Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum
Beiträge im Thema:
65
Erster Beitrag:
vor 7 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 7 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
PeterSchwarz, 102.2, Manager., RainerZ, EmmWeh, freiwild, dxbruelhart, Habakukk, Stefan Z., Fischer's Fritz, ... und 11 weitere

Wie gut können die SWR-Sender ausserhalb von Stuttgart die Stadt Stuttgart versorgen?

Startbeitrag von dxbruelhart am 14.05.2007 12:48

Ich will mit diesem Thread herausfinden, ob es technisch möglich wäre, die Programme des SWR von umliegenden Standorten, und nicht mehr vom Fernsehturm Degeerloch für Stuttgart auszustrahlen.
Wie gut versorgen also die folgenden Standorte die Stadt Stuttgart?
Heidelberg-Königstuhl, Hornisgrinde, Raichberg, Aalen-Braunenberg, Waldenburg
Kann überall in Stuttgart einer dieser Sender einwandfrei empfangen werden, oder gibt es Ecken in Stuttgart, wo nur der Degerloch-Sender einwandfrei kommt? Es geht mir hier weder um den Empfang mit Küchenbrüllwürfeln, noch um den Empfang mit Super-Empfangsanlagen, sondern um dem Empfang mit Mittelklasse-Radios mit Teleskopantenne bzw. um dem Empfang mit Autoradios.
Die 50 interessantesten Antworten:
Zitat
dxbruelhart
Ich will mit diesem Thread herausfinden, ob es technisch möglich wäre, die Programme des SWR von umliegenden Standorten, und nicht mehr vom Fernsehturm Degeerloch für Stuttgart auszustrahlen.
Wie gut versorgen also die folgenden Standorte die Stadt Stuttgart?
Heidelberg-Königstuhl, Hornisgrinde, Raichberg, Aalen-Braunenberg, Waldenburg
Kann überall in Stuttgart einer dieser Sender einwandfrei empfangen werden, oder gibt es Ecken in Stuttgart, wo nur der Degerloch-Sender einwandfrei kommt? Es geht mir hier weder um den Empfang mit Küchenbrüllwürfeln, noch um den Empfang mit Super-Empfangsanlagen, sondern um dem Empfang mit Mittelklasse-Radios mit Teleskopantenne bzw. um dem Empfang mit Autoradios.

_____________________________________________________________________
QTH: CH-8610 Uster, 08E 43 40 / 47 N 21 08


Frage, was bringt dir das ? meinst du das hier die Verantwortlichen mitlesen und diesen Vorschlag dann diskutieren oder worum gehts dir hier ? ich denke ja mal das du mit diesem Thread irgendwas erreichen willst oder ?

von Chris4981 - am 14.05.2007 13:45
Ich will eine UKW-Zerobase für Baden-Württemberg erstellen; wenn immer ich bisher in Stuttgart war, konnte ich zumindest einen der von aussen einstrahlenden Sender einwandfrei empfangen. Daher denke ich, man könnte villeicht auf die Sender Stuttgart-Degerloch und Funkhaus verzichten
Ich bin aber noch lange nicht überall in Stuttgart gewesen; deshalb frage ich hier. Ich bin besonders an Antworten von Stuttgartern, von Manager, von Peter Schwarz und von Matthias Weber interessiert.

von dxbruelhart - am 14.05.2007 13:57
Heissa, Du Ketzer. Jetzt ist der Fernsehturm ja nur noch ein Radioturm, jetzt willst Du ihm die Funktion auch noch nehmen...also gleich abreissen???

Ernsthaft: Der Fernsehturm wird sich nicht einfach so erübrigen lassen. Klar, in vielen Teilen Stuttgarts sind Sender von ausserhalb hörbar, aber insg. wirst Du im Großraum Stuttgart, vor allem im Neckar- und Remstal keine optimale Stereoversorgung ohne den Sender Dääägerloch erreichen.
Worüber man diskutieren kann, ist die Leistung. 100kW sind wirklich nicht mehr notwendig, die brauchte man, als man die SWF-Gebiete noch mit abdecken wollte.
10kW maximal wären in Degerloch ausreichend, WENN man einige der Sender, die ihr Signal von dort abnehmen auf eine andere Zuführung umstellt, was ja möglich sein sollte.


von PeterSchwarz - am 14.05.2007 14:05
Ich kann mehr oder weniger, die Erfahrungen von Peter Schwar teilen. In der Innenstadt ist es so, dass nur die Stuttgarter Sender in einem normalen Radio kommen. Es ist allerdings wirklich so, dass an der Weinsteige die Sender Stuttgart, Raichberg, Aalen, Hornisgrinde, Heidelberg und Waldenburg in Ortssenderqualität kommen. Doch sobald man untem im Kessel drin ist ist's mobil auf jeden Fall mit allen Sendern außer Stuttgart aus. Wenn man sagen würde, man strahlt wie Big Fm mit 10 KW ab, hätte man aber wiederrum auch einige Versorgungsprobleme: Neben Städten wie Heilbronn sehe ich auch hier in Reutlingen einzelne Probleme. Ebenso im Ermstal.

von Reutlinger - am 14.05.2007 14:18
Könnte man denn eine Gleichkanalbelegung mit einem der entfertern Baden-Württemberger Standorten in Stuttgart arrangieren, z.B. mit dem Schwarzwälder Feldberg (solange der bei 5 kW ERP bleibt) und/oder Blauen, wenn es schon den Degerloch-Sender doch noch braucht?
Oder würde es Gewinn bringen, wenn man die Sendeleistung des Feldbergs in Richtung Stuttgart / Schwäbische Alb auf 50 kW erhöhen würde (also nur in Richtungen NO-O ev. SO, die anderen Richtungen bleiben bei 5 kW, von wegen Verzerrungen)? Könnte man mit dem Feldberg so die Lücken, die Degerloch hinterlässt, auffüllen?

von dxbruelhart - am 14.05.2007 14:42
Zitat
dxbruelhart
Könnte man denn eine Gleichkanalbelegung mit einem der entfertern Baden-Württemberger Standorten in Stuttgart arrangieren, z.B. mit dem Schwarzwälder Feldberg (solange der bei 5 kW ERP bleibt) und/oder Blauen, wenn es schon den Degerloch-Sender doch noch braucht?
Oder würde es Gewinn bringen, wenn man die Sendeleistung des Feldbergs in Richtung Stuttgart / Schwäbische Alb auf 50 kW erhöhen würde (also nur in Richtungen NO-O ev. SO, die anderen Richtungen bleiben bei 5 kW, von wegen Verzerrungen)? Könnte man mit dem Feldberg so die Lücken, die Degerloch hinterlässt, auffüllen?

_____________________________________________________________________
QTH: CH-8610 Uster, 08E 43 40 / 47 N 21 08


Bei aller Liebe zum Feldberg. Das klappt sicher nie. Alleine schon wegen der Topographie. Wie soll hier in RT der Feldberg die Lücken von Stuttgart schließen, wenn schon alle Frequenzen zugefunzelt sind. Und selbst bei einer Zerobase, kann das von der Topographier her nicht funktionieren. Nicht in BW. Oder wie willst Du die Lücken, die z.B in Heilbronn entstehen mit dem Feldberg schließen?

von Reutlinger - am 14.05.2007 14:58
@ dxbruelhart:
Wir hatten das Thema hier ja schon häufiger und meine Meinung dürfte hinlänglich bekannt sein...


