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[DVB-T2] Fragen zu Empfangsgeräten, Entschlüsselung

Startbeitrag von Manfred Z am 24.05.2016 16:59

Da zu diesem Thema immer wieder wild gepostet wird, eröffne ich hier einen neuen Thread.
Ich schlage vor, ihn mit "Wichtig" oben festzumachen.

------------------------------------------------

Empfangsgeräte für DVB-T2 in Deutschland

Für alle Geräte gilt: Sie müssen DVB-T2 der neuesten Version 1.3.1 empfangen und den Videocodec HEVC (auch H.265 genannt) dekodieren können.

Welche Geräte gibt es in Bezug auf die Entschlüsselung der privaten Sender?

1) Fernseher und Settopboxen mit CI+ Schnittstelle zur Aufnahme eines CA-Moduls von Freenet TV. Sie tragen das grüne "DVB-T2 HD" Logo

2) Settopboxen mit integriertem Irdeto von Freenet TV. Sie tragen das "Freenet TV" Logo. Sie können zusätzlich das grüne "DVB-T2 HD" Logo tragen.

3) Geräte ohne Entschlüsselungsmöglichkeit. Diese Geräte tragen kein Logo

Siehe http://www.dvb-t2hd.de/geraete (Grafik vergrößern)


Hinweis: Auch für die kostenlose Einführungsphase von Freenet TV werden Geräte mit Entschlüsselung benötigt.

Die 50 interessantesten Antworten:

Ok, dann mach ich mal den Anfang:

Habe heute den Xoro HRT 8720 bekommen, direkt ausgepackt und auch die Firmware auf Version 1.5 aktualisiert.

Leider habe ich nun nach 3 Stunden Testbetrieb feststellen müssen, dass auf allen Kanälen in nahezu regelmäßigen Abständen der Ton immer wieder abbricht.

Bildfehler gab es keine, das Signal ist bei ca. 70%. Die Qualität bei 99%.

Am AV-Receiver sieht man deutlich, dass der DD+ - Stream ständig an und aus geht. Starte ich den Receiver neu, geht der Ton auf Programm X dann durchgehend. Schalte ich auf Programm Y um, geht das Spiel von vorn los. Dabei ist es egal, ob ÖR oder Private.

Ein Vergleich auf dem TV zumindest mit den ÖR, zeigt, dass es am Receiver liegt. Keine Tonaussetzer auf dem TV. Auch schwankt die Signalqualitätsanzeige auf dem Xoro ständig von 0 - 99%, während sie auf meinem TV stabil bleibt. Das Firmwareupdate hat also nichts gebracht.

Schade, aber das Gerät geht morgen zurück. Werde mir wohl dann ein freenet-Modul holen.

Edit: Auch ein anderes HDMI-Kabel und ein anderer Port am AVR hat nichts gebracht. Das Kabel hat also auch keine Mängel. Der AVR auch nicht, da meine PS 4 problemlos funzt.

von PEQsche - am 24.05.2016 18:13
Seit gestern bin auch ich Besitzer eines Xoro HRT 8720. Mein erster Eindruck: Bild- und Tonqualität sind hervorragend !
Der Vergleich z.B. zwischen ZDF (DVB-T) und ZDF HD zeigt den gravierenden Technologie-Fortschritt !
Bild- oder Tonausfälle konnte ich bislang nicht feststellen, deshalb die Frage: wie erkenne ich, ob der Receiver bereits die Software-Version 1.5 besitzt ?

von ElDee - am 26.05.2016 09:01
Du musst unter Menü in den Unterpunkt freenet wechseln. Ist zwar etwas unlogisch, aber dort wirds dir angezeigt.

Okay. Vlt hatte ich auch nur ein Montagsgerät. Mit den von Programm zu Programm wechselnden Audioaussetzern war es leider komplett unbrauchbar. Auch mehrere Neustarts haben nichts gebracht.

Freut mich aber, dass es bei dir klappt :)

Bildqualität ist auf meinem TV selbst noch nen kleinen Tick besser. Ebenso hab ich auf diesem auch hbbTV und der ganze Schnickschnack.

Der einzige Nachteil:
Per HDMI-ARC kann bis heute leider kein Dolby Digital Plus vom TV (obwohl dieser DD+ anzeigt) an den AVR weitergeleitet werden. Mit dem Receiver ging das natürlich in die "richtige Richtung"

Wenigstens wird aber normales DD in bestmöglicher Qualität (640kbit/s) ausgegeben. Insofern lässt sich das unterm Strich verkraften.

Bleibt zu hoffen, dass in künftigen HDMI-Standards auch der ARC die volle Kompatiblität mit HD-Audiostandards erhält.

Sorry für das 4-malige Bearbeiten. Manchmal ist das Tippen via Smartphone halt eben nervig :-D

von PEQsche - am 26.05.2016 09:20
Hallo Zusammen weis jemand von euch, ob DVB-T 2 auch mit schwächeren Signal noch klar kommt, oder gibt es bei einer Signal Qualität die unter 40% liegt bereits Artefakte auf dem Bildschirm?

Wie sieht es mit der Audio Qualität aus mit welchen Bitraten Kb/s wird das Signal übertragen??

Mit dem Audio meine ich die Öffentlich rechtlichen als auch die Privaten Programme.

von David Czogalla - am 28.05.2016 17:45
Also nachdem ich etwas mit der Zimmerantenne herumexperimentiet habe, kann ich sagen, dass 40% Signalqualität eine Untergrenze für unterbrechungsfreie Wiedergabe darstellt.

Unter 30% wirds dann ganz kritisch mit Bild- und Tonaussetzern. Zumindest mit dem Empfangsteil in meinem TV.

Audiorate zeigt er leider nicht an. Meine aber, dass der Xoro HRT 8720 irgendwas im 200er kbit/s - Bereich (allerdings E-AC 3 / DD+) angezeigt hat.

Mein TV rechnet DD+ in DD mit 640 kbit/s um und gibt diese an den AVR via HDMI-ARC weiter. Qualität ist rein subjektiv tatsächlich minimal besser als via SAT (448 kbit/s DD). DD+ klang insgesamt noch etwas "klarer".

Audiorate ist glaube ich auf allen 6 Programmen auch gleich.

von PEQsche - am 28.05.2016 18:28
Tonaussetzer traten bei unseren 8720 reproduzierbar auf, wenn
die Qualität der verwendeten HDMI-Kabel nicht passte.

