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AFN gibt die 98,7 auf dem Gr. Feldberg ab, wenn....

Startbeitrag von Wiesbadener am 08.12.2010 14:12

Nach der 96,5 in Langenberg bahnt sich ggbf. der nächste Knaller an: Wie ich nun schon von drei Insidern erfahren habe, sei der AFN bereit die 98,7 MHz auf dem Großen Feldberg abzugeben. Bedingung sei allerdings, dass eine lückenlose Versorgung der Amerikaner zwischen den Truppenstandorten Kaiserslautern und Wiesbaden (künftiges Headquarter) gewährleistet ist. Die Frequenz würde an Deutschland zurück fallen und wohl an den DLF vergeben. Ich habe mal zwei Szenarien aufgemalt, wie das möglich sein könnte:

Szenario 1:

DLF
Gr. Feldberg 98,7 MHz - 60 kW

AFN
Kaiserslautern 100,2 MHz - 7 kW (schon aktiv)
Kirchheimbolanden 87,6 MHz - 0,5 kW (war: Rockenhausen)
Ober-Olm 100,2 MHz - 5 kW (derzeit: planet radio Frankfurt).

planet radio
Frankfurt 97,6 MHz - 0,3 kW (derzeit: DLF)
Hanau 92,4 MHz - 0,3 kW (derzeit: DLF)
Oberursel 103,5 MHz - 0,1 kW (derzeit: DLF)
Dieburg 90,1 MHz - 5 kW (Leistungserhöhung nach Wegfall Gleichwelle Wiesbaden)
Wiesbaden 103,7 MHz - 0,5 kW (derzeit: DLF)

Szenario 2:

Gr. Feldberg 98,7 MHz - 60 kW

AFN

Wiesbaden-Erbenheim 97,6 MHz - 2 kW (derzeit DLF Frankfurt)
Ober-Olm 103,7 MHz - 3 kW (gerichtet nur gen Westen, A63, wg. Kalmit 103,6 und Frankfurt 103,9, derzeit DLF Wiesbaden)
Kirchheimbolanden 87,6 MHz - 0,5 kW (war: Rockenhausen)
Kaiserslautern 100,2 MHz - 7 kW (schon aktiv)

Alle anderen Sender und Frequenzen bleiben, die Ex-DLF-Kanäle in Hanau und Oberursel fallen an private Veranstalter oder den hr.
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@ Wiesbadener

Daß AFN wirklich mal die 98.7 abgeben will, hätte ich mir nicht träumen lassen.

Zitat

Bedingung sei allerdings, dass eine lückenlose Versorgung der Amerikaner zwischen den Truppenstandorten Kaiserslautern und Wiesbaden (künftiges Headquarter) gewährleistet ist.


Ich kenne die Frequenzsituation zwischen Wiesbaden und Kaiserslautern jetzt nicht so genau. Wäre es vielleicht möglich, auf dem Donnersberg eine ungerade und gerichtete Frequenz aufzuschalten?



@ TerranusI

Zitat

Auch die Tage von 150kW aus Weißkirchen sind gezählt.


Häh? Wieso? Soll der abgeschaltet oder nur in der Leistung reduziert werden?



@ -radiofan-

Zitat

Ihr werdet doch nicht allen Ernstes glauben, das Hillmoth seine 100,2 von Planet hergibt!


Sehe ich auch so. Hinzu kommt noch, daß es eine gerade Frequenz ist. In Kaiserslautern scheint die gerade Frequenz aber auch kein Problem darzustellen.



@ Biertrinker aus Schwaben

Zitat

in Stuttgart ist das vermutlich nicht so einfach,
Die Kasernen sind ueber die Huegellandschaft verteilt. freie Frequenzen insbs. Funzeln gibts kaum.
Moegl. waere ein Tausch, etwa AFN auf die 107,7 oder so?


Ja, eine Frequenz vom Frauenkopf oder vom Hohen Bopser braucht es für die Versorgung der Kasernen schon. Aber dafür würden auch 3 KW oder so reichen. In den 90ern stand mal ein Frequenztausch mit dem Deutschlandradio zur Debatte. Also AFN auf die 87.9 mit 1 KW und das Deutschlandradio auf die 102.3 mit 100 KW.

Wenn AFN die 102.3 in Stuttgart abgeben sollte, ist aber nicht davon auszugehen, daß da ein besserer Sender draufkommt. Einen weiteren Musiksender wird die Landesmedienanstalt Baden-Württemberg nicht zulassen. Das würde wohl darauf hinauslaufen, daß das Deutschlandradio die 102.3 bekommt.


Zitat

Die 1143 sendet ohnehin nur mit 10 KW


Die Leistung ist bei dem Störnebel in der Innenstadt aber auch schon kritisch.


Zitat

Neben EUCOM haben sie nun auch AFRICOM dort,


Jetzt mal langsam. Mit diesen ganzen Headquarters blicke ich langsam echt nicht mehr durch. Das Headquarter war doch bisher in Heidelberg. Kommt es nun nach Stuttgart oder nach Wiesbaden? Oder gibt es da mehrere Headquarter, die hier irgendwie durcheinandergewürfelt werden?


von Kay B - am 08.12.2010 22:13

AFN gibt die 98,7 auf dem Gr. Feldberg ab, wenn....

@ Wiesbadener: "Olle Petze" oder "Wer hat denn da gepetzt?" ..obwohl es eigentlich ja schon indirekt hier zu lesen war. Nur eine Korrektur und Ergänzung:
Zitat
Die Frequenz würde an Deutschland zurück fallen und wohl an den DLF vergeben.

Richtig: Erstzugriff hat bei allen Allierten-Frequenzen der DLR und es ist davon auszugehen, dass nach Rückgabe an die Bundesrepublik eine Belegung mit DLR-Kultur erfolgen wird, also nicht mit dem Programm des DLF. Wobei allerdings nicht auszuschliessen ist, dass es da erst einmal einen Frequenztausch DLRK - DLF bei den freiwerdenden DLRK-Frequenzen geben kann, bevor der Rest weiterverwendet wird.

Nur dauern kann dies alles durchaus noch, denn da sind nicht nur zwei Bundesländer (Hessen + RLP = die sich bei der Rundfunkpolitik nicht unbedingt einig sind) und damit auch zwei LMA mit im Boot, sondern auch zwei LRAnstalten ( wobei der hr selbst gerne für hr-info die 98.7 haben möchte oder mindestens die schon mal andiskutierten LPR-Frequenzen für Veranstaltungsradio im Rhein-Main-Gebiet für hr-info + you.fm )

Zitat
Wetterauer
Noch besser (aber eher nicht realistisch):
Radio BOB bekommt die 98,7 MHz auf dem Feldberg und gibt die Frequenzen in Frankfurt, Darmstadt, Dieburg, Limburg und Bad Nauheim ab

Keine Chance, die 98.7 wird nicht beim Privatfunk landen (siehe oben)

Zitat
Kay B
Ich kenne die Frequenzsituation zwischen Wiesbaden und Kaiserslautern jetzt nicht so genau. Wäre es vielleicht möglich, auf dem Donnersberg eine ungerade und gerichtete Frequenz aufzuschalten?

Sehr gut erkannt - :spos: ... nur: welche Frequenz

Zitat

Neben EUCOM haben sie nun auch AFRICOM dort,
Zitat

Jetzt mal langsam. Mit diesen ganzen Headquarters blicke ich langsam echt nicht mehr durch. Das Headquarter war doch bisher in Heidelberg. Kommt es nun nach Stuttgart oder nach Wiesbaden? Oder gibt es da mehrere Headquarter, die hier irgendwie durcheinandergewürfelt werden?

Nicht unbedingt. Spanien wollte gerne das Hauptquartier von AFRICOM, das aber nach bisheriger Planung in Stuttgart bleiben soll. Das europäische Hauptquartier der US ARMY zieht aber in den nächsten Jahren von Heidelberg nach WI-Erbenheim.

von KlausD - am 09.12.2010 01:21
Im Falle.dass die 98,7 an Deutschlandradio Kultur fällt, sähe das Planspiel freilich etwas anders aus:

Deutschlandradio Kultur
Gr. Feldberg 98,7 MHz - 60 kW

AFN
Wiesbaden-Erbenheim 107,2 MHz - 0.5 kW (derzeit: DKultur Mz-Kastel)
Ober-Olm 96,4 MHz - 0,5 kW (nur eine Yagi nach West, A63 zw. Anschlussstellen Ober-Olm und Wörrstadt)
Alzey 107,2 MHz - 0,1 kW (Gleichwelle Erbenheim, Versorgungsgebiet Wörrstadt bis Kirchheimbolanden)
Kirchheimbolanden 97,1 MHz - 0,2 kW (derzeit: Rockland)
Kaiserslautern 100,2 MHz - 7 kW

Rockland
Kirchheimbolanden 87,6 MHz - 0,5 kW (war: Rockenhausen)

hr-info
Rodgau-Weiskirchen 107,7 MHz - 0,5 kW (bisher: DKultur Wachenbuchen)
Königsstein 91,2 MHz - 0,1 kW (derzeit: DKultur Frankfurt, Möglichkeit einer Gleichwelle mit Bensheim)
Friedrichsdorf 101,8 MHz - 0,1 kW (derzeit: DKultur Oberursel)
Alzenau 107,1 MHz - 0,25 kW

Radio Bob
Alzenau 103,6 MHz - 0,25 kW
Bingen/Rheingau 106,3 MHz - 0,2 kW (bisher DKultur)

Die Frequenzen Limburg 105,1 MHz, Asslar 103,7 MHz, Gießen 107,5 MHz und Marburg 93,3 MHz (alle DKultur) fallen zurück an das Land Hessen und können zu Standorten mit Versorgungslücken für DLF, hr info/You FM oder Privatradios umkoordiniert werden.


von Wiesbadener - am 09.12.2010 10:11
@ Robert S.

Zitat

Wehe:mad: hat schon gereicht was man in NRW verbrochen hat,muß sich das wiederholen ???????


Für dich wird extra die 98.7 in Steinach mit MDR Figaro aktiviert. :D



@ KlausD

Zitat

Richtig: Erstzugriff hat bei allen Allierten-Frequenzen der DLR und es ist davon auszugehen, dass nach Rückgabe an die Bundesrepublik eine Belegung mit DLR-Kultur erfolgen wird, also nicht mit dem Programm des DLF.


Wer hat das eigentlich festgelegt?


Zitat

Korrekt, nur
(...)
- die Stromrechnung für die MW war (angeblich) extrem hoch und stand (angeblich) in keinem Verhältnis zu der genutzten tatsächlichen MW-Hörerzahl für hr-info,


Ist ja auch so. Bei einem Mittelwellensender geht halt antennenbedingt in der Regel maximal die Senderausgangsleistung als ERP raus. Und mit der Energie, die ein 100-KW-Mittelwellensender braucht kann man halt 10 UKW-Sender, die an einer entsprechenden Antennenanlage einer ERP von je 100 KW erbringen können, versorgen.

Es ist halt so, daß UKW-Sender durch die Antennenanlage ökonomischer arbeiten. Das mit der geringen Hörerzahl der Mittelwelle ist in Anbetracht der geringen Nutzung seitens Ottonormalhörers nur logisch.


Zitat

- der MW-Sender muss(te) dringend saniert werden. Da hatte man evtl. wohl gehofft, dies würde ein neuer Mieter für den Sendestandort übernehmen. ERF und AFN haben dankend abgelehnt. Da man sich aber gleichzeitig sicher war die verlangten neuen UKW-Frequenzen für hr-info ab 01.01.2010 z.B. u.a. aus LPR-Beständen zu bekommen (was bekanntermassen nicht passierte), "knaatscht" man jetzt und zieht sich bisher "beleidigt" in den Scholl- / Blockadewinkel zurück.


Die Tatsache, daß nicht mal mehr ein öffentlich-rechtlicher Sender seine eigenen Mittelwellensender sanieren will, zeigt, welchen Stellenwert dieser Frequenzbereich noch hat.



@ Wiesbadener

Zitat

Die 100,2 auf dem Donnersberg einzusetzen würde auch bei geringer Leistung Störungen mit Haardtkopf 100,1 und Idar-Oberstein 100,3 verursachen, das wäre also wohl kaum möglich.


Wäre auf dem Donnersberg vielleicht eine neue, möglichst noch ungerade und auf die Verbindung zwischen Wiesbaden und Kaiserslautern gerichtete Frequenz möglich?


