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Harmony FM

Startbeitrag von Sven am 28.08.2003 06:42

Die Beschreibung des neuen Programms auf deren Homepage hört sich wirklich sehr vielversprechend an: Viel musikalische Abwechslung aus vier Jahrzehnten (Classic Hits), gestandene Moderatorenpersönlichkeiten.

Nun soll ja nur noch über DVB gesendet werden. Nachdem FFH und Planet über diesen Übertragungsweg richtig gut klingen, klingt Harmony nach wie vor verzerrt. Senden die noch nicht aus dem gerade extra neu gebauten Studio, oder warum verbessert sich die Qualität nicht?

Die 50 interessantesten Antworten:

DAS isses, was mir in diesem Forum so gegen den Strich geht, für jedes Thema werden 10000 Threads eröffnet. Aber egal.
Was momentan gesendet wird, sind immer noch Tests. Ich hoffe, daß am Montag das Signal sauber kommt. Es soll auch so sein, daß nicht jeder Receiver gut klar kommt, was da gesendet wird. Welchen Receiver hast du denn, Sven?
Gruß, Reinhold



von Reinhold Heeg - am 28.08.2003 06:49
harmony-fm sendet schon seit Tagen auch DVB-Sat 19 Grad Astra - also über Astra mit ADR Doppelautrahlung!

Die Musiktitellrotation/ Breite der Musiktitel finde ich z.B. gegenüber R.SA ( eh. oldie-fm- PSR- GmbH-Tochter ) und RTLRadio ( eh. RTL-OldieRadio - über SAT und Lux. 97,0 MHZ Lux. und 1440 KHZ) ergiebiger.

von gunter - am 28.08.2003 07:48
@gunter: Mit ADR ist am letzten September Schluß bei harmony.fm. Das nurmal nebenbei. ;)



von Reinhold Heeg - am 28.08.2003 07:56

Harmony FM Sendestarts /Ende ADR

@ Reinhold Heeg

!!! harmony.fm sendet definitiv noch bis Ende November !!!

"Wir werden am 1. September ab 7.30 Uhr morgens auf UKW in Rotenburg und
Michelstadt auf Sendung gehen. Die entsprechenden Frequenzen finden Sie
unten. Zu den Sendestarts im übrigen
Sendegebiet sind wir dann für die Live-Einschaltungen "On Tour". Das
heißt, folgende Sendestarts können Sie (auch über ADR) verfolgen:

Limburg, 9.10 Uhr
Wetzlar, 11.10 Uhr
Fulda 14.10 Uhr
Alsfeld, 16.10 Uhr
Bingen, 2. September 10.10 Uhr

Die Uhrzeiten sind Zirka-Zeiten, wir bemühen uns aber, den geplanten
Ablauf einzuhalten.

Über ADR sind wir noch bis Ende November zu empfangen, am 30.11. wird
ADR jedoch abgeschaltet.

Auf UKW ab 1. September in...
Alsfeld 94,1
Rotenburg/Fulda 104,5
Bingen (Rheingau) 101,8
Fulda 95,7
Limburg 92,1
Michelstadt 104,6
Wetzlar/Giessen 101,3"

(Quelle: harmony.fm Radio/Tele FFH GmbH & Co.
Betriebs-KG.)


Gruß, Steff

von Steff - am 28.08.2003 10:59
Deine Informationen sind neuer als meine,Steff. Dann hast du recht. Geht's also doch noch einen Monat länger als ursprünglich geplant.



von Reinhold Heeg - am 28.08.2003 11:03
Wisst ihr schon, wann harmony.fm im Kabel zu hören sein wird? Martin Hecht wieder da ist ne natürlich ne coole Sache - so als Promotion auch!

von Matthias - am 28.08.2003 11:31
In Michelstadt und Umgebung ist die Harmony FM Hinweisschleife bereits auf dem Kabelplatz von RPR 2, auf dem zwischenzeitlich Big FM RLP sendete, zu hören. Dies ist auch keine große Kunst, da der Empfang von RPR 2 höchstwahrscheinlich auf dem Turm erfolgte, der Harmony FM nun für Michelstadt ausstrahlen wird. Diese Vermutung stützt sich auf einen schneefallbedingten Stromausfall im Sender, der auch einige TV- und Radiokanäle im Kabel für einen oder zwei Tage lahmlegte.

