Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum
Beiträge im Thema:
61
Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 9 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
WiehengeBIERge, Udo Isaenko, Kay B, Nohab, Spacelab, Rolf, der Frequenzenfänger, catperson, Radio_DDR, DH3FBI, carkiller08, ... und 9 weitere

MW Sender, leistungsschwach und legal betreiben?

Startbeitrag von 102.1 am 06.09.2008 13:11

Welche Moeglichkeiten gibt es, leistungsschwache ( etwa 30 bis 50 Meter Radius) MW Sender legal zu betreiben?

Welche Produkte gibt es dazu?

Die 50 interessantesten Antworten:

Garkeine.
Diese Sonderegelung gilt nur für gekaufte UKW-Senderchen.
Also bleibt nur der Selbstbau. Und die Aufgabe, das Ding so zu konstruieren,
daß außerhalb der Wohnung nichts mehr feststellbar ist.
Sonst könnte man erwischt werden.


von Nohab - am 06.09.2008 14:05
Von Ramsey gibt es zwei Selbstbau-Kits für Low-Power-MW-Sender. Für Forschungszwecke™ bestens geeignet. ;)

(Achtung: der "AM25" lässt sich nur auf US-Frequenzen im 10kHz-Raster abstimmen)

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 06.09.2008 14:14
Zitat
Schwabe
Welche Moeglichkeiten gibt es, leistungsschwache ( etwa 30 bis 50 Meter Radius) MW Sender legal zu betreiben?

Welche Produkte gibt es dazu?


Die Reichweite ist mehr von der Antenne als von der Leistung abhaengig. Ein 5Watt TX mit nem Stueck Draht kommt vielleicht 10..20 Meter weit.
100 milliwatt mit nem ordenlichen Langdraht schon wesentlich weiter (500..1000 Meter) bei
freier QRG.

Ist schon ein bemerkenswerter Unterschied im Aufwand zw. MW und UKW wenn man ne kleine Stadt ordentlich beliefern will... ;)

von DH3FBI - am 06.09.2008 20:53
Interessant wäre ein solcher MW-Mini- oder Microzünder meines Erachten dafür, um z.B. einem Internetradio (oder meinetwegen auch einem über Satelliten empfangenen Radioprogramm) den weichen, warmen AM-Klang zu verleihen und es dann mit einem gewöhnlichen MW-Empfänger zu hören. Dazu bräuchte es dann nicht mal mehr als einer Reichweite von ca. 10 Zentimetern bis vielleicht ein paar Metern. Oder man leitet das AM-Signal (MW-Antennenbuchse am Empfänger vorausgesetzt!) sogar nur direkt einem passenden Empfänger zu.

Im ersteren Fall braucht man sich kaum, im zweiteren gar nicht darum zu kümmern, dass man etwas Verbotenes tut.

Wie moduliert man schönes, sauberes AM auf das Signal eines Quarzoszillators? Gibt es dafür Schaltungen im Web? Würde mich sehr interessieren, denn ich mag Amplitudenmodulation und ziehe sie jedem kalten, sterilen Internet- und Sat-Signal vor.


von Udo Isaenko - am 07.09.2008 12:34
Im Spielwarenhandel gibt es den sogenannten "Radio DJ". Einfach mal nach WPRDJ googeln. In AM so etwa 15 Metern Reichweite. DRM geht in Verbindung mit Spark oder DREAM auch bestens, aber nur so 5 Meter weit.
Frequenz bei AM ist 1602, bei DRM kann man sich das dann aussuchen.

von kielerförde - am 07.09.2008 12:44
Modulation wird am Emitter eingespeist (Entkoppelkondensator muss noch dazwischen), am offenen Ende des Trimmers ist die "Antenne". Aber wenn man da einen längeren Draht anschließt, wird die Modulation mit zunehmender Drahtlänge immer leiser.

von WiehengeBIERge - am 07.09.2008 13:14
Da ja das LC-Glied frequenzbestimmend ist, kann man keine beliebigen Werte dieser Bauelemente wählen. Am Ende ist es ja nur ein "0815"-Oszillator, der irgendwo im MW-Band schwingt und mit etwas NF moduliert ist.

von Radio_DDR - am 07.09.2008 15:04
Genau das war auch gewünscht, "mal eben" seine Musik auf der MW zu hören ohne große Reichweite...
Ich hab das da auch nicht reingeschrieben, da ich das Bild nur irgendwoher kopiert habe.
Die genauen Werte sind jeweils unkritisch, weil ja in erster Linie das Quarz frequenzbestimmend ist. Das das nur eine einfachste Schaltung ist dürfte ohnehin klar sein. Ebenso, dass die Schaltung auch auf allen Harmonischen schwingt, was aber bei einer Reichweite von ca 10 Metern kein Problem ist ;-).

