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DX Tauglichen DVB-T2 Receiver gesucht

Startbeitrag von _Yoshi_ am 31.05.2016 18:17

Ich bin auf der Suche nach einen Empfindlichen DVB-T2 Receiver der folgende funktionen haben sollte:

- Manuelle Kanalsuche
- Detalierte Ensembelinfos (Bitate, FEC infos, Signalstärke u.s.w.)
- Phantomspeisung für Antennenverstärker

Der Receiver sollte auch mit schwächeren Signale umgehen können ohne Absturz oder einfrieren.

Ist der Xoro HRT 8720 für DX zwecke brauchbar?
Oder sollte man besser auf einen der vielen FTA Receiver ausweichen?

Die 50 interessantesten Antworten:

Der Xoro HRT 8720 ist zumindest etwas brauchbarer als der Xoro HRT 7620.

Mit dem HRT 8720 bekomme ich heute mit Unterdachantenne den schwachen E31 aus Leipzig gerade eben störungsfrei rein, während der HRT 7620 mir massive Klötzchen bis zum Schwarzbild präsentiert. Entfernung ca. 70km.

Detalierte Ensembelinfos (Bitate, FEC infos, Signalstärke u.s.w.) kann weder der 8720 noch der 7620 anzeigen.
Mauelle Sendersuche und zuschaltbare Phantomspeisung für die Antenne können sowohl der
HRT 8720 als auch der HRT 7620

Beim HRT 8720 ist mir bei der Medienplayer-Funktion ein Bug aufgefallen ( Firmware 1.5)
Wenn der Bildsuchlauf (>) etwas länger ( >20 Sek.) an ist, mach das Gerät einen
Neustart und - 1x passiert - funktinierte die Audio-Wiedergabe danach beim Abspielen nicht mehr.
Neustart half nicht. Erst nach einem Werksreset und naschließender Netztrennung zum Neustarten ging es wieder.

von carkiller08 - am 31.05.2016 20:30
Seit heute besitze ich auch den TechniSat DigiPal T2 HD: Gesamturteil: sehr gut, sehr hohe Eingangsempfindlichkeit, 1a Bildqualität, übersichtliche, klare Menüführung, bei den HD-Programmen aller 15-20 Sekunden leider kleine Tonaussetzer, Anzeige der Signalstärke in dBµV.
Das Kanalspektrum ist sehr interessant, schöner wäre es, wenn jeweils 1 Balken für 1 Kanal stünde, dem ist aber nicht so. Ganz rechts steht E59, obwohl man E69 erwarten möchte..
Der Preis von 108,30 € geht in Ordnung, zumal ein hochwertiges HDMI-Kabel mitgeliefert wurde.

Was mich recht stört: es gibt keine Möglichkeit einer durchlaufenden Anzeige von Signalstärke und -Qualität von Kanal zu Kanal wie z.B. beim Xoro. In Ballungsgebieten (z.B. hier im Rhein-Main-Gebiet) empfängt man 7x den ZDF-Mux, 6x das Erste usw. Da ist es recht mühsam, den am stärksten einfallenden Sender zu finden und in die Favoritenliste zu übernehmen.
Nachbessern muss TechniSat auch bei der Kurzanleitung, die ist fehlerhaft und unvollständig, wie es scheint, mit der heißen Nadel genäht.


Insgesamt 117 TV-Programme sind es natürlich nicht, man muss davon noch die HbbTVs subtrahieren ... ...

von ElDee - am 11.06.2016 21:04
Zitat
ElDee
Was mich recht stört: es gibt keine Möglichkeit einer durchlaufenden Anzeige von Signalstärke und -Qualität von Kanal zu Kanal wie z.B. beim Xoro. In Ballungsgebieten (z.B. hier im Rhein-Main-Gebiet) empfängt man 6x den ZDF-Mux, 6x das Erste usw. Da ist es recht mühsam, den am stärksten einfallenden Sender zu finden und in die Favoritenliste zu übernehmen.


Ist für OttoNormal sicher ein Nachteil.
Ich sehe das Positiv, wenn identische Muxe auf verschiedenen Kanälen auch gespeichert werden.
Der ZDF Mux ist deutschlandweit gleich und mein T2-Receiver speichert den nur 1x ab.
Aber nicht immer wird der stärkste ZDF Mux genommen (ich hab hier 3).
Bei der ARD ist es anders, hier heißt der Südhessen Mux z.B. ARD-RM, andere nur ARD.
Klar, das die dann auch mehrmals gespeichet werden, da auch ein Programm anders ist (gleich sind immer: DasErste, arte, Phoenix + zusätzlich ein ARD Spartenprogramm: EinsFestival, tagesschau24, EinsPlus). Ich hab hier alle 3 ;)

von vossi68 - am 11.06.2016 22:00
Ich habe probehalber mal den STRONG SRT 8210 an unserer
sehr guten Gemeinschaftsantenne einen Suchlauf machen lassen.
Es fiel sofort auf, dass er auf unserem örtlichen DVB-T2-Kanal 40
kein Signal anzeigte, auf den "normalen" sieben DVB-T-Kanälen hingegen
eine optimale Signalstärke und -Qualität anzeigte.
Ein XORO 8720, ein XORO 7620 und ein TECHNOTREND USB-Stick
zeigen an unserer Antennenanlage normales Verhalten

Ich vermutete eine Übersteuerung des STRONG-Tuners und hatte
Recht. Mit einer kleinen passiven Zimmerantenne zeigte der
SRT 8210 auf dem kritischen Kanal 40 eine optimale Signalstärke
und -Qualität.

Ich könnte mir vorstellen, dass mit einem Firmware-Update die
AGC des Tuners im DVB-T2-Modus angepasst werden kann.
Ich werde morgen STRONG mal auf dieses Verhalten aufmerksam
machen.

bis denn, BEN

von Resistor - am 13.06.2016 19:15
Nochmals zum TechniSat DigiPal T2 HD:
Jetzt habe ich auch das Blättern durch die Kanäle gefunden, eine feine Sache, alles da, was ich brauche und dazu eine Empfangsleistung, die ihresgleichen sucht ! 133 km ist der Heidelstein in der Hochrhön (Kanal 43) entfernt, 40dBµV zeigt der Pegel an und 100% Signalqualität wird erreicht !
Auch die Signale vom Hochsauerland (Hunau) und vom Habichtswald/Hoher Meißner kommen mit diesem Spitzen-Receiver fast täglich herein.

Bei der Pegelanzeige entspricht 1 Klötzchen jeweils 2 dBµV, bei der Signalqualität je 2 %.
Bereits ab 20dBµV wird der Empfang möglich, auch wenn als SQ nur 2 % angezeigt wird.

von ElDee - am 13.06.2016 21:52
Zitat
ElDee
Nochmals zum TechniSat DigiPal T2 HD:
Jetzt habe ich auch das Blättern durch die Kanäle gefunden, eine feine Sache, alles da, was ich brauche und dazu eine Empfangsleistung, die ihresgleichen sucht ! 133 km beträgt die Entfernung zum Heidelstein/Rhön( Kanal 43), 40dBµV beträgt der Pegel und 100% Signalqualität wird erreicht !
Auch die Signale vom Hochsauerland (Hunau) und vom Habichtswald/Hoher Meißner kommen mit diesem Spitzen-Receiver fast täglich herein.


Der Technisat STC UHD und der Digipal T2 HD scheinen von der Menüführung + Layout identisch zu sein. Der STC UHD hat einen T2 Twin-Tuner, ich denke mal im DigiPal könnte vielleicht das selbe Tunermodul verbaut sein ? Von der Empfangsempfindlichkeit ist mir der TS STC UHD noch nicht negativ aufgefallen. Um dies richtig zu testen müsste ich mal die Antenne horizontal nach Berlin ausrichten und schauen was an Restsignal im Vergleich zum uralt Digipal T1 noch ankommt.
Hier am Standort ist zumindest der Empfang der Sender aus Halle E55, Leipzig E31 und Gera E27 kein Problem.

von tosamar - am 14.06.2016 06:57
Seit heute habe ich eine freenet.tv-Box bei mir. Type: Strong SRT 8540.
Sie scheint ziemlich empfindlich zu sein und hat auch eine ganz ansprechende Menüoberfläche. Eine große Überraschung birgt die Box aber auch in sich: Als einziges österreichisches DVB-T2-Signal findet sie das bei uns via T2 frei ausgestrahlte Radio Maria. Trotz 100% Signalstärke und Qualität wird keiner unserer T2-Kanäle eingelesen. Da frage ich mich schon, ob das bei allen Freenet-Boxen so ist? Selbstverständlich habe ich den automatischen und manuellen Sendersuchlauf und auch die Einstellmöglichkeiten, nur freie oder alle Sender ausprobiert.

Das nicht einlesen der österr. T2-Kanäle ist zwar nur von theoretischem Interesse, da eh alles codiert ist. Dennoch ist das ein Verhalten der Box für mich absolut überraschend gekommen. Meine Frage: Ist das ein Bug oder ist das so gewollt?

In dem Zusammenhang würde mich interessieren, wer von Euch im süddeutschen Raum schon Erfahrungen mit Freenet-Boxen und dem Empfang österr. T2-Kanäle gemacht hat. Welche Boxen habt Ihr da probiert?

von delfi - am 20.06.2016 17:43
Zitat
delfi
Seit heute habe ich eine freenet.tv-Box bei mir. Type: Strong SRT 8540.
Sie scheint ziemlich empfindlich zu sein und hat auch eine ganz ansprechende Menüoberfläche. Eine große Überraschung birgt die Box aber auch in sich: Als einziges österreichisches DVB-T2-Signal findet sie das bei uns via T2 frei ausgestrahlte Radio Maria. Trotz 100% Signalstärke und Qualität wird keiner unserer T2-Kanäle eingelesen. Da frage ich mich schon, ob das bei allen Freenet-Boxen so ist? Selbstverständlich habe ich den automatischen und manuellen Sendersuchlauf und auch die Einstellmöglichkeiten, nur freie oder alle Sender ausprobiert.

Das nicht einlesen der österr. T2-Kanäle ist zwar nur von theoretischem Interesse, da eh alles codiert ist. Dennoch ist das ein Verhalten der Box für mich absolut überraschend gekommen. Meine Frage: Ist das ein Bug oder ist das so gewollt?


