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Radioforum
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7
Erster Beitrag:
vor 12 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 12 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Wolf Sch, Kay B, seventeen, smid, Kroes, Nordi

Probleme mit Power N. 873AM?

Startbeitrag von Nordi am 25.02.2005 16:56

Eben wurde auf Z98 darauf hingewiesen, das es Probeleme mit dem Sender vom Power Network gebe. Leider hat mein Radio hier bei der Arbeit keine MW-Antenne . Ich kann aber ganz leise was empfangen. Wie sieht es bei euch aus?

Antworten:

Gestern kam der extrem schwach bis hier zum Niederrhein durch - hatte das aber auf Störungen aus dem Osten (da senden ja einige Russen, Ungarn usw) geschoben. Im Moment kommt die 873 aber stark wie immer um diese Uhrzeit hier durch.



von Kroes - am 25.02.2005 17:32
Kommt hier in der Region Flims-Laax-Falera sehr schlecht.

Am Anfang der Woche kam der perfekt



von smid - am 25.02.2005 17:36
Nordi schrieb :
Zitat

Eben wurde auf Z98 darauf hingewiesen, das es Probeleme mit dem Sender vom Power Network gebe.


Die Durchsage habe ich gestern noch mal im Radio (Z-98) gehört. Es würde von einer Ersatzantenne aus gesendet, wurde gesagt. Empfangsveränderung kann ich aber keine feststellen.

von seventeen - am 28.02.2005 13:02
Die besitzen drei (!) völlig gleichwertige Antennen, alle auf einer Linie. Da man nur noch Rundstrahlung macht, sind zwei der Antennen praktisch inaktiv. Das Umschalten auf eine andere Antenne ist insofern problemlos und hat keinen Einfluß auf die Abstrahlung. Ich kann hier auch in unmittelbarer Nähe keine Veränderung feststellen.
Vielmehr kommt der Rheinsender auf 1017 kHz total schwach. Am Samstagabend war gegen 18 Uhr in Limburg Wellensalat auf 1017. Der Rheinsender ging zeitweilig völlig unter, ist auch in der Mod sehr schwach.

Auch die 153 kHz kommt sehr schwach, sowohl von der Signalstärke, als auch von der Mod.

von Wolf Sch - am 28.02.2005 13:57
@ WS

Zitat

Die besitzen drei (!) völlig gleichwertige Antennen, alle auf einer Linie. Da man nur noch Rundstrahlung macht, sind zwei der Antennen praktisch inaktiv.


Wie haben die drei in einer Linie aufgestellten Maste eigentlich als Richtantenne funktioniert? - Wie eine Yagi-Antenne - also Reflektor - Dipol - Direktor?


Zitat

Das Umschalten auf eine andere Antenne ist insofern problemlos und hat keinen Einfluß auf die Abstrahlung.


Warum haben die anderen beiden Maste eigentlich keinen Einfluß auf die Strahlungsrichtung? Die müßten doch zumindest das Signal reflektieren.

von Kay B - am 28.02.2005 14:45
@Kay B:

Der Abstand der Antennen zueinander beträgt jeweils Lambda/2. Die werden jetzt in der Phase mit 0° 180° und -90° gespeist. Dadurch ergibt sich ein Richtdiagramm ähnlich einer Yagi-Antenne mit 3 Elementen (also relativ breite Öffnung).
Die Anlage wurde früher einmal so konzipiert.
Schon in den 80-er Jahren wurde jeweils tagsüber mit dem westlichen Mast Rundstrahlung betrieben und mit den beiden anderen Richtstrahlung. D. h. die wurden mit 0 und +90° gespeist und der westliche Mast war dann inaktiv.
Das ergibt ein Diagramm ähnlich einer 8 mit Ausblendung in westlicher und östlicher Richtung. In westlicher Richtung hätte man gar nicht ausblenden müssen, aber man bekam das mit den 3 Masten nicht in den Griff. Mit dem Erdnetz gab es Probleme. Auch das Verlegen neuer Speiseleitungen (oberirdisch!) mitte der 80-er Jahre brachte nur Nachteile. Durch Blitzschläge wurde die Anlage mehrfach außer Betrieb gesetzt.
Heute macht man nur noch Rundstrahlung.

Zitat

Warum haben die anderen beiden Maste eigentlich keinen Einfluß auf die Strahlungsrichtung? Die müßten doch zumindest das Signal reflektieren.


Eine gute Frage *grins*.

Man erdet die Antennen an bestimmten Punkten, damit keine Resonanz auftritt.

von Wolf Sch - am 28.02.2005 15:33
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