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DVB-T2 in Mitteldeutschland

Startbeitrag von Manfred Z am 08.02.2016 12:21

Die Termine für die Umstellung auf DVB-T2:

Phase 1 (Magdeburg, Halle/Leipzig, Jena):
Mai 2016 - Start der Pilotphase mit vorlaufendem T2-Simulcast mit nur einem gemischten Mux
28.03.2017 - Umstellung auf T2 (6 Muxe; Brocken, Wittenberg 3 Muxe)
28.03.2017 - Nachlaufender T-Simulcast mit einem ÖR-Mux bis zum 31.12.2017
Harz-West (nur NDR) wird mit Brocken im März 2017 umgestellt

Phase 2a (Dresden):
24.10.2017 - Umstellung auf T2 (Dresden 6 Muxe; Löbau 3 Muxe)
24.10.2017 - Nachlaufender T-Simulcast mit einem ÖR-Mux bis Mitte 2018

Phase 2b (Erfurt/Weimar):
13.03.2018 - Umstellung auf T2 (Weimar, Erfurt 6 Muxe; Saalfeld, Sonneberg 3 Muxe)
13.03.2018 - Nachlaufender T-Simulcast mit einem ÖR-Mux bis Ende 2018 (ohne Saalfeld)
Neuer Senderstandort für Erfurt in Planung

Phase 3 (Dequede, Chemnitz, Schöneck, Gera, Inselsberg):
Q4/2018 bis Q1/2019 - Umstellung auf T2 (3 oder 6 Muxe) / Kein nachlaufender T-Simulcast
Senderstandorte mit Privatmuxen: Chemnitz-Geyer und -Reichenhain, Gera
Cottbus (Calau) wird ebenfalls in Phase 3 umgestellt (ZDF im SFN mit Dresden).

Quelle: Excel-Tabellen mit DVB-T2 Migrationsszenarien der UHF-Arbeitsgemeinschaft

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Zitat
Chris_BLN
Na super, der verschlüsselte Privatfunk-Müll auf zusätzlich 150 kW in meine Heimatstadt geblasen und damit 3 weitere Kabelkanäle kaputtgemacht, sinnlos Strom verbraucht und Elektrosmog generiert. Ganz große Wurst... darauf hat die Welt gewartet.

Der "Privatfunkmüll" wird auch nicht teurer sein als Kabelfernsehen - weshalb sollte man da ausgerechnet auf ein Kabelnetz in anscheinend mangelhaftem Zustand Rücksicht nehmen? Fernsehsender werden im Kabel doch i.d.R. eh nur wenige im UHF-Bereich untergebracht Außerdem funktioniert es in anderen Regionen Deutschlands ja auch 6 oder 7 Kanäle mit terrestrischem Fernsehen zu belegen.

von Zwölf - am 09.02.2016 15:06
Zitat
Scanner100
Weiß schon jemand wie es mit dem ERP aussieht? Könnte man den Testbetrieb im Erzgebirge von Leipzig noch bekommen? Oder wird die Reichweite genau so sein wie jetzt auf DVB-T?

Leipzig wird wohl (laut Migrations-Excel-Tabelle) mit 50kW oder mehr senden. Die endgültigen Sendeleistungen sind aber noch nicht raus; evtl. werden die Privatsender auch mit weniger Leistung als die ö.r. gesendet.
Zur Reichweite kann denk ich noch niemand Konkretes sagen - ich schätze, dass der Empfang tendenziell eher schlechter sein wird als der der ö.r. über DVB-T, aber das muss nicht sein.

von Zwölf - am 09.02.2016 23:15
Herr Dehn muss wohl ein längeres Gespräch mit Herrn Deitenbeck (SLM) gehabt haben.
Er lässt die Infos in Form von LPUs (least publishable units) in seiner Infoseite einfliessen ;) *

Der Sinn und Zweck dieser Aktion verschliesst sich mir auch - da die Lokalmux ja in "DVB-T bleiben soll" damit man die
Kabelkopfstationen nicht umrüsten muss.

Meine _Vermutung_ - ein förderfähiger "technischer Test" ??

* damit muss man leben - freuen wir uns auf jede Info ;)

von mor_ - am 02.07.2016 15:29
Weil (auch in anderen Foren) immer wieder Fragen nach den Programm- und Kanalwechseln zum nächsten Umstellungstermin Ende März 2017 aufkommen, habe ich mal bekanntes Wissen für meine Heimatregion auf einen tabellarischen Stand gebracht. Wer was Neues weiß, kann es gerne anfügen.
[attachment 8359 DVBT2-KanaeleHalleS..jpg]
Quellen: die bekannte Migrationstabelle von Juni 2015 und diese Tabelle auf ukwtv.de.

von mittendrin - am 10.11.2016 17:56
Kleiner Hinweis am Rande: Man kann nach derzeitigem Stand (noch) nicht davon ausgehen, dass die Mux-Zusammenstellung bei den Privatsendern ähnlich wie bei DVB-T aussehen wird. Es könnte beispielsweise gut sein, dass RTL HD und Sat.1 HD in den regionalisierten Priv. 3 kommen (in manchen (oder allen?) Bundesländern gibt es Regionalfenster bei diesen Programmen), damit die anderen beiden Mux nur einmal gemuxt werden brauchen.

von Zwölf - am 10.11.2016 18:32
Zitat
ElDee
Man darf gespannt sein, wie sich die bei DVB-T2 HD deutlich größeren SFN-Netze bei Überreichweiten verhalten werden. 12 Kanäle weniger ab 1.7.2019, ob sich das reibungslos kompensieren lässt, man wird sehen.

Der TechniSat Digipal 2 HD mag die vorhandenen SFN jetzt schon nicht. Habe das Gerät extra mit dem Auto getestet. Wie soll ich wenn ich südwestlich einer Linie Halle Leipzig Wittenberg Berlin wohne den forderen anpeilen und die hinteren abschirmen? Ist genau eine Linie. Ohne SFN klappt noch alles prima. Die Vorgänger und Nachfolger können es ja auch.

von pomnitz26 - am 12.11.2016 05:41
Zitat
ElDee
Man darf gespannt sein, wie sich die bei DVB-T2 HD deutlich größeren SFN-Netze bei Überreichweiten verhalten werden. 12 Kanäle weniger ab 1.7.2019, ob sich das reibungslos kompensieren lässt, man wird sehen.

Zumindest was Bayern betrifft, scheinen mir die SFNs gar nicht größer als die derzeitigen ZDF-SFNs zu werden. (Einzige Ausnahmen sind Hochberg und Untersberg die zu München dazukommen sollen. Aber da sind keine Probleme zu erwarten)
Man scheint die Kanäle dafür aber enger wiederzubelegen, was teilweise auf Kosten des Fernempfangs gehen dürfte. Und die ARD-SFNs scheint man teils auf ZDF-Niveau zu vergrößern. Letztere werden teilweise sogar verkleinert.