Laut techn. Daten von Strong ist bei dem Receiver der Videocodec MPEG4/H.264 nicht implementiert.
Deshalb werden keine österreichischen Sender eingelesen. ;-)

von Rostocker. - am 20.06.2016 18:17
Liege ich damit richtig, dass ich mit einer HEVC-fähigen Box auch die (zumindest bis 2018 geplante) unverschlüsselte SD-Abstrahlung von ORF1 + 2 empfangen könnte? Klar, noch ist in Tirol der Mux A nicht umgestellt, aber das wird ja vermutlich auch irgendwann auf der Zugspitze passieren.
Und da brauch ich von euch unbedingt eine Empfehlung für einen empfindlichen Receiver, der schlicht und einfach beides empfangen kann: ORF SD in DVB-T2 und die deutschen öffentlich-rechtlichen Programme. Klar, irgendwann wars das mit dem unverschlüsselten ORF, aber ich würde die beiden Programme doch so lange empfangen wollen, wie es eben möglich ist.

Freenet TV selbst brauche ich nicht, da mich die Privaten nicht wirklich interessieren und ich diese sowieso über das Zwangskabel empfange. Und dass SimpliTV auf die Zugspitze kommen wird halte ich ebenfalls für ausgeschlossen. Daher reicht für mich ein ganz einfaches Gerät, idealerweise mit PVR-Funktion.

Mit Xoro-Geräten habe ich übrigens nicht die besten Erfahrungen gemacht. Ich habe einen DVB-T-Receiver von denen, der in Sachen Empfindlichkeit leider hinter dem eingebauten Tuner meines Samsung-Fernsehers zurückbleibt.

Bin gespannt auf eure Ratschläge und Kauftipps.

von Bengelbenny - am 21.06.2016 20:36
Zitat:
Liege ich damit richtig, dass ich mit einer HEVC-fähigen Box auch die (zumindest bis 2018 geplante) unverschlüsselte SD-Abstrahlung von ORF1 + 2 empfangen könnte?

Die Umstellung in Tirol, Vorarlberg und Kärnten ist für Oktober 2017 geplant und schließt die T2-Umstellung in Österreich ab.


Zitat:
Und da brauch ich von euch unbedingt eine Empfehlung für einen empfindlichen Receiver, der schlicht und einfach beides empfangen kann: ORF SD in DVB-T2

Gerade auch aus dem Grund hatte ich von dem sonderbaren Effekt der Freenet-Strong-Box berichtet, dass diese keine österr. T2-Programme einliest. Deshalb wäre meine Frage gewesen, welche Erfahrungen man heute schon im süddeutschen Raum mit anderen Freenet-Boxen, beim Empfang von SimpliTV hat (Empfangsgebiet Gaisberg, Pfänder).

von delfi - am 22.06.2016 05:04
Der TechniSat DigiPal T2 HD ist wirklich Empfangsmäßig erste Sahne!
Vor allen mit der Zehnder AA200 Zimmerantenne holt der mir sogar noch Sender aus NL mit rein obwohl die Antenne gar nicht auf NL ausgerichet ist.:eek:
Bei der Erstinstallation zeigt er eine Säulen Panoramadarstellung aller empfangbaren Kanäle an.
Da waren einige Grün und der rest überwiegend Gelb und 2 - 3 in Rot.

Mal schauen welche Programme aus NL laufen und welche verschlüsselt sind.
Es wurden auch NL Radiosender mit eingelesen.

(edit)
Leider sind die NL Programme alle Verschlüsselt.(SBS6, Verschiedene RTL Versionen u.s.w.)
Mich wundert es doch das auch die Radiosender aus NL alle Verschlüsselt sind.(Skyradio, Radio10, Slam! u.s.w.)
Die kann ich zum größten teil Problemlos via UKW oder DAB+ Empfangen.
Pegel ist ~33dBµV Frequenz 586MHz

von _Yoshi_ - am 23.06.2016 18:59
Zitat

@Zwölf
siehe bitte:
http://www.dvb-t.at/
da stehen die Umstelltermine schon recht konkret drin. Nur etwas nach unten scrollen.

Gerade diese Auflistung hat mich irritiert, weil dort nichts von einem zweiten Mux-A-Umstelltermin steht. Für mich klingt das so, als würden alle Standorte in Tirol, Vorarlberg und Kärnten gleichzeitig umgestellt. Deshalb hat mich interessiert, ob es irgendwo her vlt. eine Info gibt, dass einige ländliche Standorte erst später umgestellt werden.
Plausibel wäre es schon, dass man die zahlreichen Standorte v.a. in Tirol nicht alle gleichzeitig umstellt. Andererseits fallen die paar Standorte wahrscheinlich kaum ins Gewicht, wenn man es damit vergleicht, wie wenig man etwa in Kärnten oder der Steiermark durch ein SFN-weises umstellen einsparen könnte, es sei denn, man würde dort für den T2-Mux-A einen anderen Kanal verwenden. Ich bin mal gespannt, wie vollständig die Mux-A-Umstellung in NÖ sein wird, wo ja derzeit mehr Sender als in Tirol im Einsatz sind.

von Zwölf - am 24.06.2016 10:25
Zitat
Resistor
Ich habe probehalber mal den STRONG SRT 8210 an unserer sehr guten Gemeinschaftsantenne einen Suchlauf machen lassen.[.....]


Wie steht es mit dem Model um Fernempfang? Gut, oder etwas taub?

Würde nämlich gern weiterhin einen oder beide Rhönsender (194/204 Km), soweit die Kanäle nicht durch Nahsender belegt werden, empfangen
Komplette Frequenzliste für DVB-t2 scheint es noch nicht zu geben.
Wenn der Heidelstein problemlos ankommt, wäre die Kiste schonmal gut.
Rein theoretisch geht auch der Kreuzberg, wenn Torfhaus mal abgeschaltet ist. Beide verwenden derzeit den K46.
Nutze übrigens den Grundig DTR 2420, der sehr gut ist. Demnächst natürlich Elektronic-Schrott ;)

Was der Grundig-Receiver noch macht:
Grundsätzlich jede Signalaktivität anzeigen - auch wenn zu schwach für Empfang.
Hab da noch paar andere Geräte, die zwar gut sind, aber Signalanzeige gibt es erst dann, wenn auch der Mux eingelesen werden kann.


QTH: 52° 08' 43'' Nord; 10° 46' 08'' Ost (Eulenspiegeltown, 23 Km südöstlich von Braunschweig)
Antenne: Tripol ATX 91; Empfänger: Grundig DTR 2420
Persönlicher UHF-Rekord (DVB-t) bei Tropo: Sender Tolne/DK im K 37 (10 KW, 594 Km)


von bikerbs - am 01.07.2016 16:12
Hab mir dieser Tage den Comag SL30T2 gekauft. € 44,95 bei r...,-
Kann nur FTA. Ist aber so gewollt. Privat-Sender brauche ich nicht.

http://www.comag.tv/board/index.php?page=Thread&postID=114354

Die Info-Tafel ist recht mager. Programm-Name, Frequenz- und Pegelanzeige. Das ist alles.

Menüpunkt -> Programme sortieren:
Man kann zwar Lieblingsprogramme nach vorn schieben. Die Platznummer ändert sich dadurch aber nicht.
Von Wegen ARD dann die 1, ZDF die 2 usw. Kann man sich dann nur durchzappen, oder Nummer merken.
Sieht dann bei mir so aus -> ARD 5, ZDF 9, NDR FS 30, Bayr. FS 67.
Irgendwie Mist, wie ich finde.

Dafür - und das wichtigste überhaupt - ist der Empfang. Sehr gut!!!

Mein bisher genutzter Empfänger ist ein Grundig DTR 2420. An und für sich recht ordentlich.
Der neue Receiver von Comag kann bereits schwächere Empfänge einlesen und auch Wiedergeben, wo sich der Grundig noch schwer tut.
Zwar hab ich beim Grundig auf verschiedenen Kanälen, wo schon schwache Signale anliegen auch eine Anzeige, was der Comag nicht hat.
Im Endergebnis jedoch hat der Comag die Nase vorn.

Empfangene Kanäle:
21 Göttingen (83 Km) -> NDR (beim Grundig nicht mal einlesen)
23 Braunschweig (24 Km) -> ZDF
24 Braunschweig (24 Km) -> RTL

25 Heidelstein/Rhön (194 Km) -> ZDF
27 Uelzen (75 Km) -> ZDF
28 Hannover (75 Km) -> Privat-Mux 3
29 Brocken (39 Km) -> ARD
30 Brocken (39 Km) -> ZDF

32 Hoher Meissner (121 Km) -> ARD
34 Brocken (39 Km) mdr
35 Heidelstein/Rhön (194 Km) -> hr (wegen Einzüge ab bei angehobenen Bedingungen empfangbar. Auch hier hatte der Comag die Nase vorn).
36 Braunschweig (24 Km) -> NDR
40 Braunschweig (24 Km) -> Pilot-Mux HD

43 Uelzen (75 Km) -> ARD
44 Braunchweig (24 Km) -> SAT1
46 Torfhaus (41 Km) -> NDR
47 Braunschweig (24 Km) -> ARD
56 Braunschweig (24 Km) -> Privat-Mux 4
59 Torfhaus (41 Km) -> ARD
60 Braunsschweig (24 Km) -> Privat-Mux 3


Haussender = fett.

Das Foto zeigt den Empfang vom Hohen Meissner K 32. Empfänger ist der Comag SL30T2. Der Grundig DTR 2420 konnte mit dem Signal noch nichts anfangen.

[attachment 7678 hoherMeissner.jpg]
QTH: 52° 08' 43'' Nord; 10° 46' 08'' Ost (Eulenspiegeltown, 23 Km südöstlich von Braunschweig)
Antenne: Tripol ATX 91; Empfänger: Grundig DTR 2420 und ComaG sl30t2
Persönlicher UHF-Rekord (DVB-t): Sender Wendelstein im K 54 (100 KW, 500 Km)


von bikerbs - am 10.07.2016 16:28
@_Yoshi_

Anleitung zum Softwareupdate des DigiPal T2 HD
==============================================

Die Bedienungsanleitung zum DigiPal T2 HD steht zum Download bereit
im PDF Format für den Acrobat Reader unter:
http://www.technisat.de


Installation:
Zuerst kopieren Sie folgende Dateien in ein Verzeichnis Ihrer Wahl,
z.B. C:\Technisat


xxxxxxxxx.ipad
INFO.TXT
autoupdate
singleupdate


Anleitung USB Update
====================

Um das Gerät über die USB Schnittstelle updaten zu können, benötigen Sie einen
handelsüblichen USB Flash Stick.
Formatieren Sie diesen USB Flash Stick mit dem Dateisystem "FAT32".
Kopieren Sie nun die Software Datei "xxxxxxxx.ipad" auf den Stick.


