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ROCK ANTENNE bald in anderen Städten Bayerns über UKW empfangbar

Startbeitrag von 101,4 am 14.01.2011 19:38

Auf der Facebook-Seite von Rock Antenne habe ich gerade folgendes gelesen:

Die wohl wichtigste Nachricht der letzten Jahre "schmuggeln" wir jetzt mal einfach am Freitagabend rein ;-)
Die Rock City Augsburg wird NICHT mehr lange die einzige Stadt sein, in der man ROCK ANTENNE über UKW empfangen kann!!!! :-)) Wir freuen uns! Alle Infos ab morgen hier! Eins wird schon verraten: Die nächsten UKW-Rock Cities sind auch in Bayern! :-)

Die 50 interessantesten Antworten:

Jetzt gerade auf Facebook gekommen:

So, jetzt ist es so weit: Ab kommenden Freitag werden Radio Hitwelle und ROCK ANTENNE ein gemeinsames Lokalradioprogramm ausstrahlen! :-) ROCK ANTENNE Erding, Freising, Ebersberg - 100% Rock nonstop!
Die neuen Rock Cities sind:
Erding 87,9 und 88,8 Mhz
Freising 95,0 Mhz
Ebersberg 93,0 Mhz
...und
Moosinning bis München (teilweise) 99,4 Mhz


Also wirklich nichts neues. Ich dachte erst an München und Nürnberg, vielleicht auch Regensburg und Würzburg.

Schade. :mad: :hot:

von 101,4 - am 15.01.2011 08:18
Es soll freitag schon los gehen:

Zitat

Liebe Community,

für Euch, als unser Herzstück, die Details. Ihr sollt es als erste erfahren!

Ab kommenden Freitag (vorraussichtlich) 14.00 Uhr, wir ROCK ANTENNE auch auf den Frequenzen von Radio Hitwelle zu hören sein.

Dies sind:

Erding, 87,9 und 88,8 Mhz
Freising 95,0 Mhz
Ebersberg 93,0 Mhz
und Moosinning 99,4 Mhz Diese Frequenz ist auch von Nord Ost aus in Teilen von München gut empfangbar!

Wir werden das Programm gemeinsam mit den Kollegen von Radio Hitwelle gestalten. Das heißt, es wird weiter viele lokale Inhalte für die Region geben, aber eben mit 100% Rock nonstop

Was genau und wie es funktioniert.... Einfach Radio einschalten

Spread the News! Wir freuen und sehr!

Schönes Wochenende und liebe Grüße an alle

Guy


http://www.rockantenne.de/community/rock-antenne-ankundigungen-99/neue-ukw-sender-fur-rock-antenne-8067.html

von Jassy - am 15.01.2011 08:49
Zitat
dxbruelhart
Die 99.4 reicht bis Augsburg -so ist München voll versorgt (mit anständigen Empfängern) - also
Millionen neu Hörer für die Rockantenne!

_____________________________________________________________________
QTH: CH-8610 Uster, 8E 44 00 / 47N 20 42
UKW/TV-Arbeitskreis der AGDX - www.ukwtv.de


Das müssen dann aber wirklich sehr anständige Empfänger sein...Eine gute Antenne kann dann auch nicht schaden. Vor ein paar Jahren war ich mit dem Auto am Rotkreuzplatz unterwegs. Das Radio war ein Blaupunkt Bremen MP74 mit zwei *brauchbaren* Antennen. Mehr als Mono mit gelegentlichen Aufrauschern war selbst mit dieser Kombination nicht möglich, und der Rotkreuzplatz ist vom Sender aus gesehen nicht der am weitesten entfernte Punkt in München. Ne, für die absolute Mehrheit aller Münchner, die in der Regel mit "normalen" Empfängern ausgestattet sind, ist die Rock Antenne nicht brauchbar über UKW zu empfangen, zumindest nicht indoor und nicht terrestrisch (also nicht über Kabel).

von Mc Jack - am 15.01.2011 11:08
stimmt, für M Stadt gibts nach wie vor keinen Küchenwürfel-Empfang, da die meisten Gerät sowieso derart bescheidene Filter haben, dass einem der Spaß am Radio vergeht. Gute Empfänger sind die Ausnahme. Dabei kosten die 80er Filter ja kaum was. Verstehe einer die Hersteller...:rolleyes:

wenn man FMSCAN bemüht, kommen folgende Berechnungen für München Stadt raus:

MHz Cty program transmitter Pdir Pmax Dist azi dBµV

87.9h D Radio Hitwelle (Erding) Erding (bay) 0.1 0.1 29km 58° / 35 dBµV
88.8h D Radio Hitwelle (Erding) Isen (bay) 0.005 0.5 38km 86° / 28 dBµV
93 h D Radio Hitwelle (Ebersberg) Ebersberg/Pflegewohnheim (bay) 0.1 0.1 29km 106° / 35 dBµV
95 D Radio Hitwelle (Freising) Freising (bay) 0.01 0.1 30km 19° / 30 dBµV
99.4h D Radio Hitwelle (ED/FS/M) Moosinning (bay) 0.5 0.5 24km 53° / 49 dBµV



von Radiopirat - am 15.01.2011 11:21
Naja, brühli, jetzt übertreibst Du aber. Selbst mit überdurchschnittlichem Autoradio war die 99.4 bei der Fahrt durch Minga eher berauschend. Es sind TEILE der Stadt versorgt, vor allem der Nordosten natürlich, und dann eine schmale Keule durch die Stadt. Im Süden, in den höhergelegenen Teilen, könnte es tlw. auch wieder gehen. Aber die 99.4 jetzt in München zu plakatieren, wäre derselbe Unsinn wie die damalige Plakataktion von Big FM im Aachener Raum mit der 104.9, wo dann zu 95% R. Contact zu hören war.

Die 104.0 wäre jetzt die richtige Ergänzung für die Rockantenne, um München-City zu erreichen. Dann hätte man wirklich den Großraum einigermassen abgedeckt. Westlich von München noch die 87.9 aus Augschburg. (schöne Gleichwelle zu Erding übrigens) Östlich und nördlich dann die Hitwelle-Funzeln und in der City 104.0
So würde ein Schuh draus.
Als DXer kann ich jedenfalls künftig auf der schwäbischen Alb Rockantenne auf zwei Frequenzen hören: 87.9 und tlw. 99.4 :xcool:

von Peter Schwarz - am 15.01.2011 12:29
Zitat
brühli
Die 99.4 reicht bis Augsburg -so ist München voll versorgt (mit anständigen Empfängern) - also
Millionen neu Hörer für die Rockantenne!

Mich wundert, dass die 99,4 nicht ständig mit einem halbwegs anständigen Empfänger in Uster geht :D
Wie schon mehrfach gepostet, liegt du mit deiner Empfangsprognose der 99,4 in M vollkommen daneben.

Zitat
Peter Schwarz
Die 104.0 wäre jetzt die richtige Ergänzung für die Rockantenne, um München-City zu erreichen. Dann hätte man wirklich den Großraum einigermassen abgedeckt.

Stimme ich dir vollkommen zu.
Aber:
Erstens will die BLM keine RA in der Stadt wegen den Locals und zweitens bezweifel ich noch immer, dass Arabella auf eine City-QRG (100,8 oder die getauschte 104,0) verzichten wird. Und drittens gibt es ja noch immer so ein Gerücht mit einem DAB-Promo-Sender auf UKW.

@all
Da in ED, EBE und FS weiterhin Lokales produziert werden soll, dürfen die dort wohl weiter lokale Werbung bringen. In A ist lokale Werbung bei der RA ja nicht möglich.

von Schwabinger - am 15.01.2011 15:26
Ich glaube auch wirklich, dass die 99,4 nicht überall in München brauchbar geht; woran liegt das aber? Sind das die beiden BR3-Nachbarn 99,3/99,5 Büttelberg/Hühnerberg, die da dazwischenfunken oder Gleichkanalsender auf 99,4 - oder geht da einfach zuwenig Leistung raus, um die vergleichsweise flache Grosssstadt München mit einem guten Signal abzudecken? Gut, nun hat die Hitwelle-Rockantenne noch weitere Frequenzen, die Teile von München vielleicht auch noch gut abdecken können. Und vielleicht entdeckt so mancher das Programm der Rockantenne, lernt das schätzen, und fragt sich dann auch mal, ob es da nicht eine Möglichkeit gäbe, die Rockantenne einwandfrei empfangen zu können, und so stösst der dann auf DAB. Ueber DAB ist die Rockantenne bekanntlich schon seit etwa 1996 in (mittlerweile flächendeckend) Bayern empfangbar.
Wenn aber die Rockantenne München auf UKW versorgen will, da wäre die 104,0 (oder die 100,8) von der Blutenburgstrasse sehr nützlich, um den Anschluss zwischen der 87,9 Augsburg und den Hitwelle-Frequenzen zu schaffen.
Radio Arabella muss die 100,8 abgeben, das ist so festgelegt (ansonsten hätte Arabella nicht auf den Standort Ismaning können), so wird auf der Blutenburgsstrasse sowieso eine Frequenz frei.

von dxbruelhart - am 15.01.2011 16:30
Zitat
Chriss505
Zitat

Nürnberg: 95.8
Lauf: 99.0
Schwabach: 107.8


Alle drei Frequenzen wären für NM relevant. 99 im Nord-Osten, 107,8 im Westen und 95,8 im Nord-Westen. Wobei die 95,8 ja in den Zeiten 14-2 Uhr von Radio Z benutzt wird.

