wird, ich also öfters vor Ort sein werde - also Wetter am Sonntag ausgenutzt.

Derzeitiger Bestand:

Telekom und Vodafone: GSM mit EDGE, UMTS mit HSPA+ und LTE auf 800MHz. Telefonie bei GSM und UMTS sauber, LTE nicht testbar (kein passender Tarif).
eplus: GSM mit EDGE (s.u.)
o2: GSM mit EDGE und LTE800. Alles nicht getestet, aber Bekannter hat o2 und Telefonie ging unlängst gut, dafür sehr wacklige Datenverbindung bei GSM.

Sendestandort für alle Anbieter im Ort ist das Werksgelände vom Kapplerbräu in Ortsmitte.

Vodafone lief unten am Bahnhof einwandfrei, im GSM Netz bei 120kbit, bei aktiviertem UMTS kommt sofort HSPA+ und liefert 6,5mbit/s.

o2 konnte ich heute wie gesagt nicht testen, das LTE Netz mangels passendem Tarif eh noch nicht - aber eplus GSM war nicht gut, trotz einwandfreiem Signal dauerte der Testanruf ewig bis die Verbindung lief - na und Daten: Null, keine Verbindung, Speedtest bricht ab. Ich kann mir noch vorstellen, dass der lokale Markttag mit Flohmarkt so eine Überlast fertigbringt, hier ist wohl die Anbindung richtig mies.

Im Münchner Umland habe ich sonst noch keine Veränderung seit dem gesellschaftlichen Zusammenschluss beobachtet, da ich aber ja eh dauernd unterwegs bin, werd ich gleich berichten sollt jedenfalls in Reichweite der Bahnstrecken sich was ändern, mir fallen da spontan mehrere Orte mit sehr unterschiedlicher Abdeckung ein, so versorgt o2 Geltendorf gleich mit zwei Sendern, eplus Null - dafür haben die im Nachbarort auf dem ehem. Bahnhofsgebäude UMTS am laufen - oder nur 20km vom oben besprochenen Altomünster weg in Petershausen läuft eplus mit GSM und UMTS, o2 hat als einziger Anbieter keine Breitbandanbindung.

Spannend wirds, vorallem wenn das National Roaming wirklich kommt.

von elchris - am 20.10.2014 00:20
Na dann werden sich die o2 Kunden aber freuen. Deren einstmals sehr gutes Netz hatten sie ja irgendwann aufgehört weiter auszubauen und sind dann vom Smartphoneboom überrollt worden. Seitdem ging das Netz hier im Saarland immer weiter den Bach runter weil total überlastet. Gähnend langsames UMTS und wenn man keine UMTS Verbindung hatte konnte man das mobile Internet gleich in die Tonne treten. EDGE im Display war bei o2 gleichzusetzen mit gar kein Internet. Auch wurde die Sprachqualität immer schlechter. Seit e-plus vor ein paar Jahren mal wieder Geld in die Hand genommen und kräftig ins Netz investiert hat flutscht das hier richtig richtig gut. Ich war ja schon Kunde bei o2 da hießen sie noch VIAG interkom und machten an einem kleinen Stand Werbung für das brandneue Handynetz. Ich hatte denen unzählige Jahre die Treue gehalten. Aber irgendwann ging es einfach nicht mehr.

Heute morgen gab es einen Bericht im DLF über die Fusionierung von o2 und e-plus. Das Bundeskartellamt muss auch nur mit viel Magengrummeln und zähen Verhandlungen der Fusion zugestimmt haben. Viele befürchteten damals wie heute das bei nur 3 Handynetzen der scharfe Wettbewerb zum erliegen kommt. Denn nach der Fusion von o2 und e-plus gäbe es keinen "Budget Provider" mehr. Der neue Konzern möchte seine Preisgestaltung und Serviceleistungen nämlich den beiden Platzhirschen T-Mobile und Vodafone anpassen und ebenfalls zum "Premium Provider" werden. Jetzt, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen und die Fusion endgültig abgesegnet worden ist, befürchten die Verbraucherverbände das die eh schon saftigen Mobilfunkpreise in Deutschland noch weiter steigen bzw. sich nicht den anderen Ländern in Sachen "Service" anpassen werden. So kämen langsam in immer mehr Ländern echte mobile Internetflatrates auf. Auch wäre Deutschland eines der ganz ganz wenigen Länder weltweit das keinen Budget Provider mehr hätte den sich auch Kunden mit kleinerem Geldbeutel leisten könnten.

von Spacelab - am 05.03.2015 09:25
Zitat
Jassy

Nun, das ist aber nicht meine erfahrung.

Ich bin, weil ich eben sehr nah an die Deutsche Grenze wohne, auch sehr oft mal in Deutschland. Wenn ich von NL in Deutschland fahre, dann hält das Handy (Egal welches) lange fest ans Heimnetz bis es nicht mehr geht. Erst dann wechselt er auch auf das Deutsche Netz.

Nun, umgekehrt geht das aber auch so. Wenn ich von Deutschland in die Niederlande fahre, dann wechselt er erst in das Heimnetz als das Deutsche Signal komplett weg ist. Das kann also unter umständen lange dauern, denn hier zu Hause gehen die Deutsche Netze auch noch. Erst wenn ich dann ins Haus gehe lande ich wieder ins Heimnetz. Diese erfahrung habe ich mit bislang alle Providern, egal ob Deutsche oder Niederländische, gemacht.

Ich wage also stark zu bezweifeln ob das Handy ständig zwischen die Netze hin und her pendelt. Ich vermute eher dass, wie ScheichManfred beschreibt, man erst ins andere Netz landet wenn das eine Netz völlig weg ist. Ich werde dies aber auch selbst mal prüfen wenn ich in die gelegenheit bin dies in das E-Plus Netz zu testen.


So kenn ich es auch

Fahrt von Bayern nach Tschechien:
GSM Handy bleibt solange in das zuletzt eingebuchte Netz, egal ob das Ausland (Tschechien) schon stärker ist (also Telekom Deutschland). Erst wenn das eingebuchte Netz nicht mehr zu Verfügung steht, wird nach einen andern Netz gesucht, wo es sich ein buchen darf bzw. kann z.B (Telekom CZ) ;) Eigentlich genau so ein verhalten wie bei DAB+ mit z.B ego FM Ingolstadt → ego FM München beim Sangen ;)

In Barcelona könnte ich mich mein meinen GSM Handy (Prepaidkarte Constar) dort alle Netze benutzen, das Handy blieb auch da immer in das zuletzt gewählte eingebuchtes Netz, auch wenn andere Stärker waren. Erst wenn das eingebuchte Netz gar nicht mehr zur Verfügung stand (U-Bahn) nahm das Handy dann ein anders und blieb auch da solange, auch wenn das andere wieder (nach der U-Bahn) zu Verfügung stand. ;)

An der Grenze zur Frankreich könnte ich mir vorstellen, das das Deutsche Netz schon 5-10km dort schlecht ausgebaut ist und darum schon recht früh weg bricht, wenn dort nur die Franzosen zu Verfügung steht, (durch höre Leistungen), ist logisch das dann das Handy dort schon ins Französisches Netz ist. Somit bekommt man denn Eindruck das dass Handy immer das beste bzw. Sträkste Netz nehmt bzw. sucht. Das ist aber nicht der Fall ;) Wenn man nach Österreich fährt, kann es duchaus sein das dort das Heimatnetz weit zu empfangen ist, ego das Handy schaltet nicht zu Österreich um, auch wenn es dort besser zu empfangen ist ;) erst wenn dort das Heimatnetz komplett zusammenbricht, fangt das Handy an nach einen bessern Netz zu suchen, wo es rein darf/kann ;)
somit kommen dort zum schluß, das das Handy nicht das bessere Netz nehmt, sondern solange wie es geht, das Heimatnetz behält, also genau umgekehrt wie die erfarung der Grenzbewohner zu Frankreich ;)

Kurz gesagt: Das Handy sucht nicht ständig nach bessern Netzen (es hat ja kein 2. Turner ;) ), das macht das Handy nur ,wenn er keinen Empfang vom zuletzt gewählten Netz mehr hat ;)

von Kohlberger91 - am 08.03.2015 10:39
Zitat
Aquarium
Zitat
FrankSch
Ich war heute im Eifelpark Gondorf. Da war heute wegen dem schönen Wetter und dem Feiertag mal locker flockig eine Kleinstadt unterwegs, und wisst ihr was Telefonica da breitbandmässig anzubieten hat? Es lässt sich auf ein Wort zusammenfassen. Nichts. Lediglich eine 2G-Zelle von EPlus und O2, und die war mit der schieren Masse der Leute und Smartphones derart überlastet, dass die GMX-App noch nicht mal die Betreffzeilen der neuen Mails herunter laden konnte. Ich habe EPlus schon mehrfach auf die Situation hingewiesen. Das ist nämlich immer so, wenn dort viel los ist. Reaktionen? Null.


Wer es immer schön billig haben möchte, sollte sich nicht wundern einfach nur ein schlechtes Netz zu erhalten. Vodafone und die Telekom bieten dort feinstes LTE mit ca. 60MBit/s.


Wobei Teuer auch nicht immer gleich überall besser ist ;). Ich war erst auf einer Messe in München und man könnte wieder sehr schön beobachten das alle die nicht LTE rein dürfen ins D1 Netz oder halt ihr Handys noch nicht können, darunter auch ich mit mein Firmenhandy (Congstar), nur noch Edge hatten. Mit dem 2. Handy (D2 1&1) dagegen, ebenso ein Kumpel mit sein 1&1 E-Netz hatten allerdings wunderbares 3G , HSPA+ im Wechsel. Beim AVM Vortrag hatte die ihrem Präsentation mittendrin auch Probleme mit ihrem LTE Brandbreite von D1. Also wenn alle nur das „beste Netz“ nutzen, ist auch nicht gut, gerade bei Menschen Veranstaltungen. Auch soll laut Spezi aus Minga das E Netz (E-Plus ) in die U-Bahnen Jahrelang besser Funktioniert haben als das D1 Netz, einfach weil das E-Netz kaum einer Nutze/Nutzt ;) Also mit ist nicht immer mit dem besten Netz auch besten unterwegs ;)

von Kohlberger91 - am 07.05.2016 16:41
Zitat
CBS


Du hängst mit Deiner Argumentation in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts fest. Bei Bedarf kann man Dir x andere Orte aufzählen, wo Telekom oder Vodafone versagen aber Telefonica bestens funktioniert. Im Grunde hättest Du einen Fisch für diesen Beitrag verdient.


Immer wieder schön, wie Aussagen hier zerpflückt werden.
Den Kontext hast du aber schon verstanden? Ich bezog mich auf einen Ort in der Eifel.

Und deine Aussage, dass "Telekom oder Vodafone versagen" kann ich zu 0% teilen, da das LTE-Netz der Netzbetreiber einfach viel, viel besser ausgebaut ist als das von 0+ - und dafür zahle ich gerne mehr.

Zitat
Kohlberger91


Wobei Teuer auch nicht immer gleich überall besser ist ;). Ich war erst auf einer Messe in München und man könnte wieder sehr schön beobachten das alle die nicht LTE rein dürfen ins D1 Netz oder halt ihr Handys noch nicht können, darunter auch ich mit mein Firmenhandy (Congstar), nur noch Edge hatten. Mit dem 2. Handy (D2 1&1) dagegen, ebenso ein Kumpel mit sein 1&1 E-Netz hatten allerdings wunderbares 3G , HSPA+ im Wechsel.


Wer heute noch ein Handy/Tarif ohne LTE nutzt (mittlerweile hat jeder Netzbetreiber auch Prepaid-LTE, kosten sind also keine Ausrede mehr!) ist es selbst schuld benachteiligt zu werden.
Die Anbieter machen mit Daten das größte Geld, das 3G und 2G Netz ist z.T 15 Jahre alt und wird kaum oder garnicht mehr erweitert.

Ja, die Telekom ist ein Indoor-Edge-Netz, nur funktioniert das Edge wenigstens immer. Bei 0+ sitze ich auf dem trockenen sobald kein H+ mehr im Display steht.
Die Grundlegende Netzdiskussion geht mir ziemlich auf die Nerven, wenn man meint mit seinem 2012er 3G-Handy mitreden zukönnen. Ohne die LTE-Netze getestet zuhaben ist das einfach schwachsinn.

von Aquarium - am 08.05.2016 07:30
Zitat
Aquarium

Ja, die Telekom ist ein Indoor-Edge-Netz, nur funktioniert das Edge wenigstens immer. Bei 0+ sitze ich auf dem trockenen sobald kein H+ mehr im Display steht.
Die Grundlegende Netzdiskussion geht mir ziemlich auf die Nerven, wenn man meint mit seinem 2012er 3G-Handy mitreden zukönnen. Ohne die LTE-Netze getestet zuhaben ist das einfach schwachsinn.



