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BNetzA 23.10.06

Startbeitrag von Kroesam 23.10.2006 09:01

MECKLENBURG-VORPOMMERN
Korrektur: 106,3 Schwerin jetzt fast in alle Richtungen 2 kW (nur noch 190/200° und 270-300° 1 kW)

HESSEN
NEU(A): 98,7 Grosser Feldberg Taunus (82733, 501402), 874m, 73m, 60 kW ND (bislang 82728, 501407, 880m, 47m, 60 kW ND), HAAT 768m bleibt
105,9 Grosser Feldberg Taunus (82733, 501402), 874m, 73m, 100 kW ND (bislang 82736, 501402, 870m, 146m, 100 kW ND), HAAT jetzt 698m statt 768m

SCHWEIZ
A->K: 104,9 Appenzell Chlosterspitz (mit Diagrammänderung gegenüber Planung); dafür 104,9 Appenzell unter Lehn gelöscht
gelöscht: A-Einträge 92,1 und 93,9 Appenzell Chlosterspitz
Antworten:
Zitat

HESSEN
NEU(A): 98,7 Grosser Feldberg Taunus (82733, 501402), 874m, 73m, 60 kW ND (bislang 82728, 501407, 880m, 47m, 60 kW ND), HAAT 768m bleibt
105,9 Grosser Feldberg Taunus (82733, 501402), 874m, 73m, 100 kW ND (bislang 82736, 501402, 870m, 146m, 100 kW ND), HAAT jetzt 698m statt 768m


Umkoordinierung nach die HR mast?

Wie siehen die daten aus für die HR Sender?

von Jassy - am 23.10.2006 09:04

-

-

von Seltener Besucher - am 23.10.2006 09:07
DVB-T

SCHLESWIG-HOLSTEIN
Korrektur: K23 Helgoland SFN 262 statt 22
K39 Helgoland SFN 261 statt 158
K47 Helgoland SFN 260 statt 161
K39 und K47 Schleswig relativer Zeitversatz 70

NIEDERSACHSEN
Korrektur: K36 Braunschweig System (B2H) zugefügt und relativer Zeitversatz 50 eingefügt
K36 Braunschweig Kw ebenfalls relativer Zeitversatz 50
K55 Cuxhaven relativer Zeitversatz 50
K36 Stadthagen relativer Zeitversatz -40

THÜRINGEN
Korrektur: K27 Erfurt, K27 Saalfeld Remda und K27 Weimar C2H statt B2H

NIEDERLANDE
NEU(A): K36 Arnhem (10 kW vertikal ND)

DÄNEMARK
gelöscht: K65 Aabenraa
K32, K34 und K68 Aarhus
K21, K31, K33 und K40 Aarhus BY
K32, K34, K47 und K68 Hadsten
K45 und K53 Hedensted
K65 Koebenhavn Vest
K44 und K59 Nakskov
K53 Roe
K50 Varde
K32 Viborg
K46 Videbaek
K44, K59 und K66 Vordingborg

von Kroes - am 23.10.2006 09:08
Zitat
Jassy
Zitat

HESSEN
NEU(A): 98,7 Grosser Feldberg Taunus (82733, 501402), 874m, 73m, 60 kW ND (bislang 82728, 501407, 880m, 47m, 60 kW ND), HAAT 768m bleibt
105,9 Grosser Feldberg Taunus (82733, 501402), 874m, 73m, 100 kW ND (bislang 82736, 501402, 870m, 146m, 100 kW ND), HAAT jetzt 698m statt 768m


Umkoordinierung nach die HR mast?

Wie siehen die daten aus für die HR Sender?