Zitat

Eben, es gibt in der Hierachie der Rundfunksender folgende Hackordnung:

1. Nationaler Hörfunk (Deutschlandradio)
2. Öffentlich-rechtliche Sender
3. Privatsender
4. Sonstiges (OKs, NKLs, Uniradios usw.)


Wer hat das festgelegt? Eigentlich widerspricht das ja dem Grundsatz, daß Rundfunk Ländersache ist. Demnach müßte der nationale Rundfunk sogar an letzter Stelle stehen.



@ Biertrinker aus Schwaben

Zitat

Warum wehrt sich ti Landesmedien-Anstalt in Baden Wuerttemberg so sehr gegen einen weiteren Musiksender fuer Stuttgart?
Hat fuer mich immer so den Eindruck, als wuerde man Antenne 1 ueberall den Vorzug geben.


Die Landesmedienanstalt Baden-Württemberg hat kein Interesse daran, die bestehenden Strukturen und Marktaufteilungen aufzuweichen. Einen weiteren Dudelsender möchte man vermeiden.



@ Rheinländer

Zitat

Dann hörst du aber nicht oft you fm, sicherlich mag sich das mal überschneiden mit HR3, aber so oft nun auch wieder nicht, sonst gäbe es den sender ja erst gar nicht

Ist beim SWR aber auch nicht anders SWR3 und dasding sind teils auch identisch


Das mit den Jugendradios ist teilweise sowieso nur Kindergarten zwischen den öffentlich-rechtlichen und den privaten Sendern. Als in vielen Bundesländern ein privates Jugendradio etabliert wurde, mußten die öffentlich-rechtlichen Sender dem halt auch unbedingt etwas entgegensetzen. "Was der hat will ich auch haben!" ...Kindergarten halt.


von Kay B - am 09.12.2010 13:29
Interessant finde ich den Gedanken der 90,1 mit 5kW. Wie hier schon bemerkt wurde gäbe es Einsprüche. Wenn ich aber an München denke, hat man auch eine 107,5 vs 107,2 vom gleichen Standort koordiniert. Das sollte doch Ffm auch können! Eine 90,1 aus Ffm, ob Fmt oder auf dem Maintower sollte erst mal dabei gleich sein, würde niemals in Thüringen MDR Jump stören.
Dennoch sollte man sich mal überlegen, was man zwischenzeitlich mit derartigem Frequenzpoker und Aussitzen verbrochen hat. Der hr hat damals für sein Gastarbeiterprogramm bekanntermaßen die 87,6 und 92,7 temporär geopfert und nur die 91,9 neu koordiniert. Wenn man über eine derartige, ich nenne es mal Zerobase, reden würde, sollte das weiter ausgreifen. Sprich: Es sollte doch bitte überlegt werden, ob nicht auch eine 90,4, 100,2 und 107,0, vielleicht auch noch 90,1 vom Feldberg aus zu betreiben wären. Und da sind dann auch alle Funzeln seit Genf84 erstmal außen vor zu lassen. Man hätte dann immerhin Masse zu verteilen.

Nachtrag: Im Gegensatz zu "Frequenzpoker und Aussitzen" hat man damals in Bayern gehandelt und auch an exponierten Standorten mit mittelhoher ERP koordiniert. Das Ergebnis ist eine landesweite Senderkette welche heute BR-Klassik hat.

von Thomas (Metal) - am 09.12.2010 19:17
Rundfunkpolitik ist Ländersache. Sobald die Frequenz von AFN nicht mehr genutzt wird, geht sie zur hessischen Staatskanzlei. Diese kann sie direkt an einen öffentlich-rechtlichen Anbieter vergeben oder der zuständigen Landesmedienanstalt zur Ausschreibung oder Zuweisung an einen privaten Anbieter verwenden.

Der nationale Hörfunk, also das Deutschlandradio, sendet aufgrund eines Staatsverstrages mit den Bundesländern. Der Bund ist bei Angelegenheiten, welche die Länderhoheit betreffen, immer außen vor.

Das bedeutet,l dass ausschließlich in Wiesbaden und nirgendwo sonst über die Verwendung der 98,7 entschieden werden wird. Dort wird man sich auch Gedanken machen müssen, was man den Amerikanern als Ersatz für die Frequenz anbietet. Spätestens da muss man mal über den Rhein nach Mainz schauen, und zwar in die dortige Staatskanzler. Die muss sich im Falle des Falles selbst erst einmal die notwendigen Frequenzen aus der Turmstraße in Ludwigshafen zurückholen. Möglicherweise lässt sich ja tasächlich mit der brach liegenden 87,6 und der Mainzer DLF-Frequenz was basteln.

In Hessen selbst dürften auf jeden Fall die aktuellen DLF-Frequenzen für AFN zur Verfügung stehen.

Dudelfunk gibt es in Rhein-Main schon mehr als genug, da wäre eine Entfunzelung des Qualitätsprogramms schon sinnvoller.

von Alqaszar - am 09.12.2010 23:02
Was bisher nicht berücksichtigt wurde: Ob man es jetzt möchte oder nicht, im Rhein-Main-Gebiet gibt es viele, die nur der englischen Sprache mächtig sind und (möglicherweie) AFN als ihr Programm angesehen haben. Dies fällt nun weg. Selbst Funkhaus Europa würde keinen gleichwertigen Ersatz bieten. Die Frage ob es überhaupt einerseits so angelegt wäre und andererseits ob es angenommen wird dürfte man auch ansprechen und sollte bei einer Neuordnung nicht gänzlich unberücksichtigt bleiben. Andererseits sollte auch hier einmal mehr die ¤U zitiert werden und eben dort muß man, vielleicht leider, Englisch als sprachliches Bindeglied ansehen.
[Völlige Utopie an]
Man erkennt, daß man weiterhin ein 24h-Programm in englischer Sprache haben möchte: Wie wäre es, wenn man ein oder mehere via allgemein zugänglichen Rundfunkdienst (in erster Linie Satellit, nicht aber Internet) empfangbare bevorzugt ö. r. Programme auf einer UKW-Frequenz oder -Kette verbereitet? Z. B. BBC Radio 1 12 Stunden, die anderen 12 h ein anderes, dazu dann ein lokales Fenster. Ich lasse bewußt offen, ob das auf 98,7 erfolgen muß, jedoch würde es mit größter Sicherheit weit mehr Zuhörer finden als ein FE auf 103,3 ;-) .
Natürlich spräche das Medienrecht dagegen. Aber ist es nicht beschämend, wenn man andersherum selbst in manchmal demokratisch mangelhaften geltenden ehemaligen Ostblockstaaten 1:1 Übernahmen deutscher Programme auf UKW abstrahlen kann? Möglicherweise bräuchte man neben Regelungen für Urheberrechte und der zugehörigen ... ( :sneg: ) noch einen Träger. Sprich: Es sollte Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks oder der Landesmedienanstalt sein ein solches Programm zu verbreiten.
[Utopie, Ende]

von Thomas (Metal) - am 11.12.2010 17:02
@ KlausD

Zitat

Absolut nutzlose Diskussion! Ich wiederhole mich gerne nochmals: sofern AFN die 98.7 aufgibt, geht diese definitiv NICHT an einen Privaten ... und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch nicht an den hr!


Ich habe ja nur geschrieben, was ich auf der 98.7 für wünschenswert halte. Daß wir in einem Land leben, in dem Sender, die kaum jemand hört, den Status landesweit zugewiesen bekommen und bei Frequenzvergaben bevorzugt behandelt werden, ist mir auch klar.



@ Flowilu

Zitat

Wie wäre es denn, wenn man mal die Bürger über die Neubelegung eines frei werdenden Senders entscheiden lassen würde?


Da hast du meine volle Zustimmung! :cheers:



@ Nohab

Zitat

Und die Kiddies schreien dann nach einer eigenen Funzel für den lokalen Dummfunker.
Oder die Generation Kukident schreit nach Volksmusik/Uraltschlager.
Ich sehen das genau so kommen. Anspruchsvolle Programme sind da chancenlos.


Das ist aber numal das Wesen einer Demokratie, daß die Bürger möglichst weit mitentscheiden. Die Haltung, die du jetzt hier vertrittst, ist einfach undemokratisch. Wenn eine kleine, elitäre Gruppe Entscheidungen für alle trifft, nur weil sie meint zu wissen, was richtig für die Bürger ist, haben wir definitiv keine Demokratie!


von Kay B - am 12.12.2010 20:43
Zitat
Kay B
Das ist aber numal das Wesen einer Demokratie, daß die Bürger möglichst weit mitentscheiden. Die Haltung, die du jetzt hier vertrittst, ist einfach undemokratisch. Wenn eine kleine, elitäre Gruppe Entscheidungen für alle trifft, nur weil sie meint zu wissen, was richtig für die Bürger ist, haben wir definitiv keine Demokratie!

Es geht nicht darum, daß Dummfunker und Kukidentbespaßer garnicht mehr senden sollen,
sondern es geht darum, daß anspruchsvolle Programme ebenfalls flächendeckend
und in anständiger Qualität zu empfangen sein müssen. Und genau das würde nicht mehr der Fall sein,
wenn man das gemeine Volk allein entscheiden ließe.
Die tägliche Auflage der Bild und die Einschaltquoten von RTL sprechen eine deutliche und
gleichzeitig beängstigende Sprache. Nicht ohne Grund ist der deutsche Dummfunk genau so wie er ist.

Lobenswert daher die Vorgehensweise der niederländischen Agentschap, durch Auflagen eine möglichst große Vielfalt zu erzielen.
Bis sich diese Einsicht hierzulande auch durchsetzt, werden wir wohl lange warten können.


Ein Wort zum Thema Deutschland und Demokratie:
Die Demokratie in Deutschland existiert nur auf dem Papier.
In den Parteigremien wird schon sichergestellt, daß sich an den hier
herrschenden Verhältnissen so schnell nichts ändert.
Legale Schmiergelder, euphemistisch Parteispenden genannt, tun das ihrige.
Und schaut man sich an, was hier in DL ins Parlament gewählt wird,
da zweifelt man wirklich an seinen Mitmenschen.



von Nohab - am 12.12.2010 21:24
Zitat
Kay B
.

Wie sieht es mit der 102.3 vom Frauenkopf aus? Ist der offizielle Versorgungsbereich auf das Stadtgebiet beschränkt oder gibt es da im weiteren Umland noch irgendetwas?


Die Amerikaner haben im Norden von Stuttgart, auf dem Burgholzhof eine "Housing Facility", die Robinson Kaserne, und in Boeblingen die Panzer Kaserne, In Stuttgart gibts die Patch Kaserne und Kelly Kaserne.
In Feuerbach (irgendwo dort wo die Siemens ist) duerfte es noch eine kleinere US Facility geben, und am Flughafen in Stuttgart, haben die auch noch ein Bereich, welches nur der USA zur Verfuegung steht.

Vermutl. soll die 102,3 auch noch fuer eine halbwegs lueckenlose Versorgung auf der Autobahnfahrt nach Heidelberg oder Mannheim sorgen, egal ob man ueber di A81 via Heilbronn oder ueber die A8 via Karlsruhe fahren will. Ich meine auch mal irgendwo auf der Schwaebischen Alb ein Hinweis-Schild fuer einen Uebungsplatz gesehen zu haben.

Ich wuerde grundsaetzlich befuerworten, wuerde die 102,3 mit der 107,7 getauscht werden. Plaene gab es wohl mal Mitte der 90iger Jahre, doch zu deren Umsetzung kam es nie.

Wuerde die 102,3 aufgegeben werden, wuerde sie vermutl. erstmal an den Deutschlandfunk gehen, und nicht an "Die 107,7". Dies sei auch aller Wahrscheinlichkeit nicht politisch gewollt.

Wuerde man in Stuttgart einiges veraendern und AFN tatsachlich auf 107,7 gehen, (zuzueglich einer Umkoordinierung der 100,7 auf den Frauenkopf) so stuenden fuer den Privatrundfunk 3 grosse Frequenzen zur Verfuegung: 100,7, 101,3, und 102,3

Nur, dies ist wie schon beschrieben politisch eben nicht gewoll, denn die liebe Antenne1 muss Platzhirsch Nr1 bleiben.




von 102.2 - am 19.02.2011 09:46
Zitat
Peter Schwarz
@Marcus: Heute hast Du bestimmt recht! Bei der Programm- und Tonqualität, die AFN heute bietet, ist keiner mehr hinterm Ofen hervorzulocken, zumal die dort gedrehte Musik auch auf zig anderen Wegen zu haben ist. In den 80ern allerdings, und bis in die frühen 90er hinein, kannte ich im Raum Stuttgart fast kein Radio, in dem nicht auch AFN eingespeichert war. Und er wurde gehört! Ganz einfach, weil "der Ami" musikalisch immer die Nase vorn hatte. Auch Rockfans und Country-Freunde kamen dort auf ihre Kosten, genauso wie Soul-Liebhaber. Zudem hatte es eben den Touch der weiten Welt, wenn auf amerikanisch moderiert wurde. Genau die Faszination, die später MTV und Co. hatten. Mittlerweile ist das ganze ja eher in eine Art Ami-Bashing umgeschlagen, man merkt das auch an den Top-Platzierungen der Charts.