Es geht übrigens auch noch einfacher, wenn man einen fertigen Quarzoszillator-Baustein nimmt. Dann muss man nur noch Spannung anlegen, die NF Einspeisen und einen Kondensator zwischen zwei Beinchen löten ;-).

von WiehengeBIERge - am 07.09.2008 15:17
@Wiehengebirge:
Danke für die Infos. Hab die Schaltung mal versucht nachzubauen, will aber noch nicht so richtig anschwingen. Ich muss das gleich mal noch mit dem Oszi anschauen.

Einen fertigen Quarzoszillator-Baustein habe ich auch mal schnell angeschlossen, der schwingt problemlos. Aber wo schliesse ich da die NF an? Via Koppel-C in den Spannungseingang oder in den Ausgang geht jedenfalls nix raus. Und mehr Anschlüsse gibt es dort ja nicht.



von Udo Isaenko - am 07.09.2008 15:44
Ich habe den AM25 von Ramsey und bastle damit ein wenig herum.
Wie bereits erwähntist die Anpassung der Antenne bei MW hier ein ganz wesentlicher Punkt.
Ich habe lange herumgebastelt, bis es mir gelungen ist eine Anpassung hinzubekommen.
Wichtig finde ich auch, dass der Sender frequenzstabil ist und nicht etwa wandert.
Das gibt sonst in den Abendstunden unschöne Interferenzen.
Gruß DX-max

von DX-max - am 07.09.2008 16:06
Ich habe meinen (quick & dirty) Aufbau gerade wiedergefunden:



Der Trimmer geht von 3-30 pF, die Spule mit verstellbarem Kern ist aus irgend einer alten Fernsteuerung, aber das ist wohl irgendwie egal, wenn ich da 5 Windungen auf 5 mm Durchmesser Luftspule einsetze geht es genau so.
Der Transistor ist ein 2N2219A, aber mit einen BC547 ging es auch.

Probleme mit dem Anschwingen hatte ich auch, als ich die Schaltung erst auf Lochraster aufgebaut hatte. Das geht irgendwie nicht, hängt wohl mit der fehlenden zusammenhängenden Massefläche zusammen.

von WiehengeBIERge - am 07.09.2008 17:47
@Wiehengebirge:
Aha, die Massefläche, an die habe ich natürlich nicht gedacht, denn ich habe der Einfachheit halber alles schnell mal so auf dem Tisch zusammengelötet.

Ist deine Platine doppelseitig? Hast du statt der Diode einen Kondensator am Emitter eingelötet? Welcher Wert? Ist der Kondensator parallel zur Spule auf dem Bild verdeckt oder durch den Trimmer ersetzt? Wo ist dann der Auskoppeltrimmer (oder -drehko)? Für den Quarz hast du offenbar eine Fassung drin, ja?

@DX-max:
MW-Quarze gibt es ohnehin kaum als Standardteile (abgesehen mal von 1 MHz). Daher macht es auch Sinn, eher einen 08/15-Quarz irgendwo im KW-Bereich zu nehmen und als Empfänger einen KW-(Welt-)Empfänger einzusetzen.


von Udo Isaenko - am 07.09.2008 18:09
Zitat
DX-max
Ich habe den AM25 von Ramsey und bastle damit ein wenig herum.
Wie bereits erwähntist die Anpassung der Antenne bei MW hier ein ganz wesentlicher Punkt.
Ich habe lange herumgebastelt, bis es mir gelungen ist eine Anpassung hinzubekommen.

Könntest du uns deine Lösung hier vorstellen? Ich suche nämlich auch noch nach einer vernünftigen Antenne für den AM25. Bisher hängt da einfach ein langer Draht dran. Reicht zwar, um die Wohnung brauchbar zu versorgen, aber da läge sicher noch mehr drin...

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 07.09.2008 18:22
@ Rolf, der Frequenzenfänger
Also, ich habe eine Spule gewickelt auf ein Plasikrohr mit 4 cm Durchmesser ca. 150 Windungen. Alle 10 Windungen habe ich einen Abgiff angebracht. Zwischen Antennenausgang und Langdrahtantenne (ca. 30 m) habe ich diese Spule und einen Drehkondensator (bis 500pF) in Serie geschaltet. Über die verschedenen Abgriffe kann ich nun die Größe der Spule verändern (für die Grobeinstellung). Die Feineinstellung nehme ich nun mit dem Drehkondensator vor.
Zur Kontrolle verwende ich einen VE 301 Wn (Volksempfänger), da hört man an der Lautstärke sehr schön, wenn man Resonanz hat (der Audion hat ja keine Schwundregulierung).
Das funktioniert sehr gut.
Gruß DX-max

von DX-max - am 07.09.2008 18:45
Wie es aussieht, dürften einige von Euch den AM25 haben. Ging die Bestellung, oder besser gesagt, die Lieferung problemlos vor sich? Könnte ja sein, dass der Zoll aufmerksam geworden ist?