Edit: Weil das hier der Mitteldeutschland-Thread ist:
In Thüringen wird sich laut Migrationstabelle auch nicht viel ändern:
ARD (MDR): K21 (alle außer Gera und Inselsberg) (gleich großes SFN wie ARD über DVB-T)
ZDF: K41 (alle außer Gera) (gleich großes SFN wie ZDFmobil über DVB-T)
MDR (T): K27 (alle) (ein Sender (Inselsberg) mehr als über DVB-T)

Ich glaube die Vergrößerung beim III. Mux dürfte verschmerzbar sein.

von Zwölf - am 12.11.2016 12:39
Zitat
ElDee
In Planung (incl. A4) für
Bayern Kanal 35: SFN aus13 Stationen
Baden-Württemberg Kanal 28: SFN aus 14 Stationen


Zum bayerischen K35: Derzeit deutet alles darauf hin, dass dieser Kanal zukünftig für FreeneTV vorgesehen ist. Nach den derzeitigen FreenetTV-Planungen werden also gerade mal 3 der 13 geplanten K35-Sender wirklich auf Sendung gehen. Das entspricht der derzeitigen Situation bei DVB-T. Dabei werden aber nur zwei Sender wirklich im SFN senden; Nürnberg ist so weit weg, dass über DVB-T dort derzeit sogar ein anderer Mux ausgestrahlt wird.
Zudem fehlen in der Mitte einige Standorte; d.h. selbst wenn FreenetTV alle angefragten Sender in Betrieb nehmen würde, wären das zwei SFNs mit Pufferzone dazwischen.

Ganz ähnlich ist es in BW. Da die Sender Ulm und Stuttgart nicht angefragt wurden, wären es eher 2 SFNs, die kaum Berührungspunkte hätten.
In Freiburg ist laut Migrationstabelle K28 für P1 vorgesehen. Das sich daran wohl nichts geändert hat, lässt sich daraus ableiten, dass die ö.r. in Ravensburg und Raichberg im SFN mit Ulm senden, für die Privatsender aber andere Kanäle wie u.a. K28 angegeben werden. D.h. von der Südkette werden gerade mal 2 Sender auf K28 senden.
Im Norden wird K28 zukünftig für einen ö.r. Mux genutzt werden, welcher von 5 Standorten ausgestrahlt werden wird. Da Stuttgart dann nicht mehr in diesem SFN enthalten sein wird, ist es sogar kleiner als über DVB-T.

Diese Riesen-SFNs scheinen also überwiegend Alibi-Koordinierungen für FreenetTV zu sein, wohl wissend, dass diese Kapazitäten wohl niemals in Anspruch genommen werden dürften.

von Zwölf - am 12.11.2016 15:12
Zitat
ElDee
Kanal 40 ist nicht gerade optimal wegen Calau und Dippmannsdorf auf gleichem Kanal (ERP max. 100kW rund, z.Z. in A4 Anfrage)

Von beiden Standorten wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit niemals auf K40 gesendet werden. Für Calau sind ab 2019 die Kanäle 23, 36 und 44 vorgesehen, Dippmannsdorf ---.
Interessanter ist die bevorstehende aktive Belegung des K40 ab 28.3.17:
Berlin (Alex, Schäferberg, Scholzplatz) - rbb-BRB HD
Ochsenkopf - BR-Nord DVB-T (bis Ende 2018, danach ARD-HD)
Halle - TV Halle
Mal sehen, ob sich der hier zeitweise sehr starke Ochsenkopf mal gegen das Signal aus Halle durchsetzen kann. Der Meißner auf K55 konnte das nicht, der wird nun erstmal wieder zugänglich, solange da noch was läuft.
Unter dem DX-Aspekt finde ich das alles ganz spannend.

von mittendrin - am 12.11.2016 15:59
Zitat
Zwölf
Kleiner Hinweis am Rande: Man kann nach derzeitigem Stand (noch) nicht davon ausgehen, dass die Mux-Zusammenstellung bei den Privatsendern ähnlich wie bei DVB-T aussehen wird. Es könnte beispielsweise gut sein, dass RTL HD und Sat.1 HD in den regionalisierten Priv. 3 kommen (in manchen (oder allen?) Bundesländern gibt es Regionalfenster bei diesen Programmen), damit die anderen beiden Mux nur einmal gemuxt werden brauchen.


Nicht in allen Bundesländern. Im Westen außer Saarland und BW, sowie in den neuen Bundesländer gibt es in der Regel Regionalfenster. Außerdem bin ich nicht sicher, ob es RTL RLP gab. Bei Sat 1 gab es gemeinsames fenster RLP + Hessen.

Dein Argument mit dem Muxen ist betriebswirtschaftlich sinnvoll. Nur würden so die Hauptprogramme (RTL und SAt1) die Vorteile Länder übegreifender SFN verlieren und somit auch reichweite.

Aber wenn man in die Regionalschiene RTL Hessen + Sat 1 RLP+Hessen noch das Saarland und BW mit einbeziehen würde, wäre zumindest die größte Kuh vom Eis.

von DAB_Saar - am 12.11.2016 21:28
Zitat
Zwölf
Zitat
ElDee
In Planung (incl. A4) für
Bayern Kanal 35: SFN aus13 Stationen
Baden-Württemberg Kanal 28: SFN aus 14 Stationen


Zum bayerischen K35: Derzeit deutet alles darauf hin, dass dieser Kanal zukünftig für FreeneTV vorgesehen ist. Nach den derzeitigen FreenetTV-Planungen werden also gerade mal 3 der 13 geplanten K35-Sender wirklich auf Sendung gehen. Das entspricht der derzeitigen Situation bei DVB-T. Dabei werden aber nur zwei Sender wirklich im SFN senden; Nürnberg ist so weit weg, dass über DVB-T dort derzeit sogar ein anderer Mux ausgestrahlt wird.
Zudem fehlen in der Mitte einige Standorte; d.h. selbst wenn FreenetTV alle angefragten Sender in Betrieb nehmen würde, wären das zwei SFNs mit Pufferzone dazwischen.

Ganz ähnlich ist es in BW. Da die Sender Ulm und Stuttgart nicht angefragt wurden, wären es eher 2 SFNs, die kaum Berührungspunkte hätten.
In Freiburg ist laut Migrationstabelle K28 für P1 vorgesehen. Das sich daran wohl nichts geändert hat, lässt sich daraus ableiten, dass die ö.r. in Ravensburg und Raichberg im SFN mit Ulm senden, für die Privatsender aber andere Kanäle wie u.a. K28 angegeben werden. D.h. von der Südkette werden gerade mal 2 Sender auf K28 senden.
Im Norden wird K28 zukünftig für einen ö.r. Mux genutzt werden, welcher von 5 Standorten ausgestrahlt werden wird. Da Stuttgart dann nicht mehr in diesem SFN enthalten sein wird, ist es sogar kleiner als über DVB-T.