Erinnere mich noch an eine Rock Hitparade (Top 10) Freitag oder Samstag Abends wo hauptsächlich die neuesten Grunge Bands liefen. (Soundgarden, Alice in Chains, Stone Temple Pilots, etc.). So 94, 95. Auch das Nachtprogramm mit Rock der 70er war gut. (Und abwechslungsreich).
Den heutigen AFN (UKW) würde ich nicht vermissen.
D-Radio Kultur könnte die Frequenz gut nutzen. DLF ist mit seinen Funzeln und der Hornisgrinde 106,3 besser versorgt.

von Radionicki - am 31.08.2011 23:39
@ TerranusI

Zitat

Da die Frequenz zunächst an den Bund geht, halte ich es für extrem unwahrscheinlich, dass ohne Verzicht von DLF und DLR ein anderer die QRG kriegt.


Wieso ist das eigentlich so geregelt, daß nicht mehr genutzte Frequenzen der Gaststreitkräfte zunächst an den Bund gehen, obwohl Rundfunk doch Ländersache ist. Sinnvoller wäre es doch, wenn die Länder die jeweiligen Frequenzen zunächst bekämen und diese dann entscheiden, ob die Frequenzen dann an ein bundesweites Programm gehen.


Zitat

Die Quoten spielen da keine Rolle...


So war das auch nicht gemeint. Ich meinte nur einfach, daß die 98.7 bei den meisten Hörern wohl aus dem Speicher fliegen wird, wenn da das Deutschlandradio drauf kommt. Ich würde das persönlich einfach nur sehr schade finden, wenn diese reichweitenstarke Frequenz ein Sender bekäme, der kaum gehört wird.


Zitat

Denn gerade weil der DLF so wenig Hörer hat, würde es das Gleichgewicht Kommerzielle / ÖR kaum belasten und daher am wenigsten protestiert werden.


Gerade hr3 und FFH dürften dann Quotenzuwächse erwarten, wenn es aufeinmal AFN The Eagle als dritten reichweitenstarken Popsender im Rhein-Main-Gebiet nicht mehr geben würde.


von Kay B - am 06.10.2011 16:30
Zitat
Marcus.
Das Problem ist ja, dass die 98,7 nicht nur für Hessen, sondern Rhein-Main bis Richtung KL sendet. Das heisst man braucht auch die Unterstützung aus Mainz und hier ist keine Umwidmung möglich bzw es müsste neue oder nicht genutze ("private") Frequenzen genutzt werden, entlang der A63.

Richtig. Für eine 103,7 oder 99,7 in Ober-Olm muß entweder die LPR oder der SWR zustimmen. Ohne sinnvolle Gegenleistung: Warum sollte man? Damit das D-Radio eine leistungstarke UKW-Frequenz (98,7) bekommt :joke: ? Es muß also jeder Beteiligte was davon haben. Z. B. eine Frequenz für DasDing in Mainz oder eine bessere hr iNFO-Versorgung.
Daher sollte man einmal mehr überlegen das Funzel-klein-klein zu beenden und die Anzahl dieser Frequenzen zu reduzieren, sofern möglich. Hier wurde die 96,2 in Eltville zur Disposition gestellt. Einmal ein Plot, wie sich eine 96,2 mit 501W gerichtet von der Hohen Wurzel nach 70 (Oberursel) und 200° (Eltville) machen würde (zur Leistungsreduzierung in Richtung MZ wegen 96,0):

http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-3ks-702c-jpg.html
Sicher, man versorgt Rheinhessen ideal, das war auch zu erwarten. Man versorgt das westliche Rhein-Main-Gebiet mit. Es gibt ein schönes Gezischen mit Hornisgrinde und der Kreuzberg produziert Überschläge. Auch das ist hinnehmbar, keiner der Standorte hätte dort sein Zielgebiet. Aber immerhin würde man in WI ganz passabel versorgen und den Rheingau noch mit. Hornisgrinde spielt dort erst oberhalb 200m über NN eine ersthafte zischelnde Rolle für einen Sender mit dieser ERP aus dem Nahbereich. Außerdem würde man die Lücke um Idstein und Westtaunus schließen - wenn man die 96,2 für hr iNFO verwenden würde. Zum Vergleich die 97,2 aus Wiesbaden:
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-c1-jpg.html
Damit könnte man dem hr ggf. eine Umbelegung schmackhaft machen. D. h. 96,2 für hr iNFO und die 97,2 für YOUFM. Bliebe also ein SWR. Würde wiederum der die 99,7 für SWR3 in MZ-Kastel erhalten, könnte man die 93,7 für AFN Ober-Olm abgeben. Und die wäre weit besser als jede 103,7 oder 99,7 von dort. Eine höhere ERP als 2kW wäre eben denkbar. Mit 5 kW würde man sicher auch noch den Flughafen in Ffm gut erreichen, für die US Army sicher nicht uninteressant. Unterm Strich müßte man eine Frequenz in MZ-Kastel für den SWR zur Ausstrahlung von DasDing freibekommen, z. B. im weiteren Ringtausch die 107,2 oder 103,7, so die 98,7 ein eines der D-Radio Programme fällt. Mit einer 96,2 könnte wiederum die Leistungsbeschränkung der 107,2 fallen und man idealerweise auf 1kW anheben.
Achso: Und laut Plot drückt die 96,2 auch kaum in den 96,1-Bereich (Koblenz) rein. Der SWR hätte da ansonsten sicherlich auch was dagegen zu sagen ;-) .
Eltville 96,2 laut Radio Mobile derzeit:
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-c5-jpg.html

von Thomas (Metal) - am 09.10.2011 19:50
Zitat
Marcus.
Das Problem ist ja, dass die 98,7 nicht nur für Hessen, sondern Rhein-Main bis Richtung KL sendet
Na, die 98,7 ist doch sehr eindeutig eine hessische Frequenz. Die Einstrahlung nach RLP ist ja davon unabhängig, welches Programm da verbreitet wird. Die theoretische Möglichkeit, dass die Bundesnetzagentur die 98,7 zu einer rheinland-pfälzischen Frequenz erklärt, erscheint mir doch sehr gewagt. Und hessische Frequenzen werden in Hessen verwaltet. Hessen hat nix zu melden, was auf 92,0, 99,1, 100,6, 101,1, 104,5 und 105,6 läuft, und ebenso hat RLP kein Vetorecht hinsichtlich der Belegung der 89,7, 94,4, 96,7, 102,5 und 105,9. RLP käme nur dann ins Spiel, wenn AFN rheinland-pfälzische Frequenzen möchte, etwa aus dem D-Radio-Bestand. Wenn die 98,7 aber tatsächlich ans D-Radio wandern sollte, und damit auch Rheinland-Pfalz einen Mehrwert bringen sollte, wird die LMK das sicherlich unterstützen.

Zitat
Thomas (Metal)
Es muß also jeder Beteiligte was davon haben. Z. B. eine Frequenz für DasDing in Mainz oder eine bessere hr iNFO-Versorgung.
Ähm, Mainz hat schon eine DasDing-Frequenz (105,2), und wenn der hr nix abgeben muss, muss er auch nix bekommen. Falls doch hr-Frequenzen in den Tausch einbezogen werden sollten, kann man immer noch darauf hoffen, dass der hr als öffentlich-rechtliche Anstalt Wege zu einer besseren D-Radio-Versorgung nicht behindert - siehe etwa den vernünftigen Rimberg-Tausch.

von freiwild - am 09.10.2011 20:18
@ Wiesbadener

Zitat

Heißt: Die 107,2 (momentan Deutschlandradio) bekommt der AFN. Maximal gibt es eine Umkoordinierung nach Erbenheim, evtl. bleibt sie aber sogar in Kastel. Alles hinter dem rheinhessischen Hügelland übernimmt die 100,2 aus Kaiserslautern. Wenn der AFN mit dieser Lösung zufrieden ist: Bitte!


Wie gesagt, gerade Frequenzen wird AFN nicht gerade wollen, wo man doch die reichweitenstarke, ungerade 98.7 hat.

Da zunehmens keine normalen, einfach austauschbaren Radios in Autos, sondern Bordcomputer, die auch für Navigation und Steuerung anderer Dinge zuständig sind, eingebaut werden, dürfte das mit den ungeraden Frequenzen immer wichtiger werden.

Mit welchen anderen Sendern würde es Probleme geben, wenn man auf 107,1 MHz oder 107,3 MHz senden würde? Eventuell auch stark gerichtet entlang der Linie zwischen Wiesbaden und Kaiserslautern? Der Heidelstein dürfte in der Gegend zumindest keinen Versorgungsauftrag mehr haben.

An der Stelle von AFN würde ich in dem ganzen Frequenzgetausche gleich einen Wechsel in Kaiserslautern auf eine ungerade Frequenz mit einleiten.

Würde etwas dagegen sprechen, in Kaiserslautern die Frequenz von 100,2 MHz auf 100,1 MHz oder 100,3 MHz abzuändern? (Ich kenne die Frequenzsituation dort jetzt nicht so genau.)


von Kay B - am 24.10.2011 10:05
Zitat
RheinMain701
Die 873 ist nutzlos seit die ganzen Standorte im Rhein-Main-Gebiet aufgegeben wurden. Eine 1143 in Wiesbaden tut es da auch, so hat man es ja auch während dem Hessentag in Oberursel gemacht.


Das sehe ich eigentlich auch so. Aber man darf dabei nicht vergessen, dass die 873 abends und nachts quasi in ganz Deutschland empfangen werden kann. Das ist eben der Vorteil. Mit Funzelleistung könnte man das vergessen.

Zur 98,7: Der HR würde am liebsten in jedes Kaff einen Sender stellen und hr-info ausstrahlen. Die von Wiesbadener genannten "geplanten" Sender in Delkenheim, Rodgau usw. wären meiner Meinung nach ALLE unnötig. Rodgau würde ich verstehen. Damit wäre Hanau besser versorgt.
Einerseits will man beim HR sparen, aber andererseits würde man noch einen 60 KW-Brummer in betrieb nehmen und womöglich die unnötigen Funzeln trotzdem on air lassen. Die Frankfurter 87,9 ist genauso überflüssig. Ich verstehe einfach nicht, warum man die nicht zurück gibt. HR4-Funzeln in Marburg, Wetzlar und Weilburg: Ebenso überflüssig. HR1 Wiesbaden: noch überflüssiger. HR3 Fulda, Alsfeld, Bad Hersfeld, Rotenburg: überflüssig. HR2: Limburg, Wiesbaden, Frankfurt: Überflüssig. Ebenso die geplante 95,9 in Bad Orb für HR3.
Wenn man sich dann mal überlegt, dass You FM immernoch keine Frequenz in Dieburg hat und dort nur ganz schlecht zu empfangen ist und dass man auch im Spessart große Lücken hat...

Ich hoffe, dass D-Kultur trotzdem die 98,7 bekommt. Die können sie gut gebrauchen.

von DX OberTShausen - am 30.01.2012 14:40
Zitat
Wiesbadener
So, jetzt könnte es neues geben: Da sich die Streithähne hr, SWR, LPR, Deutschlandradio, Staatskanzleien und, und bisher nicht einigen konnten, könnte es in Kürze zu einer außergewöhnlichen Maßnahme kommen: Der AFN gibt den Standort Großer Feldberg auf, betreibt die 98,7 MHz aber weiter - mit maximal 2 kW vom Standort Wiesbaden-Erbenheim-Air Base. .


Tja @ Wiesbadener: Erinnere Dich an meinen Hinweis beim letzten Stammtisch: *Wenn die sich nicht bald wegen der 98.7 einigen, dann wird von oben eine Lösung vorgegeben, die einer Schlachtung gleichkommt und die Beteiligten werden hier im Forum "zerrissen"*. ´Da hast Du sie die Lösung und die Schlachtung einer der besten UKW-Frequenzen Deutschlands .:sneg::sneg::sneg: Vielleicht besinnt man sich doch noch eines Besseren.

