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Gerücht: 102,7 Zugspitze geht an Rock Antenne

Startbeitrag von PowerpIay am 06.02.2007 18:59

Was ist Dran ? Antenne Bayern will seine Frequenz auf der Zugspitze (102,7)
an Rock Antenne Vergeben ....

Grund : Rock Antenne Bekommt keine Frequenz in München zugeteilt
und mit der 102,7 währe Ganz München & Südbayern Versorgt.


Offiziell ist da noch nichts Bestätigt....


Bearbeitet ....Sorry Falsche Frequenz

Edit von Sebastian: Frequenz korrigiert und als gerücht gekennzeichnet.

Die 50 interessantesten Antworten:

Ich denke, daß man die GAP-Lücke, gute Wortspielerei (...), wohl kaum durch die 102,9 von GAP-Kreuzeck auffüllen würde / sollte. Alles andere, im Besonderen die Überschneidung 103,8 vs 102,7 hatten wir hier schon ausführlich. Falls man das tatsächlich umsetzen sollte, was ich persönlich hoffe, gibt es noch einen weiteren, bisher unbeachteten "Großfüller": Die 104,4 vom Grünten. Um STA hat die übrigens mit deutlich weniger Verzerrungen zu kämpfen als die 103,8 vom Hohenpeißenberg. Dann vielleicht noch die 102,0 vom Herzogstand in Nordrichtung um z. B. 10 dB anheben (1 kW ERP) und es wird nicht abwegig.

von Thomas (Metal) - am 06.02.2007 20:01
Wo ist der rechtliche Unterschied zwischen dem "Gerücht" mit der Zugspitze (hier Umwandlung einer QRG innerhalb eines Senderverbundes) und der Neuinbetriebnahme eines Senders (hier 107,5 vom Oly)?
Darf ABY auf ihren Frequenzen "abspielen" was sie wollen? Ansonsten hätten die ja schon lange auf 101,3 die Rockantenne aufschalten können (und ABY dann nur noch 107,7 und 102,7 in der Stadt).

Ob an dem Gerüht was dran ist, mage ich mal zu bezweifeln. Außerdem bedient die 102,7 ein ziemlich großes Gebiet mit der Versorgung von ABY (wohlgemerkt OHNE München, hier ist die 101,3 zustän dig, da insbesondere im Osten der Stadt die 102,7 nichts ist).

von Schwabinger - am 06.02.2007 20:34
Das hätte ja gerade für die Diskussion vs Lokalsender München einen gewissen Charme: RockAntenne ohne München in Ortssenderqualität, dafür aber mit fast ganz Südbayern. Vielleicht wechselt man dann noch auf die 107,5 und gibt die 101,3 an die BLM zurück und es ist nochmals interessanter.
STA: Die 102,0 geht dort bereits jetzt in Ortssenderqualität. Sie ist natürlich nicht mit den anderen Überverorgungen vergleichbar, geht aber selbst mit Teleskopantenne in Stereo i. d. R. rauschfrei, kein Wunder durch die Sichtverbindung zum Sender. Daneben gibt es noch die 107,7 mit mindestens ähnlicher Feldstärke. Sobald man "oben" ist, z. B. in Richtung Hanfeld oder Pöcking, geht die 103,8 auch ohne Verzerrungen.
Bleibt zu hoffen, daß keine 102,9 aus GAP droht, sie würde SWR3 empfindlich stören. Die 102,9 aus Tölz stört weit weniger als die Sender von GAP-Kreuzeck. Als dort noch mit 500W gefahren wurde waren sie sogar stärker als die vom Grünten, besonders gut an 95,8 vs 95,9 feststellbar. Übrigens wird/wurde dort E2 vom Grünten immer dann herangezogen sobald Wendelstein leicht abgeschattet war, selbst in Starnberg, besonders im Tal unterhald des Landratsamtes, sind Band-I-Antenne für den Grünten auf den Dächern zu sehen.

von Thomas (Metal) - am 06.02.2007 21:09
Es gab ja mal einen Thread "Funzel des Jahres", wo ich die 102,7 fast schon reinschreiben wollte. Zwar ist die Zugspitze ein genialer Sendestandort und das versorgte Gebiet riesig, aber die 102,7 - wurde mir vor etlichen Jahren bei einem Ausflug auf die Zugspitze von einem Telekom - Mitarbeiter erklärt - soll eigentlich nur GAP und die nähere Umgebung versorgen. Und das mit einer Strahlungsleistung von 10 kW, ja nee, is klar...
Darüber hinaus doppelversorgt die Zugspitze ein riesiges Gebiet, das eigentlich durch Hochries 107,7, München 101,3 und Hohenpeißenberg 103,8 sowie teilweise Grünten 104,4 versorgt ist. Wozu diese Doppelversorgung? Ich mein, auch der BR hat in keiner seiner Ketten Zugspitz - Sender.
Deshalb wärs eigentlich eine gute Idee, die 102,7 für die Rockantenne zu verwenden. Vielleicht noch ein bisschen mehr Leistung (soweit ich weiß, sind es im Moment 10 kW nach GAP, besser wären aber so 20 kW von 300 bis 70 Grad).

von marc1974 - am 06.02.2007 21:41
Zitat

denn es fehlt das Karwendelgebirge

ja, aber sonst hat das schon was besonderes, dass wieder ein Rocksender eine große Fläche von Südbayern "bestrahlt".
Gab´s ja schon lang nicht mehr.
Das einzige was mich an Rock Antenne stört, das die teilweise zu hart sind im Tagesprogramm. Die sollten wie M1 lieber eine Spezialsenung für harte Rocktracks nehmen und tagsüber etwas "sanfter" werden. Also unter Tags mehr Journey und Police und weniger Hardrock.
Das nur mal so als Feedback meinerseits.

von Radiopirat - am 06.02.2007 23:00
Es ist aber nur so, das:

die CD sich durchgesezt hat und die Masse der Leute sich nicht mehr für Platten interessiert
DAB hingegen hat sich nicht durchgesetzt bis jetzt, und fast alle Radiohörer sind ausschließlich UKW Hörer und keine DAB Hörer
was bringt es aus heutiger Sicht, das Rock Antenne über DAB zwar empfangbar wäre, es aber kaum jemand hört. UKW bleibt noch viele Jahre bestehen. Also wäre die Zugspitze für Rock Antenne geradezu ideal.

von Radiopirat - am 06.02.2007 23:20
Vielleicht ist das tatsächlich eine Kompromisslösung, mit der alle leben können? Die Stadt München wird durch die Zugspitze nicht gut genug versorgt, um gefährlich zu werden, die Rockantenne bekommt dennoch ein relativ großes Versorgungsgebiet und Antenne Bayern stellt dafür die DAB-Verbreitung der Rockantenne nicht ein. Auch wenn DAB in Bayern besser läuft als im Rest Deutschlands: gut läufts dort genausowenig und auch dort stellt sich früher oder später die Frage, wie/ob es weitergehen soll...
Ach ja: für Antenne Bayern ist ohnehin ja noch eine Frequenz in Oberammergau (Laberberg) reserviert. Die ginge dann vergleichbar gut wie die 105,4 von Radio Oberland.

von Habakukk - am 07.02.2007 00:03
@Radiopirat: Die 98,2 müsste es sein....