Ramsey hat ja auch einige UKW-Sender auf seiner Seite, weiß von Euch jemand näheres darüber?

von delfi - am 08.09.2008 11:08
Einige ältere Babyfone sendeten auch auf tiefen Frequenzen. Ich empfing Ende der 80er Jahre mal eins, das auf 200 KHz sendete, schien allerdings frequenzmoduliert zu sein. Das versorgte den ganzen Straßenzug und hatte auch einige Harmonische bis in die MW hinein. Das waren glaub ich die Teile, die offiziell über das Stromnetz liefen, eine Art Vorläufer von PLC.

von peeraxel - am 08.09.2008 12:42
[OT]

Hehe, sowas liegt hier auch noch in der Elektrokramkiste rum, mit 3 Kanälen - 100, 115 und 130 kHz und frequenzmoduliert laut Aufdruck. Ende der 80er ist ziemlich sicher, da es für mich angeschafft wurde und einige hier mein Alter ungefähr kennen. Dürfte sogar noch funktionsfähig sein :D

[/OT]

von Hagbard Celine - am 08.09.2008 12:57
Hmm, 200kHz? Ganzer Straßenzug?
Ich glaube, ich kenn die Teile. Die bliesen ein halbes Watt in die Stromleitung.
Gerät war recht groß, schräge Front mit großen Sensortasten zur Bedienung und wurden meist unter der Marke 'Lion' verkauft.
Durch die hohe Leistung war die Verständigung vergleichsweise gut.
Die normalen postalischen Geräte brachten es auf ein paar Milliwatt, spätestens beim Zähler war Schluß.
Da war auch kaum was mit einem Radio an Abstrahlung zu hören.



von Nohab - am 08.09.2008 13:19
So ein kleiner Mittelwellensender hat mich auch schon immer interessiert. Leider habe ich nicht das passende Werkzeug und auch ehrlich gesagt nicht die Zeit und Muße sowas zusammen zu löten. Von einem bekannten Senderbauer gibt es zwar einen MW Sender, aber der ist viel zu groß, zu stark und vor allem zu teuer. :rolleyes:

von Spacelab - am 08.09.2008 15:01
Scheinbar habe ich die Schaltung damals wohl etwas abgeändert, wenn ich mir die Platine so ansehe.

Zitat

Ist deine Platine doppelseitig?

Nein, ist nur einseitig. Wichtig ist nur, dass möglichst viel zusammenhängende Kupferfläche als Masse stehen bleibt (was bei Hochfrequenz generell ratsam sein soll).

Zitat

Hast du statt der Diode einen Kondensator am Emitter eingelötet?

Die Diode ist da auch noch drin,. nur durch den Kondensator auf dem Foto verdeckt.
Den Kondensator habe ich wohl als "Einschwinghilfe" vom Emitter zur Masse gelegt.

Zitat

Welcher Wert?

33 nF

Zitat

Ist der Kondensator parallel zur Spule auf dem Bild verdeckt oder durch den Trimmer ersetzt?


Ist tatsächlich durch den Trimmer (3-30 pF) ersetzt. Der Auskoppeltrimmer zur "Antenne" ist auf der Platine gar nicht mehr drauf, da bei mir sowieso keine "Antenne" dran angeschlossen wurde.
Zitat

Für den Quarz hast du offenbar eine Fassung drin, ja?

Korrekt.
Ich muss allerdings noch dazu sagen, dass ich in der Schaltung nur Quarze im Kurzwellenbereich eingesetzt habe. Möglich, dass man für Mittelwellenfrequenzen tatsächlich die Werte des Schwingkreises ändern muss.
Ich hab die Schaltung eben auch nochmal an geschlossen, funktioniert tadellos.

Wie das mit dem Quarzoszillator-Bautsein genau ging, habe ich nicht mehr im Kopf.

von WiehengeBIERge - am 08.09.2008 16:37
Ich habe mir mal die Produkte von Ramsey angesehen, fand aber keinen Distributor in Deutschland.

Sind die Produkte von Ramsey in Deutschland grundsaetzlich verboten?

Demnach waere ein Erwerb in UK denkbar....



von 102.1 - am 08.09.2008 16:54
Es gab mal einen deutschen Distributor, aber dessen Homepage gibt's nicht mehr (radiowave.de). Ramsey verkauft auch über eBay und liefert direkt nach Deutschland.
Verboten sind die Produkte an sich nicht. Allenfalls ihr Einsatz... ;)

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 08.09.2008 17:08
Die Quarzoszillatoren erzeugen doch eigentlich ein Rechtecksignale für irgendwelche "Taktgeschichten". Allein durch den steilen Anstieg der Flanken gibt es unzählige Nebenprodukte.

von Radio_DDR - am 08.09.2008 17:11
Zitat
WiehengeBIERge
Wie das mit dem Quarzoszillator-Bautsein genau ging, habe ich nicht mehr im Kopf.