Aufgrund der extrem schwierigen Topographie ist die Empfangslage in Stuttgart sehr unterschiedlich.
Unten im dicht besiedelten Bad Cannstatt gibt es mehrere Straßenzüge (z.B. im Bereich der Wilhelma), in denen nur die Ortssender Degerloch, Frauenkopf, Münster und Funkhaus zu empfangen sind. Alle von außen einstrahlenden Sender werden dort massiv durch die Oberleitungen der U-Bahn (= Straßenbahn) gestört. Im meinem Autoradio [hast du ja in Bad Salzdetfurth getestet] ist dann auf diesen Frequenzen nur starkes Rauschen oder ein Brummton zu hören.

Würdest du Degerloch weglassen wollen, so müsstest du zumindest vom Funkhaus die SWR-Programme und DKULTUR (kommt ja auch aus Degerloch) ausstrahlen, um die Innenstadt zu versorgen.

Aber Degerloch versorgt ja nicht nur Stuttgart...
Würde Degerloch wegfallen, wären z.B. in Heilbronn sofort Füllfrequenzen für SWR 1 bis 3 notwendig. Das muss ich nun wirklich nicht haben. Weitere Lücken gäbe es im Neckar- und Remstal sowie an Nordhängen der Schwäbischen Alb usw.
Hinterher brauchst du mindestens 5 Füllsender mit je 4 bis 5 Frequenzen, um einen Großsender zu ersetzen => siehe DLF-Versorgung im Raum Stuttgart (S-Münster 96,0, Ludwigsburg 94,1, Heilbronn 91,3, Kirchheim/Teck 91,3, Göppingen/Weilheim 99,8).

Meiner Meinung nach wäre das absoluter Schwachsinn.


Zitat

Es geht mir hier weder um den Empfang mit Küchenbrüllwürfeln

Vergiss nicht, dass die SWR-Programme 1 bis 4 auch den Auftrag zur GEZ-pflichtigen Grundversorgung haben und die Gebührenzahler auch einem Anspruch darauf haben, diese kostenpflichtigen Programme mit annehmbarem Aufwand zu empfangen.


Zitat

10kW maximal wären in Degerloch ausreichend

@ PeterSchwarz:
Für Stuttgart ja, aber dann bekämen SWR 1 bis 3 in Heilbronn Füllsender. Und die kann ich hier nicht gebrauchen.


zu Feldberg:
Feldberg 93,8 Waldenburg 93,8
Feldberg 89,8 Weinbiet 89,9
Feldberg 97,9 Heidelberg 97,8
Feldberg 104,0 Heidelberg 104,1

Lass' mal stecken...

von Manager. - am 14.05.2007 15:00
Ähnlich kam es mir auch in Hessen vor: auf der Autobahn von der Rhön bis Kassel hinauf empfängt man in den Höhenlagen nahezu jeden hessischen Grundnetzsender und kommt schon mal auf die Idee, dass man da wohl noch weiter optimieren könnte (nicht nur den Rimberg einsparen), aber wenn ich mir die tlw. sehr tiefgelegenen Talorte ansehe, kann es gut sein, dass da vielerorts doch wieder nur ein bestimmter Grundnetzsender durch kommt (je nachdem, wie das Tal "geschnitten" ist). Wenn man das alles mit Füllfunzeln versorgen möchte, hat man ein Sendernetz ähnlich wie in der Schweiz - jedes Tal einen Füllsender. Wer will das schon... Dann doch lieber mehrere starke Grundnetzsender, die sich halt dann aus dieser Not heraus vielerorts deftig überlappen...

von Habakukk - am 14.05.2007 15:21
Also ich teile die Erfahrung der anderen, man könnte zwar mit einem RDS Autoradio weitgehend in Stuttgart auch ohne Degerloch was hören, allerdings halt nicht gerade überall in Ortssenderqualität und teils auch mit Lücken, genauso in vielen Gegenden im mittleren Neckarraum.

Die Lage vom Fernsehturm ist zwar nicht ideal aber halt günstig für Stuttgart da es keine gescheiten Berge gibt. Besser wäre es natürlich [Illusionsmodus on] den Fernsehturm ca. 300 Meter höher liegend zu haben (würde viele Reflexionsprobleme lösen) und nur noch mit sagen wir 25-50 kW zu senden [/Illusionsmode off]

Es gab schonmal so eine Situation als S2Kultur damals seine Frequenz 90,10 an das neue S4 abgeben "durfte", damals wurde dann auf 87,9 mit 1 kW weitergesendet und anscheinend kommt die Frequenz auch im Kerngebiet nicht überall gut an und die SDR und SWF Frequenzen aus dem Umland haben wohl nicht alle Lücken zufriedenstellend geschlossen damals.

von RainerZ - am 14.05.2007 15:22
Zitat
dxbruelhart
Ich bin besonders an Antworten von Stuttgartern, von Manager, von Peter Schwarz und von Matthias Weber interessiert.


Ich kann mich den "hiesigen" Forumskollegen nur anschliessen: Das Topografie-Problem bekommt man nur mit genügend Power in den Griff. Sicher ist in der Stadt und auch im Umland immer mindestens einer der anderen grossen Sender ausreichend empfangbar, aber eben nicht durchgängig. Die Situation ändert sich wirklich alle paar Meter, RDS müsste da ganz schön kämpfen. Degerloch kommt mit seiner Power halt auch in die vielen Taleinschnitte. Und wenn irgendein Hügel im Weg ist, klappt's meist indirekt über Reflektion an gegenüberliegenden Hängen - aber eben nur mit ausreichender Power. Ausserdem darf man nicht vergessen, dass eine grosse Region nördlich von Stuttgart versorgt wird. Ebenso wie der Neckaralb-Raum, der an vielen Stellen weder Sichtverbindung nach Stuttgart noch zum Raichberg hat.

Das allgemeine Problem in BaWü ist halt, dass es kaum "einfache" Versorgungsgebiete gibt. Deshalb überschneiden sich die Grundnetzsender weiträumig mit anderen Versorgungsgebieten. Hier kann man m.E. nur mit sehr hohem Aufwand prüfen, ob man an einzelnen Standorten evtl. die Leistung reduzieren kann. Und an der früheren SWF/SDR-Grenze hat man das ja getan. Fragwürdig sind aber definitiv Frequenzen wie Unterhausen, Mötzingen und die Stuttgarter Funkhausfrequenzen.

Denkbar wäre höchstens eine Leistungsreduzierung in Degerloch, denn es gibt an vielen Stellen im näheren Umkreis auch Probleme wegen der hohen Signalstärke. Mein täglicher Arbeitsweg hat z.B. ständige Sichtverbindung zum Fernsehturm. Trotzdem wechselt das Autoradio sehr oft zwischen Stuttgart, Raichberg, Hornisgrinde und Aalen...

von EmmWeh - am 14.05.2007 18:35
Ich habe zu dem Thema etwas beizutragen, weil ich öfters in der Gegend herum gurke, meist als Beifahrer und als menschlicher Ersatz für die fehlende RDS-AF-Funktion des Autoradios im Auto meiner Frau ;-)

Wie Manager und Habakukk schon geschrieben haben: Das Problem ist weniger die Stadt Stuttgart, dort ist je nach Hang- und Tallage entweder die Funkhaus-Funzel oder einer der umliegenden Grosssender (Raichberg, Hornisgrinde, Waldenburg) gut zu empfangen. Die Probleme fangen ausserhalb der Stadt an, also zum Beispiel im Neckartal, im Remstal und im Schönbuch. Dort braucht es je nach Talseite oder Hangneigung den Degerlocher Sender, und dort wären auch am ehesten die Folgen einer geringeren Strahlungsleistung zu spüren.

