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DAB in Bayern

Startbeitrag von digitalfrontieram 02.05.2010 17:53

So liebe Leute,

nachdem ich in der letzten Zeit wegen den schlechten Entwicklungen immer negativer zu DAB wurde, habe ich dieses Wochenende eine Überraschung erlebt.

Ich bin von Freitag bis Sonntag in Oberammergau geblieben und hatte natürlich die Chance gleich auf der A7 nach Füssen mal den Autotune auf meinem Pure One Elite anzuwerfen. Gefunden hatte ich in der nähe von Biberach das Ensemble Bayern, BaWü und Schweiz.

Relativ stabil bis kurz vor Füssen gingen alle drei. Dann habe ich in Marktoberdorf nochmal gescannt und hau mich weg ich habe 46 Sender gefunden! (DAB Landesweit Bayern, IRT-Test, Lokal Augsburg, Lokal München, BR München und Landesweit BaWü)...

total erstaunt gingen auch alle bis Oberammergau im Tal. Ich dachte schon ich träume, denn die Empfangskarten sicherten mir nur den Empfang vom Landesweiten Ensemble vom Laber zu (direkt bei Oberammergau). Nun habe ich dann den Empfänger in die Ferienwohnung mit hereingenommen und ohne zu hören nochmal gescannt. Es war ganz normales Wetter. 15grad, bewölkt. Trotzdem kamen alle 46 Sender wieder rein. Rauschfrei über UKW kam gerade mal Radio Oberland. Indoor gingen problemlos alle außer Lokal Augsburg und das Baden-Württembergische Ensemble. Aber auf der Terasse war alles wieder da.

Nun bin ich wirklich sehr positiv überrauscht, dass man in München mit zwei Sender für den BR-Multiplex doch so weit in das Gebirge hereinstrahlen kann. Wenn erstmal die 5 und 10kW Sender für Deutschland kommen (wie geplant), dann sehe ich wirklich einen sehr hohen Vorteil für DAB. Das kriegt wirklich keine andere Technik so gut hin wie DAB.

46 Sender in Oberammergau. Das sind fast schon Britische Verhältnisse ;-)

Heute abend muss ich mich Zuhause wieder mit den 8 BaWü Programmen zufriedengeben. Der Mux ging kurz bisvor die Haustür, doch brach kurz davor ein. Erstaunlich: Sogar bis ins Schwäbische Gammertingen (an Biberach vorbei) ging häufig das Bayerische Ensemble um einiges Blubberfreier als das BaWü Ensemble. Da muss sich die DRS etwas schämen, wenn dieses Netz angeblich "optimiert" ist. Wie kann das sein??

Beste Grüße in die DAB Fangemeinde... ich bin auch wieder mit dabei!
Die 50 interessantesten Antworten:
Zitat

Zukunft des Radios ist Digital

08.12.2010 München

Der Medienpolitische Sprecher der CSU-Landtagsfraktion Eberhard Sinner hat am 8. Dezember zu einem Pressetermin vor das Maximilianeum geladen. Im Hinblick auf die anstehende Entscheidung zum nationalen Multiplex wurde unter dem Motto „Zukunft des Radios ist Digital“ der Mehrwert von Digital Radio für Verbraucher und Wirtschaft beleuchtet. Vertreter von BMW, AUDI, Nokia, BR, BLM und BDR unterstützten dabei den vom Bayerischen Landtag beschlossenen Dringlichkeitsantrag zu DAB+. Darin fordert der Landtag die Staatsregierung auf, alle ihre Möglichkeiten zu nutzen, um die Einführung von DAB+ schnellstmöglichst voranzutreiben und bei der Ministerpräsidentenkonferenz am 15. Dezember auf die Länder und die Bundesregierung einzuwirken.

Eberhard Sinner, Medienpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion:
„Bayern ist Vorreiter für das Digitalradio. Besserer Empfang, kein Rauschen und Knistern, Text und Bild auf dem Display, ein Mehrwert für den Hörer unterwegs und zu Hause, den UKW und Internet nicht bieten. Digitalradio ist mehr Radio für weniger Geld."

AUDI:
„Digitalradio ermöglicht ungestörten Hörgenuss und Zusatzdienste mit hohem Kundennutzen. Daher bietet AUDI schon seit Jahren – gemäß dem Slogan „Vorsprung durch Technik“ – entsprechende Empfangsgeräte an und unterstützt eine bundesweite Einführung dieser Zukunftstechnologie.“

BMW Group:
„Digitalradio bietet, als logische Weiterentwicklung des analogen Rundfunks, störungsfreien Empfang, große Programmvielfalt und innovative Zusatzdienste. Es fügt sich damit ideal in die Premiumstrategie der BMW Group ein. BMW bietet Digitalradio (DAB+) bereits heute in allen Modellreihen an und unterstützt eine bundesweite Einführung.“

Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM):
„UKW bietet für Radio keine technische Zukunft mehr. Das beste Nachfolgesystem für UKW ist Digital Radio über DAB weil es
- bis zu 3 mal soviel Radioprogramme wie bisher bieten kann
- mehr Sicherheit für die Autofahrer schafft
- bundesweit, landesweit und lokal/Regional einsetzbar ist
- Radio eine eigenständige digitale Zukunft sichert.“

NOKIA:
"Nokia liefert seit vielen Jahren alle Mobiltelefone und Smartphones mit integriertem analogem FM Empfänger aus. Das Kunden-Interesse an Radio auf dem Mobilgerät ist sehr groß. Digitaler terrestrischer Rundfunk auf Basis der DAB / DAB+ Technologie ist die logische Evolution für den analogen Hörfunk. Auf einem mobilen Empfänger wie einem Smartphone ergibt sich hierdurch eine Vielzahl neuer möglicher Dienste seitens der Rundfunkanbieter. Nokia unterstützt diese Entwicklung aktiv durch die Markteinführung eines DAB / DAB+ Empfängers für Symbian Smartphones (Nokia N8, Nokia C7, Nokia C6-01 und Nokia E7)."


Sowie weitere Links: http://www.bayerndigitalradio.de/news-details/zukunft-des-radios-ist-digital/

von Manfred Z - am 09.12.2010 20:14
Hier der aktuelle Stand der Koordinierung für die neuen Multiplexe in Bayern
(letzte Änderungen vom 28. Dezember ergänzt):

Kanal	Sendername	Status	ERP V	Polar	AntChar	StOHöhe	AntHöhe	 Datum Änd

Bundesweiter Multiplex (Stand 28.12.2010)

5C Nürnberg A4 40.0 V N 317 270 29.09.2010
5C Gelbelsee A4 40.0 V N 537 110 29.09.2010
5C Hohe Linie A4 40.0 V N 474 150 29.09.2010
5C München Oly A4 40.0 V N 511 275 30.04.2010
5A Augsburg Hotelt A5 40.0 V N 493 160 21.12.2010

BR-Multiplex (Stand 28.12.2010)

11D Kreuzberg K4 40.0 V D 927 190 11.08.2009
11D Alzenau K4 40.0 V D 428 65 11.08.2009
11D Pfaffenberg K4 40.0 V D 432 165 11.08.2009
11D Miltenberg K4 37.0 V D 481 120 11.08.2009
11D Burgsinn K4 30.0 V N 420 55 17.02.2009
11D Würzburg K4 40.0 V N 359 105 11.08.2009

11D Coburg K4 40.0 V N 431 65 11.08.2009
11D Bamberg Geisbg K4 40.0 V N 585 112 09.11.2010
11D Ochsenkopf K4 40.0 V N 1013 168 11.08.2009
11D Hof K4 37.0 V N 566 50 17.02.2009

11D Büttelberg K4 40.0 V N 530 173 11.08.2009
11D Nürnberg K4 40.0 V N 318 270 11.08.2009
11D Dillberg K4 40.0 V N 595 145 11.08.2009

11D Amberg K4 40.0 V D 666 80 11.08.2009
11D Hoher Bogen K4 40.0 V D 974 55 12.11.2010
11D Hohe Linie K4 40.0 V N 474 150 11.08.2009
11D Landshut K4 40.0 V N 463 50 11.08.2009
11D Dingolfing K4 30.0 V N 357 60 11.08.2009
11D Deggendorf K4 30.0 V N 395 63 15.10.2008
11D Brotjacklriegel K4 40.0 V D 1016 108 11.08.2009
11D Passau Dommelst K4 40.0 V D 485 100 11.08.2009
11D Pfarrkirchen K4 40.0 V D 462 100 11.08.2009

11D Hühnerberg K4 40.0 V N 565 137 17.02.2009
11D Ulm K4 40.0 V D 580 58 11.08.2009
11D Augsburg Hotelt A4 40.0 V N 493 160 21.12.2010
11D Augsburg Hab K4 40.0 V N 515 50 11.08.2009
11D Mittelneufnach K4 40.0 V N 630 115 17.02.2009
11D Grünten K4 40.0 V D 1704 73 17.02.2009
11D Kinberg K4 37.0 V D 820 25 17.02.2009
11D Lindau Hoyerbg K4 30.0 V N 464 40 15.10.2008

11D Gelbelsee K4 40.0 V N 541 110 11.08.2009
11D Eichstätt K4 24.0 V N 520 40 17.02.2009
11D Ingolstadt K4 37.0 V N 375 76 11.08.2009
11D Pfaffenhofen K4 40.0 V D 513 130 11.08.2009
11D Hohenpeißenberg K4 40.0 V N 936 110 10.02.2009
11D Herzogstand K4 37.0 V D 1627 12 11.08.2009
11D Oberammergau K4 37.0 V N 1673 12 11.08.2009
11D München Oly K4 40.0 V N 511 275 11.08.2009
11D Ismaning K4 40.0 V N 482 175 11.08.2009
11D Wendelstein K4 40.0 V D 1828 45 11.08.2009
11D Hochberg/Tr K4 40.0 V N 775 58 10.02.2009
11D Untersberg A4 37.0 V D 1806 15 13.05.2008

Regional-Multiplexe (Stand 12.10.2010)

11A Würzburg A4 39.0 V N 359 105 28.10.2009
11A Ochsenfurt K4 34.7 V N 265 37 16.03.2010

10C Erlangen K4 36.0 V N 299 51 28.09.2009
10C Nürnberg BR K4 36.0 V N 320 84 28.09.2009
10C Nürnberg FMT A4 37.0 V N 318 270 11.05.2010
10C Nürnberg FMT K4 37.0 V N 314 270 28.09.2009

6D Dillberg K4 38.5 V D 595 145 17.05.2010
6D Amberg K4 40.0 V D 666 80 07.10.2010
6D Hoher Bogen A4 39.0 V D 974 50 19.10.2009
6D Hohe Linie K4 40.0 V N 474 150 07.10.2010
6D Kelheim K4 37.0 V N 475 37 07.10.2010

12A Hohe Linie K5 37.0 V D 474 150 01.10.2009
12A Regensburg K5 36.0 V D 436 142 16.12.2009

11A Gelbelsee K4 40.0 V D 541 99 20.05.2010
11A Ingolstadt K4 30.0 V N 375 76 20.05.2010

10B Ismaning K4 39.0 V N 481 175 18.08.2009
10B München Funkhs K4 36.0 V N 520 80 18.08.2009
10B München Oly K4 36.0 V N 511 275 10.11.2009

6C Burgkirchen K4 30.0 V N 402 163 07.10.2010
6C Schnaitsee K4 40.0 V D 646 150 07.10.2010
6C Hochberg/Tr K4 40.0 V D 775 58 07.10.2010
6C Wendelstein K4 36.0 V D 1828 30 07.10.2010
6C Untersberg A4 37.0 V D 1806 50 21.10.2009

6A Hohenpeißenberg A4 40.0 V D 936 110 30.07.2009

9C Hühnerberg K4 40.0 V D 565 137 06.09.2010
9C Augsburg Hab K4 40.0 V D 515 52 06.09.2010
9C Augsburg Hotelt K4 30.0 V N 489 160 06.09.2010

9A Grünten A4 36.0 V D 1704 73 12.05.2009


Edit: Kreuzberg 7A gelöscht, gehört zum Hessen-Mux
Edit: Augsburg Hotelturm wird Großsender mit 10 kW. Haberskirch wird dann wohl entfallen.

von Manfred Z - am 19.12.2010 21:27
Ich hatte heute abend die Gelegenheit, den mobilen Bundesmuxempfang im südlichen Südbayern und Allgäu etwas genauer zu testen.

Die Teststrecke:
Mein Ausflug hat mich von Obersöchering via Uffing, Böbing, Rottenbuch, Steingaden, Füssen nach Pfronten im Allgäu und einer leichten Variation der Strecke via Vils (Österreich) und über Peiting/Hohenpeißenberg zurück geführt. In Summe gut 150 km.

Das Empfangsequipment: Pure Highway an einer am beifahrerfenster befestigten Scheibenantenne (Lieferumfang des Highways), auf dem Rückweg ab Hohenpeißenberg-West die Pure-Magnetantenne auf dem Wagendach.

Die Erwartung:
Laut Vorhersagekarte "geht" der Bundesmux bei mir zuhause und auf der B472 bis zur Kreuzung mit der B2 noch, um dann richtung Uffing schwach zu werden, immer mal wieder zu kommen und zu gehen, bei Rottenbuch wieder besser zu wrden und dann ab Staltannen (Auffahrt auf die B17) wieder zu verschwinden. Vorweg: bis dahin stimmt die Vorhersage auch halbwegs.
Für die B17 wird nur südlich Steingaden gelegentlicher Empfang prognostiziert, und allenfalls in einer Hanglage im Westen von Pfronten (= ungefähr mein Ziel im Ortsteil Halden) wäre wieder Empfang möglich. Da ich ja eh nur mit der Scheibenantenne testen wollte, war also nicht viel zu erwarten.
Die Streckenvariante auf dem Rückweg sollte laut Vorhersage im Bereich der Ortsumgehung Peiting bis Hohenpeißenberg nochmal Empfang bringen, dann erst wieder ab Peißenberg-West ein Stück, dann wieder nichts, und erst bei Huglfing war wieder guter Empfang zu erwarten.

Das Ergebnis:

Grafisch zu sehen hier: KLICK

Tatsächlich war bereits kurz hinter dem Kreisel am Kreuzungspunkt B2/B472 "Schluß mit Lustig", bis Uffing kam und ging das Signal, in Uffing ging garnichts. Danach kam das Signal immer mal wieder zum Vorschein, westlich Schöffau erstmals wieder relativ lange stabil.
Generell war das Signal nun in freien Lagen da, in senken ging nichts. Am besten war der Empfang noch rund um Rottenbuch. Kurz vor der B17 bei Staltannen hat sich 5C dann verabschiedet.
Die Überraschung: Ab dem südlichen Ortsausgang von Steingaden war 5C nahezu durchgängig zu hören. In Trauchgau war der zweithöchste Signalbalken vom Highway an, und die Signalqualität war >90 %.
Am Bannwaldsee waren einige größere Lücken von jeweils einigen 100m. Im Süden Füssens ging dann erstmal nichts mehr, was sich aber schon kurz nach dem Zentrum in der Augsburger Straße wieder geändert hat.
Auf der gesamten B310 bis zum Kreisverkehr kurz vor Pfronten-Kreuzegg gab es nur einzelne Streckenabschnitte mit Aussetzern - mit der Magnetantenne wäre der Empfang sicher durchgängig gewesen.
Am Kreisel bin ich richtung Pfronten-Ried abgebogen, hier gab es kurz einen Aussetzer, danach blieb mit ganz wenigen Ausnahmen der Empfang in ganz Pfronten stabil.
Auf dem Rückweg bin ich dann über die B309 nach Österreich, hier war der Empfang bis Vils absolut stabil, in Vils gab es einige Aussetzer, die dann bis zum Abzweig nach Füssen schlimmer wurden. Ungefähr von Weißhaus bis zum Abzweig richtung Hohenschwangau im Füssener Westen ging wieder nichts, ab da wieder Empfang bis Steingaden.
Auch nördlich Steingaden kamen nur kurze Signalfetzen durch, bei Kurzenried war dann das Signal mehr vorhanden als weg, was ich dann auf der B472 richtung Osten änderte.
Ab Hohenpeißenberg war der Empfang besser; im Ort war zu geschätzt 60-70 % der Zeit Empfang gegeben.
Östlich Hohenpeißenberg habe ich dann die Magnetantenne installiert, der Empfang setzte erst im Westen von Peißenberg wieder kurz aus, war dann aber so stark, daß sogar die ersten ca. 100 m im Tunnel im Osten Peißenbergs wieder versorgt waren. Bis ca. Thalhausen war der Empfang nahezu aussetzerfrei. In Huglfing überwogen dann aber Strecken ohne Empfang (ebenfalls konträr zur Vorhersage). Ab der B2 war der Empfang wieder gut. Ich bin dann noch ein Stück auf der B472 richtung A95 gefahren und habe am Parkplatz zwischen Obersöchering und Habach noch mal einen Suchlauf gestartet: 53 Programme wurden eingelesen (Bundesmux, DAB-BR, DAB-Bayern, Ingolstadt, Augsburg, München, IRT-Test).

Interessanterweise war der BR-Mux genauso stark wie der Bundesmux, brachte aber keinen stabilen DAB+-Empfang.
Die Signalqualität beim Bundesmux war 85%, beim BR-Mux nur knapp über 50%. Ich vermute, dass es hier zu Laufzeitproblemen zwischen München und Wendelstein kommt. Letzterer ist einfach zu hoch und bringt vermutlich das SFN durcheinander. Wird sich wohl erst bessern, wenn einer der hiesigen Standorte (Hoher Peißenberg, Laber oder Herzogstand) läuft.

Der Test ist insofern interessant, als dass er sehr gut aufzeigt, wie sehr DAB von Reflektionen profitieren kann. Die Strecken stabilen Empfangs im südlichen Ostallgäu und um Vils haben sich alle dadurch ausgezeichnet, dass steile, reflektierende Bergwände in direkter Sicht zum Empfänger vorhanden sind, bei gleichzeitig relativ geringer Entfernung. Auf UKW-FM führt das in der gleichen Gegend dazu, daß Mobilempfang ausgesprochen schlecht funktioniert; zwar mit ausreichenden Pegeln, aber mit vielen Verzerrungen. Bei DAB hat das augenscheinlich geholfen. In der gleichen Region sind bei Bandscans auch immer lokale Sender aus Augsburg (Hotelturm) und München (Olympiaturm) im Log; die Signale sind aber auch meist verzerrt; von freien Lagen abgesehen.




von DH0GHU - am 31.07.2011 22:08
Im Technik-Thread diskutieren wir gerade die Bandbreiten der BR-Programme. Das ist hier sinnvoller aufgehoben, weshalb ich versuche, die Diskussion hierhin zu verschieben. Vorgeschichte:

Zitat
PowerpIay
Wie lange wird in Bayern noch das alte DAB betrieben ?
Ich baue demnächst mein Radio Ins neue Auto (JVC, KD SH 99r)
Dieses besitzt aber nur einen tuner für DAB .
Das Radio will ich auf jeden fall behalten denn eine Vergleichbare Qualität bekommt man heute so gut wie gar nicht mehr .Ich müsste am neuen Auto die Antenne Austauschen , das kostet mich ca 150¤
Das lohnt sich nicht wenn in absehbarer zeit DAB wegfällt.

Auch mit quadratischen Radios kann man Rundfunk hören


Zitat
Japhi
Gute Frage, irgendwo stand das mal, aber so lange kann das nicht mehr sein. B5 sendet z.B. nur noch in DAB+, mehrere B1-Versionen auch. Und wenn der BR komplett auf Kanal 11D gewechselt ist, dann wird da zwangsläufig DAB+ genutzt werden.

Die Privatsender müssen ab ??? verpflichtend in DAB+ senden.

Also es lohnt sich nicht unbedingt. JVC hat aber mittlerweile ein DAB+-Radio am Markt, zu einem fairen Preis.


Zitat
Wrzlbrnft
Seitens des BR hieß es vor einigen Wochen auf B5 aktuell, man werde den alten DAB-Standard noch auf unbestimmte Zeit weiterführen, lediglich neu hinzukommende Programme würden nur noch in DAB+ verbreitet. Eine Umstellung der alten Programme würde erst erfolgen, wenn sichergestellt sei, dass das Gros der Digitalradiogeräte auch DAB+-fähig sei.


Zitat
DigiAndi
Spätestens, wenn ein weiteres Programm von 12D auf 11D umzieht, wird man aber etwas unternehmen müssen. Sollte es B5 plus sein, wovon ich mal ausgehe, müsste dafür halt wieder etwas von den MP2-Programmen abgezwackt werden. Egl, ob B5 plus dann in MP2 oder AAC sein wird. Die Bayern 1-Regionalprogramme müssten einfach raus... :wall: (Aber: wohin? Das ist halt das Problem...)
Bayern Plus und BR-KLASSIK werden sicherlich die letzten Programme sein, die umgestellt werden.

Aber schon aufgrund der Tatsache, dass man mit einem nicht-DAB+ Gerät nur noch einen Teil der Programme hören kann, würde ich einen solchen Empfänger nicht mehr verwenden.


Zitat
freiwild
Aus meiner Sicht könnte der BR Bayern 1-5 mehr oder weniger sofort auf AAC umstellen, da diese Programme bayernweit auf UKW zu empfangen sind und nur on3 und B+ auf MP2 belassen. Dadurch würden auf 11D sofort weitere 240 kbps frei, die man für den Umzug von Bayern plus und on3radio auf 11D nutzen könnte, wodurch wiederum auf 12D/10D vier weitere AAC-Plätze geschaffen würden. An die Regionalfenster würde ich bei den heimatverwurzelten Bayern keine Hand anlegen wollen.


Zitat
DigiAndi
Zitat
freiwild
Dadurch würden auf 11D sofort weitere 240 kbps frei


Wie kommst du auf 240 kBit/s? Ich komme bei einer Umstellung von Bayern 1 Oberbayern, Bayern 2 Süd und Bayern 3 auf 128 kBit/s AAC nur auf 96 kBit/s, die frei werden. 128 kBit/s AAC müssen irgendwann das Ziel sein und das geht auch, wenn die Regionalprogramme...

Zitat
freiwild
An die Regionalfenster würde ich bei den heimatverwurzelten Bayern keine Hand anlegen wollen.