Ich find es Schwachsinnig anzunehmen, das alle neue Handy mit LTE Automatisch auch auch darüber Telefonieren können. Mein S4 kann LTE aber nicht darüber Telefonen. Das S4 würde vor 1 Jahr noch herstellt und verkauft. LTE Telefonie kommt alles erst jetzt auf und nicht alle kaufen jedes jahr ein neues Handy. Das S6 kann über LTE Telefonieren aber auch nur wenn es vom Provider gebrenntet ist. Ich persönlich brauche unterwegs vorwiegend zum Telefonieren. Über die Qualität eines Netzes zu diskutieren auch nur auf LTE sicht ist eh irgendwie müßig.Vorallem weil je jeder andere anschsprüche haben. Der eine reicht es schon wenn WhatsApp durch geht, der andere braucht brandbreit Internet und Firmen wollen einfach nur erreichbar sein und ihre Kunden telefonisch erreichen und dann kommt es noch an wo man sich am meisten aufhalte. Das ach so tolle LTE D1 nützt mir michts, wenn ich mich meisten dort nicht aufhalte. Besonders auf dem Land ist das D1 nicht immer die erste Wahl Da hat man jetzt teilweise mit dem E Netz durch die Zusammenschluss der beiten Netze ene besser telefonische Versorgung. Auch die LTE Karten stimmen nicht, lauft Telekom sollte auch bei mir LTE gehen. Das einzige was aber geht und mir mein LTE Handy im Zimmer anzeigt ist das o2 Netzt vom örtlichen o2 Masten. LTE kommt bei uns nur vom Rötlaser Turm, der war zugar der erste Turm der diese Technik hat. Nütz uns nur nichts, erteicht uns nixht mehr. Der örtliche D1 masten im Dorf an der Vermittlungstelle stahlt nur GSM aus. Besonders schlecht find ich bei uns das D2 Netz, genauso im Grenzgebeit zu CZ, die werden total vernachlässigt von D1 und D2. Bin echt scho am überlegen ob ich mit 2. Handy (1&1) nicht ins E-Netz wechseln soll. Nicht wegem Internet, oder super LTE, nein mir gehts nur um Telefonieren zu können. Damals als Lehrling schon ist mir damals aufgefallen das ich mit meinen 15 Euro Connrad Handy mit Eplus prepaidkarte oft bessern Empfang gehabt habe als meine Kollegen/Vorgesetzten mit ihrem D1, D2 Netz. Die Schweiz schaltet ihr GSM ab, ihr neues Basis "Grundversorung" ist aber nicht LTE sondern Utms. Also sollte auch UTMS mit einbezogen werden und nicht nur das beste Netzt an LTE ausgemacht werden.

von Kohlberger91 - am 08.05.2016 10:22
Zitat
Kohlberger91
Ich find es Schwachsinnig anzunehmen, das alle neue Handy mit LTE Automatisch auch auch darüber Telefonieren können. Mein S4 kann LTE aber nicht darüber Telefonen. Das S4 würde vor 1 Jahr noch herstellt und verkauft. LTE Telefonie kommt alles erst jetzt auf und nicht alle kaufen jedes jahr ein neues Handy. Das S6 kann über LTE Telefonieren aber auch nur wenn es vom Provider gebrenntet ist. Ich persönlich brauche unterwegs vorwiegend zum Telefonieren. Über die Qualität eines Netzes zu diskutieren auch nur auf LTE sicht ist eh irgendwie müßig.Vorallem weil je jeder andere anschsprüche haben. Der eine reicht es schon wenn WhatsApp durch geht, der andere braucht brandbreit Internet und Firmen wollen einfach nur erreichbar sein und ihre Kunden telefonisch erreichen und dann kommt es noch an wo man sich am meisten aufhalte. Das ach so tolle LTE D1 nützt mir michts, wenn ich mich meisten dort nicht aufhalte. Besonders auf dem Land ist das D1 nicht immer die erste Wahl Da hat man jetzt teilweise mit dem E Netz durch die Zusammenschluss der beiten Netze ene besser telefonische Versorgung. Auch die LTE Karten stimmen nicht, lauft Telekom sollte auch bei mir LTE gehen. Das einzige was aber geht und mir mein LTE Handy im Zimmer anzeigt ist das o2 Netzt vom örtlichen o2 Masten. LTE kommt bei uns nur vom Rötlaser Turm, der war zugar der erste Turm der diese Technik hat. Nütz uns nur nichts, erteicht uns nixht mehr. Der örtliche D1 masten im Dorf an der Vermittlungstelle stahlt nur GSM aus. Besonders schlecht find ich bei uns das D2 Netz, genauso im Grenzgebeit zu CZ, die werden total vernachlässigt von D1 und D2. Bin echt scho am überlegen ob ich mit 2. Handy (1&1) nicht ins E-Netz wechseln soll. Nicht wegem Internet, oder super LTE, nein mir gehts nur um Telefonieren zu können. Damals als Lehrling schon ist mir damals aufgefallen das ich mit meinen 15 Euro Connrad Handy mit Eplus prepaidkarte oft bessern Empfang gehabt habe als meine Kollegen/Vorgesetzten mit ihrem D1, D2 Netz. Die Schweiz schaltet ihr GSM ab, ihr neues Basis "Grundversorung" ist aber nicht LTE sondern Utms. Also sollte auch UTMS mit einbezogen werden und nicht nur das beste Netzt an LTE ausgemacht werden.


Ich versteh nicht was du mir sagen willst.
Jedes Handy was LTE unterstützt kann auch genauso im 2G/3G Telefonieren.

Darf ich fragen wo du dich aufhälst?

von Aquarium - am 08.05.2016 11:16
Mal was anderes: ich habe als alter Genion(!)-Kunde auch einen Mailaccount mit einigen Aliassen bei O2. U.a. läuft darüber die Benachrichtigung an mich bei PN in diesem Forum. Irgendwann ca. im März fiel mir auf, daß ich keine Benachrichtigung mehr bekomme (ich forwarde bei O2online eintreffende Mails zu meiner GMX-Adresse). Also schnell mal selbst was hingemailt an den Alias, über den das bei O2 läuft. Wenige Sekunden später hatte ich eine Fehlermeldung zurück: die Mailadresse 0176....@o2online.de existiere nicht. Geil! Schickt man zu O2online was an einen eingerichteten Alias und die zugehörige Hauptadresse geht nicht, kommt als Fehlermeldung die Handynummer des Empfängers im Klartext zurück. Schönen Dank auch!

Der coole Service-Mann an der O2-Hotline hat dann auch erstaunt festgestellt, daß meine Haupt-Mailadresse weg wäre (nicht vorhanden im System), aber die Aliasse waren noch da und zeigten auf die nicht vorhandene Hauptadresse (also 0176...@o2online.de). Wie das passieren konnte, weiß offenbar niemand. Er konnte nach Rücksprache das aber wieder einrichten, sehr cool, 20 Minuten Hotline (zum Einmal-Preis), die sich wirklich gelohnt haben. Dann lief es wieder. Der war echt fähig. Foren-Benachrichtigung ging dann auch wieder.

Inzwischen bekomme ich wieder keine Benachrichtigungen mehr aus dem Forum. Als es mir auffiel (vor etwa 1 Woche), schickte ich mir wieder selbst Emails an O2-Hauptadresse und Aliasse - es kamen auch immer wieder Fehlermeldungen zurück. Diesmal zum Auswählen alles mögliche von "mailbox unavailable" bis "550-Reject due to SPF policy".

Direkt einloggen bei O2online ging aber, alle Mailadressen waren da und ich konnte von dort auch mailen.

Heute getestet: sende ich eine Mail an O2online, wird sie mir sauber zurückgeleitet. Das geht also wieder. Aber die Foren-Benachrichtigung kommt immer noch nicht wieder bei mir an.

Muß man das verstehen?

von Chris_BLN - am 06.06.2016 20:36
Ich habe noch eine Beschreibung vom DATASUPPORT.DE@o2.com wie man die email richtig einrichtet. Das wäre aber hier zu viel und war für das Nokia N95. Nach dessen manueller Einrichtung klappt nämlich auch email Benachrichtigung beim Eintreffen, also sofort. Das lässt sich auf Smartphones genauso einstellen.

Probleme habe ich aber beim Android LG. Hier musste ich mir Outlook installieren um es zum laufen zu bringen. Mit den Windows Phone klappt es problemlos.

Ich hoffe es hilft:
E-Mail

Wir gehen in diesem Beispiel davon aus, dass Sie auf einen kostenlosen
E-Mail-Account bei www.o2online.de zugreifen wollen. Die notwendigen
Einstellungen für den Zugriff auf einen anderen Account können Sie bei
Ihrem E-Mail-Provider erfragen.

- Gehen Sie in das Menü, wählen Sie »Mitteil.« und drücken Sie die
Auswahltaste
- Drücken Sie den linken Softkey »Optionen«
- Folgen Sie jeweils durch Drücken der Navigationstaste folgendem
Menüpfad: »Einstellungen«, »E-Mail«, »Mailboxen«
- Drücken Sie den linken Softkey »Optionen«
- Wählen Sie »Neue Mailbox« und drücken Sie die Auswahltaste
- Drücken Sie den linken Softkey »Start«
- Wählen Sie »IMAP4« aus und drücken Sie die Auswahltaste sowie
anschließend den linken Softkey »Weiter«
- Unter »Meine E-Mail-Adr. geben Sie bitte die E-Mail-Adresse ein (z. B.
Mobilfunknummer@o2online.de oder aliasname@o2online.de)
- Unter »Eingangsserver« geben Sie bitte Folgendes ein: imap.o2online.de
- Unter »Ausgeh. Mail-Server« geben Sie bitte Folgendes ein:
mail.o2online.de
- Wählen Sie nun Ihr oben erstelltes Internet-Dienste Profil aus
- Vergeben Sie nun einen frei definierbaren Mailbox-Namen (z. B. o2
E-Mail)
- Wählen Sie Ihre soeben erstellte Mail-Box aus drücken Sie den linken
Softkey »Optionen«
- Folgen Sie jeweils durch Drücken der Navigationstaste dem folgenden
Menüpfad: »Öffnen«, »Verbindungseinstell.«, »Eingehende E-Mails«

Überprüfen bzw. ergänzen Sie folgende Einträge:

Benutzername: Mobilfunknummer@o2online.de oder aliasname@o2online.de
Passwort: Passwort Ihres E-Mail-Accounts
Ankomm. Mail-Server: imap.o2online.de
Verw. Zugangspunkt: Ihr oben erstelltes Internet-Dienste Profil
Mailbox-Name: o2 E-Mail (frei definierbar)
Mailbox-Typ: IMAP
Sicherheit (Ports): Aus
Port: Standard

- Drücken Sie den rechten Softkey »Zurück«, um in das vorherige Menü
zurückzukehren
- Wählen Sie »Ausgehende E-Mails« aus und drücken Sie die Auswahltaste

Überprüfen bzw. ergänzen Sie folgende Einträge:

Meine E-Mail-Adr.: Mobilfunknummer@o2online.de oder aliasname@o2online.de
Benutzername: Mobilfunknummer@o2online.de oder aliasname@o2online.de
Passwort: Passwort Ihres E-Mail-Accounts
Ausgeh. Mail-Server: mail.o2online.de
Verw. Zugangspunkt: Ihr oben erstelltes Internet-Dienste Profil
Sicherheit (Ports): Aus
Port: Standard

- Drücken Sie zweimal den rechten Softkey »Zurück«, um die Einstellungen
zu speichern
- Wählen Sie »Benutzereinstell.« und drücken die Auswahltaste

Überprüfen bzw. ergänzen Sie folgende Einträge

Mein Mail-Name: Vorname Nachname (wird als Absender angezeigt)
Mitteilung senden: Sofort
Kopie an eig. E-Mail: Nein
Mit Signatur: frei definierbar
Signale f. neue E-Mail: Ein

- Drücken Sie zweimal den rechten Softkey »Zurück«, um die Einstellungen
zu speichern

Im Menü unter »Mitteilungen« ist ab sofort die Mailbox mit dem selbst
gewählten Mailboxnamen sichtbar.

- Markieren Sie Ihre Mailbox
- Drücken Sie den linken Softkey »Optionen«
- Wählen Sie »Verbinden« und drücken Sie die Auswahltaste

Es wird eine Verbindung über GPRS aufgebaut. Neu erstellte E-Mails werden
je nach Eintrag unter »Mitteilung senden« entweder sofort oder bei nächster
Verbindung gesendet.

von pomnitz26 - am 07.06.2016 09:59
Ich muss mal etwas reingrätschen...

H+ signalisiert HSPA+ oder DC-HSPA+, also die höchste Ausbaustufe von UMTS, hier sind theoretisch 42,2mbit/s im Downstream möglich. Wird nur ein "H" angezeigt ist es zumindest HSDPA - da sind bei den in Deutschland verwendeten Profilen maximal 7,2mbit/s im Downstream drin.

Erreicht werden kann via UMTS durchaus 30mbit/s im Downstream und 10mbit/s im Upstream - meistens liegts drunter.

Via LTE kommt es aus auf die verwendete Frequenz (und dort die vom Anbieter verwendbare Bandbreite und LTE Kategorie) sowie aufs Endgerät an. Jedes einfache LTE Gerät der Kategorie 3 oder 4 kann bis zu 100mbit/s im Downstream. LTE800 ist durch die Bandbreite bei 50mbit/s begrenzt, LTE1800 liefert theoretisch 150mbit/s aus. Nur via LTE2600 und zusammengeschalteten Zellen sind die beworbenen Spitzenwerte von aktuell 225mbit/s überhaupt möglich und auch nur, wenn die Zelle LTE Advanced am laufen hat.

Aber bedenkt: Für solche theoretischen Werte braucht man ein einwandfreies Signal, das ist nahezu nur direkt vorm Sender, in Schwachlastzeiten und mit passendem Endgerät möglich. Mein persönlicher Geschwindigkeitsrekord mit einem Gerät für Kat. 4 und einem ungedrosselten Vertrag war mal auf Nachtschicht in 100m Abstand zum Vodafone LTE2600 Sender 73mbit/s im Downstream.

Noch etwas zum Thema "Balken":
http://www.lte-anbieter.info/technik/asu.php

Man merkt da deutlich den technischen Fortschritt, LTE ist bei schwachem Signal deutlich stabiler als UMTS und GSM, dazu kommt der Vorteil des wesentlich besseren Ausbaus von LTE (in kürzerer Zeit) als UMTS - und selbst beim langsamsten LTE auf 800MHz die natürlich bessere Ausbreitung als UMTS, das ist in D bekanntlich nur auf 2100MHz am tun und bei allen Anbietern von deutlich weniger Standorten.