Wie schlecht das Ergebnis ist, das hat man ja zu Zeiten der 87.9 / 1 kW für S2 Kultur erlebt. Die Rauscheinbrüche waren bei diesem Kulturprogramm natürlich auch besonders gut wahrzunehmen. Und eine Reihe von neuen Funzeln, um die entstandenen Lücken nach einem Stutzen des Senders Degerloch zu stopfen? Nein danke, das brauchen wir wirklich nicht!

Der Feldberg ist im Raum Stuttgart eher abgeschattet und wäre auch mit 10 dB mehr Leistung dort nicht zufriedenstellend zu empfangen. Ausserdem ergäbe das eine neue Doppelversorgung in einigen Gebieten, die heute von Raichberg oder Hornisgrinde versorgt werden, von den bereits erwähnten Nachbarkanalstörungen mal abgesehen.

73 de Uli


von ulionken - am 14.05.2007 18:39
Wobei teils muss ich sagen dass in Randgebieten am Schönbuch etc. es teils besser wäre wenn Stuttgart schlechter ankäme. Bei mir geht das Autoradio teils auf Stuttgart, da dominierend, allerdings wäre es oft besser wenn es auf Raichberg bleiben würde. Der Raichberg hat zwar stellenweise dann evtl paar dB weniger aber die Signalqualität ist besser, d.h. weniger Reflexionen und Verzerrungen. Bekam das z.B. bei der Fusion zu spüren: Früher SWF3 hauptsächlich von 94,3 und 98,4, seit SWR3 Zeiten nun auch von 92,2 Stuttgart. Seither schält das Radio natürlich oft im Raum BB zum Beispiel auch auf 92,2 wo mir subjektiv früher fast die 94,3/98,4 besser (verzerrungsfreier vorkamen). Stärker ist die 92,2 natürlich dann schon...

von RainerZ - am 14.05.2007 18:48
Ich denke, die Frage sollte man viel weiter gefasst diskutieren. Meines Erachtens waere ein sogenantes "Zero Base" fuer Baden Wuerttemberg bzw. Grossraum Stuttgart in jedem Fall angebracht.

Es ist in der Tat so, dass die SWR Sender tlw. eine Art Ueberversorgung darstellen.
Grund ist die Historie des SWR, konkret die Zusammenlegung von SWF und SDR.

Schade finde ich, dass die SWR Programme wie "Das Ding" oder "Cont.ra" nicht wirklich landesweit ueber FM empfangen werden koennen. Dies muss meines Erachtens nicht umbedingt so sein. Da insbesondere bei SWR1 und SWR 3 eine Ueberversorgung festzustellen ist, denke, ich, dass hier Handlungsbedarf waere.

Die Topologie Stuttgarts ist auf jeden Fall eine Herausforderung. Ob viel Power hier die Loesung ist, sei meines Erachtens fraglich, Gleichwelle auf FM waere ja auch implementierbar, ich denke hier an bestimmte "Ecken" der Stadt, wie z.B. Kaltental.

Der SWR sendet beispielsweise vom Funkhaus in der Neckarstrasse den SWR 1 auf 99,6 mit 0,5 KW , waehrend Cont.ra auf 91,5 mit 0,2 KW oder so sendet. Hier koennte ich mir einen Frequenztausch vorstellen, und zwar Cont.ra auf die 99,6 und SWR1 auf die 91,5, um eine bessere UKW Empfangbarkeit von Cont.ra zu ermoeglichen.

Reflexionen scheint es ohne Ende zu geben. In manchen Ecken bekommt man den HR ohne Probleme, tlw bekommt nach auch den BR ohne Probleme.

Andere Sender wie "Klassik Radio", "Motor FM" oder "Wilantis" sind so unguenstig im Kessel koordiniert, dass es eher schwierig ist,diese im ganzen Stadtgebiet vernuenftig zu empfangen.

von 102.2 - am 14.05.2007 18:49
ja,
ich denke, dass in Sachen SWR die Frequenzen Hornisgrinde und Aalen in der Regel in Stuttgart am leichtesten zu Empfagen sind, zumindest wenn man einmal aus dem Kessel drausen ist.

Wenngleich meine Idee etwas extrem klingt, aber Ich koennte mir auch sehr gut vorstellen, wenn der SWR Stuttgart lediglich von Muenster aus versorgen wuerde, und die dortigen Privatsender zum Degerloch wechseln wuerden, ohne dass der SWR schlechtere Empfangsmoeglichkeiten haette.

von 102.2 - am 14.05.2007 19:03
Zitat
RainerZ
Wobei teils muss ich sagen dass in Randgebieten am Schönbuch etc. es teils besser wäre wenn Stuttgart schlechter ankäme. Bei mir geht das Autoradio teils auf Stuttgart, da dominierend, allerdings wäre es oft besser wenn es auf Raichberg bleiben würde. Der Raichberg hat zwar stellenweise dann evtl paar dB weniger aber die Signalqualität ist besser, d.h. weniger Reflexionen und Verzerrungen.


Waldenbuch Nordhang: Degerloch gut, Raichberg schlecht.
Waldenbuch Südhang: Degerloch schlecht, Raichberg gut (und noch ein Haufen Band-I-Antennen auf den Dächern)

Wenn das RDS-Autoradio nicht nur die Empfangs-Feldstärke sondern auch die Qualität auswertet, dann funktionieren diese Umschaltungen besser. Bei meinem Autoradio (VW Beta) wird die Bitfehlerrate der RDS-Daten gemessen, im Servicemodus angezeigt und anscheinend mit bei der Senderauswahl berücksichtigt (nach meinem Gefühl allerdings auch noch zu wenig ausgeprägt).

Es wird schwierig sein, die Sendeleistung in genau die Richtungen zu reduzieren, wo wegen Abschattungen sowieso nur verzerrter Empfang möglich ist. Da sollten eher die Hersteller der Autoradios ihre Auswertekriterien nachbessern...


von ulionken - am 14.05.2007 19:15
Hi Uli,
Ja Du hast Recht, denke auch ansich dass mein Woody-54 auch ein gutes Radio ist dass das berücksichtigt. Allerdings blickt man halt z.B. von Holzgerlingen, Steinenbronn etc fast immer bei Sichtkontakt eher den Berg runter zum Fernsehturm, also ganz tiefstehend am Horizont. Von daher gibt es leicht immer mal wieder kleine, wenn auch nicht schlimme Pratzler, die höheren, wenn auch weiter entfernten Sendestandorte sind da halt etwas unkritischer.

Ich schaue auch oft auf die Dächer und kenne die Gegend sehr gut, ist schon erstaunlich wie weit bis quasi in die Vororte Stuttgarts man bei Südhängen auf Südsender wie den Raichberg zurückgreift der auf Nordhängen natürlich schwächer und unter ferner liefen dann kommt ;)

von RainerZ - am 14.05.2007 19:23
Zitat

Kommen Waldenburg und Heidelberg in HN nicht mehr ordentlich rein ?

@ ehoe:
Doch, aber leider nicht überall, da HN in einem Talkessel liegt. Außerhalb der Stadt (= "oben") wechselt RDS meist auf Waldenburg, weil der mit 29 km am nächsten ist. In der Stadt (= "unten") wechselt RDS aber meist auf Heidelberg und Stuttgart (beide 45 km entfernt).
Die TV-Antennen auf den Dächern sind überwiegend nach Stuttgart; in einigen Stadtteilen auch nach Heidelberg ausgerichtet. Antennen für Waldenburg sieht man kaum.

