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Frequenzwechsel in Hannover

Startbeitrag von Noch'n Saarländer am 22.02.2017 16:08

Laut radioszene.de ein Tauschgeschäft...
http://www.radioszene.de/101603/radio-hannover-frequenz-wechsel-ukw.html

Die 50 interessantesten Antworten:

Zitat
MarkusMPe
Haben die dann mit ihren neuen 300 Watt in etwa das gleiche Diagramm/ die gleiche Reichweite wie Radio Leinehertz ?


Die 100,0 ist rund koordiniert, d.h. in die allermeisten Richtungen dürfte das die gleiche Reichweite ergeben. Richtung Westen müsste die 100,0 zumindest in der Theorie sogar besser gehen, weil hier die 106,5 von Leinehertz einen leichten Einzug hat.

Zitat
Boombastic
Ich frage mich, ob der Tausch auch Vorteile für Radio Aktiv hat...?

Laut Meldung soll auch Radio Aktiv einen Vorteil davon haben.
Radio aktiv ist dann zukünftig auf der UKW‐Frequenz 99,3 MHz zu empfangen und verbessert damit ebenfalls seine Sendereichweite und qualitative Versorgung.

Die 100,0 kommt ja vom Klütturm, während die 99,3 zumindest früher aus Holtensen kam. Inwiefern spielt das eigentlich eine Rolle? Standorthöhe ist ja relativ ähnlich.
Allerdings sendet die 99,3 hauptsächlich Richtung Osten bis Süden, während die 100,0 imho auch eine Keule Richtung Nordwesten hat. Richtung Rinteln dürfte das einen Unterschied ergeben, oder? Und dann sind da 300W bei der 100,0 vs. 100W bei der 99,3...
Ob das also wirklich eine Verbesserung ist?

Zitat
Optimierer
Auf 100,0 MHz kommt in Garbsen westlich von Hannover im Hintergrund WDR 4 durch (Sender Münster-Baumberge). Das wird rund um Hameln (ca. 50 km näher am Sender) in höheren Lagen mit Sicherheit auch der Fall sein. Die ehemalige Hamelner BFBS R1 - Frequenz 99,3 ist da sauberer.

D.h., die Verbesserung ergibt sich eher daraus, dass die 99,3 weniger interferenzbelastet ist...?

von Habakukk - am 22.02.2017 18:11
Ich denke, daß in Hameln auf der 99,3 künftig (so wie jetzt auch auf der 100,0) vom Klüt gesendet werden wird. Der alte BFBS-Standort Holtensen (von dem die 99,3 kam) ist zwar noch vorhanden und die UKW-Sendeantennen sind auch noch dran, macht aber einen zunehmend verwahrlosten Eindruck (Pflanzenbewuchs des Grundstücks).

von Optimierer - am 22.02.2017 18:41
Gratulation nach Hannover. Es war an manchen Tagen schon etwas eigenartig, wenn das Radio auf der A7 zwischen Anderten und Laatzen erst den Pi-Code von NDR2 einlas und dann auf die 96,2 wechselte. :D
Die 100,0 ist ein absoluter Mehrgewinn, in nördlicher Richtung allemal. Die 99,3 in Hameln halte ich ebenfalls für einen Glücksfall. Die bereits erwähnte Gleichkanalbelegung mit Münster in westlicher Richtung fällt dann weg, die 99,3 ist dagegen absolut frei. Die neue 99,3 in Nienburg fällt nicht ins Gewicht.

von Mc Jack - am 22.02.2017 19:25
Ich kann zu der ganzen Umbelegungs-Aktion nur sagen: gut und technisch sinnvoll gemacht!

Als die 100,0 MHz für Radio Hannover vor einigen Wochen ins Gespräch kam, hatte ich noch Bedenken wegen Radio Aktiv. Aber die Beteiligten haben hier mitgedacht.

Jetzt könnte Radio 21 noch versuchen, die 106,8 in Hameln zu bekommen (ehemals BFBS R2)...

von Optimierer - am 22.02.2017 21:57
Hi,

die 87,6 ist tatsächlich schwierig, da bei minimaler Tropo selbst hier in der Innenstadt immer entweder NDR 2 aus Hamburg oder hr3 Sackpfeife durchkommt.

Vor Aufschaltung war die Frequenz ein Super Tropo-Indikator.

Das führt dazu, dass es an der Hausantenne mit der alten Anlage an manchen Tagen absolut unmöglich wird, Radio Hannover zu hören, weil nur noch Matsch ankommt.

Beim Panasonic lässt sich das durch die Antennenstellung vermeiden und der Empfang ist nur leicht angekratzt. Bei starker Tropo hat man dann je nach Ausrichtung alle 3 Sender gleichtzeitig.

Die 100,00 ist da weniger ein Problem, Münster kommt ohne Tropo hier nicht an.

Gruß
Micha

von MichaausH - am 23.02.2017 17:45
Die 87,6 MHz in Hannover wäre als Einzelfrequenz bestens dazu geeignet, mit einem leichten Versatz nach unten, auf 87,5 Mhz zu senden.
- man hätte weniger Störungen durch Hamburg, Sackpfeife, Goslar
- man würde diese Sender weniger stören, mehr Leistung möglich
- als Einzelfrequenz hätte man auch kein Problem mit dem RDS
- jedes UKW-Radio kann diese Frequenz empfangen

von Optimierer - am 26.02.2017 17:52
Zitat
Optimierer
Die 87,6 MHz in Hannover wäre als Einzelfrequenz bestens dazu geeignet, mit einem leichten Versatz nach unten, auf 87,5 Mhz zu senden.