So etwa hier:

Man moduliert die Betriebsspannung des Quarzoszillators über einen kleinen Transformator. Am besten gehen Kleinübertrager aus alten Transistorradios, aber auch mit dem in der Schaltung angegebenen 12-V-Printtrafo sollte es gehen.
Erfreulicher Nebeneffekt: Durch den Trafo hat man auch gleich noch eine Potentialtrennung zwischen NF-Quelle und Oszillator :)

Viel Erfolg,
DAC324

von DAC324 - am 08.09.2008 17:16
Zitat

Man moduliert die Betriebsspannung des Quarzoszillators über einen kleinen Transformator. Am besten gehen Kleinübertrager aus alten Transistorradios, aber auch mit dem in der Schaltung angegebenen 12-V-Printtrafo sollte es gehen.
Erfreulicher Nebeneffekt: Durch den Trafo hat man auch gleich noch eine Potentialtrennung zwischen NF-Quelle und Oszillator

Genau so würde man das doch auch bei einem "großen" AM-Sender (also Oszillator > Puffer > Endstufe) machen, oder?
Der Trafo müsste dann ja dann nur in die Betriebsspannung der Endstufe, nur wird ein normaler Line-Pegel dann nicht mehr reichen, um ausreichend Modulation zu liefern denke ich.

von WiehengeBIERge - am 09.09.2008 17:12
Ich hatte vor längerem mal mit diesem kleinen Sender experimentiert:





Beschreibung dazu: http://b-kainka.de/bastel73.htm

Die Reichweite ist eher bescheiden, aber die Schaltung ist simpel und lieferte mir auf Anhieb ein frequenzstabiles und schön moduliertes Signal. Und das beste: Man braucht dafür nur einen Lötkolben und ein bisschen Elektronikschrott...




von HF Martin - am 09.09.2008 18:29
Hallo HF Martin,

das ist eine interessante Schaltung. An Stelle des diskret ausgeführten Oszillators und der Endstufe kann man auch den weiter oben schon ins Gespräch gebrachten Quarzoszillator-Baustein verwenden. Die Modulatorstufe wird dann einfach in die Betriebsspannungszuführung des Oszillator-Bausteins geschaltet.
Man muss dann nur aufpassen, dass die Betriebsspannung am Oszillator die für diesen maximal zulässige Betriebsspannung nicht überschreitet (kann man an dem 10-K-Einstellregler einstellen).

Beste Grüße und viel Erfolg,
DAC324

von DAC324 - am 09.09.2008 18:54
Sehr interessantes Thema.


@ WiehengeBIERge

Zitat

Quarz gewünschter Frequenz nehmen, zum Schwingen anregen, amplitudenmodulieren, fertig.


Gibt's eigentlich Quarze für einige gängige Mittelwellenfrequenzen, die auch in das 9-kHz-Raster passen? Oder gibt es einen Quarz für 1485 kHz? Diese Frequenz ist ja für Sender mit maximal 1 KW Ausgangsleistung vorgesehen und wäre also für Experimente innerhalb der Wohnung gut geeignet, wenn man nicht gerade in Ansbach, Baden-Baden, Berlin oder Hohenfels wohnt.




@ mw_88

Zitat

Die Reichweite ist mehr von der Antenne als von der Leistung abhaengig. Ein 5Watt TX mit nem Stueck Draht kommt vielleicht 10..20 Meter weit.


Ja, nur fließen dann von den 5 Watt wahrscheinlich 4,9 Watt wieder zurück in die Endstufe und heizen diese ordentlich auf.




@ Udo Deutscher

Zitat

Interessant wäre ein solcher MW-Mini- oder Microzünder meines Erachten dafür, um z.B. einem Internetradio (oder meinetwegen auch einem über Satelliten empfangenen Radioprogramm) den weichen, warmen AM-Klang zu verleihen und es dann mit einem gewöhnlichen MW-Empfänger zu hören.


Hier braucht man aber noch einen entsprechenden Tiefpaß. Hat dafür eigentlich jemand derweil mal eine nachbaubare Schaltung gefunden? Ansonsten wurde hier ja schonmal von jemandem vorgeschlagen, Winamp als Tiefpaß zu mißbrauchen.


von Kay B - am 11.09.2008 11:32
@ Rolf, der Frequenzenfänger

Zitat

Es gab mal einen deutschen Distributor, aber dessen Homepage gibt's nicht mehr (radiowave.de).


Auf http://web.archive.org kann man die sich noch ansehen:

http://web.archive.org/web/20071228213219/http://radiowave.de/




@ delfi

Zitat

Ramsey hat ja auch einige UKW-Sender auf seiner Seite, weiß von Euch jemand näheres darüber?


Zumindest der FM10C und der FM25B scheinen auf einer Schaltung mit einem IC zu basieren. Ich vermute mal stark, daß es sich hierbei um den BA1404 handelt.