von Michelstädter - am 28.08.2003 17:31
also nur in den städten im kabel, in denen sie eh schon über ukw zu hören sind? oder wird generell harmony auf den ex-RPR Zwei- Kabelfrequenzen aufgeschaltet?

von Matthias - am 28.08.2003 21:30
Sehr interessant, Markus.
Damit dürfte, falls Harmony im Kinzigtal/Hanau mal aufschalten sollte, Primavera ein echtes Problem kriegen. Die fahren nämlich seit einigen Wochen exakt diese Musikfarbe (Schwerpunkt 70er und 80er). Vorher gab es kaum 90er und dafür Schwerpunkt 60er und 70er. Insgesamt ist Primavera nochmal ein wenig moderner/flotter geworden.

von Sascha - am 29.08.2003 07:22
Hm ,am 1.101., also einen Monat nach Sendestart will man die Musikfarbe ändern? Nicht sehr clever. Das sollte man eher schon zur UKW-Aufschaltung tun.

von tt - am 29.08.2003 07:38
@Markus:

Weißt du zufällig, warum die über den Sender in Bingen vom Sendestart 2.9. reden, wo es doch wohl schon am Montag losgehen soll? Wurde nur die Hinweisschleife falsch besprochen?

von Harald P. - am 29.08.2003 15:18
@ Harald: Man lese hierzu die PM:

Endlich ist es so weit: am Montag, den 1. September startet der neue Radiosender harmony.fm über UKW. Mit den besten Hits aller Zeiten holt harmony.fm die echten Superstars aus vier Jahrzehnten zurück – wie ABBA, Whitney Houston, die Beatles und Tina Turner. Der Musiksender zum Mitsingen und Mitschnippen – mit angenehmen Stimmen und bekannten Moderatoren.

„Wir machen Radio für moderne, aktive und qualitätsbewusste Menschen, die mit der harmony.fm Musik aufgewachsen sind“, so Martin Haferkorn (33), Chef vom Dienst bei harmony.fm. „Wer hört nicht gerne die Musik seiner Jugendzeit und fühlt sich an seine Sturm- und Drangzeit erinnert“. harmony.fm steht auch für gute Laune: Bekannte Moderatoren vermitteln ein positives Lebensgefühl und liefern erwachsene Informationen aus der direkten Umgebung, Deutschland und der ganzen Welt (Nachrichten um Halb), sowie „Geschichten zu den Hits“.

Martin Hecht, Hessens vertraute Radiostimme, verleiht sonntags zwischen 9 und 13 Uhr in „Echt Hecht!“ dem langen Sonntagsfrühstück die passende Wochenend-stimmung. Montags bis freitags (6 bis 10 Uhr) sorgen Astrid Jacoby und Uli Florl in „Aufgeweckt“ dafür, dass die harmony.fm-Hörer bestens informiert und ganz ohne Hektik in den Tag starten. Am Vormittag (montags bis freitags 10 bis 14 Uhr) bringt Andreas Karczewski „Classic Hits bei der Arbeit“ und damit Tag für Tag mehr Abwechslung ins Radio. In der „Job-Wunschbox ab 2“ bestimmen täglich (montags bis freitags 14 bis 15 Uhr) eine Stunde lang Mitarbeiter von Firmen, Büros und Betrieben, was bei harmony.fm gespielt wird. Einfach anrufen auf der harmony-Hotline: 06101-98 5000, faxen: 06101-98 5005 oder die Job-Wunschbox im Internet bestellen unter www.harmonyfm.de.

harmony.fm ist die dritte Welle aus dem Haus der Radio/Tele FFH. HIT RADIO FFH (zum 17. Mal in Folge hessischer Radio-Marktführer, MA 2003/II) und planet radio (sendet seit gut fünf Jahren in Teilen Hessens) sind seit Jahren erfolgreiche Programme aus dem Funkhaus in Bad Vilbel. Dort freut man sich über den UKW-Start von harmony.fm: „In Hessen gab es bisher kein Radio für den erfahrenen Hörer – und mithin eine große Marktlücke für ein neues Programm“, so Programmdirektor und Geschäftsführer Hans-Dieter Hillmoth.