Diese Riesen-SFNs scheinen also überwiegend Alibi-Koordinierungen für FreenetTV zu sein, wohl wissend, dass diese Kapazitäten wohl niemals in Anspruch genommen werden dürften.


Mit Ingostadt könnte man es aber zu einem großen SFN machen und würde sehr viel Reichweite bringen für wenig Geld.

von DAB_Saar - am 12.11.2016 21:29
Zitat
DAB_Saar
Zitat
Zwölf
Zitat
ElDee
In Planung (incl. A4) für
Bayern Kanal 35: SFN aus13 Stationen
Baden-Württemberg Kanal 28: SFN aus 14 Stationen


Zum bayerischen K35: Derzeit deutet alles darauf hin, dass dieser Kanal zukünftig für FreeneTV vorgesehen ist. Nach den derzeitigen FreenetTV-Planungen werden also gerade mal 3 der 13 geplanten K35-Sender wirklich auf Sendung gehen. Das entspricht der derzeitigen Situation bei DVB-T. Dabei werden aber nur zwei Sender wirklich im SFN senden; Nürnberg ist so weit weg, dass über DVB-T dort derzeit sogar ein anderer Mux ausgestrahlt wird.
Zudem fehlen in der Mitte einige Standorte; d.h. selbst wenn FreenetTV alle angefragten Sender in Betrieb nehmen würde, wären das zwei SFNs mit Pufferzone dazwischen.

Ganz ähnlich ist es in BW. Da die Sender Ulm und Stuttgart nicht angefragt wurden, wären es eher 2 SFNs, die kaum Berührungspunkte hätten.
In Freiburg ist laut Migrationstabelle K28 für P1 vorgesehen. Das sich daran wohl nichts geändert hat, lässt sich daraus ableiten, dass die ö.r. in Ravensburg und Raichberg im SFN mit Ulm senden, für die Privatsender aber andere Kanäle wie u.a. K28 angegeben werden. D.h. von der Südkette werden gerade mal 2 Sender auf K28 senden.
Im Norden wird K28 zukünftig für einen ö.r. Mux genutzt werden, welcher von 5 Standorten ausgestrahlt werden wird. Da Stuttgart dann nicht mehr in diesem SFN enthalten sein wird, ist es sogar kleiner als über DVB-T.

Diese Riesen-SFNs scheinen also überwiegend Alibi-Koordinierungen für FreenetTV zu sein, wohl wissend, dass diese Kapazitäten wohl niemals in Anspruch genommen werden dürften.


Mit Ingostadt könnte man es aber zu einem großen SFN machen und würde sehr viel Reichweite bringen für wenig Geld.

Da FreenetTV Regensburg und Würzburg aus den Planungen genommen hat, glaube ich nicht an eine Aufschaltung in Ingolstadt, zumal in Ingolstadt laut Prognosekarte schon Dachantennenempfang möglich ist.

Zitat

Nur würden so die Hauptprogramme (RTL und SAt1) die Vorteile Länder übegreifender SFN verlieren und somit auch reichweite.

Naja, so groß dürften die Vorteile der SFNs nun auch wieder nicht sein. Ein paar tausend Leute mehr oder weniger im technischen Versorgungsgebiet machen für FreenetTV wahrscheinlich keinen großen Unterschied. FreenetTV wird ohnehin nur mit dem gesamten Angebot werben und nicht mit "In manchen Orten können Sie wegen günstiger SFN-Ergänzungen immerhin 2/3 des Angebots für das Sie bezahlen empfangen".

von Zwölf - am 12.11.2016 23:59
Die Frage ist nur, wie viele solcher Gebiete wird es tatsächlich geben, in denen P3 im Gegensatz zu P1 und P2 nicht im SFN sendet und die Sendetürme nah genug zueinander stehen, dass das SFN im Indoor- und Outdoor-Bereich nennenswert Vorteile ausspielen kann. Ein flüchtiger Blick über die Migrationstabelle lässt mich vermuten: wenige!

Hinzu kommt, dass ein kleineres Angebot nicht vermarktet werden kann. Allein die pessimistisch gerechnete Empfangsprognose wird so gut wie alle SFN-Vorteile schlucken. (Mal ganz davon abgesehen, dass die Empfangsprognose gar nicht fähig ist Auskünfte der Art "An Ort sowieso sind Y-x Programme über Zimmerantenne und Y Programme über Außenantenne zu empfangen, wie man derzeit in Bezug auf die ARD-Programme sieht)

Außerdem wäre so ein 2/3-Angebot unter Umständen für die Kunden recht ärgerlich; man stelle sich vor sie denken, sie hätten die Antenne so eingestellt, dass alle Programme reinkämen und irgendwann mal läuft dann irgend eine interessante Sendung auf einem P3-Programm wie vlt. Sport 1, Tele 5 etc. und sie merken erst dann, dass sie es nicht empfangen können, obwohl sie dafür die ganze Zeit schon bezahlen.

von Zwölf - am 13.11.2016 22:09
Durch den Regionalmux wird es sicher aber nciht vermeiden lassen, dass dieser eine schlechtere Abdeckung hat, ob es sich konkret auswirkt wird man abwarten müssen.

Das Problem der größen Dämpfung im Band V ist jedenfalls durch den Verlust des 700 MhZ Bandes geringer geworden. Aber bei K21 und K48 kann es sich natürlich auswirken.

Normalerweise soltle es so sein, dass RTL einen mux vollbekommt und P7S1 den zweiten. Allerdings ohen Regionalisierung.

von DAB_Saar - am 14.11.2016 00:16
Zitat
DAB_Saar
Durch den Regionalmux wird es sicher aber nciht vermeiden lassen, dass dieser eine schlechtere Abdeckung hat, ob es sich konkret auswirkt wird man abwarten müssen.

Das Problem der größen Dämpfung im Band V ist jedenfalls durch den Verlust des 700 MhZ Bandes geringer geworden. Aber bei K21 und K48 kann es sich natürlich auswirken.

Normalerweise soltle es so sein, dass RTL einen mux vollbekommt und P7S1 den zweiten. Allerdings ohen Regionalisierung.


Zu 2.: Stimmt; und vor 2019 wird T2 teilweise auch noch auf Kanälen über K50 ausgestrahlt. (P3 hat da oft bessere Kanäle)

Zu 3.: Es ist ja nicht mehr wie bei DVB-T, wo RTL und P7S1 mehr oder weniger ganze Muxe in verschiedenen Regionen gebucht haben, die sie dann wie regional gefordert gestaltet haben. (Wobei der P7S1-Mux mit N24 ja auch ein Programm enthält, dass nicht mehr zur S1P7-Gruppe gehört) FreenetTV ist eher wie ein Kabelbetreiber und genauso egal ist es FreenetTV wahrscheinlich auch ob die Programme einer Gruppe nun schön alle zusammen im selben Mux sind, oder ob sie querbeet auf alle Muxe verteilt werden.