Ich habe mal einen UKW-Modulator nach einer Schaltung aus dem Funkamateur auf diesem Schaltkreis basierend gebaut, habe allerdings im Stereosignal ein Pfeifen drin, das ich nicht so richtig wegbekomme. Ob das an diesem Schaltkreis liegt oder an der Schaltung drumherum habe ich noch nicht ausprobiert.

Aber wer will, kann den BA1404 ja mal mit dieser oder dieser Schaltung ausprobieren. Wenn's da auch pfeift, liegt's wohl wirklich am dem Schaltkreis.

Die kleinen FM-Transmitter zur Speisung von Radios ohne NF-Eingang sollen aber angeblich auch auf dem BA1404 basieren.


von Kay B - am 11.09.2008 11:50
Bei google findet man unter der Bildersuche mit "AM transmitter schematic" einen ganzen Haufen an Schaltplänen.

eine Schaltung die ebenfalls mit Modulationstrafo arbeitet --> dazugehörige Webseite
Schaltung mit umschaltbaren Quarzen
eine weitere, auf Quarz basierende Schaltung --> und das pdf-File dazu: http://web.archive.org/web/*/http://www.wenzel.com/pdffiles/amxmit.pdf


Produzieren diese auf Quarz basierenden Schaltungen tatsächlich so viele Nebenprodukte, wie oben beschrieben wurde?


von Kay B - am 11.09.2008 13:00
Zitat

Aber wer will, kann den BA1404 ja mal mit dieser oder dieser Schaltung ausprobieren. Wenn's da auch pfeift, liegt's wohl wirklich am dem Schaltkreis.

Das BA1404 ist mehr "Rauschgenerator" als Stereocoder. Auch die Kanaltrennung ist nicht doll, vom Zischeln und Pfeifen ganz abgesehen. Das liegt an dem IC selbst, die in den Mini-Transmittern verbauten Stereo-ICs sind dem BA1404 ähnlich. Wie ich schon mal schrieb: Einen richtigen Stereocoder kann man nicht vernünftig in ein IC "pressen". Selbst ein mit Logik ICs nach dem Schalterprinzip aufgebauter Stereocoder klingt besser.
Man kann mit einem BA1404 zwar zumindest "erträgliche" Ergebnisse erzielen, aber das erfordert einiges an äußerer Beschaltung (insbesondere Tiefpass). Ich habe einen Funkkopfhörer, in dem ein BA1404 verbaut ist, mit dessen Klang man halbwegs leben kann, wenns nur um den TV-Ton oder so geht, nicht um HiFi. Der Oszillator im BA1404 ist sowieso Schrott, der wird auch in ernst gemeinten Anwendungen nicht verwendet.
Aber das ist hier OT, wir sind ja hier beim Thema AM.

von WiehengeBIERge - am 11.09.2008 18:35
Mit einem Brickwall-Filter oder einem anderen Tiefpass
bekommt man aber einen brauchbaren Klang hin in Verbindung mit dem BA1404.
Ich hab den Stereo-Modulator aus dem Funkamateur damals auch aufgebaut und noch
ein Filter vorgeschaltet. Sooooo schlecht klingt das nun auch wieder nicht.

http://senderbau.egyptportal.ch/stereords.htm

-> (Aktiver 15kHz-Tiefpass).

Übrigens wurde (und wird noch ?) in den Sendern für drahtlose
Kopfhörer auch oft der BA1404 eingesetzt. So weit ich das gesehen habe,
waren da immer noch ein paar OPV's mit auf der Platine, mit denen
der NF-Tiefpass realisiert wurde.
Bei diesen Kopfhörer - Sendern wurde allerdings auch nicht der
Oszillator im BA1404 genutzt, sondern das MPX-Signal abgegriffen und
an einen separaten 434 / 868MHz-Oszillator geführt.

von carkiller08 - am 11.09.2008 18:57
Zitat

Übrigens wurde (und wird noch ?) in den Sendern für drahtlose
Kopfhörer auch oft der BA1404 eingesetzt.

Ist mir bekannt, wie ich schon schrieb. Meist feilen die Hersteller aber die Bezeichnung auf dem IC ab, keine Ahnung, was das soll. Vielleicht, damit man nicht auf den ersten Blick sieht, dass da nur diese Low-Budget Lösung drin arbeitet?

von WiehengeBIERge - am 11.09.2008 19:04
Zitat
Kay B
Ja, nur fließen dann von den 5 Watt wahrscheinlich 4,9 Watt wieder zurück in die Endstufe und heizen diese ordentlich auf.