Wenn beim Receiver die Bildqualität auf 1080i50 eingestellt war,
gab es mit jenen Kabeln noch keine Probleme. Erst wenn vom
Receiver 1080p50 ausgegeben wurde, traten Tonaussetzer auf.

1080p50 wurde ja bisher eher selten eingesetzt; die entsprechende
Datenrate ist daher für viele HDMI-Kabel "eine ganz neue Erfahrung". ;-)

Um den Fehler einzugrenzen, kann man auch eine Aufnahme
auf einem USB-Speicher durchführen und jene Aufnahme danach
auf dem PC mit beispielsweise dem "Potplayer" überprüfen.

bis denn, BEN

von Resistor - am 28.05.2016 20:29
An den Kabeln kann es nicht liegen, ich habe über das selbe Kabel die ganze Zeit schon die Playstation 4 angeschlossen und viele Spiele laufen problemlos auf 1080p mit 60fps.

Testweise habe ich sogar meinen PC angeschlossen und auch 4K mit 60fps schaffen die Kabel :)
(Dazu musste ich die Details auf minimum stellen, ging ja nur um die Auflösung und die Zahl der Bilder pro Sekunde auf über 30 zu bringen)

von PEQsche - am 28.05.2016 21:51
Ich hab mir gerade ein freenet CI+ Modul gekauft.
Im Moment muss man sich noch nicht einmal registrieren, Modul rein und die 4 Privaten sind hell.
Laut beiliegendem Flyer bis Juni 2017.
Es gibt noch eine Pappkarte mit ID und PIN, die braucht man dann ab Mitte 2017, wenn man möchte.
Voraussetzung ist natürlich ein geeignetes Empfangsgerät, in meinem Fall ein aktueller Samsung Smart-TV.
(Bitte keine Kommentare zu meiner Wahnsinnsidee, 80€ für 4 werbefinanzierte Privatsender für 1 Jahr zu zahlen, die ich kaum gucke)

von Christian_66 - am 01.06.2016 17:03
Zitat
Christian_66
(Bitte keine Kommentare zu meiner Wahnsinnsidee, 80€ für 4 werbefinanzierte Privatsender für 1 Jahr zu zahlen, die ich kaum gucke)

Doch. Ich finde die Förderung des terrestrischen TV bewundernswert. Ganz ehrlich und ohne Ironie gemeint.

Eventuell dient es nicht nur dem eigenen Glück sondern man denkt auch zum Beispiel an seine Familie.

von pomnitz26 - am 01.06.2016 18:21
Zitat
pomnitz26
Ich finde die Förderung des terrestrischen TV bewundernswert.


Den nachfolgenden Ausschnitt aus der aktuellen Werbung des hiesigen expert-Markts ("Riesige Senderauswahl"!) könnte man auch als Förderung von DVB-T2 ansehen: ;)

[attachment 7510 expert-DVB-T2Receiver.jpg]
Manche werden allerdings ziemlich enttäuscht sein, wenn sie merken, dass sie anstelle der "riesigen Auswahl" nur 6 Programme in HD-Qualität empfangen können ...

von DX-Fritz - am 04.06.2016 22:38
Hallo,

hier - relativ kurz - ein paar meiner Erfahrungen mit den DVB-T2-Geräten:

Ich habe mir den XORO 8720 zugelegt, und nach dem Anschluss auch Empfang der DVB-T-Programme aus Stuttgart gehabt. Alle Multiplexe kamen via Hausantenne störungsfrei und stabil (was auch bei 5 km Entfernung zum Frauenkopf kein Problem sein sollte). Ebenfalls empfangbar waren die Kanäle aus Pforzheim, vom Raichberg und der Ostalb. Allerdings ging der Kanal 28 (DVB-T2) nicht bzw. nicht stabil.
Es wurde zwar eine Stärke von um die 70 % angezeigt, aber die Qualität war 0 %. Ab und zu lief es, ab und zu nicht.
Leider bildet der XORO da keine grosse Hilfe, was die Ursache war, denn ausser der "Signalanzeige" mit "Stärke" und Qualität" gibt es keine, aber überhaupt keine technischen Daten.

Mit einer Stummelantenne (von einem alten DVB-T-Stick) klappte es dann, den Kanal 28 zu empfangen.

Schön ist, dass alle Kanäle getrennt gespeichert werden, so dass bei jedem Programm ausgewählt werden kann, von welchem Multiplex es stammt.

Da ich nicht sicher war, was die Ursache war, habe ich mir dann noch einen Strong-Receiver zugelegt und konnte soweit einen direkten Vergleich durchführen:

Dort werden nur Multiplexe mit geänderten Daten gespeichert, d.h. die Programme des ZDF Mobil Multiplexes sind nur einmal gespeichert, auch wenn er dreimal auf unterschiedlichen Kanälen empfangen wird. Wenn ich mich recht erinnere, ist es immer der Multiplex, der manuell das letzte Mal abgesucht wurde.

Immerhin sind einige technische Daten verfügbar.

Aber auch mit dem Gerät funktionierte der Kanal 28 nicht.

Per Zufall (Wetterlage) ergab sich dann, dass die Mulitplexe des Grünten (Kanäle 45 und 46) empfangbar waren. Damit war dann der ARD-Multiplex zweimal da - und wurde auch zweimal gespeichert, da unterschiedliche Daten.

Da mein Verdacht nun war, dass ZDF Mobil vom Grünten (Kanal 28) und DVB-T2 aus Stuttgart (Kanal 28) sich gegenseitig stören, habe ich die UHF-Antenne auf dem Dach Richtung Grünten gedreht - und empfange seit her die beiden Multiplexe auf Kanal 45 und 46 stabil. Aber weiterhin kein DVB-T2 aus Stuttgart.

Nach weiteren Recherchen habe ich dann festgestellt, dass der Antennenverstärker die Schwierigkeiten macht - ein Ergebnis der "digitalen Dividende" und der Nutzung durch LTE - der den Verstärker übersteuert hat - womit DVB-T klarkommt, aber DVB-T2 wohl nicht so recht.