Abgesehen davon liegts am Vertrag, was zugelassen ist, Congstar Postpaid hat bei alten Karten noch die LTE Freigabe, alle anderen Discounter im Telekom Netz (abgesehen von FC Bayern Mobil) dürfen nicht ins LTE - hier bleibt für den Prepaidkunden, der mehr Volumen als Magenta Mobil Start mitbringt nur das vollständig mit HSPA+ ausgebaute UMTS Netz.

Telefonica hat laut AGB den eplus Marken einen technikneutralen Zugang zum Netz (Sprich: inkl. LTE) bis 21,6mbit/s gegeben. o2 selber bietet 50mbit - die Telekom dito, wer mehr will braucht einen Vertrag. Einzig Vodafone ist für den Speedjunkie mit Prepaid offen.

Erfahrungsgemäß merkt man am Handy ab 3-5mbit/s keinen Unterschied mehr nach oben, LTE dient vorallem der besseren Flächenabdeckung und Stabilität - auch wenns Telefonica dank viel zu weniger Sender wohl schon geschafft hat hier schon Überlastszenarien mit Höchstdatenraten im Kilobitbereich zu generieren...

von elchris - am 04.07.2016 02:10
Zitat
_Yoshi_
Zitat
BieMa

Mal ne allgemeine Frage: Was habt ihr denn alle gegen Verträge? Die Vertragsbindung? Die ist seit Jahren auch keine Thematik mehr, da es auch Verträge gibt mit einer monatlichen Kündigung.
Abgesehen davon gibt es ja nun jetz nich wirklich schlechte Angebote.
Beim Strom oder Wasser kann auch keiner sagen, ich will keinen Vertrag, ich nehme Prepaid.


Der Grund ist der das es im Mobilfunk in sehr kurzen abständen neue Tarifmodelle gibt.
Wenn man Prepaid oder einen Tarif mit Monatskündigung hat dann kann man einfacher wechseln als bei den 24 Monatsknebel.

Im Mobilfunk ist die 24 Monatsbindung einfach zu lang!

Bei Wasser oder Strom ist sieht es anders aus.
Da gibt es nicht jeden monat neue Tarifmodelle.


Genau deswegen möchte ich auch keinen Vertrag mehr, ich sitze derzeit noch auf den seit 2 jahren laufenden Mobilcom vertrag fest, der in den kommenden wochen ausläuft, da zahle ich für NUR 500Mb!! schon 15€!!

Wenn man Prepaid hat mit Monatsverträgen, so kommste halt direkt wieder raus, bzw lädst einfach nicht mehr auf und gut is.

ich denke nicht das es zwischen O2 und Eplus da von der Netzabdeckung her große Unterschiede gibt, da die ja zusammen laufen.

Wie es in meiner Region bei Vodafone ist, kann ich nicht sagen, da ich dafür keine Sim habe. Ich meine aber das man mit der Lidl sim ins D2 netz rein kommt.

Diverse Netzkarten, kann man eh nur als Anhaltspunkt nehmen, wie es Real ist, muss man so oder so austesten, ich rechne aber nicht damit, dass ich weiter aufm Land LTE mit irgend einem Anbieter haben werde.

Das war in österreich so klasse, wirklich überall LTE gehabt, sogar ganz oben aufm Berg! Man musste zwar LTE für 2 € dazu buchen, aber das ist ja kein Problem.

von Rheinländer - am 11.07.2016 05:41
Hier ein paar Erfahrungen aus einer der ersten Umbauregionen Telefónicas: Osthessen.

In meiner eigenen Netzkarte findet ihr alle Mobilfunkstandorte aller (aktuell noch 4) Netzbetreiber.

http://bit.ly/netzeoh

Erstes (Test) Umbaugebiet Deutschlands war letztes Jahr im Spätsommer die Location Area 2235 in und um Sontra im Werra-Meißner-Kreis. Hier hatte o2 zwei großzellige GSM-Standorte, E-Plus einige Standorte mehr, gerade in den Seitentälern, und in Sontra sogar eine UMTS-NodeB. Die E-Plus-Standorte bekamen die neue LA 2235 und o2-Kunden durften in dieser roamen. Die beiden o2-Standorte wurden abgeschaltet.

Nächstes, größeres Testgebiet war die Hessische Rhön, LA 26685. Hier wurden o2- und E-Plus-Standorte umgebaut, bekamen neue Technik. In Gersfeld, Ebersburg-Thalau und -Döllbach gab es zudem UMTS. Die neue GSM-Hardware lieferte erstmals ordentliche EDGE-Geschwindigkeiten um die ~200 kbit/s. Kein Standort verschwand, nur wurde an machen Standorten aus zwei Netzen eins. Das neue Netz hat also mehr Standorte als jemals zuvor und ist GSM-seitig mindestens gleichwertig zur Telekom, eher noch ein wenig besser.

Dieses Jahr wird nun großflächig umgebaut. Osthessen (bis in die Wetterau) hat die LA 25685, Nordhessen die 25095, in Mittel- bzw. Oberhessen taucht die 25875 auf. Die einzelnen bereits umgebauten LAs habe ich in meine Netzkarte eingezeichnet.

An die größeren Städte hat man sich noch nicht so rangetraut. In Bad Hersfeld hat man angefangen, jedoch ist seit einem Monat Stillstand man kümmert sich aktuell wieder um das Umland (Haunetal, Niederaula, Kirchheim). Fulda ist weiterhin eine Insel zwischen den umgebauten LAs Hessische Rhön und Osthessen, auch hier laufen also beide Netze noch.

Das gegenseitige GSM-Roaming hat schon viel Spannung genommen, gerade auch in den Umbaugebieten, in denen tagelang (selten auch wochenlang) eins der beiden Netze komplett offair ist. Trotzdem ist die Konsolidierung absolut notwendig, erst danach gibt es saubere Handover zwischen den Standorten und zudem ein viel dichteres Netz. Fast alles, was das Umbauteam anfasst, machen sie richtig: Da wird meist neue Hardware an den Standorten verbaut und viele in das passendere Frequenzband gewechselt. Im ländlichen wechseln viele Standorte in GSM900, auch uralte E-Plus-1800er-Standorte, an stärker frequentierten Standorten gibt es GSM900 & 1800 nebeneinander und an einigen wenigen Standorten, meist innerorts wechselt man auch mal zu GSM1800.

Größtes Problem in der Region ist die Abschaltung vom E-Plus-LTE1800-Netz, das in Fulda und Hersfeld gut ausgebaut war. Das jetzige LTE800-Netz, das E-Plus-Kunden hier nun mitbenutzen dürfen, erreicht nicht die gleiche Abedeckung, wie einst das E-Plus-Netz. Dafür ist entlang der Autobahnen, vor allem A4 und A5 (bald auch A7) das LTE800-Netz von o2 ausgebaut.
An einigen sinnvollen Standorten entlang der Autobahnen, aber auch in Fulda hat o2 sich schon LTE von der BNetzA genehmigen lassen.

Momentan ist die Lage eher unbefriedigend. Das LTE-Netz ist nun in Alsfeld, Kirchheim oder Friedewald deutlich besser ausgebaut als in Fulda oder Hersfeld. Ich hoffe auf einen schnellen Ausbau.

von m83 - am 15.07.2016 08:56
Zitat
Winnie2
Zitat
DH0GHU
250 regelmäßige Nutzer sind aber bei 3 Anbietern und der heutigen Smartphone-Durchsetzung selbst in einem 1500-Seelen-Dorf schon erreicht.


Ich denke schon dass jeder Mobilfunkanbieter die Mindestanzahl von 250 Nutzern fordern wird für einen Ausbau.
Da müssen also dann schon 250 Nutzer pro Netzbetreiber zusammenkommen. Wenn dann alle drei Anbieter einen Ort versorgen sollen müssen dann bereits min. 750 Nutzer zusammen kommen.

Bei aktuell ca. 50 Millionen Smartphonenutzern in Deutschland bei 82 Mio. Einwohner leben in einem durchschnittlichen 1500-Seelen-Dorf 900 Nutzer ;-)

Ich nutze LTE erst seit Kurzem, und bisher habe ich auch fast überall LTE-Empfang - auch in Dörfern, ansonsten häufig 3G, selten nur GSM.

Zitat

Zitat
DH0GHU
Kommt aber auch hin. Selbst wenn zu Stoßzeiten 10% der Nutzer gleichzeitig Daten abrufen, stehen dann in einer 100 Mbit/s-Zelle noch rechnerisch 4 Mbit/s pro Nutzer zur Verfügung. Mehr als genug, denn die meisten Applikationen brauchen nur ganz kurz nennenswerte Datenmengen, und Audiostreams nur um die 100 kbit/s.


Die Datenraten sind immer ziemlich schöngerechnet u. gelten nur bei optimalen Funkverbindungen. Bei weniger guten Funkverbindungen halbiert sich die Nettodatenrate ziemlich schnell u. am Rande des Versorgungsbereichs kann diese auch schon mal auf 1/5 fallen.

Schon klar - allerdings dürften auch kaum 10% der Nutzer gleichzeitig Videos schauen wollen ;)

Zitat
FrankSch
Zitat
DH0GHU
Irgend jemand muss den Spaß ja auch zahlen.


Warum ist das in Deutschland ein Problem, und in Österreich, mit viel besseren Versorgung bei gleichzeitig tieferen Preisen, nicht?

Ist die Versorgung so viel besser? Selbst die DREI-Versorgungskarte zeigt z.B. im nördlichen Österreich (Mittelgebirge, nicht Alpen!) noch reichlich Lücken bei 3G/4G:
https://www.drei.at/portal/de/bottomnavi/kontakt-und-hilfe/netzabdeckung/
(Die Lücken in unbewohnten Gebieten der Alpen sind natürlich irrelevant...)

Ich kann nur spekulieren - vermutlich sind Infrastrukturkosten in Österreich aufgrund der günstigen Topographie (keine hohen Masten erforderlich, direkte Sicht zwischen Standorten, dadurch leicht realisierbare Richtfunkanbindung, direkte Sicht zu den Kunden, etc) niedriger? Die "flacheren" Landesteile sind auch relativ dicht besiedelt, während oft dünn besiedelte Regionen in Norddeutschland richtig teuer werden....Wie sind die Bruttolohnkosten der Anbieter in AUT verglichen mit denen in D?

Aber: Sind die Kosten bei "Brot&Butter-tarifen" in AUT wirklich so viel günstiger? Also mal klassisch: "Wenigtelefonierer mit whatsapp-tauglichen 300 MB/Monat"?
Der billigste DREI-Tarif kostet 9 € (+20 € Jahrespauschale), beinhaltet 1000 Freiminuten, 100 frei-SMS und 100 MB Daten.
Ich habe jetzt z.B. bei O2 keinen vergleichbaren Tarif gefunden, aber eine Allnet-Flat (kein Limit bei Minuten/SMS) mit 200 MB kostet ungefähr das Doppelte: 19,99 €.
300 Minuten / 750 MB bei alditalk kosten 8 €., 200 Minuten / 750 MB bei Callya kosten 10 €.
Wenn man nun bedenkt, dass 100 MB Daten ungefähr 1000 Minuten Telefonie (bei 13 kbit/s Full Rate Codec bei GSM) entsprechen, ist das garnicht so teuer...

Bei größeren Datenmengen sinken die Kosten pro MB bei DREI allerdings deutlich gegenüber deutschen Anbietern. Das kann aber auch damit zu tun haben, dass diese Datenmengen kaum jemand wirklich ausnutzt...

von DH0GHU - am 16.08.2016 07:12
Zitat
Spacelab
Hier wäre es mal interessant herauszufinden wie hoch der technische Aufwand auf Empfängerseite sein muss damit ein Gebiet als "Versorgt" im Sinne des Gesetzgebers gilt. Reicht es mit dem Smartphone in der Hand vor der Haustüre zu stehen? Oder muss ich mir ein riesen Hirschgeweih an die Hauswand dübeln?


Der Gesetzgeber macht bei öffentlichen Mobilfunknetzen keine Aussage. GSM-R muss jederzeit -92dbm am Empfänger haben um einwandfrei zu arbeiten und daher als versorgt zu gelten.

Vodafone machte mir mal die Aussage dass sie auf aus den Geodaten (Höhe/Bebauung/Abstand zum Sender und dessen Leistung in diese Richtung - da kommt also sowas wie Radiomobile zum Einsatz) gewonnen Daten als Grundlage pauschal nochmal 10dbm "Handdämpfung" nehmen, innerhalb von Gebäude bis zu 25dbm Dämpfung gegenüber dem, was ein Messempfänger dort im Freien (das sind auf 1,50m Höhe) erreicht. Anders als die Konkurrenz fahren die auch wirklich noch mit Messautos (Ford Focus Turnier, Antenne aufm Dach - daher 1,50m) rum, das erklärt die mittlerweile recht ehrliche Abdeckungsinformation - die so ja auch auf der Website in vereinfachter Form dem Kunden wiedergegeben wird.

Am Land haben die Anbieter ihre Gebiete abgesteckt, zumeist versorgen 1-2 von bisher 4, Orte wo dann wirklich garnix geht sind mittlerweile die Ausnahme - es gibt ausgewiesene D1, D2 oder E-Netz Orte, fernarb der Hauptverkehrsrouten (A, B, teilweise St) hat kein Anbieter auch nur Ansatzweise durchgängig Netz. Fährt man Schleichwege über Kreisstraßen gibt es Senken und Waldgebiete wo alle 4 Netze ausfallen - also auch kein Notruf mehr möglich ist.