Am 1. September geht es los. harmony.fm ist mit dem Sendestart „on Tour“ und schaltet die Frequenzen in allen harmony-Städten frei. Begonnen wird um 9.10 Uhr in Limburg (UKW-Frequenz 92,1): Bürgermeister Martin Richard drückt den Startknopf und schaltet harmony.fm in Limburg frei. Weiter geht es um 11.10 Uhr in Wetzlar (101,3) mit Oberbürgermeister Wolfram Dette, um 14.10 Uhr mit Oberbürgermeister Gerhard Möller in Fulda (95,7), um 16.10 Uhr in Alsfeld (94,1) mit Bürgermeister Herbert Diestelmann und am Dienstag (2. September) um 10.10 Uhr in Bingen (101,8) mit Bürgermeister Günter Lorey. Die Städte Rotenburg/Fulda (104,5) und Michelstadt (104,6) hören harmony.fm bereits ab 7.30 Uhr.

Die Radio/Tele FFH hofft für die Zukunft auf ein noch größeres Sendegebiet – wohl wissend, dass UKW-Frequenzen äußerst knapp sind: „harmony.fm in ganz Hessen – das ist unser Traum. Damit wäre ein ähnlicher Erfolg wie mit HIT RADIO FFH möglich“, so Hans-Dieter Hillmoth. harmony.fm wird auch über Satellit (Astra-ADR und DVB) und Digital-Radio (DAB) ausgestrahlt. Eine Kabel-Einspeisung ist geplant.

von Chrizz - am 29.08.2003 17:42
Zitat
Chrizz

Endlich ist es so weit: am Montag, den 1. September startet der neue Radiosender harmony.fm über UKW...harmony.fm ist die dritte Welle aus dem Haus der Radio/Tele FFH...Die Städte Rotenburg/Fulda (104,5) und Michelstadt (104,6) hören harmony.fm bereits ab 7.30 Uhr.


Ich war heute beruflich im Landkreis Hersfeld-Rotenburg unterwegs und habe die 104,5 MHz nirgends empfangen können. Wurde die Frequenz in Rotenburg abgeschaltet?

von B.Zwo - am 07.08.2018 19:19
Hast du zum Vergleich auch Radio Teddy auf 93,50 (h) Rotenburg an der Fulda 0,05 getestet ?
Der hat die gleiche Leistung.

Radio Bob (96,8) und HR 3 (105,7) haben eine etwas höhere Leistung von 0,32 kW

von planetradio - am 07.08.2018 19:23
es scheint aber wohl was wahres dran zu sein.Auf der Homepage von Harmony.FM wird Rotenburg auch nicht mehr aufgelistet in ihrer Frequnzliste

https://www.harmonyfm.de/informationen/so-hoeren-sie-uns.html

von planetradio - am 07.08.2018 19:27
Holla, die Waldfee, B. Zwo, dafür hast Du jetzt einen 15 Jahre alten Faden ausgegraben. ;)

von Harald P. - am 07.08.2018 19:41
Die 88.3 in Eschwege wurde am 1. August um 12 Uhr dauerhaft abgeschaltet.
Quelle: harmony.fm via Facebook

von Jobi - am 07.08.2018 19:48
Ich hatte keinen passenderen Faden gefunden. Ich hoffe das ist kein Problem.
Und ja die anderen Frequenzen aus Rotenburg waren recht gut empfangbar.

von B.Zwo - am 07.08.2018 19:53
Vielleicht wurde nicht nur Eschwege abgeschaltet? Hat das eventuell mit dem Antennenstreit zu tun oder eher das man neuerdings auch über DAB+ zu empfangen ist?

von B.Zwo - am 07.08.2018 19:56
Zitat
B.Zwo
Ich hatte keinen passenderen Faden gefunden. Ich hoffe das ist kein Problem.
Und ja die anderen Frequenzen aus Rotenburg waren recht gut empfangbar.