...die ich natürlich nicht abschalten, sondern dorthin verschieben möchte, wo sie hingehören (in die lokalen Muxe), nicht mehr auf 11D sind. Da es aber so gut wie nirgendwo Lokalmuxe gibt (wenn man Bayern gesamt betrachtet), geht das aber noch nicht.


von freiwild - am 08.09.2011 21:06
Zitat
BieMa
Zitat
Schwabinger
Zitat
12
Und wann gibts konkret was neues in den Städtemuxen - ohne rt.1 wären da ja teilweise nur noch 4 Programme im Mux.

Gute Frage.
Wäre das nichts für egoFM? Ok, nur IN wäre da echtes egoFM-"Neuland".

Für München könnte der BR sein BR MUN (Regionalversion von Bayern 1 auf 91,3) aufschalten. Denn dann wären wären wirklich alle Regionalversionen auf DAB.

Naja, als ,,egoFM-Neuland" darfst du das nicht abtun. Die DAB-Sender gehen schon viel weiter, da kann man von den kleinen Funzeln nichts vergleichen.
Warum ist eigentlich die beste Regionalversion von Bayern 1 - MUN - nicht wie die anderen auch auf DAB? Die OBB-Version auf DAB+ - und schon ist Platz für MUN.


QTH: Regenstauf (Regensburg)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.11.11 20:29 durch BieMa.


Ich glaube man möchte sich ganz bewusst für die DABalt Hörer eine Version von Bayern 1 im alten Modus erhalten. Im Prinzip macht BR 1 MUN auf 11D auch gar keinen Sinn, denn seit August wäre es zumindest vom Platz her möglich jeder Zeit das auf den Regionalmux von München aufzuschalten (sogar in DABalt) Ich denke, dass es vor allem bürokratischen Regelungen zu verdanken ist, dass man die Plätze leer stehen lässt.

Was egoFM angeht - erst mal abwarten. Wenn Absolut Relax in den BuMux2 will, wird es möglicher Weise im Januar gar nicht auf 12D starten, sondern den Platz frei geben; dann würde vielleicht ego FM aufrücken. Aber um noch mal auf die Städtemuxe zurückzukommen; klar haben die eine größere Reichweite als die UKW-Funzeln von Ego-FM, v.a. im Overspill der auf den öffentlichen Karten nicht eingezeichnet ist; aber man muss es auch gut vermarkten können, und da sehe ich, mit Ausnahme von Ingolstadt, das Problem. Käme es auf 12D könnte man natürlich sagen "... und bayernweit über Digitalradio DAB+", erweitert sich nur der Empfangsradius um die Städte N, M, A um ein paar Kilometer lässt sich das schwer in einen Werbeslogan packen; und auch aus taktischen Gründen könnte das ein Nachteil sein, da man, wenn man sich auch mit Städtemuxen zufrieden gibt, möglicher Weise länger warten muss, bis man in den Landesmux kommt, da dann erst die anderen in der Warteschlange zum Zug kommen.

Was aber auch mal interessant wäre ist, ob es denn "richtig" regionale Anbieter gäbe, die noch Interesse an den Städtemuxen haben. Normaler Weise müsste für soetwas eigentlich eine Ausschreibung angesetzt werden.

von Zwölf - am 17.11.2011 19:59
Zitat
Zwölf
Zitat
BieMa
Zitat
Schwabinger
Zitat
12
Und wann gibts konkret was neues in den Städtemuxen - ohne rt.1 wären da ja teilweise nur noch 4 Programme im Mux.

Gute Frage.
Wäre das nichts für egoFM? Ok, nur IN wäre da echtes egoFM-"Neuland".

Für München könnte der BR sein BR MUN (Regionalversion von Bayern 1 auf 91,3) aufschalten. Denn dann wären wären wirklich alle Regionalversionen auf DAB.

Naja, als ,,egoFM-Neuland" darfst du das nicht abtun. Die DAB-Sender gehen schon viel weiter, da kann man von den kleinen Funzeln nichts vergleichen.
Warum ist eigentlich die beste Regionalversion von Bayern 1 - MUN - nicht wie die anderen auch auf DAB? Die OBB-Version auf DAB+ - und schon ist Platz für MUN.


QTH: Regenstauf (Regensburg)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.11.11 20:29 durch BieMa.


Ich glaube man möchte sich ganz bewusst für die DABalt Hörer eine Version von Bayern 1 im alten Modus erhalten. Im Prinzip macht BR 1 MUN auf 11D auch gar keinen Sinn, denn seit August wäre es zumindest vom Platz her möglich jeder Zeit das auf den Regionalmux von München aufzuschalten (sogar in DABalt) Ich denke, dass es vor allem bürokratischen Regelungen zu verdanken ist, dass man die Plätze leer stehen lässt.

Was egoFM angeht - erst mal abwarten. Wenn Absolut Relax in den BuMux2 will, wird es möglicher Weise im Januar gar nicht auf 12D starten, sondern den Platz frei geben; dann würde vielleicht ego FM aufrücken. Aber um noch mal auf die Städtemuxe zurückzukommen; klar haben die eine größere Reichweite als die UKW-Funzeln von Ego-FM, v.a. im Overspill der auf den öffentlichen Karten nicht eingezeichnet ist; aber man muss es auch gut vermarkten können, und da sehe ich, mit Ausnahme von Ingolstadt, das Problem. Käme es auf 12D könnte man natürlich sagen "... und bayernweit über Digitalradio DAB+", erweitert sich nur der Empfangsradius um die Städte N, M, A um ein paar Kilometer lässt sich das schwer in einen Werbeslogan packen; und auch aus taktischen Gründen könnte das ein Nachteil sein, da man, wenn man sich auch mit Städtemuxen zufrieden gibt, möglicher Weise länger warten muss, bis man in den Landesmux kommt, da dann erst die anderen in der Warteschlange zum Zug kommen.

Was aber auch mal interessant wäre ist, ob es denn "richtig" regionale Anbieter gäbe, die noch Interesse an den Städtemuxen haben. Normaler Weise müsste für soetwas eigentlich eine Ausschreibung angesetzt werden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.11.11 21:01 durch Zwölf.

Mich interessiert ja generell, ob denn das 2009 beendete Testmux von Regensburg wieder kommt.. gongfm, charivari und chickenfoot. Denn jede Stadt hat ein RegioMux... nun gut, das ist ja schon wieder Träumerei..
Zu deiner egoFM-Taktik: 100%ige Zustimmung..sollte denen vielleicht mal nen Stupser geben..

Und zum BR 1 MUN - bürokratische Gründe? Was macht man denn beim Livestream und SAT? Da ist ja auch das Münchener drauf! Wieso nicht auch bayernweit via DAB?

von BieMa - am 17.11.2011 20:05
Zitat
wurli
Zitat
Kohlberger91
Zitat
Chriss505
Zitat
Kohlberger91
eigl. gehört raum neumarkt (dillberg) und raum amberg (rotbühl)
zu der nördlichen oberfalz... da legen wir werd drauf;)


Charivari Regensburg........D71C, mp2---DAB
Charivari Neumarkt...........D81C, ACC+ DAB+
Charivari Schwandorf........D91C, ACC+ DAB+
Charivari Kelheim.............DA1C, ACC+ DAB+
Charivari cham................DB1C, ACC+ DAB+
Charivari Nürnberg...........DC1C, ACC+ DAB+
Gong Fm........................DA19, mp2---DAB
Radio Ramasuri..............D41D, mp2---DAB


Gibt da viele Auslegungen. Neumarkt ist für mich westliche Oberpfalz, die nördliche ist Weiden, Windischeschenbach usw. Auch erkennbar am Dialekt ;)
Passau und Deggendorf ist Südostbayern und der Raum bekommt nen eigenen Mux.

Die regionalen Versionen von Chari müssen nun wirklich nicht aufgeschaltet werden. Der einzige Unterschied ist ja die Werbung. Als GongR noch in Neumarkt verbreitet wurde (bis Anfang-Mitte der 90er) kamen glaub ich extra Beiträge aus NM. Die Werbung ließe sich ja von Sender zu Sender unterschiedlich bestücken, oder?
Chari Nürnberg hat ein anderes Format und ist nicht für Ostbayern gedacht. Radio Ramasuri schon ja, das wär ein weiterer Kandidat.
Unser Radio kommt in den Südost Mux.

naja raum amberg gehört auch noch zu der nördlichen oberpfalz;)

okay das sich charivari nur noch von der werbung unterscheitet wuste ich nicht,
dann bleibt nur noch ramasuri, gong fm und charivari in übrig...
ob sich das lohn... noch dazu ist ja gong fm nur für regensburg bis schwandorf zustädig und ob ramasuri noch bis nach regensburg gehört werden will...

und was soll im südost mux dann senden?, unser radio ganz alleine...
so viele anbieder gibt es in doch da nicht, also ich kenne nur unser radio in der umgebung..

ich finde es währe todem besser nur ein mux für ganz oberpfalz/nieberayern an zu bieten, da könnte mann auch gleich Bayern 1 opf./niederbayern mit senden und bräuchte dann nicht auf die x andern regonal kanäle umschaten...


Vielleicht noch die Galaxie-Progamme mit den Lokalen-Fensterprogramme, die könnte man ja auch noch dazu nehmen.


für die Oberpfalz gibt es nur ein lokal Galaxy "galaxy Weiden/Amberg"..
andere lokals Galaxy wie Hof, Bayreuth, Bamberg/Coburg, Ingolstadt usw... gehören ja nicht zum Versorgungsgebiet von 6D und somit fehl am platz:D

von Kohlberger91 - am 22.11.2011 22:11
Zitat
Kohlberger91
Zitat
wurli
Zitat
Kohlberger91
Zitat
Chriss505
Zitat
Kohlberger91
eigl. gehört raum neumarkt (dillberg) und raum amberg (rotbühl)
zu der nördlichen oberfalz... da legen wir werd drauf;)


Charivari Regensburg........D71C, mp2---DAB
Charivari Neumarkt...........D81C, ACC+ DAB+
Charivari Schwandorf........D91C, ACC+ DAB+
Charivari Kelheim.............DA1C, ACC+ DAB+
Charivari cham................DB1C, ACC+ DAB+
Charivari Nürnberg...........DC1C, ACC+ DAB+
Gong Fm........................DA19, mp2---DAB
Radio Ramasuri..............D41D, mp2---DAB


Gibt da viele Auslegungen. Neumarkt ist für mich westliche Oberpfalz, die nördliche ist Weiden, Windischeschenbach usw. Auch erkennbar am Dialekt ;)
Passau und Deggendorf ist Südostbayern und der Raum bekommt nen eigenen Mux.

Die regionalen Versionen von Chari müssen nun wirklich nicht aufgeschaltet werden. Der einzige Unterschied ist ja die Werbung. Als GongR noch in Neumarkt verbreitet wurde (bis Anfang-Mitte der 90er) kamen glaub ich extra Beiträge aus NM. Die Werbung ließe sich ja von Sender zu Sender unterschiedlich bestücken, oder?
Chari Nürnberg hat ein anderes Format und ist nicht für Ostbayern gedacht. Radio Ramasuri schon ja, das wär ein weiterer Kandidat.
Unser Radio kommt in den Südost Mux.

naja raum amberg gehört auch noch zu der nördlichen oberpfalz;)

okay das sich charivari nur noch von der werbung unterscheitet wuste ich nicht,
dann bleibt nur noch ramasuri, gong fm und charivari in übrig...
ob sich das lohn... noch dazu ist ja gong fm nur für regensburg bis schwandorf zustädig und ob ramasuri noch bis nach regensburg gehört werden will...

und was soll im südost mux dann senden?, unser radio ganz alleine...
so viele anbieder gibt es in doch da nicht, also ich kenne nur unser radio in der umgebung..

ich finde es währe todem besser nur ein mux für ganz oberpfalz/nieberayern an zu bieten, da könnte mann auch gleich Bayern 1 opf./niederbayern mit senden und bräuchte dann nicht auf die x andern regonal kanäle umschaten...


Vielleicht noch die Galaxie-Progamme mit den Lokalen-Fensterprogramme, die könnte man ja auch noch dazu nehmen.


für die Oberpfalz gibt es nur ein lokal Galaxy "galaxy Weiden/Amberg"..
andere lokals Galaxy wie Hof, Bayreuth, Bamberg/Coburg, Ingolstadt usw... gehören ja nicht zum Versorgungsgebiet von 6D und somit fehl am platz:D


Ich meine ja eigentlich auch nur das eine. ;)

von radio bino - am 23.11.2011 07:18
Jetzt habe ich das mal aus der Startseite des Nachbarforums kopiert. Interessant der letzte Satz. Dass das Top 40 Webradio da hergenommen wird, wurde hier ja schon geahnt.
Für Festplattenfreunde wird München damit zum Eldorado.
100 % ohne Wort: rt1 in the mix, ABY Top 40 und LoungeFM
Fast ohne Wort: Gong mobil, Digital Classix und Deluxe.
Etwas mehr Wort: NRJ, Magicstar und Megaradio
;-):eek:
Fazit: Seelenloses Internetradio als "Jugendkanal". Ok, das bietet der direkte Öffi-Mitbewerber quasi mit seinem ungehörten Versuch auch und einen Nachrichtendauerwiederholer (nicht in jeder Stunde passiert was, damit dieser "aktualisiert" werden kann).
Interessanter da das 3. Quartal 2012.

Zitat
Radioszene.de
Digital-Offensive: ANTENNE BAYERN geht mit zwei wei­te­ren Digitalradio-Programmen auf Sendung. Wie radioszene.de erfuhr, ist der bay­ern­weite Sendestart von ANTENNE BAYERN TOP 40 und ANTENNE BAYERN INFO über DAB+ für kom­men­den Dienstag, den 17. Januar 2012 geplant.

Bei ANTENNE BAYERN TOP 40 han­delt es sich um ein rei­nes Musikprogramm ohne Moderation und Wortanteil. Über eine spe­zi­elle Webseite sol­len die Hörer ihre Lieblingssongs inter­ak­tiv ins Programm wäh­len kön­nen. Das neue Top-40-Programm ersetzt das bis­he­rige Top-40-Webradio von Antenne Bayern und ist auch übers Internet zu hören.

Über­haupt keine Musik gibt es hin­ge­gen bei ANTENNE BAYERN INFO. Der reine Wortsender ist auto­ma­ti­siert und bringt neben stän­dig aktua­li­sier­ten Nachrichten sowie Wetter- und Verkehrsinfos auch Beiträge zu Service- und Bayern-Themen. Ebenso sind etwa Über­tra­gun­gen aus dem Bayerischen Landtag oder von sport­li­chen Großereignissen denk­bar. Auch ANTENNE BAYERN INFO wird als Webradio emp­fang­bar sein.

Der dritte Digitalsender im Bunde ist die ROCK ANTENNE, die bereits 1995 als DAB-Pilotprojekt star­tete und seit 1998 im Regelbetrieb sen­det. Ab dem 17. Januar wech­selt der Sender von der Ausstrahlung über DAB auf DAB+.

Mit aktu­ell 98.000 Hörern in der durch­schnitt­li­chen Sendestunde über alle Verbreitungswege ist ROCK ANTENNE nach Senderangaben die erfolg­reichste Rockstation Deutschlands. Außer im Digitalradio sen­det ROCK ANTENNE auch im ana­lo­gen Kabelnetz, über Satellit und im Internet sowie in Augsburg, Erding, Freising und Ebersberg über UKW.

Das Hauptprogramm von ANTENNE BAYERN soll vor­aus­sicht­lich im drit­ten Quartal 2012 bay­ern­weit über DAB+ starten.


von Schwabinger - am 13.01.2012 16:55
Zitat
Timi1
Leute aber mal ganz ehrlich jetzt haben wir mittlerweile schon das Jahr 2012 und das DAB Sendernetz des Bayerischen Rundfunks ist immer noch nicht Flächendeckend auf ganz Bayern ausgedehnt. Hier in Bayreuth in der Stadt der verlassenen Geister kann man über DAB lediglich die 8 Programme des Kanals 12D empfangen. Weder der Bundesmux noch der BR Mux kann man in der Stadt Bayreuth empfangen! Was ist den Eigentlich los ich habe immer gedacht Bayreuth sei eine Stadt aber die Ansicht schwindet bei mir von Tag zu Tag immer mehr. Ich bin mal gespannt wenn man mal Bayern 1 über DAB empfangen kann zumal der BR ja schon seit März 2010 sein Netz ausbaut davon ich allerdings gar nichts merke. Na ja wenigstens kann ich nächste Woche den Antenne Bayern Top 40 Kanal und Antenne Bayern Info Kanal Lauschen. Was allerdings etwas ärgerlich ist das man das Hauptprogramm nicht mit Aufschaltet. Kapazität fürs Hauptprogramm von Antenne Bayern wäre da nämlich noch frei weil das Programm Absolut relax startet ja eh nicht. Absolut relax startet höchstwahrscheinlich wenn überhaupt im 2. Bundesmux der hier in Bayreuth wahrscheinlich auch nicht zu empfangen ist. Ich verstehe nicht warum man diese kostbare Kapazität nicht sinnvoll ausnutzt wenn man Sie schon mal Bayernweit empfangen kann den der Kanal 12D ist wirklich der einzige Kanal den ich empfangen kann ohne den wäre ich sehr arm dran. Es ist schon erbärmlich mit anzusehen wie lange es dauert bis mal DAB ausgebaut ist. Darüber sind wir uns ja alle einig UKW war gestern der UKW Rundfunk ist total überlastet und hat in der heutigen digitalen Zeit einfach Ausgedient und nichts mehr zu suchen. Leider sieht das bei den Automobilherstellern ziemlich mau aus den 99% aller Fahrzeuge haben kein DAB Radio am Bord. Einfach eine Schande so ein Auto dürfte man normalerweise gar nicht kaufen


Timi1, ich verstehe das auch nicht, warum der BR so wenig Mühe überall hinsteckt. Das sieht man schon bei on3, aufhören tut das ganze bei DAB. Die Mittelwellensender halte ich für unglaublich sinnlos, sollten die lieber die Liebe und das Geld ins DAB stecken. Im Vergleich - was der SWR macht..der gibt sich Mühe bei SWR3, Dasding - und im DAB. Gut, man hat noch lange nicht die Auswahl, aber da merkt man schon mehr Mühe, so mein Gedanke.

@Bengelbenny: Das mit Gaisberg kann ich bestätigen, wenn du die B300 Richtung Diedorf fährst, hast immer mal wieder auf der 94.8 Aussetzer mit Radio Salzburg. So wirklich Spitzenleistungsfrequenzen! Da ist sogar die 102.1 vom Hochhaus auch nicht besonders gut aufgrund Pfänder.

Aber lassen wir die ewige Schimpferei - ich hoffe ja nur immer, dass mal der BR mitlest oder gar die BNetzA und den Frequenzen entgegenkommt - ach, was red ich da.. :cheers:

von BieMa - am 15.01.2012 16:53
Zitat
BieMa
Und wenn ich da meine Gegend - Regensburg anschaue - warum ist dann Regensburg eher dran mit 11D?


Weil auf der Hohen Linie die Antennen schon da waren. Sender und Weiche hinstellen - fertig. Das ist in Augsburg nur bedingt der Fall, da der Hotelturm nicht dem BR gehört und man sich daher einmieten muss.

Zitat
Timi1
Leute aber mal ganz ehrlich jetzt haben wir mittlerweile schon das Jahr 2012 und das DAB Sendernetz des Bayerischen Rundfunks ist immer noch nicht Flächendeckend auf ganz Bayern ausgedehnt.


Sei froh, dass du in Bayern und nicht in der norddeutschen Tiefebene oder in Hessen wohnst, wo es bis vor einigen Wochen absolut gar kein DAB gab. Wir in Bayern sind "gesegnet", schon alleine mit unserem erstklassigen Netz auf 12D. Vom Ochsenkopf wird noch dieses Jahr 11D starten, dann seid auch ihr bestens versorgt. Auch hier gilt das gleiche wie ich schon oben geschrieben habe: Die Standorte, bei denen die Antennen schon vorhanden waren, z.B. Hohe Linie, Dillberg, Gelbelsee und vor kurzem erst Hoher Bogen und Brotjacklriegel, können mit überschaubarem Aufwand für einen DAB-Sender mit hoher Sendeleistung umgerüstet werden. Sind aber keine Antennen am Mast, braucht es neben dem Sender selbst auch noch diese. Daher sind Standorte wie der Ochsenkopf oder Grünten, die zu analogen TV-Zeiten im Band I gesendet haben, erst so spät dran. So einfach ist das.

Zitat
Timi1
Was allerdings etwas ärgerlich ist das man das Hauptprogramm nicht mit Aufschaltet.


Kommt laut Aussage von Antenne Bayern noch dieses Jahr.

Zitat
Timi1
Kapazität fürs Hauptprogramm von Antenne Bayern wäre da nämlich noch frei weil das Programm Absolut relax startet ja eh nicht.


Nicht wirklich. Auf 12D ist derzeit 50 CU frei. Die derzeitige Kapazität von Rock Antenne (140 CU) wird wahrscheinlich mit 2x 54 CU (72 kBit/s) auf Rock Antenne und Top 40 und 32 CU (48 kBit/s) für Info aufgeteilt. Damit bleiben nach wie vor nur 50 CU frei. Für das Hauptprogramm mit 72 kBit/s fehlen derzeit also 4 CU.

Zitat
BieMa
Timi1, ich verstehe das auch nicht, warum der BR so wenig Mühe überall hinsteckt.


Ähm... was wollt ihr denn noch alles? Wir haben in Bayern die bestausgebautesten Netze in Deutschland und ihr beschwert euch darüber, dass BR sich "keine Mühe" gibt? Ohne den BR und die Leute, die dahinter stehen, hätten wir heute weder 12D auf diesem Stand, noch 11D und ich garantiere euch, dass wir auch keinen Bundesmux in diesem Umfang hätten - ich sag nur Standorte Hohe Linie und Gelbelsee! Also bitte geht zum Jammern zum HR, NDR oder WDR! :mad:

von DigiAndi - am 15.01.2012 17:00
Zitat
Loger
Zitat
BieMa
Also wenn das alles in einigen Jahren UKW ersetzen soll, dann Prost Mahlzeit!


Das war in der letzten Zeit auch schon häufiger mein Gedanke.
Ich bin ja prinzipiell ein DAB-Befürworter und beobachte das Ganze jetzt auch schon seit über 10 Jahren. Lange Zeit hatte es so ausgesehen daß es mit dem digitalen Rundfunk in Deutschland wohl nichts mehr wird, bis im August dann - für mich recht überraschend - der Bundesmux in Betrieb ging. Seitdem kommt wohl etwas Bewegung in die Sache, habe ich den Eindruck. Allein wenn ich mir die Anzahl der Neuaufschaltungen in den letzten Monaten so ansehe...