Um michselbst zu beantworten:

Doch >> Guck nach unten nach Kroes! :) (danke)

von Jassy - am 23.10.2006 09:16
Ich denke schon, Jassy. Die Daten für die HR-Programme in der BNetzA-Datenbank sehen zwar anders aus, aber die stimmen auch nicht - 150m Antennenhöhe kommt da auch nicht hin. Die neuen Koordinaten für 98,7 und 105,9 sind jedenfalls dieselben wie für DVB-T...und das kommt ja vom HR-Sendemast. Außerdem sind 73m Antennenhöhe auch nur auf dem HR-Mast zu erreichen (insgesamt inklusive VHF- und UHF-Antenne 116m hoch), da der Fernmeldeturm ohne UHF-Spitze nur 69m hoch ist.

von Kroes - am 23.10.2006 09:22
@Seltener Besucher:
zu LC München: man muss aber dazu sagen, dass da bisher 2 K-Einträge drin waren, nun ist's also nur noch einer. LC für Olympiaturm bleibt also weiter koordiniert.

von Habakukk - am 23.10.2006 09:25
Zum Gr. Feldberg:

Diese 73m Höhe dürften auch ungefähr hinkommen als Höhe der bisherigen UKW-Antenne des hr. In der FMLIST haben wir da 76m drin.

Im AFN-Fall (98,7) ergibt sich sogar eine minimale Verbesserung der koordinierten Daten, da man 880+47 gegen 874+73 m austauscht, das ist dann also 20m mehr. Aber dass man für FFH ganze 70m "Reserve" wegwirft, wundert mich direkt ein wenig. Denn derzeit stehen da 870+146m drin, wie auch bei den hr-Frequenzen. Gut, man wird am Feldberg sicher kaum mehr großartig umbauen, aber man hätte mit den bisherigen Daten problemlos später mal auf diese 146m hochgehen können, ohne nochmal umkoordinieren zu müssen. Jetzt ist das dann nicht mehr so einfach möglich.


Kann man diese Daten (Koordinaten, Fußpunkthöhe, Antennenhöhe, Haat) nun also für die hr-Frequenzen gleich mal in die FMLIST übernehmen?

von Habakukk - am 23.10.2006 09:37
Also, die reichweite von AFN, wenn sie nach die hr-mast gehen, wird etwas grosser?? :)

Vielleicht habe ich hier denn endlich ein ständig scatterende und fadende™ empfang von AFN! :D

von Jassy - am 23.10.2006 09:43
Naja, das sind ja nur die koordinierten Daten.... Real sieht es ja so aus, dass AFN und FFH derzeit aus 880+ 60 = 940 m senden (laut FMLIST), die neuen Daten wären dann also 874 + 73 = 947 m.... Also minimal besser, aber eigentlich kaum ein Unterschied.

In der Praxis ist es bei mir (Raum Rosenheim, Südostbayern) aber schon so, dass der hr immer wieder reinfadet (89,3 und 102,5), während vom Telekom-Sender (98,7 und 105,9) nichts zu hören ist, obwohl beide ähnlich frei sind wie 89,3 und 102,5. Ich hoffe da also auch auf eine minimale Empfangsverbesserung.

von Habakukk - am 23.10.2006 09:52
Eine Anmerkung zu
DAB HESSEN 12C Grosser Feldberg Taunus "Standorthöhe um 9 Meter nach oben verändert, sonst keine Änderung"
Geändert wurde ja der A-Eintrag, der im Sommer diesen Jahres aufgetaucht ist. Die Standorthöhe hat jetzt den von der DVB-T-Liste bekannten Wert. Interessanter ist die Änderung gegenüber dem K-Eintrag: Die maximale Sendeleistung steigt um 3 dB (auf 1 kW). Jedoch wird auch das Antennendiagramm nach Osten bis Süden aufgefüllt um + 6 bis 8 dB. Das sollte sich in den Grenzgebieten von Bayern schon deutlich bemerkbar machen. In der Senderliste der Hessen-Digitalradio steht aber noch der alte Wert.

von Ingo-GL - am 23.10.2006 10:53
ihr werdet lachen, ich hatte kürzlich das 12C Ensemble in Esslingen problemlos drin als ich rumgefahren bin, kann aber auch ne Überreichweite gewesen sein.

von Chris4981 - am 23.10.2006 11:22
Wie gehts es nun aber bei den Appenzellen-Sendern weiter, da ja einerseits der neue Standort Chlosterspitz bestätigt wurde, dies aber nur für DRS3 auf 104,9, aber der bisherige Standort Appenzell-Hirschberg aka unter Lehn jetzt gelöscht wurde für alle 3 DRS-Programme. Die zwei anderen Frequenzen von Radio DRS (92,1 DRS 1 + 93,9 DRS 2) sind jetzt gewissermassen verwaist, da diese Frequenzen nicht bestätigt wurden. Der Sender von Radio Aktuell verbleibt scheinbar auf dem Hirschberg.