Falls Sie nur ein einzelnes Update durchführen möchten kopieren Sie nun zusätzlich
die Datei "singleupdate" auf den USB Flash Stick.
Möchten Sie mit diesem USB Flash Stick mehrere Updates durchführen, kopieren Sie
stattdessen die Datei "autoupdate" auf den USB Flash Stick.

Achtung!!!
Auf dem USB Flash Stick sollten sich nicht mehrere PAD Software Dateien befinden.
Die Dateien "autoupdate" und "singleupdate" sollten sich ebenfalls nicht gleichzeitig
auf dem USB Flash Stick befinden


Schalten Sie nun den Receiver in Standby und stecken Sie den USB Flash Stick in die
USB Buchse des Receivers. Jetzt können Sie den Receiver einschalten. Es erscheint
nach einigen Sekunden die Anzeige "Software Update" im Display und weitere Statusmeldungen,
während das Update durchgeführt wird.
Wenn im Display "Update beendet" oder "Willkommen"angezeigt wird, ist das Update beendet
und Sie können den Stick wieder entfernen.

Sollte das USB Update nicht starten, gehen Sie bitte nochmals alle Schritte durch oder
versuchen Sie einen anderen USB Flash Stick.



(c) TechniSat 2016
Änderungen vorbehalten


Es steht also nichts von einem RESET da, das wäre auch echt nervig !

von ElDee - am 10.07.2016 18:53
Hab mal den Strong SRT 8540 gekauft.

http://www.strong.tv/de/products/dvb-t2-terrestrial-receivers/srt8540

Kann ohne Bedienungsanleitung in Betreib genommen werden.
Bild und Ton sind sehr gut. Bei der Fernbedienung gibt esnichts zu bemängeln.
Sehr gute Empfangseigenschaften. Kann mit grenzwertigen Empfängen gut umgehen. Da wo mein guter bisheriger Receiver noch streikt, wenigstens was einzulesen,
hat der Strong-Receiver bereits Bild und Ton. Über Pixel und Aussetzer müßen wir uns da nicht weiter unterhalten. ;)
Anzeige für Signal ud Qualität vorhanden.
Kanalsuche vorhanden - sehr wichtig!!

In der Info-Box wird dieses angezeigt:
1. Gerätespezifische Daten und Software-Version.
2. Frequenz, Programmanbieter, Programmname, sowie die ID's für das jeweilige Programm.
Fehlanzeige ist FEC, Quam, Datenrate, etc.

Nicht so optimal und sehr schade drum:
Gleiche Muxe auf verschiedenen Kanälen werden leider nur einmal gespeichert.
Obwohl Programme verschieben lt. Bedienungsanleitung vorgesehen ist, gibt es das nicht.
Ergo muß man sich, wenn man nicht zappen will, neue Programmplätze merken.

BTW: Eine informationsreichere Programm-Info bietet der COMAG SL60T2.
Vielleicht kaufe den auch nochmal, irgendwann. Diese Kiste hat jedoch den Nachteil, NICHT an FS-Geräte ohne HDMI angeschlossen zu werden.
Zwar ist da eine AV-Ausgang, jedoch eine Buchse aus dem PC-Bereich (9 pol. Mini DIN). Adapter auf Scart oder Cinch hab ich noch keinen gesehen.

von bikerbs - am 02.08.2016 14:18
Zu dem Strong SRT8540:

Gerät sollte zunächst mit der neuesten Software-Version bestückt werden.
Nicht von der Versionsnummer irritieren lassen. Ist die Gleiche, aber entscheidend ist das Datum.

Menüpunkt -> Programme verschieben fehlte. Das ist jetzt Vergangenheit. Man kann sich seine Liste so gestalten wie man möchte.

Was noch fehlt, ist das komplette Speichern ALLER Kanäle
Was doppelt und mehr empfangbar ist, fällt unter den Tisch.
Kann hier die Muxe von ARD, ZDF und die 3. Programme mehrfach empfangen. Wechsel auf einen anderen Kanal ist nur mit Hilfe durch manuelles Speichern möglich.
Allerdings ist beim ARD-Mux Mehrfachspeicherung möglich, sofern man aus anderen Sendegebieten was herein bekommt. Daher sind ARD NDR, ARD mdr und ARD hr komplett gespeichert.

Verpixelte Bilder so gut wie nicht vorhanden. Gerade bei schwach empfangbaren Sendern interessant.
Läßt die Signalqualität nach, wird das Bild "eingefroren" und kein Ton. Sobald Pegel ansteigt, geht's flüssig weiter.

Signal-/Qualitätsanzeige ist mit dem Software-Update auch anders.
Bei dem Heidelstein-Empfang (siehe Foto) ist nun eine Signalstärkeanzeige zu sehen und die Qualitätsanzeige ist längst nicht mehr so hoch.
Auch schwach einfallende Sender kann man nun teilsweise anhand der Anzeige ausmachen.
Zwar nicht in dem Maße wie der angesprochene Grundig, aber immerhin.....

Schönen Fang gemacht, würde ich sagen.
Vor allem wegen frühzeitigem Decodieren schwach einfllnder Sender. :spos:

von bikerbs - am 03.08.2016 22:44
Vielen Dank für den tollen Erfahrungsbericht zum Strong SRT8540.

Dann habe ich ev. ein Montagsgerät erwischt, ev. streuen die Serienfertigungen auch in der Qualität.
Firmwareaktualisierung habe ich bereits gemacht.

Vergleiche ich meine bisherige DVB-T Empfindlichkeitsreferenz, den Edision Mini-Triton 2 HD, mit dem SRT8540, ist der Strong Receiver eher eine taube Nuss dagegen.
Während der Edision das hier schwer empfangbare Schweizer SRG F Ensemble störungsfrei einliest, ist beim Strong Pixelsalat angesagt. Auch ein Test mit den Französischen Kanälen von Besancon zeigt beim Drehen der Antenne oder Dämpfen an einem zwischengeschalteten Dämpfungsglied, dass der Strong nicht so empfindlich ist wie der leider nur DVB-T fähige Edision.

Naja, dann geht er eben leider wieder zurück und ich muss mir wohl den Technisat Digipal mal näher anschauen.


Zitat
bikerbs
Zu dem Strong SRT8540:

Gerät sollte zunächst mit der neuesten Software-Version bestückt werden.
Nicht von der Versionsnummer irritieren lassen. Ist die Gleiche, aber entscheidend ist das Datum.

Menüpunkt -> Programme verschieben fehlte. Das ist jetzt Vergangenheit. Man kann sich seine Liste so gestalten wie man möchte.

Was noch fehlt, ist das komplette Speichern ALLER Kanäle
Was doppelt und mehr empfangbar ist, fällt unter den Tisch.
Kann hier die Muxe von ARD, ZDF und die 3. Programme mehrfach empfangen. Wechsel auf einen anderen Kanal ist nur mit Hilfe durch manuelles Speichern möglich.
Allerdings ist beim ARD-Mux Mehrfachspeicherung möglich, sofern man aus anderen Sendegebieten was herein bekommt. Daher sind ARD NDR, ARD mdr und ARD hr komplett gespeichert.

Verpixelte Bilder so gut wie nicht vorhanden. Gerade bei schwach empfangbaren Sendern interessant.
Läßt die Signalqualität nach, wird das Bild "eingefroren" und kein Ton. Sobald Pegel ansteigt, geht's flüssig weiter.

Signal-/Qualitätsanzeige ist mit dem Software-Update auch anders.
Bei dem Heidelstein-Empfang (siehe Foto) ist nun eine Signalstärkeanzeige zu sehen und die Qualitätsanzeige ist längst nicht mehr so hoch.
Auch schwach einfallende Sender kann man nun teilsweise anhand der Anzeige ausmachen.
Zwar nicht in dem Maße wie der angesprochene Grundig, aber immerhin.....

Schönen Fang gemacht, würde ich sagen.
Vor allem wegen frühzeitigem Decodieren schwach einfllnder Sender. :spos:


von uhf - am 21.08.2016 07:10
Zitat
uhf
Vielen Dank für den tollen Erfahrungsbericht zum Strong SRT8540.

Dann habe ich ev. ein Montagsgerät erwischt, ev. streuen die Serienfertigungen auch in der Qualität.
Firmwareaktualisierung habe ich bereits gemacht.

Vergleiche ich meine bisherige DVB-T Empfindlichkeitsreferenz, den Edision Mini-Triton 2 HD, mit dem SRT8540, ist der Strong Receiver eher eine taube Nuss dagegen.[.....]


Hm! Gut, es gibt/gab sicher sehr empfindliche Receiver, dagegen wirken andere wie eine taube Nuß dagegen.

Vielleicht handelt es sich bei dem Strong_exemplar tatsächlich um eine "Montagsproduktion".

Bei mir kommt alles zur Zufriedenheit.
Von einem Standort kamen von 3 Kanälen 2 brauchbar an. Der Strong gibt mir alle 3 Kanäle wieder.

Fernempfang vom Heidelstein/Rhön (194 Km) auch recht gut.
Zumindest was den ZDF-Mux angeht. Der sendet als einziger mit 50 KW rund.
Die beiden anderen Kanäle sind nach Hessen gerichtet. Bin ja weit davon hier im Braunschweiger Land.
Der Multiplex mit den 3. Programmmen ist dabei noch schwächer als der ARD-Mux.
Dennoch hatte ich immer wieder sporadischen Empfang. Bei angehobenen Bedingungen kommt der recht brauchbar.
Beim Strong SRT 8540 ist deutlich öfter was zu sehen.

Am Signal-Pegel könnten die gern noch was arbeiten. Würde gern auch weiterhin Signale sehen können, die zwar nicht Decodierfähig sind, aber uns Dxer doch Aufschluß geben, was anliegt.

von bikerbs - am 21.08.2016 18:36
Zitat
pomnitz26
Mein TechniSat Digipal ISIO HD wurde endlich auf den Weg zu mir versendet.

