Startbeitrag von DerMatzeam 25.05.2010 11:16
Das Gerät besitzt einen UKW-Minisender der die sehr nützliche Funktion besitzt, Internetradio ohne Einschalten eines PCs auf UKW auszustrahlen.
Nun habe ich mich heute mal mit den FAQ-Seiten der AVM beschäftigt. Dort heisst es:
Zitat
AVM
HINWEIS:
Je höher die Frequenz ist, desto größer ist die Reichweite der übertragenen Signale.
Über diesen Satz bin ich ein wenig gestolpert.
Ist es nicht genau umgekehrt so dass je niedriger die Frequenz, um so höher die Reichweite??
von DX Obertshausen - am 25.05.2010 11:19
von Fischer's Fritz - am 25.05.2010 11:26
Das kommt darauf an welche Antennen verwendet werden. Bei breitbandigen (87,6 - 108) liegt der höchste Gewinn in der Bandmitte.
http://www.kathrein.de/de/bca/produkte/download/9361571b.pdf
von Dampfradio - am 25.05.2010 11:29
von RoboCop - am 25.05.2010 11:34
Genau.
von Kay B - am 25.05.2010 11:43
von Spacelab - am 25.05.2010 11:50
Bei der Fritzbox, die ja ein Sender ist, kommt es darauf an wo die Antenne den größten Gewinn hat. Dieser kann natürlich die größere Dä,pfung aufheben.
Im WLAN bereich ist ja auch so, dass die erlaubte Sendeleitung im 5 Ghz Band die höhere Dämpfung als im 2,4 Ghz Band mehr als wettmacht.
von Marcus. - am 25.05.2010 11:51
Wenn ich meinen FM Transmitter auf 88,1 senden lasse kommt der weiter als wenn ich den auf 105,9 senden lasse.
von pg09 - am 25.05.2010 12:02
1. "Fernausbreitung" gleichstarker Sender mit verschiedenen UKW-Frequenzen. Da geht der frequenztiefere im Allgemeinen weiter. Ausnahmen können duch Nahfeldeinflüsse geschehen oder auch durch vertrackte Phasenlagen reflektierter Signale.
2. Ein Minizünder ist derart billig konstruiert, dass seine Ausgangsleistung je nach Frequenz stark variiert. Daher die verschiedenen Reichweiten im Nahfeld.
von audion - am 25.05.2010 15:53
Man verwendet eigentlich immer Antennen für das komplette Band II. Das Gewinnmaxium liegt bei normalen Antennen bzw. Antennen (also entweder nur ein Dipol oder gleich lange Dipole) allerdings nicht in der Mitte sondern so irgendwo bei 4-5/6, also so in etwa 101-105 MHz. Um ein anderes Verhalten müssten Dipole unterschiedlicher Länge verbaut werden, z.B. LogPer.
Generell gilt schon das die Reichweite, jedenfall bei die Outdooreichweite umso grösser ist je niedriger die Frequenz. Bei der Indoorreichweite gilt das nicht unbedingt, da haben höhere Frequenzen den Vorteil das sie kurzwelliger sind, und durchdringen damit z.B. Fenster besser. Aber die +/- 20,5 MHz bei FM spielen keine grosse Rolle.
Was aber meist am wichtigsten ist, und im FM Bereich ganz besonders: Ein möglichst niedriger Interferenzlevel. Also eine möglichst freie Frequenz. 200 kHz Abstand zum nächsten Sender sollten es schon sein.
von Martyn136 - am 25.05.2010 16:38
Ist da überhaupt eine richtige Antenne dran? Bei den Minizündern hängt ja oft bestenfalls ein kurzes Stück Draht, das bedeutend kürzer als Lambda/4 ist, dran.
von Kay B - am 25.05.2010 17:20
von Spacelab - am 25.05.2010 17:35
Ich wundere mich aber immer wieder wie weit der geht. :)
So sieht das Ding aus:
von DerMatze - am 25.05.2010 20:35
von Peter Schwarz - am 25.05.2010 23:25
von Werner53 - am 26.05.2010 12:12
Nicht eher quadratisch mit dem Abstand zum Sender? ;)
von audion - am 26.05.2010 13:36
das auch; die Formel lautet: F ( reiraumdämfung ) = ( 4 Pi R f / c ) 2
die 2 soll zum Quadrat bedeuten; R ist der Abstand und f die Frequenz; c die Lichtgeschwindigkeit
von Werner53 - am 26.05.2010 14:00