Zwar kein Trost: zumindest ist die 98.7 dann wohl nördlich des Taunuskamms neu einsetzbar (sofern sie an die LPR fällt und man sie nicht im bisherigen Verbreitungsgebiet ungenutzt lässt) und ich habe da schon eine Ahnung, wer dann darauf senden könnte.

Zitat
Stefan Z.
Aber bezüglich der Funzeln ? Was hätte der HR gegen eine Lösung Kastel 107,2 und Kaiserslautern 96,9 oder 100,2 für AFN einzuwenden ?


Bestimmt nichts, nur kannst Du von Kastel aus die Lücke bis Kaiserslautern nicht schliessen, schon garnicht mit der dort -damals vom hr- wegen seiner 107.0 akzeptierten Senderleistung von nur noch 400W und weitere Funzeln waren vom AFN nicht angedacht.

von Eckhard. - am 30.01.2012 16:52
Zitat
Wetterauer
...
noch überflüssiger. HR3 Fulda, Alsfeld, Bad Hersfeld, Rotenburg: überflüssig.
...


Hallo???

ich bin sonst eigentlich fast immer einverstanden mit dem was Du schreibst, aber das ist Mega-Unfung:

Bitte bedenke, dass HR3 97,7 auf dem Rimberg geopfert wurde für YouFM (damals noch HR XXL).
Seit dieser ober-schwachsinnigen Entscheidung ist der Empfang einfach nur noch unterdirdisch, trotz der bisherigen Funzeln. :heul:

Wo soll das Signal auch herkommen? 87,6 Sackpfeife, 89,3 Feldberg und auch 89,5 Hoher Meißner schaffen es weder nach Schwalmstadt, noch nach Alsfeld, Lauterbach, Schlitz, Fulda mit einer akzeptablen Feldstärke.
Ich hasse UKW-Funzeln, aber wenn man den Rimberg abschaltet geht es nur so.

Das ist leider nicht so easy wie in deiner flachen Wetterau, wo der Feldberg einfach mal so überall hinstrahlt :-(

Bin heilfroh, dass wenigstens der DAB+-Bundesmux jetzt auf den Rimberg kommt. Diese Nachricht hat mich heute echt umgehauen. :cheers:

Ich hoffe, auch der HR nimmt bei DAB+ später den Rimberg und nicht mehr den Homberg bei Alsfeld wie zu DAB-alt Zeiten.

von Onkel Fresnel - am 31.01.2012 21:34
Zitat
Onkel Fresnel
Zitat
Wetterauer
...
noch überflüssiger. HR3 Fulda, Alsfeld, Bad Hersfeld, Rotenburg: überflüssig.
...


Hallo???

ich bin sonst eigentlich fast immer einverstanden mit dem was Du schreibst, aber das ist Mega-Unfung:

Bitte bedenke, dass HR3 97,7 auf dem Rimberg geopfert wurde für YouFM (damals noch HR XXL).
Seit dieser ober-schwachsinnigen Entscheidung ist der Empfang einfach nur noch unterdirdisch, trotz der bisherigen Funzeln. :heul:

Wo soll das Signal auch herkommen? 87,6 Sackpfeife, 89,3 Feldberg und auch 89,5 Hoher Meißner schaffen es weder nach Schwalmstadt, noch nach Alsfeld, Lauterbach, Schlitz, Fulda mit einer akzeptablen Feldstärke.
Ich hasse UKW-Funzeln, aber wenn man den Rimberg abschaltet geht es nur so.

Das ist leider nicht so easy wie in deiner flachen Wetterau, wo der Feldberg einfach mal so überall hinstrahlt :-(

Das wir hier teilweise über interessante Mittelgebirgslagen sprechen ist schon klar. Dennoch: Der Empfang in den genannten Orten ist Standard und damit ausreichend. Sicherlich war der zuvor noch weit besser. Wollte man dies allerdings überall haben, bräuchte man ein noch viel dichteres Netz an Hochleistungsender. Ich vermute mal, daß solche Empfangsqualitäten sich sinnvoll nur via z. B. DAB/DAB+ realisieren lassen.
Ansonsten: Vor allem in Schlitz und Fulda darf man auch gerne mal die 106,2 probieren ;-) .

von Thomas (Metal) - am 01.02.2012 05:47
Zitat
Eckhard.
Aber vergesst die Spekulationen, weder die 107.0 noch irgendeine leistungsstärkere Frequenz für das Rhein-Main-Gebiet ist auf dem Feldberg / Ts. noch koordinierbar.

Ich vermute mal, daß Du da näher Insiderinformationen über das Hauen und Stechen hast ;-) . So wäre das natürlich erklärbar :-( . Es würde aber auch zeigen, daß wir besser gestern UKW zugemacht hätten. Es würde auch zeigen, daß man in Nachfolgesystem kaum Hoffnungen stecken sollte, weil dort sicherlich die alten Machtstrukturen ebenso abzubilden wären.
Ich halte die Reichweite vom Feldberg für reichlich überbewertet. Folgt man die A3, so kann man die 100kW-Sender durchgehend sauber zwischen Neuwied und Rohrbrunn empfangen. Sicher, man kann auch vor/danach noch was rauskitzeln. Aber selbst bei den 100kW-Sendern ist z. B. in Richtung Südösten bei Pommersfelden entgültig Schluß. Auf der 89,3 ist etwa schon ab Schlüsselfeld praktisch störungsfrei (!) D-Radio Kultur zu hören. Und das wie gesagt bei 100kW ND. Betrachtet man den Heidelstein als exponierten Standort mit Richtstrahlung, so wird man feststellen, daß der sogar im Raum Schweinfurt bei ungünstiger Topographie kaum mehr empfangbar ist. Wir sprechen hier über 50kW in Hauptstrahlrichtung, Schweinfurt etwa 50km entfernt in Gegenrichtung.

von Thomas (Metal) - am 02.02.2012 20:29
Zitat
RheinMain701
Mal zurück zur Frage "98,7 Feldberg".

Es gibt eine einzige freie QRG, die sich von einem exponierten Standort nutzen ließe, um die gesamte Strecke zu versorgen, und das wäre die 93,7. Die hat sich der SWR komplett freigehalten, und Nachbarn die man stören könnte gibt es nicht. 93,6 Eifel ist weit genug weg, 93,8 Waldenburg dito, 93,5 Hornisgrinde ist BW und damit in Rheinland-Pfalz nicht zuständig. Der 93,9 Bornberg könnte man durch geschickte Standortwahl, die Richtung West ausblendet, aus dem Weg gehen. Für die 93,5 Bad Kreuznach hat der SWR eine nie genutzte 92,4 als Alternative. Bleibt die Frage, von welchem Standort sich diese gute Frequenz nutzen ließe.

Der SWR würde das ganze natürlich nicht ohne Gegenleistung machen. Dass er im MZ die ex-DKultur-QRG 107,2 Mainz-Kastel für SWR3 kriegen würde, steht außer Frage.

:spos: :spos: :spos:
Wobei der Feldberg vermutlich gar mit 100kW in KH garantiert keine Ortsfunzel in deren notwendigen Versorgungensbereich stören würde. Blieben also noch FD 93,6 und MR 93,9 zu nennen. Dennoch: 50kW, in Anlehnung einer 98,7 bei 100 kHz-Abstand zu Waldenburg, für eine 93,7 wäre für ein D-Radio-Programm sicherlich ein Quantensprung.

von Thomas (Metal) - am 20.10.2012 20:30
@ 102.2

Zitat

hatte man sich eigentlich dort in Suhl bzw. Deiner Region vor der Wende fuer AFN interessiert?


AFN hatte hier zumindest keine Massenhörerschaft. Wenn man den Sender nicht zufällig beim Durchkurbeln entdeckte, kannte man den Sender ja gar nicht. Frequenzlisten westlicher Sender dürfte man damals auch nicht gerade an jeder Hausecke bekommen haben. Hier lief in der Regel immer Bayern 1, Bayern 3 oder Antenne Bayern. Denn die bayerischen Sender sind hier jeweils auf fünf Ortssenderfrequenzen zu empfangen.


Zitat

- oder gabs da Aerger von den Behoerden?


Auch wenn Erich Honecker ein riesiges A...schloch war, man muß ihm zumindest lassen, daß es nach seiner Regierungsübernahme jedem DDR-Bürger freigestellt war, welche Radio- und Fernsehprogramme er konsumiert. Probleme gab es allenfalls bei Angehörigen der NVA. Das betraf dann wahrscheinlich aber auch nur untere Ränge. Bonzen dürfte das kaum betroffen haben. Die haben das dann wahrscheinlich als Studium des Klassenfeindes oder irgendsowas deklariert.

In den 80er Jahren war es sogar so, daß der Westempfang indirekt gefördert wurde. Es zeigte sich, daß in jenen Gebieten der DDR, in denen Westfernsehen nicht empfangbar war (Raum Dresden sowie der äußerste Nordosten der DDR), die meisten Ausreiseanträge gestellt wurden. Demnach wurde dem Westfernsehen eine Art Ventilfunktion zuerkannt.

Antennengemeinschaften, die offiziell der Verbesserung der beiden DDR-Fernsehprogramme dienen sollten, wurden massenhaft in Gebieten mit schlechtem Westempfang gegründet und von staatlicher Seite gefördert (Zuweisung von Baumaterialien, Genehmigungen...) oder zumindest geduldet. Indirekt ging es natürlich nur darum, um das Westfernsehen heranzuholen.

Auch Satellitenempfangstechnik wurde importiert, teilweise auch von osteuropäischen Herstellern (Tesla wurde hier irgendwo mal genannt, aber die Russen hatten ja auch schon sehr früh Satellitenfernsehen und wohl auch die entsprechende Technik) und den Antennengemeinschaften dann für horrende Summen (ich glaube, hier hatte mal jemand 35 000 Ostmark = 40 bis 50 Monatsgehälter erwähnt) verkauft.

...Ach ja, hier haben wir doch ein Beispiel:
http://www.antenne-euba.de/geschichte.htm

Es waren also 34 000 Ostmark.

Heimelektronik galt in der DDR generell als Luxusgut und war dementsprechend überteuert. Dadurch schöpfte das SED-Regime ordentlich Geld von den Bürgern ab.

Solche Investitionen lohnten sich vor allem in jenen Gebieten, in denen selbst mit hohem Antennenaufwand terrestrisch nichts brauchbares mehr empfangen werden konnte.

von Kay B - am 30.11.2012 17:32
Zitat
Ihre Majestät
Von den Amis in Erbenheim hat man Blickkontakt zum Donnersberg

Von dort ja, aber in Mainz nicht mehr. Da bräuchte es zumindest in Mainz einen kleinen Füller, um eine Empfangslücke zu vermeiden.

Zitat
Ihre Majestät
Aus Kostengründen ist aber wahrscheinlich, dass die 98,7 in naher Zukunft vom Feldberg nach Wiesbaden-Erbenheim wandert und dort nur noch mit kleinerer Leistung (im Gespräch sind 2 kW) betrieben wird.

Das wird dann aber nichts mit Versorgung der A63, und ich glaube, das werden die schnell merken. Das geht nur von einem exponierten Standort.

Zitat
Habakukk
Ausgerechnet AFN, der ja eigentlich ungerade Frequenzen benoetigen wuerde, sendet in Kaiserslautern als einziges Programm mit der 100,2 auf einer geraden Frequenz. DasDing auf 92,5, Antenne Kaiserslautern auf 96,9, DKultur auf 98,1, DLF auf 105,1, alle ungerade.

Waere also nicht vielleicht da zuerst mal ein Tausch angebracht? Ist die 100,2 soviel besser wie die anderen QRGs, dass man an ihr fest haelt?

Die 100,2 ist massiv interferenzbelastet durch Frankfurt. Koordiniert war sie glaub ich mal in Dansenberg, aber mit niedrigerer Leistung (liegt da deutlich höher als Vogelweh). Die 96,9 ist als einzige der Dansenberg-Frequenzen relativ frei, aber ich glaube kaum, dass die RG die Frequenz freiwillig abgibt.

Zitat
Habakukk
Und eine 107,2 waere ja der naechste Unfug... Warum nicht 107,3 oder 107,1?

Wegen 107,0 Darmstadt und 107,4 Koblenz.

von RheinMain701 - am 02.12.2013 09:59
Zitat
Habakukk
Ausgerechnet AFN, der ja eigentlich ungerade Frequenzen benoetigen wuerde, sendet in Kaiserslautern als einziges Programm mit der 100,2 auf einer geraden Frequenz. DasDing auf 92,5, Antenne Kaiserslautern auf 96,9, DKultur auf 98,1, DLF auf 105,1, alle ungerade.