Daß im Moment in dem übervollen Bundesmux etwas mit der Bitrate geknausert werden muß kann ich verstehen - da gilt im Moment wohl die Devise "Masse statt Klasse", außerdem ist die finanzielle Belastung für kleinere Anbieter trotz der teilweise sehr niedrigen Bitraten sicher trotzdem noch recht beachtlich. Da kann man froh sein daß überhaupt so viele Interessenten vorhanden sind welche das Risiko auf sich nehmen und auf eine Technologie setzen deren Zukunft immer noch ungewiss ist. Eine möglichst gute, den HIFI-Freund zufriedenstellende Tonqualität ist da sicher nachrangig.

Daß nun aber nach und nach sämtliche Anbieter im Landes- und in den Lokalmuxen nachziehen, auf AAC+ umstellen und die Bitraten senken kann ich nicht nachvollziehen. Vor allem wenn dies so ein Programmveranstalter wie Antenne Bayern tut, welcher sich ja mit dem Programm "Rockantenne" schon seit Ewigkeiten großzügige 192 kBit/S gegönnt hatte, obwohl damit jahrelang mangels Hörern quasi ins Leere gesendet wurde... Und jetzt wo die Anzahl der DAB-Hörer endlich steigt fährt man das einstige Vorzeige-DAB-Programm klangtechnisch an die Wand. Für mich nicht nachvollziehbar.
:wall:

Hoffentlich wird da nicht gleich das ganze neue Rundfunksystem an die Wand gefahren...


Also mal ehrlich, ich sehe das so, dass es nur um die Vielfalt geht. Warum nicht wenigere SINNVOLLERE Programme anbieten? Zwei Gottessender, bitte recht schön, aber ZWEI STÜCK? Genau dasselbe wie ENERGY-KISSFM-GALAXY - und dann ABY T40? Ey, das kann doch nicht sein.. warum setzt man nicht lieber auf ein sinnvolleres, FEHLENDES Programm? BlackBeatz, von mir aus auch Hits für Kids - aber zum 100. Mal Charts?
Und dass ROCK ANT jetzt so schrotthaft klingt, ...
192 kbps auf MP2-Basis sind ca. 108kbps auf AAC. und man nimm 80? Versteh ich nicht. Hey, und dann noch Soorround, dass ja keine 80 - oder halt netto 72 - am Endgerät ankommt...? :confused:

von BieMa - am 17.01.2012 19:45
Zitat
timichen
Das mit „Absolut Relax“ verstehe ich auch nicht ganz, warum die untergetaucht sind ... Megaradio Bayern“ und Absolut Relax“ haben diese Kapazitäten genommen, wobei bei Absolut Relax nur stille Kapazitäten durch Land gesendet werden ... Von effizienten nutzen eines DAB-Kanals hat die BLM wahrscheinlich noch nichts gehört.


Die BLM erteilt Zulassungen für Programme und weist ihnen anschließend Sendefrequenzen bzw. digitale Kapazitäten (Programmplätze in Multiplexen) zu. Außerdem hat sie zu überwachen, ob die vereinbarten Regeln eingehalten werden. Mit der Aufschaltung hat sie nichts zu tun. Dazu muss der Programmveranstalter einen Vertrag mit dem Netz- bzw. Multiplexbetreiber abschließen, in diesem Fall mit der bmt.

Nur: wie soll ein Veranstalter für ein Programm, das es noch gar nicht gibt, einen Vertrag abschließen?

Zur Erinnerung:

PM 39 - 2011 | 16.06.2011:

"Acht Bewerbungen auf Ausschreibung für landesweite DABplus-Übertragungskapazitäten

Bei der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) sind insgesamt acht Bewerbungen auf die Ausschreibung von drei landesweiten DABplus-Kapazitäten eingegangen. Im Einzelnen sind dies

- Antenne Bayern GmbH & Co. KG („Antenne Bayern digital“ und „Antenne Bayern digital info“)
- Fantasy Bayern GmbH („Fantasy Bayern“)
- Internationale Christliche Rundfunkgemeinschaft e.V. („Radio Horeb“)
- Magic Star GmbH („Magic Star“)
- Die Neue Welle Rundfunkverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG) („Absolut Relax“)
- Radio Next Generation GmbH & Co. KG („egoFM“)
- rt.1 digital broadcast GmbH („rt.1 in the mix”)
- St. Michaelsbund e.V. (Spartenprogramm „Bayerisches Kirchenradio”).

Die drei Kapazitäten umfassen jeweils 54 CU im landesweiten Frequenzblock 12D, über den derzeit die von der BLM genehmigten Programmangebote Rock Antenne und Radio Galaxy verbreitet werden. Daneben strahlt der Bayerische Rundfunk vier digitale Hörfunkprogramme im Frequenzblock 12D aus. Der Bayerische Rundfunk wird diese Kapazitäten in zeitlich versetzten Teilschritten räumen.

Es ist geplant, dass die Gremien der Landeszentrale über die Vergabe der Übertragungskapazitäten im 3. Quartal 2011 entscheiden. Der Sendestart könnte dann im 4. Quartal 2011 erfolgen."

PM 65 - 2011 | 13.10.2011:

"Medienrat genehmigt landesweite Hörfunkangebote im DAB+-Standard

Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat in seiner Sitzung am 13. Oktober 2011 die landesweite Verbreitung von fünf Hörfunkprogrammen im DAB+-Standard für acht Jahre genehmigt.

Es handelt sich dabei um die Programme
- Antenne Bayern digital und Antenne Bayern Info digital der Antenne Bayern GmbH & Co. KG,
- das Programm Mega Radio (Bayern) der Fantasy Bayern GmbH,
- das Programm rt.1 in the mix der rt.1 digital broadcast GmbH und
- das Programm Absolut Relax der Neue Welle Rundfunk-Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG.

Die Genehmigung der beiden Programme der Antenne Bayern GmbH & Co. KG erfolgt unter der Bedingung, dass das bereits ausgestrahlte landesweite DAB-Angebot Rock Antenne dann ebenfalls im DAB+-Standard verbreitet wird.

Die fünf genehmigten Programme sollen über den landesweiten Frequenzblock
12 D ausgestrahlt werden. Der Sendestart ist bis spätestens Januar 2012 geplant.

Darüber hinaus hat der Medienrat die Verbreitung des Angebots Magic Star der Magic Star GmbH in den lokalen DAB-Versorgungsgebieten München, Nürnberg, Augsburg und Ingolstadt im DAB+-Standard bis 30. April 2015 genehmigt."

von Manfred Z - am 20.01.2012 08:27
Zitat
timichen
Zitat
Kohlberger91
Zitat
AFN-98,5-Fan
Schade dass die Technik von ABY/RA hier nicht mehr dabei ist. Von denen hat man immer erstklassige Infos erhalten wenn es um Aufschaltungen oder sonstigen technischen Neuerungen von Antenne Bayern u. Rock Antenne ging. Man kann nur hoffen, dass die sich von einem "schwarzen Schaaf" nicht unterkriegen lassen und wieder ins Forum zurück kommen. Ich würde es mir wünschen. Für das Programm selber sind andere verantwortlich und nicht die Technik.

Zitat
timichen
Als ich vor ca. einen halben Jahr in diesen Gefilden unterwegs war hatte ich ziemlich laut Rockantenne mit meinen guten alten Blaupunkt Woodstock DAB 54 Radio laufen und es war kein Blubbern geschweige den Aussetzer zu vernehmen.


Also im Bereich Weiden und nach Osten Richtung Tschechei merkt man dass Rotbühl und Ochsenkopf mit je nur 1 kW laufen. Dort ist der Empfang sehr schwierig, auch bei mir in Pressath, weil ich genau in der Mitte (Ochsenkopf 44 km, Rotbühl 44 km) liege. Bleibt nur zu hoffen, dass dieses Jahr wirklich noch der 11 D vom Ochsenkopf aufgeschaltet wird und bestenfalls auch der Bundesmuxx kommt. Und dass bald auf den 10 D gewechselt wird mit 10 kW.


ja hofflich, in der Moosfurtstraße in Weiden hab ich beim kumpel überhaupt kein signal von 12D mit dem Sangean DPR-69 und das gerät ist keine taube nuss.
genauso in Neustadt/WN, Altenstadt/WN, Vohnstrauß, Waidhaus, Pleystein, Grafenwöhr, Pressath

der Empfang in die ortschaften ist nicht gerrade der hit, das ist todal Außenantennen gebiet, in Wohnungen ist meisten kein Empfang möglich mit meinen Sangean DPR-69

Ich fahr zum tanken immer nach Bernau oder waidhaus-rozvadov in die CZ über Neustadt/WN und von daher weiß ich das da kein guter bis gar kein Empfang ist...



Mensch was war ich doch für ein Glückspilz! Ich konnte in meinen Ford Granata mit meinen Blaupunkt Woodstock 54 in Weiden immer ohne Probleme Rockantenne hören (Hatte auch 2 leistungsfähige Blaupunkt Antennen). Allerdings seit letzten Mittwoch nachmitag ist der Draum leider vorbei.


freud mich wenn du in ganz Weiden überall empfang hast, ich und mein kumpel hab ihn nicht!.
wenn ich zu fuß von Bahnhof über die Innenstadt richtung Moosfurtstraße mit Ausgezogener Antenne gehe, habe ich oft empfang ausetzer bis gar kein Empfang, wenn ich in Regensburg oder Nürnberg bin dann kann ich sogar mit eingezogener Antenne voll Ausschlag!
Das ist ein unterschied wie tag und nacht.

@timichen, wir können gerne gemeinsam in Weiden mal Spazieren gehen, dann zeig ich dir wo überhall schlechter bis gar kein Empfang ist in Weiden.

warum das masche nicht glauben wollen, verstehe ich nicht??
muss ich denn immer erst ein video auf youtube online stellen damit man mir glaubt!

von Kohlberger91 - am 23.01.2012 16:41
Zitat
Ulrich Hilsinger
Manfred, solange tatsächliche Messwerte der Diagramme (werden die überhaupt von jedem Senderstandort z.B. per Mess-Heli erflogen? doch wohl eher nicht, kostet doch nur Geld) nicht existieren, bleiben halt nur die Planungsdaten als Simulationsgrundlagen - man muß sie nur als "Grenze des maximal zulässigen" verstehen.
Nebenbei: Mit unseren "amateurhaften" Mitteln wird sich meßtechnisch empfängerseitig nie nachweisen lassen, ob ein Sender nun 0, 2 oder 4 dB schwächer ist, als tatsächlich angegeben.
Dazu bräuchte man ein Hinderniss- und reflektionsfreies Funkfeld, eine Antenne mit genau bekannten Eigenschaften (ein Dipol mit Balun hat nicht 2,14 dBi Antennengewinn, da gibts noch Verluste), genau bekannten Zuleitungsverlusten und eine entsprechende Pegelanzeige. Selbst bei kommerzieller Meßtechnik wird man dann in der Regel immernoch Meßfehler im unteren einstelligen dB-Bereich vorfinden!
Nur: Wenn man eben WEISS, dass jede Simulation nur so genau ist, wie die Daten, die ihr zugrunde liegen, und wenn man weiß, dass jedes Messergebnis nur so genau sein kann wie die Gesamtheit der Messfehler es zuläßt, dann ist das ja kein Problem. Dann *weiß* man eben, daß eine DAB-Versorgungskarte, deren Basis 40 dBµV/m (nur so als Beispiel) Feldstärke sind, noch dicke Reserven beinhaltet - die dann entweder zu besserem Empfang führen oder durch störende Schaltnetzteile oder Gebäudedämpfung zunichte gemacht werden...

@ Ulrich und Manfred: Ich gehe mal davon aus, daß ich hier nicht angesprochen wurde, auch weil ich mich bezüglich "DAB in Bayern" eher rar mache ;-) . Dennoch fühle ich mich in gewisser Weise angesprochen, da ich gerne mal mit Radio Mobile rechne.
Für mich stellt sich einerseits das Problem möglichst realistisch zu rechnen und andererseits keine inoffiziellen Daten zu verwenden. Genau genommen könnte man da schon zusammenpacken. Selbst wenn man mit Radio Mobile rechnen wollte, wären andere Vorversuche bezüglich einer Kalibrierung erforderlich als ich gemacht habe; "wissenschaftlich" habe ich da schon gar nicht gearbeitet - auch weil mir da schon Hardware fehlte um überhaupt ordentliche Vergleiche anzustellen. Die andere Seite sind tatsächliche ERP-Leistungen der Sender. Abgeflogene Diagramme sind intern. Würde man die verwenden, wäre das Ergebnis sicherlich daß ählich wie damals bei "interessanteren Bildern". Wie hier auch schon geschrieben wurde, sind die Kathrein-Diagramme sehr aufschlußreich. Gleiches gilt für ND mit bis fast 3dB Abweichung des Diagramms von der Kreisform.
Soll heißen: Wenn man 5dB neben dem tatsächlichen Wert liegt hat man damit noch einen guten Treffer gelandet. Dennoch denke ich ist ein solche Programm tauglich um überhaupt eine grobe Einschätzung der Reichweite machen zu können.
Auf der anderen Seite: Man kann durchaus auf der Empfängerseite merken wenn es auf einmal 3dB weniger sind :-) .

von Thomas (Metal) - am 06.05.2012 14:49
Was ist da gerade los? Laut dabmon sendet im 12D derzeit:

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Ensemble: Bayern (1008)
DAB-Time: Mon 2012/6/4, 11:34:34 (GMT+0200)

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(e0d210bc) PTY: None (0)
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(e0d41008) PTY: None (0)
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(10c4) PTY: None (0)
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(10c6) PTY: None (0)
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(10c7) PTY: None (0)
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(17fa) PTY: Pop Music (10)
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KISS FM (17fb) PTY: Pop Music (10)
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ROCK ANTENNE (d319) PTY: Rock Music (11)
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Radio Galaxy (d31b) PTY: Pop Music (10)
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(d46a) PTY: Rock Music (11)
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(d75b) PTY: None (0)
subchid:06 prot:3 bitrate:160 scids:0 scty: 0 (MP2) label: [PAD]


RT1 IN THE MIX (da39) PTY: Pop Music (10)
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ANTENNE Info (db1b) PTY: Information (3)
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ANTENNE Top 40 (db1d) PTY: Pop Music (10)
subchid:08 prot:3 bitrate: 72 scids:0 scty: 63 (AAC) label:ANTENNE Top 40 [PAD]

Absolut relax (dc1a) PTY: Pop Music (10)
subchid:05 prot:3 bitrate: 72 scids:0 scty: 63 (AAC) label:Absolut relax [PAD]

B5 plus (df15) PTY: News (1)
subchid:18 prot:3 bitrate: 96 scids:0 scty: 0 (MP2) label:B5 plus [PAD]

Also Bundesmux ohne Label plus der übliche 12D.

von Japhi - am 04.06.2012 09:36
Genau! Das meinte ich auch diese "Internetstreams" (auch Webradios) auf gut Deutsch gesagt durch die Hauptprogramme ersetzt und gut ist es. Webradios haben wirklich nichts auf DAB+ zu suchen. Diese könnte man sich ja auch auf einen USB Stick aufnehmen so 3 oder vielleicht 4 Stunden sollten bei den Musiktiteln reichen. Und man könnte wirklich hochwerdige Programme auf DAB+ Aufschalten. Ich zähle mal ein bar exoten auf. - Jam FM, - Defjay, - egofm, - Magic Star, - Radio Teddy, - radioeins vom RBB, - Radio Fritz vom RBB. Das sind wirklich gutgemachte Programme, die auch eine Abwechslungsreiche vielfalt an Musiktiteln bieten. In diesen Programmen sehen ich einen nennenwerten Mehrwert, als die beiden Webradiodudler.


Zitat
Rheinländer
Zitat
timichen
Mich wundert es wirklich was solche Festplattendudler wie „RT1 IN THE MIX und ANTENNE TOP40“ in einen Bayern weiden Mux 12D zu suchen haben. Lokalmuxe finde ich ja noch OK aber den Landesweiten Mux sollte man wirklich nicht mit lauter solchen Dreckssendern zumüllen. Da kann ich genauso gut meinen 5er CD-Wechsler mit CDs bestücken und habe denn selben Effekt. .Mal ganz ehrlich es müssen doch Qualitativ hochwertige Programme on AIR gehen, nur so hat auf Dauer DAB+ eine Chance wegen „ANTENNE TOP40 und RT1 IN THE MIX“ kauft sich bestimmt keiner ein DAB+ Radio. Normalerweise müssten RT1 IN THE MIX schleunigst gegen „Magic Star“ ersetzt werden, denn so ein Sender fehlt auf jeden Fall hier in Bayern und „ANTENNE TOP40“ entweder mit den Hauptprogramm von „Antenne Bayern“ oder mit „Radio Teddy“, dass ja bereits in Hessen schon on AIR ist.


Zitat
Chriss505
..die in den dortigen Gebieten eh schon mit einem Überangebot an Radiosendern gesegnet sind. Gerade MagicStar hebt sich etwas ab. Absolut spielt zwar Querbeet, nicht selten aber äusserst langweilige Stücke.
Megaradio ist ein etwas abwechslungsreicheres Antenne Bayern und RT1 In the Mix klingt nur 1-2 Tage gut. Dann wiederholt sich aber auch wirklich alles. Hab gestern mal nach 3 Wochen wieder eingeschaltet und es lief exakt der selbige Mix wie Wochen zuvor. Würde denen am liebsten Schreiben "ob ich ihnen meine Musiksammlung per USB zukommen lassen soll?"...


Warum nicht gleich die Antenne bayern To40 durch das reguläre Programm ersetzen und bei RT1 das selbe?

Magicstar ist geschmackssache, gefällt mir überhaupt nicht, auch vom sound her schrecklich

Der beste sender ist radio Galaxy :-), da passt wirklich alles


von timichen - am 10.06.2012 18:52
Bayern Du hast es besser (...DAB...)

BLM-Forum: „DIGITALRADIO 2012…auf „+“Kurs“ .
22.06.2012 München

Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) lädt mit ihren Kooperationspartnern, dem Bayerischen Rundfunk (BR) und der Bayern Digital Radio GmbH (BDR) zum BLM-Forum „DIGITALRADIO 2012…auf „+“Kurs“ am 17. Juli 2012 in das Literaturhaus nach München ein.

Die Teilnehmer erhalten dort ein aktuelles Update zu DAB+ sowie Fakten und Trends zur Markteinführung von Digitalradio. Im Rahmen einer begleitenden Ausstellung werden die neuesten Digitalradio-Empfänger ausgestellt.

Agenda

09:30 Beginn der Ausstellung

10:30 Beginn der Tagung / Prolog: Rückblick in die Zukunft
Tagesmoderator Helmut G. Bauer, Rechtsanwalt
11:10 Grußwort
Siegfried Schneider, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM)
11:20 Statement
Willi Schreiner, Geschäftsführer Digitalradio Deutschland GmbH (DRD)
11:40 Statement
Andreas Peter Weber, Programmdirektor Deutschlandradio
11:50 Digitaler Hörfunk-Zugang - ein aktueller Lagebericht
Helwin Lesch, Bayerischer Rundfunk, Leiter der Hauptabteilung Programm-Distribution
12:00 DAB+ Netzausbaustrategie desSendernetzbetreibers MEDIA BROADCAST
Uwe Ludwig, Leiter Vertrieb, MEDIA BROADCAST
12:10 DAB+ in Bayern: Landesweite und lokal-regionale Erfahrungen, Entwicklungen und Perspektiven
Reiner Müller, Technischer Leiter BLM
12:20 Diskussion DAB+: Mit dem "+" auf Erfolgskurs - Ein Jahr danach
Siegfried Schneider, Willi Schreiner, Andreas Peter Weber
Moderation: Helmut G. Bauer

13:00 Mittagspause

14:00 DAB+ im Markt
Helmut G. Bauer
14:05 DIGITALRADIO - Das Radio der Zukunft im Zeichen des "TRENDMARKETINGS"
Josef Thaler, Geschäftsführer Agentur sternthaler | enjoy marketing
14:30 Instrumente, Strategien und Maßnahmen zu Marketing und Kommunikation für DAB+ in Deutschland
Michael Reichert, SWR, Leiter des Projektbüros "Digital Radio"
14:45 DAB+ INTERNATIONAL - Stand der Entwicklung in anderen Ländern
Vorzeigebeispiele aus der Schweiz
Béatrice Merlach,CEO-Marketing and Consulting for Digital Broadcasting Technologies (MCDT),
Mitglied des Steering Boards von World DMB und Leitung des Marketing Committees

15:00 Kaffeepause

15:15 Fit für die digitale Zukunft: 90elf auf DAB+
Matthias Pfaff, Gesamtleiter REGIOCAST | Radioservices
15:30 Wie sieht der Absatz und die Entwicklung von Endgeräten knapp 1 Jahr nach dem DAB+-Start aus?
Christian Hoppe, DGC GmbH DUAL
15:45 DAB+ in der mobilen Medienzukunft
Prof. Dr. Dr. Birgit Spanner-Ulmer, BayerischerRundfunk, Produktions- und Technikdirektorin
16:00 Schlussdiskussion: Mehr "+" im Markt durch intelligentes Marketing
Christian Hoppe, Helwin Lesch, Béatrice Merlach, Matthias Pfaff, Michael Reichert, Josef Thaler
Moderation: Helmut G. Bauer
16:45 Ende der Tagung / Ende der Aussstellung

17:00 Networking und Get together in der Brasserie "OskarMaria" im Erdgeschoss des Literaturhaus

Kongress und Ausstellung sind nach vorheriger Anmeldung kostenfrei.

Links:
www.medienpuls-bayern.de

von drahtlos - am 23.06.2012 22:25
Zitat
mobi
Zitat
Wiesbadener
Übrigens: Antenne 50Plus hat jetzt den Sendestart auch im Ensemble Nürnberg angekündigt. Das ist ja momentan musikalisch das gewagteste Radio überhaupt: gestern liefen die Chemical Brothers und Peter Alexander :-)


was ich nicht verstehe, Bayern hat die besten Netze und die meisten Programme am Start. In Bayern dürfte man die meisten Digitalradios finden. Nun geht also ein neuer Sender her und startet in der Digitalradio Diaspora Hessen ein Testprogramm, mit der Option eventuell mal dauerhaft zu senden, wenn es sich denn lohnt.