Es scheint aber in Deutschland eine Regelung zu geben, nach der weder die 87.5 noch die 108.0 am anderen Ende des Bandes genutzt werden dürfen, denn diese werden (ausser doch manchmal als Kabelfrequenzen) nie genutzt.

von Patty-Teddy - am 26.02.2017 23:19
Zitat
Harald Z
Der Grund für die Nichtbelegung von 87,5 und 108,0: Ein UKW-Sender hat eine Bandbreite.
Ein UKW-Sender auf 87,5 oder 108,0 würde mit der Hälfte dieser Bandbreite über den festgelegten UKW Bereich herausragen.

So ist es. Die Bandgrenzen von Band II liegen bei 87.5 und 108.0 MHz.
Ein Sender auf 87.6 belegt den Bereich von 87.5-87.7 MHz, stößt also bereits an die Grenze. Auf 107.9 entsprechend.
Es gibt zwar einige Sender in Europa auf 87.5 und 108.0 MHz, vor allem in I, E und GRC. Diese Belegung ist jedoch illegal und zu einem Teil handelt es sich bei den Sendern auch tatsächlich um Piraten.

von iro - am 27.02.2017 09:01
Zitat
iro
Zitat
Chief Wiggum
In Polen sendet auf 87,5 aber auch was legales
http://old.radiopolska.pl/wykaz/polska.php

In Polen sendet auf 87,5 aber auch was legales illegal.
Der Bandplan gilt ja für die gesamte Region 1, also auch für Polen.


Die werden schon ihre speziellen Abkommen haben, denn "Polskie Radio 1" ist kein Piratensender, sondern das Erste der öffentlich-rechtlichen Programme. Vielleicht wurde die Bestimmung für die 87.5 auch bereits gelockert, weil >> Da es Eurosignal nicht mehr gibt und die BOS digital funken, könnte die 87,5 doch belegt werden.

von Patty-Teddy - am 27.02.2017 14:04
Zitat

Vielleicht wurde die Bestimmung für die 87.5 auch bereits gelockert, weil >> Da es Eurosignal nicht mehr gibt und die BOS digital funken, könnte die 87,5 doch belegt werden.

Es handelt sich um eine internationale Vereinbarung und Polen ist zumindest Mitglied der Internationalen Fernmeldeunion. Polen hat GE84 (Festlegung von 87.5-108 MHz für Rundfunkzwecke) allerdings nicht ratifiziert...
Viele andere Länder auch nicht... https://www.itu.int/online/mm/scripts/mm.final-acts.list?_languageid=1&_agrmts_type=RA-84

Eurosignal gab es m.W. nicht in Polen. Aber natürlich nebenan in Berlin.

http://www.itu.int/en/ITU-R/terrestrial/broadcast/Pages/FMTV.aspx

von iro - am 27.02.2017 14:27
Zitat
Patty-Teddy
Es scheint aber in Deutschland eine Regelung zu geben, nach der weder die 87.5 noch die 108.0 am anderen Ende des Bandes genutzt werden dürfen, denn diese werden (ausser doch manchmal als Kabelfrequenzen) nie genutzt.


Und warum sendet dann KICK FM in Essen auf 87,5 MHz ?

http://www.kickfm.eu/empfang/

von HouseFan - am 02.03.2017 11:49
Zitat

Und warum sendet dann KICK FM in Essen (...)

Die senden nicht im Rundfunkband, sondern auf einer Reportagefrequenz, für die dieser Frequenzbereich zugewiesen ist. Und die machen dort auch keinen Rundfunk (das darf dort nämlich nicht gemacht werden, mal abgesehen davon, daß KickFM auch nur Internetradio machen darf), sondern nutzen diese Frequenz als "Zuspielfrequenz" - für was auch immer...
Man nutzt einfach eine Gesetzeslücke.

von iro - am 02.03.2017 12:53
Zitat
iro
Zitat

Und warum sendet dann KICK FM in Essen (...)

Die senden nicht im Rundfunkband, sondern auf einer Reportagefrequenz, für die dieser Frequenzbereich zugewiesen ist. Und die machen dort auch keinen Rundfunk (das darf dort nämlich nicht gemacht werden, mal abgesehen davon, daß KickFM auch nur Internetradio machen darf), sondern nutzen diese Frequenz als "Zuspielfrequenz" - für was auch immer...
Man nutzt einfach eine Gesetzeslücke.


OT: Ist denn die Sendeleistung von diesem Sender bekannt?

von Cha - am 03.03.2017 10:39
Zulässig sind 60 Watt (siehe http://www.loesbar.de/dokumente/regtp/fnp.pdf Seite 162), gearbeitet wird überwiegend mit 30 Watt um die Zuführung zu realisieren. Bei Tropo und ansteigender Feldstärke auf den Nachbarkanälen (insbesondere durch die Sackpfeife) werden 60 Watt eingesetzt.

99,3 Hameln = 300 Watt
100,0 Hannover = ??? Watt

Kennt jemand die Sendeleistung mit der in Hannover gearbeitet werden soll?

von Staumelder - am 03.03.2017 11:42
Auf der Homepage von radio-aktiv.de steht weiterhin: "Neue Sendeantennen sind bereits diese Woche im Auftrag der NLM auf dem Klüt-Sendeturm in nun 35 m Höhe angebracht worden, um einen größeren Wirkungsgrad zu erreichen."