von dxbruelhart - am 23.10.2006 13:37
Bevor die ihre Reichweite verbesser, sollen sie erst mal ihren Klang optimieren, dies gilt natürlich zuvorderst für den AFN, das ist ein Sound wie von eine Ziege, die in nen Blecheimer furzt. Aber auch FFH hört sich eher an wie aus der Gieskanne.



von PeterSchwarz - am 23.10.2006 14:14
Zitat
Kroes
DVB-T

NIEDERLANDE
NEU(A): K36 Arnhem (10 kW vertikal ND)


Interessant! Ist kein RRC-06 kanal. Also nur zeitweise?


von inkjet - am 23.10.2006 16:24
Zitat

98,7 ...60kW...

Was, AFN hat dort nun bis zu 10kW mehr Power? Im funzelverklemmten Deutschland ist das ja was richtig besonderes.

von Dr. Antenne - am 23.10.2006 17:24
Also lesen könnt ihr schon, oder?
Oben steht:
98.7 ERP 60kW bleibt dieselbe, es ändert sich nur die Antennenhöhe und geringfügig die Mastfußhöhe, wie sich dann gleichzeitig, bei gleichbleibender Rundstrahlung, die HAAT NICHT ändern kann, bleibt mir schleierhaft!
Dafür verliert FFH deutlich an Höhe, auch in der HAAT (aha, geht also doch), allerdings dürfte dies bei FFH eher unbedeutend sein, da man ja über ein dichtes Frequenznetz verfügt. Vielleicht gehören dann die Störungen der Vergangenheit an, die im südlichen Erftkreis gern mal bei Überreichweiten beim Empfang des Lokalradios "R. Erft" auf 105.8 auftreten.


von PeterSchwarz - am 23.10.2006 17:47
Ok sorry sorry hab nichts gesagt :)

von Dr. Antenne - am 23.10.2006 18:01
Zitat
Seltener Besucher
HESSEN:
LO Stuttgard Bergholzhof, A->K
LO Stuttgard Frauenkopf, A->K

Meine Güte, ist eigentlich so ein bisschen Kopieren so schwierig? :rolleyes:

Es handelt sich übrigens um das schon seit der WM sendende DMB-Paket.

von EmmWeh - am 23.10.2006 18:06
Zitat

Dafür verliert FFH deutlich an Höhe, auch in der HAAT (aha, geht also doch), allerdings dürfte dies bei FFH eher unbedeutend sein, da man ja über ein dichtes Frequenznetz verfügt


Sehe ich, und wahrscheinlich FFH, genau so.
Die Antenne von FFH könnte im Taunus aufm Boden herumliegen und halbe Leistung erbringen und trotzdem wird FFH ein lückenloses Netz haben. Immerhin gehen hier die 105,0 und die 100,9 schon brauchbar bis gut und die 106,8 kommt aus dem Harmony.FM geschredder auch mal durch.
Die 106,8 ging bis zur Aufschaltung der H.FM Funzel brauchbar.

von Nordi - am 23.10.2006 18:55
Zitat
Seltener Besucher
DAB:

BAYERN:
LC München Olympiaturm, K-Eintrag raus

HESSEN:
12C Grosser Feldberg Taunus, Standorthöhe um 9 Meter nach oben verändert, sonst keine Änderung

HESSEN:
LO Stuttgard Bergholzhof, A->K
LO Stuttgard Frauenkopf, A->K

Also bitte, Stuttgart mit "T" doch aber immernoch in Baden-Württemberg!

