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Radioforum
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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 12 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
orf-fan, Nohab, tojo, Bengelbenny, Marc_RE, inkjet, Rolf, der Frequenzenfänger, PeterSchwarz

Welche Antennen sind das?

Startbeitrag von orf-fan am 29.04.2007 12:23

wer kann mir das erklären, am besten von oben nach unten bzw. umgekehrt.

http://www.imgbox.de/?img=z34879w249.jpg

Antworten:

Das ganz oben sieht nach einer UKW-Yagi aus, die mittlere dürfte eine VHF-III-Antenne sein und unten eine UHF-Antenne.

von Bengelbenny - am 29.04.2007 12:38
was is das für ein teil zwischen ukw und VHF, der kleine jkasten oder was das is?

von orf-fan - am 29.04.2007 12:43
Das ist ein Rotor.
Mutig, das Teil ohne Oberlager da drauf zu setzen.


von Nohab - am 29.04.2007 12:49
wie rotor? soll das heißen die antenne kan man per motror drehen oder was?

von orf-fan - am 29.04.2007 12:52
Zitat
orf-fan
wie rotor? soll das heißen die antenne kan man per motror drehen oder was?

Genau das! Genial, oder !?

mfg tojo

von tojo - am 29.04.2007 13:16
kann ich fast nicht glauben, die antenne ist wohl 30 jahre alt!


von orf-fan - am 29.04.2007 13:21
UKW hat mit VHF nicht wirklich viel miteinander zu tun.


UKW sind die Frequenzen zwischen 87,5 und 108,0 Mhz und ganz banal gesagt der Radioempfang,

VHF ist in VHF-I (TV-Kanäle 2 bis 4) und in VHF-III (Kanäle 5-12, 174-230Mhz wenn ich mich nicht irre), unterteilt.

Im VHF-I-Band empfängt man hier im Süden auf dem K2 noch die ARD vom Grünten.

Paradebeispiel für einen VHF-III-Kanal sind SF1 vom Säntis auf Kanal 7 oder ARD auf Kanal 8 aus Aalen.

von Bengelbenny - am 29.04.2007 13:38
Zitat
Bengelbenny
UKW hat mit VHF nicht wirklich viel miteinander zu tun.


UKW sind die Frequenzen zwischen 87,5 und 108,0 Mhz und ganz banal gesagt der Radioempfang,

VHF ist in VHF-I (TV-Kanäle 2 bis 4) und in VHF-III (Kanäle 5-12, 174-230Mhz wenn ich mich nicht irre), unterteilt.

Im VHF-I-Band empfängt man hier im Süden auf dem K2 noch die ARD vom Grünten.

Paradebeispiel für einen VHF-III-Kanal sind SF1 vom Säntis auf Kanal 7 oder ARD auf Kanal 8 aus Aalen.


und UKW ist das Band VHF II. War nämlich ursprünglich auch für TV gedacht!

mfg tojo

von tojo - am 29.04.2007 16:23
VHF heisst nur Very High Frequency, Ultrakurzwelle könnte man quasi als Synonym dafür sehen, da höhere Frequenz=kleinere Wellenlänge ;-)

A geh, für das kleine Antennerl brauchts doch noch kein Oberlager!

von PeterSchwarz - am 29.04.2007 19:57
Nunja, bei den meisten Rotoren ist die obere Einspannmuffe recht kurz und kann kaum Seitenkräfte aufnehmen und würde auch bei diesem kleinen Teil bei Windstärke 6 abbrechen.
Es kann aber, nach der Silhouette zu urteilen, auch ein Hirschmann/Stolle-Rotor sein, bei dem das Rohr durch den Rotor hindurchgeht und dann oben und unten mittels Klemme festgeklemmt wird.
Da ist das mit der Seitenlast kein Problem mehr, solange Getriebe und Gehäuse halten.
Diese Rotoren waren für diese Art Antennen gedacht.



von Nohab - am 30.04.2007 13:27
gabs den drehbare antennen schon vor 25-30 jahren, so alt dürfte die antenne nämlich sein!?


von orf-fan - am 01.05.2007 02:42
mal ne andere frage:

kann man so eine antenne( UHF und VHF) vertikal ausrichten und wenn ja, wie? und wie richtet man sie auf den sender aus, wenn die spitze nach oben schaut???

kann da mal jemand ein foto posten bitte?

von orf-fan - am 01.05.2007 03:02
> gabs den drehbare antennen schon vor 25-30 jahren, so alt dürfte die antenne nämlich sein!?

Klar! Gerade in den 70er- und 80er-Jahre war dem Freak jeder Aufwand recht, um ein paar Sender mehr reinzukriegen, da es noch kein SAT gab. Entsprechend gab es auch herstellerseitig sehr viel hochwertiges Material, um diesen Wunsch zu erfüllen. Ab 1986 hatte ich selber auch einen Hirschmann-Rotor im Einsatz.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 01.05.2007 05:53
Zitat
orf-fan
mal ne andere frage:
kann man so eine antenne( UHF und VHF) vertikal ausrichten und wenn ja, wie? und wie richtet man sie auf den sender aus, wenn die spitze nach oben schaut???

Funkamateure tun soetwas für Satellitenfunk. Da muß die Antenne dann dem Satelliten nachgeführt werden.
Zitat
orf-fan
kann da mal jemand ein foto posten bitte?

Das sieht dann so aus:
http://www.dd1us.de/images/oscar%20antennen.jpg
Erklärende Worte gibt es hier:
http://www.dd1us.de/amateur%20radio.html


von Nohab - am 01.05.2007 08:47
also ich dachte da eher an DVB-T, is ja in südbayern auch vertikal.

von orf-fan - am 01.05.2007 12:26
Zitat
orf-fan
gabs den drehbare antennen schon vor 25-30 jahren, so alt dürfte die antenne nämlich sein!?


Ja. kein problem. Ich hatte damals ein riesiges UHF drehbar fuer Talcolneston und Wrotham. Meine eltern lebten in Den Haag.

von inkjet - am 01.05.2007 16:57
Zitat

also ich dachte da eher an DVB-T, is ja in südbayern auch vertikal.

Dazu muß die Spitze ja nicht nach oben schauen sondern zum Sender.

Die Mastschelle läßt sich bei vielen Antennen um 90° drehen. Bei der UHF-Antenne wäre das wohl kein Problem, die sieht nach Vormastmontage aus.
Die VHF-Antenne ist so erstmal ungeeignet, der Mast würde bei Vertikaler Montage die hintere Hälft der Antenne mit dem Empfangsdipol verdecken.
Wenn die Antennen allerdings schon seit 30 Jahren draussen sind, werden die Schrauben kaum noch zu lösen sein. Das ganze lässt sich dann oft nur noch mit sanfter Gewalt lösen.

von Marc_RE - am 01.05.2007 18:27
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