Hingen die vorher niedriger? Auf diversen Senderfotos sind am Klütturm ein ganzer Haufen UKW-Yagis zu sehen. Welche sind zum Senden und welche dienen als Kabel-Kopf-Empfangsantennen? Hat jemand die "neuen" Sendeantennen fotografiert?

von Optimierer - am 17.03.2017 22:03
OK, 7 Meter höher als vorher. Dann werden wohl die drei vier-Element-Yagis, die auf den folgenden, verlinkten Bildern ganz unten zu sehen sind, oberhalb der anderen Yagis angebracht (unterhalb der Plattform).

https://www.google.de/url?sa=i&rct=j&q=&esrc=s&source=images&cd=&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwi-jPia197SAhUGXhQKHdmeAekQjRwIBw&url=https%3A%2F%2Fwww.mysnip.de%2Fforum-archiv%2Fthema-8773-447778%2FSenderfotos%2BHameln-Kluet%2B_Gross_.html&bvm=bv.149760088,d.d24&psig=AFQjCNEf7m1sAkXXSEaDoEFYkpkHSbigpw&ust=1489879343545211

von Optimierer - am 17.03.2017 23:26

Re: Frequenzwechsel in Hannover und Hameln

Als ob ich´s nicht geahnt hätte ! Der große Wurf ist die neue Frequenz wirklich nicht. Auf der Rückfahrt von der Arbeit habe ich eben die 99.30 MHz im Autoradio getestet. Auf der A2 zwischen Kreuz/Ost und Langenhagen kommt immer wieder N-Joy aus Nienburg durch, manchmal sogar gleich stark. Weiter westlich dürfte es bestimmt nicht viel besser sein. Immerhin : An der Dachantenne mäßiger Empfang wie vorher auch. Also : Bitte noch mal nachbessern, liebe Techniker !

von Radiologe - am 23.03.2017 15:02
Radio Aktiv-webseite:
Zitat

Sendegebiet:
Das Weserbergland mit dem Kernsendegebiet Hameln-Pyrmont

Zitat

Leitbild
radio aktiv ist das lokale Radio für die Menschen im Landkreis Hameln-Pyrmont.


Nix Hannover! Die Region Hannover hat einen eigenen zuständigen Sender.

Zitat
radiologe
Auf der A2 zwischen Kreuz/Ost und Langenhagen kommt immer wieder N-Joy aus Nienburg durch, manchmal sogar gleich stark.
Das liegt nun ja auch bereits mehr als 25km außerhalb des Sendegebiets von Radio Aktiv.

von iro - am 23.03.2017 16:27
Im eigentlichen Sendegebiet dürfte die Doppelbelegung Nienburg/Hameln unproblematisch sein. Schließlich liegen Süntel und Bückeberge dazwischen. Mich wundert, dass überhaupt auf der A2 Höhe Langenhagen noch was aus Hameln auf 99,3 durchkommt. Nienburg ist von da aus etwas näher. Außerdem liegt Richtung Hameln der Deister im Weg.

von Lorenz Palm - am 24.03.2017 16:23
Gestern nachmittag habe ich einen Spapiergang auf dem Klüt gemacht und mir den Turm angesehen. Alle Empfangs-Yagis unterhalb der Plattform wurden entfernt und die Sende-Yagis von Radio Aktiv sind jetzt weiter oben, unterhalb der Plattform montiert. Ich habe ein paar Fotos geschossen.

Leider ist es in diesem Forum anscheinend nach wie vor nicht möglich, direkt Bilder einzufügen. Da ich die Zugangsdaten zu meinem alten Arcor-Account nicht mehr habe und mich auch nicht bei einem dieser werbevereuchten Filehoster anmelden möchte, kann ich die Bilder leider nicht posten.

von Optimierer - am 27.03.2017 13:22
Heute habe ich den Empfang auf der 99,30 MHz in der östlichen Region Hannover getestet :
Während es ab Langenhagen in richtung Westen ein Mischmasch aus N-Joy und Radio Aktiv gibt, ist der Empfang weiter östlich etwas besser. Auf der A7 bis Anderten und weiter bis Sehnde ist das Signal von Radio Aktiv durchaus zu hören. Der Empfang ist sehr wechselhaft, das heißt vom brauchbarem Signal bis zum totalen Wegbruch ist alles dabei, RDS war zu keinem Zeitpunkt möglich. Allerdings mischt sich östlich von Hannover bereits RBB Radio Eins aus Belzig dazwischen, was wohl auch dem heutigen Morgentropo zu verdanken ist.

von Radiologe - am 27.03.2017 17:19
Radio Hannover via Facebook um 21.03 Uhr:
Zitat

Jetzt Neu: Wir senden ab sofort auf unserer neuen Frequenz: 100,0. Radio Hannover: 100 Prozent Hannover für die ganze Region! Mehr Hannover geht nicht...


Link (Bild mit Karte, die bis Nienburg - Hameln - Celle reicht): https://www.facebook.com/RadioHannover/photos/a.230566823814942.1073741828.229373853934239/599938353544452/?type=3

von iro - am 29.03.2017 19:33
Die Reichweite gen Süden habe ich gerade getestet: :spos:
Dem ersten Eindruck nach ist mit Radio 21 auf der 104,9 identisch. Bad Salzdetfurth und Bodenburg sind beifahrertauglich versorgt, wenn man den einen oder anderen Spratzer überhört. Parallel dazu kämpfen hr3 und NDR2 auf 87,6 miteinander, von Hannover keine Spur. Krasse Verbesserung!

von Mc Jack - am 29.03.2017 20:29
Wenn die Technik von Radio Hannover (MB???) schlau ist, werden 87,6 und 100,0 gegenseitig mit AF-Frequenzen "vernachbart". Dann wechseln viele Auto- und sonstige RDS-Radios automatisch zu der eigentlich immer stärkeren 100,0 oder behalten sie zumindest in der AF-Liste, sodaß bei Abschalten der 87,6 automatisch die verbleibende 100,0 ausgewählt wird.