Mit einem neuen, optimierten, Verstärker klappt es nun
- 4 DVB-T-Muxe aus Stuttgart (23, 25, 26, 50)
- DVB-T2-Mux aus Stuttgart (28)
- 2 DVB-T-Muxe vom Grünten (45, 46)

Damit können auch weitere Erkenntnisse über die beiden Receiver gewonnen werden:
- Beide sind etwa gleich empfindlich
- Wird beim XORO die Signalanzeige aktiviert, ist dann auf einem anderen Kanal ein Programm mit dem gleichen Video-Stream (VID) wird beim Hin- und Herblättern dieses Programm angezeigt. Aber das bekommt man dann nur mit dem Strong raus . . .
- Gut bei XORO ist, dass das Signal durchgeschleift wird, somit lässt sich (da bei der Antennensteckdose die gleiche Buchse) auch ein DAB-Radio dranhängen.
- Obwohl der Strong eine Netzwerkverbindung hat, ist Hbb-TV nicht implementiert
- Grauenhaft beim Strong ist, dass sich die Sendernamen nicht bearbeiten lassen
- Auch die Situation mit Favoriten ist schlecht: Auch wenn die angelegt wurden (z.B. um keine Multithek-Verweise in der Senderliste zu haben), wird bei jedem Starten die Standard-Liste geladen
- Auch bei den Favoriten bleiben die Programmplatznummern beim Strong unverändert.

Kurzum: Für den "normalen" Betrieb ist mir der XORO sympatischer, es wäre toll, wenn da die technischen Parameter noch implementiert werden würden.

Gruss

von Schlips - am 19.06.2016 12:09
Wer konnte außer mir auch schon den TechniSat DigiPal T2 HD testen ?
Seine Empfangsleistung ist beispiellos, die Menüführung 1a und alle wichtigen Modulationsdaten lassen sich anzeigen.
Ich habe nur 2 Kritikpunkte:
1) die Kurzanleitung ist auf die Schnelle gemacht, Verweise stimmen nicht, vieles wird nicht beschrieben, eine "Lang-Anleitung" scheint es nicht zu geben, keinerlei technische Daten ....
2) die Tastenanordnungen auf der Fernbedienung sind nicht gerade glücklich gewählt, am meisten stört mich, dass die Lautstärkeregelung auf der rechten Seite und die Programmfortschaltung auf der linken Seite angeordnet sind, bei der FB meines Philips-TV ist es gerade umgekehrt - die Gerätehersteller sollten sich mal auf einen einheitlichen Standard in dieser Beziehung festlegen.

von ElDee - am 19.06.2016 16:55
Zitat
ElDee
Wer konnte außer mir auch schon den TechniSat DigiPal T2 HD testen ?
Seine Empfangsleistung ist beispiellos, die Menüführung 1a und alle wichtigen Modulationsdaten lassen sich anzeigen.
Ich habe nur 2 Kritikpunkte:
1) die Kurzanleitung ist auf die Schnelle gemacht, Verweise stimmen nicht, vieles wird nicht beschrieben, eine "Lang-Anleitung" scheint es nicht zu geben ...


Habe auch den DigiPal T2 HD. Die Lang-Anleitung gibt es auf technisat.de unter Downloads als PDF-Datei zum Runterladen. ;-)

von Rostocker. - am 19.06.2016 17:06
Hab mir dieser Tage den Strong SRT 8450 zugelegt. Einen Cent unter 70;00 € ;)

Dieser Receiver kann sehr gut mit schwachen Signalen umgehen. Decodierung und Wiedergabe in Bild und Ton deutlich eher als mein Grundig DTR2420,
Pixel gehören der Vergangenheit an. Einfandfreie Wiedergabe bis zum geht nicht mehr. Danach Standbild. Sobald Pegel wieder ansteigt geht es flüssig weiter.

Trotzdem einige Mankos:
Bei Speicherung eines nachträglich gefundenen Kanals ist die eigen erstellte Sortierung futsch und man muß neu sortieren.
Inzwischen habe ich alle mir wichtigen Muxe speichern können und beschäftige nur noch mit Kanalbeobachtung

Bei mehrfach vorhandenen gleichen Muxen wird nur einer abgepeichert.
Empfangen könnte ich ARD (NDR) 3x, NDR-Mux 3x und ZDF 4x.
Ausnahmen gibt es aber bei ARD aus verschiedenen Sendegebieten. So hab ich neben ARD (NDS) noch ARD (hr) - beide mit gleichem Inhalt und ARD (mdr) mit 1festival statt tagesschau24.

Desweiteren könnten auch undecodierbare Empfänge angezeigt werden. Das macht der Grunfig.
Die Qualitätsanzeige könnte man 2farbig gestalten. Z.B. grau -> nicht möglich, blau -> OK

Die winzige Anzeige von 1% Stärke und 10% Qualität reicht für eine anständige Wiedergabe.Vorausgestzt, das Signal ist stabil und "flattert" nicht.

Hab noch die Senderinformation reingestellt, die das Gerät bietet.

BTW: Der Sender Heidelstein/Rhön (194 Km) kommt mit dem ZDF-Mux im K25 gut an.
Anders die beiden anderen Kanäle, die seit einigen Jahren mit Einzügen nach Norden senden.
ARD-Mux K43 geht garnicht, wegen Sender Uelzen (75 Km).
Hessen-Mux im K35 kommt jedoch bei angehobenen Bedingungen gut. Bin da 55° aus der Hauptstrahlrichtung.
Beim dem Strong-Receiver sieht das nun günstiger aus. Wegen frühzeitiger Decodierung öfter mal da.

Naja, Heidelstein ist bald Geschichte. Kann nur hoffen, wenn der Kreuzberg (204 Km) nächsten Herbst im K43 sendet, Uelzen platt macht.

[attachment 7823 102.JPG]
[attachment 7824 100_2613.JPG]

von bikerbs - am 06.08.2016 15:08
Hallo alle zusammen,

bei uns im Real-Markt gibt es zur Zeit den Skymaster DT-2HD DVBT2 Receiver für unter dreisig Euro. Da ich noch einen Gutschein hatte habe ich mir diesen Receiver gekauft für unter zwanzig Euro.

Daß das Gerät keinen Einschub für dieses Bezahldings hat stört mich nicht, da ich eh nicht bereit bin für die Privaten mit ihrer Werbeflut zusätzlich Geld auszugeben.

Soweit so gut, nur habe ich zwei Fragen zum Betrieb des Receivers, den ich noch nicht angeschlossen habe, da hier noch das alte DVBT läuft.

Kann ich die hier in Betrieb befindliche DVBT Zimmerantenne auch problemlos für den neuen T2 Receiver weiter verwenden oder brauche ich eine neue extra für das neue T2?