Fazit: Das Zusammenspiel der 3 Großsender erspart uns hier bisher Stadtfrequenzen für SWR 1 bis 3 wie es sie für Antenne 1, big FM, DLF und DKULTUR inzwischen gibt.

von Manager. - am 14.05.2007 19:28
----
Das allgemeine Problem in BaWü ist halt, dass es kaum "einfache" Versorgungsgebiete gibt.
----
Würde ich nicht unbedingt so sehen, auch wenn auf 50% des Lades das sicher zutrifft. Um den 01.05. war ich auf der Alb (Meßstetten) und natürlich auf der Fahrt vom Kreis STA dorthin durchaus nicht nur auf den Gegenverkehr aufmerksam. Mein Fazit: Grünten versorgt bis dorthin (Albstadt sogar noch im Tal!)1a, auch wenn RDS häufig Raichberg und Witthoh bevorzugt. Das gilt auch für das Donautal, zumindest bis Sigmaringen. Bei der Durchfahrt um Stetten a k M war sogar kurzzeitig Ö3 anstelle von SWR3 zu hören, offenbar drückt da die Zugspitze noch durch.
In Ludwigsburg war ich oft Mitte der 90er. Dort waren neben Stgt noch Heidelberg, Waldenburg und Hornisgrinde als Ortssender aufnehmbar. Raichberg lag an der abgewandten Seite des Gebäudes und kam daher verzerrt, genauso wie Stgt, weswegen FFH auf 105,9 mit einfachen Mitteln in Mono so gerade noch rauschfrei zu empfangen war. Mein Eindruck war damals, daß für die Kombination 1 kW aus Stgt und der Rest aus dem Umland irgendwie der letzte Schub fehlte. Will heißen die 87,9 und 107,7 kamen dort in Stereo gerade so noch rauschfrei an; auf dem Nachbargebäude (Hochaus) hatte man freie Sicht auf die Sender aus Stgt. Klar, dort durch die Umlandsender kein Problem, aber wie sah es denn den Neckar im Tal aufwärts aus; ich war nie dort, aber es gab sogar eine 104,7 für S2 Kultur? Interessant wäre natürlich, ob man jetzt den Antennenschwerpunkt am Fernsehturm Stuttgart (SWR) für die UKW-Antennen für 1 kW höher legen könnte, E11 kommt ja nicht mehr von dort. Ansonsten sehe ich eher den Raichberg als Objeket für ERP-Reduzierung an. Am neuen Turm in Waldenburg könnte man vom Start weg ebenso nach Süden leichte Einzüge (bis 6 dB) verbauen, da Hornisgrinde seit der Fussion auch verwendet werden kann.
Feldberg geht recht sauber bis auf die Alb, danach liegt man einfach zu tief für eine Versorgung von BWs höchstem Berg, auch wenn man mit löblichen 100 kW gerichtet auf BW senden würde.

von Thomas (Metal) - am 14.05.2007 19:29
Zitat
Schwabe
Schade finde ich, dass die SWR Programme wie "Das Ding" oder "Cont.ra" nicht wirklich landesweit ueber FM empfangen werden koennen.

Und das ist m.E. auch gut so. Cont.Ra ist ein Wiederholungskanal ursprüngl. für DAB, das Ding war mal als "Mediendienst" gestartet. Beide haben nichts in der Grundversorgung zu suchen.

Zitat

Wenngleich meine Idee etwas extrem klingt, aber Ich koennte mir auch sehr gut vorstellen, wenn der SWR Stuttgart lediglich von Muenster aus versorgen wuerde

Genau. Und zwar auch mit jeweils 100 kW! Ist ja schließlich ein Heizkraftwerk! :-)
Im Ernst: Was ist dann mit Remstal, Neckar-Alb etc.?

Zitat

und die dortigen Privatsender zum Degerloch wechseln wuerden

Münster wurde u.a. als Standort gewählt, weil sich durch die Topografie eine natürliche Begrenzung der Reichweite und damit einfachere Koordination ergab.

von EmmWeh - am 14.05.2007 19:37
Zitat
Mathias Weber
Genau. Und zwar auch mit jeweils 100 kW! Ist ja schließlich ein Heizkraftwerk! :-)
Im Ernst: Was ist dann mit Remstal, Neckar-Alb etc.?


Koennte mir vorstellen, dass das Remstal von Aalen aus versorgt werden koennte, und wenn es nicht Aalen ist, dann ein anderer Sender.
Ich bin allerdings selten im Remstal, sodass ich es nicht beurteilen kann.

@Muester.
Ja, in der Tat hat man Muenster gewaehlt, um den Kessel als natuerliche Grenze zu nehmen.
Die 97,2 haette meines Erachtens - auch wenn Du mir wahrscheinlich nicht Recht geben wirst - nach Degerloch gehen koennen. Im Gegenzug die 97,2 vom SWR abdrehen.

Allerdings geht dies am Thema etwas vorbei, schliesslich diskutieren wir ueber den SWR und nicht um die Privatsender.

von 102.2 - am 14.05.2007 20:22
---
Dann kannst Du aber für Nürtingen, Tübingen, Rottenburg und viele andere Käffer, sicher auch auf der Alb und Nagoldtal schön Funzeln errichten damit dort noch was geht
---
Jau, dort war ich bisher noch nicht. Dann stellt sich die Frage, ob man aus BW-egoistischer Sicht (heißt natürlich nicht, daß man es in BW mit Egoisten zu tun hat!!) überhaupt Einzüge nach Süden realisieren sollte / müßte. BW hätte sicher nichts davon, allenfalls in Bodenseenähe wären weitere Funzeln in 0,1 MHz-Abstand denkbar.

von Thomas (Metal) - am 14.05.2007 20:24
@Thomas (Metal):
Raichberg ist ja bereits reduziert. Man sendet bekanntlich nur noch mit 40 statt 100 kW. Weniger geht wirklich nicht.

@Schwabe:
Ja, die 97,2 hätte man von Degerloch bzw. vom Frauenkopf nutzen können. Nun, Mötzingen 97,2 ist ja bereits seit Januar 2006 abgeschaltet, Wiesensteig hätte man dann allerdings auch vergessen können. Da wären immerhin 500 Meter auf der A8 unversorgt gewesen. Aber jetzt kommt ja noch Tübingen 97,3 dazu, natürlich vom SWR. Thema erledigt.


von EmmWeh - am 14.05.2007 21:10
Zitat

Ja, die 97,2 hätte man von Degerloch bzw. vom Frauenkopf nutzen können.

Dann hätte DKULTUR 97,3 in Heilbronn aber auf eine andere Frequenz wechseln müssen.

Und wahrscheinlich hätten die Gallier auch die internationale Koordinierung (nach Degerloch oder zum Frauenkopf) verhindert wegen Straßburg/Nordheim 97,3 (France inter).

von Manager. - am 14.05.2007 21:25
Ich denke mal, daß angesichts der 97.2 was im Busch ist. Die Nicht-Inbetriebnahme der 97.3 und jetzt die Koordinierung einer anderen Frequenz dort spricht m.E. sehr dafür.

Zum Thema Alb: Der stärkste Sender ist dort in nicht unerheblichen Teilen zw. Münsingen, Ehingen und Sigmaringen der Säntis!