Was mich da einmal mehr verwunder ist, daß man die 107,5 nicht am Fmt Nbg 5 realisiert. Die DLF-Sendeantenne hat ja bereits eine massive Ausblendung in Richtung Gunzenhausen, also wäre Hühnerberg 107,5 gut geschützt. Danach bräuchte man keine 99,0 und 107,8 für Star FM mehr. Problematisch ist die 95,8, da Radio Z keine 24-h-Nutzung bezahlen will. Man hat mit Radio Z zweifellos ein sehr facettenreiches Programm am Turm das diese Reichweite verdient, auch wenn es nicht jedermanns politische Einstellung trifft. Nur was macht man von 2 - 14 h sinnvoll...?

von Thomas (Metal) - am 17.01.2011 16:52
Gespannt bin ich ja, ob mit der Aufschaltung der Rockantenne endlich dieser etwas nervige zeitliche Versatz zwischen 88,8 Isen (Lokal Erding) und 93,0 Ebersberg (Lokal Ebersberg) behoben wird. Gerade östlich von Ebersberg gibt es weite Gebiete, in denen die Versorgung mal über die eine, mal über die andere Frequenz besser ist. Da muss man RDS momentan deaktivieren, sonst wird man wahnsinnig.

Zitat

Warum wird hier die 107,8 und die 99,9 für RA ins Spiel gebracht? :confused:
StarFM wird wohl kaum seine Frequenzen aufgeben.


Eben. Lasst mir StarFM in Ruhe, deren Musikauswahl gefällt mir 1000x besser als die der Rockantenne.

von Habakukk - am 18.01.2011 12:20
Wie eine Spekulation (das war ich!) in diesem Forum doch schnell zum Gerücht werden kann. Nein, Star FM bleibt Star FM und zieht sich nicht aus Nürnberg zurück.

Was die 104,0 angeht ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen. Fakt ist nur, dass egofm die 100,8 bekommen wird und dies auch schon publiziert, aber erst nachdem Arabella die 105,2 perfekt münchenweit abdecken kann (was ja mit Erhöhung der Leistung noch möglich ist). Es ist sogar denkbar dass Arabella dann die 104,0 als Stadtfrequenz nutzen will, wenn man in der Innenstadt keinen passablen Empfang via Ismaning hinbekommt (auch nicht mit 25 kW). Andere Varianten sind bekannt: Eine Ausschreibung für bundesweit verbreitete Radioprogramme ist die wahrscheinlichste. Da kann sich dann die Rock Antenne bewerben, aber auch sunshine live, Teddy usw. Variante 2 wäre ein DAB-Promo-Programm, mit Rock Antenne, Galaxy, Magicstar, Gong Mobil usw. im turnunsmäßigen Wechsel.

Was die 99,4 angeht: Der BR hatte im Vorfeld der Planung keinerlei Einwände wegen Hohenpeißenberg. Man könnte den Kanal auch ins 10 km weiter südwestlich gelegene Ismaning verlagern. Das wird aber nicht geschehen, denn der technische Betreiber der Frequenz ist das Unternehmen Smartcast. Klar, man könnte sich beim BR in Ismaning einmieten, aber das würde weit mehr Geld kosten. Wobei das wiederum ausgleichbar wäre durch eine bessere technische Reichweite.

von Wiesbadener - am 18.01.2011 12:38
Zitat
Schwabinger
Zitat

Variante 2 wäre ein DAB-Promo-Programm, mit Rock Antenne, Galaxy, Magicstar, Gong Mobil usw. im turnunsmäßigen Wechsel.

Ob so ein Konzept DAB fördert? Einmal dieser Sender, dann der andere Sender... Das ist für den gemeinen Hörer doch nichts. Und wenn dann noch Bertis 2. Spielwiese oder Deluxe dazu kommt, ist das für den "Galaxy-DAB-Neugierigen" doch etwas hart.


Nee, lieber nicht, wenn dann gleich alles auf DAB und parallel auf UKW bewerben.


In N gibt es ja auch ein paar so K(r)ampfkoordinierungen:
96,4 Vilradio vs. 96,3 Kreuzberg
91,0 Vilradio vs. 91,1 SWR2 Aalen
103,6 egoFM zwischen 103,5 Bad Mergentheim und 103,7 Aalen
107,8 SC gegen 107,9 Kreuzberg

naja, irgendwo nuschelts immer :)

Wobei ich mich echt frage obs nicht sinnvoller wäre, statt immer neue Funzeln zu koordinieren, endlich mal alles nach DAB zu verlegen und das anständig zu bewerben, jetzt wo der Bundesmux wohl doch kommt?



von nürnberger - am 18.01.2011 17:54
Zitat
nürnberger
In N gibt es ja auch ein paar so K(r)ampfkoordinierungen:
96,4 Vilradio vs. 96,3 Kreuzberg
91,0 Vilradio vs. 91,1 SWR2 Aalen
103,6 egoFM zwischen 103,5 Bad Mergentheim und 103,7 Aalen
107,8 SC gegen 107,9 Kreuzberg

naja, irgendwo nuschelts immer :)


[OT]
Es kommt immer ganz drauf an, wo man noch versorgen will ;-) . Wenn es nur die VGN-Tarifzone 100/200, vielleicht noch den 2+T-Raum außenherum haben will versorgt man fast perfekt. Das Problem sind nicht die Störer, sondern die niedrige Standorthöhe in FÜ (Sparkasse) und N (altes FA1).
Gerade Bad Mergentheim sollte man mit 0,1 MHz-Abstand auf jeden Fall hinbekommen. Aalen ist da schwieriger wo man nach Südwesten offenes Gelände hat. Fährt man auf der B14 nach Nbg, so bricht etwa ab Großweismannsdorf der stabile Aalen-Empfang weg, man ist dann einfach zu tief. Aber Kreuzberg kommt gegenüber Aalen noch wesentlich stärker. Das ist eine ganz andere Nummer, weil für eine Sichtverbindung nicht wesentlich höher liegen muß. Da hilft dann nur ERP um dies zu überdecken, was mit den 1kW aus Fürth recht gut gelingt. Dennoch muß man fragen, warum man damals die 107,8 in Schwabach koordinieren mußte. Nimmt man 102,0 vs 101,9 als Maßstab, so wäre ein Richtstahlung vom exponierten Dillberg nach Nordwesten mit, sagen wir mal 5kW sicher effektiver gewesen. Und man hätte die 99,0 nicht gebraucht. Warum man da nicht wenigstens auf 99,1 gegangen ist wäre auch mal interessant.

Was die 99,0 und 107,8 betrifft: Dazu war hier damals zu lesen, daß man wohl wirklich überlegt hatte dies an RockAntenne einschließlich eines lokalen Fensters zu geben. Nunja, weder Star FM noch RockAntenne treffen wirklich meinen Geschmack, sieht man mal von TuffStuff :spos: ab. Zu unmetallisch sind mir beide, die einen bleiben beim pseudo New-Rock hängen, die anderen sind mir zu altbacken. Dafür habe ich dann aber Rockin' Radio auf AFK Max, was aber gerne auch eine Spur härter sein dürfte.

von Thomas (Metal) - am 18.01.2011 18:52
Es gab sogar schon eine Pressemitteilung von egoFM:

Quote:

Dem Radiosender egoFM steht der Wechsel von der Frequenz 104,0 MHz auf 100,8 MHz bevor. Damit kann der Sender über die terrestrische Verbreitung zukünftig deutlich mehr Einwohner von München technisch erreichen.

Fast pünktlich zum zweiten Sendergeburtstag stellt sich die Landesmedienanstalt, die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM), mit einem Geschenk ein: das Programm von egoFM wird in München zukünftig auf der Frequenz 100,8 MHz ausgestrahlt. Durch eine Optimierungsmaßnahme wird diese, bislang von Radio Arabella genutzte Frequenz, frei.

„Die Frequenzzuteilung durch die Bayerische Landeszentrale für neue Medien an egoFM ist ein Meilenstein in der jungen Sendergeschichte. Wir haben diese Entscheidung mit Freude aufgenommen. Damit können wir dem Wunsch unserer Hörer nach besserem Empfang im stationären und mobilen Bereich in München nachkommen, was ohne diese Entscheidung nicht möglich gewesen wäre“, so Philipp von Martius, Geschäftsführer von egoFM.

Mit dem Frequenzwechsel auf 100,8 MHz wird es egoFM möglich, terrestrisch signifikant mehr Einwohner von München störungsfrei zu versorgen.

