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Erster Beitrag:
vor 12 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 12 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
pfennigfuchser, Nohab, Antenno, iro, PowerAM

gute kopfhörer für einen mp3-player

Startbeitrag von pfennigfuchser am 25.09.2005 16:56

Hallo @ all: ich suche einen guten kopfhörer für meinen mp3-player für unterwegs. Nun sollte er einen guten klang haben, sehr viel bass und wenn möglich surround sound haben. Nachdem ich in div. Läden war und rein gar keine fachinfos bekam hoffe ich hier auf mithilfe und erfahrungsberichte. Vielen dank!

Antworten:

Surround Sound? Wie soll das gehen??? Empfehlung für guten Klang, trockenen Baß und saubere Stimmenwiederdabe: Sennheiser HD25... Wenn der Kopfhörerverstärker genug Pegel bringt kann der extrem laut werden, klingt aber bis zum Schluß sauber.



von PowerAM - am 25.09.2005 17:35

Re: Tomaten auf den Ohren

wenn ich mich recht erinnere, meine ich vor kurzem etwas über einen Surround-Kopfhörer gelesen zu haben (kann mich aber auch irren, falls ich den Artikel wiederfinde werd' ich es hier reinschreiben). Die Auswahl dürfte allerdings sehr klein sein!
Du wirst Dich wohl entscheiden müssen - entweder guter Sound ODER Surround. Oder noch ein paar Jahre warten... Ansonsten gilt wohl immer noch Kopfhörer = Sennheiser.

von iro - am 25.09.2005 18:32
@Pfennigfuchser: Surround-Sound mobil kann man natürlich vergessen, es gibt zwar entsprechende Multisystemhörer,
es gibt aber keinen portablen Player, der die notwendigen Anschlüsse inklusive Decoder hat.
Was bleibt ist Stereo.
Ein Blick hierher:
http://forums.minidisc.org/index.php?showforum=64
oder hierher:
http://www6.head-fi.org/forums/forumdisplay.php?s=&forumid=2
ist schonmal empfehlenswert.
Was bei den Minidisc-Nutzern auch immer wieder auftaucht
und als 'good value for money' bezeichnet wird,
sind die kleinen Sennheiser Ohrstöpsel:
http://www.sennheiser.com/sennheiser/icm.nsf/root/products_headphones_streetwear_mxserie
Das Selberhören ist allerdings immer zu empfehlen,
das es nunmal auch unterschiedliche Geschmäcker vom Klang her gibt,
ist ja nicht jeder ein 'Basshead'. ;-)



von Nohab - am 25.09.2005 18:58
@ nohab: danke für die tollen links. leider ist es nicht viel mit selberhören, da die läden sich weigern, 1. kopfhörer auszupacken, so dass man die mal testen kann und 2. diese ggf. bei nichtgefallen umzutauschen.

nun aber mal eine technische frage: was bedeuten die angagen genau?

Audioübertragungsbereich z.B. 18-22000. da gibt es so viele unterschiedliche angaben, die sehr nach kopfhörer variieren. was ist gut, was schlecht?

nennimpedanz: 32 / 16 Ohm. was bitte bedeutet das?

schaltdruckpegel: was ist das?

klirrfaktor bei 1 khz: was bedeutet das?

ist die wattangabe bei den ohrhörern wichtig für den klang?

von pfennigfuchser - am 26.09.2005 13:42
Hallo Pfennigfuchser und alle anderen!

Ich konnte mich irgendwie noch nie mit diesen Standartohrstöpseln anfreunden. Ich muss da wohl irgendwie eine missratene Ohrform haben ;-) Jedenfalls rutschen die Dinger bei der kleinsten Kopfbewegung heraus.

Eine wirklich gute Alternative konnte ich bei einem Freund testen. Es sind die Sony MDR-EX71SL (oder ähnlich, gibts glaub in mind 2 Versionen). Kuckst du hier: http://www.sony.de/view/ShowProduct.action?product=MDR-EX71SL&site=odw_de_DE&pageType=Overview&category=HEA+Walkman

Die Teile sind so klein, dass man sie in den Gehörgang steckt! Die "Gummidichtungen" liegen in 3 Größen bei und dichten wirklich so gut ab, daß auch wirklich eine hervoragende Baßübertragung gewährleistet ist. Dadurch hört man Umgebungsgeräusche natürlich noch schlechter.