Zu 1.: Ich hab mal die Migrationstabelle durchgeschaut (hab aber nicht überprüft ob durch die neuen BNetzA-Anfragen relevante Änderungen bei den P-SFNs auftreten)

Dabei konnte ich nur drei Regionen ausfindig machen, in denen die von dir angesprochenen SFN-Nachteile auftreten könnten:

Rhein/Ruhr/Düsseldorf vs. Köln/Bonn/Aachen
Heidelberg/Heilbronn vs. Pforzheim/Baden-Baden
Halle/Leipzig vs. Gera (Gera sendet bei P3 im SFN mit Jena/Erfurt)

In den anderen Fällen berühren sich die Außenantennengebiete nicht. Ich bezweifle, dass diese 3 Regionen für FreenetTV wirklich SFN-mäßig so ins Gewicht fallen; ich vermute mal, sie würden es als Pfennigfuchserei ansehen die SFN-Effekte in diesen Gebieten auch noch herausholen zu wollen.
Davon abgesehen sind diese regionalisierten P3-Kanäle weniger anfällig für SFN-Störungen. Gerade bei dem relativ großen SFN in NRW könnten Überreichweiten evtl. Störungen innerhalb des SFNs verursachen.

von Zwölf - am 14.11.2016 08:54
Nach aktueller Veröffentlichung hier sieht meine Liste für Halle/S. nun so aus:
[attachment 8449 DVBT2-KanaeleHalleS.aktuell.jpg]
Das deutete sich nach Durchforstung der BNA-Daten vom letzten Montag auch schon so an.
Im Moment fehlen noch Angaben zum Nachlauf-Mux, dafür bleibt dann eigentlich nur noch der K52 von den in der Planung befindlichen übrig. Vielleicht verzichtet man aber auch darauf.
Freundliche Grüße

von mittendrin - am 25.11.2016 15:35
Der MDR hat seine Seite mit den Umstellungsterminen aktualisiert und es findet sich hier eine negative Überraschung.

Der MDR wird 4 Sender (Sachsen: 1, Sachsen-Anhalt: 1, Thüringen: 2) nicht auf DVB-T2 umstellen und ersatzlos abschalten.

Das Betrifft die folgenden Sender:

Standort Termin der Abschaltung
Dequede 29. März 2017
Sonneberg/Bleßberg Frühjahr 2018
Saalfeld/Kulm Frühjahr 2018
Schöneck Ende 2018


Quelle: MDR.de

von Niklas Merkelt - am 09.01.2017 08:34
Dequede wird sehr Wenige DVB- T Zuschauer im MDR Sendegebiet haben.
Dort ist schon lange der Satellit die Grundversorgung. Mit Aufkommen des Satellitenempfanges und
der Aufschaltung von ARD/ ZDF via Astra 19° Ost sind die Terrestrischen Fernsehantennen Verschwunden
oder nicht mehr in Betrieb. Ich war lange genug in Dieser Gegend um das mitzubekommen.
Von der Flächendeckenden Terrestrischen TV Versorgung wurden ARD und ZDF ja entbunden.

von RADIO354 - am 09.01.2017 09:09
Wie wird der MDR Diese Entscheidung wohl getroffen haben ?
Zirkelspitze auf der Karte in den Standort Dequede gesteckt und den Versorgungskreis durch die
Anzahl der Einwohner geteilt ?
Haushaltsbefragungen zur Konkreten Erfassung des Empfangsweges kann Ich mir nicht vorstellen,
und wegen Pritzwalk, der rbb hatte doch schon die DVB-T Versorgung ausserhalb Berlins reduziert.
Der kommt wohl via DVB T2 auch nicht zurück.

von RADIO354 - am 09.01.2017 10:42
Da heutzutage alles nur noch nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten berechnet wird, kann man auch damit rechnen, dass in wenigen Jahren T2 fast völlig verschwinden könnte, bis auf ganz wenige Großballungszentren vielleicht. Die freien Frequenzen gehen dann für hohe 3 stellige Millionebeträge an den Mobilfunk. Mit der Zwangsverschlüsselung der Privatsender und Bezahlen pro Empfangsgerät hat man T2 schon den ersten Sargnagel beschert.
Die ÖR schalten dann einfach ganz die Terrestrik ab, das ist am preiswertesten und schont unsere Zwangsgebühren.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 09.01.2017 15:39
...und hier gibt es jetzt die Belegung der 3 ö.-r. Muxe.
Sieht aus wie mit heißer Nadel gestrickt, einschließlich Schreibfehler bei MDR-Fernsehen und tagesschau24:
Bundesweite und regionale Programme sind bunt durcheinander gemischt, überall gibt es die 3 Programme des MDR, BR dieses Mal die Südvariante.
Die Ausstrahlungen sind in allen 3 Bundesländern identisch, warum wird dann das SFN Halle/Wittenberg/Leipzig nur auf K24 betrieben und sonst zwischen K35 Leipzig und K38 Halle/WB getrennt gesendet?

von mittendrin - am 10.01.2017 17:18
Eine Liste zum neidisch werden...

Interessant, dass man sich nun von der einheitlichen ARD-Mux-Belegung abwendet - aber so richtig. Bin mal gespannt, welche beiden Programme für die Regionalsendungen des MDR herhalten dürfen - wich tippe auf SWR und t24.

Ob bei BR Süd schon das letzte Wort gesprochen ist? Man scheint die Region genommen zu haben, in der die Anstalt ihren Sitz hat (München = Süd), was in dem Fall aber nicht wirklich sinnvoll ist. Mal sehen, ob sich da noch was ändert.

Schade, dass man einige Sender aufgibt, obwohl man dort auch nur einen Mux ausstrahlen könnte, da das MDR-Fernsehen ja im selben Mux wie Das Erste sein soll.

von Zwölf - am 10.01.2017 17:44
Zitat
Zwölf
Ob bei BR Süd schon das letzte Wort gesprochen ist? Man scheint die Region genommen zu haben, in der die Anstalt ihren Sitz hat (München = Süd), was in dem Fall aber nicht wirklich sinnvoll ist. Mal sehen, ob sich da noch was ändert.


Ob das jemanden im MDR-Gebiet interessiert, welches Regionaljournal beim bayrischen Programm läuft? Der Rest des Programms dürfte wichtiger sein.

von Cha - am 10.01.2017 20:00
Zitat
Cha
Zitat
Zwölf
Ob bei BR Süd schon das letzte Wort gesprochen ist? Man scheint die Region genommen zu haben, in der die Anstalt ihren Sitz hat (München = Süd), was in dem Fall aber nicht wirklich sinnvoll ist. Mal sehen, ob sich da noch was ändert.