Waere also nicht vielleicht da zuerst mal ein Tausch angebracht? Ist die 100,2 soviel besser wie die anderen QRGs, dass man an ihr fest haelt?

Ja.
Man muss berücksichtigen, dass von K'lautern aus auch die vielen amerik. Einrichtungen westlich von KL (Landstuhl, Miesau, Ramstein Airbase usw.) versorgt werden, wo in den letzten Jahren im Zuge der Konzentration der Amis auf wenige Hauptstandorte sogar noch neue Wohnsiedlungen nahe der Airbase entstanden sind, während andernorts überall dicht gemacht wird.

Dort im westl. Landkreis KL wird die 105,1 von DKultur 105,0 aus Neunkirchen komplett überlagert; genauso wie die 98,1 durch SR 2 98,0 vom Sender Bliestal. Die 92,5 ist dort schon etwas schwach und wird bei Tropo von RTL 92,5 aus Hosingen und SWR1 92,4 aus Linz gestört. Bliebe noch die 96,9: Die ist dort normalerweise sehr gut zu empfangen. Nur bei Tropo zischelts gewaltig durch RTL 97,0 aus Hosingen. Wenn man aber unbedingt eine ungerade QRG wollte, könnte man die 96,9 nehmen. So viel schlechter ist die im Zielgebiet nicht.

Die 100,2 wird rund um K'lautern nicht von der 100,2 aus FFM gestört. Wäre also kein Risiko für Antenne KL die 96,9 gegen die 100,2 einzutauschen.

von Manager. - am 02.12.2013 19:34
Zitat
Marcus.
auch Richtung Landstuhl raus??

Habe es selber nicht getestet, aber aus Erfahrung von anderen Frequenzen weiß ich, dass sie durch den Landstuhler Bruch die saarl. Programme gut durch kommen.

Das ist richtig, aber die 96,8 hat ja nur 100 W.


Zitat
RheinMain701
Da der Standort nach Nordosten viel besser herauskommt, bräuchte es einen starken Einzug um die 97,1 KIB zu schützen. Auch die erwähnte 96,8 und eventuell noch die 96,7 in PS (je nachdem, wie die Berge abschatten) wären zu beachten.

Die 96,8 "beißt" sich nur zwischen Homburg und Waldmohr mit der 96,9. In Landstuhl und den anderen Orten, wo die Amis sind, hat die 96,8 nichts zu melden. Die 96,9 vom hoch gelegenen FMT ist dort perfekt zu empfangen.
Die 96,7 aus PS geht nur in PS selbst. Jenseits der Pirmasenser Stadtgrenzen ist die 96,7 fest in der Hand von hr2 vom Gr. Feldberg.



Zitat
RheinMain701
Allerdings kommt der AFN-Standort trotzdem viel besser raus, obwohl er tiefer steht. Dansenberg ist von hohen Bergen umgeben und in alle Richtungen abgeschattet, Vogelweh kann, da er relativ frei steht, recht weit empfangen werden; Fetzen der 100,2 von AFN schaffen es bis Rüsselsheim.

Sorry, aber das ist großer Unsinn!
Warum hat Natrium ja bereits erklärt.

von Manager. - am 04.12.2013 20:51

AFN gibt die 98,7 auf dem Gr. Feldberg ab, wenn....

Zitat
102.2
Ich kenne keine Berichte, in denen AFN die 98,7 abgeben wuerde.
Ich denke, der Thread hat sich eher in Richtung Frequenzkoordinierung im Raum Franfurt entwickelt.


Tut mir ja leid, aber dann ist es an Dir vorbeigegangen, denn an der Aufgabe des Standort Grosser Feldberg im Taunus sind AFN (aus Kostengründen) und die LPR-Hessen schon ziemlich lange dran. Probleme machte nur der neue Standort und die mögliche Frequenz. Es bestand ja schon (und besteht bei mir noch immer, auch wenn mir die jetzt hier gepostete Version als eine Variante schon bekannt war) die "Befürchtung", dass die 98,7 mit nur 1kW vom Airfield Erbenheim auf Sendung geht. Damit hätte man dann eine heute noch 60kW Frequenz "zerschlagen" und zum Stadt- / Regionalsender "degradiert"

Bedanken könnte man sich dafür dann auf der anderen Rheinseite, denn der optimale Senderstandort wäre der MB-Turm Ober-Olm gewesen, mit der 103,7 oder einer dortigen Tauschfrequenz. Nur hat man dafür an Hessen Bedingungen gestellt, die unrealistisch und nicht erfüllbar sind (oder jetzt hoffentlich nur noch: waren). Wenn die obengenannte Variante also realisiert wird, hat man die ganze Sache intern in Hessen geklärt und den 60kW Standort Gr. Feldberg i. T. als solchen erhalten.

Zitat
Heiko1974
Wenn es so kommen würde,wäre der DLF mit der 107,2 in Wiesbaden aber ganz schön benachteiligt,denn die geht hier nicht besonders gut.


Warten wir doch erst einmal ab, vielleicht gibt es doch noch eine minimale Diagrammänderung, wobei ich eigentlich vom hr dazu keine Zustimmung erwarte (s.u.)

Zitat
RheinMain701
Es sei denn, die 107,2 wird nach Wiesbaden-Stadt umkoordiniert. Unterm Strich bliebe dann das Empfangsgebiet gleich - in Mainz geht der DLF ohnehin schon über die 97,6, da braucht es keine Frequenz in Kastel.


Die 107,2 bekommst Du aber am Konrad-Adenauer-Ring nicht neu koordiniert. Meines Wissens hat mal es schon einmal vor Jahren versucht und der hr hat wegen der 107,0 hr-info Darmstadt Einspruch eingelegt. Schon bei der jetzigen Aufschaltung am swr-Mast in Kastel musste die ursprüngliche Senderleistung deswegen reduziert werden und dieser Standort ist niedriger als bei MB am K-A-Ring.

von KlausD - am 17.02.2014 15:46
@ Ihre Majestät

Ist die von dir gepostete Frequenzaufteilung nur das, was hier im Forum so zusammengetragen wurde? Oder sind das offizielle Absichten?



@ Frankfurt

Zitat

Das Konsulat in FFM hätte natürlich gerne eine Abdeckung in FFM.


Geht aber nur um das Militär. Ansonsten hätten die anderen Konsulate ja auch ein Anrecht auf eigene Funzeln. :joke:



@ 102.2

Zitat

Ich weis nicht, wie stark die 98.7 in Thueringen noch zu empfangen ist. Hat da jemand Praxiserfahrung?


Teilweise fast schon als Ortssender. Südlich des Rennsteiges sollte überall Empfang möglich sein, wenn man nicht gerade in einem Tal wohnt. In höheren und nach Osten offenen Lagen könnte MDR Figaro aus Schöneck aber stärker sein.

Außerdem stört die 98,8 MHz vom Erleshügel teilweise stark, sodaß man schmale Filter braucht.


Zitat

Gabs eigentlich zu DDR Zeiten in dieser Ecke Thueringes AFN Hoerer auf 98.7 ?


Da ist mir zumindest niemand bekannt. Hier gehen Bayern 1 bis 5 sowie Antenne Bayern jeweils 5 Mal als Ortssender. Dementsprechend haben Bayern 1, Bayern 3 und Antenne Bayern den Radiomarkt zu DDR-Zeiten hier immer dominiert und werden auch heute noch sehr oft gehört.



@ KlausD

Es bestand ja schon (und besteht bei mir noch immer, auch wenn mir die jetzt hier gepostete Version als eine Variante schon bekannt war) die "Befürchtung", dass die 98,7 mit nur 1kW vom Airfield Erbenheim auf Sendung geht.

Möglicherweise wäre das für die Beteiligten gar nicht mal so abwegig, die 98,7 MHz zu schlachten und als synchronisierte Funzelkette zwischen Wiesbaden und Kaiserslautern für AFN sowie auf der anderen Seite des Taunus für den Privatfunk, für den hr oder das Deutschlandradio zu belegen.

von Kay B - am 17.02.2014 22:16
Wie praktikabel sind eigentlich die Mittelwellenfrequenzen 1107 kHz, 1143 kHz und 1485 kHz für die Amerikaner?

Größtenteils dürften da Empfänger im Einsatz sein, die nur Mittelwellenfrequenzen mit einer 0 am Ende empfangen können.

Musik auf Mittelwelle ist für heutige Verhältnisse schon etwas gewöhnungsbedürftig. Aber wenn der Empfänger dann noch einige kHz neben dem Träger liegt, dann dürfte man das für ein Musikprogramm vergessen können.

Falls man das mit The Eagle auf Mittelwelle wirklich umsetzen will, sollte man die beiden derweil brachliegenden Frequenzen 873 kHz und 882 kHz zusammenfassen und auf 880 kHz senden:
- Man hätte eine Frequenz mit einer 0 am Ende.
- Man könnte mit einer NF von mindestens 6,5 kHz senden (891 kHz - 4,5 kHz = 886,5 kHz).
- Es gäbe keine Interferenzen mit anderen Mittelwellensendern, die auf 1107 kHz und 1143 kHz AFN Power Network ausstrahlen.
- Ein Hin- und Hergeschalte zwischen 1107 kHz und 1143 kHz würde entfallen.

Stellt sich die Frage, wie groß der Akt wäre, außerhalb des europäischen Kanalrasters zu senden. Die beiden Frequenzen 873 kHz und 882 kHz waren mal in Deutschland mit Leistungen im dreistelligen KW-Bereich in Betrieb, sodaß es eigentlich möglich sein sollte, auf 880 kHz mit 10 bzw. 1 KW zu senden.

von Kay B - am 18.02.2014 08:10
Zitat
102.2
ich haette die deutschen AFN Sender durch ein englisch-sprachiges ziviles Radioprogramm ersetzt, dass sich an die international community des Landes wendet.
Nachrichten von NPR oder div. andere Dinge haette ich einfach uebernommen so wie das AFN derzeit macht. Ggfls. haette ich auch "VOA Music Mix" genommen.
Ich denke, in Berlin gibts NPR?


AFN ist, was der Name schon aussagt, ein Militärsender für die amerikanischen Streitkräfte (mit vielen, vielen deutschen Zaungästen), der inzwischen u.a. auch im Rahmen des NATO-Truppenstatus in Deutschland sendet - und NUR dafür hat er die Frequenzen erhalten. Die "Umwandlung" in ein ziviles Radioprogramm ist deshalb ausgeschlossen. NPR in Berlin ist eine ganz andere Ausgangssituation.

Zitat
Nachdem ich in Deutschland den Stream auch nie empfangen habe, denke ich vielmehr dass via AFN360 die Target Audience viel leichter und treffsicherer erreicht wird. D.h. der Stream wird eben nur fuer Angehoerige des Militaers freigeschalten und zwar auf deren Mobile Devices (Apple I phone und dlg.) und demnach habe ich auch keine Zaungaeste mehr.


Pardon, aber das ist Unsinn. Alle 11 Standorte mit jeweils 8 Programme sind in Deutschland offen und im Internet über den AFN Live Player hörbar (z:B. auch Benelux oder Souda Bay). klick

von Eckhard. - am 18.02.2014 18:44
Zitat
Wellenschneider
Ich glaube, der AFN wird die Verbreitung des 2. Programm "Powernet" über Rundfunksender einstellen und für AFN-Eagle wird es nur noch Funzeln in den Stützpunkten geben.

Ob der "The Eagle"-Sender von AFN in Stuttgart durch eine schwächere Anlage ersetzt wird, halte ich nicht für unmöglich. Nur dürfte das mit einem Eigenbetrieb nicht so einfach funktionieren, weil die Funktürme in den Patch Barracks und in Böblingen abgebaut wurden. Vielleicht könnte man vom Richtfunkturm auf dem Burgholzhof senden, doch ob man von dort aus gut die Housing areas in Böblingen erreicht, ist eine gute Frage!


Ich vermute seit Langem beides, und zwar seit dem Zeitpunkt, als AFN360 aktiv beworben wurde. Da kam mir zum ersten Mal der Gedanke, dass ein Abschalten eines AFN Senders nicht umbedinkt mit einem Truppenabzug einher gehen muss. Auf einen Abzug aus dem Raum Stuttgart weis ich auch nichts, vieles spricht eher dagegen, beispielsweise wird in der Panzer Kaserne das Schulgebaeude fuer US-Angehoerige komplett neu gebaut. Daraus wuerde ich schliessen dass ein Abzug nicht so schnell zu erwarten sei.