Er ist da und sieht dem Digipal T2 HD sehr bedientechnisch ähnlich. Auch sein Spektrum Analyser zeigt nach Kanal 65 wieder Kanal 26 an. Außerdem zeigt er statt Signalqualität nur die Signalstärke an. Dafür kann er auch den problematischen ARD alt Mux wiedergeben mit dem der Digipal 2 HD hier einfach nicht klar kommt. Der Zugriff auf meinen STC der den unverschlüsselten ORF HD und SRF HD aus dem Kabel bekommt und die Astra 28.5 Position mit seinen Musikprogrammen funktionieren wie gewünscht. Auch er liefert schon Bild wo andere Geräte noch kein Signal einlesen. Scart gibt es auch noch und funktioniert. Dem Klinkenstecker im Digipal 2 HD konnte ich kein Bild entlocken. UPNP läßt sich zwar einschalten aber es fehlen Einstellungen und dadurch wird er im Netzwerk nicht gefunden. Watchmi hat er nicht. Die ganzen Mediatheken sowie das Programm Multithek können ja die Vorgänger schon per Satellit, das ist kein Problem.

von pomnitz26 - am 24.09.2016 02:38
Den TechniSat ISIO HD habe ich gerade 14 Tage, schon gibt es ein Update von 3307f auf 3340.

Ich gehe jetzt nochmal auf den ISIO ein. Er kann keine Aufnahmen der Privaten. Hier wird angezeigt das man keine Berechtigung zur Aufnahme hat und sich an Freenet (0221-46708700) wenden soll. Die Privaten werden derzeit noch kostenlos entschlüsselt. Die Öffentlich Rechtlichen kann man aufnehmen. Da werden auch die Restriktionssymbole nicht eingeblendet. Spulen geht hier auch. UPNP kann man nicht so konfigurieren wie beim TechniCorder ISIO STC. Ich kann auf den TechniCorder voll zugreifen wie man es vom VLC Player auf mobilen Geräten und dem PC kennt. Auf den Digipal ISIO HD kann ich nur als Netzwerkgruppe zugreifen. Die Felder bleiben leer. Vom Digipal ISIO bekomme ich also derzeit kein Bild heraus gestreamt. Vom TechniCorder ISIO kann der Digipal ISIO HD alles abspielen. 4K ist noch kein Thema. Wie das mit dem SFI samt Film Bildchen in der Programmzeitschrift des Receivers ist kann ich auch nicht sagen, die funktioniert bei beiden Geräten gerade nicht. Vielleicht ein TechniSat Problem? Leider greift er auf die STC Listen nicht wie die VLC App nach Favoriten 1-5000 zu sondern alphabetisch. Die Multytenne und das Privatkabel füllen den Hauptreceiver und wenn ich meine britischen Musikprogramme alphabetisch statt am Stück zusammengraben muß kann das sehr nerven. Watchmi habe ich nicht gefunden. Ein ISIO Receiver ohne watchmi ist doch kein richtiger TechniSat.

Ich habe jetzt den TechniSat Digipal 2 HD und den Digipal ISIO HD nochmal direkt vergleichen. Beide empfangen unterschiedlich, die Stärke und Qualität werden vollkommen anders angezeigt. Das Problem mit dem ARD alt Mux beim Digipal 2 HD werde ich nicht los. Ansonsten ist der Digipal 2 HD aber der empfindlichere Receiver. An der passiven und aktiven Stabantenne bringt er zuerst das Bild, mal abgesehen vom ARD alt Mux. An der Dachantenne sind beide gleich auf. Der alte Digipal 2 aus 2004 verhält sich aber lange nicht so zickig, der spielt einfach am längsten und kommt auch nach vielen Weichen am besten klar. Da wollen beide Neugeräte nicht mehr. Ansonsten spielen bei ordentlicher Signalstärke und geringer Signalqualität die neuen wieder besser.

Für mich ist nunmal der Digipal ISIO HD die beste Wahl auch wenn der Digipal 2 HD mit Stab besser empfangen kann. Was Digipal 2 HD mit den ARD alt Muxen hat weiss ich nicht. Die brauchen 200% Qualität.

von pomnitz26 - am 07.10.2016 21:15
Zitat
pomnitz26
Den TechniSat ISIO HD habe ich gerade 14 Tage, schon gibt es ein Update von 3307f auf 3340.

Ich habe jetzt den TechniSat Digipal 2 HD und den Digipal ISIO HD nochmal direkt vergleichen. Beide empfangen unterschiedlich, die Stärke und Qualität werden vollkommen anders angezeigt. Das Problem mit dem ARD alt Mux beim Digipal 2 HD werde ich nicht los. Ansonsten ist der Digipal 2 HD aber der empfindlichere Receiver. An der passiven und aktiven Stabantenne bringt er zuerst das Bild, mal abgesehen vom ARD alt Mux. An der Dachantenne sind beide gleich auf. Der alte Digipal 2 aus 2004 verhält sich aber lange nicht so zickig, der spielt einfach am längsten und kommt auch nach vielen Weichen am besten klar. Da wollen beide Neugeräte nicht mehr. Ansonsten spielen bei ordentlicher Signalstärke und geringer Signalqualität die neuen wieder besser.

Für mich ist nunmal der Digipal ISIO HD die beste Wahl auch wenn der Digipal 2 HD mit Stab besser empfangen kann. Was Digipal 2 HD mit den ARD alt Muxen hat weiss ich nicht. Die brauchen 200% Qualität.


Habe deinen Beitrag mit Interesse gelesen. Ich denke für mich ist der Digipal T2 HD völlig ausreichend.
Zumal der Digipal ISIO HD mit seiner jetzigen Ausstattung nicht gerade günstig ist.
Aufnehmen kann ich Dank freier CI-Module mit meinem Digit ISIO S per Sat-Empfang.
Aber was gibt es bei diesen nervigen HD+ Privatsendern schon groß aufzunehmen ?

von Rostocker. - am 08.10.2016 07:59
Im August habe ich mir den Digipal T2 HD zugelegt, nachdem sich der Telesystem 6800 HEVC aufgrund der Software als für DX ungeeignet erwiesen hat (schade, dessen Hardware sceint besser zu sein). Ich möchte hier meine bisher 2-monatige Erfahrung mit dem Technisat Digipal T2 HD schildern, die Software hat noch ein paar Bugs.

1.) Den schlimmsten Bug hat Technisat inzwischen auf meinen Hinweis hin beseitigt: Nach dem Update vom Juli 2016 funktionierte das Exportieren der Einstellungen, TV- und Radiolisten auf einen Stick im USB-Port des Gerätes nicht mehr. Der Menüpunkt war nicht anwählbar. Ging man im Menü auf -> Einstellungen -> Service-Einstellungen -> Einstellungen in Datei sichern , so stürzte die Software ab, das Gerät startete neu, als hätte man kurz den Stecker gezogen. Eigentlich hätte das nächste Untermenü erscheinen müssen, bei dem man die zu speichernden Daten auswählt, bevor die eigentliche Datenspeicherung erfolgt. Glücklichwerweise blieben alle Einstellungen erhalten. Bei wem das Problem noch besteht, das Update vom 15.9. gibt's hier: https://www.technisat.com/de_DE/DigiPal-T2-HD/352-1792-10850/#anchor_3

2.) Beim automatischen/erweiterten Suchlauf gibt es - jedenfalls sofern der Rx nicht am Internet hängt -, keinen Unterschied zwischen Kanalsuche und Netzwerksuche. In beiden Fällen wird nach Absuchen des kompletten bzw. angegebenden Frequenzbandes ein- oder mehrmals die 546 MHz abgesucht. Es kommt vor, dass dort bei meinem DX da P7S1-Paket aus HH/HL ein zweites mal mit der 545.92 MHz gespeichert wird, nachdem es beim Haupsuchlauf korrekt mit 546.0 gespeichert wurde.

3.) Das schwedische DTT Nät 6 (DVB-T2) bringt die Suchlaufroutine durcheinander. Wurde dieses Boquet eingelesen (z.B. aus Skåne auf K30, Blekinge K49), wird der entsprechende Kanal aus der Kanalliste entfernt. Der K30 bzw. 49 ist dann per manueller Suche nicht mehr anwählbar, auch bei Zifferneingabe geht der Rx dann auf den unteren Nachbarkanal, bei Frequenzeingabe auf die nächsthöhere (QRH + 8.0 MHz). Beim automatischen/erweiteren Suchlauf wird der entsprechende Kanal übersprungen. Nach dem Update vom 15.9. war das dann z.B. statt des beteffenden K30 der K32. In einigen Fällen hilft längeres Trennen des Geräts von der Stromversorgung (mind. 1h), vermutlich aber nicht immer.

4.) Es gibt seltsame Effekte bei den dänischen in MPEG-4 ausgestrahlten FTA-Px. nach der Anwahl eines Px aus Dänemark flimmert das Bild ca. 1-2 Sekunden. Zudem wird - jedenfalls im:3 Letterbox-Format - häufig das Bildformat falsch dargestellt, oftmals wird das schon vorhandene 16:9-Bild noch einmal von 4:3 auf 16:9 verzerrt, das Bild ist dann zu breit (siehe auch meine letzten YT-Videos, Vergleich Digipal T2 HD mit Maximum T-1300).

5.) Nach dem Wiederherstellen einer zuvor gespeicherten TV- oder Radioliste gibt es im Suchmodus den Effekt, dass man manuell blind suchen muss. Der Kanal ist intern zwar richtig eingestellt, die Kanal-Nr. wird aber nicht angezeigt und lässt sich auch nicht als Ziffer eingeben. Das betrifft diejenigen QRG, auf welchen Programmeinträge wiederhergestellt wurden. Sucht man den eingestellten Kanal ab, sieht man sofort, dass der Kanal intern korrekt eingestellt ist (am besten mitzählen). Scheint nur ein Problem mit den Zeichenketten zu sein, die dan Kanal darstellen.
Keine Ahnung, ob dieses Problem mit dem SW-Update vom 15.9. abgestellt wurde, habe es vorsichtshalber noch nicht probiert.

Bleibt zu hoffen, dass auch diese Bugs nicht zu hinderlich sind. Mit dem ARD/NDR-Mux MV hat der Digipal T2 HD keine Probleme. Der ARD-Mux des MDR nutzt andere Parameter, z.B. 64-QAM-Modulation. Kann da vielleicht das Problem liegen?

von Analog-Freak - am 12.10.2016 00:10
Zitat
Analog-Freak
Im August habe ich mir den Digipal T2 HD zugelegt, nachdem sich der Telesystem 6800 HEVC aufgrund der Software als für DX ungeeignet erwiesen hat (schade, dessen Hardware scheint besser zu sein). Ich möchte hier meine bisher 2-monatige Erfahrung mit dem Technisat Digipal T2 HD schildern, die Software hat noch ein paar Bugs.