Macht es jetzt schon Sinn den Receiver für das alte DVBT in Rente zu schicken und den neuen für T2 zu installieren? Weil so wie ich verstanden habe besteht ja vorerst noch Probebetrieb bei T2?

Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

Grüße sendet,

Torkel

von Torkel - am 15.11.2016 20:47
Ich habe einen T2HD-Empfänger, der das T-alt-Bild deutlich schlechter aussehen lässt. Aber das kann man nicht verallgemeinern. Wenn die Bildeinstellungen bei T-alt normal sind, hat man Das Erste HD, ZDF HD* und die restlichen T-alt-Programme wie gehabt. Ist doch zumindest ein bisschen eine Verbesserung.

*sofern man in einer der Regionen wohnt, in denen der T2-Pilotmux auf Sendung ist.

von Zwölf - am 15.11.2016 21:52
Hallo alle zusammen,

und recht Herzlichen Dank für eure schnellen Antworten. Da ich mich mit der T2 Problematik bisher nicht befasst habe helfen mir die Antworten durchaus und ich bin zur Zeit dabei mich dahingehend einzulesen.

Dann werde ich diesen Reveiver morgen mal anschließen und mich überraschen lassen, zur Not kann ich ja immer noch auf den alten Receiver zurück greifen.

Was ich bisher über den neuen Receiver gelesen habe lässt hoffen, er soll durchaus ein gutes Bild liefern und sehr Empfangsstark sein.
Ich denke bei einem Preis von nicht mal zwanzig Euro für mich habe ich keinen Fehler gemacht und selbst bei dreisig Euro wird das Preis/Leistungs Verhältnis stimmen. Die bisher hier von mir angesehenen Receiver waren im Preis um einiges höher und fingen bei gut fünfzig Euro an, was mich bisher vom Kauf abgehalten hat.

Nochmals Dank von mir,

Torkel

von Torkel - am 15.11.2016 22:21
Zitat
Torkel
Hallo alle zusammen,

bei uns im Real-Markt gibt es zur Zeit den Skymaster DT-2HD DVBT2 Receiver für unter dreisig Euro. Da ich noch einen Gutschein hatte habe ich mir diesen Receiver gekauft für unter zwanzig Euro.

Daß das Gerät keinen Einschub für dieses Bezahldings hat stört mich nicht, da ich eh nicht bereit bin für die Privaten mit ihrer Werbeflut zusätzlich Geld auszugeben.

Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

Grüße sendet, Torkel


Kann er denn überhaupt die Privaten empfangen/entschllüsseln ?
Wenn ja, sollte sich auf dem Karton das Logo "Freenet tv" befinden.
Ein Steckplatz für eine Smartcard ist nicht unbedingt notwendig, denn bei diesen für Freenet tv
geeigneten Receivern ist das Decodiermodul (Irdeto) integriert.

Aber bei dem relativ niedrigen Preis ist zu vermuten, daß er nur für frei empfangbare Programme
ausgelegt ist.

von Rostocker. - am 16.11.2016 12:15
Das Gerät kann nur unverschlüsselte Programme empfangen. Ich weiß nicht ob ich mir das Gerät geholt hätte. Denn auch wenn man jetzt noch sagt das man keine privaten Programme empfangen möchte weiß man doch jetzt, in der ersten Pilotphase, noch gar nicht was da noch so alles kommt. Und wenn das, aus welchen Gründen auch immer, verschlüsselt ist, steht man mit diesem Gerät dumm da.

von Spacelab - am 16.11.2016 12:19
Guten Abend zusammen,

und Dank für eure weiteren Beiträge zu meiner Anfrage.

Der Receiver, der mich neunzehn Euro gekostet hat, ist nur für den Empfang von unverschlüsselten Sendern geeignet.

Wie schon geschrieben passt mir das so, da mich die ganzen Privaten schon seit langer Zeit nicht interessieren und ich auch nicht bereit bin für deren Empfang zusätzlich Geld zu bezahlen.

Was da bei DVBT2 eventuell mal in naher oder ferner Zukunft noch alles kommt mit kostenfreier Verschlüsselung (?) wird man noch sehen und dann kann ich ja immer noch nachlegen wenn gewollt.

Wenn das mit DVBT2 so abläuft wie mit DAB Plus hier bei mir in NRW (DAB+ ist hier auch kaum noch eingeschaltet) habe ich keine große Hoffnung auf weitere Innovationen hinsichtlich Programmvielfalt, eher wird bis dahin alles wieder eingestampft und auf DVBT3 umgestellt.

Schon jetzt ist bei uns hier der Fernseher nur noch selten oder länger in Betrieb, und wenn, dann bei den Öffentlichen mit ihren Nachrichtensendungen, von daher sehe ich mich erstmal mit diesem Receiver gut aufgestellt.

Das einzige was ich mir eventuell bei Zeiten noch anschaffen werde ist ein kleines Portabel-TV Gerät mit T2. Sowas habe ich hier ab und an unterwegs als Taschen-TV Gerät mit DVBT alt in Betrieb, bisher habe ich so ein Gerät mit T2 aber noch nicht entdeckt und es ist ja noch viel Zeit und die Preise werden bei steigender Gerätevielfalt auch noch fallen.

So sehe ich mich mit der Ausgabe von neunzehn Euro für den Receiver nicht als Betrogen an.

Grüße sendet Euch,

Torkel

von Torkel - am 16.11.2016 20:38
Zitat
Bruder_M
Cool!
Weiß jemand schon, ob der auch kompatibel zum RTL-SDR ist?
Wäre genial, wenn man damit die vollen 8 MHz sampeln könnte.

Was meinst du damit? 8 MHz ist die Bandbreite von UHF Signalen. Daher muss das jeder Stick sowieso beherrschen.

