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Radioforum
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11
Erster Beitrag:
vor 7 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 7 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
ScheichManfred, Stephan Großklaß, Nohab, Radioboy, Manuel D, radiator, iro

UNID Sender auf 29305 kHz

Startbeitrag von ScheichManfred am 08.01.2011 12:46

Hallo,
vor ein paar Tagen habe ich auf 29305, 29310 und 29390 kHz Sender empfangen, die ich jetzt nicht mehr dort empfangen kann.
29305: Talk spanisch
29310: Talk chinesisch
29390: Talk chinesisch

Ich vermute, dass das irgendwelche Spiegelfrequenzen des Empfängers sind, obwohl ich das beim DE1103 noch nie hatte. Hmm...




Antworten:

Im 10m Band ist viel los wenn die Bedingungen passen...von Kirchenfunk aus Irland bis Taxi-Funk aus den GUS-Staaten, Piraten oder auch spanische Fischer usw...Radiostationen sind aber normalerweise in dem Bereich nicht zu finden...:rolleyes:

von radiator - am 08.01.2011 16:05
Zu welcher Uhrzeit war das etwa? Am ehesten waren das tatsächlich irgendwelche Mischprodukte, etwa von 22m + 19m oder 25m + 16m. Hat ja ein breitbandiges Frontend, der "Säbel".

von Stephan Großklaß - am 08.01.2011 16:15
Der Bereich ist eigentlich Primär dem Amateurfunkdienst zugeordnet, mich wunderts daher schon sehr das du auf 29310: Talk chinesisch und 29390: Talk chinesisch empfangen hast. Dies war auf jeden Fall kein Amateurfunk.

von Manuel D - am 08.01.2011 17:01
gibt's denn keine chinesischen Amateurfunker?

von iro - am 08.01.2011 17:26
Hallo,
gerade nochmal einen Blick in die Aufzeichnungen geworfen, und siehe da:
Das Programm auf 29305 entspricht dem auf 13720. 29305-13720=15585 -> Auf 13720 und 15585 läuft Radio Exterior Espana, Volltreffer. Hätte mich auch gewundert, die höchste Frequenz, die ich bisher im KW-Bereich empfangen konnte, war die 21715 von Radio Farda.

von ScheichManfred - am 08.01.2011 18:58
Ansonsten hilft auch immer im Vergleich: ein zweites oder drittes Gerät (wenn vorhanden) mit einer anderen ZF / Frequenzaufbereitung verwenden...


von Radioboy - am 09.01.2011 12:10
Zitat
Radioboy
Ansonsten hilft auch immer im Vergleich: ein zweites oder drittes Gerät (wenn vorhanden) mit einer anderen ZF / Frequenzaufbereitung verwenden...

In diesem Fall nicht - die Mischprodukte werden im 1. Mischer oder HF-Vorverstärker entstanden sein. Da muß man dann schon mit einer selektiven Antenne oder vergleichbarem anrücken.

von Stephan Großklaß - am 09.01.2011 19:47
Zitat
ScheichManfred
Das Programm auf 29305 entspricht dem auf 13720. 29305-13720=15585 -> Auf 13720 und 15585 läuft Radio Exterior Espana, Volltreffer.


Zitat
Stephan Großklaß
In diesem Fall nicht - die Mischprodukte werden im 1. Mischer oder HF-Vorverstärker entstanden sein. Da muß man dann schon mit einer selektiven Antenne oder vergleichbarem anrücken.


Sicher? Werden denn beide Frequenzen vom gleichen Standort abgestrahlt?
Wenn ja, können die Mischprodukte bereits am Senderstandort entstehen.
Wäre nicht das erste Mal.
Wenn 10m mal wieder aufgeht, sollten andere mal mitlauschen.


von Nohab - am 09.01.2011 21:18
Zitat
Nohab
Sicher? Werden denn beide Frequenzen vom gleichen Standort abgestrahlt?
Wenn ja, können die Mischprodukte bereits am Senderstandort entstehen.
Wäre nicht das erste Mal.


Ja, beide gleichzeitig vom gleichen Standort. Noblejas strahlt ziemlich viel ab.

von ScheichManfred - am 09.01.2011 21:28
Im Normalfall (!) pflegen Sendeanlagen besser zu funktionieren als übliche Empfänger. Außerdem waren gleich mehrere unterschiedliche "Geisterstationen" zu hören.

Beim DE1103 kann man es in einer solchen Situation u.U. mit einer externen Drahtantenne zwecks Gegencheck probieren, jedenfalls wenn es sich um eine Ausführung mit hinter dem HF-Vorverstärker angeklemmter Antennenbuchse handelt - damit wäre der schon mal draußen. Auf 10m braucht es ja nicht so extrem viel Draht, um mit der Impedanz entsprechend weit runterzukommen. Ein Gegengewicht für die Masse in Gestalt von Radials oder HF-Erde wäre aber sehr zu empfehlen. Sowas wäre deutlich schneller und einfacher fabriziert als eine Loop.

Es würde mich gar nicht mal so sehr wundern, wenn bei der Intermodulation 2. Ordnung tatsächlich der HF-Vorverstärker der begrenzende Faktor wäre. Ein vernünftig symmetrierter Balancemischer unterdrückt geradzahlige Harmonische recht gut, während man die zweite beim einfachen Emitterfolger kaum loswird.

von Stephan Großklaß - am 09.01.2011 23:21
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