Startbeitrag von Lutz2am 07.09.2007 09:07
So wie ich in Erfahrung bringen konnte, wird das Ensemble bestehend aus 3 TV und 6 Radiokanälen, wobei letztere allesamt auch im DAB-Verfahren zu empfangen sind, versuchsweise u.a. über den Sender Liège Bol d'Air auf Kanal 66 verbreitet; siehe http://www.ukwtv.de/sender-tabelle/TV/Sonstige/Belgien.htm
Über die Sendeleistung wird unter dem obigen Link leider nichts ausgesagt; sollte die allerdings wie beim Sender Wavre auch nur bei 5 KW liegen, ist vermutlich mit einer Zimmerantenne in Eupen nicht viel reinzubekommen...:(
von Peter Schwarz - am 07.09.2007 11:39
von mago - am 07.09.2007 13:06
von Peter Schwarz - am 07.09.2007 13:57
das RTBF Mux auf E66 kann hier in der Eifel einwandfrei empfangen werden. Gesendet wird das Programm von La Une, La Deux und das Satellitenprogramm RTBF Sat, sowie die Radios La Prem1ere, Musique3, Classic21, VivaCite BXL, BRF und Pure FM
Allseits guten Empfang....
Wolfgang
von Eifel-DX - am 07.09.2007 20:12
von Ingo-GL - am 07.09.2007 20:29
Nun das kann nicht so ganz stimmen. RTBF DAB klappt bei mir problemlos. analog gehen auch 42 und 39, sowie Kanal 3.
von mago - am 07.09.2007 20:42
von Ingo-GL - am 07.09.2007 20:52
von Peter Schwarz - am 07.09.2007 21:35
http://www.rtbf.be/stellent/groups/public/documents/doc_generique/075530.pdf
von jb luxbg - am 08.09.2007 07:17
So wie es aussieht dürfte für einen Dauerempfang bei mir nicht viel fehlen.
Wenn die RTBF mal auf die deutsche Sendekonfig umsteigen würde ( glaub 16 QAM oder waren's 32) dann würde es immer gehen.
Für das DAB beurfte es aber auch schon einer Richtantenne - Mit Stab geht nix
von Felix Martin - am 08.09.2007 09:23
...jetzt brauchst wenigstens nicht mehr das langweilige Radio Leverkusen hören, sondern kannst auf Classic 21 umschalten (vor kurzem habe ich dort wochentags zwischen 8 und 9 Uhr "Shine On You Crazy Diamond" von Pink Floyd gehört; - welcher deutsche Sender würde sich schon trauen, einen solchen Titel zu dieser Zeit zu spielen?)! :cool:
Was DVB-T angeht, so befindet sich das ganze ja noch im Testbetrieb; es bleibt als abzuwarten, ob mit einer Erhöhung der Sendeleistung zu rechnen ist.
von Lutz2 - am 08.09.2007 16:27
RTBF DAB geht aber wie gesagt nur mit genau ausgerichteter Yagi und dadurch nur zu Hause. VRT wird hier nie gehen dank RLP der stationär an der Yagi mit Vollanschlag reinkommt. Hätte ja leiber VRT gehabt :)
Sollte irgendwann mal im DAB oder auch DVB-T die Leistung erhöht oder die Codiereung gewechselt werden beständen gute Chancen auf ständigen Empfang :)
von Felix Martin - am 08.09.2007 20:21
Warum schalten die nicht endlich Rockland oder Antenne West auf, die ja nicht im ganzen Land auf UKW empfangen werden können? - Bei einem solchen Angebot ist DAB zum Scheitern verurteilt! :angry:
von Lutz2 - am 09.09.2007 10:05
Ich habe folgendes Problem: Mein DVB-T-Receiver, Marke Globo GLX 1003 T, empfangt zwar auf Kanal 66 das Bouquet aus Lüttich, wobei eine Signalqualität von mehr als 50% angezeigt wird, allerdings ist das Gerät, das ich in einem deutschen Real-Markt kostengünstig erworben habe (da der Hersteller inzwischen pleite ist), nicht in der Lage, auch nur ein einziges Programm einzulesen. :confused:
Den Receiver hatte schon in Deutschland bei einem Bekannten in Westfalen in Betrieb, dabei war es bei gleicher Signalstärke problemlos möglich, mit Hilfe des Sedersuchlaufs 11 Programme zu finden.