Ich habe derzeit leider kein Radio, das die AF-Listen ausgibt. Kann mal jemand prüfen, ob die beiden Frequenzen gegenseitig in den AF-Listen eingetragen sind, solange die 87,6 noch on air ist?

von Optimierer - am 31.03.2017 23:42
Heute konnte ich um kurz nach 12:00 Uhr auf dem Pferdekopf in der Nordheide bei Handeloh auf 100,0 für ein paar Minuten Radio Hannover mit dem E5 empfangen (Entfernung 97 km). Es wurde auf die neue Frequenz und das vergrößerte Sendegebiet hingewiesen. Danach wurde es wieder von Radio PSR verdrängt, der auf dieser Frequenz dominierte.

von Lorenz Palm - am 01.04.2017 18:05
Ich konnte bisher überhaupt keinen nennenswerten Unterschied zwischen Radio Hannover, Radio Leinehertz und Radio 21 ausmachen. Das nimmt sich in den Randgebieten irgendwie nix, außer bei Tropo, wenn z.B. Chemnitz oder Wiederau hochkommen.

BTW: Der Hauptgewinner (zumindest in östlicher Richtung) scheint Radio Aktiv zu sein. Auf der A7 zwischen HI und H geht der jetzt auffallend stabil, wenn auch nur knapp mit RDS. Natürlich nur, solange Belzig die Füße stillhält. ;)

von Mc Jack - am 06.04.2017 11:48
Attentuator wird den Bereich um Bad Nenndorf / Stadthagen meinen.Dort war auch die 87,6 nicht ganz so dolle.

Ich selbst kann leider empfangsmäßig aktuell gar nicht mitreden (Heimat-QTH ist ca. 50 km Luftlinie westlich von Hannover) da ich aktuell in einem ganz anderen Teil Deutschlanfs unterwegs bin...

von WiehengeBIERge - am 06.04.2017 15:58
Ich bin heute noch einmal durch Bad Nenndorf gefahren und dann die B 442 in Richtung Haste. Selbst in Bad Nenndorf, das ja relativ hoch gelegen ist, ist mehr Rauschen zu hören als Programm. Und das, obwohl man von dort den Telemax bei gutem Wetter mit bloßem Auge sogar sehen kann! In Richtung Haste geht's dann nicht nur topographisch, sondern auch empfangsmäßig nochmal bergab.

Auch stationär ist das alles andere als dolle...! Ich wundere mich daher, warum hier so begeistert eine Empfangsverbesserung beschrieben und gefeiert wird. Radio Leineherz kommt hier jedenfalls besser an.

von Attenuator - am 06.04.2017 18:03
Besteht das Problem auch mit anderen Radios/Autos?
Ansonsten wäre ja nur noch eine mögliche Ausblendung in westlicher Richtung eine Erklärung. Habs heute nochmal in Bodenburg und Lamspringe (Südkreis HI) getestet: 100,0, 104,9 und 106,5 nehmen sich da rein gar nichts. Selbst in Seesen, wo das Radio aus lauter Verzweiflung in letzter Not zur 104,9 greift, ist kein erkennbarer Unterschied vorhanden. Dasselbe Spiel letzte Woche am Dreieck Walsrode. Da war zu 87,6-Zeiten überhaupt nicht an Radio Hannover zu denken...

Die Theorie mit dem lokalen Störträger auf 100,0 wäre dann noch eine Möglichkeit..

von Mc Jack - am 06.04.2017 18:14
Zitat
Attenuator
Ich bin heute noch einmal durch Bad Nenndorf gefahren und dann die B 442 in Richtung Haste. Selbst in Bad Nenndorf, das ja relativ hoch gelegen ist, ist mehr Rauschen zu hören als Programm. Und das, obwohl man von dort den Telemax bei gutem Wetter mit bloßem Auge sogar sehen kann! In Richtung Haste geht's dann nicht nur topographisch, sondern auch empfangsmäßig nochmal bergab.

Auch stationär ist das alles andere als dolle...! Ich wundere mich daher, warum hier so begeistert eine Empfangsverbesserung beschrieben und gefeiert wird. Radio Leineherz kommt hier jedenfalls besser an.

Ich kann deine Beobachtungen voll und ganz bestätigen. Ich war gestern etwas weiter westlich im Bereich Sachsenhagen/Lindhorst unterwegs. Die Hinweisschleife auf der 87,6 war gut zu hören.
RDS Signal vorhanden. Ebenso auf der 104,9 und der 106,5. 100,0 stark verrauscht,Radio Hannover nur zu erahnen.
Etwas genauer kann ich den stationären Empfang in Stadthagen beschreiben:
Dort war mit einem Panasonic RF D10. Radio Hannover bislang in der Küche noch einigermaßen akzeptabel reinzubekommen, da die Frequenz hier außer bei starkem Tropo aus Nord kaum gestört wird. Auf der 100,0 dominiert weiter WDR 4 aus Münster und läßt sich schlecht ausblenden, was vorher bei Radio Aktiv aber auch schon schwierig war. Die anderen Frequenzen vom Telemax sind zwar wegen Nachbarkanalstörern auch nicht 100% sauber, aber eindeutig stärker als die 100,0.