Die 1143 in Hirschlanden scheint zu schwigen, bzw. wurde abgedreht?, ohne dass es gross Kommuniziert wurde - was mit der 102,3 passiert weis ich allerdings nicht. Tatsache ist dass im Raum Stuttgart die US Kasernen relativ weit auseinander liegen, und die Geopgraphie vermutl. nicht gerade eine oder mehrere Funzeln rechtfertigen wuerde. Vom Burgholzhof zur Panzer Kaserne ist's Einiges an Distanz, Landschaft mit Huegeln.

Ob die 102,3 wirklich mit 100 KW sendet weis ich auch nicht? Ich vermue eher 10 bis 20 KW.

von 102.2 - am 10.03.2014 12:33
Zitat
Kay B
@ 102.2

Zitat

Ob die 102,3 wirklich mit 100 KW sendet weis ich auch nicht? Ich vermue eher 10 bis 20 KW.


Hast du die Reichweite der 102,3 MHz mal mit der 101,3 MHz in Richtung Norden, Osten oder Süden verglichen (die 101,3 MHz wird in Richtung Westen ausgeblendet)? Ich meine, die 102,3 MHz geht weiter als die 101,3 MHz.


Leider nein, entgegen vielen Vermutungen machte ich bisher kaum bzw. wenige Testfarten durchs Schwabenland.

Richtung Norden duerfte die 101,3 schwaecher gehen, in Heilbronn hat die Antenne 1 bereits einen weiteren Umsetzer, AFN ist noch relativ akzeptablel mobil auf 102,3 zu empfangen. Dies war zumindest vor etwa 10 Jahren noch so, als ich oefter mal in Heilbronn zu tun hatte.

Nach Nord-Westen scheint die 102.3 recht stark zu sein, Faehrt man von Sinzheim nach Heidelberg, und kommt ueber die B37 entlang des Neckars geht die 102,3 stationaer noch ganz gut. Nur ist die Strecke dort entlang des Neckars in einem Tal, sodass die 102.2 dort kaum hereinkommt, und die 102.3 vermutl. auf Grund irgendwelcher Reflexionen dort ankommt?

Von Stuttgart Richtung Westen auf der A8 scheint die 90.8 ( SWR DASDING) und 102,3 gleich zu sein, was vermutl nicht an staerkerer Leistung, sondern darann liegt, dass die 102.2 ab Pforzheim bereits kraeftig hereindrueckt, frueher SWR2, heute DASDING.

von 102.2 - am 10.03.2014 12:51
Die 98,7 sendet in dieser Stärke, solange der Dagger-Complex in Darmstadt noch in Betrieb ist, wird diese Liegenschaft aufgegeben und nach Wiesbaden verlegt (geplant in 2015) dann wird Bewegung in die Sache kommen. Insgesamt gibt es dann nur noch 3 Standorte in Hessen und RLP, die versorgt werden müssen: Wiesbaden-Erbenheim, Mainz-Wackernheim und Frankfurt (US-Konsulat). Das mit der Autobahnversorgung bis Kaiserslautern, also das finde ich schon etwas fragwürdig. Ich behaupte sogar, es gibt viel mehr Reiseverkehr zwischen Stuttgart und Kaiserslautern/Ramstein als zwischen Wiesbaden und KL/Ramstein. In Wiesbaden befindet sich ja nur das US-Army Headquarter Europa, und wieviel US-Army es in Europa noch gibt kann sich ja jeder denken: gerade mal 2 Brigaden. In Stuttgart befindet sich aber das viel wichtigere EUCOM und AFRICOM, welche militärisch viel enger verbunden sind mit Ramstein/KL, da geht es um Krisenregionen in Afrika und neuerdings Osteuropa, hinzu kommen noch die Special Forces / Marine-Einheiten in Böblingen, die direkt dem EUCOM unterstellt sind,
da hat Wiesbaden nichts mitzureden mit seinen völlig überflüssigen gewordenen Landstreitkräften in Europa. Fazit: in Stuttgart und KL/Ramstein spielt die Musik, der Rest ist nur überflüssiger Speckgürtel.

von kharuba - am 28.05.2014 08:10
Zitat
kharuba
Weil das AFRICOM irgendwann in ein afrikanisches Land verlegt werden soll, was durchaus Sinn macht. Und dann nur noch das EUCOM in Stuttgart zu belassen macht dann auch keinen Sinn mehr, die Amis werden ihre Headquarters dann alle in Ramstein/KL konsolidieren, das muss nicht so kommen, liegt aber nahe.


wegziehen, eine Sache, die moeglich sein kann, aber beide genannte Gruende sehe ich nicht so:

1) Einziges afrikanische Land welches in Frage kaeme waere Marokko und zwar Kenitra, und dort war die USA schon mal praesent, zog aber ab, trotz US Freundlichkeit des Koenigs. Abgesehen davon sind die Verhaeltnisse in den meisten afrikanischen Laendern instabil, meistens sind religoese Fanatiker am Ruder oder militaerische Generaele, und jedes afrikanische Land wird vermutl. von anderen afrikanischen Laendern kritisch angesehen werden, wenn man US Praesenz erlaubt. Die Sache waere also etwas heikel und wenig langfristig.

2) Militaerisch machen 2 Standorte schon Sinn, aus der Ueberlebensfrage heraus gestellt. Die Infastruktur ist auch da, also warum nicht. In der gleichen Zeitzone wie Afrika ist man ohnehin. Da haette ich eher gedacht Eucom und Africom nach Bruessel zu verlegen, wo schon SHAPE hockt, aber offenbar will man diese beiden Standorte auch nicht beisammen haben....? - sonst haette man es schon getan.

von 102.2 - am 29.05.2014 11:07
Zitat
102.2
Zitat
kharuba
Als einziges Land könnte ich mir Südafrika z.B. Johannesburg als zukünftigen Sitz vorstellen, Liberia hatte sich mal beworben, wurde aber nie ausgewählt. Wie gesagt, ich sehe das eher langfristig. Brüssel kommt eher für das EUCOM noch in Frage, wegen der Doppelunktion des EUCOM Generals welcher auch gleichzeitig SHAPE-NATO Oberbefehlshaber ist könnte man sich Reisekosten sparen.
Aber kommen wir mal zum Thema zurück: hatte vorhin mal wieder 98,7 im Autoradio drin, die Klangqualität ist absolut unterirdisch, wieso bekommen die das nicht endlich hin ? In Stuttgart klappt es doch auch.


klingt interessant. Liberia hat ja auch eine sehr interessante Geschichte, auch mit den USA verbunden, dennoch das Regime hat nicht grade Stabilitaet dort.

Dumme Frage: Was ist eigentlich mit Garmisch-Partenkirchen. Den Standort gibts ja fuer die USA auch noch als Freizeit-Angebot


In Garmisch gibt es noch eine einzige Kaserne (Artillery Kaserne), eine Housing area (Breitenau Housing area )und das Edelweiss-Resort (Hotel) wenn Du das mit Freizeitangebot meinst. Daneben gibt es aber noch so einzigartige und wichtige Einrichtungen wie das George C. Marshall Center für Sicherheitsstudien sowie ganz in der Nähe die NATO-School Oberammergau. Alle Einrichtungen werden auf UKW 90,3 und MW 1485 versorgt und das wird auch erst mal so bleiben denke ich.

von kharuba - am 29.05.2014 20:25
Zitat
Eckhard.
Zitat
DX OberTShausen
Für Frankfurt wäre doch dann die 87,9 MHz perfekt. Vielleicht ist der HR ja bis dahin endlich bereit, die Frequenz abzugeben? Sollte hr-iNFO die 98,7 am Feldberg bekommen, könnte man auch die 103,9 AFN geben.


hr-info wird die 98,7 Feldberg im Taunus aber noch immer nicht bekommen. Davon abgesehen, erst einmal muss das schon seit Jahren bestehende "Problem" einer neuen Frequenz und eines anderen Abstrahlstandorts für den AFN gelöst werden. Im schlimmsten Fall (bei anhaltender Sturheit und unrealitischer Forderungen einiger Beteiligter) wandert die 98,7 Mitte 2015 als "low-power-Sender" mit Rundstrahlung zum Airfield nach Erbenheim und dann passiert damit "garnix". Dann kann die Frequenz vielleicht gerade mal noch nördlich des Feldberg neu koordinert werden :boese:


Mal ne Frage: könnte AFN einfach den Sender Feldberg stillegen und dieselbe Frequenz in Wiesbaden mit einem eigenen Sender betreiben ? Ist das rechtlich überhaupt zulässig ? Ist die Vergabe der UKW-Lizenz nicht an den Sendestandort gebunden ? Nehmen wir mal an, AFN würde den jetzt abgeschalteten Sender HD-Wieblingen 104.6 auf dem Wasserturm des US-Depots in Germersheim montieren und dort fleißig weitersenden, eine Lizenz haben die ja noch, aber ginge das denn wirklich rechtlich ???

von kharuba - am 30.05.2014 08:24
ja, nur bei AFN TV war es m. W. meist so, dass der Sender auf dem US Kasernengelaende stand, und offenbar auch von den US - Amerikanern betrieben wurde. Ich gehe mal davon aus, dass das US Kasernengelaende auch rechtl. als US Besitz gesehen wird, und ausserhalb des Zugriffes deutscher Behoerden oder Rechtsprechung ist. Zudem sendete AFN terrestrisch ueber NTSC, deutsche Behoerden haetten ihnen vermutl. PAL vorgeschrieben, auch wenn die Inhalte aus den USA kamen.

Demnach vermute ich mehr, AFN TV wurde nur abgeschlaten, weil es Kosten waren, in der Kaserne ohnehin Kabel TV mit mehr Auswahl existiert, und wer ausserhalb der Kaserne lebt, hatte AFN TV via SAT und Dekoder. Ob in den Kabelnetzen div. US Kasernen in Deutschland in PAL oder NTSC gesendet wird, entzieht sich komplett meiner Kenntnis, ich vermute allerdings PAL, sowie auch deutsche Steckdosen fuer Strom, 220 Volt, etc...

Anders bei AFN via Radio, wo die Sender meist ausserhalb der Kaserne sind, von deutschen Firmen betrieben werden, und man an die USA die Rechnung weitergibt? - bzw. die USA vermutl. aus der Zeit des Kalten Krieges eine Art Gewohnheitsrecht fuer die 98,7, die 100.2 sowie die 102.3 hat ? ? Dies sind alles nur Vermutungen.

von 102.2 - am 30.05.2014 09:45
Zitat
freiwild
Mal ein Vorschlag zur Güte. Der hr belegt die 90,6 am Hardberg mit hr-info, DKultur bekommt die 98,7 von Großen Feldberg.

- die 107,0 in Darmstadt wird in der Leistung beschränkt werden oder erhält Einzüge, so dass umgekehrt die Reichweite der 107,2, die an AFN geht, ausgedehnt werden kann.

- Mit den Umlandsendern Rimberg, Biedenkopf und Hardberg plus den Stadtfunzeln hätte hr-info dann nahezu eine Vollversorgung im Rhein-Main-Gebiet und bräuchte die 98,7 gar nicht mehr.

- Mit der 90,6 würde man nicht nur vielen Südhessen und Baden-Württembergern einen Mehrwert bieten - SWRinfo ist ja auf UKW außerhalb der Stuttgarter Innenstadt nicht zu empfangen und auch inhaltlich wesentlich dürftiger - sondern könnte darüber auch Werbekunden gewinnen.

- Mit der Belegung von der 90,6 und der 98,7 mit "anspruchsvollen" Programmen würde der Kritik an den vergangenen Umbelegungen der Wind aus den Segeln genommen.


Das würde dann bedeuten, dass hr1 in Südhessen die Funzeln von hr-iNFO bekommt. Ob das in diesem Fall überhaupt zulässig wäre, weiß ich nicht. Bei YOU FM ging es auch nicht, dass hr2 dann die Funzeln bekommt. Eine andere Frage ist, ob der HR sich überhaupt trauen würde, einem quotenstarken Programm wie hr1 eine so starke Frequenz wegzunehmen.

von DX OberTShausen - am 30.05.2014 22:29
Zitat
DX OberTShausen
Zitat
freiwild
Mal ein Vorschlag zur Güte. Der hr belegt die 90,6 am Hardberg mit hr-info, DKultur bekommt die 98,7 von Großen Feldberg.

- die 107,0 in Darmstadt wird in der Leistung beschränkt werden oder erhält Einzüge, so dass umgekehrt die Reichweite der 107,2, die an AFN geht, ausgedehnt werden kann.