1.) Den schlimmsten Bug hat Technisat inzwischen auf meinen Hinweis hin beseitigt: Nach dem Update vom Juli 2016 funktionierte das Exportieren der Einstellungen, TV- und Radiolisten auf einen Stick im USB-Port des Gerätes nicht mehr. Der Menüpunkt war nicht anwählbar. Ging man im Menü auf -> Einstellungen -> Service-Einstellungen -> Einstellungen in Datei sichern , so stürzte die Software ab, das Gerät startete neu, als hätte man kurz den Stecker gezogen. Eigentlich hätte das nächste Untermenü erscheinen müssen, bei dem man die zu speichernden Daten auswählt, bevor die eigentliche Datenspeicherung erfolgt. Glücklichwerweise blieben alle Einstellungen erhalten. Bei wem das Problem noch besteht, das Update vom 15.9. gibt's hier: https://www.technisat.com/de_DE/DigiPal-T2-HD/352-1792-10850/#anchor_3

5.) Nach dem Wiederherstellen einer zuvor gespeicherten TV- oder Radioliste gibt es im Suchmodus den Effekt, dass man manuell blind suchen muss. Der Kanal ist intern zwar richtig eingestellt, die Kanal-Nr. wird aber nicht angezeigt und lässt sich auch nicht als Ziffer eingeben. Das betrifft diejenigen QRG, auf welchen Programmeinträge wiederhergestellt wurden. Sucht man den eingestellten Kanal ab, sieht man sofort, dass der Kanal intern korrekt eingestellt ist (am besten mitzählen). Scheint nur ein Problem mit den Zeichenketten zu sein, die dan Kanal darstellen.
Keine Ahnung, ob dieses Problem mit dem SW-Update vom 15.9. abgestellt wurde, habe es vorsichtshalber noch nicht probiert.

Bleibt zu hoffen, dass auch diese Bugs nicht zu hinderlich sind. Mit dem ARD/NDR-Mux MV hat der Digipal T2 HD keine Probleme. Der ARD-Mux des MDR nutzt andere Parameter, z.B. 64-QAM-Modulation. Kann da vielleicht das Problem liegen?


zu 1.) Auch ich hatte Technisat auf diesen Bug hingewiesen.

zu 5.) Kann ich so nicht bestätigen. Man kann doch im mittleren Feld "Kanal" entweder nach rechts aufsteigend oder
nach links absteigend die Kanäle wählen bzw. aussuchen und dann den manuellen Suchlauf z.B.auf E26 starten.
Die Kanal-Nr. bzw. Frequenz in Klammern wird doch auf dem Feld angegeben. Eine numerische Eingabe funktioniert nicht.

von Rostocker. - am 12.10.2016 14:05
Zitat
Rostocker
zu 1.) Auch ich hatte Technisat auf diesen Bug hingewiesen.

OK. Hatte mich schlecht ausgedrückt, es werden wohl mehrere Nutzer des Gerätes Technisat darauf hingewiesen haben. Schließlich war dadurch eine Funktion ausgefallen, mit der Technisat sogar - zumindest im Handbuch - geworben hatte und somit diese zugesicherte Eigenschaft nicht vorhanden war.

Zitat

zu 5.) Kann ich so nicht bestätigen. Man kann doch im mittleren Feld "Kanal" entweder nach rechts aufsteigend oder nach links absteigend die Kanäle wählen bzw. aussuchen und dann den manuellen Suchlauf z.B.auf E26 starten. Die Kanal-Nr. bzw. Frequenz in Klammern wird doch auf dem Feld angegeben. Eine numerische Eingabe funktioniert nicht.

Der Effekt war bei mir vorhanden. Warscheinliche Ursache: Die Landeseinstellungen hatte ich auf Dänemark umgestellt. Der Grund: Auf dem VHF sind neben den E-Kanälen die zusätzlich für DVB-T2 Lite bestimmten "D"-Kanäle vorhanden. Im Modus für Dänemark (Schweden ebenso) werden die E-Kanäle als "K"-Kanäle bezeichnet. Bei Verlassen des Einstellungsmenüs erschein eine Mitteilung, die darauf hinweist, dass sämtliche gespeicherten Programme gelöscht werden, da durch die Umstellung auf DNK ein anders Kanalraster verwendet wird. Eigentlich unsinnig, denn die "K"-Kanäle sind eigentlich die "E"-Kanäle. Als ich dann die vorherigen (unter der Landeseinstellung "Deutschland" gespeicherten) TV-und Radio-Listen wiederhergestellt wurde, trat der im gestrigen Thread genannte Effekt auf.
Den TV-Kanal kannst du übrigens zweistellig eingeben, das ist allerdings umständlich. Wenn du bei der manuellen Suche bist, statt den Pfeiltasetn auf "OK" drücken, es erscheint ein Popup-Fenster. Einmal nach unten gehen, wennd as Feld mit der Kanal-Nr. weiß angezeigt wird, kannst du den Kanal zweistellig eingeben, danach nochmal nach unten auf "Übernehmen" und mit OK bestätigen. Ist sehr umständlich, eine einfache Zifferneingabe anstatt der Pfeiltasten wäre nutzerfreundlicher - wirklich der einzige Pluspunkt beim Telesystem 6800 HEVC.

von Analog-Freak - am 12.10.2016 22:58
Zitat
Analog-Freak
@pomnitz26:Dabei aber den Klinkenstecker am Digipal T2 HD mit Gefühl einstecken, nicht ganz bis zum Anschlag

Ich habe mir beim Zitat mal erlaubt die Rechtschreibung an die Vorstellungen von Windows anzupassen.

:hot:DANKE!!!:hot:
Somit hast du mir den entscheidenden Hinweis gegeben.
Ich habe die vorgeschlagene Methode probiert und auch erreicht. Allerdings kennen wir ja solche Probleme von zu langen Steckern. Somit ist die Lösung des Rätsels Klinke am TechniSat Digipal 2 HD sehr einfach und auch ohne wackelige Stecker möglich.

Man nehme einen 3 poligen Kopfhörerstecker, ja keinen Stecker mit gelben Ausgang am Receiver anschließen, der ist zu lang. Den roten rechten Ausgang einfach den gelben Stecker für das Bild verbinden. Der weiße linke Ausgang wird als MONO ausgegeben und muß deswegen LEIDER auf den rechten und linken Eingang gebrückt werden.

So sieht der benötige Stecker am Receiver dann aus und benötigt noch die Brücke für den Stereo Eingang im TV Gerät.
[attachment 8200 15.10.201608-25OfficeLens.jpg]

von pomnitz26 - am 15.10.2016 06:28
Hallo,
lese hier gerade mit da man wohl auch in naher Zukunft in Tschechien auf HEVC umsteigen wird (bin gerade hier). Neben mir liegt gerade ein Werbe Prospekt von einem TV Händler mit allerlei Hinweisen zum neuen,besseren HEVC.

Habe mir mal aus Neugier eben die Manual zum Comag SL60T2 angeschaut. Ist mit Freenet und wird ohne extra Karte funktionieren. Mußte schmunzeln, auf der letzten Seite steht bei den Geschäftsbedingungen von FREENET unter Nr.4, Absatz 4 : "Dem Kunden ist es nicht gestattet die Software außerhalb von Deutschland zu nutzen".

Einen DVB-T2 Freenet Receiver beim nächsten Urlaub im benachbarten Ausland als Camper mit zu nehmen wird also ein Verbrechen sein...

Wir Deutschen haben ja das Glück das wir Freenet nicht brauchen und es einfach boykottieren können -wie ich. Habe nur einen Edision Proton in Deutschland.

Aber hier in Tschechien vermute ich wird es schlimmer. Man nutzt den Freenet Pedanten hier oder die Kiste bleibt dunkel.So ist es auch beim TV via Sat mit CI+. Nur gebildete Menschen mit technischen Know-How nutzen Raspberry Pi mit Kodi um sich dieser Sender Diktatur zu entziehen.

von DO1HBK - am 17.10.2016 12:41
Zitat
Studio Leipzig
Zitat
DO1HBK
Nur gebildete Menschen mit technischen Know-How nutzen Raspberry Pi mit Kodi um sich dieser Sender Diktatur zu entziehen.


Das ist Erstens nicht ganz legal und
Zweitens will ich sehen, wie Du das im Ausland im Camper handeln willst.

Übrigens sind die AGB´s in anderen EU Staaten ähnlich. Eine ORF-Karte darst Du laut AGB auch nicht außer Landes bringen.

MfG

Studio Leipzig


Den Raspi mit Kodi nutzen ist illegal ? Das stimmt doch nicht.Kommt immer auf die Plug-ins an die man installiert. Schaden tut es aber eh keinen da meine zwei Bekannten ihre Gebühren bezahlen. Man mag sich nur nicht der Software Diktatur von Konzernen fügen mit ihren zertifizierten Empfängern und sucht alternative Lösungen mit Linux.

Ich kann nur nicht verstehen wie man für ein paar Pixel mehr auf dem TV Bildschirm bereit sein kann in Deutschland freiwillig Geld zu bezahlen für die Privaten. Oder zwingen Eure Frauen Euch dazu?

von DO1HBK - am 18.10.2016 16:38
Zitat

Ich kann nur nicht verstehen wie man für ein paar Pixel mehr auf dem TV Bildschirm bereit sein kann in Deutschland freiwillig Geld zu bezahlen für die Privaten. Oder zwingen Eure Frauen Euch dazu?


Wenn man einmal an HD gewöhnt ist, tut man sich den SD-Pixelmatsch (z.b. auf meinem 55-Zoller) nicht mehr an.

Man gibt Monat für Monat für so viel Blödsinn Geld aus, da sind 5 Euro zumindest aus meiner Sicht für ein besseres Bild sinnvoll. Kann ja jeder halten wie er will. Ich habe letztens spaßeshalber wieder SD via SAT geschaut und weiß nun, warum die Entscheidung gut war, aufzurüsten.