RTLSDR Sticks können aber nur ca. 2 MHz auflösen, für breitere Ergebnisse braucht man einen HackRF, Airspy oder ähnliches.

von andimik - am 17.11.2016 06:33
@dabfrank:
Guckst Du hier
http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?8773,1364084
Zitat

Empfangsgeräte für DVB-T2 in Deutschland
Für alle Geräte gilt: Sie müssen DVB-T2 der neuesten Version 1.3.1 empfangen und den Videocodec HEVC (auch H.265 genannt) dekodieren können.
Welche Geräte gibt es in Bezug auf die Entschlüsselung der privaten Sender?
1) Fernseher und Settopboxen mit CI+ Schnittstelle zur Aufnahme eines CA-Moduls von Freenet TV. Sie tragen das grüne "DVB-T2 HD" Logo...
...Hinweis: Auch für die kostenlose Einführungsphase von Freenet TV werden Geräte mit Entschlüsselung benötigt.


von mittendrin - am 26.11.2016 21:21
Zitat
dabfrank
Dazu brauche ich wohl das freenet Modul um die Privaten jetzt auf TVB-T2 zu empfangen.:rolleyes:

Genau, vgl. hier
Zitat

Ich hab mir gerade ein freenet CI+ Modul gekauft.
Im Moment muss man sich noch nicht einmal registrieren, Modul rein und die 4 Privaten sind hell.
Laut beiliegendem Flyer bis Juni 2017.
Es gibt noch eine Pappkarte mit ID und PIN, die braucht man dann ab Mitte 2017, wenn man möchte.
Voraussetzung ist natürlich ein geeignetes Empfangsgerät, in meinem Fall ein aktueller Samsung Smart-TV.


von mittendrin - am 26.11.2016 21:53

Re: [DVB-T2] Empfang verschlüsselter Programme

Zitat
pomnitz26
Mich wunderte nur Pro 7Maxx der in SD vollkommen frei ist.

Muss dich nicht wundern
Pro7Maxx wird auf K56 im alten DVB-T ausgestrahlt. Siehe hier:
[attachment 8457 DVB-T-BelegunginBerlin-StandMai2015.pdf]
Die DVB-T-Austrahlung auf den Kanälen in der Liste endet von jetzt auf gleich am 28./29.3.2017.
OT: Berlin kam in der Tat die letzten 3 Tage außergewöhnlich gut, auch der freenet-Kanal 42 in DVB-T2HD mit den 2 freien und 4 verschlüsselten Kanälen (identisch mit K26 aus HAL/L).
Freundliche Grüße

von mittendrin - am 27.11.2016 08:50
Kann mir jemand sagen, ob ich mit diesen Geräten
https://www.infosat.de/technik/panasonic-stellt-erste-uhd-blu-ray-recorder-vor?utm_source=newsletter&utm_campaign=dmplus&utm_medium=email
Programme in besserer Qualität als über Sat und Kabel aufzeichnen und auf Blueray brennen kann?
Besonders erhoffe ich mir, dass ich endlch ARD alpha hochauflösend bekomme.

Ich frage deshalb, weil mir von einem Techniker erklärt wurde, dass es grundsätzlich nicht möglich sei, das neue DVB-T auf Blueray zu brennen, weil die Blueray-Norm darauf nicht ausgelegt sei.

von RudiP - am 15.02.2017 22:30
Zitat
RolfS
Zitat
RudiP

Besonders erhoffe ich mir, dass ich endlch ARD alpha hochauflösend bekomme.


Meines Wissens wird ARD alpha nur in SD ausgestrahlt, also nix mit hochauflösend....


Laut BR werden in Bayern 16 öffentlich-rechliche HD-Programme ausgestrahlt, darunter auch ARD-alpha HD.
http://www.br.de/unternehmen/inhalt/technik/dvb-t2-programmangebot-maerz100.html

von mittendrin - am 16.02.2017 12:04
Zitat
Spacelab
Nein das geht tatsächlich nicht. Bei DVB-T2 wird HEVC und nicht mehr H264 verwendet. Auch können bei DVB-T2 bis zu 50 Vollbilder verwendet werden. Bei Blu-Ray sind bei Full-HD Auflösung maximal 24 Vollbilder erlaubt. Mit UHD klappt das auch nicht da diese im 1080 Modus auch nichts anderes unterstützt wie eine normale Blu-Ray.


Und wie sieht das mit UHD Blueray aus, wie im Artikel beschrieben? Das müsste doch dann gehen.

von RudiP - am 16.02.2017 13:10
Das hatte ich doch schon beantwortet. Das steht sogar in dem Zitat.
Zitat

Mit UHD klappt das auch nicht da diese im 1080 Modus auch nichts anderes unterstützt wie eine normale Blu-Ray.

Die UHD Blu-Ray unterstützt auch kein 50p bei Full HD Auflösung. Bis Full HD sind die Eckdaten (fast) identisch. Die UHD kann lediglich kein 3D mehr. Bei der UHD Blu-Ray kamen nur noch die 4k Auflösungen hinzu. Es wäre möglich 50 Vollbilder auf einer normalen Blu-Ray unterzubringen. Dann müsste man aber die Auflösung auf 720 reduzieren. Oder man nutzt das "Fake Interlaced" Profil. Dann klappt das auch. Die Blu-Ray kann nämlich bis zu 60 Halbbilder bei Full HD Auflösung speichern. Der Nachteil ist dabei das man eine deutlich höhere Datenrate benötigt um die gleiche Bildqualität zu erreichen. Umwandeln muss man das Material aber in jedem Fall. Egal ob normale Blu-Ray oder UHD Blu-Ray.

von Spacelab - am 16.02.2017 13:21
Zitat
Spacelab
Das hatte ich doch schon beantwortet. Das steht sogar in dem Zitat.
Zitat

Mit UHD klappt das auch nicht da diese im 1080 Modus auch nichts anderes unterstützt wie eine normale Blu-Ray.

Die UHD Blu-Ray unterstützt auch kein 50p bei Full HD Auflösung. Bis Full HD sind die Eckdaten (fast) identisch. Die UHD kann lediglich kein 3D mehr. Bei der UHD Blu-Ray kamen nur noch die 4k Auflösungen hinzu. Es wäre möglich 50 Vollbilder auf einer normalen Blu-Ray unterzubringen. Dann müsste man aber die Auflösung auf 720 reduzieren. Oder man nutzt das "Fake Interlaced" Profil. Dann klappt das auch. Die Blu-Ray kann nämlich bis zu 60 Halbbilder bei Full HD Auflösung speichern. Der Nachteil ist dabei das man eine deutlich höhere Datenrate benötigt um die gleiche Bildqualität zu erreichen. Umwandeln muss man das Material aber in jedem Fall. Egal ob normale Blu-Ray oder UHD Blu-Ray.