Mit dem Säntis und 100kW könnte man sich Witthoh und Waldburg bzw. Grünten sofort schenken. Auch Wannenberg, Ulm und selbst Raichberg wären in der heutigen Dimension nicht mehr nötig. Natürlich bräuchts dann auch wieder Funzeln, z.B. in Tuttlingen.
Insgesamt gesehen könnte man aber so schon Frequenzen freischaufeln. Vieles ist aber halt historisch gewachsen und aus ökonimischen Gründen wird man kaum bestehende Senderanlagen aufgeben und stattdessen andernorts eine neue Infrastruktur aufbauen. Soweit ist man ja sogar in Holland nicht gegangen, weshalb auch das keine echte zerobase war!

Worauf der SWR sofort verzichten könnte, das wäre die 92.9 Mühlacker/Langenbrand (von wo kommt sie denn jetzt aktuell)! Da würde auch für SWR1 eine 1kW-Funzel in Pforzheim langen.
Keine Ahnung, warum man jetzt in Mühlacker noch eigens einen großen UKW-Turm gebaut hat.
Der SWR könnte aber die 92.9 natürlich für Das Ding nehmen! Dann hätte es Big FM gleich viel schwerer, weil dann die Reichweite schon fast identisch wäre.


von PeterSchwarz - am 14.05.2007 21:33
Ich kann mir als Alternative zum Fernsehturm sehr gut den zwischen Rems und Neckartal gelegenen 513m hohen Kernen vorstellen.
Oben befindet sich ein Aussichtsturm mit Blick von der Alb bis zum Odenwald. Auch ist Stuttgart von dort großflächiger zu erfassen als vom Bopser. Vorausgestzt ist ein ca.100-200m hoher Sendemast.
Das Remstal wäre komplett versorgt und nach Nord-Süd stände der Standort dem Fernseh...äh Radioturm in Degerloch in nichts hinterher.
Habs mit Radiomobile schon simuliert.

von w_weinmann - am 15.05.2007 07:29
Ja, aber da wären wir wieder bei der wirtschaftlichen Frage: Da hat der SWR schon den im Unterhalt teuren Fernsehturm, der ja auch ein Wahrzeichen der Stadt ist, warum soll er da auf dem Kernen noch einen bauen? Zudem würde sich da wohl der LAndshcaftschutz nicht begeistert zeigen.Gerade in Stuttgart steht doch auf jedem Maulwurfshügel schon ein Masten!

Wäre vielmehr mal die Frage, welcher der beiden existierenden UKW-Standort besser ist: Frauenkopf oder Fernsehturm? Und was ist mit dem Polizeifunkturm auf dem Raichberg (nicht der Raichberg auf der Alb, sondern der ob Gaisburg)? Wäre der nicht gut für Frequenzen, wo man Richtung Südwest ausblenden muß? Quasi als bessere Alternative zum Müllverbrenungswerk Münster?



von PeterSchwarz - am 15.05.2007 14:06
Zitat
PeterSchwarz
Wäre vielmehr mal die Frage, welcher der beiden existierenden UKW-Standort besser ist: Frauenkopf oder Fernsehturm?

Sendetechnisch ist sicher der Fernsehturm günstiger, wegen der höheren Antenne. Aber die Frage stellt sich ja nicht wirklich.

Zitat

Polizeifunkturm auf dem Raichberg [...] Alternative zum Müllverbrenungswerk Münster?

Was die "natürliche Ausblendung" angeht, ist Münster schon optimal. Problematisch ist nur, dass man damit ein Drittel des Stadtgebiets nicht erreicht. Ausserdem sind die umliegenden Städte ja auch nicht gerade klein.

von EmmWeh - am 15.05.2007 16:49
Zitat
PeterSchwarz
Ich denke mal, daß angesichts der 97.2 was im Busch ist. Die Nicht-Inbetriebnahme der 97.3 und jetzt die Koordinierung einer anderen Frequenz dort spricht m.E. sehr dafür.


@Peter Schwarz:

Ich wuerde es sehr befuerworten, wenn die 97,2 Richtung Degerloch oder Frauenkopf wechseln wuerde.

Die Frage ist halt, ob automatisch Motor FM diese Frequenz bekommen wird? - oder ob diese neu ausgeschrieben wird?
Und wie waere das Verhalten der anderen Anbieter die sich mit der Sendeanlage in Muenster herumschlagen?

Waere bei der 103,9 ( Klassik Radio) auch ein Wechsel Richtung Degerloch oder Frauenkopf moeglich?


von 102.2 - am 15.05.2007 19:51
@Thomas (Metal):
Den höheren Antennenschwerpunkt für schwächere Frequenzen auf dem Stuttgarter Fernsehturm gibt es in einem Fall schon, nämlich die 90,8. Sie wird mit 2 kW in größerer Höhe als die 100 kW-Frequenzen und als die 87,9 mit 1 kW abgestrahlt. Vielleicht kann man aufgrund des Wegfalls von K11 noch höher gehen.
Ich bin der Meinung, daß man vielleicht mit ca. 5-10 kW und das mit einer höheren Antenne über einen Austausch der Programme SWR1-3 nachdenken kann und umgekehrt dann DasDing, Contra und big-fm wenigstens je eine 100 kW-Frequenz bekommen könnten. (Im Fall big-fm natürlich Tausch mit Frauenkopf.)
Was aber auf jeden Fall drin sein müßte, wäre eine schwächere Frequenz für SWR4 Stuttgart, da für Heilbronn und Tübingen schon längst andere Regional-Programme zuständig sind.

Gruß, Stefan

von Stefan Z. - am 16.05.2007 17:04
Glaubt ihr wirklich, der SWR ändert was freiwillig an seinen starken Frequenzen? Da gibt es so was wie Besitzstandswahrung.
Genausogut könnte man von Radio Bremen für sein 1. und 4. Programm fordern, in HB und der Stadtgemeinde Bremerhaven jeweils mit 300 W bis 1 kW zu senden. Für das eigentliche flache Sendegebiet wohl ausreichend. Wird RB aber nie machen, denn dann verlieren sie ja die Hörer im Umland. Und RB brutzelt auch mit 100 kW aus HB.
Der SWR könnte sich ggf. auch Donnersberg/Heidelberg/Hornisgruinde vorknöpfen, nach der Fusion SDR/SWF sind die Versorgungsgebiete teilweise deckeungsgleich (aber da würde dann die hessische Fraktion wohl aufschreien).

Soweit ich Stuttgart kenne, ist zumindest die Stadt topographisch sehr "anspruchsvoll". Rund um das Gottlieb-Daimler-Stadion (früher "Neckarstadion") z. B., das unten im Tal liegt wie die gesamte Innenstadt, kriegt man mit normalen Autoradios kaum was anderes als die Sender aus der Stadt selbst rein (früher nur SDR). Die ex-SWF-Sender Hornisgrinde und Raichberg, und um die geht es ja eigentlich mit der Versorgung von "außerhalb", ansonsten hat sich ja nichts gegenüber früher geändert, Aalen gab es auch zu SDR-Zeiten in der jetzigen Konstellation. Und SWF war, wenn ich mich da richtig erinnere, relativ wirkungslos dort.

Wenn der VfB Stuttgart nächste Saison als (wohl) kommender deutscher Meister absteigen sollte und Sechzig nicht in die 1. Liga kommt, könnte ich das ja noch einmal ausprobieren. ;)

von Schwabinger - am 16.05.2007 17:29
@Schwabe:
Sicher wäre die 97,2 vom Frauenkopf nicht schlecht. Ich glaube aber nicht an eine Änderung. An den Rahmenbedingungen hat sich ja nichts verändert. Und die Sender in Münster sind m.E. nur ein Kompromiss weil die Politik immer noch vom "Medienstandort Stuttgart" träumt. Motor-FM und die anderen Anbieter senden auch nur für eine eher kleine Hörerschaft, also warum sollte man hier tätig werden?