Ein weiteres Problem ist, dass auch Dolby-Digital 5.1 nur noch auf den Hauptprogrammen wie RTL, Pro 7 und SAT 1 verfügbar ist, auf den anderen Programmen der beiden Gruppen nur noch via HD+.

von PEQsche - am 19.10.2016 09:26
Zur Anzeige der Nettobitrate beim Digipal T2 HD: Da inzwischen der Testkanal K46 in Schwerin off air ist, und auf K46 kein Signal anliegt, spinnt die NBR-Angabe des Rx total. Ich habe eben den Rx aus dem Standby geweckt (er war auf K46 eingestellt) und als ersten Tastendruck nach dem Einschalten die Sendeparameter abgerufen, hier das Ergebnis:

.

Üblicherweise wird ohne Vorhandensein eines Signals eine NBR von 0.000 angezeigt oder diese ganz ausgeblendet.

Auch wenn der K46 wieder weg ist, hat er beim Digipal T2 HD eine weitere "Spur" hinterlassen:
Das Einlesen des Testsignals offerierte denselben Bug wie es das schwedische DTT Nät 6 schon tat: Der K46 ist nach dem Einlesen des Bouquets im manuellen Suchmodus nicht mehr anwählbar. Auch wenn im Frequenzeingabemodus "674.0" eingegeben wird, springt der Digipal T2 HD sofort auf 682.0 MHz. Auch ist er bei der manuellen Suche nicht mehr als Start- oder Endkanal wählbar. Immerhin wird er seit dem Update vom 15.9. bei der automatischen/erweiterten Suche nicht mehr übersprungen und ist bei der erweitereten Suche im Frequenzsuchmodus immerhin als 674.0 MHz wieder anwählbar.

Auswege:
* Auf "Erweiterte Suche" gehen, Suche von 674.0 bis 674.1 MHz wählen, Suche starten.
* Auf "Erweiterte Suche" gehen, Startkanal 45 und Endkanal 47 wählen, Suche starten
* Automatischer Suchlauf

von Analog-Freak - am 24.10.2016 21:11
Zitat
Optimierer
Bevor ich mir jetzt alle 7 Seiten des Fadens durchlesen muß:
Kann man mit dem Technisat Digpal T2 auf einen Stick / HDD aufnehmen? Mur Ö-R oder auch Private? Danke für jede Info.


Die Aufnahmefunktion gibt es nur bei dem brandneuen (Sonder-)Modell Technisat "DIGIPAL T2 DVR".
Dieser soll wohl ein technisch identischer DIGIPLA T2 HD - nur mit Aufnahmefunktion sein; also volle DX-Tauglichkeit des empfindlichen Tunermoduls.

Die Modelle "DIGIPAL T2 HD" und "DIGIPAL IQ T2" sowie der nicht dx-taugliche "EUROTECH T2 HD" haben keine PVR Aufnahmefunktion.

Der Technisat "DIGIPAL ISIO HD" hat zwar PVR - ist aber nicht dx-tauglich.

Von daher bleibt aktuell bzgl. PVR und DX-Eignung nur der DIGIPAL T2 DVR übrig.

von uhf - am 15.01.2017 15:14
@DX-Fritz: Die neue Software für den Digipal T2 HD hatte ich mir schon am 30.12. heruntergeladen. Ein Problem behebt sie aber nicht, zumindest nicht beim Digipal T2 HD: Die fehlerhafte Bildformatdarstellung im Letterbox-Modus (für 4:3-Bildschirme) bei MPEG-4 unter DVB-T(1), auf die ich schon bei mehreren meiner YT-Videos hingewiesen habe. Konkret verhält sich das so:
- Bei SD-Auflösung wird das auf 4:3-Letterbox-aufbereitete Bild noch einmal mal von 4:3 auf 16:9 verzerrt und ist daher gedrungen.
- Bei HD (zmindest ab 1280 x 720) tritt der gegenteilige Effekt ein, das 16:9-Bild wird auf 4:3 verzerrt, bei TVP Info trat dieser Effekt auf.
Betroffen sind davon sämtliche DVB-T-Logs aus Polen und Dänemark. Beim schwedischen DTT Nät 6 (DVB-T2 mit MPEG-4) trat dieses Problem bei SVT nicht auf. Bei den dänischen DVB-T2-Boquets kann ich das nicht prüfen, da diese komplett verschlüsselt senden.

von Analog-Freak - am 06.02.2017 00:46
Wie schon geschrieben meint TechniSat bei dem Gerät es lohnt sich nichts auf DVB-T alt zu machen. Ich habe bei einem 16:9 TV Gerät bei DVB-T alt im 4:3 Format halt rechts und links schwarze Balken statt auseinander gezerrte Bilder. Das finde ich in Ordnung. Die Zoomfunktionen in 16:9 von Stretch bis benutzerdefiniert macht er auch. Das ganze natürlich nur wenn auch original 4:3 gesendet wird. Was er nun aber auf einer Röhre macht kann ich nicht sagen. Naja und was Polen, Afrikaner und mach anderes Land so für Bildformate auf die Menschheit loslässt sieht man auf dem Satellit. Ein Handyvideo im Hochformat kann der TechniSat tatsächlich nicht auf Querformat 16:9 aufzoomen. Da versagt er kläglich. Der Sinn wäre aber auch fraglich. Ich habe neulich erst einen 16:9 Flachmann gesehen dessen Bild auf 4:3 gestellt war und der Receiver auf 4:3 PS. Das Bild hat nie gepaßt, hat keinen gestört. Das Sat Kabel war auch noch so lose das nur das untere Band empfangbar war.

Mich ärgern immernoch die Probleme mit den ARD alt Muxen in Mitteldeutschland. Wird ja sowieso bald abgeschaltet.

von pomnitz26 - am 06.02.2017 06:42
Was mich beim Technisat Digipal T2 etwas stört, ist die Tatsache, dass das Gerät nach dem Sendersuchlauf auch 18 Multitheksender abspeichert, obwohl diese mit dem Gerät gar nicht empfangbar sind. Es wird stattdessen bei diesen 18 Sendern nur die bekannte Multithektafel angezeigt.

Ich habe nach der Erstinstallation einige Zeit rumprobiert und den Fehler bei meiner LAN-Leitung gesucht, bis ich entnervt aufgegeben habe und die Technisat-Hotline angerufen habe, um mir dort einen Rat zu holen. Diese hat mich dann aufgeklärt, dass dieser Gerätetyp diese Multitheksender wie z.B. "SPIEGEL TV (Internet)" gar nicht empfangen kann. Ich frage mich, warum man diese Sender dann überhaupt in der Senderliste anbietet. Es sollte doch kein Problem sein, diese Internetsender beim Sendersuchlauf zu unterdrücken.

von DX-Fritz - am 06.02.2017 10:17
Zitat
DX-Fritz
Gibt es eigentlich irgendwo eine Info, was sich bei diesem Update vom Dezember geändert hat?

@Yoshi: Wo hast Du das Changelog seinerzeit gefunden?


Leider hatte ich die Quelle nicht gespeichert.

Ich bin selber am Suchen nach ein Changelog vom Aktuellen Update.

Zitat
Terranus
Zitat

Sinn des Netzwerkanschluss bei Digipal 2 HD ist sowieso fraglich, es funktionieren nicht mal TechniSat Programme wie Programmlisteneditoren.


Das einzige was man damit derzeit machen kann ist Internetradio hören, was auch tatsächlich funktioniert. Ansonsten ist das Gerät schon sehr in den Funktionen eingeschränkt, leider. Auch wenn es rein von der Empfangsempfindlichkeit recht ordentlich ist.


Wie soll das Funktionieren mit dem Webradio?


Hat der Receiver offene Ports?
Eventuell mal einen Portscan machen.

von _Yoshi_ - am 06.02.2017 19:55
Zitat
DX-Fritz
Was mich beim Technisat Digipal T2 etwas stört, ist die Tatsache, dass das Gerät nach dem Sendersuchlauf auch 18 Multitheksender abspeichert, obwohl diese mit dem Gerät gar nicht empfangbar sind. Es wird stattdessen bei diesen 18 Sendern nur die bekannte Multithektafel angezeigt.

Das macht er aber nur bei der Multithek beim alten DVB-T, bei T2 speichert er nur 1 Programm "Multithek". Genauso tut es der "Telesystem 6800 HEVC".
Der alte Digipal 1 aus selbigem Hause speichert sämtliche ID's der DVB-T(1)-Multithek ebenfalls, ohne aber die Infotafel zu zeigen, es gibt nur ein Schwarzbild.
Der aus DNK stammende Maximum T-1300 speichert die einzelnen ID's der Multithek ebenso ab und zeigt immerhin die Infotafel.
Für Otto Normalverbraucher ist das tatsächlich nervig und unnötig, für mich als DX-er aber interessant, so kann ich sofort jede Änderung des Multithek-Angebots herausfinden.

von Analog-Freak - am 07.02.2017 00:59
Mal wieder einen Receiver für DVB-t2 gekauft Inzwischen den 3. :)
Ist derComag SL65T2.mit Irdeto und hat Aufnnahmefunktion.
http://www.ebay.de/itm/Comag-SL65T2-H-265-HEVC-DVB-T-T2-HD-Receiver-USB-2-0-PVR-Ready-HDMI-Irdeto-/302197790227?hash=item465c645613%3Ag%3AFAcAAOSwUKxYfz2-

Eigentlich reichen mir Receiver für FTA. Hab nur einen gefunden, der auch ein paar technische Senderinfos liefert.
Strong 8210 wäre das, hat aber die gleiche FB wie der bereits SRT 8540.
Bisschen ungünstig, wenn gleich 2 Receiver eingeschaltet werden. ;)

Menü beim Comag SL65T2 ist sehr gut, Handbuch kann man beiseite lassen.

Gegenüber dem Strong SRT 8540 scheint der Comag SL65T2 noch eine Spur besser zu sein,
So gibt es beim Comag Signalaktiväten schwächerer Sender, die beim Strong noch nicht vorhanden sind.
Pixeleien gibt es bei beiden Geräten nicht. So lang als möglich, wird einwandfrei Bild und Ton geliefert. An der Grasnarbe gibt es immer noch abgehackt Bild und Ton, bzw. Standbild ohne Ton.

Fernempfang spielt künftig eine Nebenrolle. Ist dann nur noch DXen.
Hab dann 17 von 18 Ö-r- Programme als Haussender und sogar mehrfach.
Müßte mich dann nur um ARD alpha kümmern, welches nur im Bayern-Mux ist.
Das Programm bekomme ich dann hier am Elm bei Braunschweig vom Kreuzberg/Rhön (204 Km), sofern mir kein anderer Standort in die Quere kommt.

von bikerbs - am 09.02.2017 15:07
Zitat
bikerbs
... So lang als möglich, wird einwandfrei Bild und Ton geliefert. An der Grasnarbe gibt es immer noch abgehackt Bild und Ton, bzw. Standbild ohne Ton.