von Lutz2 - am 11.09.2007 18:18
Und da hast Du das Problem vom "64 QAM" das für Qualität aber nicht für Störfestigkeit optimiert ist um mal was vereinfacht zu sprechen.
Hab zu Hause bei meinen Eltern am Digipal 26% Signal - ab 28/30% hab ich Empfang - Würden die mit 16QAM senden säh das schon vieeeel besser aus.
von Felix Martin - am 11.09.2007 18:38
Ich hatte vor etwa einem Jahr ein anderes Gerät versuchsweise in Betrieb, damit klappte VRT-DVB-T problemlos (RTBF sendete damals noch nicht auf diese Weise).
Würde evtl. ein anderer DVB-T-Receiver Abhilfe schaffen?
von Lutz2 - am 11.09.2007 19:22
würde ich mal nicht vermuten QAM64 ist nichts exotisches.
von mor_ - am 11.09.2007 19:35
Beim DVB-T aus Wallonien soll wohl euronews dazukommen. Nur steht da nichts ob die Testphase endet oder auf welchen Frequenzen gesendet werden soll oder wiegroß das versorgte Gebiet sein soll. Weiß jemand von Euch da mehr Infos oder kennt eine belgische Quelle?
von mago - am 25.11.2007 15:15
von Kroes - am 25.11.2007 15:22
Dein eigener Beitrag "BNetzA 17.09.2007" listet zumindest eine beabsichtigte Leistungserhöhung auf bis zu 100kW:
von Channel Master - am 25.11.2007 15:49
von Kroes - am 25.11.2007 15:53
von mago - am 25.11.2007 16:16
von fm_am_dx - am 25.11.2007 16:48
Ich habe mal verschiedene Postleitzahlen durchgespielt (Prognose bis 2012):
PLZ | ´08/´10/´12 | Ort
4000 | +/+/+ | Lüttich
4600 | +/+/+ | Visé
4700 | ~/~/~ | Eupen
4710 | x/x/x | Lontzen
4720 | x/x/x | Kelmis
4730 | –/–/– | Raeren
4750 | x/x/x | Bütgenbach
4780 | x/x/x | St. Vith
4790 | x/x/x | Burg-Reuland
4800 | –/+/+ | Verviers
4850 | –/–/– | Plombières
4900 | –/–/– | Spa
+: bonne => "gut"
~: moyenne => "durchschnittlich"
–: mauvaise => "schlecht"
x: nulle => "miserabel/null"
Mir kommen die Angaben jedoch noch sehr provisorisch vor.
Wieso verbessert sich 2010 der Empfang in Verviers, während er im Umland gleich bleibt?
Auf der verlinkten Seite ist zusätzlich die Rede von La Trois. Das Programm kannte ich noch gar nicht.
Denkbar währe auch eine zukünftige Aufschaltung von arte.
Nicht mehr gelistet sind RTBF SAT (TV) und BRF (Radio).
Werden die BRF Programme demnächst dann aus Raeren via DVB-T senden?
Wurde KA3 in BRF-TV umbenannt, weil man bald auch terrestrisch zu sehen ist?
von Köllepözer - am 26.11.2007 01:17
Nach Aussagen eines BRF-Technikers laufen derzeit Verhandlungen über eine Fortdauer der Kabelaustrahlung, nachdem der regionale Kabelbetreiber einen neuen Eigentümer hat. Das Ergebnis aber sei ungewiss.