von Rosti 2.0 - am 23.10.2006 19:33
@Peter und Nordi: FFN hat keinesfalls 150m Höhe über Grund auf dem Feldberg. Die sind zwar koordiniert, werden aber nicht genutzt. Wo denn auch bitte? Der HR-Mast hat eben eine Höhe von 116 Metern und der Fernmeldeturm ist noch nichtmal 70m hoch. Also sind nur die theoretischen Daten geändert worden, nicht mehr und nicht weniger. Ein Wechsel auf den HR-Mast könnte also durchaus möglich sein - tatsächlich ändert sich die Antennenhöhe dadurch aber nur geringfügig (würde allerdings wirklich etwas höher werden), was bei einem sowieso schon hohen Berg aber auch nichts mehr ausmacht. Eine Verbesserung könnte der Wechsel aber wirklich bringen, da die Antennen am HR-Mast nunmal freiliegen und beim Fernmeldeturm hinter der Holzverkleidung mit Sicherheit doch eine leichte Dämpfung erfahren.

@Dr.Antenne: AFN darf schon immer mit 60 kW senden. Wenn die es aus irgendwelchen Gründen nicht tun, dann hat das nichts mit fehlender Erlaubnis zu tun - sondern einfach nur mit "Strom sparen".

von Kroes - am 23.10.2006 22:19
@Peter:
Ich sprach lediglich von den koordinierten Daten. Da schenkt man bei der 105,9 freiwillig 70m her. Dass die in der Praxis nicht auf 150m Höhe hängt und wohl auch nie hängen wird, ist klar. Trotzdem wundert es mich eben, weil man bei den koordinierten Daten immer um jedes dB, um jeden Furz kämpft. 70m mehr Höhe (und wenn nur in der Theorie) schafft einen größeren Radius um die Frequenz, in dem nichts reinkoordiniert werden darf (auf gleicher oder benachbarter Frequenz).

von Habakukk - am 24.10.2006 07:23
@Kroes
Ich habe manchmal das Gefühl das die hr Sendeanlagen wirklich besser sind als die von T-Systems.
Zumindest wenn ich die Reichweiten der 0,1KW 87,9 und der 0,2KW 97,1/107,5 oder der 0,5KW 90,4 und der 1 KW 100,2 in Frankfurt vergleiche.
Vielleicht sind das aber nur Zufälle weil die Frequenzen unterschiedlich belastet sind. (z.B.100,2 > AFN)

von Nordi - am 24.10.2006 07:55
Fakt ist in jedem Fall, dass durch das "Altkönig-Problem" (der Altkönig versperrt in Teilen des Rhein-Main-Gebiets die Sicht zum Feldberg) die Telekom-Sender vom Großen Feldberg an mehr Orten verzerrt sind als die hr-Programme. Das merkt man etwa in Frankfurt-Rödelheim und der BNordweststadt: hier etwa hat das RDS bei der 105,9 manchmal zu kämpfen und das Signal ist verzerrt, während die hr-Sender einwandfrei ankommen.

von Wiesbadener - am 24.10.2006 08:03
@Kroes
Danke für deinen Hinweis, das wusste ich noch nicht.

von Dr. Antenne - am 24.10.2006 09:17
Um das nochmal zu verdeutlichen.

FFH und AFN sind jetzt also wie die anderen Programme auch auf dem hr-Turm?!

AFN ist aber eine Antenne höher als FFH?
Wo sind denn die Antennen für den hr?
AFN dürfte jetzt in Punkto Reichweite einen Tick weiter gehen?
FFH hingegen geht ab sofort (minimal) schwächer?

Vor dem Posting vom Wiesbadener habe ich es zumindest so verstanden. Jetzt meint er aber das sich speziell in Frankfurt der Empfang von FFH dadurch verbessert. Wie denn das wenn doch jetzt angeblich laut den anderen Postings etwas Reichweite eingebüst wird?

Vielleicht hilft ein neues Diagramm?

von FelixNRW - am 25.10.2006 10:24
@FelixNRW:
Nein, du musst da Theorie und Praxis unterscheiden. Worums bei den BNetzA-Einträgen geht, ist zunächst mal die Theorie, also das, was erlaubt ist/wäre! Die Praxis sieht dabei immer etwas anders aus.