Kombiniert heißt das doch:
Die Ausstrahlung in Hessen ist erstmal für Umme, sobald man zahlen muß ist man wieder weg.
Wenn das nötige Buget vorhanden wäre, würde JEDER dort starten so eben die meisten Radios stehen und das ist nunmal Bayern.

Die BDR machts wohl nicht für umme ;-) Deswegen erstmal nur Nürnberg und auch nur vielleicht. Die Zeiten, mit der man mit solch einer Taktik an UKW Stützfrequenzen kam dürfte vorbei sein


Schon mal was von Zulassungen der jeweiligen Landesmedienanstalt gehört?
In Bayern ist das mit der BLM net so einfach, das dauert bis man da als neuer Radiosender was bekommt. Hat erst nix mit Budget zu tun.

Wir haben zwar eine bundesweite Zulassung, ändert aber nix daran, dass die zuständigen Landesmedienanstalten, die Verbreitung wie DAB+ seperat genehmigen.

Ausserdem macht man Radio nicht aus Jux und Tollerei. Natürlich muß sich das Refinanzieren. Geld zum Fenster rauswerfen habe ich nicht und Sie bestimmt auch nicht.

Hessen bleibt als Verbreitungsgebiet interesant und was die Kosten betrifft, die sind sogar überschaubar. Dennoch ohne Re-Finanzierung lohnt es sich nach wie vor nicht. Warum gehen den die Sender so zögerlich auf DAB+, der Grund liegt wohl darin, dass man noch zu wenige Hörer erreicht.

In Bayern werden alle Sender verpflicht auf DAB+ aufzuschalten. Wenn sie das nicht machen, wird deren Sendelizenz nicht verlängert. So sieht es in Bayern aus.

Warum nicht wie bei DVB-T. Termin zur Abschaltung von UKW und dann alles auf DAB+. Nach dem Abschalttermin hat man Rauschen im Radio. Nur so würde es Funktionieren, dass sich DAB+ genauso schnell durchsetzt wie DVB-T.

@mobi bitte Sachlich bleiben. Im Thread von DAB+ in Hessen hat es bis jetzt prima geklappt. Sollte auch hier möglich sein.

Reinhard Müller
Senderbetreiber Antenne 50plus

von ReinhardMüller - am 10.07.2012 23:08
Zitat
Ulrich Hilsinger
Nun, das Ganze hat ja auch einen politischen Aspekt - und da sind wir sogar On Topic, wenn in Bayern die Lizenzen für UKW an DAB+ gekoppelt sind.
Wenn die Politik tatsächlich möchte, daß Digitalradio langfristig ein Erfolg wird, muß sie dies eben ordnungspolitisch unterstützen. Es zeigt sich leider, daß reine Marktmechanismen *nicht* dazu führen, daß sich die technisch besten Lösungen durchsetzen. Insbesondere dann, wenn es Monopole oder, wie auf UKW, Oligopole gibt, die man erst einmal aufbrechen muss.
Ansonsten: Gut, daß es Leute wie Reinhard Müller gibt, die das Wagnis eingehen, auf DAB+ zu starten, ohne dabei die Finanzmittel eines großen Medienkonzerns zu haben (oder genau deshalb?).


@Ulrich Hilsinger
Ich kann Sie beruhigen, wir haben keinen großen Medienkonzern im Hintergrund der zu mit Geld zu........ . Desshalb sind die Verbreitungswege die man in betracht zieht, immer eine kalkulatorische Sache. Was nützt es den Zuhörern und mir, wenn ich sage mir egal welche Kosten das verursacht, wenn ich Pleite bin sperre ich halt zu. Das ist nicht meine Art und dazu mache ich zu gerne Radio und genau so ein Radio dass man in keine Schublade stecken kann.

Das Wagnis das man eingeht muß auch berechenbar und überschaubar sein. Ich möchte auf jeden Fall nicht zu den Sendern gehören die gleich wieder dicht machen müssen, weil sie zuviel gewagt und sich übernommen haben.

Erfolg setzt auch eine gewisse nüchternheit voraus, nicht alles auf einmal zu wollen.

Wie ich schon mal bermerkt habe, jede Firma muss sich rentieren. Man kann nicht nur Kosten verursachen, mann muß diese auch begleichen. Und das geht bekanntlich nur wenn man auch was ein nimmt, oder einen Geldgeber hat oder selber mehr als genug Kohle hat.

Ich habe keine Geldgeber und selber ersticke ich auch nicht im Geld.

Ich denke wie wir sie Sache angehen ist in Ordnung. Und wie gesagt, es soll auch nicht nur bei einer Testabstrahlung in Hessen bleiben.

In Bayern herrscht zudem auch noch der Jugendwahn was die genehmigungen betrifft. Jeder Sender der nicht die Zielgruppe Kinder und Jugendlichen erreicht, hat Probleme Lizenzen zu bekommen (2005 erster Versuch über die BLM, ablehnungsgrund: Sie treffen nicht die Werberelevante Zielgruppe) oder Übertragungskapazitäten.

Von einer Medienvielfalt kann man bei genauerem Betrachten der Radioangebote in Bayern weis gott nicht sprechen.

Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass sich da mal bald was ändert.

von ReinhardMüller - am 11.07.2012 23:30
Zitat
Wiesbadener
Zitat
ReinhardMüller
Hessen bleibt als Verbreitungsgebiet interesant und was die Kosten betrifft, die sind sogar überschaubar. Dennoch ohne Re-Finanzierung lohnt es sich nach wie vor nicht. Warum gehen den die Sender so zögerlich auf DAB+, der Grund liegt wohl darin, dass man noch zu wenige Hörer erreicht.


Und da haben wir es wieder, das Problem der Henne mit dem Ei. Wie schon in den 20 Jahren DAB-History in Deutschland zuvor. Die Radiosender wollen in das Medium nicht investieren, weil es zu wenig potenzielle Hörer gibt. Die Radiohörer umgekehrt sind mit dem Kauf der Geräte zurückhaltend, weil es zu wenig interessante Programme gibt. Irgendwann muss jemand den Mumm haben und sagen "egal, so lange es uns finanziell nicht ruiniert machen wir mit".

So schön diese Testausstrahlungen auch sind, bei den Hörern sind sie eher kontraproduktiv, was das Thema DAB angeht. Das hatte man damals eindrucksvoll am Fall sunshine live in Rheinland-Pfalz gesehen: Als der Sender den Testbetrieb wieder beendet hatte (als es anfing richtig Kohle zu kosten), war das Thema DAB bei vielen unten durch. Das bekommt der Sender zum Teil heute noch zu spüren. Man sendet zwar im Bundesmuxx, aber viele weigern sich ein Empfangsgerät anzuschaffen, wegen der Befürchtung es könnte in Zukunft doch schon wieder Schluss sein (zumindest habe ich schon solche Postings auf Facebook gelesen).

Was Antenne 50Plus angeht: Ich mag das Programm, weil es völlig unangepasst ist, auch wenn ich nicht unbedingt auf Schlager stehe. Aber was da läuft ist erste Sahne: Songs z.B. von Juliane Werding, die ich noch nie hörte. Und dann auch die Schiene mit 80er-Maxis am Abend, klasse! Sicher, einiges ist noch verbesserungswürdig (ich vermisse Moderation, und die Jingles sind sehr amateurhaft und erinnern eher an meine alte Piratensender-Zeit), aber der Sender ist eine erfrischende Alternative im Formatradio-Dschungel.

Hoffentlich wird man in ein paar Jahren nicht über Sie als "Heuschrecke" oder "Wulffer" reden, der alle kostenlose oder Teaser-Angebote annimmt (was kommt nach Astra und DAB+ als nächstes - DVB-T-Radio? Kurzwelle?) um dann wieder schnell zu verschwinden. Wie erwähnt: So was kann sich bei den gerade gewonnenen Hörern auch sehr negativ aufs Image auswirken.


Wir sind uns über die Art der Jingles noch nicht einig. In naher Zukunft wird es aber neue geben.

Mehr Moderierte Sendungen ist auch mein Anspruch. Auch hier wird sich noch in diesen Jahr was bewegen. Zumindest werden Moderierte Sendungen hinzukommen.

Und vielen Dank für die guten Worte zum Musikprogramm.

von ReinhardMüller - am 11.07.2012 23:43
Zitat
ReinhardMüller
Zitat
Wiesbadener
Zitat
ReinhardMüller
Hessen bleibt als Verbreitungsgebiet interesant und was die Kosten betrifft, die sind sogar überschaubar. Dennoch ohne Re-Finanzierung lohnt es sich nach wie vor nicht. Warum gehen den die Sender so zögerlich auf DAB+, der Grund liegt wohl darin, dass man noch zu wenige Hörer erreicht.


Und da haben wir es wieder, das Problem der Henne mit dem Ei. Wie schon in den 20 Jahren DAB-History in Deutschland zuvor. Die Radiosender wollen in das Medium nicht investieren, weil es zu wenig potenzielle Hörer gibt. Die Radiohörer umgekehrt sind mit dem Kauf der Geräte zurückhaltend, weil es zu wenig interessante Programme gibt. Irgendwann muss jemand den Mumm haben und sagen "egal, so lange es uns finanziell nicht ruiniert machen wir mit".

So schön diese Testausstrahlungen auch sind, bei den Hörern sind sie eher kontraproduktiv, was das Thema DAB angeht. Das hatte man damals eindrucksvoll am Fall sunshine live in Rheinland-Pfalz gesehen: Als der Sender den Testbetrieb wieder beendet hatte (als es anfing richtig Kohle zu kosten), war das Thema DAB bei vielen unten durch. Das bekommt der Sender zum Teil heute noch zu spüren. Man sendet zwar im Bundesmuxx, aber viele weigern sich ein Empfangsgerät anzuschaffen, wegen der Befürchtung es könnte in Zukunft doch schon wieder Schluss sein (zumindest habe ich schon solche Postings auf Facebook gelesen).

Was Antenne 50Plus angeht: Ich mag das Programm, weil es völlig unangepasst ist, auch wenn ich nicht unbedingt auf Schlager stehe. Aber was da läuft ist erste Sahne: Songs z.B. von Juliane Werding, die ich noch nie hörte. Und dann auch die Schiene mit 80er-Maxis am Abend, klasse! Sicher, einiges ist noch verbesserungswürdig (ich vermisse Moderation, und die Jingles sind sehr amateurhaft und erinnern eher an meine alte Piratensender-Zeit), aber der Sender ist eine erfrischende Alternative im Formatradio-Dschungel.

Hoffentlich wird man in ein paar Jahren nicht über Sie als "Heuschrecke" oder "Wulffer" reden, der alle kostenlose oder Teaser-Angebote annimmt (was kommt nach Astra und DAB+ als nächstes - DVB-T-Radio? Kurzwelle?) um dann wieder schnell zu verschwinden. Wie erwähnt: So was kann sich bei den gerade gewonnenen Hörern auch sehr negativ aufs Image auswirken.


Wir sind uns über die Art der Jingles noch nicht einig. In naher Zukunft wird es aber neue geben.

Mehr Moderierte Sendungen ist auch mein Anspruch. Auch hier wird sich noch in diesen Jahr was bewegen. Zumindest werden Moderierte Sendungen hinzukommen.

Und vielen Dank für die guten Worte zum Musikprogramm.


Da wünsch ich Ihnen alles Gute und hoffe, dass man noch viel von Ihnen hören wird. Und wenn DAB erstmal nur wenige Hörer hat und es sich finanziell nicht rechnet, notfalls im Regelbetrieb erstmal nur mit 32 kbit Mono senden. Reicht für die meisten der bisher verkauften portablen Radios, die ohnehin kein Stereo können, völlig aus.

von Wiesbadener - am 12.07.2012 08:23
BLM Medienrat am 19. Juli:

http://www.blm.de/de/pub/aktuelles/medienrat/ergebnisse/sit_11_12.cfm


1) Antenne Bayern

"Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat in seiner Sitzung am 19. Juli 2012 das landesweite UKW-Angebot „Antenne Bayern“ der Anbietergesellschaft Antenne Bayern GmbH & Co. KG um vier Jahre verlängert sowie die Verbreitung des Programms im landesweiten DAB-Versorgungsgebiet bis 31.10.2019 genehmigt. Weiterhin wurde die bundesweite Verbreitung von „Antenne Bayern“ über Satellit um vier Jahre verlängert.

Unter der Voraussetzung, dass die Bayern Digital Radio GmbH das neue Multiplexer-System wie geplant in Betrieb nimmt, soll die digitale Verbreitung über DAB+ spätestens zum 01.09.2012, ansonsten bis spätestens zum 01.10.2012 aufgenommen werden."

http://www.digitalradio-plattform.de/news-details/antenne-bayern-auf-digitalradio/


2) Radio Galaxy

"Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat in seiner Sitzung am 19. Juli 2012 die Genehmigung des landesweiten Digitalradio-Angebots Radio Galaxy der Digitaler Rundfunk Bayern GmbH & Co. KG bis zum 31.10.2018 verlängert. Im Falle einer maßgeblichen Änderung der Inhaber- und Beteiligungsverhältnisse bleibt der Widerruf der Genehmigung vorbehalten.

Das Programm von Radio Galaxy richtet sich an Jugendliche und junge Erwachse-ne der Zielgruppe von 14 – 29 Jahren. Galaxy versteht sich als Musikradio mit einem Young-CHR-Format, der musikalische Schwerpunkt liegt bei Black Music und Hip-Hop. Der Sender positioniert sich mit der Aussage „Nur die beste neue Musik!“. Die Inhalte des Wortprogramms werden zielgruppengerecht aufbereitet und von jungen Moderatoren und Redakteuren vermittelt. Die Themen stammen aus den Bereichen Musik und Entertainment, Lifestyle, Freizeit und Medien.
Ab 1. August 2012 soll Radio Galaxy in DAB+ ausgestrahlt werden."

http://www.digitalradio-plattform.de/news-details/genehmigung-fuer-radio-galaxy/


3) Lokalradio München (UKW und DAB+)

"Das Programmangebot über Digitalradio wächst in München weiter. Der Medienrat BLM hat die Ausstrahlung neuer Programme in DAB+ bis 30.04.2015 genehmigt. Lizenziert wurden Radio Energy München, Radio Arabella, 95,5 Charivari Radio, Lora, Radio Feierwerk, Net.FM, Christliches Radio München und afk M94,5 München. Die digitale Verbreitung (Band III, Block 11 C) soll spätestens am 30.11.2012 beginnen."

http://www.digitalradio-plattform.de/news-details/enormer-schub-fuer-programmangebot-in-muenchen/


4) Lokalradio Nürnberg (UKW und DAB+)

"Nürnberg kann sich über neue Digitalradio-Programme freuen. Der Medienrat der BLM hat folgende Lizenzen für die Versorgung im Digitalradio-Standard DAB+ bis 30.04.2015 vergeben: Hit Radio N1, Radio F, Jazztime Nürnberg, Radio Gong Nürnberg, Radio Charivari, StarFM, Radio Z und afk max. Die digitale Verbreitung (Band III, Block 10 C) soll spätestens am 31.10.2012 beginnen. Die Lizenzen von Energy Nürnberg und VilRadio wurden entsprechend verlängert."

http://www.digitalradio-plattform.de/news-details/medienrat-lizenziert-neue-programme-fuer-nuernberg/

von Manfred Z - am 19.07.2012 18:07
Zitat
Kohlberger91
Zitat
radio bino
Zitat
Kohlberger91
Zitat
radio bino
Ich würde bei Lokalsender eher auf DAB+ verzichten und weiterhin nur auf UKW senden. Sehe für Lokalsender (außer in Großstädten) eigentlich kein Sinn dahinter.

Wie z.B. würde man sich DAB+ für die Nördliche Oberpfalz vorstellen? Radio Ramasuri alleine in einen Muxx?


vielleicht sollte man die Oberpfalz "bezirke" zusammenlegen auf einen Kanal...

Programme:

BR 1 Opf./Niederb.
BR 2 Opf./Niederb.
Radio Ramasuri
Radio Charivari Ostbayern
Gong FM
Radio Galaxy [was ich für blödsin halte, da ja berreichts schon im landeskanal 12D->10D]
ego fm [falls es mit 12D bzw. 10D nix wird]


Blödsinn wäre es mit Galaxy in den Lokalmuxxen nicht, da sich ja die Galaxy-Programme die man auf UKW empfängt von den Landesweiten Galaxy-Programm unterscheiden.
So laufen auf die Galaxy-Stationen auf UKW immer von 15 - 19 Uhr Lokale Fensterprogramme. Auch werden in der Morgensendung Lokale Informationen eingestreut die man auf den Landesweiten Galaxy-Programm nicht hat.


die man im landesweiten programm auch machen könnte ;)

bestehen meisten nur aus lokaler werbung und paar infos über kino, veranstahltung, diese einspielungen könnte man auch im hauptprogramm machen ;)

z.B so:

13.00 - 13.30 uhr Lokalinfos für Oberpfalz [Amberg/Weiden/Schwandorf]
13.30 - 14.00 uhr Lokalinfos für Oberfranken [Bayreuth/Hof/Coburg/Bamberg]
14.00 - 14.30 uhr Lokalinfos für mittel und unterfranken [Aschaffenburg/Ansbach]
14.30 - 15.00 uhr Lokalinfos für Niebayern [Ingolstadt, Landshut, Passau]
15.00 - 16.00 uhr Lokalinfos für Rosenheim, Oberbayern und Kempten
16.00 - 16.30 uhr Lokalinfos für Oberpfalz [Amberg/Weiden/Schwandorf]
16.30 - 17.00 uhr Lokalinfos für Oberfranken [Bayreuth/Hof/Coburg/Bamberg]
17.00 - 17.30 uhr Lokalinfos für mittel und unterfranken [Aschaffenburg/Ansbach]
17.30 - 18.00 uhr Lokalinfos für Niebayern [Ingolstadt, Landshut, Passau]
18.00 - 19.00 uhr Lokalinfos für Rosenheim,Oberbayern und Kempten


Zwischen 15 und 19 Uhr sind es aber keine Einspielungen sondern komplette Sendungen die in den Studios der jeweiligen Sendern produziert werden. Auch gibt es bei manchen Galaxy Stationen auch in Abendstunden komplett andere Sendungen als auf die übrigen Galaxy-Sendern da diese Sendungen dann von Jugendgruppen aus den jeweiligen Regionen gemacht werden. Im Prinzip ist das Landesweite Galaxy-Programm nur ein Ramenprogramm für die Lokalen Galaxy-Versionen.

Z.B. die Sendung "Jung FM" die nur auf Galaxy "Bamberg/Coburg" läuft

http://jungfm.netzcheckers.net/

Oder "Galaxy Rockbar" Die nur auf Galaxy "Ingolstadt" läuft

http://www.radio-galaxy.de/galaxy-cities/ingolstadt/sendungen/radio-galaxy-rockbar.html

von radio bino - am 23.07.2012 17:20
Zitat
radio bino

Zwischen 15 und 19 Uhr sind es aber keine Einspielungen sondern komplette Sendungen die in den Studios der jeweiligen Sendern produziert werden. Auch gibt es bei manchen Galaxy Stationen auch in Abendstunden komplett andere Sendungen als auf die übrigen Galaxy-Sendern da diese Sendungen dann von Jugendgruppen aus den jeweiligen Regionen gemacht werden. Im Prinzip ist das Landesweite Galaxy-Programm nur ein Ramenprogramm für die Lokalen Galaxy-Versionen.

Z.B. die Sendung "Jung FM" die nur auf Galaxy "Bamberg/Coburg" läuft

http://jungfm.netzcheckers.net/

Oder "Galaxy Rockbar" Die nur auf Galaxy "Ingolstadt" läuft

http://www.radio-galaxy.de/galaxy-cities/ingolstadt/sendungen/radio-galaxy-rockbar.html


dann macht man es halt so, weil nur für ne Stunde bis 2 Stunden ein anders programm und dann dann 22h das gleiche wie auf 10D bzw. 12D halte ich für unwirtschaftlich
jedenfalls lauft auf der 89,8 [weiden] immer nur ein 5-10 lokalblock von {radio Ramasuri gemacht} zwischen XX.35 bis xx.45 mit lokaler werbung, music und verandstahltunghinweißen WEN/Amberg, danach wird dann wieder mitten im "Hauptprogramm" aus Regensburg zugeschalten wieder..

so würde es auch gehen:

Radio Galaxy PM

13.00 - 14.00 uhr übernahme Galaxy Oberpfalz [Amberg/Weiden/Schwandorf]
14.00 - 15.00 uhr übernahme Galaxy Oberfranken [Bayreuth/Hof/Coburg/Bamberg]
15.00 - 16.00 uhr übernahme Galaxy für mittel und unterfranken [Aschaffenburg/Ansbach]
16.00 - 17.00 uhr übernahme Galaxy Niebayern [Ingolstadt, Landshut, Passau]
17.00 - 18.00 uhr übernahme Galaxy Rosenheim, Oberbayern und Kempten

Motags von 18-20 Uhr -> JungFM von R. Galaxy Hof
Montags von 20.00 - 21.00 -> Jung fm von R. Galaxy Coburg/Bamberg
Dienstags von 19.00 - 21.00 -> RockBar von R. Galaxy Ingolstadt
Samstag von 16.30 - 17.00 -> Make my Friday von R. Galaxy Ingolstadt
usw... jeden tag währe eine andere Galaxy-vieson zustädig...

aber vielleicht ist es wirklich besser wenn man die lokalen viesonen aufschaltet auf die lokalen känale, aber dann braucht man Galaxy auf 12D bzw. 10D nicht mehr, würde überflüsig und könnte runder von 12D/10D und dafür ego fm rauf ;)

das Hauptprgramm sendet dann nur noch im internet und versorgt die lokalen-vieson... ;)

2x Galaxy auf DAB wo ca. 22h gleich sind, finde ich als platz verschwendung, dann lieber ego fm rauf ;)

von Kohlberger91 - am 23.07.2012 19:18
Zitat
Zwölf
@ Martyn
Die Chance, dass ausländische Programmanbieter, nochdazu anderssprachige, in einen bayerischen Lokalmux gehen, dürfte nahe 0 liegen. Möglich, dass es im bayerisch-österreichischem Grenzgebiet in ferner Zukunft einmal grenzüberschreitende Lokalmuxe geben wird (z.B. sehen Antenne Vorarlberg und Welle Außerfern das Allgäu jetzt schon fast als Teil ihres Sendegebiets an und andererseits gehört das Kleinwalsertal offiziell zum Sendegebiet von RSA der Allgäusender), aber an der Grenze zu Tschechien sehe ich da wenig Hoffnung.