Ich kann mir gut vorstellen, dass auf den höheren Stellen in Bad Nenndorf der Sender Münster auch noch reinstört. Eine weitere denkbare Erklärung, wäre, dass die Frequenz von Mischprodukten aus Barsinghausen und Stadthagen kaputt gemacht wird.

von RF_NWD - am 06.04.2017 20:09
Ich versuch mal, das diffuse Bild zu beschreiben :
Ich war heute Nachmittag wieder in dem Bereich, an der Grenze zur Region Hannover. Diesmal bei dem schönen Wetter aber zu Fuß. Ausgerüstet mit 3 Mini Empfängern. ( Sangean DPR 34, Sony XDRP1 DBP und einem alten Handy von Samsung). Ich bin eine Strecke zwischen Haste und Sachsenhagen am Mittellandkanal hin und zurück gelaufen. Sicherlich waren die Bedingungen noch etwas angehoben, aber nicht extrem.
Ich habe dabei fast alle denkbaren Varianten auf der 100,0 in dem Abschnitt kennengelernt..
Ständiger Wechsel zwischen Radio Hannover und WDR 4 im Bereich Haste. Auf der Kanalbrücke Idensen guter Empfang von Radio Hannover mit RDS. Dort ging aber auch die 87,6 sehr gut. Ab Niengraben wurde der Empfang schwächer, WDR 4 war aber auch weniger zu hören bis dann auf der Frequenz irgendwann nur noch Rauschen war Noch weiter westlich hörte es sich sowohl im Sony wie im Handy so an, als ob ein Leerträger drauf wäre. Den schlechtesten Empfang gab es beim Sony im Kopfhörerbetrieb, besser stellte sich das Samsung Handy an. Vor allem auf dem Rückweg, als das Signal aus Hannover wieder stärker rein kam, hatte ich damit aber häufiger die Situation, dass der Empfänger das Signal stark abschwächte.
Hier scheint irgendwie alles zusammenzukommen, was die Frequenz dort unbrauchbar macht:
Für mobilen Empfang ist das Signal immer noch viel zu schwach. Münster liegt ständig auf der Lauer und funkt dazwischen. Dazu kommt noch eine Vermutung: Die 101,9 aus Barsinghausen stört durch ihre Nebenfrequenz ganz massiv, weshalb alle Empfänger das Signal oft runter geregelt haben, um Mischprodukte zu verhindern. Leinehertz auf der 106,5 war mit diesen Geräten zwar auch kein Vergnügen, aber nur gelegentlich ganz weg. Die 87,6 ist auch viel zu schwach, konnte aber mit dem Sony bei ausgezogener Antenne noch annehmbar empfangen werden.

von RF_NWD - am 09.04.2017 16:09
Zitat
Mc Jack
War die 100,0 einfach nur durch ein zu schwaches Signal verrauscht oder war sie angezischelt und durch ein anderes Programm gestört?


Ich bin gestern mit dem Auto von Bad Nenndorf nach Wunstorf gefahren (B442). Radio Hannover ist auf diesem Streckenabschnitt unhörbar. In Wunstorf und Bad Nenndorf kommt der Sender auf der 100,0 MHz zwar ab und zu ganz gut durch, aber zwischen den Orten versinkt er oft völlig im Rauschen. Vom WDR aus Münster habe ich auf diesem Streckenabschnitt allerdings auch nichts wahrgenommen. Also einfach zu schwach, ohne großartig gestört zu werden. Die 87,6 MHz ist auch nicht viel besser, aber der 100,0 doch vorzuziehen! Und die 106,5 MHz ist gut hörbar. Kaum vorstellbar, dass beide mit gleicher Leistung vom selben Standort senden. Vielleicht hängt die Antenne von Radio Hannover ja 20 m tiefer. Oder es sind anstatt 300 Watt nur 30 Watt....

Fazit: An meinem Empfangsort ist der Frequenztausch ein Schuss in den Ofen! Da hatte ich einiges mehr erwartet!

von Attenuator - am 09.04.2017 20:58
Zitat
Mc Jack
Ist ja witzig...Ich glaube, ich muss der Ecke mal einen Besuch abstatten. Ist ja vom Arbeitsplatz in Stöcken nicht ganz so weit. ;)


Ein Besuch lohnt auf jeden Fall! Nicht nur wegen der hannoverschen Frequenzen, sondern auch wegen der 101,2 MHz aus Bremen ;)

von Attenuator - am 09.04.2017 21:03
Als ich am Sonntag schrieb:
"Noch weiter westlich hörte es sich sowohl im Sony wie im Handy so an, als ob ein Leerträger drauf wäre."
wusste ich noch nicht, dass es nachmittags tatsächlich einen Sendeausfall etwa zwischen 14:00 und 14:30 gegeben hat. (lt Facebook) Der Leerträger ist also geklärt.