Hab ich was anderes behauptet?

von DH3FBI - am 11.09.2008 19:20
Mal so als ganz unwissender gefragt; was würde denn passieren wenn ich ohne Low-Pass Filter einen AM Sender betreibe? Zu hochtonlastig kann der Klang ja nicht werden. :D

von Spacelab - am 11.09.2008 19:33
@ Spacelab:
Wenn runde 20 kHz Modulationsfrequenz (mal gaaanz optimistisch angenommen) in den Modulator reinfliessen, kommt eben ein sehr breitbandiges Signal heraus, also HF +/- 20 kHz.

Ein Beispiel: Ein auf 1 MHz (1000 kHz) abgestimmter Modulator/Sender, der mit einer NF von bis zu 20 kHz moduliert wird, erzeugt ein Signal, das von 980 bis 1020 kHz alles dichtmacht, jedenfalls wenn gerade die höchsten Höhen in der Musik gespielt werden. Dagegen wären dann die ätzenden DRM-Störsender noch richtig schmalbandig, hi.

Wenn der Modulator so schwach ist (wie ich es mir für meinen Anwendungsfall vorstelle), dass wirklich nur die umgebenden Zentimeter Raum damit bestrahlt werden, also nichts über das heimische Grundstück (oder Wohnung) hinaus in den öffentlichen Raum geht, kann es einem natürlich ziemlich egal sein, wie breit der Sender moduliert.

Übrigens müssten die analogen französischen TV-Sender doch wahrscheinlich auch so ein breites Signal abstrahlen, denn wenn ich den französischen TV-Ton (der ja amplitudenmoduliert ist) in einem normalen Fernseher höre, hört sich das beileibe nicht wie Mittelwelle an. Die Modulationsart an sich macht noch keinen warmen Klang, erst die Demodulation (am besten in einem alten Röhrenradio), denke ich.


von Udo Isaenko - am 11.09.2008 20:35
Was ist denn die höchste Frequenz die ein der Norm entsprechender MW Sender in die Luft schickt? Ich würde mal schätzen so 8khz. Oder sind es noch weniger? Dann müsste man ja das Eingangssignal doch auch auf diese Frequenz begrenzen. Oder hab ich da jetzt einen Denkfehler gemacht?

von Spacelab - am 11.09.2008 20:52
Nach offizieller Norm hier in DL sind es einen Tick unter 4.5kHz, so daß das Signal in das 9kHz-Raster paßt.
Jedoch halten sich nur die Telekom (Media Broadcast)-Sender daran.
Einige andere bringen bis ca. 6.5kHz auf den Sender, das hört man dann auch,
z.B. die Halleluja-Schleuder auf 675kHz.
In den USA sind übrigens 18kHz Signalbreite erlaubt, damit sind dann 9kHz auf der Audioebene möglich,
das ist dann schon ganz gut anhörbar.




von Nohab - am 11.09.2008 21:05
Uiii da hab ich mich aber gründlich verschätzt. :eek: Aber gab es da nicht mal dieses "AM Stereo"? Das soll doch angeblich (sagen wir mal) mehr Hochton gehabt haben. Gibts das überhaupt noch oder ist das schon im Nirvana verschwunden?

von Spacelab - am 11.09.2008 21:16
Zitat
Nohab
In den USA sind übrigens 18kHz Signalbreite erlaubt, damit sind dann 9kHz auf der Audioebene möglich, das ist dann schon ganz gut anhörbar.

Das setzt aber voraus, daß der verwendete Empfänger das auch durchläßt und das werden die üblichen europäischen Empfänger nicht tun. Das Problem ist ja eher, daß handelsübliche Empfänger (und sogar solche, die als ganz passabel gelten) deutlich weniger als 9 kHz ZF-Bandbreite (entsprechend 4,5 kHz-Audiobandbreite) durchlassen, wodurch der Empfang unnötig dumpf wird. Und wenn die Flankensteilheit der Filter dann noch zu gering ist, gibt es trotzdem Störungen von den Nachbarkanälen. Bei Analogradios hilft dann ein leichtes Verstimmen des Empfängers um etwas mehr von zumindest einem Seitenband zu bekommen.

In diesem Zusammenhang möchte ich an die LW und MW-Übernahmen auf die UKW-Sender von BFBS in den 1980ern erinnern, die bewiesen, wie gut sich popelige 4,5 kHz Audiobandbreite anhören können.

Zitat
Spacelab
Aber gab es da nicht mal dieses "AM Stereo"? Das soll doch angeblich (sagen wir mal) mehr Hochton gehabt haben. Gibts das überhaupt noch oder ist das schon im Nirvana verschwunden?

Die Technik funktioniert auch mit 4,5 kHz Audiobandbreite, spezifiziert sind aber 7,5 kHz.

AM-Stereo ist in der Tat quasi im Nirvana verschwunden, aber einige Sender die es installiert haben, nutzen es solange weiter wie der Encoder läuft. France Bleue auf 864 kHz gehört anscheinend auch noch dazu. Der Empfang hier ist im Moment ein wenig grottig, aber im dem EMWG steht es auch so. Empfänger gibt es meines Wissens praktisch auch nicht mehr. Der NRD-545 soll es können.