Die Telekom hofft offensichtlich bei vielen kleineren Orten, die keine Förderung bekommen haben auf Entvölkerung um nicht, sollte der Gesetzgeber mal aufwachen und in großer Panik auch eine ordentliche Internetversorgung garantieren zu wollen, doch noch teuer bauen zu müssen. Dumm nur, dass sich die Bevölkerung nicht bewegt, also doch - sie entvölkert den Kundenstamm "Telekom Festnetz".

von elchris - am 16.08.2016 11:47
Zitat
FrankSch
Ich wäre zu höherem technischen Aufwand ja durchaus bereit, wie die Frage nach Smartphone mit Aussenantenne erkennen lässt.


Naja, bei einem Smartphone hast du ja praktisch eine Aussenantenne solange du dich damit im Freien aufhältst.
Das Problem ist allerdings der geringe Antennengewinn der eingebauten Antennen. Wenn man wirklich eine LTE-Verbindung hat sind bei schlechtem Empfang die Datenraten niedrig.

Zitat
FrankSch
PS: In schlecht versorgenden Gebieten musste ich schon das Smartphone zum Fenster raus halten, um wenigstens unterbrechungsfrei telefonieren zu können. Unschön…


Das ist oftmals die Wärmedämmung die Ursache. Wärmeschutzglas dämpft leider auch Funkwellen ziemlich stark u. Mauerwerk dämpft die Funkwellen ebenfalls.

Es gibt zwar bereits erste Ansätze von frequenzselektiver Wärmedämmung, aber da ist man erst am Anfangsstadium.
Damit meine ich Beschichtungen die zwar infrarote Strahlung reflektieren aber Radiowellen hindurchlassen.


Zitat
DH0GHU
Festnetztelefonie ist nun wirklich so gut wie flächendeckend verfügbar für die Nutzung in geschlossenen Räumen.


Nunja, man kann ja auch Gäste bei sich haben die ihr eigenes Smartphone mitbringen u. da ist es schon peinlich wenn die Gäste vor die Tür gehen müssen um überhaupt störungsfrei telefonieren zu können.
Und wer als Gast selber anrufen möchte. Welcher Gast fragt heute noch danach ob er das Festnetztelefon seines Gastgebers benutzen darf?
Sowas haben die meisten Leute in Zeiten der Mobiltelefonie doch mittlerweile verlernt.
Nachtrag: Ich habe gerade gelesen dass Frank das Fenster bei seinem Auto meint. Naja, ich lasse meinen Kommentar dennoch mal so stehen.


Zitat
FrankSch
Dafür bräuchte ich aber eine Multi-SIM. Die gibt es bei Aldi Talk allem Anschein nach nich.


Multi-SIM gibt es nur bei Laufzeitverträgen, nicht bei Pre-Paid. Aldi-Talk ist Pre-Paid u. dazu O2 / eplus Netz. Das Netz mit der in der Fläche schlechtestem LTE-Ausbau.


Zitat
Spacelab
Meine Nachbarin wollte die Umstellung von analoger Leitung auf All-IP partout nicht mitmachen. Also bekam sie von der Telekom ein kleines Kästen installiert. Das Gerätchen hat die Telefondose an der Wand ersetzt, ist so groß wie eine Zigarettenschachtel, hat einen Akku falls mal der Strom ausfällt und funkt über GSM zur nächsten T-Mobile Zelle. Bei schlechtem Empfang kann auch noch zusätzlich eine externe Antenne angeschlossen werden.


Ähm. Das ist mir jetzt neu. Ich war bislang der Ansicht dass nur DSL-Anschlüsse auf All-IP umgestellt werden u. reine analoge Telefonanschlüsse in der Vermittlungsstelle auf VoIP umgesetzt werden.
Wer nur einen Telefonanschluss bei der Telekom bestellt dem muss dieser auch bereitgestellt werden, da die Telekom gesetzlich dazu verpflichtet ist diese Leistung anzubieten u. man rechtlich nicht dazu gezwungen werden kann einen Internetanschluss zu buchen wg. eines Telefonanschlusses.


Zitat
FrankSch
Sorry, ich meinte das Autofenster, nicht dass von meiner Wohnung.


Na hoffentlich nicht während der Fahrt. Da kannst du auch gleich ein Knöllchen herbeiwinken. Die Bundesgegierung plant übrigens eine Verschärfung der Strafen bei Smartphonenutzung am Steuer während der Fahrt,
laut Regierungskreisen aufgrund der steigenden Unfallzahlen wg. Ablenkung vom Straßenverkehr durch Smartphonenutzung.

von Winnie2 - am 16.08.2016 12:36
Zitat
Spacelab
Ne hier im Dorf wurde die komplette Vermittlungsstelle (die war bei mir in der Parallelstraße) abgerissen. Die alten stellenweise sehr maroden Kupferleitungen wurden hier in manchen Straßenzügen auch herausgezogen...


Danke für deine umfangreiche Schilderung. Bislang bin ich davon ausgegangen dass in solchen Fällen die dafür entsprechend notwendige Technik im Outdoor-DSLAM verbaut wird. Scheint allerdings Fälle zu geben in denen sich das finanziell für die Telekom nicht rechnet.

Das ist eine Steckkarte ähnlich einer DSL-Linecard diese stellt analoge Telefonanschlüsse bereit,
wandelt die Telefongespräche in VoIP und sendet diese als Datenpakete weiter.


Zitat
Saarländer (aus Elm)
Ähhh, ich dachte, der würde 34,95€ kosten.


Ohne Internetzugang? Wohl kaum. Ich glaube kaum dass die Bundesnetzagentur sowas durchwinken würde dass die monatlichen Gebühren für einen reinen Telefonanschluss höher sind als für einen Anschluss Telefon + Internetflat.
Alternative Anbieter welche reine Telefonanschlüsse bereitstellen gibt es gar nicht mehr.

Zitat
Saarländer (aus Elm)
Billigere Einstiegsangebote gibt's doch nur, wenn man einen Anbieterwechsel macht, oder irre ich mich?


Es gibt z.B. gerade ein Angebot von der Telekom, aber nur für DSL-Neukunden bei diesen.
Ein Jahr lang 19,95 € Grundgebühr, selbst falls man VDSL bucht.
Gilt aber nur bei Abschluss eins Zweijahresvertrages und ab dem 13. Monat muss man den vollen Preis zahlen.
Solche Angebote hat sich die Telekom wohl mittlerweile von 1&1 u. Co. abgeschaut, wie mir scheint.
Generell kann man sagen dass man nur dann günstige Angebote erhält wenn man wechselt oder seinem derzeitigen Anbieter mitteilt dass man vor hat zu wechseln. ;)

von Winnie2 - am 16.08.2016 17:04
Zitat
DH0GHU
Zitat
DX OberTShausen
Warum schließt man heutzutage überhaupt noch einen Handyvertrag direkt beim Netzbetreiber ab, wenn es woanders soviel günstiger ist?


Ganz einfach:
- Telefonica-Netz kannste immernoch knicken. Zu schlechte Netzabdeckung bei 3G/4G. Wenn ich unterwegs bin, muß das einfach gehen. Nicht "vielleicht".

- D2 kannste hier knicken. Schlechtere Netzabdeckung als T-Mobile. An meinem Zweitwohnsitz in einer großen Kreisstadt in BaWü geht bei D2 nichtmal Indoor-LTE. Am Erstwohnsitz laut Netzabdeckung nichtmal GSM-indoor. Bei mir im Dachgeschoß ging es, aber nicht überall. D1 und Eplus gehen am gleichen Ort überall.
D2 war bei mir schon häufig überlastet

- LTE bei T-Mobile gibts nur mit T-Mobile-Vertrag

- Ich brauche eine Telefon-Flat. 400 Minuten reichen mir in manchen Monaten hinten&vorne nicht, bei dann 9,9 Cent pro Minute wird das schnell sehr teuer. Ich möchte vor allem nicht drauf achten müssen. Flatrate beim Telefonieren ist auch der Luxus, nicht drüber nachdenken zu müssen, wie lange man spricht.

- 6 Cent für 1 MB im Ausland geht mal garnicht. Gut, wird eh irgendwann obsolet, aber egal.

Mag sein, dass ich unterm Strich ein paar € pro Monat drauf lege. Ich sehe aber nicht ein, um jeden Preis zu sparen...


Was ich mir ja überlegt hatte, ich habe ja eh bei der telekom die 50mbit flat und tel flat bleche 40 okken im monat eher etwas mehr, was schon viel zu teuer ist, wenn ich aus dem Tarif heraus einen Mobilfunk tarif bekommen würde, der mit nix oder nur sehr wenig bei guten Konditionen kosten würde, täte ich nicht überlegen, aber das scheint es nicht zu geben, also ne Kombi aus beiden.

Weil das ohne erhebliche Maklerkosten offenbar nicht geht, bleibe ich Mobil bei Aldi. das Netz ist in meiner Umgebung ausreichend ausgebaut

von Rheinländer - am 24.08.2016 18:47
DSL mit Volumen- und Zeittarifen gabs aber auch bei Anbietern wie 1&1. Aus Anbietersicht sind echte Flatrates halt "bäh" und machen Angst. Theoretisch könnte ich eine HD-Videokamera auf die Weise per LTE Dauer-Anbinden, und dann mal eben >100 GB im Monat übers Netz jagen ;-)
Bei einer echten Flatrate würden wohl viele ihr Festnetz kündigen, und sehr schnell wären die bestehenden LTE-Zellen hoffnungslos überlastet. Das möchte ich als Anwender aber auch nicht. Denn mehr Zellen kosten auch mehr Geld.

Das zeigt das Modell T-Online USA auch deutlich:

Hier zahle ich für 3 GB beim Mutterhaus paarunddreißig Euro im Monat (Mit Myfriends-Rabatt), habe WLAN-Tethering frei, 2. SIM gäbs wohl auch, Videos in voller Auflösung, etc.
Für die 26-GB-Flat (darüber wird runterpriorisiert, wie weit auch immer...hängt dann sicher von der Zelllast ab) müßte ich:
- 70 $ Basistarif
- 25 $ HD-Video
- 20 $ Tethering
- 20 $ 2. SIM
löhnen.

Macht fast 120 €.

Dafür bekomme ich ohne Myfriends-Rabatt:
- T-Mobile-Vertrag 10 GB 80 € (erste 24 Monate: 72 €)
- Mit 2. SIM
- Mit EU-Roaming
- Mit Tethering
- Mit den verbleibenden 40 € kann ich mir fast 15 GB bei alditalk kaufen.

Oder ich nehme das etwas schlechtere Netz von Vodafone und geh zu denen:
- 90 € für 20 GB (erste 12 Monate 60 €)
- auch alles drin.
- 6 GB weniger als in den USA...
- Mit den verbleibenden 30 € kann ich mir 10 GB bei alditalk kaufen.

So, un was macht der Ami, der bei T-Mobile jetzt nur noch diese Tarife bekommt, aber keine 70+X USD im Monat über hat? Na?
Mit Volumerates kann ich wunderbar skalieren, es gibt auch Tarife für weniger zahlungskräftige Kunden. Dafür zahlen Poweruser etwas mehr. Am Ende kostets den Durchschnittsuser bei uns auch nicht mehr als den Amerikaner. Und warum soll ich Poweruser quersubventionieren?

von DH0GHU - am 26.08.2016 09:17
Zitat
FrankSch
Kleiner Blick über die Grenze. 50GB LTE für 16 Euro.

http://mobile.free.fr/


Hatte 2 Jahre Free bzw habs immer noch als 2€ im GPS Tracker .
Hört mir mit den Idioten auf :wall: Es gibt nix schlimmeres !
Hab sonen Verrtrag die letzten 2 Jahre beruflich genutzt. Katastrophe !!

Telefonieren - Free OK , via nat Roaming über Orange Top
SMS - auch keinerlei Probleme
MMS - Mal gehts mal nicht , mal empfängt man sie nach Tagen

Internet - Hier ist der Hund begraben.
Eigene Netzabdeckung noch sehr löchrig. Dort funzt Internet halbwegs.
Im nat. Roaming kann man das Internet komplett vergessen durch die Drosselung.
Da geht via Orange gerade so Whattsapp und email(m. Verzögerung) Surfen kann man vergessen. etwige andere Sachen sowieso.

Selbst im eigenen Netz kommt es immer öfter zu niedrigsst Datenraten egal ob 3G oder LTE wegen Überlastung, schlechter Anbindung der Masten etc.

Von meinen tollen 3GB ( 3G ) bzw 50GB LTE hab ich es nur einmal geschafft im Maximum über 3GB zu kommen. Da war ich mit dem Lapop unterwegs und hab Softwareupdates gemacht.

Wollte Ne Linux distri laden zum testen und Daten verbrauchen - No way - Verbindung in Innenstadt so instabil dass laufend abgebrochen ist....

Free kann man für mobiles Internet komplett vergessen. Da bin cih auch nciht der Einzige mit der Erfahrung.
Bin dann eltztes Jahr umgestiegen und hab mir für 5€ mehr im Monat zur deutschen Karte 1GB Roaming Flat dazugebucht. Das hat wenigstens funktionniert. Free hab ich auf den 2€ Vertrag downgegraded um die Nummer noch solange laufen zu lassen bis der Auftrag um ist.


Deswegen Billig ist nicht gleich günstig. , Free ist billig und wird gehyped aber letztendlich gehen
viele dort wieder weg, die Ihr Telefon vernünftig nutzen wollen.

von Felix 99 - am 29.09.2016 11:04
Zitat
DH0GHU
OT: Weißt jemand, ob es bei 1&1 möglich ist, DSL-Verträge auf diese Notebookflat umzustellen...