Theorie alt (also bisherige BNetzA-Daten):
hr-Programme: erlaubt mit 100kW vom hr-Mast auf maximal 870+146m
AFN: erlaubt mit 60kW vom Telekom-Mast auf maximal 880+47m
FFH: erlaubt mit 100kW vom hr-Mast auf maximal 870+146m

Praxis alt (momentaner Zustand)
hr-Programme mit 100kW vom hr-Mast auf 874+76m
AFN: mit 50kW vom Telekom-Mast auf 880+60m
FFH: mit 100kW vom Telekom-Mast auf 880+60m

Theorie neu (also die neuen Einträge bei der BNetzA):
hr-Programme: erlaubt mit 100kW vom hr-Mast auf maximal 870+146m
AFN: erlaubt mit 60kW vom hr-Mast auf maximal 874+73m
FFH: erlaubt mit 100kW vom hr-Mast auf maximal 874+73m

Praxis neu (vermutlicher künftiger Zustand, ab wann, weiß man noch nicht):
hr-Programme mit 100kW vom hr-Mast auf 874+76m
AFN: mit 60kW vom Telekom-Mast auf 874+76m
FFH: mit 100kW vom Telekom-Mast auf 874+76m


So: daraus siehst du also, dass es bisher auch erlaubt gewesen wäre, die Antennen von FFH und hr noch 60-70m höher zu hängen (weil damit der theoretisch erlaubte BNetzA-Eintrag nicht überschritten worden wäre). Mit den neuen BNetzA-Daten ist das für FFH nicht mehr erlaubt.

In der Praxis ergibt sich durch den Wechsel auf den hr-Masten für beide, also sowohl FFH als auch AFN eine leichte Verbesserung.

von Habakukk - am 25.10.2006 10:42
Wobei mir gestern wieder aufgefallen ist, das z.B. in Bockenheim auch die hr Programme z.T. verzerrt sind. Allerdings nicht großflächig.

von Nordi - am 25.10.2006 11:32
Der hr-Mast hat auch nach Süden eine deutlich bessere Reichweite als der Mast der Telekom.
Hier um Karlsruhe herum geht der hr-Mast einwandfrei mit RDS, hingegen der Telekomsender hier nur noch mit Rauschen zu empfangen ist (ich spreche von Otto-Normal-Radios ;)).

FFH und AFN reichen folglich nun weiter nach Süden, ca. 25-30km weiter.

von Fischer's Fritz - am 25.10.2006 16:54
Zitat
Ingo-GL
Eine Anmerkung zu
DAB HESSEN 12C Grosser Feldberg Taunus "Standorthöhe um 9 Meter nach oben verändert, sonst keine Änderung"
Geändert wurde ja der A-Eintrag, der im Sommer diesen Jahres aufgetaucht ist. Die Standorthöhe hat jetzt den von der DVB-T-Liste bekannten Wert. Interessanter ist die Änderung gegenüber dem K-Eintrag: Die maximale Sendeleistung steigt um 3 dB (auf 1 kW). Jedoch wird auch das Antennendiagramm nach Osten bis Süden aufgefüllt um + 6 bis 8 dB. Das sollte sich in den Grenzgebieten von Bayern schon deutlich bemerkbar machen. In der Senderliste der Hessen-Digitalradio steht aber noch der alte Wert.


Hab heut mal getestet im nordwesten Unterfranken's (Raum NES/KG) - leider keine Spur von 12C "HESSEN" - wird der Heidelstein eigentlich irgendwann auch mal aufgeschaltet für DAB?

von Schattenparker - am 29.10.2006 20:25
In der Sendertabelle der Bundesnetzagentur gibt es keinen Hinweis auf einen DAB-Sender auf dem Heidelstein (bei Bischofsheim). Koordiniert (jedoch nicht in Betrieb), ist der Sender Ebersburg. Dessen Antenne liegt jedoch zu tief für die Gebiete östlich der Rhön.

Es gibt jedoch den Sender Schlüchtern. Der strahlt nach Osten hin mit einer effektiven Leistung von 100 Watt. Den kann man allenfalls in den Höhenlagen der Rhön empfangen.