- Mit den Umlandsendern Rimberg, Biedenkopf und Hardberg plus den Stadtfunzeln hätte hr-info dann nahezu eine Vollversorgung im Rhein-Main-Gebiet und bräuchte die 98,7 gar nicht mehr.

- Mit der 90,6 würde man nicht nur vielen Südhessen und Baden-Württembergern einen Mehrwert bieten - SWRinfo ist ja auf UKW außerhalb der Stuttgarter Innenstadt nicht zu empfangen und auch inhaltlich wesentlich dürftiger - sondern könnte darüber auch Werbekunden gewinnen.

- Mit der Belegung von der 90,6 und der 98,7 mit "anspruchsvollen" Programmen würde der Kritik an den vergangenen Umbelegungen der Wind aus den Segeln genommen.


Das würde dann bedeuten, dass hr1 in Südhessen die Funzeln von hr-iNFO bekommt. Ob das in diesem Fall überhaupt zulässig wäre, weiß ich nicht. Bei YOU FM ging es auch nicht, dass hr2 dann die Funzeln bekommt. Eine andere Frage ist, ob der HR sich überhaupt trauen würde, einem quotenstarken Programm wie hr1 eine so starke Frequenz wegzunehmen.

Kleiner Nachtrag zu halb OT:
Doch, 90,6 / 95,3 / 92,7 und 101,6 gingen alle bis Oktober 1986 auf Sendung und liegen somit vor dem Stichtag.
Wenn, dann aber bitte 90,6 zu youFM (wegen Ffm 90,4) und die 95,3 zu hr iNFO. Auch wenn es dann für Stgt nichts bringt ;-) .
Die 107,0 sollte dann aber nicht in DA verbleiben, da man dort mit hr iNFO dann bereits versorgt wäre. Daher optional zurück zum Würzberg (5kW D), sofern überhaupt noch möglich, da MIL auf 107,0 zwischenzeitlich koordiniert wurde. Ggf. ließe sich dann noch eine andere 5kW Frequenz vom Standort Würzberg an andere Stelle verschieben (z. B. Hardberg). Die 107,0 scheidet aus, da in Richtung Rhein-Neckar durch 107,1 bereits anderweitig belegt.
=> für AFN natürlich nur am Rande interessant. Dennoch nicht unrelevant, da ansonsten die anderen Beteiligten sonst nicht mitmachen.
Nachtrag: Die 107,0 ist auch allerdings aus den 90ern... :-(

von Thomas (Metal) - am 31.05.2014 17:10

AFN gibt die 98,7 auf dem Gr. Feldberg ab, wenn....

Ein Tausch oder die Abgabe einer hr-Frequenz war im Zusammenhang mit der AFN-Aufgabe der 98,7 vom Grossen Feldberg / Taunus zugunsten des AFN nie vorgesehen.

Zitat
Eckhard.
Übrigens: das vom AFN damals für die Abgabe der 98,7 vom Feldberg vorgegebene zu versorgende Gebiet war neben dem Flughafen auch die durchgehende Linie Wiesbaden - Kaiserslautern. Wenn optional auf einer Frequenz (nur mal so am Rande bemerkt, aber wenn Du es besser weisst ;))

Zitat
kharuba
Wann war denn diese Vorgabe ?

Zitat
Eckhard.
Vor ca. 2-3 Jahren (solange läuft die Sache nämlich schon)


Es wird sogar schon seit mindestens gut vier Jahren eine Lösung gesucht (siehe Anfang dieses Threads hier) und selbstverständlich knüpfte der AFN die Abgabe der 98,7 vom Feldberg / Taunus damals an eine (fast) durchgehende Versorgung der Strecke Wiesbaden ==> Kaiserslautern möglichst neben der 100,2 KL auf nur einer weiteren Frequenz. Sonst hätte man sich die ganzen Überlegungen / Planungen, insbesondere für den eigentlich sinnvollsten neuen Senderstandort Ober-Olm (leider RLP und nicht mehr Hessen) samt möglicher, in Betracht kommender Frequenz(en) sparen können. Inwieweit der AFN darauf heute noch besteht, entzieht sich momentan meiner Kenntnis.

von KlausD - am 01.06.2014 09:06
Also, hier wird nun viel gesagt:

http://voice.adobe.com/v/LGPqaAhvoaj

Zwei AFN- und eine deutsche Frequenz werden in eine Neuordnung einbezogen. Die 105,1 und die 100,2 MHz in KL werden getauscht. Die 103,7 (bisher DLF in Wiesbaden) soll zum Standort Ober-Olm wandern und von dort die Truppen in Wiesbaden und die Autobahn A63 Mainz-KL bis etwa Höhe Kirchheimbolanden versorgen. Ggbf. wird auch die ehemalige Mannheimer Frequenz 107,3 MHz in die Planung mit einbezogen, als zusätzliche Frequenz zur Versorgung der A63 Höhe Kirchheimbolanden.

Die Planung sähe also ungefähr so aus:

AFN Ober-Olm 103,7 MHz - 1 kW
AFN Kirchheimbolanden 107,3 MHz - 200 Watt
AFN Kaiserslautern 105,1 MHz - 1 kW

Gibt es eigentlich noch die GBG-Liste der BNetzA? Ich habe sie lange nicht bekommen. Hier dürften die Pläne ggbf. bereits gelistet sein. Ach ja, 98,7 am Feldberg fällt in diesem Zuge an Deutschland zurück und wird ans Deutschlandradio vergeben. Die 98,7 strahlt vorr. DKultur aus, in Wiesbaden wechselt der DLF von 103,7 auf 107,2 MHz (Standort Kastel), die übrigen DKultur-Frequenzen in Rhein-Main und Mittelhessen wandern in einen Pott und werden von der Landesregierung neu aufgeteilt (Private, hr).

von Ihre Majestät - am 01.09.2014 05:48
Ich finde dieses Thema ja wirklich faszinierend, wieviel Gedanken sich Leute über "was wäre wenn" machen.
Ich selber finde es eine Bereicherung, wenn AFN weiterhin sendet. Die originäre Zielgruppe sind zwar US Soldaten, aber z.B in Stuttgart hat AFN eine solide Hörerschaft.

Wenn eine solche Frequenz frei wird, trägt dies oft nicht zum Vielfalt der Medienlandschaft bei. Die Platzhirsche haben wenig Interesse an echter Konkurrenz!.

D-Radio und DLF kann man bequem über DAB empfangen (ein Grund, warum ich ins Auto mir ein DAB Radio eingebaut habe).
Wenn AFN verschwindet, wird die Vielfalt nicht größer, sondern kleiner!.

Wie so etwas aussieht hat man vor Jahren in Stuttgart gesehen, als die 105,7 frei war und statt einem neuen Privatsender (RTL+Hithouse) dann der SDR sich diese Frequenz erklagt hat.

Ich kann von Stuttgart bis nach Frankfurt durchgehend AFN hören und wenn die 98,7 oder 102,3 aufgegeben werden kommt ein anderweitig bereits empfangbares Programm auf diese Frequenz.

Ausserdem liegt die Entscheidung wenn dann bei den US Streitkräften und zumindest für Stuttgart wird die 102,3 noch ewig bestehen bleiben. Das ist auch gut so, denn der Radiomarkt in BaWü ist nicht pluraler sonder von Zeitungen als Abdudelstationen betriebener Markt singulärer geworden.

Wenn die tolle Feldberg Frequenz ein wirklich "neues" Programm, welches nicht von etablierten Sendern gestaltet würde, bekommen könnte, wäre das ja eine Überlegung wert. Aber an mehr Wettbewerb (was dann die Qualität steigern könnte) hat niemand Interesse.

Also lassen wir uns einfach überraschen, von heute auf morgen passiert hier so schnell nichts. Da die AFN Sender noch aus der Besatzungszeit stammen, könnte ich mir vorstellen, dass AFN nicht die regulären Preis zahlt oder Deutschland hier etwas mitfinanzieren muss.

Ausserdem fällt AFN auch unter den Punkt Propaganda und die ist Regierungen auch etwas wert.

von Winfried Haug - am 02.09.2014 09:34
Zitat
Winfried Haug

Das ist auch gut so, denn der Radiomarkt in BaWü ist nicht pluraler sonder von Zeitungen als Abdudelstationen betriebener Markt singulärer geworden.


Das ist in BW leider so. Im Prinzip ist dieses "Bereichssender" Syndrom, dass man dort geschaffen hat, auf nichts anderes als Schwaebisches-Kleinbuerger-Denken zurueckzufuehren. ( So wuerden sich Peter Schwarz und andere Schwaben hier wieder negativ angesprochen fuehlen, demnach bitte ich im Verzeihung)

Dass die 105.7 niemals an einen Privat-Anbieter geht war dort wohl klar. Dieser Markt wird einzig und alleine von der "Antenne 1" dominiert, etwa anderes ist nicht gewuenscht. Auch die 100.7 hat ihre "politische" Koordination. Im Stuttgarter Kessel ist eben kein anderer Anbieter fuer eine aehnliche Zielgruppe erwuenscht, nicht NRJ, und am aller wenigsten RTL.

Demnach ist die 102,3 in Stuttgart in der Tat eine Bereicherung. Im Falle des Abschaltens ging sie vermutl. nur an den DLF oder das D Radio Kultur. ( bzw. Neuverteilung, der eine Anbieter hat ja eine starke Frequenz von Hornisgrinde )

Die US Amerikaner werden in Stuttgart wohl laenger bleiben, ob deswegen auch AFN bleibt weis ich nicht. Hinweise dass AFN laenger bleibt gibts wohl genug. Am Ende hat man in ein neues Sende-Studio auf dem Burgholzhof investiert.

Im Grunde halte ich ueber Halbfakten und "Wass Waere Wenn" auch nichts. Ich habe oft hier die Frage gestellt, ob es konkrete Fakten gibt, dass die 98,7 eingestellt wird, konkrete Antworten gab es aber nie. Selbst eine in den Raum gestellte Um-Koordinierung in die Pfalz mit 10 KW waere ein neueer Aufwand, und am Ende vermutl. weniger eine Kostenreduzierung.

von 102.2 - am 02.09.2014 11:06
Zitat
Stefan Z.
@Winfried Haug:

3. Da die Amerikaner nur noch kleinere Bereiche versorgen müssen, wie Stuttgart, Ramstein, Kaiserlautern und WI-Erbenheim, ist es unverständlich, wehalb man hier nicht mit Funzeln, sondern mit den Großsendern Feldberg 98,7 und Stuttgart-Frauenkopf 102,3 arbeitet. Einzige Ausnahme ist die Verbinedung Erbenheim-Kaiserslautern, wie hier mehrfach erwähnt. Das müßte aber mit Funzeln in Kaiserslautern und Ober-Olm, ev. auch Ramstein, machbar sein. Und für Stuttgart wäre die 87,9 ausreichend. Das ist nicht im Sinn der AFN-Fans hierzulande, ich weiß. Aber für alle anderen das Beste, der BFBS hat seine Großsender schließlich auch abgegeben.


Die 87,9 kratzt schon im Schönbach, die kannst du total vergessen für den Zweck, da wäre die 107,7 besser gewesen. Zum Glück sitzen in Stuttgart soviel hohe Militärs, die "ihr" Programm sauber empfangen wollen, daher stellt sich die Frage wegen der 102,3 gar nicht. Die Privatsender sind gut versorgt, einen neuen Privatsender wird nicht durchkommen, und D-Radio und DLF sind auch brauchbar zu empfangen. Daher finde ich es durchaus sinnvoll, um auch etwas die Sichtweise der USA zu erleben, wenn AFN auf Sendung bleibt. Es gibt auch US Bedienstete die nicht in den Kasernen wohnen und etwas verstreut um Stuttgart leben. Die 100kw sind eben eine sichere Bank.

Kleine Funzeln kosten auch Geld und wenn man 2-3 Funzeln zahlen muss, kann man gleich den Großsender lassen. Ausserdem denke ich, daß die Militärsender sicher nicht den vollen Preis zahlen müssen.

@102.2
die 105,7 war für RTL quasi reserviert + Bernie Bernthaler (ex Hithouse auf der 107,7). Der SDR hat vor dem Verwaltungsgericht die Frequenz erstritten und da RTL sich nicht mehr auf die Lokalfrequenzen beworben hatte, bedeutete dies das Ende von RTL in der Heussteigstrasse.
Inzwischen könnte man diese Frequenz locker opfern, da SWR2 gut versorgt ist, aber der Zug ist leider abgefahren.

von Winfried Haug - am 03.09.2014 09:27
Zitat
Winfried Haug

@102.2
die 105,7 war für RTL quasi reserviert + Bernie Bernthaler (ex Hithouse auf der 107,7). Der SDR hat vor dem Verwaltungsgericht die Frequenz erstritten und da RTL sich nicht mehr auf die Lokalfrequenzen beworben hatte, bedeutete dies das Ende von RTL in der Heussteigstrasse.
Inzwischen könnte man diese Frequenz locker opfern, da SWR2 gut versorgt ist, aber der Zug ist leider abgefahren.