Ob das jemanden im MDR-Gebiet interessiert, welches Regionaljournal beim bayrischen Programm läuft? Der Rest des Programms dürfte wichtiger sein.

Stimmt auch wieder. Nachdem auch noch die grenznahen Standorte abgeschaltet werden. Ich dachte nur, im Zweifel würden die Leute eher das nordbayerische Regionaljournal als das südbayerische anschauen - und wenn's nur ein paar hundert wären.

von Zwölf - am 10.01.2017 21:13
Zitat
Manfred Z
Und woher soll der mdr ein vollständiges Programm BR Nord HD nehmen? Selbst zusammenstellen? Vom BR wird es das nicht geben.

So wie jetzt auch, in Sachsen und Thüringen laufen auch jeweils die Nordvarianten des Bayerischen Fernsehens mit den Frankenschau-Sendungen über DVB-T (in Thüringen gibts genügend Sprecher fränkischer Mundart). Warum sollte das über DVB-T2 HD nicht gehen?
Die bayerischen und hessischen Standorte mit MDR-Programm werden sicherlich auch wieder wie bisher den MDR Thüringen ausstrahlen, Berlin/Brandenburg die Sachsen-Variante, NDR und WDR den MDR Sachsen-Anhalt. Gäbe es einen Grund das gegenüber dem Iststand zu ändern?

von mittendrin - am 10.01.2017 21:55
Zitat

Das Erste HD
MDR FERSEHEN HD
Sachsen/S-Anhalt/Thüringen HD
tabgesschau 24 HD
rbb Brandenburg HD
NDR NDS HD
SWR BW HD

ONE HD
arte HD
phoenix HD
BR Süd HD
hr HD
WDR Köln HD


Sieht ja merkwürdig aus, diese Zusammenstellung

So wär's besser:
Das Erste HD
tagesschau 24 HD
ONE HD
arte HD
phoenix HD
MDR FERSEHEN HD
Sachsen/S-Anhalt/Thüringen HD

rbb Brandenburg HD
NDR NDS HD
BR Süd HD
hr HD
SWR BW HD
WDR Köln HD

Bin mal gespannt, welche Variante vom BR wirklich ausgestrahlt wird.
Denke eher, der mdr wird bei der Variante Nord- wie bisher in Sachsen und Thüringen - bleiben.

Bin aber nur Grenzkieker ;) Für mich ist der NDR hauptsächlich maßgebend.
Aber da beide Rundfunkanstalten aus dem Harz senden, höchst interessant.

Bleiben mdr und NDR bei den bisher gesendenten Varianten für BR, hätte ich BR Nord und BR Süd als Haussender :spos:
Gleiches gilt für den SWR.
SWR BW vom Brocken und SWR RP als Zusatz vom Hohen Meissner. Was will man mehr. :xcool:

Für Zuschauer im mdr-Gebiet, die Torfhaus und Göttingen bekommen können,
Werden dann via NDR auch die rbTV-Regionalprogramme sehen können,
Gehe mal davon aus, daß die dann angeboten werden.

von bikerbs - am 10.01.2017 23:10
Zitat

Sieht ja merkwürdig aus, diese Zusammenstellung

So wär's besser:
Das Erste HD
tagesschau 24 HD
ONE HD
arte HD
phoenix HD
MDR FERSEHEN HD
Sachsen/S-Anhalt/Thüringen HD

Nein, so wäre es nicht unbedingt besser. Weil man dann eine der MDR-Varianten auf one, arte oder Phoenix ausstrahlen müsste - Programme die für Mitteldeutschland eine Art Versorgungsauftrag haben/von mitteldeutschen Beitragszahlern mitfinanziert werden. Die sollte man vlt. nicht unbedingt unterbrechen. (bei t24 passt es wenigstens vom Programm her einiger Maßen rein und die Quoten von t24 dürften so niedrig sein, dass es kaum jemanden stören dürfte)
Von daher würde ich schon mal das SWR FS mit rein nehmen.

von Zwölf - am 11.01.2017 00:38
Bei Dequede wundert mich das schon, dass der für TV aufgegeben wird. Schließlich hat man dort 2008 zur DVB-T-Umstellung einen enormen Aufwand getrieben: es gab u.a. eine neue Mastspitze mit neuen Antennenfeldern, dafür war sogar ein Helicopter im Einsatz. Wandert da nach dem 29. März - wie in Woldzegarten passiert - die Mastspitze nach nur 8 Jahren mitsamt der 3 DVB-T-Sender schon auf den Schrott?

Für den Empfang der MDR-Bouquets sind dann in den Ruhner Bergen schon angehobene Bedingungen nötig (Brocken). Für Magdeburg bedarf es - wie es jetzt schon der K45 zeigt - richtiger Tropo im "Nahbereich".

Andererseits ist der Wegfall von Dequede für das DX günstig:
- K31: wird ab 29.3. zum Beinahe-DX-Kanal, ist dann in Berlin belegt. Bessere Chancen bei Tropo für Boxer Mux 4 KBH
- K34: bessere Chancen für DIGI TV 2 aus Südseeland und TP Emitel Mux-2 aus Szczecin
- K41: bessere Chancen für TP Emitel Mux-1 aus Szczecin. (Sollte hier nicht ursprünglich NDR Hamburg senden? Bei Dehnmedia war es mal gelistet, jetzt vwurde der Einmtrag auf K40 geändert)

von Analog-Freak - am 12.01.2017 02:31
Im Bezug nehmend auf die DVB-T Abschaltung am Standort Bleßberg:

Zitat
mdr Technik Hotline
[...]
es ist richtig , dass der DVB-T-Standort Sonneberg zum Frühjahr 2018 ersatzlos abgeschaltet wird.

Dies hat verschiedene Gründe:

Zum einen die Marktakzeptanz von DVB-T und somit das Nutzungspotential von DVB-T2: DVB-T ist heute in Ballungsräumen und überall dort erfolgreich, wo neben den öffentlich-rechtlichen auch private Programme empfangbar sind. Laut Digitalisierungsbericht der Landesmedienanstalten 2016 liegt die DVB-T-Nutzung (als einzige Empfangsart) in den drei mitteldeutschen Ländern im statistischen Mittel bei 3 %. (Diesen Bericht können Sie auf der Website der Landesmedienanstalten unter www.die-medienanstalten.de/publikationen/digitalisierungsbericht.html abrufen.)

Nach unserer Erfahrung liegt die Nutzung in eher ländlichen und dünn besiedelten Regionen noch darunter.

Zum zweiten: Der Standort Sonneberg wird auch vom ZDF und von der Freenet-TV-Plattform nicht realisiert. Eine DVB-T2-Umstellung allein durch den MDR wäre daher vom MDR allein zu tragen und würde den Standort nochmals verteuern. Mit Blick auf das geringe Nutzungspotential ist die Wirtschaftlichkeit in Frage gestellt.