Das ist natürlich kein Problem, daher ja auch mein Zwinkersmilie :cheers:

von Harald P. - am 08.08.2018 06:47
Ich sehe schon die Headline: "Erst Klassik Radio und Rundfunk Meißner nun harmony.fm. Schock für viele UKW-Radiobesitzer: Die Senderabschaltungen in Hessen gehen weiter. Alles was sie nun über DAB+ wissen müssen" ;)

von Nordi - am 08.08.2018 08:38
Zitat
B.Zwo
Vielleicht wurde nicht nur Eschwege abgeschaltet? Hat das eventuell mit dem Antennenstreit zu tun oder eher das man neuerdings auch über DAB+ zu empfangen ist?


Genau. Der Antennenstreit ist schuld an den Abschaltungen.

Wegen der erhöhten Mietzahlung sind die Standorte unwirtschaftlich geworden und wurden daher abgeschaltet.

Zitat
8.8.2018 • Terrestrik: FFH-Gruppe gibt UKW-Sender für HarmonyFM auf Terrestrik

Der offiziell beigelegte Streit um die Kosten für die Anmietung von UKW-Sendeantennen zeigt weitere Folgen: In Hessen hat nach dem NKL Rundfunk Meißner jetzt die FFH-Gruppe UKW-Standorte abgeschaltet. Betroffen ist HarmonyFM mit den UKW-Frequenzen für Eschwege (88,3 MHz), Rotenburg/Fulda (104,5 MHz) und Idstein/Glashütten (93,2 MHz). Das Aus zu Ende Juli wird mit den Preiserhöhungen für die Anmietung der Sendetechnik begründet, was zur Unwirtschaftlichkeit dieser Standorte führe. Als Alternativen nennt die FFH-Gruppe den neuen DAB+-Mux für Nordhessen und die Harmony-App.

Quelle: www.dehnmedia.info


http://www.satnews.de/mlesen.php?id=6812d7823264c6c84279a33495c8023d

von transponder - am 08.08.2018 09:24
Ein Funzelsterben ist alles andere als schlimm... Sollte eigentlich jedem Anbieter von Rundfunkprogrammen ein Vorbild sein. Funzeln auf dem Land sind unterdurchschnittlich wirtschaftlich, denn die Kosten sind nicht proportional zur Sendeleistung.

von DH0GHU - am 08.08.2018 10:47
Was einmal mehr zeigt, dass es auch den Radiomachern nur ums Geld geht, aber das vordergründige " für unsere Hörer " nur eine Floskel ist. Komm jetzt keiner mit "die müssen auch ans Geld denken".

Nun die Frage : Wer könnte diese Frequenzen bekommen, die ja offenbar nicht genug Geld bringen ?

von sup2 - am 08.08.2018 16:02
Planet zur Auflösung der Gleichwelle 104,6 Kassel/Eschwege. Aber ich denke, hätte man das gewollt, hätte man es längst umgesetzt.

Wahrscheinlicher ist, die Funzeln werden nie wieder vergeben und entfallen endgültig.

von RheinMain701 - am 08.08.2018 16:23
Zitat
sup2
Was einmal mehr zeigt, dass es auch den Radiomachern nur ums Geld geht, aber das vordergründige " für unsere Hörer " nur eine Floskel ist. Komm jetzt keiner mit "die müssen auch ans Geld denken".


Also bei dem RFM als NKL ging es selbstverständlich auch um Geld, aber nicht ums "Geld verdienen". Die beiden Standorten Sontra und Hessisch Lichtenau waren "Einzelstandorte", d.h. es wurde über die Antenne nur EIN Programm ausgestrahlt, sodaß die Antennenkosten zu 100% alleine von der LPR getragen werden mussten. Wären es mehrere Programme gewesen, hätten sich die Kosten jeweils auf die einzelnen Nutzer aufgeteilt. Der Basispreis ob nur ein Antennennutzer vorliegt oder z.B. vier Programme darüber abgestrahlt werden, ist im Ergebnis nicht so gravierend, er teilt sich bei mehreren Nutzer nur auf alle anteilig auf. Quasi als "Entschädigung" ging inzwischen der Nord- / Osthessen-Mux auf K6A DAB+ auf Sendung, für den u.a.auch alle hessischen NKL auf die bisherige Kabeleinspeisung verzichten mussten.