Wenn aber BRF TV aus dem Kabel fliegen würde, wäre es logischerweise überhaupt nicht mehr zu sehen. Daher dürfte der BRF daran interessiert sein, im Kabel zu verbleiben.
Daher ist eine Austrahlung von BRF TV über DVB-T wohl nur unter einer Voraussetzung denkbar: Die Einspeisung des Programms in die ostbelgischen Kabelnetze wird nicht fortgeführt. Da hat aber noch die Politik ein Wörtchen mitzureden.
Insofern ist die Chance, BRF TV über DVB-T sehen zu können, eher gering.
von Alqaszar - am 26.11.2007 03:40
von fm_am_dx - am 28.11.2007 17:02
Ist der jetzt neu im RTBF-Mux?
von Analog-Freak - am 28.11.2007 17:12
http://forum.mysnip.de/read.php?8773,544896,544991#msg-544991
von ahnungsloser - am 29.11.2007 06:28
von Marcus. - am 29.11.2007 20:11
Leider ist der Ton von Euronews sehr schlecht.
Die Radiosender können leider auch nur in unzureichender Qualität empfangen werden (da klingt mancher 128-kbps-Stream eines Internetradios besser...).
von Lutz2 - am 01.12.2007 11:45
-Be 1
-Be Series
-Be Cine
Auf K36 ist ein DVB-H Paket in vertikaler Polarisation on-Air gegangen.
Dies berichtet Marc in der belgischen digitalradio Mailingliste.
von Köllepözer - am 24.01.2008 15:01
von Alqaszar - am 24.01.2008 21:12
von Manfred Z - am 24.01.2008 21:35
Also sind momentan zu Versuchszwecken diverse UHF-Antennen bis zu 43 Elementen am Armstrong-Rotor im Einsatz. Genk K41 und Heerlen K54 gehen damit problemlos. Bei Lüttich K66 zeigt das Schätzinstrument am Digipal 1 dagegen keinerlei Abweichung vom Grundrauschen (Signal 7). Grund dafür ist offensichtlich, dass mein gesamter Antennenpark nur bis K60 geht. Analog geht Lüttich seit Abschaltung von Wuppertal und Witzhelden auf K42 und K39 und auf K3 sowieso schon immer. Nachdem engagierte Kollegen im Digitalforum Lüttich K66 quasi vor meiner Haustür nachgewiesen haben, musste etwas unternommen werden. :(
Kürzlich hatte ich auf dem Sperrmüll einen ganzen Haufen völlig rostfreier (!) UHF-Vormast-Antennen etwa von 1970, da noch mit 60/240 Ohm-Anschlüssen, gefunden und sicher, ohne in die Fänge der örtlichen Besatzungsbehörde zu geraten, nach Hause gebracht (Sperrmüll sammeln ist hier, wie auch der Transport von geöffneten Bierflaschen auf öffentlichen Wegen, lt. Stadtratsbeschluss verboten und lt. Berichten in der Lokalpresse hat die Besatzungsbehörde hier eine lukrative Einnahmequelle entdeckt.). Der Aufdruck auf allen Antennen lautet natürlich "K21-60". Darunter war auch eine Antenne von Astro mit geschraubten Elementen aus rundem Alu-Vollmaterial. Ein kurzer Blick in den Spindler zeigt, dass sich das Material hervorragend zum Umbau in eine 10-El.-Antenne für K61-K68 verwenden lässt. Bedingt brauchbar soll sie sogar ab K46 funktionieren. Der Gewinn soll linear von etwa 9,5 dB bei K46 bis etwa 11 dB bei K 68 ansteigen. Die Direktoren und Reflektoren sind schnell (millimetergenau) auf die angegebene Länge abgesägt und (millimetergenau) am neuen Ort auf dem Boom platziert. Etwas schwieriger gestaltet sich die Kürzung des Faltdipols aus Alurohr um 50 mm. Ich entscheide mich dafür, die Anschlüsse in dem Anschlusskasten durch Quetschen des Rohrs im Schraubstock und Bohren der Löcher zu verschieben und auf der "Gegengeraden" werden 50 mm Rohr herausgenommen. Hier wird etwas beim Absägen der Reflektoren gewonnenes Vollmaterial mit Alufolie umwickelt, so dass es gerade in die beiden Rohrenden passt und mit dem Schraubstock gequetscht. Den entstandenen unscheinbaren Schlitz im Rohr könnte man ggf. noch mit geeignetem Kleber abdichten.