Ich denke auch, dass die 102,7 entbehrlich wäre. Östlich von München sollte die 107,7 ausreichend sein, in München selber gibt es ja die 101,3, nördlich von München war die 102,7 mal nötig, das hat sich mit dem Füllsender 92,6 Pfaffenhofen entschärft, der quasi gut an die 101,3 anschließt und das Gebiet, in dem 100,1 Brotjacklriegel die 100,2 Gelbelsee kaputt macht, gut versorgt. Im Südosten Münchens sollte wie beim BR der Hohenpeißenberg ausreichend sein.

Die Frage wird dann eben nur sein, wie bekommt man Garmisch und Co versorgt. Ich denke nicht, dass eine 102,9 Garmisch parallel zur 102,7 funktionieren wird (zumindest nicht mit unterschiedlichem Programm). Zumal in Mittenwald nebenan die 103,0 verwendet wird. Man könnte nun evtl. die 102,9 um 100kHz shiften (103,0 Gleichwelle mit Mittenwald)... Beides würde SWR3 kaputt machen, dürfte der BLM und Antenne aber egal sein. Es gibt dann noch die 98,2 für Oberammergau, die vom Laber aus ein gutes Stück versorgt. Sofern man diese zum Kreuzeck umkoordinieren kann, hätte man für Garmisch eine neue Frequenz, könnte in Oberammergau-Stadt die alte 101,2 aktivieren (früher mal Lokalfunk) und hätte so auch halbwegs eine halbwegs brauchbare Versorgung. Die 103,8 reißt in der Region ja auch schon einiges...

von Habakukk - am 07.02.2007 08:51
Werde mich bis morgen mal höchst persönlich um das Gerücht bemühen. Ergebnisse später.

Sicher aber, dass die 102,7 nicht zurück zum in Genf 84 koordinierten Standort nach Ismaning verlagert wird (dann halt für Rock Antenne) und die 102,9 dann am Kreuzeck on Air geht? Das war nämlich in der Tat mal im Gespräch und Vorplanung. Wobei eigentlich Antenne Bayern die 102,7 haben wolte, Rock Antenne dann auf 101,3.

In jedem Fall muss es eine Alternative für Antenne Bayern in Garmisch geben. Wobei: dort ist doch noch die 99,4 MHz koordiniert, die auch mit 50 Watt reichen dürfte.

von Wiesbadener - am 07.02.2007 08:56
Die 99,4 war seinerzeit für Radio Oberland on air, wurde aber durch die 106,2 ersetzt, weil es Nachbarkanalprobleme mit 99,2 Hohenpeißenberg gab (nicht jeder nutzt so schmale Filter in den Empfängern wie wir). Daher ist es fraglich, ob die 99,4 nochmal genutzt werden soll. Eigentlich wäre das was für DLF/DLR, die haben ja schon ganz andere Hürden gemeistert (siehe Hohenpeißenberg 94,7 und Augsburg 101,5).
Insofern wird ein Parallelbetrieb 102,7 Zugspitze und 102,9 Kreuzeck sicherlich nicht realisiert werden. Eine Verschiebung auf 103,0 sollte dagegen möglich sein, denn die Mittenwalder QRG kommt in Garmisch bzw. im Loisachtal gar nicht durch. Wohl ist dort Antenne Bayern auf 103,0 hörbar, das Signal kommt aber von Regensburg/Ziegetsberg.
Zur Situation im Ammertal: die 103,8 vom Hohenpeißenberg erreicht die Gegend zum Teil nur verzerrt über Bergreflexionen, insofern macht eine Füllfrequenz durchaus Sinn. Die alte 101,2 war insofern ungünstig, weil der Sender unten im Tal stand, nämlich im Ortsteil St. Georgen (dort wo die Talstation der Laberbahn ist). Damit konnte das Graswangtal nicht richtig versorgt werden (andererseits wohnt dort kaum jemand).
Die Sendeleistung der 102,7 beträgt tatsächlich 2 kW, wobei die Hauptkeule in Richtung 30° geht. Im Voralpenland ist die Frequenz tatsächlich überflüssig, denn seit der Leistungserhöhung von 10 auf 50 kW versorgt der Sender Hochries bestens den Nord- und Ostteil Münchens, während die westlichen und südlichen Stadtteile vom Hohenpeißenberg hervorragend abgedeckt werden. Nicht zu vergessen die Stadtfrequenz 101,3 selbst, deren ursprünglicher Zweck vielleicht noch dem einen oder anderen von uns geläufig sein dürfte...



von MHM - am 07.02.2007 10:19
Die 99,4 "gehört" m.W. immer noch der BLM... An die wird DLF/DRadio wohl erst mal nicht ran kommen.

Ich gehe aber schon mal davon aus, dass Antenne Bayern seine Versorgung nicht gravierend verschlechtern will rund um Garmisch/Oberammergau. Wäre denn dann die Kombination 99,4 Kreuzeck 50W und 98,2 Laber 100W überhaupt eine ausreichende Alternative zur 102,7? Oder alternativ (nur Überlegung von mir) 98,2 Kreuzeck 500W und 101,2 Oberammergau 100W?

Andererseits wäre es sehr schade, würde man die ja doch sehr reichweitenstarke 102,7 von der Zugspitze wieder zurück verlagern nach Ismaning. Ein Wechsel der 102,7 zurück nach Ismaning würde zwar bewirken, dass die 102,9 in Garmisch wieder nutzbar wäre, dafür würde man aber das Empfangsgebiet massiv verkleinern. Die Reichweite der Ismaning-Frequenzen ist nicht gerade optimal. Der BR-Standort liegt ja doch sehr niedrig, und es ist nicht unbedingt so gut, mit 25kW gegen die Alpen anzusenden. Während wir hier rund um R-heim auf 102,7 Zugspitze ein starkes sauberes Signal haben, sind alle Ismanig-Frequenzen nur verzerrt empfangbar. Sprich, würde die Rockantenne von der Zugspitze aus senden, würde Ottonormalhörer sie hier einschalten, aus Ismaning würde man sich das Signal aber nicht antun. Für München-Stadt wäre Ismaning aber natürlich günstiger, und vielleicht auch für den einen oder anderen Ort südlich von München.

Ich denke mal, man würde dann im Falle Ismaning wohl direkt vom Antenne Bayern-Gebäude aus senden, oder? Oder würde man sich beim BR einmieten?

von Habakukk - am 07.02.2007 10:41
Ist denn die 99,4 überhaupt noch irgendwie in der Planung drin? In der FMLIST hat sie ja den Status "geplant", aber ich weiß nicht, ob das nur mehr eine Karteileiche ist.

Die Kombination 99,4/98,2 wäre für den Raum Garmisch bzw. das Loisachtal meiner Meinung nach eine ausreichende Alternative, allerdings würde es zu spürbaren Einschränkungen entlang der B2 im Kankertal kommen. Die 98,2 kommt dort nicht rein, und die nur 50 Watt starke 99,4 hätte wohl auch ihre Problemchen mit Mehrwegeempfang und Hohenpeißenberg (der dort ebenfalls über Reflexionen hörbar ist). Die 102,0 vom Herzogstand ist kein Ersatz, da der Sender "um´s Eck" ist.