Für die Tübinger 93,9 kann ich mir SWR4, Klassik-Radio oder DLF vorstellen.

von EmmWeh - am 16.05.2007 17:30
@Matthias Weber,

Die Hoererschaft von Motor FM und co ist in der Tat sehr klein, ich wundere mich oft, wie dieser Sender bestehen kann.

Ehrlich gesagt, glaube ich auch nicht an eine Aenderung.

Und zwar desswegen, da man sonst die "quasi-Alleinherrschaft" der Latrine 1 gefaerden wuerde und dies will man nicht.

Schonmal in Stuttgart ein Werbeplakat fuer Motor FM Entdeckt? Oder Fuer Wilantis?
Dafuer Osterhase und Schaetzle, sowiet das Auge Reicht.
Energy wirbt manchmal in Telephon, Branchenbuechern und Gelben Seiten, mehr nicht.
Warum glaubst Du, lizensiert die LfK in Stuttgart selbst kein Energy? sondern nur fuer Ludwigsburg? bzw. dessen Region? - obwohl die 100,7 (oder meinetwegen die leistungsschwchen 101,8 bzw. 104,5) durchaus auch von Degerloch senden koennte und den Kessel besser ausleuchten koennte.....






von 102.2 - am 16.05.2007 17:45
Zitat

Die TV-Antennen auf den Dächern sind überwiegend nach Stuttgart; in einigen Stadtteilen auch nach Heidelberg ausgerichtet. Antennen für Waldenburg sieht man kaum.

Hab das heute im Stadtgebiet noch einmal überprüft und kann noch ergänzen:
Bei ganz genauem Hinsehen habe ich auch einige Band I-Antennen in der Stadt entdeckt. 5 Antennen für Kanal 4 Raichberg (davon eine "unten" in der Stadtmitte) und sogar eine für Kanal 2 Göttelborner Höhe (!).



von Manager. - am 16.05.2007 20:29
Außer der 97,2 wäre ja auch noch die 103,9 vom Talkessel auf den Bopser oder Frauenkopf verlagerbar, ca. 1-2 kW wären wohl drin. Ein weiteres Problem ist die AFN-Frequenz 102,3 auf dem Frauenkopf, die an einen anderen Anbieter gehen könnte, da die Amerikaner eine so starke Frequenz nicht mehr brauchen. 87,9 oder eine verbliebene Talkessel-Frequenz wären meines Erachtens ausreichend.
Zum Thema Raichberg: Der Raichberg versorgt große Teile des östlichen Schwarzwaldes sehr gut und kommt dort häufig kaum verzerrt an. Im Gegensatz zur Hornisgrinde, die meist total verzerrt ist. Daher braucht man schon eine höhere Leistung auf dem Raichberg, es ist eher die Frage, ob dafür bei den Programmen SWR1-SWR3 einige Füllsender im Ostschwarzwald abgeschaltet oder somindest optimiert werden können.

von Stefan Z. - am 16.05.2007 22:17
Motor FM finde ich mit Abstand das beste Programm in Stuttgart, musikalisch gesehen. Ich wäre eigentlich dafür, zwischen Big FM und Motor die Frequenzen zu tauschen, für diesen Ghettodudler tuts auch die 97.2 vom Müllverbrennungswerk, dann kann man die Studios auch gleich in letztere verlegen, da passt der Sender hin!
Latrine 1 würde ich die Lizenz entziehen wegen besonders schwerwiegender akustischer Umweltverschmutzung. Dieses "Programm" könnte man ersatzlos streichen, ohne daß es überhaupt jemandem fehlen würde. Die paar, die es noch nebenbei dudeln lassen, würden auf SWR3 wechseln und gut wäre es. Stattdessen sollte man zum einen wieder ein Szeneprogamm wie Hithouse/Powerstation lizenzieren, zum anderen ein gutes journalistisch gemachtes Programm mit breiter Ausrichtung und einer abwechslungsreichen Playlist.



von PeterSchwarz - am 17.05.2007 07:07
Zitat

Außer der 97,2 wäre ja auch noch die 103,9 vom Talkessel auf den Bopser oder Frauenkopf verlagerbar, ca. 1-2 kW wären wohl drin

@ Stefan Z.:
97,2 => Dann müsste DKultur Heilbronn 97,3 die Frequenz wechseln, um weiter als 100 m um den Sender herum ungestört empfangen werden zu können und big FM Sinsheim 97,2 wäre massiv gestört. Sogar die 97,1 in Buchen (SWR2) würde man noch stören. Dort oben in Badisch Sibirien geht bereits jetzt schwach die 103,9 aus S-Münster. Die Degerloch- und Frauenkopf-Frequenzen sind dort alle mehr oder weniger gut zu empfangen. Und mit der geplanten 97,3 in Tübingen würde sich eine 97,2 aus Degerloch oder vom Frauenkopf wohl auch nicht vertragen; außer mit dem gleichen Programm.
Außerdem: Int. Koordinierung mit F fraglich wegen Straßburg/Nordheim 97,3.

103,9 => Würde der SWR wohl verhindern wegen SWR4 Heidelberg 104,1. Und Radio 7 Aalen 103,7 wäre im Großraum Stuttgart in Küchenbrüllwürfeln nicht mehr zu empfangen.


Ansonsten kann ich dir nur zustimmen.
- DKultur auf die 102,3 => würde Tübingen 99,4 und Schwäbisch Gmünd 95,9 überflüssig machen (=> Wechsel an DLF ?)
- AFN The Eagle auf 87,9 => reicht für die Standorte im Großraum Stuttgart aus; Heilbronn muss nicht mehr wie früher mitversorgt werden, das die 3 Kasernen hier bereits 1992 geschlossen wurden.

Das würde auch nicht mehr funktionieren, da sunshine live Mudau 102,1 die Stuttgarter 102,3 hier überall massiv stört. Außer im GRUNDIG SAT 700 und mit dem modif. SANGEAN 909 (110 kHz-Filter) kann ich hier AFN nicht störungsfrei empfangen. Sogar mit dem nicht modif. SANGEAN 909 muss ich auf 102,35 ausweichen, trotz S=5. Daher würde DKultur dann auch weiterhin die 97,3 in HN brauchen.


von Manager. - am 17.05.2007 07:46
@Manager und 97,2

Ob die 97,2 mit ihren 2 KW (oder auch weniger) mit Strassburg (97,3 ) Schwierigkeiten macht,wage ich zu bezweifeln. Betrachte ein Szenario mit vollkommen staerkerer Leistung (Latrine 1 Stuttgart 101,3 und Radio Bleu Alsace auf 101,4) und die beiden kommen schon seit einiger Zeit halbwegs gut zurecht...


@AFN 102,3
Ich hoere zwar gerne selbst AFN wuerde aber auch einen Wechsel Favorisieren.

Grund warum AFN diese 100KW Frequenz betreibt ist meines Erachtens ein anderer.
Die Frequenz "gehoert" quasi den Amis und steht den deutschen Behoereden nicht zur Koordinierung zu. Darueberhinaus vermute ich, dass die Amis eine halbwegs durchgehende Empfangbarkeit auf der Autobahn ueber Heilbronn und dann rueber nach Heidelberg haben moechen.