Zitat

Nun die Frage : Wer könnte diese Frequenzen bekommen, die ja offenbar nicht genug Geld bringen ?


Das Grundproblem der Kosten für die Einzelstandorte bleibt. Ich gehe eigentlich davon aus, dass dafür keine Nachfrage besteht und somit auch keine Ausschreibung erfolgen wird.

von Eckhard. - am 08.08.2018 16:55
Aber wenn es so,weiter geht, wird jeder Standort teurer, wenn andere Sender auch Frequenzen abschalten.

D.h. In eschwege hat rfm auch eine UKW Frequenz. Und wenn mehr Anbieter die Frequenz in eschwege aufgeben. Radio Bob, planet und You fm haben dort eine Frequenz.

Könnte jetzt Landeswelle thüringen seine Reichweite Richtung Hessen verbessern, wenn die 104.5 in Rotenburg nicht mehr benutzt wird?

von planetradio - am 08.08.2018 17:04
Zitat
sup2
Was einmal mehr zeigt, dass es auch den Radiomachern nur ums Geld geht, aber das vordergründige " für unsere Hörer " nur eine Floskel ist. Komm jetzt keiner mit "die müssen auch ans Geld denken".


Was dachtest Du, was Motivation und Zielsetzung kommerzieller Radiosender sonst sein sollte?

von DH0GHU - am 08.08.2018 17:25
Bob könnte ja noch spannend werden, denn die haben sehr viele teure Standorte wie z. B. Hoherodskopf oder Dünsberg. Wer weiß, wie lange die unter diesen Bedingungen durchhalten?

Der größte Störer für die Landeswelle ist immer noch die 104,3 von hr4 und das wird sich so schnell nicht ändern.

von RheinMain701 - am 08.08.2018 18:04
Daher hat die 104,2 auch Richtung Hessen nur 10kW.

Dünsberg ist ein super Standort für Radio Bob.

Warum gingen die anderen Stadtsender von Gießen nicht auch auf den Standort? Wegen der Reichweite?

von planetradio - am 08.08.2018 18:17
Zitat
DH0GHU
Ein Funzelsterben ist alles andere als schlimm... Sollte eigentlich jedem Anbieter von Rundfunkprogrammen ein Vorbild sein. Funzeln auf dem Land sind unterdurchschnittlich wirtschaftlich, denn die Kosten sind nicht proportional zur Sendeleistung.

Auf dem Land? Eschwege und Rotenburg sind Städte und Eschwege ist sogar Kreisstadt.

von B.Zwo - am 08.08.2018 19:12
Zitat
planetradio


Könnte jetzt Landeswelle thüringen seine Reichweite Richtung Hessen verbessern, wenn die 104.5 in Rotenburg nicht mehr benutzt wird?
Von Keula war nicht viel zu hören. Das hatte mich etwas gewundert denn bei uns im Südharz geht der im Großen und Ganzen ganz gut.

von B.Zwo - am 08.08.2018 19:15
Zitat
DH0GHU
Zitat
sup2
Was einmal mehr zeigt, dass es auch den Radiomachern nur ums Geld geht, aber das vordergründige " für unsere Hörer " nur eine Floskel ist. Komm jetzt keiner mit "die müssen auch ans Geld denken".


Was dachtest Du, was Motivation und Zielsetzung kommerzieller Radiosender sonst sein sollte?

Und was ist mit dem ehrbaren Kaufmann? Ich weiß nicht ob man unter diesem Gesichtspunkt deutlich endliche Ressourcen, und das sind eben auch Rundfunkkanäle in welchem System auch immer, einfach verschleudern sollte. Sicher, von der Hand in den Mund, und damit auch wieder zu Lasten aller, nur weil er ausschließlich höheren Ansprüchen gerecht werden muß soll natürlich auch keiner leben müssen, auch das sollte selbstverständlich sein.

von Thomas (Metal) - am 08.08.2018 19:51
Zitat
planetradio
Warum gingen die anderen Stadtsender von Gießen nicht auch auf den Standort? Wegen der Reichweite?