Ich bin mir nicht sicher, ob sich die 98,2 ohne weiteres zum Kreuzeck verlagern ließe. Bei 500 Watt käme das Signal noch ziemlich stark in Mittenwald an, wo aber Bayern 4 auf 98,3 sendet. Zudem ist hier SWR 3 auf 98,1 dank Reflexionen am Karwendel ziemlich präsent.

Sinnvoller erscheint mir folgende Lösung: 102,7-Zugspitze Rock Antenne mit 2 kW und 103,0-Antenne Bayern mit 500 Watt vom Kreuzeck als Gleichwelle zu Mittenwald. Alternativ wäre auch eine 102,0 mit Gleichwelle zum Herzogstand denkbar. Ich meine, in irgendeiner uralten Liste die 102,0 mal für Kreuzeck als "geplant" gesehen zu haben.

von MHM - am 07.02.2007 11:24
@MHM:
102,0 Garmisch entstammt der 1.Auflage "Rundfunk auf UKW". Ich glaub aber, dass das ein fehlerhafter Eintrag war.
Die 99,4 wurde nach Abschaltung von Radio Oberland nie aus dem Wellenplan genommen, insofern könnte ich mir vorstellen, dass man sie zur Not auch wieder aktivieren wird, Frequenzen sind ein rares Gut und was man hat, das hat man. So manch neu koordinierte Frequenz ist deutlich schlechter als die alte 99,4, insofern würde ich nicht ausschließen, dass diese mal wieder kommen könnte.

Gespannt bin ich jedenfalls mal, was der Wiesbadener da jetzt rausbekommt. Denn alles Spekulieren nutzt nix, wenn wir nicht konkret wissen, was da im Busch ist...

von Habakukk - am 07.02.2007 11:31
@Habakukk
Ja, stimmt, in der 1. Auflage von "Rundfunk auf UKW" stand die QRG drin.
Nachdem Radio Oberland die 106,2 nutzt, stellt sich natürlich die Frage, was die BLM mit 99,4 noch anfangen will. Beim DLF/DLR wäre die besser aufgehoben, dann könnte zumindest eines der beiden Programme in Garmisch on air gehen. Im viel kleineren Mittenwald genießen wir schon seit etlichen Jahren den Luxus, Frequenzen für beide Programme zu haben.

Auf der Homepage von Antenne Bayern ist als Sendegebiet der 102,7 folgendes eingetragen: Garmisch, München, Oberland, 5-Seen-Land. Ich weiß aber nicht, ob München tatsächlich hochoffiziell zum Sendegebiet dazugehört. Wenn nicht, dann wäre damit der Privatkonkurrenz in der Stadt sowieso der Wind aus den Segeln genommen. Daß die Hauptkeule ausgerechnet nach München zeigt, macht gar nichts, denn in exakt der gleichen (30°) liegt nämlich Garmisch und Loisachtal, und das gehört wirklich zum eigentlichen Versorgungsgebiet.



von MHM - am 07.02.2007 12:19
@Radiopirat:
Also dass eine 98,2 MHz in Planung ist, das ist sicher, das kannst du z.B. bei den Senderdaten der BNetzA finden. http://www.bundesnetzagentur.de/enid/ng.html
Meine letzte Info zu dieser Frequenz war, dass diese für Antenne Bayern vorgesehen ist. Allerdings tauchte z.B. im BLM-Wellenspiegel keine solche Planung bisher auf, im Gegensatz zu Schliersee, Feuchtwangen uind Co. Nun ja: wir werden's sehen, was noch so kommt...

@Bastian Karl:
Die am heftigsten dementierten Gerüchte sind oft die wahrsten! :D Aber mal im Ernst: solange sowas nicht spruchreif ist, wird man als normaler Hörer von den zuständigen Behörden wohl auch nichts erfahren. Es würde aber zum allgemeinen DAB-Chaos momentan passen, wenn die Rockantenne tatsächlich weitere UKW-Frequenzen bekommen würde.

von Habakukk - am 07.02.2007 17:48
Heute Kam die Antwort von ABY per mail.

Kurzfassung :

Es wird darüber Nachgedacht einzelne ABY Frequenzen mit der Rock Antenne
zu belegen.Welche genau , das steht noch nicht fest.

Erstmal wollen die die Medienanalyse abwarten...es zeichnet sich aber ab das Rock Antenne in Augsburg wie eine Bombe eingeschlagen hat.

Die Investoren wollen Ergebnisse sehen .


Das ganze auf "Powerplay" Deutsch :

Wenn die Musikmafia & Heuschrecken merken, da gibts was zu Melken
gibts ratz fatz Rock Antenne In Bayern.Ob dabei ABY Vom Signal ein wenig schlechter ankommt ist dabei egal.Haupsache Kassieren.




von PowerpIay - am 07.02.2007 17:50
Zitat
Radiopirat
@ habakukk:

Ist das sicher mit 98,2?
Ich meine, das es da mit der 98,1 SWR3 eng werden könnte. Wenn 98,2 wirklich von Oberammergau kommen würde, wäre die Richtung Weilheim/Augsburg auch noch empfangbar.
Und das wird sich doch mit 98,1 nicht vertragen. Die 98,1 SWR3 geht ja schließlich auch sehr weit rein nach Oberbayern.


... was ja ein top Argument *für* die 98.2 wäre - das wäre ja nicht das erste Mal, daß sowas passiert...

von _Christoph - am 07.02.2007 19:18
Re Radiopirat:
---
Das einzige was mich an Rock Antenne stört, das die teilweise zu hart sind im Tagesprogramm. Die sollten wie M1 lieber eine Spezialsenung für harte Rocktracks nehmen und tagsüber etwas "sanfter" werden. Also unter Tags mehr Journey und Police und weniger Hardrock.
---
Tja, hierfür sollten wir in einem anderen Threat aufmachen. Was Powerplay dann noch so schreibt könnte das nach erfolgreicher Aufschaltung bedeuten, das Programm zu schleifen. Aber da sollten wir wirklich abwarten was wird oder eben parallel über den Inhalt diskutieren.
Ich sehe das Tagesprogramm von seinem "Härtegrad" als in Ordnung an. Andernfalls könnte man auch gleich Bayern3 oder Antenne Bayern einschalten. Die haben manchmal auch von Dir genanntes im Programm, auch wenn das natürlich kein Vergeleich ist und auch dort sich sicher eine Lücke auftut. Wie Rockland sollte die Rockantenne nach meiner Ansicht jedenfalls nicht klingen. Das sage ich jetzt nicht als bekennender Death- und Thrash Metal Fan, der mit TuffStuff immerhin 1x pro Woche (+Wiederholung) auch mal was für sich findet.

von Thomas (Metal) - am 07.02.2007 19:48
Zitat
jkr
Und die BLM wird gar nicht gefragt? Wird sich massiv Ärger damit einhandeln. Und was sagen die Münchner Privatsender dazu, die wie man munkelt, auch schon die bisherigen Frequenzumwidmungen (107,5 für 101,3) erfolgreich abgewendet haben? Und der BR würde am Ende der profitierende Dritte sein, dem man dann eigene Umwidmungen schlecht wird abschlagen können.
Ist das alles der BLM so viel wert, dass die Rockantenne auf DAB verbleibt?