@Latrine 1

Auch ich bin der Meinung, dass dieses Programm verschwinden sollte, aus den von meinen Vorrednern genannten Gruenden, nur wird es leider nicht so einfach gehen. Wenn man die derzeitige Frequenzkoordinierung in Stuttgart genauer betrachtet, kann man erkennen, dass Latrine 1 - nebst SWR - ganz deutlich bevorzugt wird, in Sachen Sendestandort (Frauenkopf bzw. Degerloch vs. Muenster) und ERP.



@Veraenderungen:

Was Veraenderungen betrifft wuerde ich in Stuttgart etwas anderes Vorschlagen:

DLF und D-Kultur, auf den gleichen Frequenzen belassen, nur die 96.0 irgendwo besser positionieren, (Degerloch, Frauenkopf oder wohinauchimmer),

100,7 Energy Umkoordinierung nach Degerloch oder Frauenkopf, vielleicht auch mit weniger als 20KW, 10KW?, und wuerde die 104,5 in Sindelfingen bzw. Waiblingen oder Backnang obsolet machen, und waere somit frei fuer einen weiteren Anbieter (DLF, D-Kultur), ebenfalls die 101,8.....

101,3 Latrine 1 belassen

102,3 an Pop und Rock

Dadurch waeren zumindest 3 halbwegs gleichwertige Privatsender, die sich altersmaessig als ein eher aehnliches Publikum richten, in Stuttgart geschaffen, und das Latrine-Platzhirsch-Syndrom gebrochen.....

103,9 Klassik, ebenfalls Umkoordinierung nach Degerloch und Frauenkopf
107,7 an AFN

Nun stellt sich noch die Frage nach der 88,6, der 99,2 und der 91,5.


von 102.2 - am 17.05.2007 08:20
Zitat

Betrachte ein Szenario mit vollkommen staerkerer Leistung (Latrine 1 Stuttgart 101,3 und Radio Bleu Alsace auf 101,4) und die beiden kommen schon seit einiger Zeit halbwegs gut zurecht...

@ Schwabe:
Okay - da hast du natürlich recht. Wäre also kein Ablehnungsgrund.


Zitat

Die Frequenz "gehoert" quasi den Amis und steht den deutschen Behoereden nicht zur Koordinierung zu.

Richtig.

Zitat

Darueberhinaus vermute ich, dass die Amis eine halbwegs durchgehende Empfangbarkeit auf der Autobahn ueber Heilbronn und dann rueber nach Heidelberg haben moechen.

Gut möglich.


Zitat

nur die 96.0 irgendwo besser positionieren, (Degerloch, Frauenkopf oder wohinauchimmer),

Das würde nicht funktionieren. Dafür fällt SWR4 Weinbiet 95,9 einfach viel zu stark ein. Umgekehrt gehen die beiden Stuttgarter Sender in der Vorderpfalz und Südpfalz (Versorgungsgebiet der 95,9) noch viel zu gut. => Keine Chance.


Zitat

und waere somit frei fuer einen weiteren Anbieter (DLF, D-Kultur), ebenfalls die 101,8.....

101,8 vom Frauenkopf oder aus Degerloch geht überhaupt nicht wegen Karlsruhe 101,8.


von Manager. - am 17.05.2007 08:53
[


Zitat

nur die 96.0 irgendwo besser positionieren, (Degerloch, Frauenkopf oder wohinauchimmer),

Das würde nicht funktionieren. Dafür fällt SWR4 Weinbiet 95,9 einfach viel zu stark ein. Umgekehrt gehen die beiden Stuttgarter Sender in der Vorderpfalz und Südpfalz (Versorgungsgebiet der 95,9) noch viel zu gut. => Keine Chance.


Zitat

und waere somit frei fuer einen weiteren Anbieter (DLF, D-Kultur), ebenfalls die 101,8.....

101,8 vom Frauenkopf oder aus Degerloch geht überhaupt nicht wegen Karlsruhe 101,8.
[/quote]

Ja, stimmt,
Folgender Vorschlag:

Wie sieht es aber mit der 104,5 aus? Ich meine wuerde man die 100,7 nach Degerloch bzw. Frauenkopf umkoordinieren, waere die 104,5 fuer Energy ueberfluessig und stuende fuer einen anderen Anbeiter zur Verfuegung.

Wenn die 101,8 dann vom Frauenkopf oder Degerloch Karlsruhe stoeren wuerde, konnte man diese Frequenz ja nach Muenster koordinieren, etwa an Stelle von 95,4 ( dem Radiosender fuer unsere Tuerkischen Mitbuerger), welche mit der 95,3 vom HR erhebliche Probleme hat.


von 102.2 - am 17.05.2007 09:30
Zitat

Zitat

Ob die 97,2 mit ihren 2 KW (oder auch weniger) mit Strassburg (97,3 ) Schwierigkeiten macht,wage ich zu bezweifeln. Betrachte ein Szenario mit vollkommen staerkerer Leistung (Latrine 1 Stuttgart 101,3 und Radio Bleu Alsace auf 101,4) und die beiden kommen schon seit einiger Zeit halbwegs gut zurecht...

@ Schwabe:
Okay - da hast du natürlich recht. Wäre also kein Ablehnungsgrund.


Würde ich nicht zwingend so sehen. Denn die Konstellation 101,3/101,4 mag vielleicht schon seit Beginn des Genfer Wellenplans existieren, während 97,2 gegen 97,3 heute frisch koordiniert werden müsste. Was damals bei einem internationalen Wellenplan, wo jeder zig Frequenzketten durchbringen musste, an Kompromissen funktioniert hat, muss heute noch lange nicht klappen. Sofern Frankreich da nach den theoretischen Vorgaben der ITU ein Einspracherecht hat, ist es nicht unwahrscheinlich, dass sie es auch wahrnehmen werden. Und das völlig unabhängig davon, was im Genfer Wellenplan koordiniert wurde. Übrigens gibt es immer noch für Frequenzen unterhalb 100MHz andere Regelungen als für Frequenzen über 100MHz, die deutlich dichter koordiniert werden dürfen.

von Habakukk - am 17.05.2007 20:16
Man kann ja bei der 97,2 nach Westen hin die Leistung reduzieren. Kompromisse lassen sich in einem zusammenwachsenden Europa ja irgendwo auch finden, denke ich.

@unterhalb 100 Mhz:
Die 92,2 (SWR3 Stuttgart) hat als Gegenpol die 92,3 in Alsace.

Ebenfalls in Alsace belegt:

89,5, 90,8 , 105,7 und 102,4 (Hagenau, fuer Europe2)
Alle ziemlich nahe bei oder gleich wie in Stuttgart.

von 102.2 - am 18.05.2007 16:54
Richtung 200-270° würde ich einfach den größtmöglichen Einzug fahren, denn:
-dann stört nix im Elsaß und in der südlichen Pfalz
-ist diese Richtung sowieso im Nahbereich topographisch abgechattet
-kommt da eh erst mal 30km Wald und dann noch ein paar Käffer, also gibts da auch kaum was zu versorgen.


von PeterSchwarz - am 18.05.2007 17:30
Habe vor kurzem dem SWR eine Mail geschrieben und mich über die unnötigen Frequenzen (stuttgart funkhaus) beschwert, als Antwort kam:

Sehr geehrter Herr Jaumann,

Ihre Mail an unser Abteilung Rundfunkgebühren wurde mir in Bezug
auf die technischen Aspekte zur Beantwortung weitergeleitet.