Das heißt also im Klartext, dass, wenn ich nur die ör Programme in besserer Qualität als bisher auf irgendeine Scheibe bringen will und an irgendwelchen UHD-Streamings nicht interessiert bin, diese Geräte völlig für die Katz sind, oder?

von RudiP - am 17.02.2017 00:06
Mehrere direkte Anfragen (nicht von mir sondern von diversen Redaktionen) an die ARD und das ZDF ergaben das man noch etwas länger auf 720p festhängt. Das ZDF plant die Aufrüstung auf 1080p50 erst wenn man das ganze auch so über Satellit senden kann. Vereinzelte ARD Anstalten haben zwar getrennte HD Sendeabwicklungen. Diese hängen aber (angeblich) alle noch an einem 720p Backbone. Die einzelnen HD Sendeabwicklungen machen also nichts anderes als das (bestenfalls) 720p50 Bild künstlich auf 1080p50 aufzublasen. Wann mit einer nativen Ausstrahlung in 1080p50 zu rechnen ist lässt man sich noch offen. Es wird vermutet das man es hier genauso handhabt wie beim ZDF. Von ARD Seiten heißt es das man eh keine Eigenproduktionen hätte die in 1080p50 vorlägen.

Also Enthusiasmus sieht anders aus. Das die Terrestrik beim ZDF ein ungeliebtes Kind ist, ist ja kein Geheimnis und das hat man auch kein Problem damit das offen zuzugeben. Aber von der ARD hätte ich, zumindest von den großen Anstalten, ein bisschen mehr Engagement erwartet. Die kleinen notorisch klammen Anstalten haben ja auf DVB-T2 verständlicherweise auch keinen Bock.

von Spacelab - am 17.02.2017 17:28
Die ARD Sendeabwicklungen laufen alle in 1080i. Erst kurz vor der Ausstrahlung wird im Playoutcenter auf 720p umkonvertiert.
Beim ZDF ist es anders, da läuft auch die Abwicklung in 720p. Und angeblich will das ZDF in den nächsten Jahren sowieso gar nichts mehr investieren, eher dann irgendwann mal in UHD... aber das ZDF hat ja 720p schon nur mit extremer Verzögerung und viel Chaos hinbekommen, da wird man auf was besseres noch lange warten müssen.

von Terranus - am 17.02.2017 20:45
Zitat

Die ARD Sendeabwicklungen laufen alle in 1080i. Erst kurz vor der Ausstrahlung wird im Playoutcenter auf 720p umkonvertiert.

Das hatte ich schon einmal gehört und mich deshalb auch über die Aussage der ARD gewundert.

Was ich allerdings nicht verstehe ich das Formatdurcheinander bei der ARD. Ich weiß aus erster Hand das an den Schnittplätzen hier im Haus (SR) mit 720p gearbeitet wird. Jetzt hat mir aber schon einmal jemand erzählt das die neue HD Sendeabwicklung beim SR mit 1080i arbeitet. Warum arbeitet man dann aber zuerst mit 720p, konvertiert das ganze in 1080i und auf der Zielgeraden wieder runter auf 720p?

von Spacelab - am 17.02.2017 20:52
Zur Abwechslung mal wieder on topic:

Ich habe einen 6 Jahre alten TV mit S2/C/T, der einen Modulschacht hat. Vor kurzem habe ich mir den TechniSat DigiPal T2 DVR für den terrestrischen Empfang ab 29.03. gekauft. Nachträglich überlege ich mir, ob nicht auch ein Modul von freenet gereicht hätte.

Vorteil wäre doch gewesen:

a) Kein weiteres Teil, das neben dem TV-Gerät rumsteht
b) Keine weitere Fernbedienung

Die Festplatte könnte ich am TV-Gerät angeschlossen lassen und könnte genauso wie beim TechniSat DigiPal T2 DVR Sendungen aufnehmen.

Unterliege ich da einem Denkfehler oder würde das so passen? Dann würde ich nämlich die Box wieder verkaufen und auf das Modul umsteigen, da mir dies praktikabler erscheint. Sonderbarerweise wird in der Werbung viel zu wenig auf die Möglichkeit mit dem freenet-Modul hingewiesen.

von DX-Fritz - am 18.02.2017 09:38
CA-Modul und die TechnisatBox leisten schondas Gleiche. Nur wird es nicht funktionieren, wenn
freenet schreibt:

Zitat

Rüsten Sie Ihr DVB-T2 HD fähiges TV Gerät mit dem freenet TV CI+ Modul nach und empfangen Sie bis zu 40 Programme in FULL HD auf ihrem TV.


...und dein TV wegen S2/C/T Unterstützung nicht T2-tauglich ist.

von carkiller08 - am 18.02.2017 10:22
bei Geräten, die älter als 3 Jahre sind, scheitert es immer an zwei Gründen:
- können HEVC nicht decodieren, den neuen Videostandard (auch H.265 gennant)

- können DVB-T2, Version 1.3.1 nicht demodulieren.

Der Fernseher kann daher nicht mal die Sender einlesen, geschweige denn dem Freesatmodul irgendein Signal zur Verfügung stellen.

Selbst die jüngeren TV Geräte, die bereits DVB-T2 Version 1.3.1 demodulieren können (ich habe zB einen 2 Jahre alten Sony, der das kann und die Sender einliest und Ton, aber kein Bild wiedergibt) kann man nicht nutzen, weil die eben kein HEVC können.

Das ist der große Nachteil der modernen HEVC-DVB-T2 Kombination: nahezu alle vor 2016 gekauften Geräte sind untauglich. Man muss wirklich was neues kaufen.

von Terranus - am 18.02.2017 10:34
Zitat
Terranus
Man muss wirklich was neues kaufen.

...und dann aber auch drauf achten, dass man nicht bei günstigen (~200 €) HD-Ready (1366x768)-Fernsehern zuschlägt, die das alles können.
Full HD (1920x1080) sollte es dann schon sein (die liegen ca. 150 € höher), damit man vom neuen Standard auch was hat. Egal wie die Pixel vorher rauf und runter konvertiert werden.

von mittendrin - am 18.02.2017 10:50
Zitat
RudiP
Zitat
Spacelab
Das hatte ich doch schon beantwortet. Das steht sogar in dem Zitat.
Zitat

Mit UHD klappt das auch nicht da diese im 1080 Modus auch nichts anderes unterstützt wie eine normale Blu-Ray.