von RF_NWD - am 10.04.2017 21:34
Ich war gestern auf der A2 in der Richtung unterwegs und kann die hier geschilderten Beobachtungen bestätigen.
Bereits in Höhe der Abfahrt Wunstorf-Kolenfeld scheint das Signal wegzubrechen, was aber nicht der Fall sein kann. Es zischelt einfach nur, was entweder an Mischprodukten durch den Sender Barsinghausen liegt oder an WDR4. Das konnte ich in der Kürze nicht feststellen. In Höhe Barsinghausen ist es noch schlimmer. Direkt auf der Kuppe hinter der Abfahrt ist die Sache dann eindeutig: WDR4 übernimmt die 100,0, der PS wird eingelesen und das Radio schaltet sofort auf die 100,5 um.
In Lauenau habe ich dann die A2 verlassen. Dort war dann ein ganz anderes Problem vorhanden: Der Sender Barsinghausen hat dort den Antennenverstärker restlos überfahren, das Radio schaltete dann auch sofort auf die 101,9 um. Ziemlich krasse Ecke! In der Gegenrichtung kann ich fast bis Braunschweig fahren ohne das es zu größeren Problemen kommt.
Als Empfänger diente mir das Kenwood KDC-BT73DAB, der Antennefuß ist von der Hirschmann Hit Auta 16V und der lange Strahler ist vom Smart 451. Eigentlich eine 1A Empfangsanlage, aber in der Ecke ist sie einfach überfordert..
Die 87,6 ging übrigens noch schlechter. Das lag gestern an NDR2 in RDS-Stärke. Das Radio schaltete dann auch gleich auf die 102,6 um...

von Mc Jack - am 12.04.2017 08:12
Sag ich ja, das gleiche hatte ich ja auch damals schon auf der 87,6 beobachtet in der Gegend.
Barsinghausen (oder war es Stadthagen? Egal, spielt keine Rolle) erzeugt in vielen Radios übrigens u.a. ein fettes Mischprodukt auf 100,2 MHz, tlw. auch 30 km weiter westlich noch. Könnte auch mit ein Problem sein.

von WiehengeBIERge - am 12.04.2017 16:56
@Mc Jack : Vielen Dank für die ausführliche Antwort.:spos:: Also auch mit absoluter Hightech-Ausrüstung ist das Empfangsproblem in dem Bereich nicht in den Griff zu bekommen. :confused:
Als ich meine Beobachtungen vom Sonntag aufschrieb, dachte ich : " Die werden mich alle für bekloppt halten"
@Attenuator : Ich bin mir auch nicht sicher, ob aus Hannover Richtung SW mit voller Sendeleistung gearbeitet wird, oder ob da nicht doch Einzüge Richtung Münster gefahren werden, die dann aber deutlich heftiger als auf der 106,5 sein müßten, die in Stadthagen im ganzen Haus prima läuft.

Im Bereich Stadthagen ist bei mir ( ist nicht im gesamten Stadtgebiet so ) hauptsächlich WDR 4 verantwortlich für die Misere. Sogar im EG ist Münster noch hörbar, wo ich sonst gut Störer ausblenden kann .Beim Panasonic kann ich da viel mit Ausrichtung der Antenne korrigieren . Und zudem sehr großsignalfest. Schafft bei mir als einziger HR 1 gegen die Mischprodukte aus Stadthagen auf der 99,0 gut durchzusetzen.

von RF_NWD - am 12.04.2017 17:08
Es gibt nur noch diese 3 Antenne die man auf dem Bild sieht . Das Versorgungsgebiet hat sich komplett verändert und geht jetzt grob von 90 Grad bis 270 Grad. Der Norden in Richtung Rinteln wird jetzt nicht mehr versorgt. Wundert mich ,dass bei Hannover das Signal immer noch zu hören ist .

Der Pegel in Hameln Innenstadt ist jetzt auch leicht zurückgegangen.

von Fusseck - am 17.04.2017 19:34
UKW Können DAB Sender durch Interferenzen stören

Klassiker dafür ist in Greifswald die 98,9 UKW, die zwei mal gerechnet 197,8 MHz ergibt, was exakt dem Kanal 8B entspricht, der in Marlow gesendet wird.

Zugleich sind die Störungen durch Barsinghausen folgendermaßen 2x 101,9 - 103,8 = 100,0.
Das sind die Interferenzen dritter Ordnung, wenn ich mich da richtig durchgelesen habe.

von Eheimz - am 18.04.2017 08:10
Halo zusammen

man sollte bei aller Rechnerei eins nicht vergessen und dass ist meistens die einfachste Erklärung, nur neigt der Homo sapiens gerne dazu die Problem beie anderen Zu Suchen, in dem Fall beim Sender statt bei sich selbst.

100mhz ist auch eine bekannte "Problemfrequenz" für äussere Störquellen wie Telefonie Anlagen oder Home Office PC. Vor allem im Großraum Berlin und Richtung Vorpommern / Ostseeküste (Rügen, Usedom) macht die Frequenz dem Sender "Radio POp FM" aus Dänemark bzw. der Ostseewelle aus Wolgast das Leben schwer.


Etliche Wlan Router, DSL Anlagen, Funk / Wireless und Bluetoth Geräte arbeiten in diesem Bereich oder stören diese Frequenz. Es gibt auch Gegenden hier in der Prignitz wo die 99,9 von Radio 1 von einem breiten Rauschen oder einem Pfeifton überlagert wird, der von 100 ,0 kommt und rüberdrückt sobald der Turm in Pritzwalk sich nicht mehr in Sichtweite befindet.

Im Raum HAmeln Pyrmont fällt das vermutl. nicht so stark aus, dort leben überwiegend ältere Menschen und Kurgäste. In der Grossstadt Hannover sind natürlich Hunderte Geräte (Home Entertainment, Internetanschlüsse, Firmennetzwerke) aktiv und fallen umso heftiger in's Gewicht

Weitere bekannte Problemfrequenzen sind 88,0 und 96,0 MHz dort stören vor allem Sat Receiver, aber auch moderne Haushaltsgeräte die über Funk oder Fernbedienungen betrieben werden.