Bei der Frequenzbelegung eines 100 km von München entfernten Senders sollten doch die Münchner Privatfunker eigentlich nichts mitzureden haben, nehme ich mal an. Vielleicht einigen sich beiden Seiten ja doch noch drauf, daß Antenne Bayern und BR einige bestehende Frequenzen umwidmen dürfen, um die Rock Antenne und die BR-Jugendwelle auf UKW zu hieven. Mittlerweile dürfte ja selbst der letzte Tiefschläfer gemerkt haben, daß DAB tot ist und daß man mit einem reinen DAB-Programm nicht mal nen Blumentopf gewinnen kann. Und wenn die Rock Antenne tatsächlich erfolgreich in Augsburg sein sollte, dann wird man nicht umhin können, über die Umwidmung bestehender UKW-Frequenzen nachzudenken. Daß gar keine UKW-Frequenzen mehr frei sind, stimmt natürlich nicht. Es ist nur so, daß man bei der momentanen ineffizienten Frequenzbelegung keine reichweitenstarke Frequenz à la Zugspitze nachkoordinieren kann.



von MHM - am 08.02.2007 08:09
Dann muss die BLM halt mal umdenken!

Mir wäre die 102,7 mit der Rockantenne auch sehr lieb. Dazu dann vielleicht noch die 101,3/107,5 vom Oly und Südbayern währe versorgt.

Andernfalls habe ich die Befürchtungen, dass wenn die Rockantenne auf UKW stärker präsent ist, wieder die Berater in´s Haus gerufen werden und das so gute Programm irgendwann klingt wie Rockland.

Aber das ist ein anderes Thema!

Die 102,7 sendet ja mom mit 2KW und hat eine enorme Reichweite. Wie währe es mit 20kw und Rundstrahlung?

von wolltraver - am 08.02.2007 08:40
Auch ich würde mich sehr freuen, wenn das wirklich wahr wird, dass die Rockantenne die 102,7 von der Zugspitze bekommt. Heute hat die 102,7 die Hypothek der Gleichfrequenz vom Blessberg, wenn die nicht wäre...
Die 102,7 kann bei Abschaltung oder Ausfall des Blessbergs jedenfalls auch heute noch in Leuchau 11E29/50N04 (nahe Kulmbach) brauchbar und ohne DX-Aufwand empfangen werden.
Wenn die 102,7 Zugspitze mit 20 kW Rundstrahlung senden würde, dann könnte ich sie auch hier in Uster empfangen. Dann wäre sie mit DX-Ausrüstung in der ganzen Region empfanbar, auch weite Teile der Ostschweiz und des Schweizer Mittellands könnten dann die Zugspitze empfangen.


von dxbruelhart - am 08.02.2007 09:26
@jkr
Ich denke aber, daß die Empfangsmöglichkeit an sich kein Kriterium darstellen kann, denn wo sollte man hier die Grenze ziehen? Wenn die 102,7 offiziell für den Raum München sendet, können die Konkurrenten sicherlich ein Wörtchen mitreden, aber nicht wenn nur Garmisch, das Loisachtal und das angrenzende Alpenvorland versorgt werden sollen. Einen gewissen Overspill haben die meisten Frequenzen, das muß die Konkurrenz nun mal akzeptieren.

Ich bin auch der Meinung, daß bei allen Beteiligten endlich ein Umdenken stattfinden sollte. Dies betrifft auch die festgelegte Limitierung auf fünf BR-Programme. Viele Regelungen wurden in einer Zeit getroffen, als man DAB noch als das UKW-Nachfolgemedium im Auge hatte. An diesem Standpunkt kann man aber heute freilich nicht mehr festhalten. Die anderen Landesmedienanstalten haben es schon begriffen, nur die BLM sträubt sich immer noch ein wenig dagegen.

Bei 20 kW Rundstrahlung würde die Zugspitze wohl Radio 2000 auf der 102,8 plattmachen. Und würde sich das überhaupt mit Ulm auf 102,6 vertragen? Ansonsten würde es aber zumindest in Deutschland keine Probleme geben (Heidelberg 102,8 ist wahrscheinlich zu weit weg). Bei der jetzigen Antennenkonstruktion wäre eine Rundstrahlung aber gar nicht möglich, weil die Antenne am Nordhang angebracht ist und nicht oben auf dem Gipfelgrat.

von MHM - am 08.02.2007 13:55
In benachbarten Regionen zwei Frequenzen On Air.
102,5 Witthoh -Radio 7
102,8 Zirog -Radio 2000
Radio 7 dürfte aber nicht gestört werden und Radio 2000 geht ja jetzt schon nicht rein (außer mit DX-Ausrüstung)

Im Tiroler Oberland ist zwar in Landeck auf 102,6 Ö3 On Air, was aber sicher kein Problem ist. Da müsste die ANT BY wirklich ganz oben auf der Zugspitze sein und echt mit 20 kw loszünden. Und die Bergketten dazwischen würden die 102,7 sowieso "fernhalten".

Außerdem glaube ich nicht, das Rundstrahl auf der Zugspitze kommen wird.

von Radiopirat - am 08.02.2007 21:55
Wenn tatsächlich Oberammergau noch kommt, dann klafft wirklich nur noch zwischen Murnau und Garmisch eine Versorgungslücke, wenn die 102,7 mit der Rock Antenne belegt würde. Alles südlich davon wird über die 103,8 und die 107,7 wirklich top versorgt. Umgekehrt ist die Zugspitze wirklich reichweitenmäßig überdimensioniert. Früher wurde die Zugspitze vor allem zwischen München und Ingolstadt gebraucht, seit aber Pfaffenhofen auf der 92,6 sendet, ist auch das nicht mehr nötig. Es wäre nur folgerichtig, die 102,7 mit einem anderen Programm zu belegen. Interview mit Antenne Bayern übrigens kommende Woche, dann habt ihr's aus erster Hand und wohl vom Chef persönlich :-)

von Wiesbadener - am 09.02.2007 09:18
Ja, wenn die Rockantenne auf die 102,7 kommen sollte, dann dürfte sich das Programm mit Sicherheit massiv verschlechtern.

Also so etwas wie Zugspitze auf 20kW Rundstrahlung zu setzen, ist einfach vollkommen utopisch. Die 102,7 ist nach wie vor für Ismaning 25kW koordiniert, und vergleicht mal die Reichweite von Ismaning 25kW mit Zugspitze 2kW. Das nochmal um 10dB zu erhöhen, und auch noch freudig nach Österreich zu senden, dürfte nie und nimmer möglich sein. Zumal man dann den Standort wechseln müsste. Die Antenne Bayern-Antennen hängen ja quasi etwas unterhalb des Gipfels an der Nordwand der Zugspitze, da würde man sozusagen in den Felsen reinsenden, wenn man Richtung Österreich senden wollte. Also müssten die Antennen weiter rauf... Evtl. könnte man sich am ORF-Sender einmieten, aber das halte ich für vollkommen utopisch.

von Habakukk - am 09.02.2007 09:33
Ja, die 10kW gingen mal durch die Listen und wurden imho auch damals während der Testschleife 1 Jahr vor Sendebeginn von Antenne Bayern durchgesagt (da bin ich mir allerdings nimmer sicher). Heute aber spricht man von 2kW, vielleicht sendete man nur ganz zu Anfang mit 10kW. Oder vielleicht auch heute noch (inoffiziell)...

