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Radioforum
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Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
tojo, Zintus, Radio-DX, Randfunker, Jens1978, DH0GHU, UlliBG, Studio Leipzig, Loger, Marc_RE, Martin S., Bruder_M

Was sind das für Antennen?

Startbeitrag von tojo am 20.12.2015 16:11

Hallo,

in der Nähe meiner Arbeitsstätte in Stuttgart-Heslach kann man in der Schickhardtstraße/Ecke Gebelsbergstraße auf einem Wohnhaus diese Antennen bestaunen. Sind das Antennen für 4m/70cm? Wie man sieht, sind sie allerdings nicht auf einem Rotor montiert. Auch dürfte die Art der Montage direkt am Mast für die vertikalen Elemente auch nicht ganz optimal sein...

[attachment 6547 DSCF2473a.jpg]
[attachment 6548 DSCF2478a.jpg]
[attachment 6549 DSCF2480a.jpg]

Edit: Kopfrechnen schwach, ich meinte natürlich 2m/70cm und nicht 4m/70cm

Antworten:

Hallo,

meine Vermutung, von oben gesehen:

-Multiband-Scannerantenne
-Amateurfunk 70cm
-Amateurfunk 2m

MfG

Studio Leipzig

von Studio Leipzig - am 20.12.2015 17:17
Sehe ich auch so, allerdings denke ich daß es sich bei der oberen Antenne um eine Vertikalantenne für 2m/70cm handelt. Sieht aus wie eine X200 von Diamond.

http://www.wimo.com/ukw-rundstrahler-diamond_d.html

von Loger - am 20.12.2015 18:58
Die Montage kann durchaus so OK sein, wenn es ein Fiberglasmast ist. Ein Rotor ist allerdings mehr als sinnvoll.

von Marc_RE - am 20.12.2015 20:35
Sieht aus, als wären das Antennen für Horizontal und Vertikal-Empfang (X-Yagi).
Denn der hat 2 Dipole und es geht von jedem Dipol ein Kabel weg (=2 pro Antenne)

von Martin S. - am 20.12.2015 21:28
Das sind AFU-Antennen für 2m und 70cm horizontal und vertikal umschaltbar! Plus vertikal Strahler!
Der Rotor kann sich durchaus auch unter Dach befinden, hatte ich auch mal so!
Gruß, Ulli

von UlliBG - am 20.12.2015 21:38
Das sind Kreuzyagis und sie können neben horizontaler und vertikaler Polarisation auch für zirkulare Polarisation zusammengeschaltet werden.
Für Satelliten-Betrieb fehlt aber der Elevations-Antrieb.

Beste Grüße, Marek

von Bruder_M - am 21.12.2015 03:15
Danke für die Rückmeldungen. Fiberglasmast? Da hab' ich doch glatt etwas Neues gelernt! An einen Rotor unter Dach glaube ich nicht, da ich diese Anlage seit gut 15 Jahren regelmäßig sehe und die Yagis noch nie in eine andere Richtung gedreht waren. Außerdem steht das Haus in rückwärtiger Richtung am Fuß des Hasenbergs, damit wäre der Aktionsradius wahrscheinlich auf etwa 180° bis bestenfalls 220° begrenzt.

von tojo - am 21.12.2015 07:51
Möglicherweise hat der OM genau wegen der Tallage auf eine drehbare Anordnung verzichtet, da für ihn eh nur eine Richtung interessant ist. Allerdings scheinen die Antennen richtung Südosten zu zeigen, das ergibt auch nicht sooo viel Sinn. Außer er nutzt Reflektionspunkte...

In der Gebelsbergstraße 1 wird jedenfalls ein DK8SD gelistet.

von DH0GHU - am 21.12.2015 10:40
Ist das hier hinter dem Fenster eine Antenne? Unten ist ein blaues Lämpchen zu sehen, hängt also irgendwie an Strom ...
[attachment 6950 Fensterantenne.JPG]

von Randfunker - am 14.02.2016 23:43
Zu den Bildern des Ausgangsposts:
Man kann sehr gut erkennen, dass die Elemente der beiden Polarisationen H und V um ca. Lambda/4 versetzt angeordnet sind. Ergo lässt sich damit allein durch den Versatz sehr gut zirkulare Polarisation, also eine Drehung erzeugen. Dies ist vor allem bei sporadisch E sehr interessant, da dort permanent auch die Polarisation gedreht wird. Alternativ hätte dieser Versatz übrigens auch mit der Antennenzuleitung erzeugt werden können.
Mit solchen Antennentypen (im jeweiligen Frequenzband) lassen sich sehr gut umlaufende Satelliten empfangen, wenn diese nachgeführt werden und zwar auch in der Elevation, wie bereits schon jemand schrieb.

von Jens1978 - am 15.02.2016 18:24
Zum Ausgangspost fällt mir folgendes auf: ein Fiberglasmast würde trotzdem keinen Sinn machen, da ja das Kabel für die Vertikalantenne noch quer durch die beiden Yagi-Strukturen läuft. Um Beeinflussung der beiden Yagis zu verhindern, hätte der Erbauer der "Anlage" das Kabel zumindest in jeweils einer Schlaufe um die Yagi herumführen müssen.
Weiterhin fällt mir auf, dass die Kabel zu den Yagis doch ziemlich schlampig von der Antenne weggeführt werden. Schon etwas seltsam, das Ganze.

Mir drängt sich der Eindruck auf, dass der Erbauer bei seinem Tun von wenig Sachverstand "beeinträchtigt" wurde.

Vielleicht sollen die Antennen ja einem ganz anderen Zweck dienen, legal oder illegal. Ein Funkamateur baut normalerweise so keine Antennen auf.

von Zintus - am 17.02.2016 11:02
Der Errichter war sicher nur "Amateurfunker". :D

von Radio-DX - am 17.02.2016 11:10
:spos: 5/9 :hot:

von Zintus - am 17.02.2016 12:29
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