Das scheint eine Eigenschaft der modernen Receiver zu sein.
Ich kann das gleiche von diesem berichten, den ich seit August betreibe.
Beim DVB-T Empfang schneidet er sogar im Vergleich zu meinem altgedienten DIGIPAL1 in dieser Hinsicht besser ab, den ich für doch sehr empfindlich hielt.
Leider liefert er so gut wie keine technischen Daten und die Fernbedienung empfinde ich als träge und ihre Tasten als Katastrophe.
Störend finde ich 2 sehr helle LED im aktiven Betriebszustand.
Wichtig für mich sind die vielen Anschlussbuchsen und dabei vor allem die Durchschleifmöglichkeit für das Antennensignal.
Zur Aufrüstung auf freenet scheint mir der genannte Comag sehr gut geeignet zu sein. Werde ich wohl auch irgendwann probieren.:cheers:

von mittendrin - am 09.02.2017 16:25
Was mich mal interessieren würde: Wie verhalten sich denn die DVB-T2 Receiver mit h.265 bei Empfangsstörungen? Wie sieht sowas aus? Gibt es da Videos im Netz?

MPEG-2 mit seiner relativ geringen Kompressionsrate ist da ja recht gutmütig. Kurze Empfangsstörungen führen in der Regel nur zu kleinen Artefakten wie grünen Kästchen oder kleinen Klötzchen welche für einen Sekundenbruchteil im Bild stehen bleiben. Bei einem Totalausfall des Signals ist das Bild anschließend auch sehr schnell wieder da.

Bei h.264 sind die Auswirkungen einer Empfangsstörung schon viel gravierender. Selbst ein einziger fehlerhafter Block im Transportstream kann dafür sorgen daß das ganze Bild für mehrere Sekunden lang einfriert.

Wie sieht das denn bei h.265 aus? Bei so hoch komprimierten Videostreams wird sicher auch mit sehr großen GOP-Längen gearbeitet. Wie schnell sind denn die Umschaltzeiten beim Programmwechsel?

von Loger - am 12.02.2017 09:08
Zitat
Loger
Was mich mal interessieren würde: Wie verhalten sich denn die DVB-T2 Receiver mit h.265 bei Empfangsstörungen? Wie sieht sowas aus?


Da käme im Video keine Spannung auf. Nicht anders als bei anderen digitalen Übertragunsarten kommen zuerst die Artefakte und wenns noch schlechter wird geht nix mehr.

Zitat
Loger
MPEG-2 mit seiner relativ geringen Kompressionsrate ist da ja recht gutmütig. Kurze Empfangsstörungen führen in der Regel nur zu kleinen Artefakten wie grünen Kästchen oder kleinen Klötzchen welche für einen Sekundenbruchteil im Bild stehen bleiben. Bei einem Totalausfall des Signals ist das Bild anschließend auch sehr schnell wieder da.

Bei h.264 sind die Auswirkungen einer Empfangsstörung schon viel gravierender. Selbst ein einziger fehlerhafter Block im Transportstream kann dafür sorgen daß das ganze Bild für mehrere Sekunden lang einfriert.


Das ist ein Gerücht, das im Gegnsatz zu allen Publikationen von IRT und und der Uni Braunschweig aus dem Umfeld des Digtalpapstes Prof. Reimers und MB steht. H.264/AVC ist vorbehaltlich gleicher Sendeleistung, Senderabstand und Parametern deutlich robuster und effizienter als H.262 und H.265/HEVC nochmals um Faktor zwei effizienter und robuster als H.264.

Dass für MB/freenet Masse wichtiger als Robustheit und Eignung für portablen und mobilen Empfang ist und man das System bis zur Grenze ausmosten wird ist und die Karten auch mit größeren Senderabständen neu gemischt werden, ist klar. Das ändert aber nix daran, dass HEVC hinsichtlich der Robustheit unübertroffen ist.

von Dipol - am 12.02.2017 16:18
Zitat
Dipol
Das ist ein Gerücht, das im Gegnsatz zu allen Publikationen von IRT und und der Uni Braunschweig aus dem Umfeld des Digtalpapstes Prof. Reimers und MB steht. H.264/AVC ist vorbehaltlich gleicher Sendeleistung, Senderabstand und Parametern deutlich robuster und effizienter als H.262 und H.265/HEVC nochmals um Faktor zwei effizienter und robuster als H.264.


Da scheinst du jetzt was durcheinander zu bringen. Es geht hier nicht um die Robustheit der Modulation (DVB-T vs.DVB-T2). Daß DVB-T2 effizienter (mehr Datenrate pro Bandbreite) und auch viel robuster (stabiler bei schwachen Empfangspegeln, Mehrwegempfang...) ist ist ja unbestritten.

Es geht hier rein um den Video-Codec. Je stärker ein Codec komprimiert, also je mehr Bildinhalt pro TS-Packet untergebracht wird, umso gravierender sind natürlich die Auswirkungen wenn z.B. mal ein einzelnes TS-Packet aufgrund eines Prüfsummenfehlers verworfen werden muß.
Das kann man z.B. mit einem Sat-Receiver ganz gut erkennen wenn z.B. während eines Gewitters der Empfang langsam wegbricht. Bei den MPEG-2 codierten SD-Programmen kommt es erst zu gelegentlichen kleinen Klötzchen mit falscher Farbe, welche mit der Zeit immer mehr werden bis schließlich ganze Teile des Bildes stehen bleiben. Bei h.264 codierten HD-Programmen sind die Auswirkunen viel deutlicher zu sehen, da bleiben sehr schnell ganze Bildbereiche stehen oder das Bild friert ganz ein, teilweise gleich für mehrere Sekunden.

Ähnlich ist es ja auch beim Audio. Bestes Beispiel: DAB-alt vs. DAB+.
Bei DAB-alt wurde ja noch der relativ einfache MPEG-2-Audiocodec verwendet welcher mit fehlerhaften Audiodaten relativ gut zurecht kommt. Aus diesem Grund hat man bei DAB-alt für die verschiedenen Bestandteile des Audiostroms unterschiedliche Grade des Fehlerschutzes verwendet und hat auch (teilweise) fehlerhafte Audiodaten dem Decoder zugeführt, was dieser dann mit einem Knacksen oder dem berühmten "blubbern" quittiert hat.
Bei (HE-)AAC geht das nicht mehr, da dürfen dem Audio-Decoder nur fehlerfreie Datenpackete zugeführt werden. Aus diesem Grund wurde bei DAB+ die Fehlerkorrektur stark verbessert was bei schwierigen Empfangsbedingungen, also da wo DAB-alt bereits geblubbert hat, noch für fehlerfreies Audio sorgt. Reicht auch das nicht mehr aus kommt es schlagartig zu Aussetzern oder es wird komplett stumm geschaltet.

Die Auswirkungen von Empfangsstörungen bei digitalen Systemen können also sehr unterschiedlich sein, je nachdem welche Audio- und Video-Codecs verwendet werden und wie fehlertolerant sie sind. Von "immer gleich langweilig Aussehen" kann da gar nicht die Rede sein.

von Loger - am 12.02.2017 18:42
Zitat
mittendrin
Zitat
bikerbs
Mal wieder einen Receiver für DVB-t2 gekauft Inzwischen den 3. :)
Ist derComag SL65T2.mit Irdeto und hat Aufnnahmefunktion.
(...)
Menü beim Comag SL65T2 ist sehr gut, Handbuch kann man beiseite lassen.
Gegenüber dem Strong SRT 8540 scheint der Comag SL65T2 noch eine Spur besser zu sein,
So gibt es beim Comag Signalaktiväten schwächerer Sender, die beim Strong noch nicht vorhanden sind.
Pixeleien gibt es bei beiden Geräten nicht. So lang als möglich, wird einwandfrei Bild und Ton geliefert. An der Grasnarbe gibt es immer noch abgehackt Bild und Ton, bzw. Standbild ohne Ton.

Gibt es jetzt ab Donnerstag günstig in der Nachbarschaft beim Discounter.


Neues Design?? Meiner sieht ein wenig anders aus.

von bikerbs - am 19.03.2017 13:25
Ich habe einen Strong Receiver und der Empfang ist nicht so gut wie bei meinen alten Technisat DVB-T-Receiver. Ich hoffe einfach auf einen guten Technisat-DVB-T2-Receiver, der einen guten Empfang bietet.

Ich habe heute den Stick testen dürfen und hatte Probleme mit der Registrierung bzw. Aktivierung. Der Stick funktioniert nur nach Aktivierung mit einem Account. Problematisch für diejenigen, die sich für den Newsletter mit der E-Mail-Adresse angemeldet hatten. Hier half mir die Hotline, die den Datensatz löschte und eine Neuregistrierung klappte dann.

Zu Freenet Connect: Mir wurde an der Hotline versichert, dass Geräte mit HBb-TV auch Freenet Connect darstellen können. Der PIN, den es auf der beigelegten Freenet-Karte unter der Freenet-ID steht ist zur Zeit nutzlos, soll aber später für kostenpflichtige Inhalte über Freenet-Connect genutzt werden.

Zum Stick: Für einen Stick sehr empfangsstark. Bild und Software laufen flüssig, manueller Suchlauf möglich. Leider konnte ich bisher noch nicht testen, ob man die Sendeliste sortieren kann.

von pfennigfuchser - am 24.03.2017 18:49
Zitat
pfennigfuchser
Ich habe einen Strong Receiver und der Empfang ist nicht so gut wie bei meinen alten Technisat DVB-T-Receiver. Ich hoffe einfach auf einen guten Technisat-DVB-T2-Receiver, der einen guten Empfang bietet.