Hintergrund sind einerseits die immer mieser werdende Verarbeitung bei vor allem billiger Technik aus Fern-Ost aber andererseits auch die Bequemlichkeit der Benutzer.

Mittlerweile müssen sich ja selbst Licht, Mikrowelle, Geschirrspüler und sogar Weihnachtsbaumbeleuchtung mittels Fernbedingungen gesteuert werden. Und dann wundern sich manche Leute warum ihnen am Heiligabend ständig der Fenseher an und aus geht weil die Fernbedienung auf der selben Frequenz arbeitet,

Wer also über schlechten Radioempfang auf den genantnen Frequenzen klagt sollte vielleicht erst einmal bei sich selbst anfangen und alle unnötigen Geräte (auch die im Stand by Modus) abschalten und vom Netz trennen. Wenn dann ncoh etwas stört evtl. beim Nachbarn klingeln.

Übrigens bei Prasseln und Brummen auf den AM Bereichen (Mittel- Lang- Kurzwelle) hilft es im Auto den Motor abzustellen. Laptops sollte man auch nicht während des Hörens auf diesen Wellenbereichen laufen lassen. Vor allem Fujisu Siemens Geräte machen da Probleme, Toshiba und Acer eher weniger.

Gruß a.d. Prignitz - M.Kraus

von MICHAELKRAUS - am 18.04.2017 09:06
Zitat

100mhz ist auch eine bekannte "Problemfrequenz" für äussere Störquellen wie Telefonie Anlagen oder Home Office PC.

Auch die Autoelektrik/Bordcomputer kann ein Störsignal auf der 100.0 erzeugen, häufiger macht diese das allerdings auf 96.0 MHz. Die Störung (Leerträger) auf 98.3 MHz dagegen hat ihre Ursache dagegen in einem DAB-Radio.
Meine Bordelektrik erzeugt auch noch eine Störung auf 104.0 MHz.

von iro - am 19.04.2017 16:57
Wir sind grade in Hannover und machen da Urlaub. Auf der 87,6 Mhz läuft ja die Hinweisschleife, auf der 100Mhz das Programm. Die 100 Mhz geht bedeutend besser, ist auf der 87,6 Mhz die Leistung reduziert? Für 200Watt ist der Unterschied zu 300Watt schon recht deutlich. Die 87, 6 kann man im Hotelzimmer man so grade empfangen während die 100 Mhz problemlos geht.

von UKW vs. DAB+ - am 19.04.2017 17:06
Unstrittig ist, das sich die Reichweite von Radio Hannover nach Osten,Norden und Süden verbessert hat. Diskutiert wird einzig eine Verschlechterung oder keine Verbesserung in Richtung Westen.
Die Beobachtungen von Attenuator von Mc Jack und mir deuten darauf hin.
Die Erweiterung gegenüber der 87,6 beträgt nach FM Scan gerade mal gut 10 km, die in der Realität aber nicht erreicht werden. Genau in diesem erweiterten Bereich nach Westen treten die geschilderten Störungen auf. Am äußersten Westrand ist WDR 4 dafür verantwortlich. Auch schön auf einer alten Radiomobile Karte zu sehen., wie weit Münster in den Bereich noch reinstreut. Am Rande des alten Einzugsbereichs der 87,6 kommt dann das Intermodulationsproblem Barsinghausen hinzu und sorgt für fiese Störungen auf nicht großsignalfesten Empfängern.
Man made noise allein kann das nicht erklären. Ich bin mit mobilen Empfängern im Akkubetreib in diesem kritischen Bereich in freiem Gelände unterwegs gewesen. und habe das Problem sehr gut nachvollziehen können.
Bislang nicht geklärt ist ,ob doch bestimmte Bereiche nach Westen ausgeblendet sind, mit deutlich reduzierter Lesitung. Weitere Empfangsbeobachtungen aus dem Westbereich der Region Hannover wären dafür hilfreich.

von RF_NWD - am 19.04.2017 23:10
[attachment 9106 IMG_4435.PNG]

Die 106.5 hat angeblich genau in der Richtung einen Einzug, vielleicht musste man ihn Aufgrund des Antennensystems auch bei der 100.0 so umsetzen? In Wunstorf waren heute keine Unterschiede zwischen 100.0 und 106.5 feststellbar (Als "Messgerät" stand ein RCD 310 mit zur Verfügung).

von Dr. Antenne - am 20.04.2017 13:55
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Radio Hannover: Probleme mit Frequenzwechsel


Zitat

Seit Ende März können die Hörer von Radio Hannover den Sender über doe leistungsstärkerer UKW-Frequenz 100,0 MHz (300 Watt) empfangen. Die alte Frequenz 87,6 (100 Watt) wurde nach einer kurzen Übergangszeit abgeschaltet. Auch die neue 100,0 MHz wird vom Sendestandort Telemax ausgestrahlt, allerdings mit deutlich höherer Sendeleistung. “Mit diesem Frequenzwechsel können wir nunmehr die gesamte Region Hannover mit unserem Programm versorgen, teilweise noch darüber hinaus”, freute sich Programmchef Björn Stack in einer Presseaussendung vor einigen Wochen.