Der genaue Zeitpunkt für den Frequenzwechsel wird nach Abstimmung zwischen der BLM, Radio egoFM und Radio Arabella festgelegt. Bis dahin werden die nötigen technischen Vorbereitungen getroffen und Versorgungsmessungen durchgeführt.

egoFM ist über die UKW-Frequenzen in den fünf größten urbanen Ballungsräumen Bayerns zu empfangen: in München (104,0 MHz), Nürnberg (103,6 MHz), Augsburg (94,8 MHz), Würzburg (95,8 MHz) und Regensburg (107,5 MHz), zudem im Kabelnetz von Kabel Deutschland in München (100,55 MHz), Nürnberg, Fürth, Erlangen (94,60 MHz) und Augsburg (96,0 MHz) sowie über Astra-Satellit (19,2°), Webradiostream und per iPhone-Applikation.


von Wiesbadener - am 19.01.2011 10:13
in der restlichen Zeit soll dann das RA Programm übernommen werden, aber natürlich weiterhin mit lokalem "Service um Halb".
Frage mich, wie auf den Hitwelle Frequenzen Lokalnews und Service untergebracht werden sollen, denn im original RA Programm läuft ja kein Lokalnewsblock. Ist also ein Unterschied, was den "Zeitaufwand angeht". Der Lokalblock auf den Hitwelle QRGs benötigt ja mehr Zeit, als der Block um Halb auf RA original.
Andere Frage:
Wie siehts aus mit den Kabelfrequenzen? Bleiben die "Hitwelle Frequenzen" im Kabel erhalten mit dem "Lokalbezug"? Gibts dann im Münchner Umland RA zwei mal im Kabel?

von Radiopirat - am 21.01.2011 16:27
Zitat
Habakukk
RDS-mäßig wurde zumindest auf 93,0 und 88,8 noch nichts umgestellt

Die 99,4 ist RDS-mäßig schon umgestellt. Die 87,9 und 95,0 werde ich morgen Mittag mal testen, wenn ich wieder zwischen Landshut und Unterföhring unterwegs bin.
Die haben ja heute einige üble Rückkopplungen (lautes pfeifen) beim lokal moderierten Teil produziert, vorallem bei den Jingles zwischen den Moderationen.
Edit: Ich glaube, das sind künstlerische Stilelemente in den Jingles. Aber das trifft bei mir im Auto irgendeine Resonanz, dass es einem die Ohren raushaut. Bei dem anfangs verrauschten Empfang hat sich das voll nach technischem Fehler angehört.

von phaserotator - am 21.01.2011 17:24
Zitat
Wiesbadener
Übrigens, die 93,0 in Ebersberg wechselt zu einem höheren Standort, der Deponie.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/politik/ebersberg-lokalradio-aendert-programm-1.1049320

[Halb OT]
Ach die Süddeutsche keilt mal wieder gegen Rock Musik. Ein kürzlich zu lesendes Streiflicht am Wochenende rang mir noch ein müdes Lächeln ab. Schließlich hat derjenige der Ozzy für DAS Metal-Aushängeschild ansieht grundsätzlich schon keine Ahnung ;-) . Und das nicht nur, weil ich diese ganze Biker-Muke Hard Rock einschließlich und abschließend Ozzy, AC/DC mal gar nix abgewinnen kann. DIE waren eben damals Ende der 80er genauso bieder-konservativ und haben nur auf uns mit dem Finger gezeigt. Halten wir da mal fest: Sodom und Kreator gibt es noch immer :p . Dennoch habe ich den Eindrück, daß bei der SZ jegliche harte Musik nicht erwünscht ist. Dann wohl lieber eine Hitwelle die das gleiche bringt wie man schon über die schonst üblichen Verdächtigen hören kann. Heinz Klaus Mertes schreibst Du heute bei der SZ? :D Auf Grund der Zugehörigkeit zur Südwestdeutschen Medienholding (Bereichterstattung bezüglich Stgt21 dort "interessant") würde mich das nicht mehr überraschen. Vielleicht sollte ich dann doch im Abo wieder auf die "MEINE" FR wechseln. Auch wenn sie zum Kölner Express gehört. Nunja zurück zum Thema: Bei welchem Sender in und um Mchn ist eigentlich die SZ beteiligt der jetzt vielleicht Seelen an diesen diabolischen Rockkanal verliert. Und das hat noch nichtmal die CSU verhindern können? :D Da war dann die WAZ zusammen mit den Roten (und Schwarzen) in NRW doch wohl erfolgreicher :D :D :D LOL

von Thomas (Metal) - am 22.01.2011 18:41
Um möglichen Spekulationen zuvorzukommen:

es ist richtig, dass die Standorte Erding, Freising und auch Isen (88,8) RDS-technisch noch nicht umgerüstet sind. Moosinning (99,4) und Ebersberg (93,0) jedoch schon. Diese beiden Sender werden nicht von der MediaBroadcast, sondern der Fa. SmartCast betrieben, die am Freitag noch die Umstellung vorgenommen hat. Danke an die SmartCast-Jungs für die schnelle Hilfe! Die drei anderen Sender werden vermutlich im Lauf des Montags umgestellt.

Auch ist richtig, dass die Sender derzeit untereinander Delays haben. Das wird vermutlich auch in den nächsten Tagen so bleiben müssen :-(
Wir konnten noch nicht die endgültige Modulationsanbindung in Betrieb nehmen. Die Sender werden derzeit über provisorische IP-Verbindungen versorgt, die sich leider nicht synchronisieren lassen. Bis Ende Januar werden sukzessiv die Sender auf die neue Zuführung umgestellt, und dann herrscht zwischen allen Funktürmen "Gleichschritt". Ab dann wird es auch dynamischen Radiotext geben.

Weil wir wissen, dass es zu zeitlichen Abweichungen kommt, haben wir auch die AF-Listen an den RDS-Codern deaktiviert (Regional--Modus). Die meisten Autoradios schalten derzeit auch nicht automatisch auf die nächste Frequenz. Das ist zwar schade, aber andererseits würde es sonst Zeitsprünge beim automatischen Umschalten geben, die sich wie CD-Hüpfer anhören. Und das wäre mehr als lästig....

Falls Euch noch irgendetwas auffällt: wir sind für jeden Hinweis dankbar :-) (hotline@rockantenne.de)

Schönen Abend allerseits
Michael Kerscher, ROCK ANTENNE / ANTENNE BAYERN

@phaserotor: das Pfeifen kann ich derzeit nicht nachvollziehen. Hast Du eine konkrete Uhrzeit für mich ?

von ABY / RA Technik - am 22.01.2011 21:56
Zitat
Kay B
@ ABY / RA Technik
Die Frequenz 104,9 MHz (ehemals AFN) könnte von der Frankenwarte mit 900 Watt Rundstrahlung und die Frequenz 97,1 MHz (ehemals Charivari) könnte ebenfalls von der Frankenwarte mit 300 Watt Rundstrahlung genutzt werden.

Damit wärt ihr in Würzburg, Giebelstadt, Kitzingen und stationär auch noch in Schweinfurt empfangbar.

Die 97,1 ist an diesem Standort sehr problematisch. Sie liegt genau 9,8 MHz unterhalb der 106,9, was damals zu Störungen im BOS-Funk geführt hat. Dort wird, ja über die "unter Frequenz" des jeweiligen Kanals von der mobilen Einheit an das Relais gefunkt und dort in die "obere Frequenz" umgesetzt. Der Abstand beträgt ebenfalls 9,8 MHz. Aus diesem Grund wurde zunächst Radio Gong von 106,9 auf 106,95 und dann auf 106,925 MHz verlagert. Nach Inbetriebnahme der 102,4 und Abschaltung der 97,1 wechselte auch Radio Gong wieder auf 106,9.
Interessant wäre natürlich die 97,1 zu verlagern, sie ist jedoch in der BNetzA-Liste nicht mehr drin. Gerade der Standort Gramschatz sollte da doch hochinteressant sein, ich muß mal eine Karte erstellen ;-) . D-Radio Kultur (Inselsberg 97,2) ist im Störungsbereich der 97,1 praktisch überall weit besser via Sonneberg 94,2 zu empfangen.

von Thomas (Metal) - am 23.01.2011 09:58
Gramschatzer Wald316WND_150_109m(Gramschatzer Wald).jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-373-jpg.html

und im Gegensatz dazu:

Würzburg-DTAG302WND(102-4)_150_87m(Würzburg-BR).jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-374-jpg.html

Dazu dann noch der Störer / gestörte:

GrInselsberg100kWND_150_60m(so-11e30_50n12).jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-375-jpg.html
GrInselsberg100kWND_150_60m(sw-09e25_50n12).jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-376-jpg.html

und der Ersatz:

Bleþberg-Sonneberg100kWND_150_132 (sw-09e58_49n48).jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-377-jpg.html

Falls man auf 97,0 gehen wollte wären Sonneberg 96,9 und Wertheim 96,9 im Focus. Wertheim einmal mit 50m und dann noch mit den maximal zulässigen 92m:

http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-378-jpg.html
Bleþberg-Sonneberg20kWBNetzA(96-9)_150_132 (sw-09e58_49n48).jpg
Wertheim-Oberer Haag_100WND_150_50m(Wertheim-O).jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-37a-jpg.html
Wertheim-Oberer Haag_100WND_150_92m(Wertheim-O).jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-37b-jpg.html

von Thomas (Metal) - am 23.01.2011 14:04
@ ABY / RA Technik

Zitat

Tja, die hätten wir gerne auch.... aber medienpolitisch ist das leider nicht ganz einfach. Wir bemühen uns um weitere Frequenzen, aber ob das klappt, kann ich leider nicht sagen.


