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Erster Beitrag:
vor 12 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 12 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Sebastian Dohrmann, Handydoctor, Gelöschter Benutzer, Thomas (Metal), Björn Possner, essemm, Alqaszar, matthias krause, Mathias Volta, -Ole-, Birger*, Robert S.

[Halb-OT] Schneechaos auf dem Brocken

Startbeitrag von Sebastian Dohrmann am 12.03.2005 22:02

In mehreren Nachrichtensendungen habe ich heute gehört, dass auf dem Brocken inzwischen 2 1/2 Meter Schnee liegen und heute alle Zufahrts -Strassen- und -Wege gesperrt worden sind. Es wird auch ausdrücklich davor gewarnt zu Fuß auf den Brocken zu gehen.
Zum Punkt:
Ich frage mich, wie der Sender auf dem Brocken nun gewartet wird. Ist noch jemand dort oben und schiebt sozusagen "Not-Schicht"? Oder ist der Sender jetzt unbewacht. Denn wenn jetzt irgendein Gerät versagt muss doch jemand da sein, der es reparieren kann. Haben dann die T-Systems Leute Sonderechte um noch dort hoch zu fahren? Selbst wenn ja... Man kommt ja engeblich nicht mehr ungefährdet oder garnicht mehr hoch. Bliebe der Sender Brocken, dann bei einem Sendeausfall "tot"?
Würde mich einfach mal interessieren...

Antworten:

Ich seh schon Forenmitglieder in Schneeschuhen da raufstapfen und kurze Zeit später gibt es Project wieder über die 89,0...



von Alqaszar - am 12.03.2005 22:27
Etliche Sender werden heute schon zumindest teilweise via Fernwartung gefahren. Wenn dann wirklich etwas kritisches kaputtgeht, muss eben einer hinfahren und den Schaden reparieren.

von -Ole- - am 12.03.2005 22:45
Gut das die Sender noch gehn :D



von Robert S. - am 13.03.2005 03:06
"Wenn die Endstufen schweigen, hat halb Norddeutschland Ruhe vor 89.0 RTL, SAW & Co"

@Jens:

Na Gott sei Dank endlich wieder Frieden im Äther ! :D

Grüße,
Matze



von Mathias Volta - am 13.03.2005 05:10
und wer oben ist kommt andersrum auch halt nicht mehr runter:( :p

von Gelöschter Benutzer - am 13.03.2005 07:27
Es gab doch noch dieses andere Prinzip des Transports. Genau: Hubschrauber



von Birger* - am 13.03.2005 08:40
Also ich denke man braucht sich weder um den Sender noch um den Wetterfrosch und schon garnicht um den Brockenwirt zu sorgen. Als erstes zum Brockenwirt! Bei seiner geschäftstüchtigkeit wird der selbst noch an einer Katastrofensituation wie dieser was verdienen! Wer schon mal auf dem Brocken war weiß, das die Wetterstation und der Sender nie "alleine" sind auch bei solchem Wetter sind dort oben immer mindestens 20 Leute die sich um das Hotel, den Sender und die Brockenbahn kümmern! Die werden da oben schön bei einem oder auch fünf Gläsern Glühwein zusammen sitzen und warten das der Frühling kommt.
Einige Links zum Thema:

http://www.siptenfelde.de

http://www.ditfurt.de



von matthias krause - am 13.03.2005 14:05
Zitat

Es gab doch noch dieses andere Prinzip des Transports. Genau: Hubschrauber

Daran habe ich auch gedacht, aber Hubschrauberfüge sind ja auch ziemlich teuer...



von Sebastian Dohrmann - am 13.03.2005 15:12
Am Brockensender gibt es genug Ersatzkapazität, sodass kein Sender ausfällt . Wie so ein Umschalten geht konnte man am Samstag Vormittag life bei der Hornisgrinde im Schwarzwald mitverfolgen. Auf der SWR3-Frequenz 98,4 Mhz gab es immer stärker werdende Spratzer, Deshalb wurde auf den Ersatzsender umgeschalten, oder eine Leistungsstufe zurückgeschalten. Man hat einen deutlichen Feldstärkeabfall im Rheintal messen können.
Mehrmals wurde auf den Regelsender zurückgeschalten, aber die Spratzer kamen nach einigen Minuten wieder. So kam kurz danach wieder der Ersatz zum Einsatz. Über die Brandenkopffrequenz konnte man im Kinzigtal, die Umschalterei auch mit verfolgen,da dieser Sender per ballempfang versorgt wird. Standorte, wie der Brocken haben wegen ihrer exponierten Lage, eine ähnliche, oder noch bessere Sicherheit eingebaut.



von Handydoctor - am 13.03.2005 18:36
98,4: Stellt sich die Frage, ob ggf. die die bis Ende der 90er noch aktiven alten Röhrensender besser störunanfälliger waren.

von Thomas (Metal) - am 14.03.2005 20:59
Die Röhrensender waren auch störanfällig. Bei denen waren die Wartungsintervalle aber viel kürzer, sodass die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls vermindert wurde.



von Handydoctor - am 15.03.2005 06:51
Hallo und guten morgen,

die Situation hat sich seit dem Sturm vom 12./13.März deutlich entspannt.
Schneeverwehung war bis 4m hoch und an besagten Wochenende war der Brocken bis auf einen Mitarbeiter in der Wetterstation evakuiert.

Die Schneeverwehung ging bis zum gezeigten Standort des Wagens.

Am 20.3.2005 wurde am grossen Sendemasst ein rundes Teil was abgerissen war runtergebracht.
Ich bin leider kein Funktechniker, war das eine Art Sendeschüssel ?

Jetzt kann der Frühling kommen.


Gruss Björn Possner



von Björn Possner - am 31.03.2005 07:11
Björn Possner schrieb:

Zitat

Hallo und guten morgen,

die Situation hat sich seit dem Sturm vom 12./13.März
deutlich entspannt.
Schneeverwehung war bis 4m hoch und an besagten Wochenende
war der Brocken bis auf einen Mitarbeiter in der
Wetterstation evakuiert.

Die Schneeverwehung ging bis zum gezeigten Standort des
Wagens.

Am 20.3.2005 wurde am grossen Sendemasst ein rundes Teil was
abgerissen war runtergebracht.
Ich bin leider kein Funktechniker, war das eine Art
Sendeschüssel ?

Jetzt kann der Frühling kommen.


Gruss Björn Possner

Bergwacht Brocken (1142){editopen}2005-03-31
09:13{editclose}


Ich hab der Presse entnommen, dass duch das Gewicht des Schnees wohl eine Richtfunkantenne abgebrochen war, durchaus möglich dass das Ding was du gesehen hast dieses Teil gewesen ist. :)



von essemm - am 31.03.2005 07:59
@Björn
Vielen Dank für den Hinweis. Es gab dazu sogar schon einen Thread:
http://forum.myphorum.de/read.php?f=8773&i=172794&t=172779 ;)



von Sebastian Dohrmann - am 31.03.2005 09:49
sah das so aus wie eine Trommel?

interessant dass der Brocken Internet hat:)

von Gelöschter Benutzer - am 31.03.2005 11:47
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