Nochmal zum Sender auf dem Großen Feldberg: Die neuen Daten, die ich genannt habe, haben den Status "A" wie Anfrage. Koordiniert sind sie noch nicht.

von Ingo-GL - am 29.10.2006 22:33
Die 98,7 und 105,9 scheint inzwischen vom hr-Mast zu kommen: http://www.fbet.h-da.de/veranstaltungen/feldberg_2007/index.htm Darin ist neben interessanten Bildern auch "Unter der fachkundigen Leitung von Herrn Hölzel und seinem Team bekamen Sie die DVB-T Sendeanlagen für die Fernsehprogramme der ARD sowie die UKW-Sender für die analoge Ausstrahlung der Radioprogramme HR 1 - 4, sowie FFH und AFN zu Gesicht." zu lesen.
Die Frage in die Runde: Empfangsveränderungen in letzter Zeit? An meinem Standort im Nordspessart kam die 105,9 am letzten Wochenende etwas besser herein, was aber auch mit Wetter und/oder Bodenleitfähigkeit sowie Laub zusammenhängen könnte.

von Thomas (Metal) - am 19.02.2007 14:29
@Thomas (Metal): Dank "uplink" beim letzten Wiesbaden-Stammtisch zumindest uns kein Geheimnis mehr: die 98,7 und 105,9 kommen jetzt vom hr-Mast. An den Randbereichen macht sich das durch leicht besseren Empfang bemerkbar, zudem gibt es weniger Reflektionen im Taunus. Der hr-Mast ist ja um einige Meter höher als der alte Fernmeldeturm, zudem ist die Antenne nun nicht mehr innerhalb eines Gebäudes, sondern außen angebracht, was zudem die Dämpfung auf Null verringert.

von Wiesbadener - am 19.02.2007 14:55
Gehen die Programme alle über die gleiche Antennenanlage, oder wurde für die Telebimm eine extra Antennengruppe installiert?

von Habakukk - am 19.02.2007 14:58
@Habakukk: am besten kann "uplink" etwas dazu sagen, der uns übrigens beim Stammtisch auch korrigierte, dass es keinen UKW-Betrieb von T-Systems gibt, sondern eine eigene Tochter der -T- für den Sendebetrieb verantwortlich wäre (ähnlich ORS in Österreich). Diese Tochter hatte auf dem Feldberg zunächst einen Vertrag mit der T-Systems, und nun halt mit dem hr. Für AFN und FFH ändetrt sich also nix, was die Gebühren angeht.

von Wiesbadener - am 19.02.2007 15:01
Also Empfangsverbesserungen kann man hier im Bereich südlich von Karlsruhe schon feststellen.
Wenn man hier FFH einschaltet nimmt das Radio sofort bei aktivierter AF die 105,9 statt der 105,0.
RDS läuft zudem fehlerfrei. Qualität hat sich von O=3 auf O=4-5 verbessert.

von Fischer's Fritz - am 19.02.2007 15:02
Hier ging heute morgen, und schon seit einige tagen, AFN af 98.7 sehr gut! Ich habe mir gefreut das es endlich wieder drin war! Ich soll das ganze mal beobachten, nach mein gefühl kommt er hier ofter rein mit tropo (sicher nicht ständig, das dürfte klar sein ;) )

von Jassy - am 19.02.2007 15:34
Es gibt jetzt auch endlich einen Standorteintrag in den BNetzA-EMF-Daten: http://emf.bundesnetzagentur.de/gisinternet/regtp/standort.aspx?FID=142611 . Leider sind dort gleich drei Sendeanlagen (hr-Mast, Telekomturm, Reservesendemast auf Aussichtsturm) eingearbeitet, aber auf http://emf.bundesnetzagentur.de/gisinternet/regtp/teilbereich.aspx?FID=142611 sind die wenigstens ein wenig aufgeteilt in "Standort A (Mast)", "Standort B (Sender)" und "Standort C (Turm)". A ist somit der hr-Mast, B wird wohl der Reservemast sein und C dann der Telekomturm. Bei einem Gesamt-Sicherheitsabstand von gerade mal noch 12,23m für den Telekomturm kann dann dort wirklich nichts mehr leistungsstarkes aktiv sein. Interessant ist aber auch, dass nur vier Sendeanlagen für UKW aufgeführt sind und nicht sechs davon - aber da hat man vermutlich irgendwie was zusammengefasst. Die Anlagen auf 46,5m dürften dann die Reserveantennen sein - kommt von der Höhe hin (40m ist für den Aussichtsturm überall zu finden, darüber dann eben die Antennen) und zudem sind alle Anlagen um etwa den Faktor 1,8 (also etwa ein Drittel der Maximalleistung) geringer gekennzeichnet als die zugehörigen Hauptanlagen auf 59,5m Höhe.