20kW rein nach Norden abgestrahlt, halte ich jetzt nicht unbedingt für unmöglich, aber schon für schwer durchsetzbar. Man darf nicht vergessen: die Zugspitze ist ja sogar in Oberösterreich und Tschechien tlw. noch zu empfangen, wo die anderen Ismaninger Frequenzen (wofür die 102,7 ja eigentlich koordiniert ist) schon lange nicht mehr ankommen. Wenn du da nochmal 10dB drauflegst, dann kann das schon vielleicht Probleme geben.

20kW Rundstrahlung von ganz oben halte ich jedenfalls für nicht durchsetzbar. Die 102,7 geht in Tirol quasi kaum, man merkt eben, dass die Antenne auf der Nordseite angebracht ist und dank des Riesenklotzes auch kaum was über Reflexionen ankommt. Letztendlich macht sich so die 102,7 weniger bemerkbar in Tirol, als wenn sie aus Ismaning gesendet würde. Aber setzt die Antenne mal ganz nach oben mit 20kW nach Süden, dann versorgt die fast ganz Tirol, dem würde Österreich nie und nimmer zustimmen, denke ich.

von Habakukk - am 09.02.2007 09:50
Die 105,2 wird keineswegs mehr mit 25 kW in München betrieben werden können, alleine weil es inzwischen Sender wie Augsburg 105,3 gibt. Nach bisherigen Planungen sind 500 Watt vom Olympiaturm geplant. Für das Gebiet östlich von München soll es eine weitere Frequenz geben, es gab wohl schon einen Koordinierungsversuch auf 105,4. Ob es immer noch geplant ist, die 105,4 ebenfalls vom Oly einzusetzen, weiss ich nicht. Es gab ja in der Tat den Plan, die 105,2 mit 500 Watt in Richtung Süd und West zu senden, und die 105,4 mit 2 kW Richtung Ost und Nord. Ob dieses Experiment tatsächlich mit Küchenbrühwürfeln klappt, wage ich zu bezeifeln.

von Wiesbadener - am 09.02.2007 12:30
Eine 25 kW starke 105,2 in Ismaning würde vermutlich sogar die 105,2 in Mittenwald niederbügeln. Dort gibt´s ja schon Probleme mit der 91,9 von Bayern 1 (ebenfalls 25 kW). Allerdings ist der Hühnerberg deutlich weiter entfernt, nämlich 156 km.

Die Rock Antenne auf 100,8 kann ich mir auch nicht so recht vorstellen, weil dagegen ganz sicher die Privaten in München aufbegehren werden. Dann könnte man ja gleich die 101,3 hernehmen und die Antenne Bayern auf 107,5 abstrahlen, wie es ja mal geplant war oder vielleicht noch ist.

Olympiaturm gleichzeitig mit 105,2 und 105,4 fände ich ja schon lustig. Ich weiß gar nicht, ob´s das überhaupt in Deutschland gibt, 200 kHz Abstand bei ein- und demselben Sender. Bei den größeren Sendeanlagen in Südtirol/Trentino wird das allerdings schon seit langem praktiziert und wie man sieht, funktioniert es auch.



von MHM - am 09.02.2007 13:01
Anscheinend ist Arabella wohl in Teilen der Stadt mit der derzeitigen Lösung benachteiligt gg. den Münchner Stadtsendern. Besonders zwischen Oly und Ismaning gibt es so viele Übersteuerungen, daß man mit billigen Geräten Probleme beim Arabella-Empfang hat. Der Standort Isen ist wohl doch nicht so toll, zumindest nicht für den Ballungsraum München.

Arabella braucht dann eine Ersatzfrequenz für die Landkreise östlich von München, weil es, im Gegensatz zu den anderen Münchner Sendern, auch für diese lizenziert ist. Arabella ist also kein reiner Stadtsender mehr, sondern für das Sendegebiet Stadt München und München-Ost lizenziert.
Die 100.8 bräuchten sie dann tatsächlich nicht mehr. Die wäre sicher besser als gar nix für die Rockantenne, aber dann könnte man gleich die Anti-Südtirol-Frequenz 101.3 nehmen.
Die brauchte Antenne Bayern nämlich noch gar nie. Wie man hört, sind die Münchner Lokalsender ja strikt gegen Rockantenne auf dieser Frequenz, sonst hätte man sie schon längst hernehmen können.
Die 100.8 wär ja vielleicht was für das BR-Jugendradio oder für die Hitwelle...oder Radioaktiv FM ;-)


von PeterSchwarz - am 09.02.2007 13:02
Zitat

Die 105,2 wird keineswegs mehr mit 25 kW in München betrieben werden können, alleine weil es inzwischen Sender wie Augsburg 105,3 gibt.


Im Genfer Wellenplan (bzw. bei der BNetzA) ist die 105,2 aber immer noch als Ismaning 25kW eingetragen. Man müsste also nicht mal irgendwas umkoordinieren, wollte man die 105,2 von Isen nach Ismaning verlagern. Gibt es da also darüber hinaus gehende Abkommen (z.B. mit dem BR), die eine Rückverlagerung zum Urstandort verhindern könnten?

Zitat

Anscheinend ist Arabella wohl in Teilen der Stadt mit der derzeitigen Lösung benachteiligt gg. den Münchner Stadtsendern.


Der Standort in der Blutenburgstr. erweist sich halt auch mit 300W als nicht so günstig. Es dürfte einige Gegenden Münchens geben, wo im Keller mit Küchenquäkern, oder in der Straßenbahn im Miniradio nur die Programme vom Olympiaturm, aus Ismaning und vielleicht noch vom Wendelstein reinkommen. Da hat Arabella natürlich schon ein Interesse, gegenüber den Olympiaturm-Lokalsendern eine gleichwertige Versorgung der Stadt hinzukriegen. Deshalb wohl der Plan mit der Rückverlagerung nach Ismaning. Ismaning mit 25kW dürfte die zweitbeste Variante nach Olympiaturm 300W sein. Offenbar hängt man auch relativ wenig am Umland Erding, Freising und Ebersberg, was die diversen Pläne von Arabella bisher zeigten... Nun gut, da gibt es ja mit der Hitwelle noch eine Alternative...

von Habakukk - am 09.02.2007 13:18
In Sachen München dürfte bei Antenne Bayern wohl die Devise herrschen:
mindestens entweder Olympiaturm-Frequenz, oder starke Ismaning-Frequenz für das Hauptprogramm. Und Veränderungen vom jetzigen Zustand weg nur dann, wenn sie selber was davon haben.

Einen Wechsel von 101,3 auf die leicht schlechtere 107,5 dürfte ABY also nur mitmachen, wenn sie zum Ausgleich die Rockantenne auf UKW bekommen (101,3???). Klare Sache. Hat man ja oft genug gehört.

Das gleiche wohl für alle Konstellationen mit der 102,7: Verlagerung der 102,7 nach Ismaning für das Hauptprogramm nur dann, wenn die 101,3 an die Rockantenne geht. Aufgabe der 102,7 Zugspitze nur dann, wenn die Frequenz an die Rockantenne geht.