Im Rundfunkstaatsvertrag § 19 ist der Versorgungsauftrag wie folgt geregelt:
„Die in der ARD zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten, das ZDF und das Deutschlandradio können ihrem gesetzlichen Auftrag durch Nutzung geeigneter Übertragungswege nachkommen. Bei der Auswahl des Übertragungswegs sind die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu beachten.“

Gerade in Gebieten, in den die Abschaltung des Antennenfernsehens vorgesehen ist, wird häufig Kabel- und Satellitenempfang als Empfangsweg genutzt. Zuschauer mit DVB-T als einzigen Empfangsweg sind hier sehr unterdurchschnittlich vertreten. Damit müssen wir laut Rundfunkstaatsvertrag § 19 eine weitere terrestrische Fernsehausstrahlung in diesen Gebieten hinterfragen, was wir mit entsprechendem Ergebnis getan haben.

Zuschauer, die derzeit DVB-T als Erstempfangsweg nutzen, haben als Grundstückseigentümer die Möglichkeit, auf Satelliten- oder ggf. Kabelempfang umzusteigen. Jene Zuschauer, die zur Miete wohnen, müssen ebenfalls nicht auf Fernsehen verzichten. Denn Vermieter sind verpflichtet, allen Mietern Fernsehempfang zur Verfügung zu stellen. Auf welche Art- und Weise die Realisierung erfolgt, liegt in der Entscheidung des Vermieters.

Sie schreiben, dass Sie ausschließlich DVB-T nutzen können. Sofern Sie uns weitere Details zu Ihrer Empfangssituation zukommen lassen, könnten wir Sie ggf. zu einem anderen geeignet Übertragungsweg informieren.

Trotz der Standortreduzierung wird nach der DVB-T2-HD-Umstellung ein insgesamt höherer Versorgungsgrad als bei DVB-T erreicht, da DVB-T2-Signale robuster sind und damit eine höhere Ortsverfügbarkeit besitzen. Sie reichen quasi etwas weiter als herkömmliche DVB-T-Signale. In einigen Ortslagen könnte daher ein DVB-T2 HD Empfang mittels Dachantenne von anderen Senderstandorten möglich sein. Ggf. ist auch ein Empfang aus angrenzenden Bundesländern (bspw. Bayern/Ochsenkopf) möglich.
[...]


von Tesco.live - am 25.02.2017 18:58
Zitat
mdr Technik Hotline
[...] da DVB-T2-Signale robuster sind und damit eine höhere Ortsverfügbarkeit besitzen. Sie reichen quasi etwas weiter als herkömmliche DVB-T-Signale. In einigen Ortslagen könnte daher ein DVB-T2 HD Empfang mittels Dachantenne von anderen Senderstandorten möglich sein. Ggf. ist auch ein Empfang aus angrenzenden Bundesländern (bspw. Bayern/Ochsenkopf) möglich.
[...]

Zitat
B.Zwo
Aha, DVB-T2HD kommt also weiter als DVB-T2! Das trifft aber bestimmt nur zu wenn die Antenne extra blank geputzt wird.:gruebel:

Man wird sehen... Möglichkeiten gíbt´s diverse.

von mittendrin - am 25.02.2017 21:56
Zitat
B.Zwo
Aha, DVB-T2HD kommt also weiter als DVB-T2! Das trifft aber bestimmt nur zu wenn die Antenne extra blank geputzt wird.:gruebel:

In der Antwort steht doch, dass DVB-T2 weiter als DVB-T reichen wird, was sich wohl darauf beziehen wird, dass die öffentlich-rechtlichen bei DVB-T2 Parameter verwenden möchten, die etwas robuster sind. V.a. im Vgl. zum MDR der über DVB-T mit 64-QAM sendet.

von Zwölf - am 26.02.2017 11:18
DVB-T aus Thüringen ist und bleibt an. Auch Lokal Fernsehen aus Halle, Leipzig und Bitterfeld senden weiter in alten DVB-T.

Den ARD alt Mux aus Sachsen-Anhalt oder Thüringen mag der TechniSat Digipal 2 HD immer noch nicht, der Digipal ISIO empfängt noch die Thüringer Variante. Beim MDR alt Mux aus Thüringen hat der Digipal 2 HD wieder Bild während der Digipal ISIO hinterher hinkt. Die umzustellenden DVB-T2 Muxe sind komplett OFF.

Derzeit mit dem Digipal 2 HD 12 Programmen, der Digipal ISIO HD mit 16 Programmen, alles in DVB-T alt. Die DVB-T2 Muxe sind komplett AUS.

Update 01:30 Uhr
Die ÖR sind schon drauf. Alle ARD, ZDF und Alle Dritten sind hier empfangbar. Der ARD alt Mux auf 498MHz auf Kanal 24 war mit dem Digipal 2 HD noch nie zu empfangen kommt plötzlich mit Vollausschlag DVB-T2 HD an. Video Bit wird von 0.9 bis 5 MBit/s laut Receiver verwendet. Auch der Digipal 2 HD kann endlich Arte und Phoenix. Ich bin schon mal zufrieden.

Update 03.00Uhr
Die Privaten sind auch da.

von pomnitz26 - am 29.03.2017 00:55
DVB-T2 aus Halle sieht nun so aus:

DVB-T ab 29.3.
Kanal 24 498MHz
-arte HD
-BR Fernsehen HD
-hr-fernsehen HD
-ONE HD
-Phoenix HD
-WDR HD Köln

Kanal 38 610Mhz
-Das Erste HD
-MDR HD (Sachsen-Anhalt/Sachsen/Thüringen)
-NDR FS HD NDS
-rbb Brandenburg HD
-SWR BW HD
-tagesschau24 HD

Kanal 49 698MHz
-3sat HD
-KiKA HD
-ZDF HD
-ZDFinfo HD
-zdf_neo HD
-Internet TV (25x)

Kanal 43 650MHz (verschlüsselt)
-n-tv HD
-RTL HD
-RTL II HD (frei)
-RTL Nitro HD
-SUPER RTL HD
-Tele 5 HD
-VOX HD

Kanal 28 530MHz (verschlüsselt)
-kabel eins HD
-Pro7 MAXX HD
-ProSieben HD
-SAT.1 Gold HD
-SAT.1 HD
-SIXX HD (frei)
-Sport1 HD

Kanal 26 514MHz (teilweise verschlüsselt)
-Bibel TV HD (frei)
-Disney Channel HD
-DMAX HD
-Eurosport 1 HD
-freenet.tv Info
-HSE24 HD (frei)
-N24 HD (frei)
-nickelodeon HD
-QVC (frei)
-test

Außerdem noch Lokale Programme aus Halle, Leipzig, Wittenberg und Bitterfeld.