Es gibt zwei Moeglichkeiten, das herauszufinden: Moeglichkeit 1 ist dein Anruf beim Callcenter, bei dem du dich gleich an einen Mitarbeiter der Kundenakquise leiten laesst. Dem schilderst du, dass das 1&1-Produkt nicht mehr deinen Anforderungen entspricht und du darueber nachdenkst, den Vertrag zum naechstmoeglichen Kuendigungszeitpunkt zu beenden. Hol' dann Luft und lass' deinem Gespraechspartner Zeit, sein Standardprogramm zum Halten eines Vertragskunden abzuspulen. Moeglicherweise ist dann nicht dabei, was du dir davon versprichst. Wenn das so ist, dann schlage vor, was du gern haettest. Moeglicherweise geht hierbei auch eine vorzeitige Vertragsumstellung.

Moeglichkeit 2 ist die ordentliche und fristgerechte Kuendigung zum naechstmoeglichen Termin. Dein Wegzug bei denen Eltern (?) ist eine Vertragsstoerung deinerseits, was nicht automatisch ein Sonderkuendigungsrecht fuer dich bedeutet. 1&1 laesst aber nicht gern Kunden gehen, weshalb erfahrungsgemaess zumindest ein Angebot kommt, dich zur Vertragsverlaengerung zu bewegen. Ob deine Verhandlungsposition hierbei guenstiger ist, vermag ich nicht zu sagen.

Fakt ist aber, dass man mit 1&1 grundsaetzlich verhandeln kann, sofern man freundlich und sachlich bleibt und nichts verlangt, was der Mitarbeiter nicht im Entscheidungsspielraum hat. Ich kenne jemand von denen im Berliner Callcenter - der monetaere Enscheidungsspielraum ist ueberschaubar.

Wenn eine Kuendigung im Raum steht, dann geht oftmals auch mehr, als mit dem reinen Verweis darauf, dass Neukunden ploetzlich das doppelte Inklusivvolumen zum gleichen Preis bekommen. Das hatte ich seinerzeit, zunaechst sollte das schlichtweg nicht gehen, einen Bestandsvertrag aufzubessern. Die Ankuendigung, den Vertrag fristgemaess zu kuendigen und danach wieder bei 1&1 abzuschliessen, brachte am Telefon dann aber bereits ein Einlenken. Die Umstellung auf das Inklusivvolumen fuer Neukunden bekam ich Monate vor dem Ablaufdatum zum Preis der Verlaengerung um zwei weitere Jahre. Da es fuer das gleiche Geld keine Alternative gab, die damals nicht O2 oder Eplus hiess, war ich damit zufrieden.

von PowerAM - am 29.09.2016 12:00
Zitat
FrankSch
Habe ich ja versucht, aber da kam genau gar nichts zurück. Bei der Anfrage an Aldi Talk kam die Blafasel-Antwort übrigens nicht von Aldi selbst, sondern von einer @eplus.de-Adresse.


Das ist ja das Konzept am Discounter, gerne auch "no-frills" genannt - bis auf den wirklichen Basissupport zum Nutzen des Dienstes erhälst du keinen weiteren. Aldi Talk sind geschätzt drei Büros irgendwo bei der alten eplus Servicefirma, die nebenher noch die Abwicklung der ganzen alten Discounter übernehmen. Willst du weitergehende Infos musst schon im Telefontreff Glück haben, dass grad einer der Leut von o2 in der Mittagspause vorm Forum sitzt und mal schnell nachschaut, was in der Gegend die Sache ist, "rechtssicher" sind nur offizielle Aussagen für Direktkunden z.B. im o2 Forum - dafür brauchst aber mindestens ne o2 Loop, auch hier gibts keinen Support für Discounterkunden.

Also am besten hier fragen:

http://www.telefon-treff.de/showthread.php?s=&postid=5627302

oder: https://hilfe.o2online.de/places?filterID=all~objecttype~space

Und gleich ne Vorwarnung: Die Planungsabteilungen sind bei allen Anbietern vom (Privat-)Kundensupport abgekapselt, der kann nur auf baldige Ausbauten (~3 Monate) schauen, was für die Zukunft also NACH der Netzzusammenlegung geplant ist, die Infos kriegen teilweise nicht mal Geschäftskunden.

Zitat
DH0GHU
Die BNetzA muß niemanden verklagen. Sie kann Kraft ihrer Kompetenzen Ordnungsgelder gegen Marktteilnehmer verhängen, die sich nicht rechtskonform verhalten.
Dagegen kann dann der Marktteilnehmer klagen.


Ja und o2 muss aufpassen, die wurden erst im Sommer von der BNetz zum Thema Roamingentgelte übers Knie gelegt.

von elchris - am 18.10.2016 01:49
Zitat
DH0GHU
Erstml die weißen Flecken auf der Landkarte weg, dann die lukrativen Städte versorgen. Die ländlichen LTE-Zellen sind meist im Bereich unter 900 MHz. Da zeigt sich auch, dass das mit der digitalen Dividende unterm Strich sehr nutzbringend war....


Da kann ich aus dem Nähkästchen plaudern. o2 hat sich damals als Pilotregion den Bereich zwischen Ebersberg und Wasserburg (30-50km östl. München) rausgesucht und mit UMTS und LTE aufgerüstet - jeweils die eigenen Sender entlang der B304 und der Bahnstrecke. Man erwartete sich für UMTS eine Abdeckung in diesen Orten und LTE jeweils bis 30km Entfernung. Es kam recht schnell die Ernüchterung, dass LTE nur 20% weiter als GSM900 nutzbar ist (Abstand zum Sender bei GSM outdoor 5-8km, für indoor 3-5). Da die Vorgabe der BNetz nur für alle Anbieter zusammen und nicht einzeln (so wäre die Regulierung richtig) galt, hat o2 den LTE800 Ausbau abgebrochen, sogar die Vermarktung des LTE Zuhause Tarifs eingestellt. Man hat abgewartet bis die zwei großen in die Städte durften und dann dort ausgebaut. Erst jetzt wird, da es mit nur GSM einfach nicht mehr geht (in diesen Zonen geht bei Smartphoneanwendern die Wahl richtung o2/eplus gegen 0), auch dort ausgebaut.

Dass LTE zuviel zugetraut wurde ist jedoch kein Problem eines einzelnen Anbieters, da sind alle mächtig auf die Schnauze geflogen - Vodafone war über den Abfall der Signalqualität bei uns im Dorf (Sichtweite Sender) ja auch erstaunt. Und das Gesicht bei den Werten Rx am Sender (also Endgerät->Sender) sprach Bände. Für flächendeckendes Hochgeschwindigkeitsinternet via LTE bräuchten wir etwa 3 mal soviele Funkstandorte wie derzeit.

In den Städten werden deswegen bei allen drei Anbietern nun alle drei Bänder nach und nach aktiviert. 2600 dient zur Abdeckung von Hotspots (Bahnhof, Plätze, große Firmen, Sportplätze), 1800 als outdoor Grundlast und indoor in Zentrumsnähe, 800 für indoor und die Aussenbereiche, nur 800 ist heute schon überlastet, untertags ein Abfall auf einstellige mbit-Werte mag heute noch als Luxusproblem gelten - in 10 Jahren sieht das schon anders aus. Es dürft noch keine 10 Jahre her sein, als ich über ein einziges Megabit über Funk gejubelt habe.

von elchris - am 20.10.2016 11:37
Jetzt artet das schon wieder in einen Glaubenskrieg der Netze aus. Es ist eben nur Glauben - man glaubt, sein Netz sei besser oder wenn nicht eben das Gras ist Grüner. Pustekuchen.

Die Telekom, um mal den Namen der Vorempfehler zu nennen, versorgt zu Hause nur mit Edge, und das mit grottigem Signalpegel, bricht öfters weg. Am Arbeitsplatz geht von denen gar nix. Das sind zwar nur wenige 100m bis wieder Vollversorgung aber schon deshalb ist die Telekom ein No-Go für mich.

Vodafone versorgt zu Hause mit passablen Signalpegel, aber auch nur Edge. Internet geht da nix durch, selbst kurze Messages wenn überhaupt Stunden verspätet. Am Arbeitsplatz dasselbe Edge Lied. Signalpegel ist besser als Telekom aber grenzwertig.

O2 und E+ fasse ich jetzt zusammen, da klappt es. Zu Hause Edge und 3G und denächst kommt LTE dazu. Signalpegel zumindest mit 2G dank E+ "Füll"sender selbst im Keller bestens. Am Arbeitsplatz ähnlich, LTE und 3G leider nur schwach aber dank derselben E+ "Füll"senderkonfiguration ein sehr guter Signalpegel wenigstens mit GPRS aber da kommen im Gegensatz zu Vodafone wenigstens Daten langsam durch. Messages klappen sofort.

Was die Kosten angeht, da kann für meine Bedürfnisse keiner mit Telefonica mithalten, man kann dort als Vertragskunde sehr leicht enorme Rabatte erlangen, gerade wenn es um Vertragsverlängerungen geht. Das mag manch einer vielleicht unter verramschen einordnen aber ich bin keinesfalls bereit, Apothekenpreise für ein Netz zu zahlen, wenn es meine Hauptaufenthaltsorte nicht gescheit abdeckt. Gerade im Südwesten mit dem Schwarzwald können die Ausbauflächen so unterschiedlich sein, dass es Gegenden komplett ohne Telekomempfang gibt aber Telefonica halt einen Mast dort stehen hat. Genauso kann es andersrum sein.

Ich möchte mit diesem Geschreibsel hier einfach nochmal unterstreichen, dass es für jeden gute Gründe geben kann, sich für ein Netz und gegen ein anderes zu entscheiden und da sind solche "Hilfen" wie 'selbst Schuld', geh doch zu xy, absolut nicht hilfreich. Ist wie "ich habe ein Problem mit dem Gerät YZ, gibt es eine Lösung" und als "Antwort" kommt dann so was wie "Warum kaufst Du auch so was, ich habe was besseres..." Hilfreich? Nein!

von CBS - am 27.10.2016 11:18
Zitat
Manager.
[OT]


Zitat
FrankSch
Die Telekom hat unmittelbar am Autobahnkreuz Saarbrücken (warum das Autobahnkreuz so heisst, weiss ich selbst als Einheimischer nicht, denn Saarbrücken ist weit weg,


Als gebürtiger Saarbrücker muss ich das natürlich wissen... ;)

Während das Autobahnkreuz in den 60er-Jahren geplant und Anfang/Mitte der 70er-Jahre gebaut wurde, war gerade eine große Gebiets- und Verwaltungsreform mit zahlreichen Varianten und weitreichenden Folgen in der Planung.

Dabei gab es ernsthafte Überlegungen alle Städte und Gemeinden des Kreises Saarbrücken-Land und einige Gemeinden des Kreises St.Ingbert (die beim Flughafen) nach Saarbrücken einzugemeiden. Die neue Stadtgrenze wäre dann nördlich von Eiweiler gewesen...

Dagegen gab es Widerstände und so wurden 1974 nur Dudweiler, Brebach-Fechingen, Scheidt, Bischmisheim, Gersweiler, Klarenthal, Altenkessel, Bübingen, Güdingen und Schafbrücke aus dem Kr. SB-Land sowie Ensheim und Eschringen aus dem Kr. IGB nach Saarbrücken eingemeindet. Der Rest blieb zunächst (und bis heute) selbstständig. Man ging damals aber davon aus, das sie mittel- oder langfristig auch zu Saarbrücken kommen würden.
Gleichzeitig wurden auch die beiden Kreise Saarbrücken-Stadt und Saarbrücken-Land zum Stadtverband Saarbrücken (heute: Regionalverband Saarbrücken) zusammen geschlossen.

Und da man damals in großen Dimensionen plante, wurde das neue Autobahnkreuz vorsorglich "Autobahnkreuz Saarbrücken" genannt.

[/OT]


War es nicht auch so, dass Kleinblittersdorf nur eigenständig bleibt, weil ein Minister von dort kam?

von DAB_Saar - am 06.11.2016 18:39
Zitat
DH0GHU
Bisl OT, aber weil Du grad Baden ansprichst: Kann es sein, dass es an der D/F-Grenze Frequenzmangel für LTE gibt? In Kehl beispielsweise gibt es gerade mal im Kehler Süden eine LTE-BTS von T-Mobile, die allerdings die Kernstadt nicht mehr abdeckt. O2 und Vodoofone sind garnicht vertreten.


Das könnte sein. Mich wundert, dass die französischen Netze schon immer kilometerweit zu uns herüberreichen und man selbst im Hügelland darüber probemlos telefonieren kann. Stört das keinen Netzbetreiber auf deutscher Seite? Ich lande regelmäßig wieder im französischen Netz, seit die E+ Sender letzte Woche abgeschaltet wurden. Selbst wenn man wieder in den Versorgungsbereich eines O2 Senders kommt, bleibt man in Frankreich eingebucht, die Feldstärke ist ja üppig genug.

O2 wundert sich wahrscheinlich eher, dass das eigene Netz nicht so ausgelastet ist und hat diese Problematik mit dem Einbuchen im Nachbarland nicht wirklich auf dem Schirm. Jedenfalls bestehen nun wieder eklatante Lücken bei O2 im Markgräflerland und betroffenem Schwarzwald, wo man sich nun über Monate über ein wirklich hervorragendes Netz (zumindest wirklich annähernd flächendeckend im Grundversorgungsbereich GSM) hat freuen können. Richtig in den A... beisen werden sich die Base&Co Kunden, die sich wegen der Senderversorgung für E+ entschieden haben und nun nach der Migration zu o2 und E+ Senderabschaltung ohne Netz dastehen.