Die 92,6 aus Gießen geht stellenweise noch in Frankfurt, die Reichweite ist einfach riesig. Ähnlich ist es mit der 94,7, auf der A3 bei Frankfurt gibt es noch Kämpfe zwischen Bob und SWR1 BW auf der Frequenz.

Da eine Frequenz erfolgreich zu koordinieren, ist verrannt schwierig. Dass die 92,6 überhaupt durchging gegen 92,3 WDR2 Sackpfeife, hat mich persönlich überrascht.

von RheinMain701 - am 09.08.2018 12:51
Jetzt wird schon Sendern nachgetrauert, die mit 50 Watt wahrscheinlich nicht einmal die 14.349 Einwohner des Ortes Rotenburg an der Fulda versorgt haben. Endlich siegt Marktwirtschaft über die jahrelange Praxis alles an Frequenzen zu besetzen, damit die Wettbewerber blockiert werden.
Wo sind die Scharren von Forum-Teilnehmern, die immer eine Zerobase für alle möglichen Landstriche Deutschlands gefordert haben. In allen diesen Senderstandorten wohnen zwischen 14 Tsd. und 24 Tsd. Einwohner, mit dem Umfeld kommen alle diese Frequenzen vielleicht mal auf 100-200 Tsd. potentielle Hörer. Die Lösung ist einfach. FFH gibt die Frequenzen zurück, bewirbt sich erneut und sucht sich einen neuen Netzbetreiber aus. Wenn es dann nicht billiger wird, dann wiederholt sich das Spiel. In der Zwischenzeit sind die Antennen abmontiert und alles zurückgebaut oder die Hörer sind auf DAB+ umgestiegen.

von Seltener Besucher - am 09.08.2018 14:15
Zitat
planetradio
Aber wenn es so,weiter geht, wird jeder Standort teurer, wenn andere Sender auch Frequenzen abschalten.


Das ist theoretisch richtig. ich gehe aber mal davon aus, dass z.B. auch den anderen Nutzer bei einem günstigeren Angebot mit zu dem neuen Standort / auf die neue Antenne umziehen oder man sich dafür schon vertraglich abgesichert hat .. aber wie gesagt: theoretisch wohl richtig :confused:

von Eckhard. - am 09.08.2018 15:12
Zitat
Seltener Besucher
.. Die Lösung ist einfach. FFH gibt die Frequenzen zurück, bewirbt sich erneut und sucht sich einen neuen Netzbetreiber aus...


Den hatte man sich in Bad Vilbel schon VOR dem Abschluss der Antennenauktion gesucht, gefunden und abgeschlossen und für die NKLs gab es danach eine Gesamtausschreibung für Zuführung und Ausstrahlung.

von Eckhard. - am 09.08.2018 15:17
Zitat
Seltener Besucher
Jetzt wird schon Sendern nachgetrauert, die mit 50 Watt wahrscheinlich nicht einmal die 14.349 Einwohner des Ortes Rotenburg an der Fulda versorgt haben.
Wieso Sendern?? Es ist nur einer und dieser Sender arbeitet doch noch. Es wurde nur eine Frequenz abgeschaltet. Und wenn du wahrscheinlich schreibst dann weißt du es offensichtlich doch gar nicht. Warum sollten 50 Watt von einem exponiertem Standort nicht für eine Versorgung einer Stadt dieser Größe reichen?

von B.Zwo - am 09.08.2018 21:26
Zitat
B.Zwo
Zitat
Seltener Besucher
Jetzt wird schon Sendern nachgetrauert, die mit 50 Watt wahrscheinlich nicht einmal die 14.349 Einwohner des Ortes Rotenburg an der Fulda versorgt haben.
Wieso Sendern?? Es ist nur einer und dieser Sender arbeitet doch noch. Es wurde nur eine Frequenz abgeschaltet. Und wenn du wahrscheinlich schreibst dann weißt du es offensichtlich doch gar nicht. Warum sollten 50 Watt von einem exponiertem Standort nicht für eine Versorgung einer Stadt dieser Größe reichen?


Manchmal hilft es etwas höher zu scrollen, um mehr zu erfahren:

Zu teuer: FFH schaltet drei UKW-Frequenzen für harmony.fm ab
http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?8773,64511,1477355#msg-1477355

Eine Frequenz wird nicht abgeschaltet, es wird ein Sender abgeschaltet. Die Frequenz bleibt bestehen, wird nur nicht genutzt.