Wer einmal TechniSat hat. Vielleicht wartest Du noch auf den netzwerkfähigen Digipal ISIO DAB+? Der Digipal 2 HD und der Digipal ISIO sind beide empfangstechnisch besser wie der alte Digipal. Den alten fand ich trotzdem sehr gut, da hatte ich ganz anderen Schrott mit dem bei mir nichts zu empfangen war. Mich ärgert nur das der Digipal 2 HD unsere ARD DVB-T Muxe im SFN in Mitteldeutschland nicht wiedergeben will. Das erledigt sich nächste Woche. Die Freenet Geschichte mit Freischaltung zum Aufnehmen klappt auch wenn man einen HD Mux empfängt, die Freischaltung läuft direkt über den Mux. Bisher war das kostenlos.

von pomnitz26 - am 24.03.2017 21:00
Das Update vom 13. März für den Digipal T2 HD hat offensichtlich das Problem mit der fehlerhaften Bilddarstellung bei MPEG-4 behoben. Ganz behoben wurden die MPEG-4-Probleme aber noch nicht.
Dank Tropo hatte ich heute früh Empfang aus Polen und DNK. So sah das aus:

Polen (Emitel Muxe 1 & 2): Richtiges Bildformat bei allen Px., aber selbst bei 100% Qualität dauert es einige Sekunden bis das Bild erscheint, zunächst gibt es 2 sec. lang wildes Flimmern.

Dänemark (DIGI TV 2): Auch hier überall richtiges Bildformat. Im Gegensatz zu Polen erscheint das Bild sofort, allerdings mit einer Ausnahme: Bei DR Ultra gibt es ebenso lange Schaltzeit mit dem o.g. Flimmern, dazu ist das Bild auch bei 100% Quali sehr ruckelig, wenn auch ohne Klötzchenbildung. Verwendet DR Ultra einen anderen Codec als die übrigen DR-Px.?

Ich nehme mal an, diese Probleme gab es mit dem Digipal T2 HD bei MPEG-4 auch unter DVB-T2, sonst hätte man sich nicht um das Bildformat gekümmert.

von Analog-Freak - am 28.03.2017 11:01
Ich hab zumindest den Vergleich zwischen dem Humax HD Nano und der Samsung- Box.

Am vorletzten Wochenende konnte ich endlich meine Fernsehantenne (Standard-43er) auf den drehbaren Mast setzen und testen.

Ergebnis: Der Humax ist - leider - ganz und gar nicht DX- tauglich, Finger weg! Der Samsung hingegen ist defintiv empfehlenswert.

Ich empfange nun aus Hamburg den Stadtsender Hamburg 1 auf Kanal 37 (ja, tatsächlich dauerhaft). Während der Humax in der Pegelanzeige maximal ein klein wenig vor sich hin zuckt aber keinerlei Bild bringt, schafft es die Samsung Box, in 99,9% aller Fälle ein sauberes, störungsfreies Bild zu liefern. Wenn überhaupt, gibt es alle paar Minuten mal einen kurzen Tonzwitscher oder ein paar Klötzchen, aber nie so, dass das Bild komplett wegbleibt. Man kanns wirklich prima gucken.
Noch besser laufen zb RTL HD HH/SH - der Signalpegel auf Kanal 30 ist ca. 8% höher, keinerlei Störungen, sauberes Bild zu jeder Tageszeit.
Auch das SWR HD- Programm aus Hamburg läuft - allerdings nicht ganz so sauber wie RTL oder Hamburg 1, der Pegel schwankt tagsüber etwas stärker, hier hat man öfter Klötzchen und Tonaussetzer. Gegen Abend jedoch ändern sich zumeist die Bedingungen und auch der SWR läuft dann sauber.
Auch hier gilt leider: Humax tote Hose. Schade drum, denn mit dem Gerät kann aufgenommen werden, diese Funktion unterstützt die Samsung Box leider nicht...

Kleiner Zusatz noch:
M.M.n. ein Vorteil der Samsung Box ist, dass man in der manuellen Suche die Frequenz direkt mit der Zifferntastatur der Fernbedienung eingeben kann. Unter der Einstellung "Empfangspegel" werden unter anderem der TV- Kanal, die BER usw angezeigt.

Nachteil: Die Box macht, offensichtlich in den Nachtstunden, einen eigenständigen Suchlauf, um die Programmliste aktuell zu halten. So kann es vorkommen, dass man zuvor gespeicherte DX- Programme plötzlich nicht mehr in der Liste hat. Leider kann man das dem Gerät nicht abgewöhnen, aber möglicherweise lässt sich dies umgehen, in dem man die "Grasnarben- Sender" in die Favoritenliste verschiebt. Getestet habe ich das aber noch nicht.
Interessanter Effekt: Am Sonntagmittag hatte ich plötzlich ab Programmplatz 300 (sonst wird direkt hinten angehängt) ein paar dänische DVB-T Sender (Ultra, DR 2 usw. alle Kanal 50) gespeichert, die zu dem Zeitpunkt aber leider mit keinerlei Signal mehr anlagen. Immerhin wusste ich da, dass ich ganz offensichtlich in den Morgenstunden etwas verpasst habe :D

von HAL9000 - am 09.05.2017 11:10
Zitat
HAL9000
[.....] Ergebnis: Der Humax ist - leider - ganz und gar nicht DX- tauglich, [.....]


Oje, nichts geändert, wie es scheint. Schon das Modell F2-1000T (DVB-t alt) war ne taube Nuss.

Einziger Vorteil war, daß man den Receiver auch an ältere Fernseher - ohne Scart u. ä. - via Antennenkabel nutzen konnte. :spos:

Hab inzwischen 3 gute Teile im Gebrauch.
2 Receiver (Strong SRT 8540 + Comag SL65T2) und einen TV mit Tuner (Strong SRT 32HY4003).
Jedes an einer eigener Antenne mit unterschiedlicher Ausrichtung.

DXen ist jedoch ohne nennenswerten Mehrwert. Hab 17 Programme von ARD/ZDF als Haussender.
Einige Regionalversionen bei den 3. Programmen könnten noch dauerhaft oder sporadich hinzukommen.

Einziger echter Mehrwert wäre ab Herbst ARD alpha vom Kreuzberg/Rhön (204 Km).
Hoffe, der kann sich gegen Uelzen (75 Km, kommt rückwärtig an der relavanten Antenne) besser behaupten, als der Heidelstein (194 Km) derzeit,
Der Bayern-Mux wird nämlich auf dem bisherigen Heidelstein-Kanal ausgestrahlt. Uelzen bleibt auch nach der Umstellung auf dem Kanal. Leider. :confused:

Hamburg (168 Km) kommt sporadisch auf 4 Kanälen daher. Vor der Umstellung waren es nur 3.
Bremen (172 Km) ist bei angehobenen Bedingungen auf 5 Kanälen empfangbar - wie auch vor der Umstellung.

Mein bisher genutzter Receiver konnte alles speichern. Auch verschiedene Muxe im selben Kanal.
Die neuen Geräte speichern alles nur einmal und z.T. wird ein bereits gespeicherter Kanal überschrieben, sobald man den neu einscannt. Find ich schade.

Letztendlich: die Privaten sind ja landauf landab überall sowieso gleich.

von bikerbs - am 09.05.2017 22:06
Zitat
bikerbs
Meine beiden neuen T2-Receiver, die ich hier paar Beiträge vorher erwähnt hatte und auch der TV machen auch beim bisherigen DVB-t - gibt ja noch einige Sender - ein besseres Ergebnis,
als ich es bislang gewohnt war. :spos:

Das scheint generell für alle Hersteller zu gelten.

Mich nervt beim TechniSat Digipal 2 HD das er bei sehr schwachen Signalen immer wieder abstürzt. Danach startet er neu und und das EPG spinnt, es hilft nur langes Drücken der AUS Taste oder Netzstecker ziehen. Das er den letzten verbliebenen ARD Mux in Mitteldeutschland immer noch nicht kann habe ich hin genommen. Kaum ändern sich die Parameter auf T2 wird aus Keinem Signal plötzlich volle Signalqualität. Der Digipal ISIO ist deutlich besser. Bei DVB-T Radio Leipzig wird irgendwann der Ton stumm, hier hilft kurzzeitiges Umschalten.

Alles in allem noch nicht ganz ausgereift.

von pomnitz26 - am 10.05.2017 20:21
Zitat
pomnitz26
Zitat
bikerbs
Meine beiden neuen T2-Receiver, die ich hier paar Beiträge vorher erwähnt hatte und auch der TV machen auch beim bisherigen DVB-t - gibt ja noch einige Sender - ein besseres Ergebnis,
als ich es bislang gewohnt war. :spos:

Das scheint generell für alle Hersteller zu gelten.

Mich nervt beim TechniSat Digipal 2 HD das er bei sehr schwachen Signalen immer wieder abstürzt. Danach startet er neu und und das EPG spinnt, es hilft nur langes Drücken der AUS Taste oder Netzstecker ziehen. Das er den letzten verbliebenen ARD Mux in Mitteldeutschland immer noch nicht kann habe ich hin genommen. Kaum ändern sich die Parameter auf T2 wird aus Keinem Signal plötzlich volle Signalqualität. Der Digipal ISIO ist deutlich besser. Bei DVB-T Radio Leipzig wird irgendwann der Ton stumm, hier hilft kurzzeitiges Umschalten.

Alles in allem noch nicht ganz ausgereift.
Kannst du das Gerät denn nicht zurück geben?

von B.Zwo - am 13.05.2017 15:54
Der Digipal 2 HD hat wieder ein Update bekommen. Das Gerät meldete sich heute Morgen nach dem Einschalten mit der Bitte die Software von der Homepage herunter zu laden. Bei mir sind die Abstürze bei schwachen Signal behoben. Danach gab es immer einen Neustart bei dem das SFI nicht mehr funktionierte. Scheint also beides erledigt zu sein. Die aktuelle Software ist die 3470d.
[attachment 9224 21.05.201708-06OfficeLens.jpg]

Was mir immer wieder bei dem Gerät auffällt, im kalten Zustand ist der Empfang in Ordnung, je wärmer er wird je schlechter wird der Empfang. Es ist nun schon ein Austauschgerät. Besonders deutlich bekommt man es bei dem ARD DVB-T alt Mux in Thüringen zu spüren, umschalten und zurück geht gar nicht. Ich bin wirklich froh das der Digipal ISIO das um Welten bessere Gerät ist.

Hier mal noch der Empfangsvergleich bei einem Programm welches von hinten auf die Yagi Antenne trifft.
Im kalten Zustand war der Empfang noch ganz gut, nun ohne Signal
[attachment 9225 21.05.201708-53OfficeLens.jpg]
Der Digipal ISIO egal ob kalt oder warm
[attachment 9226 21.05.201708-54OfficeLens.jpg]

von pomnitz26 - am 21.05.2017 07:59
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