Zum Abschluss auch nochmals meine Meinung: Ja, es ist auffallend, dass entlang der Grenze die deutschen Mobilfunker eher ausgedünnt vertreten sind, auch beim LTE Ausbau. Es scheint da tatsächlich Frequenzmangel zu herrschen. Weshalb dann aber mein Handy sich in französische Sendemasten kilometerweit hinter der Grenze einbuchen kann, erstaunt, denn damit verschenkt man ja regelrecht Spektrum, wenn ein Sender (bzw. sehr viele Sender) so großflächig versorg(t)/(en). Die deutschen Sender sind hier ja eher mit geringen Leistungen unterwegs.

von CBS - am 22.11.2016 21:37
Zitat
CBS
Zitat
Rheinländer
E-Plus gibt es doch garned mehr? Warum Taucht noch immer E-Plus auf? Ja so ist es hier auch bei O2 hab ich nur LTE bei E-Plus UMTS oder EDGE


Es ist die Netzkennung, die das Handy anzeigt. O2 wird die E+ Netzkennung 03 übernehmen. Im GSM und UMTS Bereich geht das schon sehr weit, bald überall. Lediglich LTE läuft noch auf 07 (o2). Wird sicher auch bald zu 03 werden. Wenn nun bei der Kennung 03 noch Eplus im Handy/SIM hinterlegt ist, dann wird nun weiter Eplus angezeigt (wenn die SIM kein OTA Update erfahren hat). Einen Rückschluss auf den Sender (O2 oder E+ Infrastruktur) besitzt die Anzeige nicht mehr.


Welche Kennung das Handy anzeigt, die in der Tabelle im Handy hinterlegte, den auf der SIM hinterlegte Name des Heimatnetzes oder die Kennung, welche der Netzbetreiber dynamisch anpassen lassen kann, ist von Gerät zu Gerät verschieden und folgt wohl keiner Logik.

Lustig ist es z.B. bei meinem Samsung Klapphandy mit einer 16 Jahre alten Viag-Interkom-SIM, das zeigt beim O2-Netz im Display "o2 - de / Interkom" an, über Bluetooth signalisiert es "O2 - de" an die Freisprechanlage im Autoradio, im Radio-Display steht dann "O2 - de".
Im neuen Netz steht im Handydisplay "o2 - de+ / E - Plus, das Autoradio zeigt über Bluetooth "E - Plus" an.
Das ist hier übrigens immer noch so, obwohl beide Netze mittlerweile die selbe Netzkennung haben. Bei der manuellen Netzwahl findet das Handy nur noch 3 Netze (E - PLus, Vodafone und Telekom), bei der Anzeige im Display wird aber noch zwischen den beiden Netzen (O2, EPlus) unterscheden. Merkwürdig.

Als ich vor einigen Jahren noch einen alten Genion-Vertrag mit Homezone hatte wechselte die Anzeige von "Interkom" zu "o2 -de / home", je nach Aufenthaltsort.

Das OTA-Update meiner SIM hat nur dazu geführt daß sich das Handy in das neue Netz einbucht, der angezeigte Name wurde dadurch nicht geändert. Außerdem zeigt das Handy seit der Umstellung der Kennung ständig das Roaming-Symbol an, es erkennt also das neue Netz nicht als Heimatnetz an.

von Loger - am 23.11.2016 10:16
Zitat
Loger
Zitat
CBS
Zitat
Rheinländer
E-Plus gibt es doch garned mehr? Warum Taucht noch immer E-Plus auf? Ja so ist es hier auch bei O2 hab ich nur LTE bei E-Plus UMTS oder EDGE


Es ist die Netzkennung, die das Handy anzeigt. O2 wird die E+ Netzkennung 03 übernehmen. Im GSM und UMTS Bereich geht das schon sehr weit, bald überall. Lediglich LTE läuft noch auf 07 (o2). Wird sicher auch bald zu 03 werden. Wenn nun bei der Kennung 03 noch Eplus im Handy/SIM hinterlegt ist, dann wird nun weiter Eplus angezeigt (wenn die SIM kein OTA Update erfahren hat). Einen Rückschluss auf den Sender (O2 oder E+ Infrastruktur) besitzt die Anzeige nicht mehr.


Welche Kennung das Handy anzeigt, die in der Tabelle im Handy hinterlegte, den auf der SIM hinterlegte Name des Heimatnetzes oder die Kennung, welche der Netzbetreiber dynamisch anpassen lassen kann, ist von Gerät zu Gerät verschieden und folgt wohl keiner Logik.

Lustig ist es z.B. bei meinem Samsung Klapphandy mit einer 16 Jahre alten Viag-Interkom-SIM, das zeigt beim O2-Netz im Display "o2 - de / Interkom" an, über Bluetooth signalisiert es "O2 - de" an die Freisprechanlage im Autoradio, im Radio-Display steht dann "O2 - de".
Im neuen Netz steht im Handydisplay "o2 - de+ / E - Plus, das Autoradio zeigt über Bluetooth "E - Plus" an.
Das ist hier übrigens immer noch so, obwohl beide Netze mittlerweile die selbe Netzkennung haben. Bei der manuellen Netzwahl findet das Handy nur noch 3 Netze (E - PLus, Vodafone und Telekom), bei der Anzeige im Display wird aber noch zwischen den beiden Netzen (O2, EPlus) unterscheden. Merkwürdig.

Als ich vor einigen Jahren noch einen alten Genion-Vertrag mit Homezone hatte wechselte die Anzeige von "Interkom" zu "o2 -de / home", je nach Aufenthaltsort.

Das OTA-Update meiner SIM hat nur dazu geführt daß sich das Handy in das neue Netz einbucht, der angezeigte Name wurde dadurch nicht geändert. Außerdem zeigt das Handy seit der Umstellung der Kennung ständig das Roaming-Symbol an, es erkennt also das neue Netz nicht als Heimatnetz an.


Das wollte ich gerade fragen, wie man die SIM einem OTA-Update verpassen kann?

von Rheinländer - am 23.11.2016 19:04
Die aufgezählten Handyhersteller sind aber allesamt selbst schuld an ihrer Bauchlandung.

Blackberrys waren mal DIE Geräte für Geschäfsleute. Aber man hatte sich mit den sehr saftig bepreisten Geräten in eine eigene kleine Welt zurückgezogen. Als andere Betriebssysteme zeigten wie einfach Syncen mit anderen Geräten sein kann und wie flexibel so ein Smartphone eingesetzt werden kann, wurde auch dem letzten klar das Blackberry extrem unflexible abgekapselte Kisten sind. Die Abkehr vom Blackberry OS und der Wechsel zu Android brachte zwar nochmals ein paar gute Verkäufe. Aber unterm Strich war der Wechsel wohl zu spät gekommen. Man hielt sich, laut einem erfreulich offenen Interview in der Zeitschrift "connect" zufolge, für unentbehrlich in der Geschäftswelt.

Sagem war das Gegenteil und meinte im Niedrigstpreissegment das große Geld machen zu können. Hat offensichtlich nicht geklappt. Man versuchte es später nochmal mit (billig) Tablets und Smartwatches. Ja die hatten tatsächlich schon Smartwatches im Portfolio da hatten Samsung, Apple und Co noch nicht mal an so etwas gedacht. Geholfen hatte das anscheinend nichts und man gab das Mobile Geschäft auf. Was aus dem damals eigentlich sehr gut laufenden Festnetz Geschäft (DECT Telefone, DSL Modems und Router, Professional Router für Rechenzentren...) wurde weiß ich allerdings nicht.

Siemens hat schlicht den Anschluss verpasst. Als andere Hersteller schon echte Farbdisplays verbaut hatten kamen die noch mit ihren 4 farb Displays um die Ecke.

Nokia hat es ja am schwersten getroffen. Man glaubte damals das Smartphones nur eine Modeerscheinung seien an der man sich nicht beteiligen müsse und wurde dann überrand. Man hielt eine gefühlte Ewigkeit an Symbion OS fest das mit den wachsenden Anforderungen hinten und vorne nicht schritt halten konnte. Dann kam eine weitere und die wohl folgenschwerste Fehlentscheidung: man entschied sich für Windows als Betriebssystem und griff damit ins Klo. Statt schnellstmöglich die Handbremse zu ziehen versuchte man es immer und immer wieder die Teile an den Mann zu bringen und fiel X mal auf die Nase. Die Hardware war ja, zumindest bei den teureren Modellen, gar nicht mal so schlecht. Aber Windows wollten nur die allerwenigsten auf dem Handy haben. Erst jetzt, nachdem der ehemaliger Marktführer total am Boden liegt, gibt man Windows Phone endlich auf und steigt auf Android um und Microsoft aus Nokia aus. Der Aktienkurs von Nokia hat sich darauf hin wieder etwas erholt, aber an alte Tage wird man wohl nie mehr anschließen können.

von Spacelab - am 08.12.2016 13:17
Ich bin gerade damit beschäftigt, die Daten aus der im Internet nicht mehr verfügbaren SenderlisteSaar zumindest für meine Region (Kreis Saarlouis + westlicher Regionalverband Saarbrücken) nachzuziehen, um später bei der Konsolidierung die Zusammenlegung des E-Plus und o2-Netzes die Änderungen mitverfolgen zu können. Dabei checke ich auch gerade über Seiten wie opencellid oder cell-id.info den Ausbaustatus von Vodafone und Telekom, und die Fortschritte sind offensichtlich.

Vodafone hat zuletzt einige Standorte mit LTE 800 in Betrieb genommen und bei ca. 40% der UMTS Standorte ist nun der dritte UMTS-Block dazu gekommen.

Die Telekom hat zwar in den meisten Standortbescheinigungen mit LTE beide Bänder (800 und 1800) drin, aber in städtischen Bereichen nur 1800 in Betrieb und in ländlichen nur 800. Nur in Lebach, Dillingen, Ensdorf, Bous,Schwalbach und Saarbrücken-Malstatt gibt's je eine Basisstation wo beides läuft.

E-Plus hat vor 2 Jahren zumindest noch einige weitere Standorte von 2 auf 4 UMTS-Blöcke aufgerüstet. Mittlerweile sind dies Lebach, Lebach-Hoxberg, Dillingen-Mitte, Saarlouis-Mitte und die UHS Ford-Hochhaus, sowie Schwalbach, Völklingen-Mitte und einige Standorte in Saarbrücken.

Bei o2 tat sich zuletzt gar nichts. Es gibt aber neue Standortbescheinigungen für Hülzweiler, Fraulautern, Roden und Saarlouis-Fasanenallee (E-Plus Standort), womit die dürftige Ausstattung von bisher gerade mal 3 LTE-Basisstationen in und um Saarlouis wohl mal aufgebessert wird.

Aber persönlich kann ich über Telefonica zumindest was meinen Arbeitsplatz und meinen Wohnort angeht nichts negatives sagen. Egal ob LTE oder UMTS, bei einigen Speedtests in den letzten Tagen hatte ich immer ca. 19 - 21 Mbit/s. Ob da nun aber schon die offizielle Aldi-Talk Begrenzung von 21.6 Mbit/s auch für LTE mit drin ist, kann ich nicht sagen.

von Saarländer (aus Elm) - am 15.12.2016 16:46
Zitat
maadien
Zitat
Rheinländer
Ich ware gestern bei Verwandten in Neuerburg/Eifel bei Bitburg/Prüm,


Warst du Neuerburg selber, oder drumherum?
Denn da unten ist Neuerburg schon relativ wichtig, trotz seiner kleinen Größe mit gerade mal knapp 1600 Einwohnern ist man eine Stadt und als Mittelzentrum ausgewiesen.
Ber beim Saftladen o2 wundert mich garnichts.

Telekom hat da unten jedenfalls LTE. o2 war Nahe der Grenze schon immer ein Totalausfall.
Selbst in größeren Kleinstädten wie Bitburg (14.000 Ew.) und Wittlich (19.000 Ew.) gibts kein LTE . Dafür braucht es dann eine Großstadt wie Trier mit knapp 110.000 Ew.

Auch für UMTS/HSDPA reicht erst ab etwas größeren Orten/ Kleinstädten wie Gerolstein, Daun usw.
Vielerorts wurden die Zellen sogar von E-Plus übernommen wie z.B. in Prüm.


ich war sowohl in der hans-Theis-str 9 Dort konnte ich genau auf der anderen seite von der Stadt einen sendemast sehen, also auf der seite wo die Burg ist. so gut kenne ich mich da nicht aus.


Ich habe mich nur gewundert, H+ bzw 3G hätte ich zumindest in den was größeren Käffern, wie neuerburg/Waxweiler erwartet. Das es kein LTE gibt war mir klar

Dort gibt es ja auch nur max 16000er DSL!!

Deswegen wird man auch mit TLE von der Telekom, da nix großartig rausholen können, es sei den man holt das signal via Ballempfang? aus Bitburg, wo deutlich mehr gehen sollte


Das ist leider das Problem, wo wenig Leute wohnen, wird nix ausgebaut! Wie sollen sich dort Betriebe ansiedeln? wie will man da ne vernünftige Infrastruktur aufbauen?


ich frage jetzt aus neugierde, warum ist es nicht möglich 3G also H+ zumindest mal, aus Bitburg oder dem nächst gelegenen mast via Ballempfang? in entlegenere orte zu bekommen?

Muss der Sendemast selbst die Benötigte geschwindigkeit via Kabel bekommen, oder ginge das auch Per Funk? Und wenn ja warum wird das net gemacht? Nur net wegen den kosten?

Ich hatte an der Mosel oder sonst wo in der Pampa auch mal EDGE gehabt, kam aber immer irgendwie rein, aber da tat sich absolut nix.

von Rheinländer - am 21.07.2017 19:19
Liest du deine Texte eigentlich, bevor du sie abschickst? :rolleyes:

1. DSL hat 0 mit Mobilfunk zutun. Kenne genug Dörfer, wo es FTTB/FTTH gibt - Indoor aber nichtmal EDGE geht. Der Anbieter, für den ich laut einiger Leute hier angeblich Mitarbeiter bin, baut in 80% der Fälle LTE mit aus, wenn Glasfaser am Mast vorbei geht.