Nun aber mehren sich die Stimmen, die über schlechten Empfang in der Hannoveraner City klagen. In einem Facebook-Post befragte der Sender seine Hörer nach ersten Empfangsergebnissen. Oftmals ist von Aussetzern, gerade in der Innenstadt, zu lesen. Ebenfalls auf Facebook hat sich der Sender zu Wort gemeldet: “In der Fläche haben wir durch die neue Frequenz deutliche Zugewinne – Celle, Wedemark, Peine etc. In einzelnen Straßenzügen im Sendegebiet, auch in Hannover, hat sich der Empfang leider zunächst etwas verschlechtert. Wir sind an einer Optimierung dran.”


http://www.radiowoche.de/radio-hannover-probleme-mit-frequenzwechsel/

von Hallenser - am 01.05.2017 11:56
Zitat
Dr. Antenne
[attachment 9106 IMG_4435.PNG]

Die 106.5 hat angeblich genau in der Richtung einen Einzug, vielleicht musste man ihn Aufgrund des Antennensystems auch bei der 100.0 so umsetzen? In Wunstorf waren heute keine Unterschiede zwischen 100.0 und 106.5 feststellbar (Als "Messgerät" stand ein RCD 310 mit zur Verfügung).
Zumindest ab/bis Bad Rehburg (auf der B441) ist Radio Hannover gut anhörbar. Als DAB-User hat man ja heute andere Ansprüche, aber für UKW ist das schon ok. In meiner Erinnerung ging die 87,6 deutlich schlechter....

stefsch

von stefsch - am 01.05.2017 14:53
Ich konnte heute bei einer Fahrt nach Winsen / Aller (aus Hobbygründen, aber nicht das Radio-Hobby) ein bisschen die 100,0 testen.
Auf der B65 Richtung Minden war die ganze Zeit WDR4 mit O=4, tlw. noch mit RDS empfangbar, bis auf ganz kurze Fetzen keine Spur von Hannover.
Auf der B482 Richtung Norden wurde es aber recht schnell interessant:
Schon kurz vor dem Kraftwerk Lahde kam immer mehr von Radio Hannover durch, ab dem Kraftwerk dann nur noch! Weiter nach Norden wurde der Empfang sogar immer besser, noch auf NRW-Gebiet (wenn auch dem alleräußersten ;-) ) war RDS-Empfang möglich.
Meine Fahrt ging weiter nach Nienburg und dann über die B214 bis nach Winsen. Empfang war durchgehend gegeben, nicht ganz perfekt aber durchaus noch "beifahrertauglich".
Die Rückfahrt ging dann noch weiter nördlich über Hodenhagen und Rethem wieder in Richtung Weser und dann wieder nach Süden, auf der ganze Strecke war Radio Hannover in brauchbarer Qualität empfangbar :eek: .

Schon erstaunlich wenn man bedenkt, wie schlecht der Sender vergleichsweise nach Westen rauskommt.
Da schwächelt er schon IN der Rgeion Hannover... Nach Norden geht der Empfang weit über die Region Hannover hinaus gut.

von WiehengeBIERge - am 21.05.2017 18:45
Diese Antennen hängen ganz sicher nicht zu hoch. ;)
Verzerrungen in Häuserschluchten sind nicht ungewöhnlich, speziell dann wenn der Sender in Stadtnähe steht oder, so wie in Berlin oder Bremen, mit hoher Leistung direkt aus der Stadt heraus sendet. Dir hier gennanten Störungen liegen scheinbar an Kabellecks und an Störungen aus dem PKW-Bordnetz und weniger an der Antennenhöhe.

von Mc Jack - am 22.05.2017 11:50
Zitat
jinglemann
Mal eine Frage dazu: Kann eine Antenne auch "zu hoch" hängen? :confused:
Wenn der Empfang in der City schlecht, ausserhalb besser und darüber hinaus noch weit geht ist der Antennenstandort vielleicht nicht ideal?
Als die UHF-Sender 1992 (?) vom Telemoritz (141m) auf den Telemax (282m, beides lt. Wikip.) "umgeswitched" wurden, war der der Empfang für die Anlieger (besser Unterlieger, 500-1000m um den Turm) massiv schlechter. Oft hat nichtmal eine Antennedrehung (plus Elevation) ein vernünftiges Signal gebracht. Die "Hauptenergie" ging über die Dächer hinweg und kam bestenfalls als Reflexion zurück. Oft musste man auch andere Antennentypen ausprobieren.
Besonders delikat: ZDF K24 und N3 K44 waren aufgrund der 160Mhz Unterschied (anderer Öffnungswinkel) stark unterschiedlich in diesem Bereich....kann mir also auch vorstellen, dass die 100,0-87,6=12,4Mhz bei UKW schon ähnliche Effekte für den Nahbereich bringen.....

stefsch

von stefsch - am 22.05.2017 12:25
Seit letzter Woche kommt Radio Hannover in Stadthagen mit deutlich besserem Signal bei mir an. Mit dem Panasonic ist es bei entsprechender Antennenausrichtung an mehreren Stellen im Haus möglich, ein sauberes Mono-Signal mit RDS reinzubekommen. Auch das eher empfangsschwache Sony XDR-P1DBP liefert dort mal was anderes als nur Rauschen. Ich vermute daher, dass irgendwelche Korrekturen an der Antennenleistung vorgenommen wurden, weil auch gestern bei eher etwas angehobenen Bedingungen aus Westen das Signal stabil blieb.
Mobil ist die Qualität aber immer noch sehr wechselhaft und schwankend. Richtung Mitellandkanal immer wieder Durchschläge aus Münster oder Rauscheinbrüche. Auf der B65 Richtung Bad Nenndorf sieht es besser aus.
Ich vermute aber dass der Empfang weiterhin je nach Wetterlage sich auch im Laufe des Tages ändern kann, je nachdem wie stark Münster einfällt.

von RF_NWD - am 25.05.2017 14:22
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