von pomnitz26 - am 29.03.2017 02:22
Empfang in Nordsachsen (Delitzsch mit Dachantenne Richting Süden/Leipzig)

Kanal 22 DVB-T alt (ZDF-Mux SD) Gera
Kanal 24 DVB-T2 (ARD-Mux2 HD) Leipzig
Kanal 25 DVB-T alt (ARD-Mux SD) Gera
Kanal 26 DVB-T2 (Freenet-Mux3 HD+SD) $
Kanal 27 DVB-T alt (MDR-Mux Thüringen SD) Gera
Kanal 28 DVB-T2 (Freenet-Mux2 Sat/Pro7 HD) $
Kanal 31 DVB-T alt (Muggler-Leipzig Lokal-Mux SD) Leipzig
Kanal 35 DVB-T2 (ARD/Dritte-Mux1 HD) Leipzig
Kanal 38 DVB-T2 (ARD/Dritte-Mux1 HD) Halle
Kanal 43 DVB-T2 (Freenet.Mux1 RTL HD) $
Kanal 49 DVB-T2 (ZDF-Mux HD) Leipzig

Stand 8:00Uhr

von schnappdidudeldey - am 29.03.2017 06:13
Zitat
Chief Wiggum
Zitat
Chief Wiggum
Zitat
PowerAM
Wieso sind eigentlich die privaten Nachrichtensender sowie RTL II offen?


Mit irgendwas muss man doch das potentielle Zahlvieh ködern :joke:


Nachtrag : Hier in Berlin sind die jetzt auch verschlüsselt!

Außer bei Tropo aus Berlin waren in Mitteldeutschland noch keine Privaten zu empfangen. Wenn man nicht gerade Freak ist hat man nur Vorteile. Für mich steht der Mobilempfang noch an.

von pomnitz26 - am 29.03.2017 09:45
Zitat
pomnitz26
Außer bei Tropo aus Berlin waren in Mitteldeutschland noch keine Privaten zu empfangen. Wenn man nicht gerade Freak ist hat man nur Vorteile. Für mich steht der Mobilempfang noch an.


Wenn man früher dort die Privaten schauen wollte, hat man sich bestimmt eine SAT Schüssel oder einen Kabelanschluss angeschafft. Das jetzt viele wieder auf Terrestrik umsteigen und für die Privaten auch noch zahlen (müssen), halte ich für unwahrscheinlich.

von Chief Wiggum - am 29.03.2017 09:50
@Chief, genau so ist es auch. Hier sind nur wenige Terrestrikzuseher übrig geblieben, daher brechen hier die Leute auch nicht in Panik aus und kaufen wie wild Freenetreceiver ;-).
Die Terrestrik als einzigsten Empfangsweg im Wohnzimmer an einer großen Flachbildglotze tat sich wohl auf Grund der Bildqualität die letzten Jahre sowieso kaum noch an. Nun kommt HD terrestrisch hier, es ist also sogar besser geworden bei uns hier, auch ohne Privatsender.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 29.03.2017 10:25
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
[...] Die Terrestrik als einzigsten Empfangsweg im Wohnzimmer an einer großen Flachbildglotze tat sich wohl auf Grund der Bildqualität die letzten Jahre sowieso kaum noch an. Nun kommt HD terrestrisch hier, es ist also sogar besser geworden bei uns hier, auch ohne Privatsender.


Ich kenne hier (am Berliner Stadtrand) einige, die sich das matschige Bild auf 42 Zoll oder noch größer angetan hatten. Die profitieren jetzt tatsächlich davon. Für DVB-T (alt) sprach, dass es mit der in den Ballungsgebieten gebotenen Programmvielfalt durchaus einen Kabelanschluss ersetzen konnte.

Ob einem das nun die ~70 EUR im Jahr für das Komplettangebot wert ist, das ist die eigene Entscheidung. Ansonsten hat man mit dem abgespeckten öffentlich-rechtlichen Programmangebot eigentlich auch genug zum Gucken.

von PowerAM - am 29.03.2017 11:13
Zitat
pomnitz26
Was ist mit der 474 Kanal 21 in Berlin passiert?

Hier im südlichsten Sachsen-Anhalt kommt der ARD DVB-T alt Mux auf Kanal 21 plötzlich dauerhaft von hinten auf die Antenne ohne überhaupt angepeilt zu werden.

Gar nichts, der ist dort frei.
ARD-MDR kommt auf K21 mit Das Erste, arte, One und Phoenix jetzt noch aus Weimar, Erfurt, Saalfeld und Sonneberg.
Jena ist abgeschaltet. vielleicht hat der vorher bei dir gestört?

von mittendrin - am 29.03.2017 11:44
Zitat
mittendrin
Zitat
pomnitz26
Was ist mit der 474 Kanal 21 in Berlin passiert?

Hier im südlichsten Sachsen-Anhalt kommt der ARD DVB-T alt Mux auf Kanal 21 plötzlich dauerhaft von hinten auf die Antenne ohne überhaupt angepeilt zu werden.

Gar nichts, der ist dort frei.
ARD-MDR kommt auf K21 mit Das Erste, arte, One und Phoenix jetzt noch aus Weimar, Erfurt, Saalfeld und Sonneberg.
Jena ist abgeschaltet. vielleicht hat der vorher bei dir gestört?

Danke für die Antwort. Das scheint wohl so zu sein.
Ich hatte es mit 522 Kanal 27 aus Thüringen verwechselt. Den gibt es ebenfalls in DVB-T alt noch aber die Antenne steht genau entgegengesetzt auf das große HD Angebot und viel Lokal TV.

von pomnitz26 - am 29.03.2017 22:58
Mein Phillips-Fernseher hat unerwarteter Weise an meiner Wittenbergantenne außer TV-Halle noch die Chemnitzer DVB-T- Altkanäle eingelesen, na die Antennenrichtung stimmt ja auch in etwa. Dabei kommt der K32 mit dem MDR Sachsen am schwächsten nur mit Aussetzern, unter den jetztigen Normalbedingungen, ARD- und ZDF-Mux scheinbar Signal gerade noch ausreichend nur ab und zu leichte Klötzchen. Den Leipziger Stadtmux kann ich weiterhin nicht empfangen, nimmt die Hügelkette im Wald, ab. ca. 1km von mir entfernt, wohl zu viel weg.
Ohne Dachantenne hätte ich überhaupt nichts gehabt, bei mir, trotz der nur 8km bis zum Heizkraftwerk.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 30.03.2017 04:58
In der Liste unter ukwtv.de sind die Kanalangaben für DVB-T2HD in Sachsen und Sachsen-Anhalt vertauscht. Richtig ist:
Für Brocken/Magdeburg MDR1 mit Das Erste usw. auf K45, MDR2 mit WDR, BR usw. auf K34.
Das Gleiche für Halle/S., Wittenberg und Leipzig: K24 ist MDR2, K35 ist MDR1 in Leipzig und K38 ist MDR1 in Halle und WB.
Gerade noch was gesehen: Auf NDR NDS läuft zwischen 19.00 und 19.30 MDR Sachsen-Anhalt.

von mittendrin - am 01.04.2017 11:04
Bei mir ist es noch nicht angekommen, sollte es schon irgendwo hier stehen bitte ich um Verständnis.