Gruß,
Mario



von Antenno - am 26.09.2005 14:42
Danke schon mal für die guten tipps. Kann denn jemand mir die technischen werte erklären?

von pfennigfuchser - am 28.09.2005 05:29
1) Frequenzgang. Minimum sollte sein 40-16000, alles was grösser ist, ist in Ordnung
20-20000Hz schaffen sie eigentlich alle, ausser den total billigen Teilen.
Die 2 Euro-Ohrstöpsel vom TürkenImportExport glänzen da auch schonmal mit 18-22000Hz, klingen aber trotzdem nach Körperverletzung.
Sagt deshalb nicht viel über den Klang aus, denn ob der gesamte Bereich auch gleichmässig übertragen wird, ist daraus nicht abzulesen.

2) Nennimpedanz. Besagt, wieviel Ohm bei einer Eingangsfrequenz von 1 kHz über den Anschlüssen zu messen ist.
Sollte für portable Geräte niedrig sein. Üblich sind 32Ohm. Sind zwei Werte angegeben,
so ist es Minimal- und Maximalwert innert des Übertragungsbereiches.
Hochohmige Hörer ( 200 oder 600Ohm ) sind da zu leise, die gehen nur an der heimischen Stereoanlage gut.

3) Schalldruckpegel. Wird üblicherweise in dB bei 1 Milliwatt angegeben.
Je höher der Wert, um so lauter ist das Teil bei einer gewissen Einstellung am Abspielgerät.
Alles ab 100dB/mW ist für so ziemlich jedes Gerät laut genug.
Im Vergleich dazu sind nur 85dB in den Wiesn-Festzelten bis 18:00 Uhr erlaubt.
Und das ist schon ganz schön laut.

4) Klirrfaktor. Gibt an, wie stark der Hörer das Signal bei der Wandlung verzerrt.
Klirrfaktoren bis in den Prozentbereich sind bei Schallwandlern normal.
Auch hier auf einen niedrigen Wert achten.

5) Maximale Leistung/Belastbarkeit. Gibt an, wieviel man reingeben kann, ohne dass das Teil abraucht.
Sagt überhaupt nichts über den Klang aus, alles > 50mW ist für reine Kopfhörergeräte ausreichend, hat das Abspielgerät eingebaute Lautsprecher, sollte die Belastbarkeit bei mindestens 200 mW liegen, da häufig der Kopfhöreranschluss direkt am Verstärkerausgang hängt.

Entscheidet man sich, hier mehr Geld zu investieren, so empfiehlt sich auf jeden Fall ein Hörtest, da die nackten Daten gerade mal ausreichen, Totalversager auszusortieren.



von Nohab - am 28.09.2005 10:40
Vielen lieben dank nohab. Traurig dass es die mitarbeiter in geschäften nicht erklären können

von pfennigfuchser - am 28.09.2005 11:17
Zitat

Traurig dass es die mitarbeiter in geschäften nicht erklären können

Was erwartest du?
Bei der 'Geiz ist Geil'-Mentalität in den Läden ist kein Geld mehr für vernünftig geschultes Personal übrig.
Wenn man viel Glück hat, erwischt man noch einen Verkäufer, der sich die Mühe macht,
sich selbst in die Materie einzulesen.
Der Mehrzahl der Verkäufer, das ist jedenfalls mein Eindruck, geht das Ganze dermassen am Allerwertesten vorbei, hauptsache, das Gehalt ist am Monatsende auf dem Konto.
Mittlerweile informiere ich mich vorher aus anderen Quellen und der Verkäufer bekommt nur noch die exakte Bezeichnung des Artikels genannt,
entweder das Teil ist da, oder es wird bestellt.



von Nohab - am 28.09.2005 11:32
Na ich erwarte eigentlich eine beratung. vielleicht bin ich zu anspruchsvoll. aber wenn man bedenkt, man geht z.b. zum strassenverkehrsamt und keiner hätte so richtig ahnung, was man nun braucht, um ein auto anzumelden, möchte ich gerne sehen, wie da drauf reagiert wird. Aber wirklich, die Beratung war früher wirklich besser. nun, was will man machen? selbst in einem fachgeschäft in düsseldorf wo man eigentlich denkt, da gibt es beratung, habe ich 5 min an der theke gestanden, mitarbeiter gaben sich nicht die mühe, mich mal doch zumindest zu fragen, was ich denn wolle. da braucht man sich nun wirklich nicht wundern, dass die leute in billigläden bzw. über ebay bestellen.

von pfennigfuchser - am 28.09.2005 13:44
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