von Kroes - am 19.02.2007 16:02
@Habakukk 25.10.2006:
Zitat

Praxis neu (vermutlicher künftiger Zustand, ab wann, weiß man noch nicht):
hr-Programme mit 100kW vom hr-Mast auf 874+76m
AFN: mit 60kW vom Telekom-Mast auf 874+76m
FFH: mit 100kW vom Telekom-Mast auf 874+76m


Das Zitat ist mir nicht ganz plausibel, da sich die Fußpunkthöhen zwischen hr-Mast (874m) und Telekom-Turm/Mast (880m) um 6 Meter unterscheiden.

Verwirrend sind auch die theoretischen Koordinaten für die 105,9 MHz FFH: 3 Sekunden weiter östlich als der hr-Mast, sodass sich wegen des abfallenden Geländes eine geringere Fußpunkthöhe (870m) anstelle der 874m (hr) ergibt. Man könnte zur Ansicht kommen, dass für die 105.9 MHz ein um wenige Meter weiter östlich stehender weiterer Mast mit deutlich höher installierter UKW-Antenne (Mittelwert 146m über Fußpunkt) koordiniert ist oder rühren die Unstimmigkeiten von einem fehlenden Datenabgleich her ?

von Mainspitzdreieck - am 19.02.2007 22:35
Nachdem ich mir die Verhältnisse auf dem Gr.Feldberg nochmal genau angesehen habe, muss ich mich selber korrigieren, denn die neu beantragte Koordination auf den Standort Reservemast auf dem Aussichtsturm hatte ich übersehen. Damit erklärt sich auch die Fußpunkthöhe 874m, der hr-Rohrmast steht ja auf 870m. Trotzdem ist nicht nachvollziehbar, wie dort eine Antennenhöhe von 73m realisiert werden soll. Es scheint nur eine Art Platzhalter zu sein, denn wenn man den T-Com-Turm verlassen sollte, dann bliebe realistischerweise doch nur der Unzug auf den hr-Rohrmast.

von Mainspitzdreieck - am 21.02.2007 10:36
Letztlich sind die Angaben für Koordinaten, Antennen- und Standorthöhe eigentlich völlig egal und dienen nur der Information...wenn sie denn mal stimmen. Wichtiger ist der HAAT-Wert - und der ist bei allen sechs Feldberg-Frequenzen identisch 768m im Maximum. Was bedeutet das letztlich? Es kann einfach beliebig jeder Sendemast in einem 15-Kilometer-Umkreis um den koordinierten Standort genutzt werden, an dem der HAAT-Werte in jeder Richtung nicht überschritten wird. Da die 768m wohl absolut übertrieben sein dürften (kommen wohl eher durch die nicht vorhandene Antennenhöhe von 146m zustande), kann also jede der sechs Frequenzen auf dem Feldberg von einem beliebigen Mast kommen.

Übrigens sehen die BNetzA-Daten inzwischen auch anders aus:

alle koordiniert für 82736, 501402 (82733, 501358 WGS), also den hr-Mast mit 100 kW ND (102,5 1 dB Einzug nach 280-300°), 870m Fußpunkthöhe, 146m Antenne, HAAT 768m
Ausnahme: 98,7 für 82728, 501407 (82725, 501403 WGS), 60 kW ND, 880m Fußpunkt, 47m Antenne - dort steht aber nichts

Und die Realität ist:
alle auf 82736, 501402 (82733, 501358 WGS) am hr-Mast, dieser hat laut GoogleEarth eine Fußpunkthöhe von 866m, Antennenhöhe ist wohl 71,5m (59,5m Unterkante, Schwerpunkt nach 4 Elementen, also nach 4x 3m = 12m -> zusammen 71,5m Schwerpunkt)