Realistisch betrachtet halte ich es auch nicht für sonderlich wahrscheinlich das sich die tschechischen Sender an einem deutschen Boquet beteiligen, da hast su schon recht.

Rechtlich sähe ich aber keine Probleme. Die tschechischen Sender müssten einfach bei der BLM oder einer beliebigen anderen Deutschen Landesmedienanstalt erstmal eine bundesweite Zulassung ohne Frequenzzuweisung beantragen, und könnten sich anschliessend regulär in ganz Deutschland für Boquets bewerben. Da es in Grenzregionen eh nicht soviele lokale Intressanten gibt, sollten da genug CUs für anderssprachige Programme frei sein.

Das Kernproblem ist eben, das ein loakels DAB(+) Boquet gegenüber dem Status Quo schon irgendeinen Mehrwert haben sollte. Theortisch könnten das auch Spartenprogramme für Junge Hörer, oder auch ein volkstümlicheres Programm für Ältere Hörer, ... sein. Aber reine Playlistdudler bringen nichts, und für moderierte Programme die wirklich Geld kosten gibt es wohl hier nicht genug potentielle Hörer, gemessen an den Verbreitungskosten.

Und wenn man jetzt nur:

Bayern 1 Niederbayern/Oberpfalz -> schon via FM
Bayern 2 Niederbayern/Oberpfalz -> schon via FM
Charivari Regensburg -> schon via FM
Radio Ramasuri -> schon via FM
Unser Radio Regen
Gong FM Regensburg
Radio Galaxy Amberg/Weiden -> schon via FM und 12D

hätte, dann wäre der Mehrwert eigentlich sehr gering.

Zitat
Kohlberger91
Füllsender Fischerberg für Weiden usw... währe noch sinvoll
und für die Neumarkter umgebung muss auch noch ein Sender denn lokal mux ausstahlen..

Für die Nördliche Oberpfalz, Fichtelgebierge und Bayreuth hätte ich eine eigene Region vorgesehen.

Grundnetzsender:
Ochsenkopf

Füllsender:
Selb*
Wunsiedel*
Tirschenreuth*
Weiden-Fischerberg
Eschenbach
* (oder alternativ Dylen als zweiten Grundnetzsender)

Zitat
Kohlberger91
Das programm "unser Radio" ist für Niederbayern und somit kommt es in denn Niederbayerischen mux

Das wäre aber für den Landkreis Regen funktechnisch eine absolute Herausforderung.

Denn vom Grundnetzsender Brotjacklriegel profitiert der Landkreis Regen kaum. Und der Geiskopf versorgt auch nur Teisnach, Rohmannsfelden und Regen brauchbar. Im nördlichen und östlischen Landreis Regen kommt man um den Hohen Bogen nicht herum.

Die zwei einzigen Möglichkeiten wären dann entweder eingenes Landkreis Regen Boquet, oder aber man müsste das ganze Niederbayern Boquet zusätzlich über den Hohen Bogen abstrahlen.

Deshalb denke ich wäre es eine taktisch ganz gut, den Landkreis Regen der Region Cham-Schwandorf-Amberg anzuschliessen. Den der Landreis Regen braucht ja nur die Regener Version von Unser Radio, und die passt ja noch locker ins Boquet. Ein spezielles Jugendprogramm für die Region Regen gibts eh nicht.

von Martyn136 - am 24.07.2012 20:59
Zitat
Martyn136
Zitat
Zwölf
@ Martyn
Die Chance, dass ausländische Programmanbieter, nochdazu anderssprachige, in einen bayerischen Lokalmux gehen, dürfte nahe 0 liegen. Möglich, dass es im bayerisch-österreichischem Grenzgebiet in ferner Zukunft einmal grenzüberschreitende Lokalmuxe geben wird (z.B. sehen Antenne Vorarlberg und Welle Außerfern das Allgäu jetzt schon fast als Teil ihres Sendegebiets an und andererseits gehört das Kleinwalsertal offiziell zum Sendegebiet von RSA der Allgäusender), aber an der Grenze zu Tschechien sehe ich da wenig Hoffnung.

Realistisch betrachtet halte ich es auch nicht für sonderlich wahrscheinlich das sich die tschechischen Sender an einem deutschen Boquet beteiligen, da hast su schon recht.

Rechtlich sähe ich aber keine Probleme. Die tschechischen Sender müssten einfach bei der BLM oder einer beliebigen anderen Deutschen Landesmedienanstalt erstmal eine bundesweite Zulassung ohne Frequenzzuweisung beantragen, und könnten sich anschliessend regulär in ganz Deutschland für Boquets bewerben. Da es in Grenzregionen eh nicht soviele lokale Intressanten gibt, sollten da genug CUs für anderssprachige Programme frei sein.

Das Kernproblem ist eben, das ein loakels DAB(+) Boquet gegenüber dem Status Quo schon irgendeinen Mehrwert haben sollte. Theortisch könnten das auch Spartenprogramme für Junge Hörer, oder auch ein volkstümlicheres Programm für Ältere Hörer, ... sein. Aber reine Playlistdudler bringen nichts, und für moderierte Programme die wirklich Geld kosten gibt es wohl hier nicht genug potentielle Hörer, gemessen an den Verbreitungskosten.

Und wenn man jetzt nur:

Bayern 1 Niederbayern/Oberpfalz -> schon via FM
Bayern 2 Niederbayern/Oberpfalz -> schon via FM
Charivari Regensburg -> schon via FM
Radio Ramasuri -> schon via FM
Unser Radio Regen
Gong FM Regensburg
Radio Galaxy Amberg/Weiden -> schon via FM und 12D

hätte, dann wäre der Mehrwert eigentlich sehr gering.

Zitat
Kohlberger91
Füllsender Fischerberg für Weiden usw... währe noch sinvoll
und für die Neumarkter umgebung muss auch noch ein Sender denn lokal mux ausstahlen..

Für die Nördliche Oberpfalz, Fichtelgebierge und Bayreuth hätte ich eine eigene Region vorgesehen.

Grundnetzsender:
Ochsenkopf

Füllsender:
Selb*
Wunsiedel*
Tirschenreuth*
Weiden-Fischerberg
Eschenbach
* (oder alternativ Dylen als zweiten Grundnetzsender)

Zitat
Kohlberger91
Das programm "unser Radio" ist für Niederbayern und somit kommt es in denn Niederbayerischen mux

Das wäre aber für den Landkreis Regen funktechnisch eine absolute Herausforderung.

Denn vom Grundnetzsender Brotjacklriegel profitiert der Landkreis Regen kaum. Und der Geiskopf versorgt auch nur Teisnach, Rohmannsfelden und Regen brauchbar. Im nördlichen und östlischen Landreis Regen kommt man um den Hohen Bogen nicht herum.

Die zwei einzigen Möglichkeiten wären dann entweder eingenes Landkreis Regen Boquet, oder aber man müsste das ganze Niederbayern Boquet zusätzlich über den Hohen Bogen abstrahlen.

Deshalb denke ich wäre es eine taktisch ganz gut, den Landkreis Regen der Region Cham-Schwandorf-Amberg anzuschliessen. Den der Landreis Regen braucht ja nur die Regener Version von Unser Radio, und die passt ja noch locker ins Boquet. Ein spezielles Jugendprogramm für die Region Regen gibts eh nicht.


würde mich nicht gefallen
dann würde Radio Ramasuri und Galaxy WEN/AM aufgeteilt in Nördliche Oberfalz/Fichtelgebierge mux und "Cham-Regensburg-Schwandorf Amberg" mux-kanal und warscheinlich würde am ochsenkopf dann nur die BR 1 Nord BR 1 Oberfanken vieson verbeitet, und dann hätte man wieder das falsche lokalprogramm für Weiden


gong fm wird ja auch oft bei uns gehört... somit währe ein einhaltlicher Oberpfälzer mux besser!
von mir aus auch das "unser radio" mit dazu...

von Kohlberger91 - am 24.07.2012 21:10
Zitat
Kohlberger91
Zitat

Das ist so ein Beispiel. BR 1 N-By/Obpf wäre in zwei verschiedenen Muxen vertreten. Wir wissen doch alle, daß das bei vielen heute auf dem Markt befindlichen Geräten, auch für den mobilen Einsatz, nicht optimal gelöst ist (nicht unbedingt der stärkste Mux wird gewählt, sondern irgendeiner nach irgendeiner Regel, je nach Produkt).

Und schon in diesem Beispiel muß das Programm zwei verschiedenen Muxen zugeführt werden. Unnötiger Mehraufwand, kein Vorteil für den BR -> wird so nicht kommen.


Das Problemm hat man doch nur wenn 1:1 das gleiche mux-parket ist [sehe denn Deutschland-mux 5A->5C] ausgestahlt wird.

Das Beispiel Baden-Württemberg (11B anderer Mux als 8D/9D) zeigt leider, daß dem nicht so ist. Auch mit dieser Situation kommen viele Endgeräte nicht zurecht.

Zitat
DigiAndi
Meine Vision von Bayern 1 wäre nach wie vor:
-Bayern 1 Oberbayern auf 11D, da flächenmäßig größtes Regionalprogramm. Damit wäre auch ein durchgehendes Hören von Bayern 1 beim Autofahren möglich (Empfänger muss nicht Ensembles wechseln)
-Die anderen Regionalprogramme in die jeweiligen Lokalmuxe

Ich will gar nicht dran denken, wenn die vier Programme von 12D noch auf 11D kommen und weiter die Bitraten gedrückt werden müssen. Würde man vier der fünf Bayern 1-Programme von 11D runter nehmen, wären wunderbare Bitraten in DAB+ für alle Programme möglich.


Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr sehe ich auch, daß die derzeitige Lösung "suboptimal" ist.

Nur mal so als Idee:

- Bayern 1 OBB und Bayern 3 könnte man problemlos auf DAB+ umstellen; die DAB-Alt-Gerätebesitzer schauen zwar in die Röhre, haben ihre Programme aber immernoch auf UKW.
- Die Bayern-1-Regionalisierung könnte man wie bei 90elf dynamisch realisieren.
- Die musiklastigen "nur-DAB"-Progamme ON3radio und Bayern Plus sollte man auf 11D weiter in DAB-alt ausstrahlen - als Mehrwert auch für die DAB-Altgerätenutzer.

Basierend auf den Erfahrungen bei anderen ÖRs (z.b. HR2) käme folgende Konfiguration in Frage - erstmal ohne Bayern 1:
Bayern 2 Süd: 144 kbit/s DAB+
Bayern 2 Plus: 80 kbit/s DAB+
Bayern 3: 80 kbit/s DAB+
BR Klassik: 144 kbit/s DAB+
B5 Aktuell: 40 kbit/s DAB+ mono!
B5 Plus: 32 kbit/s DAB+ mono!
BR Verkehr: 32 kbit/s DAB+ mono
ON3Radio: 128 kbit/s DAB-alt
Bayern Plus: 128 kbit/s DAB-alt
Macht in Summe bis dahin 808 kbit/s. Die verbleibenden 320 kbit/s könnte man wie folgt aufteilen:
B1: 144 kbit/s DAB+ ; die regionalen B1 sind wie bei 90elf Subkanäle.
176 kbit/s bleiben für programmbegleitende Zusatzinformationen oder temporäre Erhöhungen der Datenraten auf anderen Programmen übrig, solange B1 nicht regionalisiert wird. Diese dynamische Zuweisung gibts ja auch schon beim Bundesmux.
Während der Regionalisierung:
B1 OBB: 64 kbit/s DAB+
B1 MOF: 64 kbit/s DAB+
B1 MF: 64 kbit/s DAB+
B1 N/O: 64 kbit/s DAB+
B1 S: 64 kbit/s DAB+
.. natürlich läßt sich da noch weiter jonglieren. Und natürlich wird es arg eng beim BR, das ist nicht wegzudiskutieren. Nur: Die Lokalmux-Option sehe ich momentan wirklich nur in München.

von DH0GHU - am 24.07.2012 22:04
Zitat
RheinMain701
Die Deutschen sind einfach viel zu zurückhaltend mit Einsprüchen. Jeder, der an der Grenze zu Frankreich lebt, kennt das: die Franzosen dürfen deutsche Sender im Sendegebiet stören soviel sie wollen, aber wehe ein deutscher Sender kommt auch nur in die Nähe der französischen Grenze. Die Schweiz ist nicht anders.


Um Einspruch einlegen zu können, müssen mehrere Bedingungen gegeben sein:
- Die "gestörte" Frequenz muss dem Gestörten im betroffenen Gebiet zugewiesen sein.
- Der Störpegel muss bestimmte Mindestpegel überschreiten, um relevant zu sein.

Zugewiesen werden Frequenznutzungen auf Konferenzen, Stichwort GE06.
Wenn 7D dort nicht an D zugewiesen wurde, kann man schon mal keinen Einspruch gegen CH erheben. Wenn 7D an D und an CH zugewiesen wurde, waren wohl beide mit der kollisionsträchtigen Zuweisung einverstanden.
Nur wenn das nicht der Fall war, 7D also "hinterher" koordiniert wurde, ist ein Einspruch aus CH berechtigt - aber nur dann begründbar, wenn die Störpegel im Einzugsbereich von 7D SMC zu hoch sind. Dies ist nur der Fall, wenn sie südlich des Bodensees und Rheins zu hoch sind. Was im Allgäu oder auf der Alb passiert, interessiert de jure keinen Menschen - außer uns.

Was nun den Vergleich mit UKW und D/F betrifft: Da kann ich aus jahrzehtelanger persönlicher Erfahrung (mein Erstwohnsitz war bis 2008 Kehl und ist heute noch mein Zweitwohnsitz) bestätigen, dass Overspill aus Frankreich wirklich nur in direkter Nähe beispielsweise zum Port du Rhin relevant ist. Wenige km von der Grenze entfernt sind die Privaten aus Strasbourg nicht mehr vernünftig zu hören, entsprechend können sie auch nicht mehr stören.
Es gibt eine Hand voll Ausnahmen: Die Radio-France-Grundnetzsender-Standorte (im Wesentlichen auch nur Donon, Nordheim und Belvedere) mit insgesamt 13(?) belegten Frequenzen.
Die restlichen "Funzelsender" fallen in D nicht ins Gewicht, auch wenn ein paar Funzeln erstaunlich weit reichen (St. Marie aux Mines, früher Obernai/Mont National, und 91,5/92,5 MHz aus dem Nordelsaß).
Umgekehrt haben allein schon mal folgende SWR-Standorte aus BW direkte optische Sicht fast ins ganze Elsaß: St. Chrischona[CH], Blauen, Feldberg, Totenkopf (nur SWR4), Brandenkopf, Hornisgrinde, Merkur, Wattkopf (nur SWR4), Ortssender im Nordelsaß ist z.B. auch Heidelberg. Von den genannten SWR-Standorten sind z.B. Blauen, Feldberg, Brandenkopf, Hornisgrinde und Merkur in Strasbourg ortssendertauglich. Während andere Grundnetzsender von Radio France in der Ecke nur mit viel Aufwand hörbar sind, sind zusätzlich einige Frequenzen von Standorten wie Donnersberg, Weinbiet, Kettrichhof, Königstuhl oder Raichberg im Raum Strasbourg selbst mit guten Autoradios noch problemlos hörbar.

Auch die Schweiz selbst muß sich nichts vorwerfen lassen: Es liegt einfach an der Topographie, dass finanzierbare UKW-Sendernetze (= kein teures Kleinzellenkonzept) nicht machbar sind. Beide Seiten müssen Sender auf Bergen betreiben, und die übertrahlen nunmal von Norden aus (Alb, Schwarzwald) bzw von Süden aus (Jura, Alpen) die relativ niedrigen Gebiete an Hochrhein und Bodensee. Dass am Bodensee-Nordurfer aus Norden fast nichts ankommt, verstärkt den Eindruck einer "alpinen Dominanz" - der Eindruck in der Nordschweiz dürfte aber ähnlich sein, gehen dort doch z.B. auch mindestens sämtliche süddeutsche Grundnetzsender, und viele Kleinsender aus CH liegen im Bergschatten.

von DH0GHU - am 29.07.2012 07:48
Da gebe ich Schwabinger vollkommen recht. Die Festplattendudler gehören einfach nicht auf DAB sondern sind im Internet 1000mal besser aufgehoben, da im Internet die Kapazität keine Rolle spielt. Ich wage es zu behaupten, dass jemand sich extra wegen RT1 inthemix sich kein DAB Radio kauft. Wenn das mit den Programmlichen Inhalt auf DAB nicht klappt hat DAB ja überhaupt keine Chance Foranzukommen ganz in gegen teil jeder sagt auf UKW gibt es ja viel bessere und Informatifere Programme, schließlich hat das Medium Radio auch einen Bildungsauftrag. Mann muss schleunigst soviel gescheide Programme auf DAB aufschalten, damit sich die Leute auch ein DAB Radio kaufen. Also EGO FM, MagicStar und Radio Teddy auf was wardet Ihr?? AUf den gestrigen Tag der ist schon weg. Die warten wirklich so lange mit der DAB aufschaltung bis DAB sowieso hinfälliig ist denn in den 4 Wänden hat ja DAB eigendlich keinerlei bedeutung, denn fast jeder hat heutzutage einen Internetanschluss mit dem man in die Weite Welt hineinlauschen kann und da braucht es einfach kein DAB mehr. Das einzige wo man noch DAB brauchen könnte wäre das Auto. Aber in ein bar jahren wenn das LTE Netz ausgebaut ist ist ja das Internet im Auto auch kein Problem mehr.
Mittlerweile gibt es sogar schon einen UMTS WLAN Router für das Auto.

Hier der Link: http://www.funkwerk-automotive.de/de/kommunikationsprodukte/wlan-router

Mit diesen Router kann man sich Radiostationen aus der ganzen Welt ins autoholen mittels Smart Phone oder es gibt ja auch Internetradioboxen. So eine kann man sich dann ins Handschuhfach stecken und Sender hören aus allen Herren Ländern. Ich schätze in 10 Jahren ist das Realität, dann hat nämlich jedes auto einen WLAN Router an Bord und dann braucht es einfach kein DAB mehr.

Ich werde mir auf jedenfall in zwei bis drei Wochen wenn ich von Ungarn wieder zuhause bin diesen Router in meinen Elch bzw. Auto einbauen lassen. Ich habe heute bereits schon eine passente Antenne gefunden aber leiter OHNE DAB aber das brauche ich ja dann nicht mehr. Dann höre ich Radio über das Internet auch in meinen Auto.

Einfach genial und klasse ich kann es schon gar nicht mehr erwarten, bis das teil Installiert ist.

Hier ist die Antenne jedoch leiter ohne DAB: http://products.hirschmann-car.com/SepiaPIMWeb/ProductCatalog?treepath=2_780_1055_795_319

Also wer keine lust mehr hat auf den scheiß auf DAB und UKW den kann ich diesen Router nur empfehlen.

Zitat
Schwabinger
Zitat
Ulrich Hilsinger
Glaubt ihr wirklich, dass es sich in einem regional begrenzten Verbreitungsgebiet wie Bayern mehr als eine handvoll Programme wird leisten können, eine ordentliche Nachrichtenredaktion zu betreiben?

Es gibt BLR und andere Anbieter... :confused:

Zitat

Was das betrifft, stehen hinter den Festplattendudlern größere Mutterkonzerne (Antenne Bayern, Hitradio RT.1), die auch für ihre Hauptprogramme Nachrichten produzieren und diese einfach parallel ausstrahlen könnten, oder die Nachrichten der BLM verwenden könnten ...

So ist es. Und dass on3 derzeit NULL (genauer nullkommanull) Bedeutung hat, liegt m. E. auch daran, dass da bis auf Festplatte gar nichts kommt und sich on3 deswegen nur gegen andere Internetradios behaupten muss. Und da gibt es zigfach bessere Festplattenplayer für die Zielgruppe.

Zitat
Chris4981
Nochmal - Inhalte werden hier NICHT diskutiert, nur Leistungen, Standorte und technische Änderungen.

Ohne INHALT keine Leistung. Und reine Festplattendudler bieten keinen Inhalt. Die fördern eher das AUS von Standorten. Und dann braucht es keine technische Änderungen mehr. Denn mit so reinen seelenlosen Festplattenstationen wie rt1inthemix, aber auch Energy (Bundesmux), die es nicht mal gebacken kriegen wenigstens gekaufte News einzuspielen (die sie eh einkaufen!), gräbt sich DAB+ wieder mal selbst das Grab. DAB+ soll ja mal UKW ablösen!
Und jetzt fragt euch mal ernsthaft: Wer von den "normalen" Hörern, der auch internetaffin ist, hat Interesse sich für ein Festplattenprogramm (das z. B. von Ostendorf m. E. wie eine heruntergekommene Dorfkirmesdisko daher kommt) ein NEUES RADIO zu kaufen und auf Stream zu verzichten? Wohl kaum einer.


von timichen - am 24.08.2012 17:32
Es ist unglaublich, was für einen STUSS ihr hier schreibt. Seid ihr denn nur noch BLÖD?

REGEL 1: Schließe nie von deinen Absichten und Gewohnheiten auf die Absichten und Gewohnheiten anderer!

Es gibt Situationen, wo JEDER Wortbeitrag stört, zum Beispiel bei der Arbeit im Büro. Und nicht jeder, der nebenbei etwas Musik hören will, hat solch ein Ding mit Knöpfen in den Ohren. (Ich jedenfalls nicht.)

Soweit zum OFF-TOPIC-Quark

----------------------------------------------------------------------------------------------------------

Anscheinend haben einige hier auch schon wieder vergessen, was die BLM so entschieden hat, ganz gewiss nicht, ohne vorher mit den Progranmmanbietern zu sprechen:

Kanal 12D, Zusammenfassung 2011:

Das Ergebnis der Ausschreibung von drei Kapazitäten zu 54 CU im Mai/Juni:

- „Antenne Bayern digital“
- „Antenne Bayern digital info“
- „Fantasy Bayern“ [später umbenannt: "Mega Radio"]
- „Radio Horeb“
- „Magic Star“
- „Absolut Relax“
- „egoFM“
- „rt.1 in the mix”
- „Bayerisches Kirchenradio”

Genehmigt wurden im Oktober (+ 2 dank Wechsel von "Rock Antenne" nach DAB+):

- „Antenne Bayern digital“
- „Antenne Bayern digital info“
- „Mega Radio (Bayern)“ [ex „Fantasy Bayern“]
- „Absolut Relax“
- „rt.1 in the mix”

sowie in den vier Lokalmuxen:

- „Magic Star“

Nicht berücksichtigt wurden:

- „Radio Horeb“ (da inzwischen als Nachrücker im Bundesmux)
- „egoFM“
- „Bayerisches Kirchenradio” (St. Michaelsbund e. V.)