Leider können wir Ihre Einschätzung zum Betrieb unserer UKW-
Sender nicht teilen. Das kann ich Ihnen anhand Ihrer beiden
Beipiele gerne erläutern. Zur Versorgung der Lamdeshauptstadt
mit dem Informationsprogramm SWR cont.ra trägt einer der
Funkhaussender bei. Durch die topografisch ungünstigen Verhältnisse
dienen die beiden anderen Sender zur Lückenfüllung und Empfangs-
verbesserung in den Gebieten, in denen durch Reflexion Laufzeit-
verschiebungen und damit Verzerrungen entstehen. Ein Hörer, der
diesen besseren Empfang nutzt, bin ich selbst mit Wohnort unterhalb
des FS-Turms. Letztlich hat der Betrieb aber auch Sicherheitsaspekte:
Beim Ausfall sämtlicher Leitungen besteht weiterhin die Verbindung
zum FS-Turm über diese Sender und damit zumindest zu einem
Teil des Sendernetzes des SWR. Außerdem ist der Energieverbrauch
relativ gering.

Die Kritik an einem Sender des Programms SWR4 ist unverständlich,
da wir immer wieder von den Hörern Klagen über den teilweise schlechten
Empfang dieses Programms erhalten. Denn als relativ "neues"
Programm haben die meisten Sender für SWR4 BW eine geringe
Leistung als die restlichen Sender am gleichen Standort.
Das gilt auch für den Senderstandort Aalen. Dass deshalb eine
Empfangsverbesserung in Bopfingen erfolgt, sollte eigentlich positiv
bewertet werden. Sicherlich sind auch die Hörer in Bopfingen und
Umgebung dieser Meinung.

Mit freundlichen Grüßen

Erich Fletterer
Südwestrundfunk
Programmverbreitung GFC
70150 Stuttgart


von electroSMOG - am 18.05.2007 19:34
Zitat

Beim Ausfall sämtlicher Leitungen besteht weiterhin die Verbindung zum FS-Turm über diese Sender und damit zumindest zu einem Teil des Sendernetzes des SWR.

Wurde hier im Forum nicht einmal festgestellt, dass der Sender Funkhaus erstaunlicherweise per Ballempfang am Sender Degerloch hängt?

von RGB - am 18.05.2007 20:30
Ich glaube das der Gr.Feldberg schon zu sehen ist (als Teil des Horizonts). Aber solche Fernsichten sind fast schon Legende. Der Säntis ist sicher auch nur mit Fantasie zu erraten.
Alles was nördlich des Odenwalds oder südlich der Alb liegt ist für mich Utopie.

Tastsache ist, das hr3 an manchen Stellen des unteren Remstals ständig vom Feldberg geht. Auch kenne ich etwas exponiert gelegene Stadorte im Remstal mit Feldberg Empfang in Stereo mit RDS.

Am Jägerhaus Esslingen (fast 500m) zwischen Rems und Neckartal ist auf Kanal 7 SF1 problemlos mit meinem Panasonic Minivision und Stabantennne zu empfangen. Somit muss ja etwas wie Sichtverbindung bestehen.
Es gibt glabe ich sogar einen Thread über den SF Empfang in Württemberg.

von w_weinmann - am 19.05.2007 09:31
Zitat
PeterSchwarz
Ja, dann frag mal zurück, wieso man für SWR1 und SWR2 den Funkhaus-Sender braucht und für SWR3 und SWR4 nicht!!!
Soweit ich informiert bin, war es so: Ursprünglich wurde der Fernsehturm per Ballempfang über die Funkhaus-Frequenzen versorgt, also

SDR 1: 94,7 über die 99,6
SDR 2: 90,1 über die 93,1
SDR 3: 92,2 über die 90,8

Als DasDing 2000 auf UKW ausgestrahlt werden sollte, nutzte man dafür einfach die bestehende SWR3-Frequenz 90,8 und legte sie zum Fernsehturm um. Ende.

von freiwild - am 19.05.2007 21:32
auch ja, zum Thema. Die Fernsehturmfrequenzen für SWR1 bis 3 sind überflüssig; ich wäre immer noch für folgende Umwidmung:

94,7 SWR1 --> D-Kultur
105,7 SWR2 --> DLF
92,2 SWR3 --> DasDing
90,1 SWR4 bleibt
90,8 DasDing --> SWR2
87,9 D-Kultur --> SWR-cont.ra
91,5 SWR-cont.ra --> SWR3
93,1 SWR2 --> SWR3

Vorteile dieser Umbelegung:
- Deutliche Empfangsverbesserungen für DasDing, cont.ra, DLF und D-Kultur.
- SWR1-4 bleiben in der Stadt empfangbar (SWR1-3 über Stadtsender plus Umland-Grundnetzsender)

und als Ergänzung dazu würde ich folgende Donnersberg-Frequenzen (die ja bis in die Region Stuttgart einstrahlen) ändern:
99,1 SWR1 --> SWR4
105,6 SWR4 --> DLF

Vorteil: Die 105,6 und die 105,7, mit denen sich der SWR in weiten Teilen gegenseitig stört, werden einheitlich mit dem DLF belegt, und werden somit zu einer Fast-Gleichwelle. Und es passt auch gut zur 106,3 der Hornisgrinde und zur 105,1 Blauen.

von freiwild - am 19.05.2007 21:43
> Danke für den Störmatsch, den du mir da produzieren willst mit 105,6 und 105,7 DLF

Na ja, der jetzige Störmatsch SWR4 SWR2 ist auch nicht besser, im Gegenteil. Ausserdem ist dank dieser Kampfkoordinierung nördlich der Alb kaum noch DRS3-Empfang möglich.

Aber die ganze DIskussion ist sowieso ziemlich müssig. Bevor der SWR seine Degerloch-Frequenzen abgibt oder umwidmet, friert eher die Hölle zu.
Hätte man die Digitalisierung des Rundfunks schon vor Jahren gepusht und nicht bloss vor sich hin dümpeln lassen, wären die jetzigen Versorgungs-Probleme viel einfacher lösbar. Ein SFN-fähiger Übetragungsstandard wie DAB wäre ideal, um eine topographisch schwierige Region wie Stuttgart zu versorgen.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 20.05.2007 04:56
Jetzt wartets doch mal die zerobase BW ab, die ich gerade austüftle. Christian ist da übrigens realtime als kritischer Prüfer dabei.

Ach ja, und für alle die dann meinen, eher gäbe menschliches Leben auf Jupitermonden als daß die Frequenzen neu geordnet werden:
Zum nächsten Jahr lös ich dann die LfK und die BNetzA auf und dann wird das ganze einfach diktatorisch umgesetzt! BumsAusFertig!

von PeterSchwarz - am 20.05.2007 21:55
Natürlich dürft ihr Vorschläge machen, es sollen Vorschläge gemacht werden, wo es nur geht. Allerdings will ich wirklich neu ordnen, und nicht nur ein paar Frequenzen rumschieben. Das ist sonst alles nur halbgar!
Und was den Zeitpunkt angeht: Ich bin erster Linie Student und Familienvater, hab noch ein paar andere Hobbys und muß langsam auch zusehen, daß Geld reinkommt...da stehen so zerobase-Spielereien dann auf der Liste ziemlich weit unten und müssen dann warten, bis ich a) Zeit habe und b) Bock, mich mehrere Tage einfach so vor den PC zu hocken.



von PeterSchwarz - am 21.05.2007 10:03
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.