Ich weis. Die Geschichte mit RTL auf 105,7 kenne ich. Ich kann mir auch gut vorstellen, wenn man die 101,3, die 100,7 und die 105,7 jeweils in Stuttgart an Privatsender vergeben haette, waere von Anfang an eine andere Medienlandschaft entstanden, - anders als dieses tlw. arogante Auftreten der Antenne 1 bis hin zu dem "geistigen Niveau". Ich denke der RTL haette fuer ein eigenstaendiges Programm bei einer Lokalfrequenz ein Verbreitungsgebiet bekommen, dass mit NRJ Stuttgart vergleichbar gewesen waere, was die Frequenzkoordinierung angeht, mit vergleichbar meine ich die 100.7, also etwas weiter weg von Stuttgart.

Gegen AFN auf 102,3 habe ich absolut nichts. Moege sie lange senden. AFN The Eagle ist meiner Meinung nach wochentags eher ein langweiliger Hit-Dudler geworden, und die Nachrichten sind nicht wirklich tiefgruendig, am Wochenende haben die aber eine ganz gute Auswahl. US Chart Shows, Christian Countown, Country, etc...

Die 102,3 sendet zwar vom Frauenkopf, was die US-Amerikaner dort dafuer zahlen, weis ich nicht, vermutl. ist es deutlich kostenguenstiger, als Viele hier im Forum annehmen und spekulieren. Am Ende sendet AFN in Stuttgart schon sehr lange auf UKW, mit der staerksten Sendeleistung in Deutschland und wahrscheinlich auch in Europa.

von 102.2 - am 03.09.2014 09:47
Zitat
Jassy
Zitat

Kann gut denkbar sein, dass hier entweder aus der Zeit des Kalten Krieges oder aus SOFA irgendwelche Regelungen existieren.


Aber sicherlich nicht mit der MB was ein Privater unternehmen ist die da ist um Geld zu verdienen. Wenn es ein zuschuss gibt dann muss die vom Staat kommen. Warum siedelt man dann nicht direkt rüber zum SWR Turm was ja dem Staat gehört..


Dann weist Du mehr als ich. Wie gesagt, vorstellen koennte ich mir's und die Vertraege kenne ich nicht. Am Ende sind Deutschland und USA zwei NATO Partner, und die USA treten nicht als Besatzer auf, nutzen aber die Infrastruktur in Deutschland.

Gut moeglich, dass der Betrieb von AFN in Deutschland ueber das Verteidigungsbudget beider Laender geht? oder von Deutschland kostelos fuer die US Amerikaner gemacht wird. Am Ende haben die US Amerikaner ja auch nicht fuer die Patch Kaserne einen Geldbetrag gezahlt, ich vermute, sie haben sie nach dem Krieg einfach als Siegermacht kostenlos uebernommen?

Wer traegt die Kosten fuer den Betrieb des Truppenuebungsplatzes in Grafenwohr? Die Bundeswehr oder die US Army?

Wem gehoeren am Ende die Patch, Panzer, Kelly oder Robinson Kaserne? Der USA? oder dem Bund, und die USA nutzen sie nur? Oder sind diese Kasernen rechtlich mit der US Botschaft gleichgestellt?

Da gibt's fuer den aussenstehenden Laien viele Fragen und auch hier im Forum viel Halbwissen.

US Militaerpersonal in Deutschland ist beispielsweise von der GEZ und deren Nachfolger ausgenommen, Privatfahrzeuge von US Militaerpersonal muss aber dennoch in Deutschland den Deutschen TUEV bestehen. Die Regelung ist so und so.

von 102.2 - am 03.09.2014 15:29
Das Halbwissen ist deshalb so ausgeprägt weil die Regelungen hochkomplex sind. Es ist eine Mischung aus "SOFA" und speziellen Sonderregelungen, die teils seit 1955 gültig sind, teils aber auch erst seit dem 2+4 Vertrag.
Selbst Juristen haben da im Einzelfall ihre Probleme. Fakt ist nur, US Kasernen sind kein US Hoheitsgebiet wie oft angenommen und auch Botschaften nicht gleichgestellt, dennoch sind bestimmte Institutionen wie zB die US Militärpolizei in Bezug auf US Militärangehörige der dt. Polizei zumindest gleichgestellt. Gleichzeitig unterstehen sie aber auch vielen dt. Regelungen, bei Gesetzesverstößen zB sind dt. Gerichte zuständig.
Was die Kosten angeht: alle laufenden Kosten trägt erst einmal die US Armee, also der US Steuerzahler, auch für AFN logischerweise. Das wird alles im US Haushalt des Pentagons geführt.
Allerdings subventioniert die deutsche Bundesregierung die Stationierung der US Armee jedes Jahr mit einem dreistelligen Millionenbetrag. Diese Subventionen stecken in vielen Details, vor allem bei Steuerbefreiungen. Die US Angehörigen müssen keine dt. Mehrwertsteuer zahlen, keine Mineralölsteuer, keine KFZ Steuer usw. Und die US Armee zahlt auch keine EEG Umlage bei den Stromkosten...

von Terranus - am 03.09.2014 15:59
Zitat
Schwabinger

MB ist aus der Deutschen Bundespost entstanden. Und AFN sendet mit einer Art bestandsgeschützem Besatzungsrecht, dass auch noch nach 1990/1994 m. E. weiter gilt. Immerhin wurden die Amis nicht wie die Russen (bzw. damals GUS) "ausgezahlt" und nach hause geschickt.
Ggf. könnte es sein, dass die Bundesregierung die Kosten der AFN-Verbreitung nach wie vor voll trägt (und z. B. keine Handhabe hat, die Sendeleitsung zu drosseln).

Dass die Amis für ihre Kassernengelände in S und BB so was wie Miete zahlen, glaube ich auch nicht wirklich. Ggf. wird die Army an Kosten für neue Straßen oder Brücken beteiligt, aber garantiert nicht für die Nutzung der Kassernengelände.


Fuer mich klingen beide Erklaerungen schluessig. Die Bundesregierung koennte die AFN Verbreitung uebernehmen, solange US Soldaten stationiert sind, und bei Abzug ist es eben vorbei. Siehe Mannheim, oder Heidelberg.

Ich vermute auch dass die Kasernengelaende im Zuge des Sieges der US Army ueber Nazi Deutschland in US Haende kamen. Die Gebaeude so mancher US Kaserne scheinen in der Nazi Zeit entstanden zu sein. Insbs. Patch und Kelly wuerde ich auch vom Baustil in diese Zeit einordnen.

von 102.2 - am 03.09.2014 18:45
Zitat
Schwabinger
Zitat
DH0GHU
Warum sollte das Privatunternehmen Media Broadcast dem Kunden AFN bitteschön günstigere Konditionen einräumen, als jedem anderen Kunden?

MB ist aus der Deutschen Bundespost entstanden. Und AFN sendet mit einer Art bestandsgeschützem Besatzungsrecht, dass auch noch nach 1990/1994 m. E. weiter gilt. Immerhin wurden die Amis nicht wie die Russen (bzw. damals GUS) "ausgezahlt" und nach hause geschickt.
Ggf. könnte es sein, dass die Bundesregierung die Kosten der AFN-Verbreitung nach wie vor voll trägt (und z. B. keine Handhabe hat, die Sendeleitsung zu drosseln).

Dass die Amis für ihre Kassernengelände in S und BB so was wie Miete zahlen, glaube ich auch nicht wirklich. Ggf. wird die Army an Kosten für neue Straßen oder Brücken
beteiligt, aber garantiert nicht für die Nutzung der Kassernengelände.


Nein, die NATO-Truppen zahlen natürlich keine Mieten für "ihre" Kasernen. Die Grundstücke werden lediglich zur Nutzung überlassen, es handelt sich also um ein unentgeltliches Nutzungsrecht, theoretisch könnte der NATO-Vertrag jederzeit gekündigt werden, dann müssten die NATO-Truppen verschwinden (ist bisher nur einmal passiert, und zwar in Frankreich 1966, alle US-Truppen mussten damals Frankreich verlassen).

von kharuba - am 30.10.2014 08:25
Zitat
Salvator
Mein Vater hatte in den 70ern ein Gelhard Autoradio (von Metromarkt) und schwärmte über den tollen AFN Sound. M.E. lag das wahrscheinlich daran, dass der asiatische Hersteller die Deemphase mehr der amerkanischen Kurve anglich als der Europäischen.
Ich gehe mal davon aus, dass heutzutage AFN (in D) nach den europäischen Parametern gesendet wird, da es u.a. auch keine Analogzuführung mehr gibt, die man mit entsprechenden Filtern vorverzerren konnte.
Für mich klingt der AFN derzeit qualitativ leicht unter dem Niveau diverser NKL's.


Was lief in den 70ern überhaupt für ein Programm auf AFN 98,7 ? Ich kann nur für die 80er jahre sprechen, damals liefen auf AFN 98,7 nur Bandmaschinen, tagsüber nur Easy Listening Melodiengedudel, am Abend dann Adult Contemporary, alles vom Band mit entsprechendem extremen Rauschen, ein Hörgenuss war das jedenfalls nicht. Die beiden Großsender in Stuttgart und Feldberg/Ts. werden ja von der Telekom betrieben und dürften demnach mit Europäischer Norm senden. Ob dies auch für die von AFN selbst betriebenen Kleinsender gilt dürfte wohl von der verwendeten Technik abhängen. Der ehem. Mannheimer Sender 107,3 Mhz (abgeschaltet) wurde wohl noch von der Bundepost errichtet, das war auf dem Video bei der Abschaltung zu erkennen und er dürfte wohl daher auch mit europäischer Norm gesendet haben.

von kharuba - am 11.11.2014 09:29
Zitat
Saarländer (aus Elm)
Dieses Unistar Adult Rock Format hat mich zum Classic Rock Fan gemacht, in einer Zeit als in den deutschen Radioprogrammen hier in der Umgebung die Zahl der entsprechenden Oldie/Rock-Musiksendungen zunehmend geringer wurde. Zeitweise lief es sogar schon ab 20 Uhr. Ich hab mich damit während meiner studentischen Lernphasen berieseln lassen und auch so manchen Titel auf Cassette mitgeschnitten (trotz schlechten Empfangs von der 100,2 aus Kaiserlautern.)

Zitat
kharuba

... Einige Ausnahmen gab es: in Mannheim (damals noch 101,9 FM) und Pirmasens (103,0) wurde das live-Programm aus Frankfurt übertragen, wenn auch nur in Mono. ...


Bis wann lief das eigentlich so?
Ich erinnere mich, sowohl die 100,2, als auch die 103,0 im Technics abgespeichert gehabt zu haben, eben weil in Pirmasens zumindest zeitweise das MW-Programm auf UKW lief.
Irgendwann war die 103,0 jedoch identisch zur 100,2.



zu Unistar Adult Rock: die CD "Bacobens Rock Top 500" enthält nur Titel, die damals auf Unistar gespielt wurden, sie enthält auch exakt die long-versions, die auf Unistar liefen. Ich habe mir die Sammlung bereits besorgt und kann es bestätigen.


zu AFN in Mannheim: die Umstellung erfolgte anfang der 90er Jahre (schätze mal 1992), ca. 1991 wurde zuerst mal auf Stereo umgestellt, dann gab es ca. 1992 einen Blitzschaden am Sender Mannheim, er war daraufhin ca. 14 Tage off-air. Danach (ca. 1993) erfolgte die Umstellung auf das UKW-Format und das MW-Programm wurde in Dtl. nur noch über Mittelwelle verbreitet, anders als in Italien oder Belgien, aber da existierten ja nie AFN Mittelwellensender. Der Klang von der 103,0 Pirmasens entsprach übrigens in keinster Weise UKW, ich vermute, dass einfach das Mittelwellensignal aus Kaiserslautern terrestrisch empfangen wurde (wie eine Art Relais-Station) und einfach als UKW -Signal weitergesendet wurde. Anders war es in Mannheim, dort entsprach es klanglich echter UKW-Qualität, ich vermute, es gab dort eine Direktanbindung via Richtfunk nach Frankfurt.

von kharuba - am 13.11.2014 10:27
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