Alternativ wäre eigentlich auch noch denkbar: 105,2 nach Ismaning für Arabella, 100,8 an die Rockantenne, 101,3 und 102,7 verbleiben bei Antenne Bayern.

von Habakukk - am 09.02.2007 13:28
Zitat
PeterSchwarz
Anscheinend ist Arabella wohl in Teilen der Stadt mit der derzeitigen Lösung benachteiligt gg. den Münchner Stadtsendern. Besonders zwischen Oly und Ismaning gibt es so viele Übersteuerungen, daß man mit billigen Geräten Probleme beim Arabella-Empfang hat. Der Standort Isen ist wohl doch nicht so toll, zumindest nicht für den Ballungsraum München.


Ja, das ist tatsächlich so. Am südöstlichen Stadtrand geht zumindest in der Bahn weder die 100.8 noch die 105.2 zufriedenstellend rein. Die 105.2 hat zudem noch das Problem, daß auf der selben Frequenz B5 Aktuell im Kabel abge*strahlt* wird. Die restlichen Olympiaturm-QRGs hingegen gehen fast einwandfrei rein.

von _Christoph - am 09.02.2007 13:28
Zitat
Frequenz in RT.
Und was wäre wenn die 105,2 nach Ismaning umzieht, mit starken Einzügen nach Süden wegen Mittelwald, die 107,5 bekommt Antenne Bayern mit 200 kHz zum Hochries und im Tausch bekommt Rockantenne die 101,3 vom Oly. Die 100,8 könnte z.B für Bayern 3 verwendet werden und im Gegenzug die 97,3 für die Jugendwelle benutzt werden.


In Hessen hätte es eine solche oder ähnliche Einigung gegeben, aber nicht in Bayern, denn hier gibt es noch einen weiteren Marktteilnehmer: die Lokalradios. Und die lassen sich mit solchen Lösungen nicht abspeisen. Es sei denn Energy, Gong und Co. könnten ihre Leistung massiv erhöhen oder würden ebenfalls Frequenzen für zusätzliche Programme bekommen.

von Wiesbadener - am 09.02.2007 14:19
Hier in München-Oberföhring geht Arabella auf dem Ghetto-Blaster im Wohnzimmer und im Küchenradio nur in Mono. Die 100,8 nur verrauscht und 105,2 nur in Mono ohne Rauschen. Die Oly-Sender und Ismaning gehen in Stereo ohne Rauschen. Mich stört es nicht. Aber die alte Frau unten hat sich neulich bei mir (!) beschwert, dass der Arabella so schlecht rein geht und hat dort auch schon deswegen angerufen !!! jetzt wisst ihr, warum Arabella unzufrieden mit den bestehenden Frequenzen ist.

von HeibelA - am 09.02.2007 15:38
Zitat
Wiesbadener
... denn hier gibt es noch einen weiteren Marktteilnehmer: die Lokalradios. Und die lassen sich mit solchen Lösungen nicht abspeisen. Es sei denn Energy, Gong und Co. könnten ihre Leistung massiv erhöhen oder würden ebenfalls Frequenzen für zusätzliche Programme bekommen.
Ich denke, zusätzliche Programme werden die nicht machen wollen. Ein erweitertes Verbreitungsgebiet wäre aber vielleicht von Interesse. Der stärkste Widerstand dürfte von Energy kommen. Könnte man sich die Zustimmung von denen vielleicht mit der Augsburger 87.9 erkaufen? (Keine Ahnung, ob die daran Interesse haben) Vorausgesetzt, die 102.7 geht noch gut genug im Lechtal. Oder laufen dann Fantasy etc. Sturm?


von Hagen - am 09.02.2007 16:56
Die Situation in der Stadt ist so: Am allerbesten gehen mit Abstand für den Normalhörer die Oly-Frequenzen rein. Also die Locals und ABY. Klarer Standortvorteil für die Privatsender. UN dklarer Standortvorteil für ABY vs. Bayern 3.
Beim BR mischen sich Ismaning und Wendelstein. In der Stadtmitte und im Norden und Westen ganz klar Ismaning, im Süden wie Sendling und Solln ganz klar Wendelstein. Aber es gbt auch Verzerrungen in der Innenstadt (und gerade in der Nähe vom Funkhaus). Der BR ist daher ojektiv schlechter versorgt, als die Locals, da der BR ausschließlich vom Outback einstrahlt.

Radio Arabella als Sender für Stadt und Kreis München, aber auch noch als Releikt für EBE, ED und FS, hat da ein anderes Problem. Die 105,2 geht nicht überall in der Stadt sauber, da von außen einstrahlend, insbesondere in der Innenstadt und im Westen ist die 105,2 eher schlecht. Die 100,8 (inoffizielle Hauptfrequenz!) mit 300 W von er Blutenburgstraße geht nur sauber in den Innenstadtteilen. Der Sender im Petuelringtunnel hat übrigens die 105,2 auf Lager...

Um am Münchner Markt gleichrangig mit Gong, Charivari, Energy & Co. präsent zu sein, wird m. E. ABY eine Oly-QRG nie aufgeben. Außerdem hat das einen besseren Empfang gegenüber Bayern 3 zur Folge, zumindest im KBW, im Keller und in der Tram.


An das Gerücht mit der 102,7 glaube ich auch eher weniger. Wäre zwar eine elegante Lösung für die BLM und ABY, da die Zugspitze die Stadt nicht hundertprozentig versorgt und vor allem von außen einstrahlt und so kein neuer Sender in München auf Sendung geht. Damit wäre m. E. dem Abkommen der Münchner Privatsender mit der BLM Rechnung getragen. Gegen eine Aufblähung von TopFM oder Hitwelle könne bzw. konnten die auch nichts machen, wie das Beispiel 99,4 zeigt. Auch Energy nicht, da dieser Sender eben nicht in München steht und sendet.
Aber warten wir mal das Gespräch vom Wiesbadener ab.

Problematisch sehe ich bei einer Umwidmung der 102,7 eher, dass dann auch andere Regionen das gleiche beanspruchen werden (z. B. Mittelfranken mit Nürnberg). Und wenn ABY eine Frequenz umwidmet, wird es der BR auch für seine DAB-Totgeburt Jugendwelle tun (und dann ganz sicher die 90,0 Ismaning). Vor diesem Szenario hat die BLM aber wohl am meisten Angst.


von Schwabinger - am 09.02.2007 19:00
Danke für das schöne Bild...

Das müsste der Sender vom ORF sein, vgl.