----------------------------------------------------------------------------------

NEU 2012/13:

Aufschaltung bis spätestens 1. Oktober 2012 geplant
(nach Wechsel von "Radio Galaxy" nach DAB+
und Inbetriebnahme eines neuen Multiplexer-Systems):

- „Antenne Bayern (Hauptprogramm)“

Aufschaltung von zwei oder drei weiteren Programmen Anfang 2013
(nach Auszug von zwei Programmen des BR):

- ?
- ?
- ?

Da kann dann Magic Star in den Landesmux wechseln und egoFM aufgeschaltet werden - und das Kirchenradio - wenn sie dann noch wollen.

Oder es gibt im Herbst eine neue Ausschreibung. Zwangsweise wird kein Programm aufgeschaltet; es gelten auch beim Digitalradio die Gesetze der Marktwirtschaft. Und geschenkt gibt es nichts.

von Manfred Z - am 25.08.2012 08:29
Zitat
Manfred Z
Es ist unglaublich, was für einen STUSS ihr hier schreibt. Seid ihr denn nur noch BLÖD?

REGEL 1: Schließe nie von deinen Absichten und Gewohnheiten auf die Absichten und Gewohnheiten anderer!

Es gibt Situationen, wo JEDER Wortbeitrag stört, zum Beispiel bei der Arbeit im Büro. Und nicht jeder, der nebenbei etwas Musik hören will, hat solch ein Ding mit Knöpfen in den Ohren. (Ich jedenfalls nicht.)

Soweit zum OFF-TOPIC-Quark

----------------------------------------------------------------------------------------------------------

Anscheinend haben einige hier auch schon wieder vergessen, was die BLM so entschieden hat, ganz gewiss nicht, ohne vorher mit den Progranmmanbietern zu sprechen:

Kanal 12D, Zusammenfassung 2011:

Das Ergebnis der Ausschreibung von drei Kapazitäten zu 54 CU im Mai/Juni:

- „Antenne Bayern digital“
- „Antenne Bayern digital info“
- „Fantasy Bayern“ [später umbenannt: "Mega Radio"]
- „Radio Horeb“
- „Magic Star“
- „Absolut Relax“
- „egoFM“
- „rt.1 in the mix”
- „Bayerisches Kirchenradio”

Genehmigt wurden im Oktober (+ 2 dank Wechsel von "Rock Antenne" nach DAB+):

- „Antenne Bayern digital“
- „Antenne Bayern digital info“
- „Mega Radio (Bayern)“ [ex „Fantasy Bayern“]
- „Absolut Relax“
- „rt.1 in the mix”

sowie in den vier Lokalmuxen:

- „Magic Star“

Nicht berücksichtigt wurden:

- „Radio Horeb“ (da inzwischen als Nachrücker im Bundesmux)
- „egoFM“
- „Bayerisches Kirchenradio” (St. Michaelsbund e. V.)

----------------------------------------------------------------------------------

NEU 2012/13:

Aufschaltung bis spätestens 1. Oktober 2012 geplant
(nach Wechsel von "Radio Galaxy" nach DAB+
und Inbetriebnahme eines neuen Multiplexer-Systems):

- „Antenne Bayern (Hauptprogramm)“

Aufschaltung von zwei oder drei weiteren Programmen Anfang 2013
(nach Auszug von zwei Programmen des BR):

- ?
- ?
- ?

Da kann dann Magic Star in den Landesmux wechseln und egoFM aufgeschaltet werden - und das Kirchenradio - wenn sie dann noch wollen.

Oder es gibt im Herbst eine neue Ausschreibung. Zwangsweise wird kein Programm aufgeschaltet; es gelten auch beim Digitalradio die Gesetze der Marktwirtschaft. Und geschenkt gibt es nichts.



Allerdings setzt die BLM schon ganz geschickt Anreize, wonach die Verlängerung von UKW wesentlich besser klappt, wenn man sich auch für DAB bewirbt.

von RudiP - am 25.08.2012 10:00
Zitat
Scrat
Zitat
Kohlberger91
Nürnberg könnte mit 5C / 11D auch in frage kommen, DVB-T Nürnberg geht in Amberg mit Außenantennen teilweiße recht gut [wo man alt gerrade ist] auch soll Star fm 95,8 empfangbar sein


11D dann eher noch vom Dillberg. 5C geht bis knapp an die Landkreisgrenze Neumarkt-Amberg Sulzbach. Regensburg kommt durch fehlende Hindernisse ganz gut nach Amberg durch.

Du redest des weiteren von exponierten Standorten und DX Equipment, oder? Der Nürnberger FMT ist im Raum Amberg auf jeden Fall DX Empfang.

@xamsa:
UKW Leistung langsam verringern und Füllsender abschalten, dafür DAB schneller ausbauen. *hust*


sorry mein fehler, mit Nürnberg meinte ich denn Dillberg

Zitat
radio bino
Zitat
Scrat
Zitat
radio bino
Hier in Amberg bekomme ich 12D gerade mal mit 4 Balken rein obwohl der Rotbühl bei uns ja näher liegt.
Den 5C bekomme ich mit 10 Balken und den 11D mit 6 Balken.
Also wie gesagt, der Sender der eigentlich Amberg an nächsten liegt hat das schlechteste Empfangsergebnis.


Kommt halt nicht so gut wenn man nen fast 500m hohen Hausberg (Mariahilfberg) vor der Nase hat der das auf 380m gelegene Amberg regelrecht abschattet. Gute 12 km Luftlinie und mickrige 1kW geben der Sache dann den Rest.

Was mich etwas wundert ist das du 5C von der 50km entfernten Hohen Linie mit 10 Balken empfängst, den 11D nur mit 6 und ebenfalls von dort (und vielen anderen Standorten) abgestrahlten 12D nur mit 4. Alle drei Kanäle haben 10kW, da muss sich doch was beissen...


Warum ich den 5C besser rein bekomme weis ich nicht, ich kann nur sagen das es so ist.
Was den Rotbühl angeht so war das schon zu Analogen TV-Zeiten nicht berauschend. Mit Zimmer-Antenne tat man sich schon damals schwer die TV-Programme ordentlich zu empfangen. Meines Erachtens ist der Rotbühl für den Bereich Amberg einfach ungeeignet. Leider fällt mir auch nicht ein ob es ein Alternativstandort geben würde. Vielleicht direkt auf den Maria-Hilf-Berg. Immerhin sendet man ja von dort auch Radio Ramasuri und Radio Galaxy auf UKW.


Du meinst bestimmt denn Sender Eisberg.
Schon komisch das der Sender Rotbühl eigl. Sender Amberg heißt aber in Amberg selbt nicht zu empfangen ist.
Weil wenn der So schlecht geht in Amberg, sollte man sich später nicht doch überlegen für den lokal-mux und 11D auch vom Sender Eisberg zu senden oder wenn so kostenintensiv ist, einfach nur umsetzt auf andere Kanäle...

Da wird man wohl nicht um 4 Sender [Ochsenkopf, Rotbühl, Fischerberg, Eisberg] errum kommen um die Nördliche Oberpfalz gut versorgen so können. denn es nützt ja keinen, wenn nur 2 Sender [ochsenkopf/rotbühl] mit lokalmux und 11D in der luft sind aber in Neustadt/WN, Weiden und Amberg selbt nicht gut bis gar nicht zu empfangen sind...

von Kohlberger91 - am 13.10.2012 17:13
Man kann hoffen, dass sich zumindest in Regensburg und Würzburg in den nächsten paar Jahren schon mal was tut.
Was die Flächenregionen angeht könnte ich mir vorstellen, dass es nochmal zu Änderungen in den Kanalzuweisungen kommen wird. Beispielsweise ein einheitlicher Kanal für Unterfranken (und kein Extrakanal für Aschaffenburg) oder, wenn man sich überregional absprechen kann, eine andere Kanalordnung für das Gebiet des Allgäu-Muxes. Wenn im BW-Lokalmux in Ulm Donau3FM sendet, dann wäre es relativ sinnlos nur für das bayerische Lokalfenster extra in einem bayerischen Mux vom Grünten aufzuschalten, sondern da würde sich eine "90elf-Lösung" anbieten. Man müsste dann lediglich überlegen, wie man in ferner Zukunft Bayern 1 Schwaben in der Region anbietet (entweder als einzige Bayern1-Version im 11D lassen, den Augsburger 9C auf Ulm ausweiten, oder im Ulmer Regionalmux aufschalten) Auch bei hitradio rt.1 Südschwaben würde ich noch nicht sicher gehen, ob es der Region nach wirklich zum Allgäu kommen wird, oder dem Unternehmen nach in den Augsburger Mux gehen wird (evtl. mit Aufschaltung des 9C in Mittelneufnach; einziges Problem dabei wäre die mögliche Konfrontation mit dem Vorarlberger 9C). Bei dem Allgäumux könnte man dann überlegen ihn als "Allgäu-Bodenseemux" oder besser gesagt als "Allgäu-Vorarlbergmux" von den Standorten Grünten und Pfänder zu senden. RSA wird ohnehin ein Interesse daran haben auch im Lkr. Lindau empfangbar zu sein und die nicht sehr viel vielfältigere regionale Medienlandschaft in Vorarlberg (Antnene Vorarlberg, Radio Vorarlberg, Kronehit Vorarlberg und Proton) würde sich so auch leichter tun einen Lokalmux zu gestalten und somit in Österreich möglicher Weise eine Vorreiterrolle einzunehmen. (Der Grünten bringt für die Ösis ja auch den Vorteil, dass er das Kleinwalsertal mitversorgt, macht von daher also durchaus Sinn) Das brächte zusätzlich den Vorteil für Leute die in Bayerisch-Schwaben wohnen, dass das Risiko einer zeitnahen Kampfbelegung Augsburg - Vorarlberg unwahrscheinlicher würde. Die Beteiligung der österreichischen Programmanbieter hienge aber wahrscheinlich von der Entwicklung des österreichischen Bundesmuxes ab. Theoretisch könnte man in den "Allgäu-Bodenseemux" auch Bodensee-BW-Programme wie Seefunk oder Radio 7 mit aufnhemen, da sowohl Grünten als auch Pfänder weite Teile deren Sendegebiete versorgen. Bin mal gespannt wie sich das entwickeln wird, oder ob es dabei bleibt dass an den Landesgrenzen Schluss mit Mux-Belegungs-Kooperation ist.

von Zwölf - am 17.10.2012 12:01
Ich habe mir heute mal die Netzabdeckung des BR in Teilen des Grünten-Einzugsbereichs angeschaut.

Das erste vernünftige Signal bekam ich am Albaufstieg von Stuttgart her kommend kurz vorm Lämmerbuckeltunnel. Danach Vollausschlag.
Von der Albhochfläche bis Memmingen hatte ich dann erstmal egoFM auf 11B gehört, ab Memmingen wieder den BR-Mux.
Von dort über die A96 bis Landsberg einwandfreier Empfang (außer im Kohlbergtunnel). Auch auf der B17 ab Landsberg-West zuerst einwandfreier Empfang. Ab Hohenfurch bei recht hohem Signalpegel nur noch gestörter Empfang, im Großraum Schongau immer wieder einzelne Aussetzer. Ab Hohenpeißenberg bis Obersöchering (B472/B2/B472) massive Aussetzer trotz teils hoher Signalpegel.
Am Bahnübergang Huglfing habe ich mir das mal dank eines einfahrenden Zugs genauer angeschaut:
Am Pure Highway stand die detaillierte Balkenanzeige bei ca. 80%, Signal Quality aber an dieser Stelle nur bei ca. 60%.
Offensichtlich gibts da starke Störungen im SFN. Teilweise geht der BR-Mux auch dort nicht vernünftig, wo der Bundesmux einwandfrei funktioniert - zum Beispiel an dem kurzen Teilstück B2 vom Kreisverkehr B2/B472 bei Spatzenhausen bis Obersöchering, dort gehen nur ein paar Fetzen vom BR.
Das ging früher ohne Aussetzer,.

Grundsätzlich sind in der Region folgende Standorte empfangbar:
Grünten, Augsburg, Olympiaturm, Ismaning, Wendelstein, Gelbelsee.
Gelbelsee dürfte aber z.B. im Raum Hohenfurch keine Rolle spielen.
Dort ist mir das ganze ein Rätsel - allenfalls Gelbelsee verstößt dort gegen die SFN-Bedingungen; ist aber in der Region eigentlich zu schwach gegenüber den zwischen 54 und 85 km entfernten anderen genannten Sendern.

Die B472 ist laut empfangsprognose.de sogar versorgt - auch hier sind eigentlich bis auf Gelbelsee (der beim Bundesmux und bisher beim BR-Mux nicht störte) alle Sender in ähnlicher Entfernung - zwischen 55 und 74 km.

Meine Vermutung ist, dass entweder Wendelstein oder Grünten deutlichen "Vorlauf" haben, d.h. das Signal dort "verfrüht" abgestrahlt wird, um entlang der wichtigen Verkehsachsen (A8, A96) die Laufzeitbedingungen einzuhalten - das führt dann dort, wo Augsburg und München über Reflektionen stark sind, zu entsprechenden Problemen.

Soviel auch zu der Behauptung, der Hohe Peißenberg wäre für 11D nicht so wichtig - er würde die genannten Probleme auf den wichtigen Fernstrecken südlich der A96 komplett lösen, da er fast überall direkte Sicht bietet, und auch an allen potentiellen Reflektionspunkten dominieren würde. Vom Herzogstand aus wäre das beispielsweise nicht möglich.

von DH0GHU - am 31.10.2012 19:39
Zitat
Schwabinger
Zitat

Man müsste eigenlich auf UKW Programmsplitting betreiben. on3radio sollte auf den B5Aktuell frequnzen von 6 bis 21 Uhr und in der Übrigen Zeit dann B5 aktuell.


So schlecht ist der Gedanke gar nicht.
Der BR darf nur 5 (UKW-) Programme ausstrahlen. Welche, bleibt ihm überlassen.
Grundproblem: Im Gegensatz zu allen anderen Öffis leistet man sich 2 Kulturwellen (BR 2 und 4) und keine Jugendwelle. Für alles "nicht kulturelle" hat man dann noch 3 Ketten (andere Öffis haben dafür 4). Besetzt mit Bayern 1 und 3 und eben B5Aktuell. Letzteres ist ein Format aus den Zeiten vor dem Internet und der heutigen mobilen Technik mit Smartphones & Co.. Für dieses "Zwischeninformieren" im 15 MInutentakt am Radio ist das Bereithalten einer ganzen Senderkette Verschwendung. Und dass es sonntags auc h anders geht, zeigt sich ja am Programm.
Da aber B5 eine heilige Kuh ist, müsste der BR eine der Kulturwellen opfern um sein Schlagerproblem oder sein Jugendproblem gelöst zu bekommen.
Wenn der BR über den Tellerrand schauen würde und z. B. das DLR als gleichwertig anerkennen würde, könnte so ein "Opfern" von BR 2 machbar sein.
Aber es wird wohl nie soweit kommen. Zur Not sitzt der BR sein Schlagerproblem halt aus, bzw. bietet hierfür die Mittelwelle noch als Alternative zu DAB an. Das Jugendproblem hat der BR bisher auch regelrecht ausgesessen und mit dem Programmversuch on3 zementiert. Zumindest bis jetzt.

Bei so einem Splitting würde ja mehr MDR info als B5 aktuell laufen... :rolleyes:
Ich denke, dass das Format auch in Zeiten des mobilen Internets noch nicht überholt ist, denn das Internet muss bedient und gelesen werden, sonst hilft das gar nichts. Ins Auto setzen und schnell mal auf dem Weg zur Arbeit über das aktuellste unterrichtet werden geht da nicht. Auch wer mehrere Stunden unterwegs ist und aktuelle Ereignisse verfolgen möchte ist mit den anderen Programmen, die sich nur alle halbe oder ganze Stunde melden schlecht bedient und auch ständig Pause machen und im Smartphone nachschauen ist vielleicht auch keine gute Lösung.
Und das DRadio kann auch nicht Bayern 2 ersetzen; das meine ich weniger Inhaltlich sondern v.a. vom Netz her; DRadio ist in weiten Teilen Bayerns vollkommen unzureichend vertreten; und die Mittelwelle wäre auch nur in den wenigsten Regionen brauchbar empfangbar. Und warum soll dieser Kultursender aufgeben werden - für ein weiteres kommerzartiges Format? Was BR-Klassik angeht ist es genauso ein Kulturradio wie Bayern 1 oder Bayern 3, kann aber natürlich nicht Bayern 2 ersetzen.

von Zwölf - am 12.11.2012 17:50
OK, noch kurz OT bleiben...
Das Sampling im Audio-Bereich ist vergleichbar mit der Auflösung (Pixel) im Foto- oder Videobereich.
Ein Foto, mit einer 1 Megapixel-Kamera gemacht, kann ich später auch zu einem 10 Megapixel-Foto hochrechnen lassen.
Entscheidend ist dann das Hochrechnen / die Interpolation selbst - mit welchen Algorithmus, wie gut umgesetzt...
Wenn ich später noch 10-fach reinzoome, wird man immer erkennen, dass es eben kein echtes 10 Megapixel-Foto war.
Auch Fehler die vorher da waren, können später nicht ohne Spezialbehandlung verschwinden.

Noch was anderes: Wie sieht es aus, wenn man auf einem FullHD-Monitor eine Auflösung von 720p einstellt? Niemals so gut und scharf, wie 720p auf einem Monitor mit einer nativen 720p-Auflösung. Es gibt halt keine halbe oder drittel Pixel.

So ist´s auch im Tonbereich.

Wenn ich ein Programm wie Steinberg Wavelab einsetze, kann ich schon sehr hochwertig aus einem 44.1 kHz Track einen 48 kHz Track machen. Viele Freeware-Tools schaffen es nicht ansatzweise so gut.
Wenn ich dann später im neuen Format anfange, noch den Sound zu bearbeiten, kaschiere ich die schlechtere Quelle recht ordentlich und kann (nicht muss) ein besseres Ergebnis erzielen.

Eigentlich hat ein Wandeln immer Verluste zur Folge.
Ich käme nicht auf die Idee, freiwillig aus einem 44.1 kHz-Track einen 48 kHz-Track zu machen, oder umgekehrt.

War der Track jedoch vorher mit 196 kHz gesampelt, klingt es auch konvertiert (guter Konverter) zu 44.1 kHz nicht hörbar schlechter, als wäre es von vorne herein mit 44,1 kHz gesampelt gewesen.
Da lagen genug Informationen in der Quelle, die Auflösung war so groß, dass wenig interpoliert werden musste.

Ich weiß gar nicht, ob DAB+ 44.1 kHz ermöglicht. Auffällig ist jedoch, dass es noch keiner versucht hat. Man hört, sieht und liest immer nur von 32 oder 48 kHz.

Warum man im Studio bei einer Samplingrate (48 kHz) bleibt?
Da kann ich nur vermuten:
Ggf. ist die ganze Kette (viele Quellen, Mischer, Konverter uvm.) digital und arbeitet primär mit 48 kHz.
Auch Geräte in der Kette, die mit 96 kHz arbeiten, können verlustfrei mit 48 kHz umgehen, da exakt durch 2 Teilbar (wobei besser klingend als 48 kHz kann es dann natürlich nicht werden).
Hier passt wieder der Vergleich mit dem LCD-Computerbildschirm.
Ein Monitor mit der nativen Auflösung von 1920 x 1080 kann 960 x 540 schärfer und sauberer darstellen, als 1280 x 720.

Oft wird am Ende auch 48 kHz gebraucht (DVB-S, DVB-C,...), sowohl für den späteren Direktempfang als auch für eine Weiterverbreitung.
Je weniger gewandelt wird, desto besser für den Klang.
Lieber einmal hochwertig aus einem 44 kHz-Stück am Anfang 48 kHz machen, wenn die ganze Ketter später 48 oder 96 kHz braucht, als später hin- und her zu konvertieren oder minderwertig "on the fly".

von Matthias K. - am 20.11.2012 18:42
Zitat
Matthias K.
Deswegen frage ich mich, warum man für DAB+ nicht diese 44.1 kHz Samplingfrequenz eingeführt hat, die sich schon Jahrzehnte vorher bei der Audio-CD etabliert hat.
Es muss ja nicht gleich 48 oder gar 96 kHz sein.


Also zwischen 44,1 und 48 kHz dürfte wohl absolut kein hörbarer Unterschied sein. :confused:
Mal davon abgesehen, dürfte es auch völlig egal sein, ob man das Signal bei diesen niedrigen Bitraten (und bei DAB(+) gibt es nur niedrige Bitraten) vorher nochmal einem Resampling unterzieht.

Zitat
nürnberger
Bekommen Raduisender ihr Material dann auch schon mit 48khz angeliefert oder wird dann auch hochgesamplet?


Ich kann natürlich nicht für die vollständige Richtigkeit garantieren, aber das dürfte zumindest im öffentlich-rechtlichen Bereich bereits mit 48 kHz ankommen. Ob's nun auch so "aus den Plattenfirmen rauskommt", ist wieder eine andere Frage.

Zitat
Matthias K.
Oft wird am Ende auch 48 kHz gebraucht (DVB-S, DVB-C,...), sowohl für den späteren Direktempfang als auch für eine Weiterverbreitung.


Allerdings gab es die digitale Studiotechnik vor den digitalen Verbreitungswegen - und der erste digitale Verbreitungsweg (DSR) hatte sogar nur 32 kHz. ;)

Zitat
Winnie2
Die "krumme" Samplingrate 44,1 kHz ist weder im DAB noch im DVB-Standard für Audio vorgesehen.


DVB kann auch 44,1 kHz (soll nicht unbedingt heißen, dass es im Standard drin ist). Ein Programm auf Hotbird (müsste ein Radioprogramm der HRT oder von RTV Sovenija gewesen sein) hatte zumindest mal 44,1 kHz. Ich weiß aber nicht auswendig, ob das noch immer so ist.