Da müßt ihr halt bei der BLM mehrfach "freundlich anfragen", denn von sich aus werden sie diese Frequenzen bestimmt nicht ausschreiben.



@ Thomas (Metal)

Achso, ich habe mich schon immer gewundert, wieso Charivari damals von 97,1 MHz auf 102,4 MHz gewechselt ist und die Frequenz 97,1 MHz seither ungenutzt ist.

Die Frequenz 104,9 MHz wäre aber sowieso besser, da sie mit 900 Watt genutzt werden darf.



@ Philipp77

Zitat

Ich glaube mit dem Standort Gramschatzer Wald wäre keinem so recht gedient. In Schweinfurt würde sowohl 97,1 als auch 104,9 durch die Nachbarn hr1 (104,8) und DKultur (97,2) gestört werden, ein Abwandern auf 97,0 wäre durch Jump (96,9) praktisch unmöglich.


Die Frequenz 104,9 MHz sollte aber schon auch noch in Schweinfurt machbar sein. Als noch vom Mittelwellenmast am Ostrand der Leighton Barracks mit 160 Watt (wahrscheinlich sogar weniger) gesendet wurde, war der Sender in Schweinfurt mit normalen Radios noch empfangbar, aber durch den Heidelstein etwas angekratzt.

Wenn man auf 104,9 MHz von der Frankenwarte (also bedeutend höher als die Leighton Barracks) und mit 900 Watt senden würde, dann sollte in Schweinfurt auch noch ein brauchbarer Empfang möglich sein. Die modernen Autoradios, die heute so im Umlauf sind, können eigentlich 100 kHz voneinander ganz gut trennen.


von Kay B - am 23.01.2011 22:14
@Kay B
Mit den meisten Radios müsste es schon gehen (also 104,9 aus Unterpleichfeld), aber was ich halt meinte war, dass WENN man eine Frequenz nutzen dürfte, dann wäre sinnvoller von der Frankenwarte, (dann hätte man eine Stadt ganz und die andere einigermaßen abgedeckt), als wenn man aus der Prärie senden würde und in beiden Städten Probleme hätte.

Bist du sicher dass die 104,9 aus Wü nicht eher mehr als 160W hatte? An so manchen Stellen im Steigerwald ging die 104,9 besser als die 102,4 (Illesheim kanns nicht gewesen sein, weils sonst ja jetzt auch noch gehen würde).

von Philipp77 - am 23.01.2011 22:38
Was mir (@ Wiesbadener) noch völlig unklar ist, ob die 104,9 und 97,1 noch im Wellenplan drinstehen. Ich behaupte mal, bei der BNetzA sind sie nicht mehr drin. Schlechtestenfalls wäre eine Neukoordinierung notwendig. Und da könnte bei der 97,1 das D-Radio durchaus Einspruch erheben, bei der 104,8 sicherlich der hr. Da werde ich heute nochmal rechnen müssen ;-) , u. a. "Gramschatzer Wald" (Unterpleichfeld2) mit 900W und vollem Einzug nach Nordwesten.
Bei Würzburg wäre mal interessant, was der hr so fordern würde/könnte. Die 102,4 ist ja erstaunlicherweise ND und selbst die 5kW-Sender kommen in der Gemeinde Jossgrund nicht mehr an. Dafür ist Würzburg gerade in der Gemeine Flörsbachtal noch gut empfangbar, es wurden sogar früher für das BayFS die UHF-Antennen dorthin ausgerichtet. Die 5kW gehen weiter auch noch teilweise in der Gemeinde Sinntal. Auch dort könnte man Schutzbedarf haben. Für den Inselsberg könnte man argumentieren, daß dieser bei der 97,2 nicht nur auf Thüringen beschränkt bleiben soll, auch wenn Sonneberg 94,2 fast überall besser geht...
Unterm Strich: Interessant wäre vielleicht dann eine Kombination aus Gramschatzer Wald 900W (dann wäre WÜ + SW dick dabei) ohne Nordwest, dafür dann noch die brachliegende 103,9 aus Burgsinn. Die nach Gemünden umgesetzt könnte GEM, LOH und KAR sehr gut versorgen, ginge aber in HAB sicherlich auch noch brauchbar. In SW würde sich diese 104,9 spielend gegen den Heidelstein durchsetzen.

von Thomas (Metal) - am 24.01.2011 06:56
@ Philipp77

Zitat

Mit den meisten Radios müsste es schon gehen (also 104,9 aus Unterpleichfeld), aber was ich halt meinte war, dass WENN man eine Frequenz nutzen dürfte, dann wäre sinnvoller von der Frankenwarte, (dann hätte man eine Stadt ganz und die andere einigermaßen abgedeckt), als wenn man aus der Prärie senden würde und in beiden Städten Probleme hätte.


Der Meinung bin ich auch, daß man die 104.9 von der Frankenwarte betreiben sollte. Das mit dem Standort Unterpleichfeld / Gramschatzer Wald hat der Thomas (Metal) für die 97.1 angedacht. Von dort aus käme dann meiner Meinung nach zu wenig im Würzburger Talkessel an um auch Küchenbrüllwürfel-tauglich zu sein.


Zitat

Bist du sicher dass die 104,9 aus Wü nicht eher mehr als 160W hatte?


Ich glaube der AFNBEKENNER war es, der mal einiges dazu geschrieben hatte. In allen mir bekannten Frequenztabellen war die 104.9 mit 160 Watt gelistet. Da in den Sender aber ein paar Mal der Blitz reingedonnert hat, soll die Leistung keine 160 Watt mehr betragen haben.

Die 104.9 ging in der Tat erstaunlich weit und war sogar hier in Südwestthüringen noch empfangbar. Der Standort am Ostrand der Leighton Barracks war allerdings auch nicht der schlechteste Standort, da er erhöht gelegen war.



@ Thomas (Metal)

Zitat

Und da könnte bei der 97,1 das D-Radio durchaus Einspruch erheben, bei der 104,8 sicherlich der hr.


Der Spessart sollte da eigentlich genug Richtung Hessen abschirmen. Im Zuständigkeitsbereich der 104.8 vom Heidelstein (also Hessen) sollte eine 104.9 von der Frankenwarte eigentlich nicht mehr stören. Aber rechne das ruhig mal durch.


Zitat

Für den Inselsberg könnte man argumentieren, daß dieser bei der 97,2 nicht nur auf Thüringen beschränkt bleiben soll, auch wenn Sonneberg 94,2 fast überall besser geht...


Soviel ich weiß, ist die 97.2 vom Inselsberg nicht nur auf Thüringen beschränkt, da sie das bundesweite Deutschlandradio überträgt. Im Bereich, wo Würzburg stören würde, wäre aber dann die 94.2 vom Bleßberg zuständig.



@ Habakukk

Zitat

Würzburg 97,1 ist zumindest bei der BNetzA immer noch gelistet. Die 104,9 war mal eine Zeit lang nach Abschaltung verschwunden, ist aber vor einiger Zeit wieder in der Liste aufgetaucht. Allerdings muss man bei dieser Frequenz acht geben: die koordinierten 800 Watt gelten für den AFN-Standort unten, also gute 100m tiefer. Keine Ahnung, ob die sich mit 300 Watt auf der Frankenwarte betreiben ließe.


Ich habe hier eine Frequenztabelle aus dem Frühling 1999, deren Einträge sehr nach der Liste der damaligen RegTP aussehen. Da gibt es für die 104.9 zwei Einträge. Einmal der damalige Ist-Zustand, also 160 Watt aus den Leighton Barracks mit erlaubten 900 Watt und eine Koordinierung auf der Frankenwarte mit ebenfalls 900 Watt.


von Kay B - am 24.01.2011 17:35
Zitat
ERP
Zitat

Die alte 99,4 in Garmisch ist tatsächlich auch immer noch in der Liste.

ob da der BR mitmacht? die 99,2 von Hohenpeißenberg kommt außerdem noch sehr stark an in Garmisch; mit etwa 70 dBµV!


Da hat der BR gar nix mehr zu sagen. Die 99,4 ist seit Jahren koordiniert und war jahrelang für Radio Oberland in Betrieb, allerdings nur mit 50 Watt (dafür vom fast 1800 Meter hohen Kreuzeck, was wie 500 Watt von einem tief gelegenen Standort ist). Der BR hatte nur etwas gegen eine Leistungserhöhung. Das war der Grund warum Radio Oberland damals auf 106,2 wechselte. Das DLR schaffte es bisher nicht der BLM die 99,4 wegzuluchsen, dort beharrt man steif und fest auf diese Frequenz, obwohl sie nun fast 15 Jahren brachliegt.

von Wiesbadener - am 25.01.2011 05:46
Zitat

Wie schafft ihr es denn das Lokalprogramm (Nachrichtenblocks) im Mantel von Rock Ant zu integrieren?

würde mich auch interessieren... der Nachrichtenblock ist doch sicher meist länger als der kurze Service um Halb auf RA direkt, oder?