Drei UKW-Sender mit 0,755 kW haben sicherlich eine geringere technische Reichweite als ein 5 kW DAB+-Sender. Das Geld kann nur einmal ausgegeben werden. Worüber diskutieren wird hier? Über die Nostalgie einiger User oder über den Erhalt eines Technikmuseums?

von Seltener Besucher - am 09.08.2018 23:41
Du sprichst mir aus der Seele. auch in Bezug auf den Hinweis auf korrekte Wortwahl.
Ein Sender ist ein Gerät zur Erzeugung z.B. von Hochfrequenz, um diese über eine Antenne abzustrahlen.
Dass der Volksmund diesen Begriff gerne für Programme bzw. Programmanbieter zweckentfremdet, ist ja ok, aber sollte doch bitteschön nicht zum Standard werden.

Auch ganz klar: 15.000 Einwohner mögen mit 50W zu versorgen sein. Sobald die anfangen, wie wild mit dem Auto herumzufahren, sieht das möglicherweise schon anders aus. Da reicht ein Häuserblock aus Stahlbeton im Ausbreitungsweg...
Außerdem kostet ein 50-W-Sender deutlich mehr als z.B. ein Zehntel eines 500-W-Senders...Er versorgt aber auch nur ein zehntel der Fläche.

von DH0GHU - am 10.08.2018 06:31
Ich habe ein Problem mit diesen nachkoordinierten Frequenzen zwischen Grundnetzsendern. Schon bei leicht angehobenen Bedienungen werden diese Minisender wegdrücken. Gerade im Frühjahr und Sommer entsteht für die Hörer eine nicht akzeptable Hörsituation. An der Verdichtung des UKW-Netzes leidet die Empfangsqualität.

von Seltener Besucher - am 10.08.2018 10:42
OT: Der NDR macht aber noch munter weiter mit solchen Koordinierungen. Beispiel: die 50 W Funzeln in Hameln auf 93,7 und 99,9.

von RF_NWD - am 10.08.2018 10:49
Kann es sein, dass Harmony in Süd-Ost-Hessen gar nicht via DAB hörbar ist, dies aber so ausgewiesen wird ? Das wäre Betrug.

von sup2 - am 10.08.2018 10:57
Zitat
sup2
Kann es sein, dass Harmony in Süd-Ost-Hessen gar nicht via DAB hörbar ist, dies aber so ausgewiesen wird ? Das wäre Betrug.

Sobald Fulda in Betrieb ist, geht das garantiert auch in großen Teilen Osthessens. In Südhessen geht 11C in großen Teilen.
In GANZ Hessen stimmt natürlich nur dann, wenn man nicht auf die letzten Kilometer runterbricht.

Aber wieso sollte das Betrug sein? Dazu müßte ja jemand an harmony.fm zahlen, ohne eine versprochene Leistung zu bekommen. Das ist hier grundsätzlich nicht der Fall (Werbepreise richten sich nach MA-Zahlen).

von DH0GHU - am 10.08.2018 11:59
Rimberg wäre auf jeden Fall noch wichtig. Zu Gießen: Der kommt wahrscheinlich erst wenn der 12C kommt. Sonst wäre die Frage ob 6A oder 11C?

von planetradio - am 10.08.2018 12:50
Zitat
sup2
Kann es sein, dass Harmony in Süd-Ost-Hessen gar nicht via DAB hörbar ist, dies aber so ausgewiesen wird ?..


Das ist die Frage, wo Du wohnst. Wenn es im Umkreis von Fulda ist und / oder der 11C vom Feldberg /Ts. dort zu schwach ist, ...

Zitat
planetradio
es wird endlich Zeit, dass der 6A am Standort Fulda/Hummelskopf aufgeschaltet wird.


... einfach noch ein Paar Tag warten, der August ist noch nicht zu Ende ;)

von Eckhard. - am 10.08.2018 14:29
Wie sieht denn die Gegend Bad Orb und gelnhausen aus? Geht der 11C da noch gut genug ?