Zitat
timichen
Also ich kann es gar nicht so recht glauben, dass die 44,1 kHz nicht in den DAB Standart implementiert wurden. Jeder billige MP3 Player kann 44,1 kHz abspielen. Das CD- ,MP3- , WMA und AAC format nutzt nämlich auch diese beliebten 44,1 kHz.


Doch, das kann schon sein, dass man 44,1 kHz nicht implementiert hat, da im Rundfunkbereich nunmal 48 kHz Standard sind.

Zitat
timichen
Das CD- ,MP3- , WMA und AAC format nutzt nämlich auch diese beliebten 44,1 kHz.


Also MP3s mit 48 oder 32 kHz kannst du gerne von mir haben. Dem Codec ist das egal. ;)

Zitat
timichen
DIe wenigsten können diese Frequenzgänge unterscheiden wenn man nicht gearde Audiophil begabt ist und jedes khz mehr an Klangqualität spurt.


Die wenigsten können 128 kBit/s MP3 von einer CD unterscheiden. Traurig, aber leider wahr.

von DigiAndi - am 20.11.2012 21:36
@ kkt
Ego & Magicstar hätten direkt am 1.1. auf 12D durchstarten können, die waren auf der Nachrückerliste haben aber abgelehnt. Warum sollten die sich also jetzt nochmal bewerben?

afk M94,5 sendet tatsächlich nicht mit EEP 3A, der Sender belegt 54 CUs, technisch wären 72 kbit/s bei EEP-3A möglich (so war es auch gegen 9:30), warum dann auf 96 kbit/s bei reduziertem Fehlerschutz umgestellt wurde? Will man nicht so weit ins Umland aber dafür mehr Datenrate?
[Edit] der Fehlerschutz bei M94,5 ist EEP-3B und nicht 4A[/Edit]

Muxxi zeigt den Protection Level nicht korrekt an (Mail an Carsten ist raus), der dabmon interessanterweise auch nicht (prot:3).
Protection Level 2 wird beim Dabmon aber korrekt angezeigt
http://moelter.net/~wm/dabmon/10eb.jpg

Charivari ist leiser als die anderen, ansonsten alle direkt in V1 ;-)

Ensemble: Muenchen (D073)
DAB-Time: Fri 2012/11/30, 23:19:32 (GMT+0100)

(e0d01073) PTY: 0
subchid:11 prot:3 bitrate: 48 packet data MobDat Muenchen

(e0d2106f) PTY: 0
subchid:11 prot:3 bitrate: 48 packet data JOURNALINE

afk M94.5 (1016) PTY: 11
subchid:15 prot:3 bitrate: 96 scids:0 scty: 63 (AAC) label: afk M94.5 [PAD]

ENERGY MUENCHEN (101a) PTY: 10
subchid:12 prot:3 bitrate: 80 scids:0 scty: 63 (AAC) label: ENERGY MUENCHEN [PAD]

95.5CharivariMUC (101b) PTY: 10
subchid:14 prot:3 bitrate: 80 scids:0 scty: 63 (AAC) label: 95.5CharivariMUC [PAD]

RADIO 2DAY (101d) PTY: 27
subchid:04 prot:3 bitrate: 80 scids:0 scty: 63 (AAC) label: RADIO 2DAY [PAD]

Radio Gong 96.3 (101e) PTY: 10
subchid:06 prot:3 bitrate: 80 scids:0 scty: 63 (AAC) label: Radio Gong 96.3 [PAD]

Gong Mobil DAB (1d16) PTY: 10
subchid:02 prot:3 bitrate: 80 scids:0 scty: 63 (AAC) label: Gong Mobil DAB [PAD]

LORA MUENCHEN (d01d) PTY: 3
subchid:03 prot:3 bitrate: 80 scids:0 scty: 63 (AAC) label: LORA MUENCHEN [PAD]

B1 Muenchen (d611) PTY: 27
subchid:08 prot:3 bitrate: 96 scids:0 scty: 63 (AAC) label: B1 Muenchen [PAD]

ARABELLA MUC (d78a) PTY: 27
subchid:13 prot:3 bitrate: 80 scids:0 scty: 63 (AAC) label: ARABELLA MUC [PAD]

* Magic Star * (da3a) PTY: 10
subchid:01 prot:3 bitrate: 72 scids:0 scty: 63 (AAC) label: * Magic Star * [PAD]

Digital Classix (dd1c) PTY: 12
subchid:07 prot:3 bitrate: 80 scids:0 scty: 63 (AAC) label: Digital Classix [PAD]

von mobi - am 30.11.2012 22:31
Zitat
DigiAndi

Zitat
Zwölf
Sehe den BR-Test eigentlich als einen der größten Mehrwerte des 11D.


Wo ist bei einer Testschleife der Mehrwert?

Es ist ja glaub ich nicht nur Wdh. Und wenn man nur mal gelegentlich ne Weile reinhört steht der Mehrwert im Vordergrund.

Zitat
DigiAndi
Zitat
Zwölf
Eine Kombination aus der 90elf-Methode und das rausnehmen von bestimmten Regionalversionen und durch eine andere Regionalversion ersetzen an bestimmten Standorten könnte man auch vielleicht auch noch ein bisschen was rausholen. (...) Lauter Fake-Regional-Testkanäle aufschalten und schauen ob das funktioniert (1/3 der CU für TestOber-/Mittelfranken (bayernweit), 1/3 der CU teilen sich TestMainfranken und TestOberbayern und 1/3 der CU teilen sich TestSchwaben und TestOstbayern)


Wie soll das funktionieren? Verstehe ich nicht so recht.

Die Idee geht erst mal auf die Möglichkeit zurück, einzelne Programme an bestimmten Standorten aus einem SFN zu nehmen bzw. durch andere zu ersetzen. Treffen 2 benachbarte Muxe mit unterschiedlicher Belegung aufeinander, so sind die betroffenen CU nutzlos. Was mir allerdings noch nicht ganz klar ist, ist der folgende modelhafte Fall:
An einem Ort ist Sender 1 Ortssender und Sender 2 noch stark genug um (zumindest als Einzelsender) noch aussetzerfrei gehört werden zu können.
Nun gäbe es folgende Programmbelegung:
Sender 1 ____Sender 2
Programm A__Programm A
Programm B__Programm C
(freie CU)_____Programm D
An dem Standort sind dann Programm A (auch im Übergangsgebiet zu S2 empfangbar) und Programm B empfangbar. Die Frage ist, ist auch Programm D empfangbar?

Je nachdem wäre die 11D-Regionalisierung von B1 leichter oder schwerer. Die Idee geht davon aus, dass die Version Mittel/Oberfr. in ganz Bayern ausgestrahlt wird, da diese Region zum einen an alle anderen Regionen grenzt, und zum zweiten auch in den potenziellen Crashzonen so mindestens eine empfangbare B1-Version zur Verfügung stellt.
Wenn freie CUs als Störer wirken, wird eine Crashline durch Mittel/Oberfranken und Oberbayern verlaufen. Die durch Oberbayern ist allerdings etwas problematischer, da Oberbayern nicht zweispurig ausgebaut ist.
Belegungen könnten (vereinfacht) beispielsweise folgender Maßen aussehen (wenn freie CUs stören):
Unterfranken + Bamberg + Büttelberg:
Franken
Schwaben
Mainfranken

Schwaben + Hohenpeißenberg + evtl. Mün.Oly:
Franken
Schwaben
Oberbayern

Ostbayern + Ochsenkopf + Dillberg + Nürnberg + Gelbelsee + evtl. Mün. Isman. + Wendelstein:
Franken
Ostbay.
Oberbayern

Optional könnte man für München noch Sonderlösungen überlegen:
M-Oly:
München
Oberbay.
Schwaben

M-Ism:
München
Oberbay.
Ostbay.

Bei allen diesen Varianten müsste man austesten, wo es Störungen der eigenen Regionalversion gibt und diese dann ggf. durch Diagramanpassungen oder Füllsender kompensieren oder evtl. auf die "Crashline" in Oberbayern verzichten.

Falls freie CUs nicht stören sollten:

Franken:
Franken
frei
frei

Mainfranken:
frei
Mainfranken
frei

Ostbayern:
frei
frei
Ostbayern

Oberbayern:
frei
Oberbayern
frei

München:
München
Oberbayern
frei

Schwaben
frei
frei
Schwaben

von Zwölf - am 12.12.2012 06:38
Zu den Ergebnissen der heutigen Medienratssitzung der BLM:

http://www.blm.de/de/pub/aktuelles/medienrat/ergebnisse/sit_14_12.cfm

Zitat

Genehmigungen für Radio Eins und Radio Galaxy Coburg verlängert

Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat in seiner Sitzung am 13. Dezember 2012 die Genehmigungen von Radio Eins und Radio Galaxy Coburg bis 06.11.2016 verlängert. Die Genehmigungen können um weitere vier Jahre verlängert werden, wenn die Anbieter ihre Programmangebote auch im DAB-Standard in der Planungsregion 4 verbreiten.


Zitat

Genehmigung von Radio Oberland verlängert

Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat in seiner Sitzung am 13. Dezember 2012 die Genehmigung von Radio Oberland um vier Jahre verlängert. Für den gleichen Zeitraum wurden die Genehmigungen der Zulieferer Sankt Michaelsbund e.V. und Sankt Ulrich Verlag GmbH verlängert. Beide liefern dem Programm Radio Oberland Beiträge bis zu jeweils 45 Minuten pro Woche zu. Die Genehmigung von Radio Oberland kann um weitere vier Jahre verlängert werden, wenn das Programm in der Planungsregion 17 auch im DAB-Standard ausgestrahlt wird.


Zitat

Medienrat verlängert Genehmigung von Radio ND1

Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat in seiner Sitzung am 13. Dezember 2012 die Genehmigung von Radio ND1 um vier Jahre verlängert und gleichzeitig die DAB-Verbreitung des Programms im lokalen DAB-Versorgungsgebiet Ingolstadt bis 30.04.2015 genehmigt.


Zitat

Verbreitung von Radio Horeb in Balderschwang und Ursberg verlängert

Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat in seiner Sitzung am 13. Dezember 2012 die Zuweisungen der UKW-Stützfrequenzen Balderschwang 105,2 MHz und Ursberg 89,9 MHz zur terrestrischen Verbreitung des Programms Radio Horeb der Internationale Christliche Rundfunkgemeinschaft e.V. in der Gemeinde Balderschwang sowie auf dem Gelände der St. Josefs-Kongregation Dominikus-Ringeisen-Werks Ursberg für vier Jahre verlängert.


Zitat

Rock Antenne in Zukunft mit höherer Datenrate in DAB+

Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat in seiner Sitzung am 13. Dezember 2012 die Genehmigung zur Erhöhung der Datenrate des Programms Rock Antenne in DAB+ von 54 auf 60 CU erteilt. Die Genehmigung ist bis 31.10.2019 befristet.

Die Kapazitäten für die Erhöhung stehen zur Verfügung. Im landesweiten Netz „Bayern 12 D“ hat die Landeszentrale Angebote mit einem Gesamt-Datenumfang von 412 CUs genehmigt. Anfang des Jahres 2013 werden der Landeszentrale weitere Kapazitäten in Höhe von 210 CUs zur Verfügung stehen, da der Bayerische Rundfunk die Programme BR-Klassik und B5 plus auf das landesweite DAB-Netz 11 D überträgt.


von Manfred Z - am 13.12.2012 18:58
Zitat
DH0GHU
Eine gemeinsame Vorgehensweise ist ja auch wirklich nur in der Startphase sinnvoll, da sich die Interessen zu sehr unterscheiden.
Die ARD möchte eine Versorgungsauftrag umsetzen.
Die Privaten wollen Gewinne erwirtschaften, also möglichst wenig Versorgungsaufwand betreiben.

Schon richtig, aber selbst in der Anfangsphase nach dem DAB-Neustart gab es diese gemeinsame und *engagierte* Vorgehensweise doch allenfalls beim Bundesmux! Und das war ein langes hin und her. Auf Laenderebene herrscht wie damals bei DAB-alt eine abwartende bis ablehnende Haltung, von Anfang an. Da hat sich doch absolut nichts veraendert im Vergleich zu frueher.

Zitat
DH0GHU
Daraus nun irgendwelche Rückschlüsse auf Gesamtdeutschland zu ziehen, ist aber falsch, denn in Bayern haben wir den Sonderfall, dass ein extrem gut ausgebautes Netz ausschließlich privat genutzt werden soll.

Es zeigt schlichtweg, dass es fuer Privatsender sehr sehr schwierig ist, DAB+ in der Anfangsphase zu finanzieren. Die einen koennen nicht, die anderen wollen nicht. Das ist ein allgemeines Problem, nicht nur in Bayern.

Zitat
DH0GHU
Überall sonst werden Netze, die so aufgestellt sind, dass sie die wirtschaftlichen Ziele der Privatsender erfüllen, auch von diesen angenommen (also speziell in Berlin und Rhein-Main).

Aber werden diese Netze wirklich im grossen Stil angenommen? Doch auch nicht. Die paar Programme in den Landes- und Lokalmuxen, das ist doch nicht wesentlich mehr, als es zu guten Zeiten auch ueber DAB-alt gab. Das hat doch schon damals hinten und vorne nicht gereicht, um die breite Masse dafuer zu begeistern.

Zitat
DH0GHU
Der schwarze Peter liegt hier nicht bei den Anbietern allein - 200 k€ p.a. muß man erst mal erwirtschaften können...

Ich mache den Anbietern auch nicht unbedingt einen Vorwurf. Zum momentanen Zeitpunkt frisst ein DAB-Engagement nur Kohle, ohne dass nennenswert was rum kommt. Aber ohne Programmanbieter, die auch mal was wagen und laengerfristig denken, wird das doch nie was.

Zitat
DH0GHU
Der Vergleich mit DAB-alt verbietet sich trotzdem. DAB-alt war ca. doppelt so teuer für die Anbieter, die Sendeleistungen waren viel zu niedrig (Kanal-12-Problematik), und die Endgeräte ein vielfaches teurer als heute. Außerdem gabs die kaum zu kaufen, heute sind sie, zumindest hier in Bayern, überall sichtbar.

Der Vergleich verbietet sich ganz und gar nicht. Die Bedingungen heute sind sicherlich besser als damals, aber immer noch weit weg von gut. Der Grund fuer den Rueckzug aus dem teuren Landesensemble ist doch gerade der, dass die Hoererresonanz IMMER NOCH viel zu gering und ein Engagement ohne Foerderung schlicht unrentabel ist. Ganz genau wie damals. Als die Foerderung bei DAB-alt beendet wurde, waren auch alle Privaten weg. Und ganz so schlecht waren die alten auf 1kW beschraenkten Netze uebrigens nun auch wieder nicht. Im Gegenteil: mancher Ort der damals vor der Abschaltorgie noch Empfang hatte, ist heute noch nicht wieder versorgt. Der Unterschied zu damals ist eigentlich nur der, dass man sich heute sehr viel staerker auf Ballungsraeume beschraenkt. Mag sicher vieles erleichtern, aber gravierend besser sind die Netze dadurch auch nicht. Auf einer Fahrt quer durch Deutschland gibt es heute ebenso Loecher in der Versorgung wie damals, sie sind zwar seltener, dafuer aber grossflaechiger.

Zitat
DH0GHU
Und selbst wenn alle Privaten, die nicht auf DAB senden müssen (BLM-Bedingungen), sich in Bayern aus DAB zurück zögen: Das Programmangebot ist immernoch deutlich größer als vor einigen Jahren, und deutlich größer als auf UKW. Das war zu DAB-alt-Zeiten nicht der Fall.

Aber auch nur, weil es den Bundesmux gibt. Auf Laenderebene oder lokal hat sich das Programmangebot im Vergleich zu damals doch nicht wesentlich veraendert, wenn man sich mal auf *zusaetzliche* Angebote beschraenkt, die einen nicht eh schon ueber UKW langweilen. Soll ich mal die alten Listen aus der Hochphase von DAB-alt rauskramen? Da gab es tolle Sachen zu hoeren. Wurde alles mit der Zeit wieder eingestellt. Genau das gleiche passiert jetzt wieder. Nur mal angenommen, die Anbieter steigen im grossen Stil aus dem Bundesmux 1 aus und der Bundesmux 2 kommt in Folge gar nicht mehr zustande? Dann sind wir nicht mehr weit weg von der Situation, die DAB-alt zum Schluss hatte. Soviele Geraete wurden noch nicht verkauft, dass das diesen Weg nicht noch nehmen koennte.

Ich will hier nicht der grosse Miesmacher sein, aber diese Parallelen sind einfach da, das kann man nicht ignorieren. Und sie bereiten mir Sorgen, dass die ganze Gaudi erneut scheitern koennte...

von Habakukk - am 08.01.2013 10:10
Zitat
Digiandi
Viel zu früh. Lass uns bitte in fünf Jahren mal wieder über den Anfang einer UKW-Abschaltung Gedanken verlieren. Zuerst brauchen wir ein DAB-Sendernetz, dass zu 100% der UKW-Verbreitung gerecht wird.

Andi, fünf Jahre willst du noch warten? Und binnen dieser Zeit wird alles finanzielle den Bach runterlaufen. Tolle Geschichte.

Zitat
timichen
Warum wird eigentlich DAB so stiefmütterlich behandelt? An sich ist dich das DAB System haushoch überlegen gegenüber dem alten UKW System. Und die Deutschlandradios mit den Lächerlichausgebauten Bundesmux sind ja wirklich nicht zu beneiden. Wenn man Deutschlandfunk hören bleibt ja einen überhaupt keine andere Wahl als auf UKW zurückzuschalten, weil es über DAB nicht empfangbar ist. Da muss sich gewaltig was tun.

Das is wirklich bedauerlich.
Ich persönlich würde diese DRadios alle auf die Landesmuxen verschieben, da das in meinen Augen sinnvoller wäre.

Zitat
Digiandi
Was haben plötzlich RTL, ProSieben und SAT.1 mit DAB+ zu tun?

Du musst dich mal umhören, was die meisten Menschen im Fernsehen schauen. Genau DORT muss Werbung gemacht werden, in dieser Hinsicht versteh ich timichen wirklich sehr.


Warum hat der BR immernoch die Mittel- und Kurzwellensender im Betrieb? Und DRM? Na toll, wer hört das? Mal ganz ehrlich, wenn man sich die Kosten endlich mal sparen würde, könnte man Werbung zugunsten DAB einschalten oder stärkere Subventionen im Verbund BR mit der Digitalgesellschaft. Der SWR hat's ja immerhin auch geschafft, die Sender abzutrennen.
Dass FAST keine Bewerber für 12D sind, wundert mich persönlich gar nicht. Das war absehbar.
Da passiert lieber was in den Ballungsräumen - ist ja an und für sich logisch, aber zeitgleich sollte man anfangen, den Ostbayernmux oder in Würzburg, zu planen oder gar schon in Betrieb zu nehmen.

Ferner, so denke ich, brauchen wir mehr Spartenprogramme, mit denen man die Menschen auf digital bringt. Denn, wenn man das hören kann, was man ohnehin schon auf UKW hat, wird man wohl kaum umsteigen. Wir haben zwar schon diverse Sparten, aber immer wieder Duplikate (Galaxy-T40 oder B5-ABYinf). Was ist mit ,,schwarzer Musik", mit Raggae?