Ungewöhnlich aber trotzdem eigentlich noch DVB-T2 alt bzw. HD mit H.264 sendet LEIPZIG FERNSEHEN. Mir war das ungewöhnlich scharfe Bild für DVB-T aufgefallen. Alte DVB-T Receiver lesen das Programm nun als Radio oder TV ohne Bild ein. HEVC Receiver haben kein Problem mit der Wiedergabe. Die Störanfälligkeit bei DVB-T2 scheint bei HEVC deutlich geringer zu sein. Regelmäßiges zwitschern stört ins Bild. HEVC Programme lesen die alten DVB-T Geräte keine ein, das LEIPZIG FERNSEHEN ist das einzige. Radioprogramme über DVB-T scheint es auch nur in Leipzig zu geben.
[attachment 9078 12.04.201713-33OfficeLens.jpg]

von pomnitz26 - am 12.04.2017 11:34
Zitat
pomnitz26
Bei mir ist es noch nicht angekommen, sollte es schon irgendwo hier stehen bitte ich um Verständnis.

Ungewöhnlich aber trotzdem eigentlich noch DVB-T2 alt bzw. HD mit H.264 sendet LEIPZIG FERNSEHEN. Mir war das ungewöhnlich scharfe Bild für DVB-T aufgefallen. Alte DVB-T Receiver lesen das Programm nun als Radio oder TV ohne Bild ein. HEVC Receiver haben kein Problem mit der Wiedergabe. Die Störanfälligkeit bei DVB-T2 scheint bei HEVC deutlich geringer zu sein. Regelmäßiges zwitschern stört ins Bild. HEVC Programme lesen die alten DVB-T Geräte keine ein, das LEIPZIG FERNSEHEN ist das einzige. Radioprogramme über DVB-T scheint es auch nur in Leipzig zu geben.
[attachment 9078 12.04.201713-33OfficeLens.jpg]

Also der Vergleich hinkt etwas.
1.) Leipzig Fernsehen sendet nicht über DVB-T2 sondern über DVB-T1
2.) ARD, ZDF und FreenetTV werden in Leipzig von einem Großsender mit je 50kW (FreenetTV) bzw. 100kW (ARD + ZDF) ausgestrahlt, Leipzig Fernsehen von 5 Kleinsendern mit Leistungen von 2,5kW und weniger.

von Zwölf - am 12.04.2017 11:43
Zitat
0815xxl
Falls das jemanden interessiert ... die Planungen für Löbau.

Ja, schon.
Termin steht hier und ist also seit mindestens 15.03.2017 bekannt.
Und die geplanten Kanäle sind vermutlich für MDR 39 und 34, für ZDF 56 (36 erst ab 2019 mit Umstellung Calau), Ostsachsen lokal 27.
Freenet nur in Dresden auf 46, 42 und 29.

von mittendrin - am 03.05.2017 07:07
Zitat
Zwölf
Zitat

Leipzig Fernsehen, Bibel TV und BBC World

Interessant, dass BibelTV geblieben ist. Ich hatte erwartet, dass die abschalten sobald sie über den deutschlandweiten FreenetTV-Mux empfangbar werden. D.h. du hast jetzt zweimal BibelTV in der Liste, oder?

Ja, vom Leipziger Stadtmux als SD DVB-T alt Variante und die HD DVB-T2 HEVC Variante. Kann sich schnell ändern. Es ist nicht so das ich täglich alles nachsehe. Gut wenn der Receiver selbständig Änderungen und sogar Abschaltungen anzeigt. Gibt ja auch Tropo Muxe, die werden aber nicht als abgeschaltet angezeigt obwohl sie nicht immer verfügbar sind.

von pomnitz26 - am 11.05.2017 09:26
Das ist jetzt nicht mein Hauptprogramm.
Bei den Aufnahmen die sie so zeigen sieht man oft keine Unterschiede. Nur die Einblendungen der Schrift sind etwas schärfer. Bei SD sind es laut Receiver um die 3 MBit/s, bei HEVC um 1 MBit/s. Ich meine trotzdem das HD in Bildbewegung und -schärfe überlegen ist wenn dann mal was richtiges gesendet wird. Selbst in der HD Version landet das Programm über Zimmerantenne hinter der 40.

Über Freenet gibt es noch HbbTV, beim Leipziger Stadtmux nicht.

von pomnitz26 - am 11.05.2017 10:09
Zu den Radioprogrammen auf Leipzig Privat1 K31:
Mein FTE DVB-T2HD - Gerät zeigt in gutem Deutsch an: "Bedienung ist nicht verfügbar":spos:
Ich würde das frei mit "Nur kucken, nicht anfassen" übersetzen.:rolleyes:
Zu Bibel-TV: Die HD-Variante auf K26 ist zeitlich ca. 3s hinter der SD-Variante auf K31 zurück.
Auf den ersten Blick unterscheidet sich das Ganze nur durch das HD im Logo, aber es kommt ja wohl mehr auf das Wort an:)

von mittendrin - am 11.05.2017 14:53
Zitat

Auf den ersten Blick unterscheidet sich das Ganze nur durch das HD im Logo, aber es kommt ja wohl mehr auf das Wort an:)

Wobei man sagen muss: Es ist ja auch kein HD, sondern nur qHD. Hat also nur 25% mehr Pixel als SD. (zum Vgl.: 720er HD hat über 120% mehr Pixel als SD, 1080er HD hat 400% mehr Pixel)
Der Hauptunterschied dürfte sein, dass die Pixel bei qHD von der vertikalen in die horizontale Auflösung umgeschichtet wurden sodass sie jetzt proportional zur 16:9-Auflösung verteilt sind.
Aber anscheinend ist der Effekt dieser Maßnahme wohl auch überschaubar, oder besser gesagt so gut wie gar nicht zu sehen.

von Zwölf - am 11.05.2017 15:46
Für "qHD" macht halt der Begriff "SD+" mehr Sinn. Es ist kein wirkliches HD, aber besser als SD. Denn neben der etwas höheren Auflösung 960x540 gegenüber 720x576 und damit auch quadratischen Pixeln für 16:9, ist es eben auch ein progressives Signal. Es ist ja 540p gegenüber 576i.
Daher ist die Qualität - rein technisch - etwas besser als das alte SD. Aber dennoch deutlich schlechter als HD, also eben "SD+" wie es auch die LMAs nennen.

von Terranus - am 11.05.2017 18:14
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