Über die Antennen von Antenne Bayern gab es mal einen längeren Thread, in dem sich dann aufgeklärt hat, dass diese an der Nordseite unterhalb des Münchner Haus angebracht sind, siehe:



Man sieht auf den beiden Bildern auch ganz schön den Zusammenhang, oben das Geländer ist auf beiden Fotos drauf.

von Habakukk - am 09.02.2007 19:26
Einerseits würde ich mich freuen, wenn die Rockantenne auf UKW (Zugspitze) gehen würde, dann könnte ich sie auch im Auto und im Büro hören. Ich müsste im Büro halt den Tchibo durch den Roadstar ersetzen.
Daheim kann ich Rockantenne über ADR und DAB hören.
Ich habe aber auch die Befürchtung, dass das Programm wenn es die 102,7 bekommt viel kommerzieller wird und längere, nicht moderierte Musikstrecken (100% pure Rock) durch 08/15-Programm mit Gewinnspielen ersetzt werden (wie bei ABY) und der Preis wäre mir zu hoch.
Erst wenn sie DAB abschalten, muss die Rockantenne wirklich auf UKW.



von HeibelA - am 10.02.2007 09:12
Ich glaube aber nicht, dass dies bei Rock Antenne der Fall wäre.
Grund für diese Gewinnspiele ist doch nur Hörerbindung für die MA.
Und das hat Antenne Bayern und Co deswegen nötig, weil die austauschbar sind mit anderen Hitradios.

Die Rock Antenne ist hingegen nicht austauschbar und absolut konkurrenzlos in ganz Schwaben und Oberbayern.Top Fm ist zwar auch anders als Bayern3, Gong, Energy und Co, aber nicht wirklich vergleichbar mit Rock Antenne.

Deshalb hätte es Rock Antenne garnicht nötig, die Hörer zu nerven mit Gewinnspielen wie Ant BY.
Genau deshalb, weil kein anderer Rocksender existiert (terrestrisch!), hätte Rock Antenne "Monopolstellung" als Rocksender.
Der nächste Rocksender findet sich ja erst in Franken (Star FM). Der ist aber auch nicht so gut wie Rock Antenne.

von Radiopirat - am 10.02.2007 22:31
Zitat
orf-fan
ich habe am freitag morgen auf dem weg zur arbeit im auto rockantenne via DAB gehört. soweit so gut. es ging dann um das fußballspiel 1860 münchen gegen augsburg. der moderator sagte dann sowas in die richtung: wir von rockantenne begleiten euch auf dem weg zum derby, soweit der empfang auf der A8 nach münchen eben klappt. und dann sagte er: ABER WIR ARBEITEN JA DRAN.

es darf also weiter spekuliert werden.


Klappt vllt. nicht ganz bis nach Fröttmaning aber den Stadtrand packt die 87,9 als einzige aus Augsburg.

von muniX - am 19.03.2007 17:14
So, auch ich habe noch ein paar Bilder von der Zugspitze (Februar 2007)...
Leider nur mit dem Handy gemacht aber vielleicht kann man trotzdem genug erkennen ^^












MFG Peter

von pete04 - am 19.03.2007 18:28
Mich würde nochmal die Historie zu den ABY-Frequenzen im Großraum München interessieren, also vor allem, warum und wie es zu den diversen Entscheidungen kam, das Sendernetz gerade so aufzubauen, wie es anfangs auf Sendung ging.

Ursprünglich vorgesehen dürfte für die Senderkette 5 (die die Antenne nutzte) ja 107,7 Wendelstein 100kW, 102,7 Ismaning 25kW und 102,9 Garmisch 0,5kW gewesen sein.

Also dass die 107,7 von der Hochries sendet, geschenkt... Der BR hätte vermutlich für eine Abstrahlung am Wendelstein horrende Preise verlangt, da hat man einen Berg in der näheren Umgebung als Alternative gesucht und mit der Hochries gefunden. Stromversorgung dank Bergbahn, genügend Platz für die Sendeanlage, dank weichem Wiesenberg kein Problem, die Anlage zu erreichen. Die 107,7 wurde insofern auch nicht wirklich weit verlagert, das dürfte ja sogar noch im Rahmen des Genfer Wellenplans abgedeckt werden (Sendegebiet der Hochries deckt sich ziemlich mit dem des Wendelsteins).

Wie kam man aber dann darauf, die 102,7 von Ismaning ausgerechnet zu Deutschlands höchstem Berg hochzuverlagern? Alleine, dass man das probiert hat und auch noch Erfolg damit hatte, ist für mich eine kleine Sensation und grenzt an Genialität. Denn die Reichweite mit 2kW von der Zugspitze aus ist sicherlich eine ganz andere, sehr viel höhere als mit 25kW aus Ismaning.

Gut, klar war vermutlich, dass man die 102,7 nicht in Ismaning hätte betreiben können, da BR-Standort. Wäre sicher teuer geworden. Dann kam vermutlich dazu, dass absehbar war, dass man über die 107,7 mit den nur 10kW von der Hochries die Stadt München und Umgebung sicher nicht so gut erreichen würde wie der BR mit 100kW vom näher gelegenen Wendelstein.

Die Entscheidung die 102,7 auf der Zugspitze zu betreiben, muss jedenfalls schon relativ früh gefallen sein. Es gab nämlich über ein Jahr vor Sendestart von Antenne Bayern schon Testsendungen, die NUR auf 103,8 Hohenpeißenberg, 107,7 Hochries und 102,7 Zugspitze liefen. Ich vermute heute im Nachhinein, dass man da getestet hat, wie sich diese 3 Frequenzen ergänzen und ob man damit München und Umgebung vernünftig versorgen kann. Noch früher gab es mal einen Messton auf 107,7, der - so vermute ich - von der Hochries kam. Vielleicht hat man da einen ersten Test gemacht, wie sich die Hochries als Alternative zum Wendelstein erweist.

Die 102,9 in Garmisch konnte man dann natürlich nicht mehr einsetzen, wegen des 200kHz-Abstands zur Zugspitze. Die benötigte man dann aber auch kaum noch, denn Garmisch war ja über die Zugspitze bereits versorgt.

Was die Stadt München betraf: offenbar stellte man fest, dass diese immer noch nicht gut genug versorgt war und so ging zusätzlich die 105,2 (auch eine Ismaninger 25kW-Frequenz) in das Sendernetz der Antenne ein, sie wurde aber dann nur mit geringer Leistung am Olympiaturm betrieben (kennt die jemand?). Sie wurde dann auch relativ schnell durch die 101,3 ersetzt, die wirklich nur mit 300W am Olympiaturm koordiniert ist.

Da würde mich interessieren, ob von Anfang an schon klar war, dass die Antenne die 105,2 nur temporär nutzen kann, oder ob man sie - hätte nicht Südtirol 1 auf 101,3 gesendet - vielleicht sogar behalten hätte? Denn es scheint ja so, als wäre die 101,3 nur in Betrieb gegangen, um in München den Empfang von Südtirol 1 zu verhindern.

Interessant wäre freilich gewesen, wenn es damals tatsächlich noch zu dem Deal gekommen wäre, die Antenne über die 101,3 vom Schwarzenstein in Südtirol abzustrahlen. Ob dann der Standort heute noch in Betrieb wäre (ich denke nein) und was hätten dazu wohl die bayerische Landesmedienanstalt und der BR gesagt?

von Habakukk - am 31.07.2008 11:21
An BetacamSP,
ZitatHmm, wie würde wohl die Reichweite aussehen wenn man mit vollen 100 kW von der Zugspitze wegpowern würde? Wahrscheinlich könnte ich den Sender hier dann auch noch empfangen oder?.:

Dann wurde er die 102,7 MHz von Sender Sonneberg mit Antenne Thüringen in der Nördlichen Oberpfalz Stören :eek:

Außerdem ist mehr Ant. Thüringen lieber als die blöte Antenne BAY mit ihrer vielen Werbungen und Musik Wiederholungen .