Getestet habe ich heute Nachmittag bei Regen (niedriger Wert) und heute Abend bei leichten Überreichweiten (höherer Wert) mit dem Digipal 1 (zum Vergleich Antenne Bosch 12 El. K21-60), wobei die scharfe Empfangsschwelle des Digipal 1 bei Sendern außerhalb von SFN wohl bei S 27...S30 liegt:
Lüttich K66 H: S 31-33, Q 100 (S 7, Q 0) :hot:
Heerlen K64 V: S 42-44, Q 100 (S 32, Q 0)
Heerlen K54 V: S 63-65, Q 100 (S 61-64, Q 100)
Genk 41 H: S 38-40 Q 100 (S 40-45, Q 100)
Der Zeitaufwand hat sich also gelohnt. :) Die Antenne misst momentan ca. 55 cm und lässt sich lt. Spindler auf 20 Elemente (G ca. 16,5 dB) oder 30 Elemente (G ca. 18,5 dB) erweitern. Wg. der geringen Windlast gestaltet sich auch der Einsatz an hohen Rohrmasten unproblematisch.
von koslowski - am 01.05.2008 21:42
oT-Anmerkung: Scherzkekse! Da haben sie aber gestern am 1.Mai/Vaddertag sicher den großen Reibach gemacht, oder? Will nicht wissen, wie viel geöffnete Flaschen da unterwegs waren...
von Peter Schwarz - am 02.05.2008 14:00
Es werden beide interessant sein bzw. bleiben. H in Belgien und V in NL. Ich würde an Deiner Stelle die Gruppe auflösen und eine XC391 horizontal und die andere vertikal setzen, so wie ich das auch vorhabe. Ich kann auch vorbeikommen und helfen. 2 Ausleger als Steigeisen kann ich mitbringen ;)
Glückwunsch zu der erfolgreichen Bastelei. Falls Lüttich K66 über meine XC391D an der Mastspitze auch mit dem neuen VV nicht reinkommen sollte (der AKV145 geht definitiv nur bis max. K62), werde ich auch basteln müssen. Ein Boomrohr mit Unterzug einer XC391E für K36 liegt hier auch noch rum...
von Channel Master - am 02.05.2008 18:47
von mago - am 02.05.2008 22:08
Danke für das Angebot. Ich tendiere auch zur Auflösung der Gruppe in H und V. Allerdings habe ich darunter noch dieselbe Fragestellung bei einer Bd. III horizontal, die nach Abschaltung von Koblenz, Wavre und St. Pieters Leeuw wohl auch nur noch äußerst selten für DX-Zwecke brauchbar sein wird. Eine Umstellung auf vertikal erscheint mir auch völlig sinnlos, denn für DAB konnte ich mich noch nicht begeistern.
@ Mago
Ich hielt den K66 anfänglich auch eher für einen temporären Scherz. Aber bei den Wallonen weiß man nie. Vielleicht sendet der auch noch in 10 Jahren munter vor sich hin. Irgendwelche Bedeutung wird die terrestrische Versorgung dort, glaube ich, in absehbarer Zeit nicht erlangen. Das sieht man schon jetzt an der Anzahl der K3-Antennen in Lüttich. Ein Verbreitungsweg, über den die attraktiven Programme aus Frankreich nicht zu empfangen sind, wird ein Schattendasein fristen. Da ist es dann auch egal, ob auf K66 oder K39 gesendet wird.
von koslowski - am 04.05.2008 08:37