Die UHD Blu-Ray unterstützt auch kein 50p bei Full HD Auflösung. Bis Full HD sind die Eckdaten (fast) identisch. Die UHD kann lediglich kein 3D mehr. Bei der UHD Blu-Ray kamen nur noch die 4k Auflösungen hinzu. Es wäre möglich 50 Vollbilder auf einer normalen Blu-Ray unterzubringen. Dann müsste man aber die Auflösung auf 720 reduzieren. Oder man nutzt das "Fake Interlaced" Profil. Dann klappt das auch. Die Blu-Ray kann nämlich bis zu 60 Halbbilder bei Full HD Auflösung speichern. Der Nachteil ist dabei das man eine deutlich höhere Datenrate benötigt um die gleiche Bildqualität zu erreichen. Umwandeln muss man das Material aber in jedem Fall. Egal ob normale Blu-Ray oder UHD Blu-Ray.


Das heißt also im Klartext, dass, wenn ich nur die ör Programme in besserer Qualität als bisher auf irgendeine Scheibe bringen will und an irgendwelchen UHD-Streamings nicht interessiert bin, diese Geräte völlig für die Katz sind, oder?




Die gleiche ursprüngliche Frage hatte ich an Panasonic gemailt.

Die folgende, völlig vage und unqualifizierte Antwort habe ich bekommen:

vielen Dank für Ihre E-Mail und Ihr damit verbundenes Interesse an Panasonic.

Bezug nehmend auf Ihre Anfrage teilen wir Ihnen folgende Informationen mit:

Der Recorder "DMR-UBC90" von Panasonic ist mit Triple Tunern ausgestattet, der sowohl UHD, HDTV als auch TV-Programme mit Standardauflösung empfangen und aufnehmen kann. Die neue Generation der Recorder ist dank HLG (Hybrid Log Gamma) Unterstützung ebenfalls perfekt vorbereitet, zukünftige UHD Sender mit HDR (High Dynamic Range) zu verarbeiten. Panasonic bietet außerdem die einzigartige Möglichkeit, die Aufnahmen von der integrierten Festplatte zur Langzeit-Archivierung auf Blu-ray Disc oder DVD zu brennen.



Weitere Informationen über den Recorder "DMR-UBC90" können Sie auf der folgenden Webseite finden:



http://www.panasonic.com/de/corporate/presse/alle-meldungen/090-2017-blu-ray-player-ubc90-und-ubc80.html

Auf die nochmalige Bitte, doch auf eine sehr spezifische Frage eine Antwort zu geben, kamen wiederum nur allgemiene Floskeln.

Ich habe den Eindruck, hier antwortet eine Software, oder lassen die völlig unqualifizierte Leute auf ihre Kunden los?

von RudiP - am 18.02.2017 12:46
Zitat
Terranus
Für so eine Antwort müsste man wirklich geschultes, technisch ausgebildetes Personal einsetzen, das genau weiß, wie im Gerät die Signale verarbeitet werden. Viel zu teuer...


Oder die könnten einfach, wenn sie etwas nicht wissen, bei Fachstellen nachfragen. Aber sie müssten zumindest Fragen lesen können und darauf achten, dass die Antwort etwas mit der Frage zu tun hat. Bei PISA nennt man das sinnentnehmendes Textveständnis. Was die Mitarbeiter derzeit machen, das könnte vielleicht wirklich auch eine Software.
Wenn eine Weltfirma solchen Mist absondert, verliert sie ihren Ruf.

von RudiP - am 18.02.2017 16:29
In meinem alten Job hatte ich sehr viel mit dem Support diverser Firmen zu tun und die einzige Firma die nicht nur schnell, sondern auch (in fast allen Fällen) kompetent geantwortet hat, war Sony. Alle anderen konnte man in die Tonne treten. Entweder bekam man nur sehr sehr spät eine Antwort und/oder diese war aus irgendwelchen Textbausteinen zusammengesetzt und total daneben. So über den Daumen konnte man sagen. umso größer die Firma, umso mieser der Support. Die Obergurke hat bei mir aktuell Denon. :rolleyes:

von Spacelab - am 18.02.2017 16:42
Zitat
Terranus
Selbst die jüngeren TV Geräte, die bereits DVB-T2 Version 1.3.1 demodulieren können (ich habe zB einen 2 Jahre alten Sony, der das kann und die Sender einliest und Ton, aber kein Bild wiedergibt) kann man nicht nutzen, weil die eben kein HEVC können.


Kann man da keinen HEVC nachinstallieren? Vorausgesetzt ist, dass die Dekodierung per Software abläuft und genug Rechenleistung vorhanden ist.

Der Tuner ist reine Hardware, da geht natürlich ohne T2-Demodulator nichts.

von GLS - am 19.02.2017 17:25
Darum geht es doch gar nicht ! Es geht um die Tatsache, dass in 1080i produziert wird, und man hier diese höhere Auflösung zu sehen bekommt. Dass Youtube keine riesen Datenraten hat, ist doch was anderes. Qualitativ hervorzuheben ist, dass hier 1080 Auflösung zu sehen ist, die man via Broadcast nicht zu sehen bekommt bei ARD/ZDF.
Tatsache ist, die ARD enthält die Produktionsqualität den Zuschauern vor, weil man unsinnigerweise kurz vor der Ausstrahlung von 1080i nach 720p umkonvertiert.

Und bei DVB-T2 treibt diesen Unsinn derzeit noch auf die Spitze: man konvertiert von 1080i nach 720p um, um dann auf 1080p50 umzukonvertieren.

Und da kann man nur hoffen, dass man diesen Quatsch ab 29. März bleiben lässt.

von Terranus - am 19.02.2017 19:44
Also wenn bei YouTube nicht "1920 x 1080@25" stehen würde, ich wäre von selbst nicht drauf gekommen. Ich finde das Bild, wohl wegen der hohen Kompression, sogar recht unscharf.

Am 29. März wird sich gar nichts ändern. Wieso auch? ARD und ZDF haben doch ausdrücklich bekannt gegeben das sich an diesem Zustand in absehbarer Zeit nichts ändern wird.

von Spacelab - am 19.02.2017 19:50
Beim ZDF nicht, aber die ARD Anstalten betreiben ab dann ihre Playoutcenter wieder selbst für DVB-T2. Da gäbe es dann überhaupt keinen Grund mehr, das 1080i Signal, das die Sendeabwicklungen ausgeben, zuerst auf 720p zu konvertieren, und es dann auf 1080p hochzuskalieren. Das wären noch groteskerer Blödsinn als jetzt schon.

Derzeit schicken die ARD Anstalten ihre Dritten in 1080i zu den Playoutcentern, dort wird dann nach 720p konvertiert.
Auch die Austauschleitungen zwischen den ARD Studios laufen alle in 1080i...

von Terranus - am 19.02.2017 20:03
Zitat
Terranus
Da gäbe es dann überhaupt keinen Grund mehr, das 1080i Signal, das die Sendeabwicklungen ausgeben, zuerst auf 720p zu konvertieren, und es dann auf 1080p hochzuskalieren. Das wären noch groteskerer Blödsinn als jetzt schon.