PS: Bei Überreichweiten könnte ich Ant BAY auf 102,7 in Parkstein (Südseite) empfangen.
Je nachdem man die Antenne drehte (süd, Nord) könnte man Ant.Bay oder Ant.Thür hören
Drehte man die Antenne Richtung Westen , wahren alle Programme gestört.
Nord: Antenne Thüringen
Süd: Antenne Bayern
Mitte (also West und OST) Störungen

von Oberpfalzwelle - am 31.07.2008 16:24
Zitat
Habakukk
Was die Stadt München betraf: offenbar stellte man fest, dass diese immer noch nicht gut genug versorgt war und so ging zusätzlich die 105,2 (auch eine Ismaninger 25kW-Frequenz) in das Sendernetz der Antenne ein, sie wurde aber dann nur mit geringer Leistung am Olympiaturm betrieben (kennt die jemand?). Sie wurde dann auch relativ schnell durch die 101,3 ersetzt, die wirklich nur mit 300W am Olympiaturm koordiniert ist.


M.W. sendete die 105,2 auch mit 300 W vom Oly.

Die 101,3 als "Anti-Südtirol-Frequenz" ist im Nachhinein ein genialer Schachzug von ABY wenn man die Empfangssituation im KBW mit dem BR vergleicht.


von Schwabinger - am 31.07.2008 18:24
Zitat: Ach ne...

Entschuldigung BetacamSP, ich meinte es nur gut und nicht böse :rolleyes:
Zu deiner Frage, wenn man eine andere Frequenz mit 100 kW von Zugspitze senden würde, dann denke ich dass das Signal (wenn die frei währe) in der Nördlichen Oberpfalz zu empfangen währe. bei Bayern 3 auf 98,5 MHz von Wendelstein geht auch bei gutem Wetter in der früh in Prkstein und teilweiße in Weiden.
Wie schon geschrieben geht die 102,7 mit Antenne Bayern bei Überreichweiten in der Nördlichen Oberpfalz. ansonsten Antenne Thüringen.
Wie die Reichweite mit 100 kW in Bayern aussehen würde, kann ich der leiter nicht sagen :(


von Oberpfalzwelle - am 31.07.2008 18:39
Zitat
Habakukk
Ursprünglich vorgesehen dürfte für die Senderkette 5 (die die Antenne nutzte) ja 107,7 Wendelstein 100kW, 102,7 Ismaning 25kW und 102,9 Garmisch 0,5kW gewesen sein.

So wurde es bei Genf '84 geplant.


Zitat
Habakukk
Der BR hätte vermutlich für eine Abstrahlung am Wendelstein horrende Preise verlangt, da hat man einen Berg in der näheren Umgebung als Alternative gesucht und mit der Hochries gefunden.

Gut, klar war vermutlich, dass man die 102,7 nicht in Ismaning hätte betreiben können, da BR-Standort. Wäre sicher teuer geworden.

Alleinen an den Kosten kann das nicht liegen (siehe Post von jkr). Bei anderen großen BR-Sendern (z.B. Brotjacklriegel, Grünten, Ochsenkopf) wird die Antenne ja auch mitausgestrahlt.


Zitat
Habakukk
Was die Stadt München betraf: offenbar stellte man fest, dass diese immer noch nicht gut genug versorgt war und so ging zusätzlich die 105,2 (auch eine Ismaninger 25kW-Frequenz) in das Sendernetz der Antenne ein, sie wurde aber dann nur mit geringer Leistung am Olympiaturm betrieben (kennt die jemand?).

In den Wittsmoorlisten wurde die nach München ausgeliehene 105,2 mit 1 kW und Richtstrahlung -> 165° geführt.



von Manager. - am 31.07.2008 21:22
Ich denke, dass die 102,7 von der Zugspitze sogar weniger weit nach Österreich einstrahlt als Ismaning mit 25kW im Vergleich. Denn der Sender befindet sich auf der Nordseite der Zugspitze etwas unterhalb des Gipfels und aus dem Grund kommt nur relativ wenig Signal nach Süden durch, denn da ist einfach das Massiv im Weg. Ansonsten gelangen halt nur paar Reflexionen nach Tirol rein, die halten sich aber in Grenzen, weil man eben scharf gerichtet nach Norden sendet und in Richtung der umliegenden Berge nicht so viel Signal raus geht.
Dagegen brettert Ismaning von draußen mit voller Leistung direkt Richtung Berge und kommt entsprechend in vielen Teilen Tirols noch mit gutem Signal an. Also für Tirol dürfte die Verlagerung keine nennenswert höheren Störungen mit sich gebracht haben. Da wäre eher noch Oberösterreich betroffen, wo Ismaning schon nicht mehr ankommt, aber die Zugspitze sehr wohl.

von Habakukk - am 01.08.2008 07:32
Im Juni habe ich auf der Zugspitze u.a. dieses Foto gemacht. Gemäss Aussagen hier im Forum sind die beiden weissen Kästen ganz unten die Sendeantennen der 102,7. Diese Frequenz ist bei mir in 173km Entfernung noch halbwegs brauchbar (in Mono) zu empfangen, allerdings trotz 2kW deutlich schlechter als die ORF-Programme mit nur 150W von dem Mast, dessen unterer Teil noch ganz rechts im Foto zu sehen ist. Wenn man die Position der ABY-Antennen sieht, ist das aber auch wenig verwunderlich, denn die zeigen ganz und gar nicht in meine Richtung und der Berg schirmt nach hinten noch zusätzlich ab.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 01.08.2008 08:26
ist sicher auch absicht, dass die 102,7 einen "schlechteren Standort hat", als die ORF Antennen auf der Zugspitze. Schließlich soll die 102,7 ja auch nicht nach Süden, also nach Tirol reinstrahlen. Denn die 102,8 von der Zirog (Radio 2000 aus Südtirol) ist ja auch in Nordtirol empfangbar, dies würde sich ja massiv stören.

Der Titel vom Thread kann eigentlich auch geändert werden, das Gerücht ist und bleibt auch nur ein solches. Die 102,7 bleibt mit Antenne Bayern belegt, Rock Antenne bekommt leider keine weitere UKW Frequenz. Leider!

von Radiopirat - am 07.08.2008 08:43
Ich bezweifle aber, dass die südtiroler Frequenzen in Österreich oder Deutschland irgendeinen Schutz genießen... Im Gegenteil, die österreichischen Behörden können eigentlich gar kein Interesse dran haben, eine aus dem Ausland einstrahlende Frequenz zu schützen. Die haben umgekehrt sicher auch kein Interesse, dass die 102,7 von der Zugspitze aus halb Tirol versorgt. Genau deshalb wird man halt die Auflage bekommen haben, die Antenne auf die Nordseite zu schrauben, damit es für Tirol möglichst wenig Unterschied zum Ismaninger Sender ausmacht. Nur so konnte man das wahrscheinlich durchkriegen. Für die Versorgung Südbayerns macht das ja auch keinen Unterschied, ob die Antenne nun am ORS-Mast hängt, oder an der Nordwand...

von Habakukk - am 07.08.2008 10:32
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