Zitat

Das DLR schaffte es bisher nicht der BLM die 99,4 wegzuluchsen, dort beharrt man steif und fest auf diese Frequenz, obwohl sie nun fast 15 Jahren brachliegt.

wieso muss es denn die 99,4 sein. So toll ist die auch nicht. Wäre eine bessere QRG von der Zugspitze nicht sinnvoller? Ant BY wäre dann sozusagen zweimal dort vertreten; wäre technisch ja auch einfach zu realisieren.

von Radiopirat - am 25.01.2011 13:59
Zitat

Wäre eine bessere QRG von der Zugspitze nicht sinnvoller? Ant BY wäre dann sozusagen zweimal dort vertreten; wäre technisch ja auch einfach zu realisieren.


Du kannst dir sicher sein, dass du keine zweite Frequenz mehr auf der Zugspitze realisiert bekommst. Eine Frequenz mit solcher Reichweite ist heutzutage nicht mehr neu koordinierbar. Es wird schon schwierig, überhaupt noch eine Frequenz auf das Kreuzeck koordiniert zu bekommen. Und die 99,4 ist halt schon koordiniert, deshalb könnte sie wahrscheinlich problemlos in Betrieb genommen werden.

Aber egal ob reichweitenstarke Zugspitz-Frequenz oder Kreuzeck-Funzel: so einfach geht das mit weiteren Rockantenne-Frequenzen sowieso nicht. Man könnte entweder weiteren Lokalradios ein Rahmenprogramm anbieten (so wie eben in Erding/Freising/Ebersberg geschehen), oder versuchen, weitere UKW-Stützfrequenzen für die bayernweite DAB-Ausstrahlung zu bekommen, was die BLM ja offenbar schon länger verweigert. Augsburg war da wohl eher ein Glücksfall. Aber mal so eben in Garmisch oder sonstwo neu auf Sendung zu gehen, ist nicht so einfach zu realisieren, da schaut die BLM schon drauf, dass den vorhandenen Anbietern nicht zu viel Konkurrenz zugemutet wird.

von Habakukk - am 25.01.2011 14:04
Radio Mobile-Berechnungen für "Rock Antene in Mainfranken"

Zu schützen:
Illesheim(10e22-39_49n28-24_331m)372WND_150_28m(AN-G).jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-39i-jpg.html
Heidelstein50119W310°(265+355°)_150_155m(sw-08e58_49n48).jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-39n-jpg.html

Ausweich hr1:
GrFeldberg100kWND_150_73m(no-09e3_50n54).jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-39q-jpg.html

Gramschatzer Wald900W55+235°_m10dB145+325°_150_109m(Gramschatzer Wald).jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-39j-jpg.html
oder:
Würzburg-DTAG900W45+225°_m10dB135+315°_150_87m(Würzburg-BR).jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-39k-jpg.html

Ergänzungsmöglichkeit:
Burgsinner Kuppe200WND_150_55m(BurgsinnerK).jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-39l-jpg.html

Ergänzung bei Umkoordinierung, hier nur 100W unter Bezugnahme auf Ffm 103,9 (wie vs. 90,4 Ffm)
GEM-Hofstetten_100WBNetzA(90-4)_150_82(bay-ufr).jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-39m-jpg.html
hier zu schützen und als Störer zu beachten:
Büttelberg25119WND(88-2_91-4_99-3_104-0)_150_183m(nw-09e21_50n03).jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-39p-jpg.html

Das Diagramm für Würzburg und Gramschatzer Wald ist jeweils für ein Dipolkreuz gerechnet. In die beiden Hauptrichtungen gehen 900W raus, die beiden dazu um 90° versetzten Antennen machen jeweils einen Einzug von 10dB.

von Thomas (Metal) - am 26.01.2011 20:39
Die 106,3 stammt aus Genf 84 und beinhaltet 128m Antennenschwerpunkt mit 25119W ND. Leider hat man diese Frequenz geschlachtet, FFB 106,4 ist ein Teil davon, GAP 106,2 ein anderer, genauso wie Eisenberg 106,3.
Die 107,2 ist in Mchn vergleichsweise noch ordentlich eingesetzt. Ismaning hätte 10kW ND und 50m über Grund bedeudet.
Vielleicht kann man bei der 106,3 etwas anderes heben. Grundsätzlich sehe ich, wie hier schon mehrfach besprochen, die 102,7 für Antenne Bayern nicht mehr als so relevant an wie sie früher war. Die ERP der 107,7 wurde erhöht, außerdem gibt es Pfaffenhofen 92,6. Man benötigt also den Füller der omnipräsent aber nirgendwo wirklich besonders stark ist nicht mehr unbedingt. Genau das sollte doch für Rock Antenne DIE Frequenz sein.

von Thomas (Metal) - am 26.01.2011 22:35
Zitat
ERP
Wie schafft ihr es denn das Lokalprogramm (Nachrichtenblocks) im Mantel von Rock Ant zu integrieren?


würde mich auch interessieren... der Nachrichtenblock ist doch sicher meist länger als der kurze Service um Halb auf RA direkt, oder?


Das ist auch nicht ganz trivial...

Stark vereinfacht gesagt: jeweils zu den Serviceblöcken wird das Programm getrennt und live aus unterschiedlichen Studios der Serviceblock gefahren.
Zu definierten Zeiten in jeder Stunde (Synchronisationspunkte) fängt das eine Studio das andere wieder ein. Und das - je nach Musiktitel - hoffentlich so soft, dass man es nicht hört. Das ganze wird über die Sendeablaufsteuerung und die Kreuzschiene organisiert
Mehr wird jetzt nicht verraten - Betriebsgeheimnis :-)

von ABY / RA Technik - am 28.01.2011 21:07
@ Habakukk

Zitat

Die 104,9 war mal eine Zeit lang nach Abschaltung verschwunden, ist aber vor einiger Zeit wieder in der Liste aufgetaucht. Allerdings muss man bei dieser Frequenz acht geben: die koordinierten 800 Watt gelten für den AFN-Standort unten, also gute 100m tiefer. Keine Ahnung, ob die sich mit 300 Watt auf der Frankenwarte betreiben ließe.


Ist der Unterschied zwischen dem ehemaligen Senderstandort am Ostrand der Leighton Barracks und der Frankenwarte wirklich so immens, daß nicht mal 300 Watt rund von der Frankenwarte möglich sein sollten?

AFN kam hier in über 80 km Entfernung auf 104,9 MHz gar nicht mal so viel schwächer als die Sender von der Frankenwarte an. Also kann der alte Standort gar nicht so schlecht gewesen sein, daß dort 900 Watt Rundstrahlung möglich wären, auf der Frankenwarte aber nicht mal 300 Watt Rundstrahlung.

Und selbst wenn die Rockantenne auf 104,9 MHz nur mit 300 Watt Rundstrahlung von der Frankenwarte senden würde, könnte sie Giebelstadt, Kitzingen und Würzburg abdecken.

Die Frequenz 104,9 MHz sollte also nicht einfach vergammeln. Da müßte Antenne Bayern wirklich bei der BLM mal etwas gründlicher nachhaken, was denn nun mit dieser Frequenz ist.


von Kay B - am 29.01.2011 13:53
Zitat
Daniel1
Zitat
ERP
stimmt schon, aber warum wieder neue Funzeln, haben wir da nicht schon genug davon...?


Ebend,wer die Rockantenne hören will soll sich ein DAB Radio kaufen und fertig...Sofort hat man Bayernweit und teilweise darüber hinaus Empfang.Via UKW niemals mehr denkbar.

Diese Auffassung teile ich in keinster Weise! Sicherlich wäre eine flächendeckende zusätzliche Versorgung eines weiteren flächendeckenden Programms via UKW in ganz Bayern ein Amoklauf, da stimme ich Dir 100% zu. Aber was die 102,7 betrifft, so zeigt es viel mehr die festgefahrenen Zustände. Warum können bei einer entsprechenden Überversorgung nicht Frequenzen herausgelöst und abgegeben werden. Über das an wen (z. B. DLF hätte auch Empfangslücken die eine 102,7 füllen könnte) und wie (z. B. Frequenze wird einfach eingezogen) kann streiten. ...Zustände die es ebenso bei DAB aber dann in anderer Weise ebenso geben könnte :rolleyes: .
Was viele hier im Forum betrifft: Ich habe den Eindruck, daß eine Meinung mehr und mehr um sich greift: Wir gehen zurück auf STO61 und sonst nix. Das schafft dann viel Platz für fadente Fernempfange, den Rest bitte per einem digitalen Nachfolgesystem für UKW...

von Thomas (Metal) - am 29.01.2011 18:56
Zitat
Thomas (Metal)
Was viele hier im Forum betrifft: Ich habe den Eindruck, daß eine Meinung mehr und mehr um sich greift: Wir gehen zurück auf STO61 und sonst nix. Das schafft dann viel Platz für fadente Fernempfange, den Rest bitte per einem digitalen Nachfolgesystem für UKW...