Schlüchtern wird wohl erst was gehen, wenn hummelskopf on air ist

von planetradio - am 10.08.2018 14:34
Süd-Ost-Hessen wäre also auch Flörsbachtal und Jossgrund. Auf den Höhen ist der DAB-Empfang kein Problem, die üblichen bewohnten Gebiete sind unversorgt, nicht nur inhouse.
Am QTH2, also direkt angrenzend, geht Harmony nur via 104,7 beim Einsatz von Dynas (vs hr 104,8) an der FUBA UKA028. Die Qualität würde selbst ich als grenzwertig beschreiben.

von Thomas (Metal) - am 10.08.2018 14:52
Zitat
Seltener Besucher
Zitat
B.Zwo
Zitat
Seltener Besucher
Jetzt wird schon Sendern nachgetrauert, die mit 50 Watt wahrscheinlich nicht einmal die 14.349 Einwohner des Ortes Rotenburg an der Fulda versorgt haben.
Wieso Sendern?? Es ist nur einer und dieser Sender arbeitet doch noch. Es wurde nur eine Frequenz abgeschaltet. Und wenn du wahrscheinlich schreibst dann weißt du es offensichtlich doch gar nicht. Warum sollten 50 Watt von einem exponiertem Standort nicht für eine Versorgung einer Stadt dieser Größe reichen?


Manchmal hilft es etwas höher zu scrollen, um mehr zu erfahren:

Zu teuer: FFH schaltet drei UKW-Frequenzen für harmony.fm ab
http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?8773,64511,1477355#msg-1477355

Eine Frequenz wird nicht abgeschaltet, es wird ein Sender abgeschaltet. Die Frequenz bleibt bestehen, wird nur nicht genutzt.

Drei UKW-Sender mit 0,755 kW haben sicherlich eine geringere technische Reichweite als ein 5 kW DAB+-Sender. Das Geld kann nur einmal ausgegeben werden. Worüber diskutieren wird hier? Über die Nostalgie einiger User oder über den Erhalt eines Technikmuseums?

Du nahmst Bezug auf Rotenburg/Fulda und da gab es eben nur eine Abschaltung. Das die FFH-Gruppe insgesamt an drei Orten harmonyFM abgeschaltet hat habe ich schon mitbekommen. Ich denke wir diskutieren hier über die Abschaltung. Das hat für mich rein gar nichts mit Nostalgie zu tun und die sehe ich hier in dem Thread bei den Usern auch nicht.

von B.Zwo - am 10.08.2018 17:14
Zitat
DH0GHU
Du sprichst mir aus der Seele. auch in Bezug auf den Hinweis auf korrekte Wortwahl.
Ein Sender ist ein Gerät zur Erzeugung z.B. von Hochfrequenz, um diese über eine Antenne abzustrahlen.
Dass der Volksmund diesen Begriff gerne für Programme bzw. Programmanbieter zweckentfremdet, ist ja ok, aber sollte doch bitteschön nicht zum Standard werden.

Auch ganz klar: 15.000 Einwohner mögen mit 50W zu versorgen sein. Sobald die anfangen, wie wild mit dem Auto herumzufahren, sieht das möglicherweise schon anders aus. Da reicht ein Häuserblock aus Stahlbeton im Ausbreitungsweg...
Außerdem kostet ein 50-W-Sender deutlich mehr als z.B. ein Zehntel eines 500-W-Senders...Er versorgt aber auch nur ein zehntel der Fläche.

Danke für die umfangreiche Belehrung!
Nach meinem Verständnis beschreibt die Frequenz die periodische Wiederholung einer Schwingung. Wird die Schwingung durch Abschaltung beendet ist auch die Frequenz nicht mehr da. Deswegen finde ich die Formulierung die Frequenz wurde abgeschaltet nicht falsch. Besonders dann nicht wenn man unterscheiden möchte zwischen einer einzelnen Frequenz oder dem ganzen Sender. Das im allgemeinem Sprachgebrauch mit Sender auch ein Radiosender sprich eine ganze Anstalt wie z.B. der NDR gemeint sein könnte steht doch hier gar nicht zur Debatte und war erkennbar von mir auch gar nicht gemeint.

von B.Zwo - am 10.08.2018 17:22
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