Catperson


von catperson - am 11.09.2008 21:26
Sinnigerweise gibt es wieder Empfänger für AM-Stereo. Einige HD-Radios sollen dazu in der Lage sein,
der für HD-Radio notwendige DSP macht das dann nebenbei mit.
Das hier im Forum hochgelobte Sony-Teil gehört nicht dazu.
Siehe hier:
http://ourworld.compuserve.com/homepages/kevtronics/


von Nohab - am 11.09.2008 21:41
Danke für den Link. Das es mittlerweile wieder so viele Angebote gibt, war mir nicht bewußt. Sogar rein analoge Empfänger sind wieder dabei.

Daß die HD-Radiohardware das grundsätzlich kann, war mir bekannt. Zumindest Sangean hatte die Funktion aber deaktiviert um keine Lizenzgebühren für AM-Stereo zahlen zu müssen. Genauer gesagt, dachte Sangean, daß sie sie deaktiviert hatten, aber in frühen Softwareversionen ging AM-Stereo trotzdem. Ein Softwareupdate (mit dem auch sinnvolle Änderungen durchgeführt wurden) hat den "Fehler" dann behoben. Was sich in den letzten Monaten getan hat, habe ich nicht verfolgt. Vielleicht hat man es sich ja schon wieder anders überlegt?

Catperson


von catperson - am 12.09.2008 06:45
Das mit den Lizenzgebühren ist der gleiche Sch*** warum man mit den Sony Ericsson Handys nur ein paar Sekunden vom Radio aufnehmen kann. Für längere Aufnahmen würden Lizenzgebühren und GEMA fällig. :wall: Es gibt zwar einen Hack, aber dafür muss man direkt am offenen Herzen operieren, oder anders ausgedrückt, man muss mit einer zweifelhaften Software und einem HEX-Editor direkt an der Firmware auf dem Handy rumbasteln. Dabei hat sich schon so mancher sein Handy zerschossen und das ist es mir nicht wert.

von Spacelab - am 12.09.2008 08:53
@ mw_88

Zitat

Hab ich was anderes behauptet?


Nein, das habe ich nur ergänzend geschrieben.




@ Nohab

Zitat

Nach offizieller Norm hier in DL sind es einen Tick unter 4.5kHz, so daß das Signal in das 9kHz-Raster paßt.
Jedoch halten sich nur die Telekom (Media Broadcast)-Sender daran.


Ja, das hört man sehr schön, wenn man die 1143 aus Hirschlanden mit der 873 aus Weißkirchen vergleicht.



Zitat

In den USA sind übrigens 18kHz Signalbreite erlaubt, damit sind dann 9kHz auf der Audioebene möglich, das ist dann schon ganz gut anhörbar.


Das macht die Nachbarkanäle aber ordentlich dicht. Aber das erklärt auch, wieso dort einige Sender im Digital-Analog-Parallelmodus laufen und damit die Nachbarkanäle dicht machen.




@ Spacelab

Zitat

Uiii da hab ich mich aber gründlich verschätzt. :eek: Aber gab es da nicht mal dieses "AM Stereo"? Das soll doch angeblich (sagen wir mal) mehr Hochton gehabt haben. Gibts das überhaupt noch oder ist das schon im Nirvana verschwunden?


Siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/AM-Stereo
http://pagesperso-orange.fr/tvignaud/am/rbleue/rbleue.htm
http://www.fading.de/am-stereo.php

Den Dekoder für AM-Stereo gibt's wohl auch als Bausatz.


von Kay B - am 12.09.2008 10:32
Zitat
Kay B
Zitat

In den USA sind übrigens 18kHz Signalbreite erlaubt, damit sind dann 9kHz auf der Audioebene möglich, das ist dann schon ganz gut anhörbar.

Das macht die Nachbarkanäle aber ordentlich dicht. Aber das erklärt auch, wieso dort einige Sender im Digital-Analog-Parallelmodus laufen und damit die Nachbarkanäle dicht machen.

Nein, das hat damit nichts zu tun. Für HD-Radio wird eine Gesetzeslücke ausgenutzt. Und zwar sind die Vorschriften in Bezug auf die Nachbarkanaldämpfung wesentlich laxer als in Europa. So sind werden die digitalen Seitenbänder als bewußte Nachbarkanalstörstrahlung in die Luft gepustet. Die europäische Norm ist wesentlich strenger, HD-Radio wäre in der Simulcast-Variante in Europa garnicht zulässig. Zulässig wäre nur die reine Digitalvariante, welche die Sekundärbereiche auf Kanalmitte belegt. Die primären Seitenbänder, die auf die Kanalmitte der Nachbarkanäle fallen, dürfen in Europa nicht abgestrahlt werden.


von Nohab - am 12.09.2008 17:41
Zitat
Nohab
Für HD-Radio wird eine Gesetzeslücke ausgenutzt. Und zwar sind die Vorschriften in Bezug auf die Nachbarkanaldämpfung wesentlich laxer als in Europa. So sind werden die digitalen Seitenbänder als bewußte Nachbarkanalstörstrahlung in die Luft gepustet.