Gute Idee :D . Nur so würde endlich mal was vorwärts gehen. Ansonsten lassen wir alles so wie es ist und müssen halt mit immer mehr UKW Funzeln Leben, auf Frequenzen die nur im kleinen Umkreis hörbar sind Heute hab ich jemanden DAB gezeigt. (Bayern Plus Klientel) : "Aha, Kurzwelle, oder?!"
Hm, ja, Ultrakurz sozusagen.... ;)

Was die 102,7 betrifft- Es liegt doch an der BLM was da sendet. Die würden die Frequenz neu ausschreiben wenn AB sie abtritt. Einfach mal Wechseln is nich. Betont der Mr.Ring seit Jahrzehnten immer wieder. Die Chance das sein Nachfolger oder seine Nachfolgerin daran was ändern werden, ist erwartungsgemäß nicht sehr hoch.

von Scrat - am 29.01.2011 22:49
Ich habe heute mal auf der Fahrt von München-Oberföhring nach Frasdorf bei Rosenheim die Reichweite der neuen Rockantenne-Frequenzen getestet. Zu Hitwelle-Zeiten habe ich das mangels attraktivem Programm nie gemacht.
Also im Münchner Nord-Osten geht die 99,4 so mit O= 3-4 im Autoradio. Auf der A 99 von Aschheim/Ismaning bis Kreuz München-Ost geht die 99,4 absolut beifahrertauglich.
Zwischen den Kreuzen Mü-Ost und Mü-Süd kommt die 99,4 ziemlich mies, hält sich aber noch.
Am Kreuz Mü-Süd hat mir das RDS dann auf die 93,0 umgestellt. :eek:
Und die ging dann mitunter zwar stark gestört, aber immer wieder auch mit starken Phasen bis zum Irschenberg ! Das hat mich überrascht. Wenn die jetzt den höheren Sendestandort in Ebersberg ab April nutzen können, ist tatsächlich die A8 bis Irschenberg einigermaßen abgedeckt.
Weiter bis zum Inntal-Dreieck war Rockantenne dann nur noch unter starken Störungen auszumachen, die Hohe Linie wurde nun dominant. Dahinter verschwand er ganz. Erst in Frasdorf auf einer höher gelegenen Wiese (Parkplatz Lederstube) ging er dann wieder rein, leistete sich aber ein Wechselspielchen mit der Hohen Linie auf 93,0.

von HeibelA - am 01.02.2011 15:21
Die 90,3 kam vom Mobilfunkmast am Bahnhof in Forchheim, ein katastrophaler Standort, von da aus kann man mit Mühe das Stadtgebiet versorgen. In den oberen Stadtteilen am westeexponierten Hang schlägt Inselsberg mit Wucht durch, da kam früher der K05 sauber rein.
Aber es gäbe noch die 105,8, mit 50W für Pinzberg koordiniert, woher derzeit R.Bamberg auf 96,6 mit 100W funzelt (was damals der Ersatz für die 90,3 war). Es gab mal Gerüchte, dass da Galaxy // 104,7 aufgeschaltet werden soll, ist aber nie passiert.
Die 105,8 ist eigentlich besser als die 96,6 die seit der Verlagerung von SWR3 in Waldenburg auf den neuen Turm bei geringstem Tropo angekratzt wird.
Die Ebermannstädter Funzel brachte die letzten Tage kaum RDS raus, weil der Ballempfänger die 96,6 kaum mehr von der 96,5 trennen konnte.

von Terranus - am 07.02.2011 14:21
@ Wiesbadener

Zitat

Wie bereits erwähnt: die 97,1 Würzburg ist wegen Störungen mit Funkdiensten nicht nutzbar. Das war der Grund warum Charivari auf die schlechtere 102,4 wechseln musste.


Ist das eigentlich nur problematisch, wenn diese Frequenz vom selben Standort wie der BOS-Funk abgestrahlt wird?

Ansonsten wäre es wahrscheinlich doch die günstigste Lösung, die Frequenz 97,1 MHz nach Gramschatz oder vielleicht sogar bis nach Schweinfurt zu verlegen und in Würzburg die Frequenz 104,9 MHz von der Frankenwarte, gegebenenfalls mit einem Richtdiagramm, abzustrahlen.

So stark dürfte der Inselsberg in Schweinfurt ja nicht mehr sein, daß er einen Sender auf 97,1 MHz stört. Und für den Empfang des Deutschlandradios sind für Schweinfurt sowieso der Bleßberg und die Frankenwarte zuständig.


von Kay B - am 07.02.2011 15:16
Zitat
Kay B
@ Wiesbadener

Zitat

Wie bereits erwähnt: die 97,1 Würzburg ist wegen Störungen mit Funkdiensten nicht nutzbar. Das war der Grund warum Charivari auf die schlechtere 102,4 wechseln musste.


Ist das eigentlich nur problematisch, wenn diese Frequenz vom selben Standort wie der BOS-Funk abgestrahlt wird?

Ansonsten wäre es wahrscheinlich doch die günstigste Lösung, die Frequenz 97,1 MHz nach Gramschatz oder vielleicht sogar bis nach Schweinfurt zu verlegen und in Würzburg die Frequenz 104,9 MHz von der Frankenwarte, gegebenenfalls mit einem Richtdiagramm, abzustrahlen.

So stark dürfte der Inselsberg in Schweinfurt ja nicht mehr sein, daß er einen Sender auf 97,1 MHz stört. Und für den Empfang des Deutschlandradios sind für Schweinfurt sowieso der Bleßberg und die Frankenwarte zuständig.

Was Schweinfurt selbst betrifft, so ist man da nach Norden leicht abgeschattet. Dennoch wäre dort ein Sender mit 100 kHz neben dem Inselsberg sehr gewagt. Um Umkreis, möglicherweise damit auch in der gesamten Stadt, würde die pure Feldstärke den effektiv Inselsberg plätten. Sobald das Signal nicht mehr "omni" empfangen wird, hat der Inselsberg durchaus mehr als Chancen. Für ein Standard-Autoradio, also keines mit Sharx, würde man dann ungenießbar werden. Stationär mit Richtantenne ist es sicher was anderes, da bekäme man die beiden getrennt.
Eine andere Nennung hier im Forum fällt mir da aber auch wieder ein: 101,7 für Würzburg. Da hat man damals wohl mal überlegt die Gemündener 101,7 nach Würzburg für Galaxy zu verschieben. So man die Trennung zu D-Radio Kultur hinbekäme wäre das sicher nicht uninteressant. Antenne Bayern hat eine starke 104,4 und um die 101,7 gäbe es nur jeweils 2x Antenne Bayern (101,9 / 101,5). Hardberg spielt übrigens da keine so große Rolle mehr, es läßt sich etwa mit Feldberg 102,4 vs 102,5 vergleichen. Dagegen wäre eine 97,1 in Gemünden sicher auch einsetzbar. Der Inselsberg ist dort durch die Rhön abgeschattet und die bestehende Anlage blendet in Richtung Ffm bereits aus. Die Wunschvorstellungen für RockAntenne: 101,7 - WÜ / 104,9 Gramschatz / 97,1 GEM :hot: Oder noch besser die 97,1 gleich zum Geiersberg :hot: :hot: :hot: ...mit 20dB-Ausblendung nach Westen :-(

von Thomas (Metal) - am 08.02.2011 10:08
@ Thomas (Metal)

Das wäre keine schlechte Lösung.

Dennoch würde es für die Rockantenne wohl praktikabler sein, die schon koordinierte Frequenz 104,9 MHz in Würzburg zu nutzen. Ganz einfach deshalb, weil hierfür keine neue Koordinierung nötig ist. Denn die Frage ist halt, ob die BLM bereit ist, den Aufwand zu betreiben, gegebene Frequenzen umkoordinieren zu lassen.

Da wäre es schon wahrscheinlicher, daß bereits koordinierte Frequenzen neu ausgeschrieben werden.

Um meine Liste von oben nochmal auf den aktuellen Stand zu bringen:

92,2 MHz in Memmingen (Memmingerberg) mit 50 Watt rund
99,4 MHz in Garmisch-Partenkirchen (Kreuzeck) mit 50 Watt rund
104,9 MHz in Würzburg mit 900 Watt rund
105,8 MHz in Pinzberg mit 50 Watt

Wer ist nun eigentlich dafür zuständig, daß diese Frequenzen neu ausgeschrieben werden?

Wäre die Frequenz 92,2 MHz sogar als Stützfrequenz für die Frequenz 87,9 MHz aus Augsburg geeignet? Also wäre damit ein lückenloser Empfang von Augsburg bis nach Memmingen möglich?


von Kay B - am 08.02.2011 13:38
@ TerranusI

Zitat

Theoretisch wäre die gut geeignet für ne Lokalfunzel, aber ich denke da wird die Latrine jedes Mal massiv Einspruch einlegen.