2. Ballempfang? UMTS/LTE ist kein UKW. Man holt Signale von Glasfaser-Sammelpunkten/HVTs der T e l e k o m und verteilt sie von dort (z.T über 20 Repeater) an die einzelnen Stationen über Richtfunk. Die Datenrate liegt dort Netto bei 500-700MBit/s und kann bis auf mehrere GBit/s aufgebohrt werden, falls das volle Programm aufgefahren werden soll (GSM900, UMTS2100, LTE800/900/1800/2600).

3. Warum nicht ausgebaut wird? o2 hat einfach keine Kohle. Spanien dreht den Hahn für den Netzausbau einfach nicht auf. Man hat momentan genug mit der Zusammenlegung, Hotlineproblemen etc. zu kämpfen, dazu kommt noch die Fehlende Man-Power - die Firmen sind (wie auch im Tiefbau für DSL) komplett ausgelastet.

4. Ein Anbieter baut dann aus, wenn es Wirtschaftlich vertretbar ist. Dies ist bei o2 nicht oft der Fall, deswegen gibt die BnetzA auflagen heraus (also Autobahn/Bahn etc. bis XXXX ausgebaut). Vodafone nutzt in RLP gerne die Glasfaser der RWE-DSL Ausbauten um Masten anzubinden - in den alten KD-Ausbaugebieten wird auch mal ne DOCSIS-Faser abgegriffen um eine gewisse Redundanz zu bekommen. Hier setzt VDF leider auf die alten Arcor-Trassen die in letzter Zeit immer wieder in Brand gesteckt werden, was immer Stunden/Tagelange Ausfälle zur Folge hat.
Magenta bindet nur jeden 3en Mast per Richtfunk an (Ausnahmen mal nicht mit einberechnet) und legt sonst fast immer Glas (und hat natürlich einen Haushohen Vorteil durch das eigene Netz).

von Aquarium - am 21.07.2017 20:52
Neue Erfahrung mit einem alten Lidl-Surfstick. Die hatten damals ja mit O2 kooperiert und nachdem sie mit ihren Mobilfunkangeboten zu Vodafone gewechselt sind, liefen die alten Lidl-Sachen als "Fonic Mobile" weiter. Das wurde dann komplett von der Telefonica übernommen, unterschied sich aber teils erheblich von ihrem zweiten Namen "Fonic" ("Das ist die Wahrheit"). Die Schweiz war beispielsweise im Fonic-Tarif nicht bei den EU-Ländern und Anrufe von dort kosteten extrem heftig, während die Schweiz bei Lidl -> Fonic Mobile preislich wie ein EU-Land dastand beim Roaming.

Der Surfstick konnte halt irgendwann sowohl im O2-Netz als auch im E-Plus-Netz benutzt werden. Das war ganz praktisch, denn manchmal "klemmte" eines der beiden Netze. Manuelles Wechseln brachte dann Erfolg.

Inzwischen wird mir sowohl in Berlin als auch in Gera/Thüringen nur noch E-Plus angeboten. O2-Netze finden sich nicht mehr in der Liste.

Neue Eskalationsstufe: sowohl in Berlin als auch in Gera komme ich oft minutenlang nach Initialisieren des Sticks nicht mehr ins G3-Netz. G2 dauert auch deutlich länger, aber damit kann ich noch schneller anfangen. Inzwischen habe ich in Gera teils überhaupt kein G3-Netz mehr. Versuche ich mich in "E-Plus UMTS" einzuwählen, rotiert die Sanduhr und es wechselt hektisch zwischen UMTS und HSPA, bekommt aber keine Daten geschoben, selbst wenn angeblich eingewählt ist. Derzeit geht G3 hier gar nicht.

Sieht aus, als wolle man die alten Lidl-Kunden endgültig rauswerfen durch solche Nötigungen. Letztens kam auch eine SMS, wonach der Internet-Stick-Tarif ab September nicht mehr buchbar wäre, stattdessen ein neuer / anderer, bei dem ich den Pferdefuß bislang mangels neuer Preisliste noch nocht gefunden habe.


Lieber FONIC mobile Kunde, Ihre jetzige Monats-Flatrate (5 GB für 14,99 Euro/30 Tage) wird zum 03.09.2017 beendet und steht für weitere Buchungen nicht mehr zur Verfügung. Ab dann können Sie unsere neue Monats-Flatrate (5,5 GB für 14,99 Euro/4 Wochen) nutzen. Dafür müssten Sie einfach wie gewohnt ausreichend Guthaben aufladen. Falls Sie das nicht wünschen, können Sie die Option jederzeit zum Laufzeitende abbestellen. Ihr FONIC mobile Team

von Chris_BLN - am 12.08.2017 07:06
War zwei Wochen mal wieder im Brandenburgischen mit meiner Blau-Karte unterwegs. Am dortigen Hauptnutzungsort ist die Empfangssituation für alle Netze schwierig. Aber im letzten Jahr hatte ich da noch mit ePlus-UMTS zumindest an einigen Punkten brauchbare Datenübertragungsraten.
Vom gleichen UMTS-Senderstandort gab es einen O2-Sender, dessen Richtwirkung für den Empangsort ungünstiger scheint. Scheinbar ist nun nur noch der ehemalige O2-Sender aktiv, da 3G nun schwieriger ist. Laut Versorgungskarte von O2 wird am Ort mobiles Internet (entsprechend 3G) mit 1 von 5 Blaken symbolisiert, Highspeed-Internet (entsprechend 4G//LTE) aber mit 4 von 5 Balken. Praktisch sah das aber so aus, dass sich das LG Stylus meist nur in 2G mit Edge eingebucht hat und teilweise gar keine Verbindundung hatte. Beim manuellen Suchlauf wurden mir meist 2G, 3G und 4G als separate Netze angeboten und wenn ich mich in 4G eingebucht hatte, lief das eine Weile mit LTE gut, solange ich das Handy am selben Ort gelassen hatte. Wenn das Handy LTE verloren hatte, blieb es manchmal noch eine Weile in 3G, bevor es nach 2G wechselte... Und dann ging das Spielchen von vorne los, wenn ich irgendwas im Internet machen wollte.
Blau hatte mir in der Zeit auch eine SMS geschickt, dass die Netz-Zusammenführung "in Ihrer Region" (hoffe mal, dass die Aufenthaltsregion gemeint war) in Kürze abgeschlossen wird und es deshalb zu Störungen kommen könne...

Meine Fragen/Vermutungen Spekulationen dazu:
Kann es sein, dass da gerade 1800MHz-Sender in der Gegend von GSM/Edge auf LTE umgestellt werden? Darauf hin deutet, dass auch Telefongespräche über 2G teilw. abgehackt/gestört waren. Kann eventuell mein LG-Stylus nicht vernünftig mit LTE1800 umgehen (obwohl laut Spec unterstützt - zu ePlus-LTE1800-Zeiten hatte ich das Geräte noch nicht)? Oder hat(te) da Telefonica seine Netzkonfiguration noch nicht im Griff? Im einer Netzmonitor-App wurden mir da bei LTE-Einbuchung Pegel von um die -110dB schwankenden Werten angezeigt, wobei bei We5ten darunter dann LTE schnell verlustutig ging. Und Frequenzanzeige hab ich in der App nicht gefunden, gehe aber davon aus, dass das LTE 800 von "alten", entfernteren O2-Standorten war. Wie kann man herausfinden, ob dort von bisherigen ePlus-GSM-Antenne LTE auf 1800 MHz läuft/laufen sollte bzw. geplant ist?

Bei Vodaphone versprechen die Versorgungskarten noch einen etwas besseren Empfang, als die von O2 aber mit irgend 'nem LTE-fähigen Galaxy (keine Ahnung welches, aber noch recht neu) und 'ner CallYa Karte lief das auch nicht viel besser. Allerdings konnte ich mit dem Gerät bei der manuellen Netzsuche nicht zwischen 2G/3G/4G wählen.

Sicher sorgen auch Wald/Bäume für effektiv schlechtere Empfangsbedingungen, als in den Prognose-Karten. Wäre da diese GigaCube eine Alternative? Kann man da an den Antennenanschluss eine LTE-Antenne anschließen? Wenige Kilometer weiter in verschiedene Richtungen lief LTE sowohl über O2 als auch Vodafone stabil.

von Hagen - am 17.08.2017 18:15
@Rheinländer
Irgendwo war mal was von 3 Monaten zu lesen, die akzeptitiert werden.
Und wenn man die Werbespots bei Puls4/ServusTV-AT/ATV anschaut, reden die von unterschiedlichen Volumina, die im In/Ausland genutzt werden können. War aber noch kurz vor Inkrafttreten der EU-Regelung, wo ich das gesehen hatte.
Zitat
Winnie2
Wobei ich den Sinn von Prepaid-Flatrates nicht wirklich nachvollziehen kann. Wenn ohnehin alle vier Wochen ein gewisser Geldbetrag fällig wird weshalb sollte dieser dann nicht gleich vom Konto des Nutzers abgebucht werden?
Noch perverser finde ich eigentlich nur Prepaid-Verträge mit Aufladeautomatik vom Bankkonto. :rolleyes:
Ehm!? Wo ist da überhaupt ein Unterschied zwischen Laufzeitvertrag und Prepaid? Wohl nur noch die Laufzeit des Vetrages. Wobei es auch Mobilfunkverträge mit monatlicher Kündbarkeit gibt, ok, natürlich ohne Smartphone zum Vertrag.
Grad für Saisonale Nutung mit sehr wechselndem Bedarf finde ich das ganz sinnvoll, um flexibel bei Bedarf die Konditionen z.B. das Volumen zu ändern. Oder mal 1, 2 oder 3 Wochen oder Monate pausieren. In München brauch ich kaum LTE-Volumen, weil ich meist WLAN habe. Aber unterwegs in anderen Regionen ist das anders... Wenn die Konditionen transparent sind, ist das mit der Abbuchungsautomatik kein Problem. Und Du musst kein Papier unterschreiben (mit der neuen Identifizierungspflicht mag dieser Vorteil jetzt nicht mehr so zutreffen). Postpaidverträge sind meist betreffs der Konditionen/Bundles unübersichtlicher bzw. unter dem Strich teurer. Wobei einige Flexiblitäten zurückgefahren werden. Bei Blau gab oder gibt es einen sogenannten Highspeed Reset: Wenn Volumen aufgebraucht, kann man sich für den Rest der Laufzeit nochmal was Nachbuchen. Nach der O2-Übernahme hab ich das aber nicht bekommen, als ich das mal gebraucht hätte - blau sagte, weil ich ein Häkchen bei der Datenutzung in den Datenschutzkonditionen nicht gesetzt hatte und beworben wird das Feature auch nicht mehr, aber laut Hotline gibt es das noch, wenn, wenn,....

Zur 1800MHz-Thematik hat keiner Ideen/Infos/Beobachtungen? Sprich ob und wenn ja wo O2 aus
E-Plus-Zellen LTE1800-Zellen macht?

von Hagen - am 19.08.2017 22:48
Zitat
pomnitz26
Zitat
Hagen
Zur 1800MHz-Thematik hat keiner Ideen/Infos/Beobachtungen? Sprich ob und wenn ja wo O2 aus
E-Plus-Zellen LTE1800-Zellen macht?
Versuche bei der Kundenhotline irgendwas in Richtung Netzausbau selbst unter genauen Angaben heraus zu bekommen sind reine Zeitverschwendung. Im o2 Shop lasse ich mir Karten zeigen. Die sagen unter Angabe des Standortes voraus wo in den nächsten 3 Monaten was in Betrieb gehen könnte.


Also im Moment tut sich da dubioses. Ich weiß zwar nicht, wie die Abläufe in anderen Teilen der Republik waren, aber im Saarland hagelt es seit 2 Wochen Updates von Standortbescheigungen für ehemalige E-Plus Standorte, die nun sehr übersichtlich ausschauen.

Das sind hauptsächlich Standorte mit GSM900, GSM1800 und UMTS, oder auch nur GSM 1800 plus UMTS.
Die haben nun alle nur noch Einträge für 2 Frequenzbänder mit stark erhöhten Sicherheitsabständen.
Das könnte jetzt darauf hindeuten, dass es sich um GSM900 und mehrere Blöcke UMTS handelt, aber ich vermute mal, dass man sich die Strategie der Telekom mit GSM900 + LTE900 abgeguckt hat, und nun an diesen Standorten GSM1800 + LTE1800 + UMTS einplant, um ohne Antennenwechsel möglichst schnell auch Standorte mit LTE auszustatten, wo es bislang noch kein LTE800 gibt.
Das gilt auch für meinen Heimatstandort, wo vorher 3 Unterschiedliche Antennenhöhen für GSM1800(O2), GSM1800(E-Plus) und UMTS (E-Plus) eingetragen waren und jetzt wohl der Eintrag von GSM E-Plus rausgeflogen ist, während die anderen beiden höhere Sicherheitsabstände aufweisen.

GSM 900 von E-Plus könnte man so also freiräumen, um andere Standorte von 1800 auf 900 MHz umstellen zu können.

Neue Planungen mit LTE800 + GSM900 + LTE1800 + UMTS gibt es auch, sind aber eher selten.