Was man da mit der Datenänderung genau bezweckt hat, ist mir nicht so ganz erklärbar...aber vielleicht hat da einfach nur einer gepennt (inzwischen ist ja eben auch alles wieder korrigiert worden). Letztlich wäre eine solche Änderung ja auch gar nicht nötig - es wird hier nur gemacht, damit auch alles korrekt ist.

von Kroes - am 21.02.2007 11:04
Bei FFH auf 105,9 glaube ich eine ganz leichte Verbesserung feststellen zu können, durch den Seitenangriff von Radio Erft auf 105,8 vom Colonius (gleiche Richtung) muss ich jedoch schon auf die zweitschärfste Filterstellung (180-110-82-56) schalten. Damit bekomme ich bei _der_ Modulation kein O=4 hin, also weiterhin O=3, wie vorher auch.



von Channel Master - am 21.02.2007 14:30
Ich habe bemerkt, dass die hr programme vom Feldberg bei mir, seit ca. Anfang des Jahres, schlechter gehen als vorher.

hr3 hatte früher 60~70 dB am Onkyo, jetzt nur noch 50 und es rauscht deutlich mehr. Auchd as RDS geht schlechter.

Bei hr1 und 2 rauscht es noch stärker und RDS komtm nur nach etwas warten.

von Sebastian Dohrmann - am 21.02.2007 14:54
@Sebastian Dohrmann:
Auch bei mir gehen die hr-Wellen schlechter, zumindestens in meinem Küchenbrüllwürfel. Hier konnte ich die 89,3 immer gut empfangen, seit ein paar Wochen ist es kaum noch zu genießen. (Wobei dieses Teil - ein "Weltempfänger" von ALDI - ohnehin eine grottenschlechte Trennschärfe auf UKW hat).

von Harald P. - am 21.02.2007 15:34
@Kroes: danke für die Klarheit schaffende Info von Dir - oh, da hat doch "jemand" kurzfristig die Daten des Gr.Fedberges aktualisiert ....
Bei mir in Mainz (mit optischer Sendersicht) kann ich durchaus eine Verbesserung des FFH-Empfangs feststellen (frühere Verzerrungen sind weg), die hr-Programme kommen bei mir naturgemäß unverändert gut an.
Könnte die genannte Verschlechterung bei den hr-Programmen wegen der für FFH und AFN erforderlichen neuen Antennenweiche eingetreten sein ?

von Mainspitzdreieck - am 21.02.2007 16:30
Eine Verschlechterung kann auch ich bestätigen, schob sie allerdings bisher den Winter. Wenn ich die 8-el Yagi in Richtung Bamberg ausrichte, dorthin zeigt sie normalerweise (bringt fast alles aus Bayern, Hessen und Thüringen in einwandfreiem Stereo), ist mdr Jump (96,9) inzwischen stärker als hr2 (96,7). Früher hat der Feldberg Jump auf die 96,9 (Stereo einwandfrei) verwiesen, auf 96,85 (Standardfilter) war bereits mehr von hr2 als von Jump zu hören. Auf 89,3 stört der Waldstein durch leichtem Säuseln. Da bin ich mir aber nicht sicher ob es wirklich an einer ERP-Reduzierung liegt, da das bei leichtem Tropo o. ä. schon immer recht schnell der Fall war.
Mein persönliches Fazit: Ich werde den 90cm Mast auf dem Rotor (auf 2m-Mast) vermutlich doch durch einen höheren ersetzen. Dann geht hoffentlich auch Heidelstein (106,2) permanent wieder ohne Verzerrung. Beim Dachumbau (2001) wurde der Mast einige Meter nach Norden / in Richtung Berg (Hergottsberg) versetzt, was deftige Probleme bei allem aus der Rhön, eigentlich Hauptsender für Rieneck, macht. Gr. Feldberg und Pfaffenberg wurde damit der Ersatz für Kreuzberg / Heidelstein. Gehe ich noch weiter in Richtung Berg, war beim Provisorium während des Dachumbaus so, ist dann sogar auch die 100,9 verzerrt, alle "höheren QRGs" werden dann allerdings wieder besser, d. h. weniger verzerrt, aber auch mit deutlich weniger Pegel.

von Thomas (Metal) - am 21.02.2007 19:20
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