Die Wahrscheinlichkeit, daß diese Frequenz der Rock Antenne zugesprochen würde, sollte aber sehr hoch sein, da für Würzburg eigentlich kaum ein anderer Anbieter in Frage käme. Daß das Funkhaus Würzburg bereit wäre, noch einen weiteren Sender zu veranstalten, bezweifel ich. Das bundesweite Klassik Radio ist in Würzburg auch schon vertreten. Der Bayerische Rundfunk hat in Würzburg auch keine Versorgungslücken. Demnach sollte sich der Widerstand seitens Antenne Bayern für diese Frequenz eigentlich zurückhalten.

Aber wie schon gesagt, es wäre wahrscheinlich praktikabler und schneller, die schon koordinierte Frequenz 104,9 MHz auszuschreiben.


von Kay B - am 08.02.2011 13:46
Und dann noch zwei Plots:

Geisersberg316WD0-90-180°_150_100m(GEM-Hofstetten).jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-3bt-jpg.html
Pfaffenberg316WD30-120-210°_150_100m(Geiersberg).jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-3bu-jpg.html

Ausgeblendet wurde jeweils in Richtung Ffm. Nüchtern betrachtet taugt Geiersberg eigentlich nur für Marktheidenfeld, und etwas "fränkische Platte". Ansonsten wird nur kaum oder nichtbesiedeltes Gebiet versorgt. Daher dann auch der 2. Plot mit dem Pfaffenberg. Hier könnte man immerhin sogar Aschaffenburg erreichen. Bei den etwa 3W in diese Richtung wäre der Empfang sicher schwierig, einerseits durch Reflexionen , andererseits da bei Ausrichtung einer Antenne auf den Sender sofort massivste Übersteuerungen auftreten und letztlich dann die RockAntenne auch zu einem nicht ganz einfachen Empfang machen würden. Was Ffm betrifft, so denke ich die 20dB-Ausblendung, also 3W wären zu vertreten. Vergleicht man früher die 98,0, die hatte immerhin 1kW, in Ausblendrichtung (Marktheidenfeld), so kam dort vor allem NDR1 an, was noch nichtmals durch ein Säuseln unterlegt war.
Nachtrag: Vielleicht sollte man, so man an den Pfaffenberg denkt, auch überlegen auf 97,0 anstelle der 97,1 zu gehen. RTL sendet zwar auch dort, ist aber vielleicht noch leichter zu koordinieren als eine Gleichkanalbelegung mit Ffm. Was die 300 kHz zum Feldberg betrifft: Das ging doch im Vogelsberg auch ;-) .

von Thomas (Metal) - am 11.02.2011 14:01
Und dann nochmal was zusammehängendes für Unterfranken mit Kartenmitte KAR:

http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-3bv-jpg.html

(104,9) Gramschatzer Wald 891W 55+235°, 10dB-Einzug nach 145+325°, 109m
(101,7) MAR-Erlenbach 501W BNetzA-Diagramm der 104,2, 54m
(97,0) Pfaffenberg 316W 30+120+210°, 100m
(97,1) GEM-Hofstetten 100W BNetzA-Diagramm der 90,4, 82m
(101,7) Wzbg 100W 45+135°, 87m

Pfaffenberg und GEM-Hofstetten würden sich praktisch nicht überschneiden. Auf der B276 bricht kurz hinter Lohr die 90,4 aus Gemünden vollständig weg. Auf der B26 gäbe es allenfalls auf dem Abschnitt Lohr - Bischborner Hof Überschneidungen. In Lohr wäre Gemünden weit stärker, da dorthin Sichtverbindung besteht.
Im sehr kleinen Übergangsbereich zwischen den beiden 101,7, Würzburg hätte nach Westen 20dB-Einzug, steht die 104,9 zur Verfügung.


von Thomas (Metal) - am 11.02.2011 17:31
Zitat
Kay B
Die Frequenz 90,3 MHz vom Röselsberg bei Prien liegt ja nun auch schon seit einiger Zeit brach. Darüber könnte mit 20 Watt nach 350 bis 190 Grad gerichtet gesendet werden. Die Urlaubsregion Chiemsee hätte man damit gut versorgt und in Rosenheim sollte stationär auch noch Empfang möglich sein.


Die würde sich aber auch sehr gut mit der 106,6 von Radio Galaxy ergänzen. Wundert mich, dass die nach dem Ende von AFN so lange schon brach liegt. Offenbar fehlt Galaxy das Geld. Dabei ist die 90,3 hier wunderbar frei, die Nachbarn 90,2 Miesbach und 90,4 Mühldorf stören auch nicht wirklich. Muss bei Gelegenheit mal schauen, ob die Extra-Antenne für die 90,3 überhaupt noch hängt.

Zitat
ERP
das ist doch die ehem. AFN beim Chiemsee, oder?
Warum sollen die Funzeln in Betrieb gehen?

Wäre doch besser, man koordiniert neue Frequenzen ( doch es gibt noch Möglichkeiten!)
für die Rock Antenne, anstatt so Funzeln wie die Kreuzeck oder die Prien in Betrieb zu nehmen.
Wäre doch wirtschaftlicher, oder nicht?!


Och, die 90,3 würde ihren Zweck schon erfüllen, so schlecht ging die im Vergleich zur 104,2 von Charivari auch nicht. Und 50 Watt vom Kreuzeck (also aus 1600m) ist auch besser als gar nix. Garmisch wäre gut genug versorgt. Recht viel bessere neue Frequenzen kriegst du auch nimmer koordiniert. Oder hast du *realistische* Vorschläge?

von Habakukk - am 11.02.2011 17:43
@ ERP

Zitat

das ist doch die ehem. AFN beim Chiemsee, oder?
Warum sollen die Funzeln in Betrieb gehen?


Es dürfte halt für die Rock Antenne einfacher sein an schon koordinierte Frequenzen ranzukommen, wenn sie mal bei der BLM nachfragt. Daß die BLM auf Antrag der Rock Antenne Frequenzen neu koordinierten läßt, ist meiner Meinung nach unwahrscheinlich.

Bei noch zu koordinierenden Frequenzen kann die BLM immer argumentieren, daß dies nicht möglich sei. Für die genannten brachliegenden Frequenzen muß sich die BLM zumindest rechtfertigen und da wird es schon schwieriger, Anfragen seitens der Rock Antenne abzuweisen.


von Kay B - am 12.02.2011 00:44
Oder man realisiert nur die 104,9 mit 891W in Wzbg nach 45+225° (135+315° 10dB-Einzug) und schlägt die Antenne Bayern zu.
Zusammen mit
101,9 Heidelstein 100kW BNetzA 180m
103,0 Pfaffenberg 25kW ND 139m
101,5 Burgbernheim 25kW ND 110m
104,2 MAR-Erlenbach 501W BNetzA 54m
101,7 GEM 501W BNetzA 82m
ergibt das folgendes Bild:
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-3cd-jpg.html

Damit wäre die 104,4 frei. Idealerweise gäbe es:
Würzburg-DTAG5012WND(104-4_106-9)_150_150m(no-10e57_50n27).jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-3c9-jpg.html
Würzburg-DTAG5012WND(104-4_106-9)_150_150m(nw-08e53_50n25).jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-3ca-jpg.html
Würzburg-DTAG5012WND(104-4_106-9)_150_150m(so-10e54_49n08).jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-3cb-jpg.html
Würzburg-DTAG5012WND(104-4_106-9)_150_150m(sw-08e53_49n08).jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-3cc-jpg.html
Da man aber nicht aus 150m Höhe senden kann, ist folgendes realistischer:
Würzburg-BR5012WND(89-0_90-0_90-9_97-6)_150_108m(no-10e57_50n27).jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-3c5-jpg.html
Würzburg-BR5012WND(89-0_90-0_90-9_97-6)_150_108m(nw-08e53_50n25).jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-3c6-jpg.html
Würzburg-BR5012WND(89-0_90-0_90-9_97-6)_150_108m(so-10e54_49n08).jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-3c7-jpg.html
Würzburg-BR5012WND(89-0_90-0_90-9_97-6)_150_108m(sw-08e53_49n08).jpg
http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-3c8-jpg.html

von Thomas (Metal) - am 12.02.2011 21:37
Dann will ich die Liste der freien und koordinierten Frequenzen mal auf den Stand bringen:

90,3 MHz in Forchheim (Bahnhof) mit 50 Watt rund
90,3 MHz in Prien (Röselsberg) mit 20 Watt gerichtet nach 350 bis 190 Grad
92,2 MHz in Memmingen (Memmingerberg) mit 50 Watt rund
92,9 MHz in Kitzingen (Frohnberg) mit 1 KW rund
97,1 MHz in Würzburg (Frankenwarte) mit 300 Watt rund
99,4 MHz in Garmisch-Partenkirchen (Kreuzeck) mit 50 Watt rund
104,9 MHz in Würzburg mit 900 Watt rund
105,8 MHz in Forchheim (Pinzberg) mit 50 Watt gerichtet nach 240 bis 200 Grad