Ich hab mir in den letzten Tagen für meine Wohnumgebung eine Übersicht über die GSM-Kanalbelegung gemacht und da sieht man erst, wie eng es im 1800 MHz Band zugeht, seit die ganzen 1800er Basisstationen von o2 und E-plus 2016 in ein 15 MHz Spektrum reingequetscht werden mussten. Die 5 MHz von ehemals Vodafone werden jedenfalls fast überall für LTE freigehalten.
Es wird nun z.B. auf dem Südwestsektor einer Basistation derselbe Kanal verwendet wie auf dem Nordostsektor einer östlich benachbarten Basisstation.
Da sind die ganzen Diskussionen über die Wiederbelegung von DAB-Kanälen in einem Nachbarthread ja geradezu lächerlich. ;-)
Ein Kanal ist im Umkreis von 4 km um mein Zuhause gleich 4 mal belegt, und das noch nicht mal in städtischer Umgebung. Die wenigen E-GSM900 Kanäle haben dagegen eine größere Reichweite und sind wie früher noch schön getrennt (ARFCN 975 - 999 E-Plus und 1000 - 1023 sowie 0 O2).

von Saarländer (aus Elm) - am 20.08.2017 18:30
In Tarifen, in denen keine ausdrückliche Einbeziehung der Schweiz gegeben ist, zahlst du natürlich. Dreist finde ich, diese Auslandskonditionen auch den Altvertrags-Kunden, bei denen die Schweiz inklusive ist, per SMS ohne weitere Warnung anzubieten. Mit "JA" auf die SMS zu antworten genügt und es werden aus 0 Ct/min 54 Ct/min. Ob man zurückwechseln könnte, weiß ich nicht und ich werde es auch nicht ausprobieren. ;)

[attachment 10038 O2-EU-Roaming.png]
Die Preise sind auch hier sichtbar: https://www.o2online.de/tarife/ausland-und-roaming/

Das ganze ist etwas kompliziert. Soweit ich verstanden habe, war in den alten O2 Free-Tarifen die Schweiz mit der "EU Roaming Flat" abgedeckt (in CH eingehende Anrufe, von CH nach D ausgehende Anrufe sowie Anrufe innerhalb CH je 0 Ct./min). O2 Free S kostete mich formal ohne Rabatt 24,99 EUR / Monat. Der aktuelle Free S kostet nur 19,99 und beinhaltet nur den EU-regulierten Roaming-Tarif, der die Schweiz ausschließt. Um die Schweiz einzuschließen, kann für 4,99 eine "EU Roaming Flat (24M)" zugebucht werden (offenbar also 24 Monate Laufzeit, also nix sporadisches, was man wieder abwählen kann, wenn der Urlaub vorbei ist) - dann ist man wieder bei knapp 25 EUR.

Vielleicht war das bei meinem Alttraif Ende 2016 auch schon so und mir war es bislang nur unbekannt. Ich kann mich nicht erinnern, eine "Schweiz-Option" ausdrücklich hinzugebucht zu haben, es wurde mir so angeboten und war mir auch ganz recht, da ich jährlich mindestens eine Woche, teils aber auch über einen Monat in der Schweiz bin und ich in dieser Zeit normalerweise die höchsten Telefonrechnungen überhaupt hatte (bei aller Disziplin, aber dann wurden es schonmal 12 oder 18 EUR im Monat, sonst oft 5-6 EUR in meinem Uralt-Tarif).

Die PDF-Preisliste der aktuellen Tarife erwähnt auf Seite 8 auch diese Schweiz-inklusive Flat, aber weder dort noch bei der Fußnote taucht ein Preis dafür auf. Um die Verwirrung komplett zu machen, verwendet O2 teils je Tarif unterschiedliche Zonendefinitionen: in O2 Blue ist Schweiz Zone 1, im regulierten EU-Tarif ist Schweiz Zone 2, in der EU-Roaming Flat ist es auch Zone 2.
https://static2.o9.de/blob/10317104/v=149/Binary/preisliste-mobilfunk-postpaid.pdf


Auch im Prepaid-Bereich gab es teils innerhalb der Telefonica krasse Unterschiede. Nehmen wir mal den Basistarif (9 Ct/min oder SMS innerhalb Deutschlands, keine Minutenpakete, keine Flat).

Der eigene Billigheimer Fonic ("Das ist die Wahrheit") hatte vor der EU-Regulierung die Schweiz in der gleichen Ländergruppe wie z.B. die USA. Eingehende Anrufe in der Schweiz kosteten 69 Cent/Min., abgehende Anrufe aus der Schweiz nach D und in die EU kosteten 1,29 EUR/Min. (!!!), inner-Schweiz-Telefonate gar 1,49 EUR/Min. SMS-Versand aus der Schweiz kostete 39Ct.

Der einstige Lidl Mobile, den die Telefonica dann als "Fonic Mobile" übernahm, als Lidl zu Vodafone ging, hatte ankommende Verbindungen in der Schweiz mit 0 Ct/Min., Telefonate von der Schweiz nach D mit 9 Ct/Min. und Telefonate innerhalb der Schweiz ebenfalls mit 9 Ct/Min. berechnet. Das sind mal Unterschiede (Preisblätter 8 bzw. 9/2016).

Der einstige Lidl-Surfstick lief auch als Fonic Mobile weiter und bot für 14,99 EUR / Monat 5 Gbyte highspeed-Volumen. "Monat" hieß 30 Tage. Seit September 2017 ist dieser Tarif nicht mehr buchbar, stattdessen gibt es 5,5 GByte für "4 Wochen". Läuft offenbar 28 Tage, da hat man die Zeitdauer also präzisiert.

von Chris_BLN - am 12.10.2017 19:25
Dass Telefonica neue LTE-Stationen in Betrieb nimmt oder das beim Zusammenschluss zusammengeflickte und durchlöcherte Netz zum stabilen Laufen bekommt, kann ich fürs Berliner Umland nicht bestätigen.
Seit Monaten zeiget mir https://www.o2online.de/service/netz-verfuegbarkeit/netzstoerung/

Eine Basisstation in der Nähe funktioniert im Moment nicht einwandfrei.

In diesem Bereich kann es Probleme beim Telefonieren und Surfen geben. Wir arbeiten daran und bitten um Ihr Verständnis.

Update um 01:35 (halbstündliche Aktualisierung). Vor Kurzem gemeldete Störungen werden möglicherweise noch nicht angezeigt.

Seinerzeit funktionierte auch Edge unzuverlässig. Aktuell kann ichs nicht testen.

Das wird versprochen:
[attachment 10041 o2-abdeckung..jpg]

Was die Tarife und deren Änderungen per SMS betrifft: bei Blau gab es diese, für meinen Geschmack komfortable Funktion "HighSpeedReset", wo man im laufenden Tarifmonat das aufgebrauchte Volumen nochmal buchen konnte (etwas günstiger, als das volle Packet, aber teurer, als wenn man gleich die nächst höhere Volumenstaffel genommen hätte). Man bekam eine SMS und konnte einfach antworten.
Als ich das dieses Jahr nach dem Zusammenschluss mal nutzen wollte, kam keine SMS. Später hab ich dann von der Hotline die Antwort bekommen, ich hätte der Datennutzung für die SMS nicht zugestimmt. In der Tat, gab es da mit dem Rüberwandern unter das Telefonika-Dach eine verfeinerte Datenschutzregelung, wo was nicht angekreuzt war. Weiß nicht, ob das jetzt nur bei Blau so ist oder bei allen jetzigen Telefonica-Marken, aber wenn, dann dürfte das auch für das gerade diskutierte EU-/Schweiz-Roamingtarif-Thema relevant sein: Wenn man zugestimmt hat, dass zur Ausgestaltung des Vertrages SMS zugesendet werden dürfen, ist das Buchen per SMS IMHO o.k. und nützlich, insbesondere, wenn man schon unterwegs ist und sonst keinen bezahlbaren Internetzugang hätte.

von Hagen - am 13.10.2017 00:21
Bin jahrelang mit Abbuchung dabei, bei mir wurde keine Nachfrage nach SEPA gestellt. Aber O2 hatte vor einem Jahr mal die Abbuchung selber versemmelt und gleich eine Mahnung geSMSed - im Urlaub. Konnte da nicht gleich wie aufgefrodert in den nächsten O2 Shop gehen und bezahlen, die Hotline damals nciht erreichbar. Eine Woche später war ich zu Hause und schon die schriftliche Mahnung mit Gebühr im Briefkasten gehabt. Wurde zwar erstattet aber sehr ärgerlich.

Was die EU Roamingsache angeht: Seit Jahren, lange vor den anderen Netzbetreibern, hat O2 den EU Roaming Tarif eingeführt, der nach und nach auch in die billigen Tarife inkludiert wurde. Man bekam immer 1GB an Roaming-Daten unabhängig von seinem Inlandsvolumen monatlich gestellt. Anrufe waren ebenso inklusive. Das galt für Weltzone (WZ) 1 und 2, wobei WZ1 die ganzen EU Länder sind und WZ2 weitere ausgewählte europäische Länder, mit am wichtigsten die Schweiz.

Nachdem nun der regulierte EU Tarif daherkam, separierte O2 die beiden WZ hierfür. Mit dazu beigetragen haben vielleicht auch die exorbitanten Datenpakete, die viele zur Kundenbindung bekommen haben (100GB waren oftmals kein Problem). Doch wenn dieses in der Schweiz versurft worden wäre, wäre es ein riesiges Minusgeschäft (ist meine Vermutung, weshalb die WZ2 nicht in den regulierten Tarif mit reingenommen wurde).

Trotzdem kann man die alte EU Roaming Flat weiter bei neubuchung anwählen oder als Altnutzer weiternutzen. Man hat dann eben nur die 1GB im Ausland, allerdings eben WZ1 und 2 zur Verfügung. Da der Großteil der Nutzer wahrscheinlich eh nicht so viele GB haben, dürften die 1GB zusätzlich im Ausland (WZ1+2) ausreichend sein.

Trotzdem schade, dass O2 nicht die Möglichkeit geschaffen hat, in WZ1 den regulierten Tarif anzubieten und WZ2 mit der EU-Roaming Flat weiter anzubieten, so dass man in WZ2 wenigstens weiterhin die 1GB zur Verfügung hätte. Moment, Bussiness Kunden haben dieses Angebot! Es ginge also, wenn O2 wollte.

Mich treibt die Frage eher: Wenn man nun in den regulierten Tarif wechselt, kann man dann wieder in den alten, im Vertrag ja enthaltenen alten Tarif (EU Roaming Flat) zurückgehen? Angeblich kostet diese Option dann 4,99 im Monat. Das dürfte nicht ok sein, da diese EU Roaming Flat ja im Tarif mitgebucht wurde. Erfahrungen gibt es hierzu noch nicht.

Im Dreiländereck D-F-CH bleibe ich auf jeden Fall in der bisherigen EU Roaming Flat, ich möchte weiterhin in der Schweiz surfen und telefonieren im Tarif inklusive haben.

Eine recht gemeine Falle besteht auch, wenn man in Schweizer Grenznähe (oder in der Schweiz) unterwegs ist, den regulierten EU Tarif bei O2 gebucht hat und die automatische Netzwahl mit Data-Roaming, wie es heutzutage gerade im Grenzgebiet mit kostenlosem Roaming standard ist, eingeschaltet hat: Während man in WZ3 und 4 den Datentransfer ausdrücklich per SMS Antwort bestätigen muss, nutzt das Handy bei einbuchen in WZ2 die Daten automatisch. Ist man also im Grenzgebiet im Osten Europas unterwegs und man landet in einem ausländischen Nicht-EU Netz, wird kein kostenpflichtiger Datentraffic erzeugt, da WZ3. Aber hier direkt an der deutschen Grenze mit Schweiz in WZ2 fließen Daten und das kann schnell recht teuer werden.

Fazit: Ist man nur in EU Ländern unterwegs und kommt nicht in die Nähe von Nicht-EU Ländern, ist der regulierte EU Tarif ok, es sei denn man hat ein Datenvolumen

von CBS - am 13.10.2017 07:13
Danke an alle!

Inzwischen auch in diesem Theater: https://hilfe.o2online.de/thread/209500-sepa-lastschriftverfahren

Und noch einer: https://hilfe.o2online.de/thread/209575-best%C3%A4tigung-sepa-lastschrift-mandat-nicht-m%C3%B6glich

"o2_Larissa" hats also auch in ihrem Account, nun kümmert man sich darum. :D

Das O2-Webportal ist ja ohnehin bekannt dafür, gerne mal aufgrund irgendwelcher vermeintlicher Störungen teilweise nicht benutzbar zu sein. Ich konnte nach einer Vertragsumstellung, bei der mir der umstellende Berliner O2-Shop gegen meinen Willen kostenpflichtigen Müll von Napster, irgendwelchen EA-Games-Dreck und ein Sicherheitspaket aktiviert hat ("das können wir drin lassen, das läuft nur einen Monat kostenlos, dann ist es automatisch beendet") wochenlang die Vertragsoptionen weder einsehen noch bearbeiten (!). Ich bekam nur ständig SMS, ich möge Napster und EA Games doch endlich nutzen und mein "Spielevergnügen" würde ab kommendem Monat "für nur 4,99 EUR/Monat" weiterlaufen. Zum Glück bin ich in meiner Heimatstadt nochmal in einen Shop, die konnten mir dann diese sich natürlich nicht automatisch beendenden Optionen noch beenden.

Nun kann man halt diese SEPA-Scherze nicht bearbeiten. Muß man aber wohl auch wirklich nicht. Gerade nochmal nachgeschaut: Telefonica bucht bei mir mit Mandatsreferenznummer und Gläubiger-ID ab. Das gibt es nur bei SEPA.

Ja, es ist schon lustig bei diesem Laden, der sich an der Eplus-Übernahme irgendwie verhoben oder verschluckt hat. Ich wollte ggf. demnächst wegen der 4-wöchigen Laufzeit meinen steinalten Festnetz-Analoganschluss doch mal gegen einen O2-DSL tauschen, aber nach dieser Aktion lass ichs wohl lieber. Wer weiß, was ich mir damit einhandele.

von Chris_BLN - am 13.10.2017 14:35
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