Es ist keine Gesetzeslücke; es ist ausdrücklich so spezifiziert! Die Audiobandbreite (bei analogen Ausstrahlungen) von deutlich mehr 5 kHz geht schließlich auch nur dann, wenn Teile der Nachbarkanäle mitbelegt werden. Für HD-Radio auf AM wird die analoge Sendung auf 5 kHz Audiobandbreite begrenzt, alles darüber nimmt man dann für HD-Radio und das liegt dann logischerweise in den Nachbarkanälen. Wegen der begrenzten Audiobandbreite des analogen Signals bei AM-HD-Sendungen erfreuen sich die selbst bei den Hörern des jeweiligen Sender nicht gerade der höchsten Beliebtheit.

Bis vor einiger Zeit waren AM-HD-Sendungen auf den Tag beschränkt, weil man nachts bei Raumwellenausbreitung nicht einfach die Nachbarkanäle zumüllen wollte. Die HD-Radiobetreiber haben die FCC bearbeitet, diese Beschränkung aufzuheben. Mittlerweile scheinen sie Erfolg gehabt zu haben...

Catperson


von catperson - am 12.09.2008 18:14
Sehr interessant finde ich diese Schaltung, die auf der von Radio_DDR verlinkten Seite zu finden ist:



Quelle: http://www.hcrs.at/MWSENDER.HTM

Für diesen Modulator ist noch eine 30-Watt-Röhrenendstufe vorgesehen. Aber man sollte ja auch den Modulator ohne Endstufe betreiben können.

Weiß jemand, wieviel Leistung dieser Modulator erzeugt, also ob das noch im Bereich Zimmerversorgung ist, oder schon darüber hinaus geht?

Und wie sieht's mit der Frequenzstabilität bei dieser Schaltung aus? Die HF-wird ja einfach über einen Schwingkreis erzeugt. Wenn das Teil für eine Ausgangsleistung von 30 Watt vorgesehen ist, sollte es doch aber schon etwas frequenzstabiler sein.


von Kay B - am 15.09.2008 12:40
Ich sehe keinen Sinn darin, einen schnellen UHF-Transistor in diesen niedrigen Frequenzbereichen einzusetzen. Kann doch (in Sachen Oberwellen) nur Nachteile haben. korrigiert mich, wenn ich da falsch liege, denn Ahnung hab ich nicht wirklich davon.

von WiehengeBIERge - am 15.09.2008 16:24
Der BC548x ist ein hundsgewöhnlicher NF- Transistor, der auch noch locker 2 MHz kann.

Den Dual-Gate-FET BF960 wird er gerade gehabt haben, es wird auch kaum Sinn machen, hier extra einen Typ zu suchen, der nicht weit über 1 MHz kommt, bzw. wird es schon gar nicht geben.

Für reinen Hausfunk dürfte es wohl reichen, direkt an C9 zur Antenne auszukoppeln und die Stufe mit T4, R13...16 und C10 weglassen. Oberwellen könnte man mit einem nachgeschalteten Schwingkreis (Daten wie L1 / C1 / C2) oder einem Pi- Filter ( = Tiefpass) unterdrücken.

Mir ist diese Schaltung so sympathisch, dass ich sie vielleicht mal in ähnlicher Form nachbauen werde.



von RealRock - am 15.09.2008 17:54
Zitat
Ich sehe keinen Sinn darin, einen schnellen UHF-Transistor in diesen niedrigen Frequenzbereichen einzusetzen. Kann doch (in Sachen Oberwellen) nur Nachteile haben. korrigiert mich, wenn ich da falsch liege, denn Ahnung hab ich nicht wirklich davon.


Dualgate-MOSFET's für den NF-Bereich gibt es praktisch kaum zu kaufen. Die BF96x schon.
Im Bezug auf Oberwellen ist das egal, da am Ausgang vor die Antenne sowieso ein Tiefpass
nachgeschaltet werden muß / sollte.

In der Beschreibung wurde übrigens ein BF981 angegeben, der auch für den FM/VHF-Bereich konzipiert wurde.
Sicher würde es auch ein BF961 oder BF963 tun, der für den UKW-Bereich vorgesehen ist.Den
BF960 findet man des öfteren in TV-Tunern aus den 80er/frühen 90er Jahren.
Eine kleine Ferrit-Perle würde ich noch bei solchen Anwendungen auf den Drain-Anschluß
draufschieben, damit das Ding nicht im VHF/UHF-Bereich schwingt.



von carkiller08 - am 15.09.2008 18:56
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.