Damit hätte die Rock Antenne eine schöne Abdeckung in mehreren nicht ganz so kleinen Städten. Das sollte sich also rentieren.


von Kay B - am 13.02.2011 17:23
Hier jetzt mal die Liste um die Einträge von Philipp77 und Bernhard ergänzt:

90,3 MHz in Forchheim (Bahnhof) mit 50 Watt rund
90,3 MHz in Prien (Röselsberg) mit 20 Watt gerichtet nach 350 bis 190 Grad
92,2 MHz in Memmingen (Memmingerberg) mit 50 Watt rund
92,9 MHz in Kitzingen (Frohnberg) mit 1 KW rund
93,6 MHz in Marktredwitz mit 50 Watt rund
93,7 MHz in Kulmbach (Rehberg) mit 100 Watt gerichtet nach 340 bis 290 Grad
94,5 MHz in Bad Kissingen mit 300 Watt gerichtet nach 10 bis 230 Grad
97,1 MHz in Würzburg (Frankenwarte) mit 300 Watt rund
99,4 MHz in Garmisch-Partenkirchen (Kreuzeck) mit 50 Watt rund
103,9 MHz in Burgsinn mit 200 Watt rund
104,1 MHz in Kronach mit 500 Watt rund
104,9 MHz in Würzburg mit 900 Watt rund
105,8 MHz in Forchheim (Pinzberg) mit 50 Watt gerichtet nach 240 bis 200 Grad
107,0 MHz in Miltenberg mit 200 Watt gerichtet nach 320 bis 210 Grad

Da hätte die BLM schon einige Frequenzen auszuschreiben.


von Kay B - am 14.02.2011 17:19
Zitat
Philipp77
In der BNetzA-Liste sind auch noch drin:

Miltenberg 107,0 mit 0,2 kW
Kronach 104,1 mit 0,5 kW (laut FMList sendet da zwar ABY, aber das dürfte falsch sein)
Kulmbach 93,7 mit 0,1 kW
Bad Kissingen 94,5 mit 0,3 kW

Noch vergessen:
Burgsinn 103,9 mit 0,2 kW



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.02.11 12:32 durch Philipp77.


Anno BnetzA vom 16.03.2009 stand auch noch die 94,5 Bad Neustadt Saale mit 100W drin. Wieso jetzt in KG theoretisch diesselbe Frequenz belegt werden könnte - das beisst sich doch bei 15-20km Luftlinie?!

von Schattenparker - am 14.02.2011 18:49
Zitat
Stefan Z.
@Thomas (Metal):
Die gleiche Idee bezüglich Würzburg hatte ich auch. Wenn schon die 104,2 statt in Gemünden in Marktheidenfeld verwendet wird, könnte die 101,7 in Gemünden ebenso Antenne werden und die 104,9 auf der Frankenwarte mit geringerer Leistung. Dann könnte die 104,4 für Rockantenne frei werden. Das Problem dabei: Erlenbach und die Frankenwarte sind nur knapp über 20 km auseinander und strahlen schon deswegen bei nur 0,2 MHz Abstand dasselbe Programm (Antenne) aus. Trotz gewissen Einzüge des Senders Erlenbach Richtung Frankenwarte.

Gute Frage! Soweit ich die Gegen noch kenne, ich war 90-92 etwa täglich in MAR, ging dort keiner der großen drei (Rhön K+H, Pfaffenberg, Wzbg) in den Tälern überall und immer gut. Richtig durchgehend war noch der Kreuzberg empfangbar. Wenige Meter höher sieht es schon anders aus: Auf etwa 250m ist Würzburg durchgehend empfangbar, selbst die VHF-Antennen waren dorthin ausgerichtet. In den Tälern waren die Band-I-Antennen ein sehr häufiges Bild. Richtig gut ging auf UKW die 99,0. Ich vermute, daß die 104,2 eine ähnliche Stellung einnimmt und dort der Platzhirsch ist. Am Main um (Kreuz-)Wertheim sehr welchselnde Empfangsverhältnisse. Die badische Seite ist, wenn man von Wertheim selbst absieht, dagegen praktisch durchgehend vom Pfaffenberg gut versorgt. Auch hier sollte die neue 104,2 mindestens so stark wie die 104,4 aus Wzbg einfallen.
Die Probleme sehe ich eher im Bereich um Helmstadt. Dort ist die 104,4 für Antenne Bayern der Hauptversorger. Eine 104,9 wäre deutlich schwächer. Da die Nachbarfrequenzen (104,8/105,0) eher schwach einfallen, wäre sie zumindest nicht deutlich angegriffen. Vielleicht wäre die 103,0, die übrigens dort früher ausgeschilder war, eine ausreichende Alternative. Zu klären wären auch die Alternativen entlang der B8 (Tallage) zwischen Uettingen und dem Anschluß Helmstadt der BAB3. Wobei dort die 104,9 wirklich ausreichend ankommen sollte.

von Thomas (Metal) - am 17.02.2011 15:11
@ Philipp77

Zitat

Hab gerade mal geschaut: In der aktuellen Liste stehen tatsächlich Bad Neustadt und Bad Kissingen für 94,5 drin.


Da hätte man sich definitiv für einen der beiden Senderstandorte vor der Inbetriebnahme entscheiden müssen. Oder hat man damals schon mit Gleichwellen geplant?


Zitat

Die 94,5 war mal in der Sender-Tabelle für den Heidelstein mit 1 kW für Radio Primaton eingetragen.


Das ist echt seltsam, daß die Radio Primaton nicht genommen hat. Das wäre eigentlich eine super Frequenz zur Abdeckung großer Teile des Einzugsbereiches gewesen.


Zitat

Auch noch entdeckt: Bad Neustadt/Saale 95,8 mit 100 W. War die mal für Primaton aktiv?


Das wäre mir neu.


Zitat

Bzw. wäre die überhaupt wegen EgoFM (WÜ) möglich?


Das könnte noch gehen, die beiden gleichzeitig senden zu lassen, da sie jeweils nur zur Lokalversorgung vorgesehen sind.


von Kay B - am 17.02.2011 15:50
Zitat
november62
Hei
Warum gibt´s die Rockant nicht in NM /Opf. das wäre doch cool . Kein Galaxy , gong usw . Denn Charivari
Regensburg ist nicht so toll !


Vor Charivari NM/R war ja seit 1991 Radio Gong NM/R am Start.Die hatten jedoch wegen der Nürnberger Konkurrenz keine Chance und stellten dann 1995/96 auf Chari (der damals noch Schlager dudelte) um. Denn die 300Watt Frequenzen vom FMT erreichen Neumarkt ohne grössere Probleme solang keine Über oder Unterreichweiten herrschen.

Für die Rockantenne würde sich das nur Lohnen wenn Nürnberg mitversorgt wäre. Die 93,3 erreicht Nürnberg nicht und auch die Seubersdorfer 94,0 ist ungeeignet. Wenn Rockantenne die 94,0 hätte müsste sie wie früher vom Dillberg kommen. Dann passt der Lack.

Gibt nur ein weiteres kleines Problem das ja Star FM in Nürnberg die Rocker sind...

von Scrat - am 17.02.2011 18:19
Zitat
Stefan Z.
@Thomas (Metal):
Die 99,0 in Marktheidenfeld hat einen viel niedrigeren Standort und auch nur 100 W, während Erlenbach 104,2 höher liegt und 500 W hat.
Die 104,2 für Antenne sehe ich eher als Verlegenheitslösung, da man für die Versorgung der Main-Schlaufen und der großen Main-Knicke bei Lohr-Gemünden und bei Wertheim eigentlich einen Sender in Lohr-Gemünden und einen in Wertheim oder Kreuzwertheim bräuchte. Also zwei Standorte, während man nur einen in der Mitte, aber nicht an den beiden Hauptknicks des Mains realisiert hat.

Ich war am Aschermittwoch nach Jahren mal wieder dort. An der Empfangssituation hat sich nicht viel geändert. Richtig tief in die Täler taucht nur die 101,9 ein und das ist um Marktheidenfeld schon als sehr relativ zu bezeichnen. Die 104,2 ist dort eine sehr gute Ergänzung. In Gemünden oder Lohr spielt sie allerdings keine Rolle mehr.
Auf der Rückfahrt via BAB 3 hatte ich, soweit es der Verkehr zulies natürlich getestet. Zwischen der AS Marktheidenfeld und Helmstadt sind 103,0 und 101,9 durchgehend sauber empfangbar, im kurzen Stück Baden-Württemberg ist der Empfang weiter möglich, aber topographisch bedingt deutlich schwächer (Autoradio: Mono). Ab AS Helmstadt ist vor allem Würzburg 1. Wahl, wobei dort auch die 300W-Sender von der Frankenwarte sofort mit Stereo und RDS durchschlagen, was ich im Abschnitt AS Helmstadt - Dreieck Kist nicht unbedingt erwartet hätte. Mein Fazit daher: Da man noch mit der 104,2 ergänzt, wären 5kW von Würzburg für Antenne Bayern dort entbehrlich.

von Thomas (Metal) - am 20.03.2011 11:35
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