Ganz doofes, aber seeeehr realistisches Beispiel: A. hört viel Bayern 1 unterwegs. Warum soll sich A. einen DAB-Radio ins Auto einkaufen?
--> ,,Ohne Aussetzer" - ,,wieso? Geht doch gut her" ... - alles klar. :rolleyes:
UND dort, wo Bayern 1 z. B. kratzt, geht auch kein 12D ohne Aussetzer - zumindest nicht ohne Füllfunzeln.

von BieMa - am 18.01.2013 22:56
Zumindest von der Programmbelegung her waers kein Problem, in vielen Ensembles waere auch noch Luft fuer weitere Programme:

6C Aschaffenburg
Bayern 1 Mainfranken, ANTENNE BAYERN, ROCK ANTENNE, ANTENNE Info,
ANTENNE Top 40, MEGARADIO BAYERN, Absolut relax, Radio Galaxy Aschaffenburg,
Radio Primavera

5D Wuerzburg
Bayern 1 Mainfranken, ANTENNE BAYERN, ROCK ANTENNE, ANTENNE Info,
ANTENNE Top 40, MEGARADIO BAYERN, Absolut relax, Radio Galaxy Bayern,
Radio Charivari Wuerzburg, 106.9 Radio Gong

10B Unterfranken
Bayern 1 Mainfranken, ANTENNE BAYERN, ROCK ANTENNE, ANTENNE Info,
ANTENNE Top 40, MEGARADIO BAYERN, Absolut relax, Radio Galaxy Bayern,
Radio Primaton

6A Oberfranken
Bayern 1 Franken, ANTENNE BAYERN, ROCK ANTENNE, ANTENNE Info,
ANTENNE Top 40, MEGARADIO BAYERN, Absolut relax, Radio Galaxy Bamberg/Coburg,
Radio Galaxy Bayreuth, Radio Galaxy Hof, Radio Euroherz/Extraradio,
Radio Plassenburg, Radio Mainwelle, Radio Bamberg

8A Weiden/Amberg
Bayern 1 Nbay/Opf, ANTENNE BAYERN, ROCK ANTENNE, ANTENNE Info,
ANTENNE Top 40, MEGARADIO BAYERN, Absolut relax, Radio Galaxy Amberg/Weiden,
Radio Ramasuri

10C Nuernberg 1
MagicStar, Radio ENERGY Nbg, PIRATE GONG, Vil Radio,
HIT RADIO N1, RADIO F, GONG NUERNBERG, DasNeueCharivari,
Freies Radio Z, STAR FM, afk max

7A Nuernberg/Ansbach
Bayern 1 Franken, ANTENNE BAYERN, ROCK ANTENNE, ANTENNE Info,
ANTENNE Top 40, MEGARADIO BAYERN, Absolut relax, Radio Galaxy Ansbach,
Radio 8

6D Regensburg
Bayern 1 Nbay/Opf, ANTENNE BAYERN, ROCK ANTENNE, ANTENNE Info,
ANTENNE Top 40, MEGARADIO BAYERN, Absolut relax, Radio Galaxy Bayern,
gong fm, Radio Charivari Regensburg

7D Passau
Bayern 1 Nbay/Opf, ANTENNE BAYERN, ROCK ANTENNE, ANTENNE Info,
ANTENNE Top 40, MEGARADIO BAYERN, Absolut relax, Radio Galaxy Passau,
Unser Radio Passau, Unser Radio Deggendorf, Unser Radio Regen

5D Landshut
Bayern 1 Nbay/Opf, ANTENNE BAYERN, ROCK ANTENNE, ANTENNE Info,
ANTENNE Top 40, MEGARADIO BAYERN, Absolut relax, Radio Galaxy Landshut,
Radio Trausnitz, Radio AWN

11A Ingolstadt
Bayern 1 Oberbayern, ANTENNE BAYERN, ROCK ANTENNE, ANTENNE Info,
ANTENNE Top 40, MEGARADIO BAYERN, Absolut relax, Radio Galaxy Ingolstadt,
Radio IN, Radio ND1, Cool Radio 1, Cool Radio Jazz

11C Muenchen 1
Magic Star, Digital Classix, RADIO 2DAY, Radio Gong 96.3, Gong Mobil DAB,
95.5CharivariMUC, ENERGY MUENCHEN, ARABELLA MUC,
LORA MUENCHEN /RADIO FEIERWERK / CRM , afk M94.5

12D Muenchen 2
Bayern 1 MUC, ANTENNE BAYERN, ROCK ANTENNE ED/FS/EBE, ANTENNE Info,
ANTENNE Top 40, MEGARADIO BAYERN, Absolut relax, Radio Galaxy Bayern,
Top FM

9C/5D Augsburg
Bayern 1 Schwaben, ANTENNE BAYERN, ROCK ANTENNE, ANTENNE Info,
ANTENNE Top 40, MEGARADIO BAYERN, Absolut relax, Radio Galaxy Bayern,
Magic Star, HITRADIO RT1, RADIO FANTASY, Smart Radio, Fantasy Aktuell,
RADIO AUGSBURG, RT1 Nordschwaben, RT1 Suedschwaben

8C Allgaeu
Bayern 1 Schwaben, ANTENNE BAYERN, ROCK ANTENNE, ANTENNE Info,
ANTENNE Top 40, MEGARADIO BAYERN, Absolut relax, Radio Galaxy Kempten,
R.SA Radio Ostallgaeu, R.SA Radio Oberallgaeu, R.SA Radio Bodensee,
R.SA Radio 2, R.SA Radio 3

7D Oberland
Bayern 1 Oberbayern, ANTENNE BAYERN, ROCK ANTENNE, ANTENNE Info,
ANTENNE Top 40, MEGARADIO BAYERN, Absolut relax, Radio Galaxy Bayern,
Radio Oberland, Radio Alpenwelle

10B Suedostbayern
Bayern 1 Oberbayern, ANTENNE BAYERN, ROCK ANTENNE, ANTENNE Info,
ANTENNE Top 40, MEGARADIO BAYERN, Absolut relax, Radio Galaxy Rosenheim,
Radio Charivari Rosenheim, Bayernwelle Suedost, Inn-Salzach-Welle

von Habakukk - am 21.01.2013 12:28
Zitat
xamsa
Ja und ? Was ändert das daran, dass sich Sender wie Megaradio die landesweite Ausstrahlung nicht mehr leisten können ? Selbst, wenn UKW abgeschalten wird, was würde sich an der Situation für Megaradio und Co. ändern, ausser dass es noch mehr direkte Konkurrenz gäbe ? Ich sehe für die Zukunft kaum große Überlebenschancen für die kleinen Programmanbieter. Dazu müssten sie sich schon sehr spezialisieren. So wie es viele kleine und mittelständige Betriebe auch tun, um zu überleben.

Es hängt ja bei Mega Radio auch viel von den Einschaltquoten ab. Wenn man UKW endlich mal abschalten würde, dann würde auch der letzte hinterwäldler sich ein DAB Radio kaufen und gegebenfals sein Auto auch noch mit DAB aufrüsten. Solange UKW noch Sendet, dann sind doch die meisten Leute mit der bescheidenen Senderauswahl auf UKW zufireden und das sind bestimmt so an die 90% der Bevölkerung. Wer hat heute schon in seiner Karre ein Digitales Empfangsgerät? Das sind die wenigsten. Auch wenn ich mich bei meinen örtlichen 5 Autohändlern so umschaue hat wirklich kein Auto so ein Empfangsgerät verbaut. Habe mich extra mal Informoiert wie es bei Neuwagen mit DAB ausschaut und da siets ziemlich mau aus. In solch einen Auto kann man ja auch kein Mega Radio hören ja vielleicht noch Bayern Plus in bescheidener Qualität auf Mittelwelle. Traurig aber war wenn keine Hörerschaft da ist.
Aber dafür gibt es ja uns! Wir privat Leute müssen Werbung für DAB Radios machen sonst wird das nichts. Habe neulich bei 3 meiner Verwanden Werbung gemacht und Ihnen ein DAB Radio vorgeführt und diese wahren natürlich sofort davon begeistert ihr altes Bayern 1 in form von Bayern Plus wieder zu hören, sodass sie die Radios gleich abgekauft haben und ich mir wieder 3 neue Radios kaufen musste, da ich selbst keine mehr hatte sondern nur noch im Auto. Die Radiosender an sich ala Bayern 1 und 3 halten es auch nicht für nötig Werbung für Digital Radio zu machen. Bei Bayern 1 wäre mir das fast klar, denn wenn Bayern 1 Werbung machen würde, würden die ja gleichzeitig Werbung für Ihren Konkurenten Bayern Plus betreiben und da wäre mit sicherheit einige hörer weg.
Also einen Hörer hat seit letzten Oktober Bayern 1 schon weniger nämlich mich. Seit der Umrüstung auf DAB kommt mir nur noch Bayern Plus im Auto und ab und zu auch mal MegaRadio aber wenn die auch noch abschalten dann wohl leider Gottes auch nicht mehr. Da muss ich mich dann nur noch mit Bayern Plus begnügen. Und im gegensatz kommt auf Bayern Plus keine einzige Werbung also ich höre das Programm fast Täglich über mehrere Stunden und habe noch keinen einzigen Werbespot vernehmen können. Ganz anders ist das bei Bayern 1 und 3 da kommt alle halbe Stunde diese Werbung und dazu sage ich lieber mal nicht mehr.

Schade das Mega Radio geht, die haben doch recht abwechslungsreiche Musik.

von timichen - am 09.03.2013 17:16
Zitat
Fan
1. verbindlicher UKW-Abschalttermin im Jahr 2025 entgegen aller Beteuerungen des VPRT, der mit seiner Strartegie ohnehin sich mittelbar selbst abschafft und für eine Wanderung ins IP-Radio sorgt
2. die entsprechenden Landesmedienanstalten sollten ggf. nochmal über weitreichendere Förderungen für die landesweiten Muxxe nachdenken, damit die Programmveranstalter diese finanzieren können
3. ein 2 . Bundesmuxx sollte kommen, um den Höreren eine Programmvielfalt auf Bundeseben zu liefern

Zu 1. und 2. keine Zustimmung.
Zu 1 dürfte klar sein. (95 % den "Saft abdrehen" geht hat einfach nicht so ohne weiteres).
Zu 2: Die Förderungen haben doch bei den nur-DAB-Sendern eine ganz schöne Mitnahmementalität hervorgerufen. Und DABalt und DAB+ nach vorne gebracht, haben es diese geförderten Programme auch nicht. Z. B. hier im Lokalmux MUC so ein Schrott wie Gong mobil oder Bertis 2. Programm. Aber auch landesweit einst rt1itm. Wenn die schon Steuergelder kassieren, sollen sie auch richtiges Programm machen und nicht nur die Festplatte laufen lassen. Gilt auch für die ABY-Ableger. Megaradio ist da vom Ansatz schon etwas anders und besser. Aber auch Absolut relax ist reinste (billige) Festplatte.
Zu 3. volle Zustimmung.

Zitat
DH0GHU
Für mich zeigt sich immer mehr, dass die föderale Struktur des kommerziellen Rundfunks in Deutschland den Ausbau von DAB behindert. Eigentlich brauchen wir garnicht den Platz für eine zweistellige Zahl bundeslandweiter privater Programme auf DAB+. Auf ein Bundesland ausgelegte Programme sind ja tendentiell immer moderierte Programme mit hohem Wortanteil - ein Dutzend und mehr dieser Programme pro Bundesland sind schon von der Produktionskostenseite her betrachtet zu teuer, da fällt die DAB-Verbreitung noch nicht einmal ins Gewicht.
Das gleiche Problem haben lokale Muxe - auch sie lassen sich mit lokalem Content nicht komplett füllen. Außer vielleicht in den 10 größten Städten / Ballungsräumen.
Schaut man sich die vielfältige Radioszene z.B. in Frankreich an, stellt man fest, dass es sich bei den Programmen dort mehrheitlich um landesweite Anbieter handelt.

Deshalb wäre es sicher auch hierzulande viel besser, einen weiteren bundesweiten Mux (gerne mit anfangs deutlich geringerer Flächendeckung als der 1. bundesmux und mit niedrigerem Endausbaustand) aufzubauen - und irgendwann sogar einen dritten. Dazu je ein Bundesland-Mux pro ÖR-Anstalt und ein Lokalmux pro Region - wo dann die Lokalfenster der ÖRs, die privaten Lokalen und die bundeslandweiten Anbieter unter kommen könnten. In Ballungsräumen wie München brauchts dann natürlich 2 Lokalmuxe ...

Volle Zustimmung. DAB+ kann in der Einführung -und diesen Stand haben wir leider noch immer- nur was mit (annähernd) bundesweit werden (gerne auch Ballungsraum) und ergänzt in diesen Standorten mit Lokalmuxen.
Bundesweit (bzw. metropolweit) sehe selbst ich auch den Sinn von Spartenprogrammen (logischerweise neben richtigen Massenschleudern wie "Antenne irgendwas" & Co.. Landesweit zum jetzigen Zeitpunkt nicht.
Landesweit ist DAB+ eh schon etwas an die Wand gefahren worden (siehe -ich hoffe ich darf das hier im Bayern-Thread schreiben- NRW oder der ganze Norden). Das löbliche Beispiel Berlin würde ich jetzt mal als Lokalmux bezeichnen!

von Schwabinger - am 13.03.2013 18:40
Zitat
timichen
Kann zwar sein, dass meine Ohren nicht mehr die besten sind aber wenn ich mich mal so auf der Straße umhöre was da so mancher aus seinen Smart Phone Lautsprechern trällert, da zieht es selbst mir die Schuhe aus. Smart Phones sind in sachen Klangqualität wirklich unterste Schublade und sowas hören manche Tagtäglich und sind anscheinen damit zufrieden.Das dass denen nicht auf den Geist geht dieses Gekrächze ist echt verwunderlich und da beschweren sich manche über 80 kbps im DAB+ Modus.


Du magst ja recht haben mit den Handys, das ist ein wirkliches Phänomen.
Ich beschwere mich nicht über die 80 kbps - ich rede von der Grundversorgung, die einige Anstalten in frommer Zukunft irgendwie als Einspeisequelle nutzen werden, sollten, wie auch immer, wenn man zur Zeit an die terrestrische Einspeisung (KDG z. B.) denkt.
Zwar ist 120kbps proportional zwar nicht besser wie 80kbps, aber dennoch bereichernd.
Aber, 80 gehen ja für das normale Ohr auch.
Vergleich: Über DVB-S sendet man ja auch mit satten 320 kbps, obwohl eigentlich 192mp3 ausreichend wären. Zwar ist dies natürlich auf DAB nicht übertragbar, aber mit diesem Vergleich kann man das vielleicht nachvollziehen.

Zitat
orf-fan
Zitat
timichen
Am Montag dürfen wir echt gespannt sein ob BR Klassik und Megaradio noch im 12D vertreten sind.


br klassik mit sicherheit, da die abschaltung ja auf mindestens 30.06 verschoben wurde, wahrscheinlich ja sogar erst am 30.09.

Wahnsinn, dass die so dahin schludern... - als ob eine Doppelausstrahlung umsonst wäre..

Zitat
Mario B
4. Ebenso Programme im alten DAB-Standard in MP2 bis auf 1-2 Ausnahmen pro Hauptmuxx (als Legacy-Programme), hier dann gerne mit Bitraten im Bereich 128-192kbit/s

Warum? Für die alten Radios? Das ist doch ein Gedanke, der umsonst ist. Die Schweizer kriegen das doch auch so hin... und seien wir uns mal ehrlich, mal angenommen jemand hätte ein DABalt-Radio gekauft, mit dem er nur die mp2-Sender empfangen kann. Da hat man DAB, ist quasi zufrieden, ist eventuell neugierig auf die anderen, unhörbaren (AAC-)Sendern und sucht sich eine Alternative. Das werden vielleicht 2 von 10 nicht machen.
DAB gibt es außerdem bereits seit über 15 Jahren, es ist Zeit, die AAC-Variante endlich anzunehmen. Der Übergang ist eh bereits gelegt.

von BieMa - am 30.03.2013 06:01
@Habakukk

Genau meine Meinung. Aber das wollen die ganzen DAB Fanboys ja nicht einsehen...

@Zwölf

Galaxy? Ich fahre auf der Autobahn. Galaxy Aschaffenburg? Nach bestenfalls 20 Kilometern weg, dann gibts wieder Oldies auf die Ohren. Galaxy Landshut? Für 1. Kilometer hörbar, danach weg. Gong? Schnarch, nach gefühlten 35 Kilometern durch Energy verdrängt... Energy? Nach 30 Kilometern durch den BR verdrängt.. Das nenne ich nicht landsweite Versorgung für die Jugend. Und wer Bayern 3 (Extraprogramm von Bayern 1) und Antenne Bayern schon einmal gehört hat der wird sowas nicht sagen. Charts laufen auf Bayern 3 Freitag-Abends, und sonst nur paar mal in der Stunde, und auch nur ausgelutschte Songs. Antenne Bayern? Da höre ich vielleicht in der Stunde mehr Charthits, aber auch nur ausgelutscht und im Vergleich alt. Und danach gibts auch wieder Anastacia-Gebrüll.

Du vergleichst Äpfel mit Birnen!! Energy Stuttgart hat selbstverständlich dicke Konkurrenz, in Stuttgart kann man nicht richtig punkten, als halber Ortssender mit dicksten Gegnern... Selbst von SWR 3, bigFM, DASDING, teilweise YOUFM und was weiß ich... Du kannst dir ein Beispiel an 1Live nehmen, die senden nicht durchgehend neue Hits, sind aber auch eine Jugendwelle, konkurrenzlos und haben Erfolg!! 1Live spielt aber nicht immer nur neue Hits, deswegen hat auch planet fast genauso viel Fans wie 1Live bei viel weniger Sendeleistung/Sender. Wenn man vergleicht, dann richtig.

@PEQsche

Du bist ganz witzig! Ich begrüße DVB-T, weil es einen echten Mehrwert hat. Ich habe Röhrenfernseher schon vor Jahren weggeschmissen, bei mir haben verschiedene LCD-TVs seit 2005 gestanden, die die alte Fernsehtechnik gar nicht empfangen konnten... also Vorsicht. Ich hab selber DAB im Auto, und hatte leider 300€ Aufpreis übrig haben müssen anstatt tolle 40€... und wenn ich nicht das Navi-System dazu gebucht/gebräucht hätte, wäre ich ganze 500€ ärmer gewesen. Außerdem kannst du nicht alte Fernsehtechnik mit Radio vergleichen, UKW bietet eine tolle Soundqualität, und DAB teilweise echt grottig.... oder ist DVB-T pixeliger als die alte Technik? Hören ist nicht Sehen.. Man man man...


@Scrat

Was?? In München hat man bisher nur Festplattendudler auf DAB gehabt, nein Danke!! Die letzten Jahre hatte sich sehr wohl gelohnt UKW zu hören. Ö3, Ö1 und FM4 wird in München auch gern gehört. Da kannst du dein DAB aber mal ganz schnell in die Tonne treten...

von Tracker001 - am 09.04.2013 15:51
Zitat
Tracker001
@Habakukk

Genau meine Meinung. Aber das wollen die ganzen DAB Fanboys ja nicht einsehen...

@Zwölf

Galaxy? Ich fahre auf der Autobahn. Galaxy Aschaffenburg? Nach bestenfalls 20 Kilometern weg, dann gibts wieder Oldies auf die Ohren. Galaxy Landshut? Für 1. Kilometer hörbar, danach weg. Gong? Schnarch, nach gefühlten 35 Kilometern durch Energy verdrängt... Energy? Nach 30 Kilometern durch den BR verdrängt.. Das nenne ich nicht landsweite Versorgung für die Jugend. Und wer Bayern 3 (Extraprogramm von Bayern 1) und Antenne Bayern schon einmal gehört hat der wird sowas nicht sagen. Charts laufen auf Bayern 3 Freitag-Abends, und sonst nur paar mal in der Stunde, und auch nur ausgelutschte Songs. Antenne Bayern? Da höre ich vielleicht in der Stunde mehr Charthits, aber auch nur ausgelutscht und im Vergleich alt. Und danach gibts auch wieder Anastacia-Gebrüll.

Du vergleichst Äpfel mit Birnen!! Energy Stuttgart hat selbstverständlich dicke Konkurrenz, in Stuttgart kann man nicht richtig punkten, als halber Ortssender mit dicksten Gegnern... Selbst von SWR 3, bigFM, DASDING, teilweise YOUFM und was weiß ich... Du kannst dir ein Beispiel an 1Live nehmen, die senden nicht durchgehend neue Hits, sind aber auch eine Jugendwelle, konkurrenzlos und haben Erfolg!! 1Live spielt aber nicht immer nur neue Hits, deswegen hat auch planet fast genauso viel Fans wie 1Live bei viel weniger Sendeleistung/Sender. Wenn man vergleicht, dann richtig.

@PEQsche

Du bist ganz witzig! Ich begrüße DVB-T, weil es einen echten Mehrwert hat. Ich habe Röhrenfernseher schon vor Jahren weggeschmissen, bei mir haben verschiedene LCD-TVs seit 2005 gestanden, die die alte Fernsehtechnik gar nicht empfangen konnten... also Vorsicht. Ich hab selber DAB im Auto, und hatte leider 300€ Aufpreis übrig haben müssen anstatt tolle 40€... und wenn ich nicht das Navi-System dazu gebucht/gebräucht hätte, wäre ich ganze 500€ ärmer gewesen. Außerdem kannst du nicht alte Fernsehtechnik mit Radio vergleichen, UKW bietet eine tolle Soundqualität, und DAB teilweise echt grottig.... oder ist DVB-T pixeliger als die alte Technik? Hören ist nicht Sehen.. Man man man...


@Scrat

Was?? In München hat man bisher nur Festplattendudler auf DAB gehabt, nein Danke!! Die letzten Jahre hatte sich sehr wohl gelohnt UKW zu hören. Ö3, Ö1 und FM4 wird in München auch gern gehört. Da kannst du dein DAB aber mal ganz schnell in die Tonne treten...



Lora ein Festplattendudler????!!!!! Ich empfehle, das Programm wirklich mal anzuhören.

von RudiP - am 09.04.2013 16:17
Zitat
Scrat
Nicht so bei UKW. Gerade in München und Nürnberg gibt es fast keinen Grund mehr UKW zu Hören.
In München sind das neben EgoFM auch noch FM4 und die amderem ORF-Programme. Außerdem ist auch hier die Bereitschaft, neue Geräte zu nutzen, nach wie vor eingeschränkt, aber IMHO nicht wegen der genannten auch hier fehlenden Programme, sondern weil
a) im Autoradio (der Hauptzielgruppe für DAB+) das beim Verlassen der Ballungsräume es eben wieder eingeschränkt nutzbar ist, deswegen interessieren sich nur wenige
b) weder Mietwagenfirmen noch Carsharing-Anbieter DAB+ in den Standard-Ausstattungen ihrer Flotten für notwendig erachten (dort würde die Verfügbarkeit von DAB+ IMHO einen großen Werbeeffekt bedeuten)
c) stationär andere Emofangwege mehr Auswahl bieten und die Auswahl stationärer Geräte nach wie vor sehr eingeschränkt ist. Stabil funktionierende Geräte mit LineOut für die Stereo-Anlage und grafischen Display inclusive der Zusatzfunktionen hab ich noch nicht gefunden (getestete Geräte sind bislang alle zurück zum Händler...)

Einzig an kleinen mobilen Geräten gibt es eine Angebotsvielfalt, die eben allesamt keine Hausantenne unterstützen und/oder keinen LineOut haben...


Ich hatte jetzt mal die Möglichkeit die Empfangssituation auf der A9 bei Mitfahrt im Bus mit einem mobilen Gerät (DPR36) einem Praxistest zu unterwerfen.
11D/12D gingen überall, wo ich's probiert habe, aber auch nicht immer aussetzerfrei. Hat mich aber programmlich nicht interessiert (außer Rockantenne hab ich da alles für mich wesentliche auch auf UKW), deshalb hab ich's selten probiert.
Bis Holledau sorgt Oly oder Ismaning (?) für stabilen Empfang von 11C oder 5C. Das ist ungefähr soweit, wie ich mit dem gleichen Gerät auch auf UKW zumindestens verauscht der Oly identifizieren kann. Weiter nördlich gibt's noch einige Teilstrecken, wo der Oly noch kommt, macht aber bei DAB+ keinen sind, weil der dann meist stumm schaltet und nur sehr kurz synchronisiert hörbar ist.
11A von IN ging zwischen IN und der Holledau stabil, wahrscheinlich südlich auch noch ab und zu mit Fetzen, aber nicht durchgängig hörbar. Nördlich von der Abfahrt IN-Nord ging der 11A aber schon nicht mehr, das versteh ich nicht. Und 5C ging im Bereich IN auch nur stellenweise, zum Hören ungeeignet. Wird der 5C noch gar nicht aus IN gesendet und war das der Oly?
Was mich aber noch mehr verwundert hat, war, dass im Berewich N der 10C nur auf dem kurzen Stück zwischen den Abzweigen zu A6 und A3 hörbar war, davor und danach sogut wie gar nicht.
Evenetuell weil ich auf der falsche Seite saß?

Mein Fazit: In und um München ist DAB+ technisch schon ein fast (bis auf die oben erwähnten Ausnahmen) vollwertiger, qualitativ und vom Angebotsumfang UKW überlegener Ersatz für UKW und bietet Zusatzprogramme. Andernorts leider nicht.

von Hagen - am 09.04.2013 16:41
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