Das sehe ich auch so. Das ist wirklich komplett blödsinnig. Schilda lässt grüssen.

von zerobase now - am 20.02.2017 07:34
Eigentlich weiß ich ja, dass es so etwas gibt. Ich hätte besser fragen sollen, ob ich da auf bestimmte Dinge achten muss oder alles nehmen kann, was da angeboten ist: https://www.google.de/search?q=antennenweiche&oq=antennenweiche&aqs=chrome..69i57j0l5.3530j0j7&sourceid=chrome&ie=UTF-8

Nachtrag:
Zum Beispiel so etwas:https://www.amazon.de/Hama-00122472-Splitter-Antennenkabel-Koax-Stecker-1-m%C3%A4nnlich/dp/B00JF69JUC/ref=sr_1_20?ie=UTF8&qid=1487605447&sr=8-20&keywords=antennenweiche+kabel

von DX-Fritz - am 20.02.2017 15:43
Zitat
DX-Fritz
Wenn ich am TV-Gerät den Antenneneingang, der bisher nur für Kabel Deutschland (neuerdings Vodafone) benützt wurde, zusätzlich für DVB-T2 nützen will, muss ich da bei Bedarf immer umstecken oder gibt es hierfür auch Weichen oder ähnliches?


Nein, mit Weichen geht das nicht da für DVB-T der gleiche Frequenzbereich benutzt wird wie im Kabel. Aus diesem Grund würde ich auch dringend vor Versuchen mit so einfachen T-Stücken abraten da dabei die Kabelsignale über die Antenne abgestrahlt werden!

Was funktionieren würde wäre ein Umschalter, aber selbst da würde ich nur zu einer hochwertigen Variante raten wo die beiden Eingänge ausreichend entkoppelt sind.
Neuerdings gibt es sogar automatische Umschalter welche durch die 5V Phantomspannung des DVB-T-Receivers angesteuert werden:

https://www.amazon.de/Axing-SPU-6-02-BK-Antennenrelais-Umschalter/dp/B003HLT5A0/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1487606197&sr=8-2&keywords=Antennenumschalter

Das funktioniert aber nur wenn der Receiver/Fernseher die Spannungsversorgung für eine aktive DVB-T-Antenne liefern kann!

von Loger - am 20.02.2017 16:00
Danke, das sind sehr wertvolle Infos! :spos:

Zitat
Loger
Nein, mit Weichen geht das nicht da für DVB-T der gleiche Frequenzbereich benutzt wird wie im Kabel. Aus diesem Grund würde ich auch dringend vor Versuchen mit so einfachen T-Stücken abraten da dabei die Kabelsignale über die Antenne abgestrahlt werden!


Das würde sich dann vermutlich genauso auswirken wie ein normales Kabelleck. Vielleicht hätte da der eine oder andere Nachbar sogar Freude daran. Die BNetzA vielleicht weniger... :-)

Zitat
Loger
Was funktionieren würde wäre ein Umschalter, aber selbst da würde ich nur zu einer hochwertigen Variante raten wo die beiden Eingänge ausreichend entkoppelt sind.
Neuerdings gibt es sogar automatische Umschalter welche durch die 5V Phantomspannung des DVB-T-Receivers angesteuert werden:

https://www.amazon.de/Axing-SPU-6-02-BK-Antennenrelais-Umschalter/dp/B003HLT5A0/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1487606197&sr=8-2&keywords=Antennenumschalter

Das funktioniert aber nur wenn der Receiver/Fernseher die Spannungsversorgung für eine aktive DVB-T-Antenne liefern kann!


Das heisst also, selbst wenn ich nur eine passive Antenne verwende, sollte ich bei Verwendung dieses Umschalters beim Receiver die Antennenspannung in den Einstellungen auf "Ein" ändern.

von DX-Fritz - am 20.02.2017 16:35
Da die DVB-T-Frequenzen auch in den meisten Kabelnetzen genutzt werden, bräuchte man eine umschaltbare Koaxweiche (keine Frequenzweiche), auf keinen Fall einen "normalen" 2fach-Verteiler.
"Früher" gab es sowas, auf die Schnelle kann ich keine googlen...

Wenn der TV sowieso kein T2 kann, kann man an die Settopbox das Antennekabel (für T2) ja direkt anschließen.

stefsch

Edit: Bin wohl etwas spät :xcool: Dafür habe ich doch noch potentielle Hardware gefunden
https://www.eg-sat.de/sat-tv/ukw-dvb-t/1779/manueller-umschalter-2-fach-fuer-bk-und-sat-f-technik?sPartner=google_merchant&gclid=COzqrICqn9ICFekW0wod6fAJWA

von stefsch - am 20.02.2017 18:41
Zitat
DX-Fritz
Das heisst also, selbst wenn ich nur eine passive Antenne verwende, sollte ich bei Verwendung dieses Umschalters beim Receiver die Antennenspannung in den Einstellungen auf "Ein" ändern.

Nur so spricht das Schalterrelais an.

Aber bei passiver Antenne wie in der BDA dargestellt unbedingt auch ein DC-Trennglied einsetzen.

von Dipol - am 20.02.2017 20:50
Das DVB-T/-C-Umschaltrelais Axing SPU 6-02 wird mit dem DC-Trennglied SZU 14-01 ausgeliefert und funktioniert tatsächlich wie hier im Thread beschrieben. Voraussetzung ist natürlich, dass der DVB-T-Empfänger nur bei Gebrauch die 5V-Spannung aufs Antennenkabel ausgibt. Die Entkopplung DVB-T/-C wird im Datenblatt mit min. 45 dB angegeben, die Durchgangsdämpfung mit max. 1 dB. In der Praxis habe ich keine Wechselwirkungen DVB-T/-C beobachtet, und die Einfügedämpfung ist vernachlässigbar.

Laut Axing-Katalog hat das Relais F-Buchsen, bei Bestellung via Amazon erhält man es mit IEC-Steckern bzw. -Buchsen. Vermutlich funktioniert die Umschaltung im SPU 6-02 mit einem mechanischen Relais (Schaltklick hörbar beim Umschalten).

73 de Uli

von ulionken - am 26.02.2017 11:53
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